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Preußen Pickelhaube für einen General à la Suite

Um 1910.Eleganter Lederhelm in Generalsausführung, allerdings mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Großer Gardeadler mit versilbertem Stern des Schwarzen Adler Ordens, unten rechts mit einer alten Lötung, das Zentrum des Sterns fein emailliert, der Stern auf dem Adler aufgeklammert, der Adler mit runder Aussparung. Kreuzblattbeschlag mit versilberten Sternschrauben, gekehlte Dienstspitze nach preußischem Vorbild. Gewölbte versilberte Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und rotbraunem Seidenrips-Futter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58 1/4», daneben Rest einer alten Papiervignette. Zustand 2.

Ein guter Helm in unberührtem Originalzustand, einer der ganz wenigen "echten" General à la Suite Helme !
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Preußen Helm Modell 1905 für einen Reserve-Offizier der Regimenter Jäger zu Pferde Nr. 1-4 und 7

Eleganter Helm um 1912, komplett mit allen Beschlägen. Die Helmglocke aus leichtem vernickeltem Stahlblech mit gestuftem Vorderschirm, vorne der „Dragoner-Adler“ „frostig“ versilbert mit aufpolierten Kanten, aufgelegt das Reservekreuz mit der Devise «mit Gott für König und Vaterland 1813», für Reserveoffiziere der Adler ohne Bandeau. Gewölbte vergoldete Schuppenketten an „Kleeblättern“ mit Messing-Schlitz-Schrauben, beide Kokarden, unter der Landeskokarde im Helm eingestempelt die Größe «56 5». Die gekehlte vernickelte Spitze abschraubbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug, beiges Seidenripsfutter, der Nackenschirm mit braunem und der Vorderschirm mit grünem Leder gefüttert. Die Glocke innen gestempelt «[?]3». Leicht getragener und gealterter Helm, die Vernicklung zu ca. 90% erhalten, das Futter der Schirme mit Beschädigungen. Zustand 2.

Sehr selten! Die Truppe der „Jäger zu Pferde“ war die jüngste in der Alten Armee. Die Offiziere trugen Helme nach dem Vorbild der Kürassiere, jedoch sollten diese eigentlich geschwärzt sein. Eine Vorschrift, die von den Offizieren jedoch weitgehend ignoriert wurde. Viele zeitgenössische Fotos zeigen Offiziere der Jäger zu Pferde (mitunter auch den Kaiser selbst) mit vernickeltem Helmen. Geschwärzte Helme sind auch in Sammlungen deutlich unterrepräsentiert. Es handelt sich bei dem Stück also um einen typischen Helm eines Reserve-Offiziers, der die Bestimmungen wie seine Kameraden ignorierte.
Die Regimenter 1-7 trugen „weiße“ Adler und die Regimenter 8-13 „gelbe“ Adler. Die Regimenter 5 und 6 den weißen Adler jedoch in der Kombination mit geschwärzten Schuppenketten.
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Preußen Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 1. Garde-Regiment zu Fuß, I. Bataillon

Potsdam, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen, teils in echt silberner Ausführung. Vorn der große Gardeadler für Reserveoffiziere ohne Bandeau mit hochgewölbten echt silbernem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Darüber aufgelegt das Bandeau "Semper Talis". Unter dem Gardestern das vergoldete Reservekreuz "Mit Gott für König und Vaterland". Der Teller mit versilberten Sternschrauben, mit hoher gekehlter Spitze. Flache silberne Schuppenketten, silberne Rosetten, beide Kokarden. Innen hellbraunes Schweißleder mit orangegelbem Seidenfutter. Innen im Helm mit Vignette und Größe 57 1/2. Der Helm ist nur leicht getragen, Zustand 2. 

Das Bandeau "Semper Talis" wurde nur vom 1. Btl. getragen. Einer der seltensten und begehrtesten Helme der Preußischen Armee.




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