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Königreich Württemberg Militärverdienstorden Großkreuz, Ausgabe 1864 mit Monogramm "KR" König Karl (1864 - 1891)

Prachtexemplar in allerbester Juweliersqualität, Fertigung aus Gold, beidseitig fein emailliert, die Krone besonders fein gearbeitet, das blaue Emailleband des Schriftreif besonders fein flinkiert. Komplett am langen original Halsband. Nur leicht getragen, nur minimale tragebedingte Absplitterungen in einem Schriftreif, in sehr gutem Zustand .
Während der Regierungszeit König Karls wurden nur 34 Großkreuze und 65 Kommandeurskreuze verliehen. Die Ordenskreuze waren in der Größe identisch. Durch die außerordentlich strenge Rückgabepflicht wurden fast alle Stücke nach dem Tod der jeweiligen Beliehenen zurückgeliefert und entweder eingeschmolzen oder in das Nachfolgemodell unter König Wilhelm II. umgearbeitet. Dieses Stück ist eines von 4 bekannten Originalen und gehört zu den großen Raritäten unter den Orden des Königreichs Württemberg.
Ein vergleichbares Stück aus dem Besitz des Generalfeldmarschall von Moltke ist abgebildet im Fachbuch von Karsten Klingbeil "Orden 1700 - 2000", Band IV, Seite 63 f. abgebildet und beschrieben.
Dieser Orden wurde im Jahr 2000 auf einer Auktion bei Sotheby´s in London damals für ca. DM 100.000,-- verkauft, danach von Andreas Thies in seiner 56. Auktion 2014 noch einmal versteigert. Anbei die Fotokopien aus dem Auktionskatalog.

Ex-collection Karsten Klingbeil, Berlin.
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€ 45.000,00

Sachsen-Weimar Großherzoglich Sächsischer Hausorden der Wachsamkeit oder vom Weißen Falken Großkreuz für Fürstlichkeiten, militärische Version, 1850 - 1870

um 1860/70. Besonders schöne Fertigung aus Gold, hohl gearbeitet, beidseitig fein emailliert. Der Weiße Falke, besonders das Gefieder, besonders detailreich gearbeitet. Die Rückseite mit detaillierten aufwendig gestalteten militärischen Waffentrophäen, die Krone durchbrochen gearbeitet. Das Kreuz an großer beweglicher besonders breiten Krone an der original Ordensschärpe. Nur leicht getragen, Zustand 2+.In dieser Qualität nur selten zu finden.

Der Hausorden der Wachsamkeit oder Vom weißen Falken wurde bereits am 2. August 1732 durch Herzog Ernst August gestiftet. Bis ins Jahr 1815 bestand der Orden aus nur einer Klasse. Großherzog Carl August erneuerte den Orden am 18. Oktober 1815 (Datum der Völkerschlacht bei Leipzig). Der Orden bestand aus 3 Klassen: Großkreuz, Kommandeur und Ritter. Die Großkreuze waren auf 12 beschränkt. Nicht gerechnet der Großherzog und die Prinzen des Hauses. Voraussetzung für die Verleihung des Großkreuzes war der Rang eines Wirklichen Geheimrats oder eines Generalmajors. Die Ordenszeichen waren nach dem Tod rückgabepflichtig. Bis zur Stiftung der Schwerter 1870 wurde der Orden für Zivil- und Militärverdienst ohne Schwerter verliehen. Für Mitglieder herrschender Häuser (Fürstlichkeiten) wurden größere Ausführungen des Großkreuzes gefertigt. 
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Sachsen Königreich Zivilverdienstorden Großkreuz bzw. Komturkreuz mit Schwertern am Ring, 2. Modell mit Krone, 1891 - 1905

Prachtexemplar in feinster Dresdner Juweliersqualität, Fertigung aus Gold, beidseitig fein emailliert. Die Krone und die Einlagen zwischen den Kreuzarmen besonders fein ziseliert. Die Schwerter ohne jeden Zweifel original und dem Stück zugehörig. Die Hinzufügung der Schwerter am Ring wurde von Hofjuwelier Scharffenberg ausgeführt. Komplett am langen getragenen original Halsband. Nur minimal getragen, in hervorragendem Zustand.
Die Fachliteratur führt folgende Verleihungszahlen für die Ordenskreuz der obersten Klassen des Verdienstkreuzes mit Schwertern am Ring in echt goldener Ausführung an:2 Großkreuze, 4 Komturkreuze 1. Klasse, 6 Komturkreuze 2. Klasse.
Als mögliche Träger dieses Stücks kommen Generalmajor v. Schmalz, Generalleutnant Eugen v. Kirchbach und Generalleutnant v. Isendorf in Betracht.

Es handelt sich hierbei um das einzig bekannte Stück, extrem selten. Dieser Orden wurde von Andreas Thies in seiner 56. Auktion 2014 versteigert. Anbei die Fotokopien aus dem Auktionskatalog.


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