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Sachsen Helm für Offiziere im Garde-Reiter-Regiment

Dresden, um 1912/14. Die Helmglocke in besonders leichter Ausführung aus Tombak vergoldet, komplett mit allen Beschlägen. Großer versilberter Helmstern mit vergoldetem Wappen, gewölbte vergoldete Schuppenkettenan Kleeblättern und Schrauben, beide Kokarden. Ausführung mit hoher gekehlter Dienstspitze, vergoldet. Innen mit braunem Schweißleder mit rotbraunem Seidenfutter. Der Vorderschirm mit braunem Leder, der Nackenschirm mit hellgrünem Samt gefüttert. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
Der Helm für die Schweren sächsischen Reiter wurde nach dem Vorbild der preußischen Kürassier-Helme 1876 eingeführt. Der gleiche Helm wurde auch im Sächsischen Karabinier-Regiment (2. Schweres Regiment) getragen.
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13.500,00

Königreich Sachsen Helm für Mannschaften im Garde-Reiter-Regiment

Standort Dresden. Kammerstück um 1915, Fertigung in Friedensqualität. Die Helmglocke aus Tombak mit dem typischen Grat auf der Rückseite und den Doppelnieten am Vorderschirm, komplett mit allen Beschlägen. Helmstern in Neusilber mit aufgelegten sächsischen Wappen, vergoldete gewölbte Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der großen Ausführung. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter. Der Vorderschirm innen grün lackiert, Glocke und Hinterschirm schwarz lackiert. In der Glocke eingestempelt der Hersteller "O.H. Osang" sowie die Größe "56" und das Jahr "1915", außen unter dem Löwen gestempelt die Nummer der Waffenkammer "64". Komplett mit dem Paradelöwen aus Neusilber, noch "frostig" versilbert, auf der polierten ovalen Basis mit der original Flügelmutter und Unterlegscheibe, auf dem Schild mit aufgelegtem Namenszug "♔FAR" (Friedrich August III., König von 1904-18), die hintere Pfote gestempelt "5.131". Es fehlt eine Schraube unter dem Blatt an der linken Tatze des Löwen. Der Helm ist nur leicht getragen, in allen Teilen original und zusammengehörig, in sehr gutem Zustand. Ein sehr seltenes Stück.

Der "Helm nach preußischem Vorbild" (Helm Modell 89) wurde im Königreich Sachsen erst 1904 eingeführt. Er unterschied sich von seinem preußischen Vorbild auch durch den kleinen Grat auf der Rückseite und die kleinen Niete unterhalb der großen Niete, die der Befestigung des Vorder- bzw. Nackenschirms dienen. Der Löwe wurde ab 1907 mit der Flügelmutter auf dem Helm befestigt.
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