Wehrmacht Feldbluse und Mantel aus dem Besitz Oberst Heinrich-Herman von Hülsen, Träger des Deutschen Kreuz in Gold, zuletzt Generalmajor und Kommandeur der 21. Panzer-Division Afrikakorps
Die Feldbluse ist eine Friedensfertigung um 1937, über viele Jahre getragen und mitbefördert bis zum Oberst der Panzertruppe 1943. Elegante Fertigung aus feldgrauem Tuch, dunkelgrüner Kragen (wurde während des Krieges gewechselt), komplett mit allen Effekten. Metallfaden-handgestickter Brustadler per Hand vernäht. Eingenähte matte Schulterstücke, Waffenfarbe rosa. Auf der Brust Schlaufen für eine lange Feldspange, Wiederholungsspange "1939" 1. Klasse über dem Eisernen Kreuz 1914 1. Klasse sowie 2 weitere Steckabzeichen, auf der rechten Brust die Schlaufen für das Deutsche Kreuz in Gold. Innen mit grünem Seidenfutter, das Etikett im Nacken war zerschlissen und wurde entfernt, in der Innentasche mit schönem gewebtem Etikett "Armeemarinehaus Berlin-Charlottenburg2 ", handschriftlich "Herrn H. v. Hülsen, 22.2.1937 (?)", die linke Hüfttasche mit Trageklipp und Schlitz zum Tragen des Offiziersdolches. Maße Schulter 45 cm, Brustumfang 102 cm, Ärmel 61 cm, Länge Rücken 68 cm. Deutliche Tragespuren, ein paar kleine Mottenlöcher, jedoch in gutem Gesamtzustand.
Dazu der passende Mantel als Oberst der Panzertruppe, hergestellt 1939. Elegante Fertigung aus schwerem Offizierstuch mit dunkelgrünem Kragen, die Schulterstücke mit Schlaufen. Innen in Nacken wurde das Schneideretikett ebenfalls entfernt, in der Innentasche mit schönem gewebtem Etikett "Armeemarinehaus Berlin-Charlottenburg2 ", handschriftlich "Herrn Heinrich H. v. Hülsen, 17.5.1939", die linke Hüfttasche mit Trageklipp und Schlitz zum Tragen des Offiziersdolches. Nur leicht getragen, in gutem Zustand.
Bei der Kommandierung nach Afrika im April 1943 verblieben beide Uniformen in Deutschland und haben so überlebt.
Heinrich-Hermann von Hülsen, * 8. Juli 1895, Weimar † 6. Juni 1982, Celle.
Heinrich-Hermann von Hülsen war Kadett und vorübergehend Page I.M. der Kaiserin Auguste-Victoria. 1914 als Leutnant im 4. Garde-Regiment zu Fuß. Mit diesem Regiment nahm er am 1. Weltkrieg teil. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm das Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern sowie beide Eisernen Kreuze verliehen. Nach 1918 Übernahme in die Reichswehr.
Bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er ab 1. Oktober 1934 als Hauptmann Adjutant beim Artillerieführer II in Stettin. Am 1. Juni 1935 zum Major befördert. Ab dem 15. Oktober 1935 war er Adjutant bei der 2. Infanterie-Division. Am 6. Oktober 1936 wurde er zum Kommandeur der II. Abteilung vom Kavallerie-Regiment 6 ernannt. Am 1. Januar 1938 Beförderung zum Oberstleutnant. Am 8. August 1938 Ernennung zum Kommandeur des Kavallerie-Regiment 11. Ab Sommer 1939 Kommandeur der Aufklärungs-Abteilung 44. Diese Abteilung führte er dann bei Beginn des 2. Weltkrieges im Verband der 44. Infanterie-Division im Polenfeldzug. Am 5. Dezember 1939 gab er sein Kommando über die Abteilung ab. Er kam als Adjutant zum AOK 1, Beförderung zum Oberst am 1. Dezember 1940. Am 1. April 1941 Ernennung zum Kommandeur des Reiter-Regiment 2. Dieses führte er dann zu Beginn des Ostfeldzuges im Mittelabschnitt der Ostfront. Am 2. November 1941 wurde er mit dem Deutsches Kreuz in Gold ausgezeichnet. Im Frühjahr 1942 besuchte er die Panzertruppenschule Munster. Am 25. Mai 1942 übernahm er als Kommandeur die 9. Schützen-Brigade im Südabschnitt der Ostfront. Ab dem Sommer 1942 bis zum 15. Dezember 1942 führte er die jetzt zur 9. Panzergrenadier-Brigade. In diesem Zeitraum war er vom 27. Juli 1942 bis zum 3. August 1942 mit der Führung der 9. Panzer-Division beauftragt. Er wurde Mitte Dezember 1942 in die Führerreserve OKH versetzt. Am 23. April 1943 wurde er in Nordafrika mit der Führung der 21. Panzer-Division beauftragt. Am 1. Mai 1943 Beförderung zum Generalmajor. Als solcher wurde er jetzt auch zum Kommandeur der 21. Panzer-Division ernannt. Bei der Kapitulation der deutschen Truppen in Afrika geriet er am 13. Mai 1943 in Kriegsgefangenschaft. Aus dieser wurde er am 17. Februar 1947 wieder entlassen.
Dazu der passende Mantel als Oberst der Panzertruppe, hergestellt 1939. Elegante Fertigung aus schwerem Offizierstuch mit dunkelgrünem Kragen, die Schulterstücke mit Schlaufen. Innen in Nacken wurde das Schneideretikett ebenfalls entfernt, in der Innentasche mit schönem gewebtem Etikett "Armeemarinehaus Berlin-Charlottenburg2 ", handschriftlich "Herrn Heinrich H. v. Hülsen, 17.5.1939", die linke Hüfttasche mit Trageklipp und Schlitz zum Tragen des Offiziersdolches. Nur leicht getragen, in gutem Zustand.
Bei der Kommandierung nach Afrika im April 1943 verblieben beide Uniformen in Deutschland und haben so überlebt.
Heinrich-Hermann von Hülsen, * 8. Juli 1895, Weimar † 6. Juni 1982, Celle.
Heinrich-Hermann von Hülsen war Kadett und vorübergehend Page I.M. der Kaiserin Auguste-Victoria. 1914 als Leutnant im 4. Garde-Regiment zu Fuß. Mit diesem Regiment nahm er am 1. Weltkrieg teil. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm das Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern sowie beide Eisernen Kreuze verliehen. Nach 1918 Übernahme in die Reichswehr.
Bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er ab 1. Oktober 1934 als Hauptmann Adjutant beim Artillerieführer II in Stettin. Am 1. Juni 1935 zum Major befördert. Ab dem 15. Oktober 1935 war er Adjutant bei der 2. Infanterie-Division. Am 6. Oktober 1936 wurde er zum Kommandeur der II. Abteilung vom Kavallerie-Regiment 6 ernannt. Am 1. Januar 1938 Beförderung zum Oberstleutnant. Am 8. August 1938 Ernennung zum Kommandeur des Kavallerie-Regiment 11. Ab Sommer 1939 Kommandeur der Aufklärungs-Abteilung 44. Diese Abteilung führte er dann bei Beginn des 2. Weltkrieges im Verband der 44. Infanterie-Division im Polenfeldzug. Am 5. Dezember 1939 gab er sein Kommando über die Abteilung ab. Er kam als Adjutant zum AOK 1, Beförderung zum Oberst am 1. Dezember 1940. Am 1. April 1941 Ernennung zum Kommandeur des Reiter-Regiment 2. Dieses führte er dann zu Beginn des Ostfeldzuges im Mittelabschnitt der Ostfront. Am 2. November 1941 wurde er mit dem Deutsches Kreuz in Gold ausgezeichnet. Im Frühjahr 1942 besuchte er die Panzertruppenschule Munster. Am 25. Mai 1942 übernahm er als Kommandeur die 9. Schützen-Brigade im Südabschnitt der Ostfront. Ab dem Sommer 1942 bis zum 15. Dezember 1942 führte er die jetzt zur 9. Panzergrenadier-Brigade. In diesem Zeitraum war er vom 27. Juli 1942 bis zum 3. August 1942 mit der Führung der 9. Panzer-Division beauftragt. Er wurde Mitte Dezember 1942 in die Führerreserve OKH versetzt. Am 23. April 1943 wurde er in Nordafrika mit der Führung der 21. Panzer-Division beauftragt. Am 1. Mai 1943 Beförderung zum Generalmajor. Als solcher wurde er jetzt auch zum Kommandeur der 21. Panzer-Division ernannt. Bei der Kapitulation der deutschen Truppen in Afrika geriet er am 13. Mai 1943 in Kriegsgefangenschaft. Aus dieser wurde er am 17. Februar 1947 wieder entlassen.
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