Deutsches Kreuz in Gold - Stoffausführung für die Panzertruppe

handgestickte Ausführung auf schwarzem Stoff. Getragener Zustand, von der Uniform abgetrennt.


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2.250,00

Deutsches Kreuz in Gold - Stoffausführung für die Panzertruppe

Das Deutsche Kreuz in Gold in Stoffausführung für die Panzertruppe repräsentiert eine besondere Variante einer der bedeutendsten deutschen Militärauszeichnungen des Zweiten Weltkrieges. Diese handgestickte Ausführung auf schwarzem Tuch verkörpert die charakteristische Uniform-Dekoration, die speziell für Angehörige der Panzerwaffe vorgesehen war.

Das Deutsche Kreuz wurde durch Adolf Hitler am 28. September 1941 durch die Verordnung über die Stiftung des Deutschen Kreuzes gestiftet. Es wurde in zwei Stufen verliehen: in Gold und in Silber. Die goldene Ausführung erkannte herausragende militärische Leistungen an, während die silberne Stufe für besondere Verdienste im Heimatdienst vorgesehen war. Das Deutsche Kreuz sollte die Lücke zwischen dem Eisernes Kreuz I. Klasse und dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes schließen, da der Sprung zwischen diesen beiden Auszeichnungen als zu groß empfunden wurde.

Die Stoffausführung des Deutschen Kreuzes war eine praktische Notwendigkeit für den täglichen Truppendienst. Während die metallene Anstecknadel-Version für die Ausgehuniform vorgesehen war, trugen Soldaten im Feld- und Truppendienst die gestickte Stoffvariante. Diese wurde direkt auf die Uniform aufgenäht und war wesentlich leichter und praktischer für den aktiven Dienst. Die Stoffausführungen wurden von verschiedenen Herstellern produziert, sowohl in maschineller als auch in handgestickter Fertigung, wobei letztere oft als qualitativ hochwertiger galten.

Die Panzertruppe verwendete schwarze Uniformen, die sogenannte Panzeruniform, die sich deutlich von den feldgrauen Uniformen der anderen Waffengattungen unterschied. Diese schwarze Grundfarbe war praktisch bedingt, da sie Verschmutzungen durch Öl und Schmierstoffe weniger sichtbar machte. Daher wurde das Deutsche Kreuz für Panzerbesatzungen auf schwarzem Stoff gefertigt, um sich harmonisch in die Uniformfarbe einzufügen. Die Tragweise erfolgte auf der rechten Brustseite der Feldbluse oder des Panzerjacke.

Das Design des Deutschen Kreuzes zeigt ein goldenes Hakenkreuz im Zentrum, umgeben von einem silbernen oder weißen Kranz und eingerahmt von einem goldenen Strahlenkranz. In der Stoffausführung wurden diese Elemente durch Stickerei dargestellt, wobei Metallfäden verwendet wurden, um den charakteristischen Glanz zu erzeugen. Die handgestickte Variante zeichnete sich durch besonders feine Detailarbeit und hochwertige Materialien aus.

Die Verleihungszahlen des Deutschen Kreuzes in Gold waren beträchtlich: Bis zum Kriegsende wurden etwa 24.204 Verleihungen vorgenommen, was es zu einer relativ seltenen, aber nicht außergewöhnlich raren Auszeichnung machte. Die Panzertruppe, die eine zentrale Rolle in der deutschen Kriegsführung spielte, stellte einen erheblichen Anteil der Träger dieser Auszeichnung.

Die Verleihungskriterien waren streng definiert. Für das Deutsche Kreuz in Gold waren wiederholte herausragende Leistungen im Kampf erforderlich, die nicht ganz das Niveau für das Ritterkreuz erreichten. Oftmals wurde es an Offiziere und Unteroffiziere verliehen, die bereits mehrfach das Eiserne Kreuz erhalten hatten und durch kontinuierliche tapfere Leistungen auffielen. Die Verleihung erfolgte durch eine offizielle Urkunde und wurde im Reichsgesetzblatt oder in Wehrmachtsberichten bekannt gegeben.

Nach Kriegsende 1945 wurden alle nationalsozialistischen Orden und Ehrenzeichen durch das Kontrollratsgesetz Nr. 1 vom 20. September 1945 verboten. Das Tragen dieser Auszeichnungen, einschließlich des Deutschen Kreuzes, wurde untersagt. In der Bundesrepublik Deutschland gilt seit 1957 das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen, das das Tragen von NS-Auszeichnungen ohne Hakenkreuz unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Aus sammlerhistorischer Perspektive sind Stoffausführungen des Deutschen Kreuzes heute begehrte militärhistorische Objekte. Der getragene Zustand mit Trennspuren von der Uniform ist typisch für originale Stücke und bestätigt deren authentische Verwendung. Handgestickte Varianten sind besonders gesucht, da sie die handwerkliche Qualität und die individuellen Fertigungsmethoden der damaligen Zeit dokumentieren. Die schwarze Stoffunterlage für die Panzertruppe macht solche Exemplare zusätzlich spezifisch und historisch wertvoll für das Verständnis der Uniformierung und Auszeichnungspraxis der deutschen Wehrmacht.

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