Wehrmacht Parade-Waffenrock und Hose aus dem Besitz von Generalmajor Franz Zednicek
- Dazu die passende lange Hose, steingraue Gabardine, seitlich mit den breiten roten Lampassen, alle Knöpfe vorhanden. Maße: Hosen-Bundumfang ca. 90 cm, Gesamtlänge ca. 113 cm, Zustand 2.
- Kommt mit Fotokopie seiner Personalakte.
Franz Zednicek war der Sohn des Militärischen Bau-Rechnungs-Rates Josef Zednicek und dessen FRau Julianna, geborene Fischer. Seit 1900 besuchte er die Militärschule in Weißkirchen und ab 1904 die Militärakademie Mödling. Am 18. August 1917 wurde er zum Leutnant befördert und in das k.u.k. Pionier-Bataillon 4 aufgenommen. Am 28., Oktober 1912 wurde er in das Sappeur-Bataillon 5 versetzt und kam am 25. Mai 1915 in den Minenwerferzug des Sappeur-Bataillons 7. Am 1. Juli 1915 zum Hauptmann befördert, wurde Zednicek am 1. Oktober 1915 in die Sappeur-Kompanie 5 versetzt. Vom 4. November 1818 bis zum 13. Oktober 1919 war er in italienischer Gefangenschaft. Am 27. Dezember 1919 wurde er in das Provisiorische Versorgungsamt Krems und am 18. Februar 1920 zum Depot Wache Wien versetzt. Am 31. August 1920 kehrte er zum Provisorischen Versorgungsamt Krems zurück und wurde am 9. Oktober 1920 zum Pionier-Bataillon 6 versetzt. Am 1. Januar 1921 zum Major und am 20. März 1933 zum Oberstleutnant befördert, wurde Zednicek am 1. Januar 1937 in das Pionier-Bataillon 8 versetzt. Am 15. April 1937 wurde er Kommandeur des Pionier-Bataillons 7. Am 13. März 1938 wurde er in die Wehrmacht übernommen und in den Stab des Pionier-Bataillons 82 versetzt. Am 10. November 1938 folgte die Versetzung in den Stab der Festungs-Inspektion VIII. Bei Beginn der Mobilmachung am 26. August 1939 wurde Zednicek Kommandeur des Oberbaustabes 7. Am 10. November 1939 wurde er in den Stab des Armee-Pionierführers der 7. Armee versetzt. 1940 folgte dann die Versetzung in den Stab der Befestigungen Oberrhein. Am 25. Oktober 1940 wurde Franz Zednicek zum Festungs-Pionier-Kommandeur 2 ernannt und 1941 Kommandeur des Oberbaustabes 21. Am 7. Februar 1942 wurde er Festungs-Pionier-Kommandeur 2 und am 1. April 1942 zum Generalmajor befördert. Gleichzeitig wurde er in die Führerreserve versetzt. Am 25. März 1944 wurde er noch zum Höheren Pionierführer z.b.V. 8 ernannt. Diese Dienststellung hatte er bis Kriegsende inne.