Luftwaffe Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg aus dem Besitz von Feldwebel Emil Babenz, 3./Jagdgeschwader 26

Silberausführung mit Gravur "Feldwebel Emil Babenz am 6.3.42", auf der Unterseite im Boden gestempelt "Joh. Wagner & Sohn Halbmond Krone 835". Ungereinigt mit schöner dunkler Patina, in sehr schönem Zustand.
Emil Babenz wurde am 1.1.1919 geboren. Eintritt in die Luftwaffe 1937. Ausbildung auf der Flugzeugführerschule A/B in Görlitz ab 25. September 1939. Nach Beendigung der Ausbildung wurde Babenz am 1. Juni 1940 zum JG 26 versetzt. Unteroffizier Babenz gehörte zur 3./JG 26. Sein erster Abschuss war am 17. April 1941, eine a RAF doppelmotorige Blenheim. Ende 1941 hatt Babenz bereits 8 Abschüsse. Babenz gehörte zu den ersten Flugzeugführer der 11./JG 26, als diese 1942 in Norrent-Fontes, Frankreich aufgestellt wurde. Oberfeldwebel Babenz war bei dem alliierten Landungsversuch in Dieppe am 19.8.1942 erfolgreich mit dem Abschuss von 3 RAF Spitfires. Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold am 15. Oktober 1942. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er 21 Abschüsse. Im November 1942 begleitete Babenz die 11./JG 26 nach Tunesien, wo die Staffel der II./JG 51 unterstellt wurde. Am 3. Dezember bombardierte die 11./JG 26 versehentlich einen deutschen Feldflugplatz außerhalb von Tunis wobei 6 Piloten getötet wurden. Daraufhin wurde die Staffel aufgelöst und in die II./JG 51 eingegliedert. Am 10.3.1943 wurde Babenz zur 11./JG 26 versetzt. Während seines Einsatz in Tunesien erzielte Feldwebel Babenz 2 weitere Abschüsse. Ab September 1943 dann wieder zurückversetzt zur I./JG 26 . Am 8. April 19444 wurde Babenz im Luftkampf tödlich abgeschossen durch eine P-47 der 361st Fighter Group, USAAF über Zuider Zee in Holland. Seine Fw 190 A-6 (W.Nr. 470 046) “Schwarze 1” schlug in der Nähe von Bentheim auf.
Emil Babenz hatte 24 bestätigte Luftsiege, insgesamt 335 Feindflüge, Alle Abschüsse an der Westfront.  
Anbei in Fotokopien zahlreiche research Unterlagen.

Ein Silberpokal eines so erfolgreichen deutschen Jagdfliegers ist extrem selten.
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€ 9.500,00