Braunschweig Kavallerie Löwenkopfsäbel für Offiziere im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Eigentumsstück um 1910. Leicht geschwungene, beidseitig gekehlte und geätzte Klinge, terzseitig mit Markierung des Herstellers (WKC), auf dem Klingenrücken mit Markierung des Lieferanten "Carl Lippold, Braunschweig", die Spitze kriegsmäßig geschärft. Ziseliertes und vergoldetes Messinggefäß mit schönem, plastisch gestalteten Löwenkopf ohne Glasaugen, einfacher Parierbügel, in Höhe der Griffkappenlappen floral verziert, der Bügel selbst blank, der Parierstangenlappen terzseitig mit braunschweigischen Wappen "aufspringendes Pferd und Krone" (diese findet sich z.B. auf der braunschweigischen Dienstflagge von 1912-18), quartseitig mit Wappenfeld, dieses jedoch nicht ausgeführt, der Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut mit leichten Nutzungsspuren. Anhängend ein defektes gelb-blaues Portepee. Brünierte Stahlscheide mit einem Ringband und beweglichem Tragering. Zustand 2.

Gesamtlänge 94,6 cm.

Eine eindeutige Zuweisung der Waffe aus sich selbst heraus ist zwar nicht möglich, da etwa eine entsprechende Inschrift oder ein Kammerstempel nicht vorhanden sind. Da die Waffe aber in Braunschweig zur Auslieferung kam und solche Waffen in Kavallerie-Einheiten geführt wurden, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass die Waffe von einem Offizier im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17 geführt wurde.
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€ 1.350,00