Ordenschnalle eines Sanitätsoffiziers

Eisernes Kreuz 1914, Rot-Kreuz Medaille vergoldet, Hamburg Hanseatenkreuz, Landwehr-Dienstauszeichnung 1. Klasse für Offiziere, K.u.K. Rot-Kreuz Verdienstmedaille 1864-1914, weiter anhängend die Kyffhäuser-Denkmünze. 
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Ordenschnalle eines Sanitätsoffiziers

Die vorliegende Ordenschnalle eines Sanitätsoffiziers repräsentiert ein faszinierendes Zeugnis der deutschen Militärgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Diese sorgfältig zusammengestellte Sammlung von Auszeichnungen erzählt die Geschichte eines Offiziers, der sowohl im militärischen als auch im humanitären Bereich tätig war.

Das Eiserne Kreuz 1914 bildet das Herzstück dieser Ordenschnalle. Diese prestigeträchtige Auszeichnung wurde am 5. August 1914 von Kaiser Wilhelm II. erneuert und an verdiente Soldaten aller Ränge verliehen. Das Design folgte dem ursprünglichen Entwurf von Karl Friedrich Schinkel aus dem Jahr 1813, mit dem charakteristischen schwarzen Kreuz auf weißem Rand und der Jahreszahl 1914 im unteren Arm.

Die Rot-Kreuz-Medaille in vergoldeter Ausführung weist auf humanitäre Verdienste hin. Diese Auszeichnung wurde für außergewöhnliche Leistungen im Sanitätsdienst verliehen, insbesondere während des Ersten Weltkriegs, als das Rote Kreuz eine entscheidende Rolle bei der Versorgung verwundeter Soldaten spielte.

Das Hamburg Hanseatenkreuz repräsentiert die Beteiligung der Hansestadt Hamburg am Krieg. Diese regional verliehene Auszeichnung wurde 1915 gestiftet und an Hamburger Bürger sowie an auswärtige Personen verliehen, die sich um Hamburg verdient gemacht hatten.

Die Landwehr-Dienstauszeichnung 1. Klasse für Offiziere dokumentiert langjährigen und treuen Dienst in der Landwehr. Diese Institution bildete einen wichtigen Bestandteil des deutschen Heereswesens und diente als Reserve für das stehende Heer.

Besonders bemerkenswert ist die K.u.K. Rot-Kreuz Verdienstmedaille 1864-1914 der österreichisch-ungarischen Monarchie. Diese internationale Auszeichnung unterstreicht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im humanitären Bereich und die Anerkennung deutscher Sanitätsoffiziere durch verbündete Nationen.

Die Kyffhäuser-Denkmünze schließlich verbindet diese Sammlung mit der Veteranenorganisation des Kyffhäuserbundes, der 1900 gegründet wurde und ehemalige Soldaten vereinte.