Urkunde zum Heeres Flak Abzeichen
Am 4. August 1944 wurde Lindemann wegen seiner Verstrickung in das gescheiterte Attentat auf Hitler durch den zwei Tage zuvor gebildeten Ehrenhof aus der Wehrmacht unehrenhaft ausgestoßen, so dass das Reichskriegsgericht für die Aburteilung nicht mehr zuständig war. Eine intensive Fahndung nach ihm wurde aufgenommen, die Behörden setzten für seine Ergreifung eine Belohnung von 500.000 Mark aus. Bald darauf wurde Lindemann verraten und durch die Geheime Staatspolizei am 3. September im Hause Gloeden aufgespürt. Beim Versuch, sich aus dem Fenster zu stürzen, wurde er durch Schüsse in Bauch und Unterschenkel schwer verletzt. An den Folgen dieser Verletzungen starb Fritz Lindemann nach mehreren Operationen – und ständigen Verhören – im Berliner Polizeikrankenhaus. Carl Marks, Hans Ludwig Sierks, Erich Gloeden, Elisabeth Charlotte Gloeden und Elisabeth Kuznitzky wurden verhaftet und nach Prozessen vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Carl Marks und Hans Ludwig Sierks wurden im April 1945 erschossen, Erich Gloeden, Elisabeth Charlotte Gloeden und Elisabeth Kuznitzky am 30. November 1944 in Plötzensee enthauptet. Fritz Lindemanns Tochter Marie-Luise (10 Jahre) wurde in das Kinderheim im Borntal in Bad Sachsa vom 26. August 1944 bis Dezember 1945 verschleppt. Seine Söhne Friedrich und Georg bekamen Haftstrafen von sieben beziehungsweise fünf Jahre Zuchthaus, wegen Wehrkraftzersetzung und Nichtanzeige eines Landes- und Hochverrats.[5] Auszeichnungen Hanseatenkreuz Hamburg Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 4. September 1941[6] Deutsches Kreuz in Gold am 23. August 1942[6] Krimschild Ehrenblattspange des Heeres 1942 Rumänischer Militärorden Michael der Tapfere III. Klasse am 8. Mai 1942 Orden der Krone von Rumänien, Großoffizierskreuz mit Krone und Schwertern 1942 Vor seinem Wohnsitz in der Maria-Louisen-Straße 57 in Hamburg-Winterhude wurde ein Stolperstein für ihn verlegt.
Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes
Träger der Ehrenblattspange des Heeres
Träger des Deutschen Kreuzes in Gold
Träger des Militärordens Michael der Tapfere
Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)
NSDAP-Mitglied / Freikorps-Mitglied
Deutscher Geboren 1894 Gestorben 1944
Auszug aus Wikipedia