Urkundengruppe eines Obergefreiten der Heeres Flak Artillerie Abteilung 293

kleines Urkundentrio vom Obergefreiten Karmann der Flak Kompanie 3/52: 
Verleihungsurkunde zum Heeres Flak Abzeichen, ausgestellt am 1. November 1943, unterzeichnet vom Generalleutnant, rückseitig mit Tesa geklebt.
Besitzzeugnis zum Sturmabzeichen, in Din A4, unterzeichnet vom Generallleutnant der 126. Infanterie Division, rückseitig mit Tesa geklebt.
Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, ausgestellt am 21. November 1941, unterzeichnet vom Generalleutnant und Divisions Kommandeur, mittig gefaltet Zustand 2.
Vorstehende Urkunden wurden unterzeichnet von Karl Laux, Eichenlaub 17.Mai 1943
Absturz mit Fieseler Storch ende August 1944 / 2. September 1944 in Riga im Lazarett verstorben
Anbei ein Entlassungsschein von der Gefangenschaft. 

General der Artillerie beim Oberbefehlshaber des Heeres. Fritz Lindemann Die Urkunde wurde beschnitten, und hat somit ein kleineres Format in 11,7 x 18,3 cm. Am 4. August 1944 wurde Lindemann wegen seiner Verstrickung in das gescheiterte Attentat auf Hitler durch den zwei Tage zuvor gebildeten Ehrenhof aus der Wehrmacht unehrenhaft ausgestoßen, so dass das Reichskriegsgericht für die Aburteilung nicht mehr zuständig war. Eine intensive Fahndung nach ihm wurde aufgenommen, die Behörden setzten für seine Ergreifung eine Belohnung von 500.000 Mark aus. Bald darauf wurde Lindemann verraten und durch die Geheime Staatspolizei am 3. September im Hause Gloeden aufgespürt. Beim Versuch, sich aus dem Fenster zu stürzen, wurde er durch Schüsse in Bauch und Unterschenkel schwer verletzt. An den Folgen dieser Verletzungen starb Fritz Lindemann nach mehreren Operationen – und ständigen Verhören – im Berliner Polizeikrankenhaus. Carl Marks, Hans Ludwig Sierks, Erich Gloeden, Elisabeth Charlotte Gloeden und Elisabeth Kuznitzky wurden verhaftet und nach Prozessen vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Carl Marks und Hans Ludwig Sierks wurden im April 1945 erschossen, Erich Gloeden, Elisabeth Charlotte Gloeden und Elisabeth Kuznitzky am 30. November 1944 in Plötzensee enthauptet. Fritz Lindemanns Tochter Marie-Luise (10 Jahre) wurde in das Kinderheim im Borntal in Bad Sachsa vom 26. August 1944 bis Dezember 1945 verschleppt. Seine Söhne Friedrich und Georg bekamen Haftstrafen von sieben beziehungsweise fünf Jahre Zuchthaus, wegen Wehrkraftzersetzung und Nichtanzeige eines Landes- und Hochverrats.[5] Auszeichnungen Hanseatenkreuz Hamburg Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 4. September 1941[6] Deutsches Kreuz in Gold am 23. August 1942[6] Krimschild Ehrenblattspange des Heeres 1942 Rumänischer Militärorden Michael der Tapfere III. Klasse am 8. Mai 1942 Orden der Krone von Rumänien, Großoffizierskreuz mit Krone und Schwertern 1942 Vor seinem Wohnsitz in der Maria-Louisen-Straße 57 in Hamburg-Winterhude wurde ein Stolperstein für ihn verlegt. Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes Träger der Ehrenblattspange des Heeres Träger des Deutschen Kreuzes in Gold Träger des Militärordens Michael der Tapfere Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg) NSDAP-Mitglied / Freikorps-Mitglied Deutscher Geboren 1894 Gestorben 1944 Auszug aus Wikipedia
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