Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Generalleutnant Kurt Pflugbeil

auf einem Portraitfoto eines Gemäldes von ihm in 13 x 18 cm, mit sehr schöner Tintensignatur " Pflugbeil ", Zustand 2.
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160,00

Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Generalleutnant Kurt Pflugbeil

Das vorliegende Objekt ist eine Originalunterschrift des Generalleutnants Kurt Pflugbeil, eines hochdekorierten Offiziers der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes. Die Signatur befindet sich auf einem Portraitfoto eines Gemäldes, das den Offizier darstellt, im Format 13 x 18 cm und wurde mit Tinte ausgeführt.

Kurt Pflugbeil wurde am 12. Juni 1890 in Berlin geboren und entwickelte sich zu einem der erfahrensten Luftwaffenoffiziere seiner Generation. Seine militärische Laufbahn begann bereits im Ersten Weltkrieg, wo er als Beobachter und später als Pilot diente. Nach dem Krieg blieb er in der kleinen Reichswehr und wurde beim Aufbau der neuen Luftwaffe in den 1930er Jahren zu einer wichtigen Führungspersönlichkeit.

Im Zweiten Weltkrieg kommandierte Pflugbeil verschiedene Luftwaffenverbände. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle als Kommandeur von Kampfgeschwadern und später als Kommandierender General des I. Fliegerkorps an der Ostfront. Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurde ihm am 25. Oktober 1941 verliehen, eine Auszeichnung, die nur für außergewöhnliche Tapferkeit und Führungsleistung vergeben wurde. Während des Krieges stieg er zum Generalleutnant auf und befehligte zuletzt die 1. Luftflotte.

Autogramme und Signaturen hochrangiger Militärpersonen waren während und nach dem Zweiten Weltkrieg begehrte Erinnerungsstücke. Offiziere signierten häufig Fotografien, Postkarten und offizielle Dokumente für Kameraden, Untergebene oder zu Propagandazwecken. Die Praxis, Portraits zu signieren, war besonders bei dekorierten Offizieren üblich, deren Bilder in der militärischen Öffentlichkeit zirkulierten.

Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes war eine der höchsten militärischen Auszeichnungen des Deutschen Reiches. Es wurde am 1. September 1939 von Adolf Hitler gestiftet und in verschiedenen Stufen verliehen. Die Träger dieser Auszeichnung, die sogenannten Ritterkreuzträger, genossen hohes Ansehen innerhalb der Wehrmacht und wurden oft für Propagandazwecke eingesetzt. Ihre Portraits erschienen in Zeitschriften, auf Postkarten und in offiziellen Publikationen.

Das hier beschriebene Objekt zeigt die Signatur auf einem Foto eines Gemäldes, was eine interessante Besonderheit darstellt. Während des Krieges wurden hochrangige Offiziere und erfolgreiche Kommandeure häufig von offiziellen Kriegsmalern portraitiert. Diese Gemälde dienten repräsentativen Zwecken und wurden teilweise fotografiert, um die Bilder breiter verteilen zu können. Das Format von 13 x 18 cm entspricht einem gängigen Postkartenformat der damaligen Zeit.

Die Tintensignatur selbst ist von historischem Wert, da sie die Authentizität des Objekts belegt. Tintenunterschriften waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Standard für offizielle und persönliche Signaturen. Die Qualität und der Erhaltungszustand einer solchen Signatur sind entscheidend für den historischen und sammlerwert eines Objekts.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Pflugbeil in sowjetische Kriegsgefangenschaft, wo er bis 1955 festgehalten wurde. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland lebte er zurückgezogen und verstarb am 1. Juli 1955 in Garmisch-Partenkirchen.

Solche signierten Fotografien sind heute wichtige zeithistorische Dokumente, die Einblick in die militärische Kultur und die Praxis der Erinnerungskultur während des Zweiten Weltkriegs geben. Sie dokumentieren nicht nur einzelne Persönlichkeiten, sondern auch die Art und Weise, wie militärische Erfolge und Führungspersonen dargestellt und verehrt wurden.

Für Sammler militärhistorischer Objekte sind authentische Signaturen von Ritterkreuzträgern von besonderem Interesse, da sie eine direkte Verbindung zu den historischen Personen und Ereignissen darstellen. Die Provenienz und Authentizität solcher Objekte müssen jedoch sorgfältig geprüft werden, da der Markt auch von Fälschungen betroffen ist.