Panzerkampfabzeichen in Silber mit Einsatzzahl "25" - C.E. Juncker
Das Panzerkampfabzeichen in Silber mit Einsatzzahl "25" repräsentiert eine der bedeutendsten militärischen Auszeichnungen der deutschen Panzerwaffe während des Zweiten Weltkriegs. Diese spezielle Variante wurde von der renommierten Firma C.E. Juncker aus Berlin hergestellt, einem der führenden Hersteller militärischer Auszeichnungen jener Zeit.
Das Panzerkampfabzeichen wurde am 20. Dezember 1939 durch eine Verordnung eingeführt und war für Angehörige der Panzerbesatzungen bestimmt, die sich im Kampfeinsatz bewährt hatten. Die ursprünglichen Verleihungskriterien sahen drei Kampftage oder eine Verwundung im Panzerkampf vor. Mit der Intensivierung der Kampfhandlungen wurde das System jedoch erweitert.
Die hier beschriebene frühe Ausführung in Feinzink versilbert zeigt charakteristische Merkmale der Juncker-Produktion. Die halbhohle Konstruktion und die Befestigung des Panzermotivs mit zwei Aluminiumnieten waren typisch für diese Herstellungsperiode. Das magnetische Zahlenfeld deutet auf die spätere Einführung der Einsatzzahlen hin, die ab 1943 systematisch vergeben wurden.
Die Einsatzzahl "25" markiert einen bedeutsamen Meilenstein in der militärischen Laufbahn des Trägers. Das System der Einsatzzahlen wurde eingeführt, um wiederholte Bewährung im Kampf zu würdigen. Die Zahl "25" bedeutete, dass der Träger an 25 Panzergefechtseinsätzen teilgenommen hatte - eine beträchtliche Leistung, die nur von erfahrenen und überlebenden Panzerbesatzungsmitgliedern erreicht wurde.
C.E. Juncker etablierte sich bereits in den 1930er Jahren als Spezialist für militärische Auszeichnungen. Die Firma, gegründet von Carl Eduard Juncker, entwickelte charakteristische Herstellungstechniken und Qualitätsmerkmale, die ihre Produkte von anderen Herstellern unterscheidbar machten. Die Verwendung von versilbertem Feinzink war eine typische Materialwahl dieser Periode, da strategische Metalle zunehmend knapper wurden.
Die runde Nadel auf der Rückseite entspricht dem Standard der frühen Kriegsproduktion. Spätere Ausführungen verwendeten häufig andere Nadelsysteme oder Materialien, was diese frühe Juncker-Ausführung besonders interessant für Sammler und Historiker macht.
Der angegebene Zustand 2 (getragen) verleiht diesem Stück zusätzliche historische Authentizität. Getragene Auszeichnungen erzählen die Geschichte ihrer Träger und der Umstände, unter denen sie erworben wurden. Sie sind stumme Zeugen der dramatischen Panzerschlachten des Zweiten Weltkriegs, von den frühen Erfolgen der Wehrmacht bis zu den verzweifelten Abwehrkämpfen der späteren Kriegsjahre.