Wehrmacht geschönte Feldbluse für einen Hauptmann der Reserve im Grenadier-Regiment Nr. 416

Fertigung, um 1939. Feldbluse in elegantem Gabardine, dunkelgrüner Kragen. Die Ärmelaufschläge, Knopfleiste und Kragen weiß paspeliert. Metallfaden handgestickter Brustadler auf dunkelgrün, die Kragenspiegel per Hand vernäht, eingenähte Schulterstücke in glänzender Ausführung mit vergoldeten Auflagen. Auf der Brust Schlaufen für die Feldspange und Nahkampfspange und 4 Steckauszeichnungen, auf der rechten Brust Schlaufen für 1 Steckabzeichen (Deutsches Kreuz in Gold). Am linken Oberarm mit Demjanskschild. Innen dunkelgrünes Seidenfutter, mit Schneideretikett aus Mainz, seitlich mit Schlitz für den Offiziersdolch bzw. Offizierssäbel. Armlänge ca. 55 cm, Brustumfang ca. 76 cm, Gesamtlänge ca. 58 cm. Einige Nadelkopfgroße Mottenlöcher auf der gesamten Oberfläche, größere am Kragen. Regimentszahlen auf den Schulterstücken haben nach der Versetzung ins I.R. 416 einige Fäden auf den Plattschnüren beschädigt, Zustand 3.
Grenadier-Regiment 416 entstand am 15. Oktober 1942 durch die Umbenennung des Infanterie-Regiments 416 und wurde der 123. Infanterie-Division unterstellt. Am 1. März 1944 wurde das Regiment in Südrußland aufgelöst, die Reste kamen zur Regimentsgruppe 416.
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