US Navy Medal of Honor kleiner Nachlass von  Gregory "Pappy" Boyington

Die persönlichen "WWll US Navy Naval Aviator Pilot Wings" aus dem Besitz von Boyington, Fertigung in Sterling Silber vergoldet. Das Abzeichen ist gerahmt gemeinsam mit dem handgeschriebenen original Brief von Boyinton, datiert 1984 mit der Übersendung seiner Wings an einen Sammler Steve: ".. the last thing, other then the Medal of Honor, that is in my possession...". Dazu ein Gruppenfoto mit ihm vor seinem Flugzeug aufgenommen in Südostasien mit seiner Unterschrift. Maße 56 x 43,5 cm. Zustand 2.
Dazu ein großer gerahmter farbiger Druck " "Pappy" Boyington scores his first victory " von W.J. Reynolds 1979, nummeriert 806/1000, mit eigenhändiger Unterschrift von "Pappy" Boyington: " June 16 1979 with warmest regards from Pappy Boyington". Maße 69 x 77 cm. Zustand 2.

Gregory "Pappy" Boyington (December 4, 1912 – January 11, 1988) was an American combat pilot who was a United States Marine Corps fighter ace during World War II. He received the Medal of Honor and the Navy Cross. A Marine aviator with the Pacific fleet in 1941, Boyington joined the "Flying Tigers" (1st American Volunteer Group) of the Republic of China Air Force and saw combat in Burma in late 1941 and 1942 during the Second Sino-Japanese War.

In September 1942, Boyington rejoined the Marine Corps. In early 1943, he deployed to the South Pacific and began flying combat missions in the F4U Corsair fighter. On August 14, 1943, he took command of Marine fighter squadron VMF-214 ("Black Sheep").

In January 1944, Boyington, outnumbered by Japanese "Zero" planes, was shot down into the Pacific Ocean after downing one of the enemy planes. He was captured by a Japanese submarine crew and was held as a prisoner of war for more than a year and a half. He was released shortly after the surrender of Japan.

The television series Baa Baa Black Sheep was inspired by Boyington and his men in the "Black Sheep" squadron. It ran for two seasons in the late 1970s.
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Die Naval Aviator Wings von Gregory “Pappy” Boyington – Ein Stück amerikanischer Luftfahrtgeschichte

Unter den bedeutendsten Insignien der amerikanischen Militärluftfahrt nimmt das United States Naval Aviator Insignia – besser bekannt als die “Wings of Gold” – einen herausragenden Platz ein. Dieses Abzeichen, das seit über einem Jahrhundert nahezu unverändert geblieben ist, symbolisiert die Qualifikation als Marineflieger und wurde einigen der berühmtesten Piloten der amerikanischen Geschichte verliehen. Dass die hier vorliegenden Wings aus dem persönlichen Besitz von Gregory “Pappy” Boyington stammen, einem der legendärsten Kampfpiloten des Zweiten Weltkriegs, verleiht diesem Nachlass eine außergewöhnliche historische Bedeutung.

Entstehung und Gestaltung der Naval Aviator Wings

Die offizielle Genehmigung für die Naval Aviator Wings wurde am 7. September 1917 durch den Secretary of the Navy erteilt, als Change 12 zu den Uniformvorschriften von 1913 verabschiedet wurde. Damit wurde erstmals ein offizielles Erkennungszeichen für Marineflieger geschaffen – zuvor hatten Piloten der Navy kein eigenes Symbol, das ihren Status als qualifizierte Flugzeugführer repräsentierte. Das Design wurde von John H. Towers um 1917 entworfen und besteht aus einem einzelnen Fouled Anchor (einem Anker mit verschlungener Kette), überragt von einem Schild, zentriert auf einem Paar ausgebreiteter Schwingen. Die ersten Wings wurden von der renommierten Firma Bailey, Banks and Biddle in Philadelphia gefertigt und im Dezember 1917 an die Navy ausgeliefert.

Bemerkenswert ist, dass die offizielle Genehmigung des Abzeichens erfolgte, bevor ein endgültiges Design überhaupt feststand – ein Zeichen für die Dringlichkeit, mit der die wachsende Rolle der Marineluftfahrt anerkannt werden sollte. Die ersten Pins wurden Anfang 1918 ausgegeben. Das grundlegende Design ist seitdem praktisch unverändert geblieben und hat über 100 Jahre Einsatz überdauert – durch zwei Weltkriege, Korea, Vietnam und bis in die Gegenwart.

Material und Fertigung im Zweiten Weltkrieg

Die Naval Aviator Wings sind goldfarben gehalten. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von verschiedenen Herstellern produziert, darunter AMICO (American Insignia Company), H&H, Meyer und andere. Die Fertigung erfolgte typischerweise in Sterling Silber mit Goldauflage oder goldgefülltem Überzug. Manche Exemplare trugen die Markierung “1/20 10K GonS”, was auf eine 10-karätige Goldauflage hindeutet. Auf der Rückseite fanden sich üblicherweise Herstellermarkierungen, Materialstempel wie “STERLING” sowie Pin-Verschlüsse. Die Regulierungsgröße betrug etwa 2-3/4 Zoll Breite und 7/8 Zoll Höhe, wobei die Maße je nach Hersteller leicht variieren konnten.

Ein wesentliches Merkmal dieses Abzeichens ist, dass die US Navy, das US Marine Corps und die US Coast Guard alle dasselbe Design verwenden. Im Gegensatz zur Air Force und zur Army kennen die Seestreitkräfte keine abgestuften Fliegerabzeichen – es gibt nur einen einzigen Grad, der allen qualifizierten Marinefliegern verliehen wird. Variationen bestehen lediglich in der Fertigungsmethode und dem Hersteller, nicht im offiziellen Rang oder der Klasse.

Gregory “Pappy” Boyington – Ein amerikanischer Held

Gregory “Pappy” Boyington wurde am 4. Dezember 1912 geboren und verstarb am 11. Januar 1988. Er war ein amerikanischer Kampfpilot und Fighter Ace des United States Marine Corps im Zweiten Weltkrieg, ausgezeichnet mit der Medal of Honor und dem Navy Cross. Als Marineflieger bei der Pazifikflotte im Jahr 1941 trat Boyington den “Flying Tigers” (1st American Volunteer Group) der Luftstreitkräfte der Republik China bei und sah Kampfeinsätze in Burma Ende 1941 und 1942 während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges.

Im September 1942 kehrte Boyington zum Marine Corps zurück. Anfang 1943 wurde er in den Südpazifik verlegt und begann Kampfeinsätze im F4U Corsair Jagdflugzeug zu fliegen. Am 14. August 1943 übernahm er das Kommando über die Marinejagdstaffel VMF-214, die unter dem Spitznamen “Black Sheep” berühmt werden sollte. Boyington zerstörte persönlich eine erhebliche Anzahl japanischer Flugzeuge, die von seiner Staffel abgeschossen wurden.

Im Januar 1944 wurde Boyington, von japanischen “Zero”-Jägern zahlenmäßig überlegen, über dem Pazifik abgeschossen, nachdem er eines der feindlichen Flugzeuge vernichtet hatte. Er wurde von der Besatzung eines japanischen U-Boots gefangen genommen und war über eineinhalb Jahre als Kriegsgefangener interniert. Erst nach der Kapitulation Japans kam er frei.

Am 5. Oktober 1945 wurde Lieutenant Colonel Gregory Boyington in einer Zeremonie im Weißen Haus die Medal of Honor überreicht. Die Auszeichnung war bereits im März 1944 verliehen worden, wurde aber zurückgehalten für den Fall, dass er für die persönliche Entgegennahme zur Verfügung stehen würde – ein bemerkenswertes Detail, das sowohl die Hoffnung auf seine Rückkehr als auch die Wertschätzung seiner Leistungen widerspiegelt.

Die Fernsehserie “Baa Baa Black Sheep” wurde von Boyington und seinen Männern der “Black Sheep”-Staffel inspiriert und lief Ende der 1970er Jahre über zwei Staffeln.

Bedeutung für Sammler

Vintage-Wings aus dem Zweiten Weltkrieg, die berühmten Fliegern wie Boyington zugeordnet werden können, sind zu hochbegehrten militärischen Sammlerstücken geworden. Der vorliegende Nachlass umfasst neben den persönlichen Wings auch einen gerahmten farbigen Druck von W.J. Reynolds aus dem Jahr 1979 mit dem Titel “Pappy Boyington scores his first victory”, versehen mit einer eigenhändigen Widmung Boyingtons. Gemeinsam bilden diese Stücke ein faszinierendes Ensemble, das die Erinnerung an einen der mutigsten Marineflieger Amerikas lebendig hält.

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