Königreich Hannover Uniform König Ernst August I. als General und Chef des Garde-Husaren-Regiments; Uniform des Ernst-August-Denkmals (!!)
Die Uniformengruppe aus der Zeit um 1845-1850 bestehend aus zwölf einzelnen Stücken:
#1. Pelzmütze aus feinstem braun-weißem Fell mit dem Kolpak aus feinem rotem Stoff. Vorne als Emblem für das Garde-Husaren-Regiment das goldene Bandeau mit den drei Ehrennamen «Peninsula Waterloo El Bodon», die Fläche gekörnt, die Buchstaben poliert, darüber separat aufgelegt die goldene Königskrone in feinster handwerklicher Qualität. Der Kinnriemen aus schwarz lackiertem Leder mit schwarzer Samtunterlage und goldener Kettenbewährung, seitlich an goldenen halbplastischen Löwenköpfen. Der extra hohe Paradestutz aus weißen besonders weichen und ca. 39 cm langen Reiherfedern, am Ansatz mit kurzen gelben Federn, der „Federkorb“ besonders aufwendig aus kleinen Goldplättchen und Goldfadenstickerei gestaltet, der Paaradestutz an der Pelzmütze in einer goldenen Tülle eingesteckt und mit Schraube fixiert. In der Tülle auch eingesteckt das große Feldzeichen. Komplett mit der Fangschnur aus Silberfaden mit gelben Durchzügen. Innen mit hochfeinem, fast pergamentartigen Lederschweißband mit Goldaufdruck und feinstem Futter aus hellblauem Seidentuch. Größe ca. 57. Sehr schön erhalten. Nur der Kolpak mit zwei kleinen Mottenspuren. Beiliegend das Etikett «Königliches Welfen-Museum. Uniformstück, zur Hannoverschen Husaren-Uniform Königs Ernst August gehörend.»
#2. Der Dolman/Pelz aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Ärmel, die Knopfleisten und der Saum für Offiziere des Garde-Regiments mit grauem Fellbesatz, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Der Pelz gut gefüttert, innen mit rotem Seidentuch. Sehr schön erhalten, das Futter innen mit einem ca. fünf cm langem dünnen Riss.
#3. Die Parade-Attila aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Brust (unter der Verschnürung) und am Saum mit breiter goldener Tresse, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Die Attila ist leichter gefüttert, innen mit rotem Seidentuch, der Saum innen mit rotem Leder verstärkt. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#4. Paradebandelier und Kartuschkasten. Das Paradebandelier aus rotem Leder, umwirkt mit rotem samtenen Stoff, aufgelegt die silberne Tresse mit dem goldenen Durchzug, goldener Schild mit den beiden Räumnadeln an goldenen Kettchen an der goldenen Löwenkopfaufhängung befestigt, goldene Schnallen. Der Kartuschkasten mit rotem Saffian-Leder verkleidet, die Seiten und der Deckel mit vergoldetem Messing beschlagen, auf dem Deckel in Silber aufgelegt der gekrönte Stern mit der Devise «Nec aspera terrent» sowie das Bandeau «Peninsula Waterloo El Bodon». Anhängend die Inventar-Marke «1501» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg.
#5. Schärpe aus Silbergeflecht mit Nebenriemen. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#6. Säbeltasche aus rotem Leder, der Deckel mit reicher Verzierung in Gold- und Silberfadenstickerei auf rotem Tuch, oben die Krone, darunter die Chiffre «♔EAR» über einem Tropaion. Komplett mit den drei Trageriemen und dem daran befestigten Unterschnallkoppel, ebenfalls aus rotem Leder, mit goldener Tresse besetzt und mit goldenen Beschlägen. Anhängend das Etikett «Königliches Familien-Museum. No. 1 Hannoversche Garde-Husaren-Uniform […]».
#7. Adlerkopfsäbel mit leicht geschwungener beidseitig doppelt gekehlter ca. 84.5 cm lange und 2.8 cm breiten Klinge, das untere Drittel beidseitig mit vergoldeten Gravuren. Vergoldetes Bügelgefäß mit fein ziseliertem Adlerkopf, belederter Griff mit intakter Silberdrahtwicklung. Anhängend die Inventar-Marke «149» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Polierte Stahlscheide mit zwei Messing-Ringbändern. Sehr schön erhalten!
#8. Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, der Bund außen mit schwarzer Seide abgesetzt, innen mit weißer Seide. Die schwarzen Hornknöpfe alle erhalten. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#9. Eine zweite Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, innen mit graublauem Seidenfutter. Die Knöpfe vollständig. Anhängend Etikett der königlich Hannoverschen Sammlung. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#10. Die Sporen aus Messing vergoldet mit intakter Beriemung aus geschwärztem Leder. Innen gepunzt mit einem nach unten geöffneten „Hufeisen“ und darin der Buchstabe «S».
#11. Schabracke aus dunkelblauem Tuch mit roter gezackter in Gold gestickter Litze eingefasster Borte, der Rand in Goldstickerei paspeliert. An den Seiten braune Lederapplikationen zum Schutz vor Abrieb durch die Beine des Reiters. Die Unterseite durch schwarzes Tuch geschützt. Auf der Lederapplikation links mit altem Inventaretikett "Hannover Garde-Husaren-Schabracke 1893 aus Penzing ".
#12. Das Offizier-Zaumzeug nach englischem Vorbild mit Rosetten- und „Puschel“-Verzierung aus braunem Leder, komplett mit dem Kopf-, Brust- und Hintergeschirr.
Ein Ausstellungsstück von großer historischer und musealer Bedeutung von dem wir sehr stolz sind, Ihnen dieses präsentieren zu können!
Die Stücke stammen sämtlich aus der königlichen Sammlung im Schloss Marienburg und wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion versteigert.
Auf dieser Auktion wurden die Stücke von einem namenhaften „Hannover-Sammler“ erworben und gelangten von diesem in unseren Besitz.
Die Stücke wiederum stammen aus dem persönlichen Besitz König Ernst August I. (König von 1837-51).
Es handelt sich genau um die Uniform, die der König auf dem Ernst-August-Denkmal in Hannover, welches 1861 von Albert Wolff geschaffen wurde, trägt.
In das Jahr 1849 datiert ein Porträt des Hofmalers Karl Wilhelm Friedrich Oesterley, welches den König wiederum in genau dieser Uniform zeigt. Dieses Porträt erfuhr eine hohe Verbreitung u.a. als Postkartenmotiv und mag auch als Vorlage für das Reiterstandbild gedient haben.
Die einzelnen Stücke wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion nicht zusammen verkauft, auch weil in der Haussammlung die Stücke getrennt voneinander aufbewahrt wurden. Dem Sammler kommt das Verdienst zu, die Stücke in ihrem historischen Wert erkannt und richtig zugeordnet und vereint zu haben.
Die Zusammengehörigkeit ist unzweifelhaft und kann abgesehen von dem Museums-Etikett auch allein an der hohen Qualität der Stücke, dem Rang bei Pelz und Dolman und der Datierungsgleichheit abgelesen werden.
Zudem waren Säbel mit Adlerkopf nur dem König vorbehalten. Auch das Zaumzeug lässt sich in den Einzelheiten an der Reiterstatue wiederfinden. Gut ist hier auch die Schabracke zu erkennen. Das Original nahm einen „Umweg“ über die Exil-Sammlung in Penzing, Österreich zurück zur Marienburg.
#1. Pelzmütze aus feinstem braun-weißem Fell mit dem Kolpak aus feinem rotem Stoff. Vorne als Emblem für das Garde-Husaren-Regiment das goldene Bandeau mit den drei Ehrennamen «Peninsula Waterloo El Bodon», die Fläche gekörnt, die Buchstaben poliert, darüber separat aufgelegt die goldene Königskrone in feinster handwerklicher Qualität. Der Kinnriemen aus schwarz lackiertem Leder mit schwarzer Samtunterlage und goldener Kettenbewährung, seitlich an goldenen halbplastischen Löwenköpfen. Der extra hohe Paradestutz aus weißen besonders weichen und ca. 39 cm langen Reiherfedern, am Ansatz mit kurzen gelben Federn, der „Federkorb“ besonders aufwendig aus kleinen Goldplättchen und Goldfadenstickerei gestaltet, der Paaradestutz an der Pelzmütze in einer goldenen Tülle eingesteckt und mit Schraube fixiert. In der Tülle auch eingesteckt das große Feldzeichen. Komplett mit der Fangschnur aus Silberfaden mit gelben Durchzügen. Innen mit hochfeinem, fast pergamentartigen Lederschweißband mit Goldaufdruck und feinstem Futter aus hellblauem Seidentuch. Größe ca. 57. Sehr schön erhalten. Nur der Kolpak mit zwei kleinen Mottenspuren. Beiliegend das Etikett «Königliches Welfen-Museum. Uniformstück, zur Hannoverschen Husaren-Uniform Königs Ernst August gehörend.»
#2. Der Dolman/Pelz aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Ärmel, die Knopfleisten und der Saum für Offiziere des Garde-Regiments mit grauem Fellbesatz, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Der Pelz gut gefüttert, innen mit rotem Seidentuch. Sehr schön erhalten, das Futter innen mit einem ca. fünf cm langem dünnen Riss.
#3. Die Parade-Attila aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Brust (unter der Verschnürung) und am Saum mit breiter goldener Tresse, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Die Attila ist leichter gefüttert, innen mit rotem Seidentuch, der Saum innen mit rotem Leder verstärkt. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#4. Paradebandelier und Kartuschkasten. Das Paradebandelier aus rotem Leder, umwirkt mit rotem samtenen Stoff, aufgelegt die silberne Tresse mit dem goldenen Durchzug, goldener Schild mit den beiden Räumnadeln an goldenen Kettchen an der goldenen Löwenkopfaufhängung befestigt, goldene Schnallen. Der Kartuschkasten mit rotem Saffian-Leder verkleidet, die Seiten und der Deckel mit vergoldetem Messing beschlagen, auf dem Deckel in Silber aufgelegt der gekrönte Stern mit der Devise «Nec aspera terrent» sowie das Bandeau «Peninsula Waterloo El Bodon». Anhängend die Inventar-Marke «1501» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg.
#5. Schärpe aus Silbergeflecht mit Nebenriemen. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#6. Säbeltasche aus rotem Leder, der Deckel mit reicher Verzierung in Gold- und Silberfadenstickerei auf rotem Tuch, oben die Krone, darunter die Chiffre «♔EAR» über einem Tropaion. Komplett mit den drei Trageriemen und dem daran befestigten Unterschnallkoppel, ebenfalls aus rotem Leder, mit goldener Tresse besetzt und mit goldenen Beschlägen. Anhängend das Etikett «Königliches Familien-Museum. No. 1 Hannoversche Garde-Husaren-Uniform […]».
#7. Adlerkopfsäbel mit leicht geschwungener beidseitig doppelt gekehlter ca. 84.5 cm lange und 2.8 cm breiten Klinge, das untere Drittel beidseitig mit vergoldeten Gravuren. Vergoldetes Bügelgefäß mit fein ziseliertem Adlerkopf, belederter Griff mit intakter Silberdrahtwicklung. Anhängend die Inventar-Marke «149» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Polierte Stahlscheide mit zwei Messing-Ringbändern. Sehr schön erhalten!
#8. Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, der Bund außen mit schwarzer Seide abgesetzt, innen mit weißer Seide. Die schwarzen Hornknöpfe alle erhalten. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#9. Eine zweite Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, innen mit graublauem Seidenfutter. Die Knöpfe vollständig. Anhängend Etikett der königlich Hannoverschen Sammlung. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#10. Die Sporen aus Messing vergoldet mit intakter Beriemung aus geschwärztem Leder. Innen gepunzt mit einem nach unten geöffneten „Hufeisen“ und darin der Buchstabe «S».
#11. Schabracke aus dunkelblauem Tuch mit roter gezackter in Gold gestickter Litze eingefasster Borte, der Rand in Goldstickerei paspeliert. An den Seiten braune Lederapplikationen zum Schutz vor Abrieb durch die Beine des Reiters. Die Unterseite durch schwarzes Tuch geschützt. Auf der Lederapplikation links mit altem Inventaretikett "Hannover Garde-Husaren-Schabracke 1893 aus Penzing ".
#12. Das Offizier-Zaumzeug nach englischem Vorbild mit Rosetten- und „Puschel“-Verzierung aus braunem Leder, komplett mit dem Kopf-, Brust- und Hintergeschirr.
Ein Ausstellungsstück von großer historischer und musealer Bedeutung von dem wir sehr stolz sind, Ihnen dieses präsentieren zu können!
Die Stücke stammen sämtlich aus der königlichen Sammlung im Schloss Marienburg und wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion versteigert.
Auf dieser Auktion wurden die Stücke von einem namenhaften „Hannover-Sammler“ erworben und gelangten von diesem in unseren Besitz.
Die Stücke wiederum stammen aus dem persönlichen Besitz König Ernst August I. (König von 1837-51).
Es handelt sich genau um die Uniform, die der König auf dem Ernst-August-Denkmal in Hannover, welches 1861 von Albert Wolff geschaffen wurde, trägt.
In das Jahr 1849 datiert ein Porträt des Hofmalers Karl Wilhelm Friedrich Oesterley, welches den König wiederum in genau dieser Uniform zeigt. Dieses Porträt erfuhr eine hohe Verbreitung u.a. als Postkartenmotiv und mag auch als Vorlage für das Reiterstandbild gedient haben.
Die einzelnen Stücke wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion nicht zusammen verkauft, auch weil in der Haussammlung die Stücke getrennt voneinander aufbewahrt wurden. Dem Sammler kommt das Verdienst zu, die Stücke in ihrem historischen Wert erkannt und richtig zugeordnet und vereint zu haben.
Die Zusammengehörigkeit ist unzweifelhaft und kann abgesehen von dem Museums-Etikett auch allein an der hohen Qualität der Stücke, dem Rang bei Pelz und Dolman und der Datierungsgleichheit abgelesen werden.
Zudem waren Säbel mit Adlerkopf nur dem König vorbehalten. Auch das Zaumzeug lässt sich in den Einzelheiten an der Reiterstatue wiederfinden. Gut ist hier auch die Schabracke zu erkennen. Das Original nahm einen „Umweg“ über die Exil-Sammlung in Penzing, Österreich zurück zur Marienburg.