Ritterkreuz des Eisernen Kreuz 1939 aus dem Besitz von Oberst Robert Kowalewski, zuletzt Kommodore KG 76

Das Ritterkreuz ist eine frühe Fertigung der Fa. Steinhauer & Lück, Lüdenscheid. Geschwärzter Eisenkern mit Silberzarge. Zarge gestempelt "800" Silber, der Bandring 800 Silber markiert. Komplett am 13,5 cm langen getragenen konfektioniertem Halsband, seitlich mit eingenähten Knopflöchern. Das Kreuz ist viel getragen, mit schöner Patina, noch ungereinigt. Zustand 2 . Dazu die Italienische Silberne Tapferkeitsmedaille "Al Valore", rückseitig mit Namensgravur "Robert Kowalewski", komplett am Band im Verleihungsetui, innen mit Hersteller "Cravanzola.. Roma". Weiterhin ein persönliches silbernes Armband, beidseitig graviert "Robert Kowalewski" und Geburtsdatum "15-3-14" (wahrscheinlich in Italien hergestellt). Dazu eine original Ehrenliste der Deutschen Luftwaffe vom 29. Juni 1942 mit seiner Nennung zur Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold. Dazu noch 3 original Unterschriften von Kowalewski auf Repro-Fotos, Fotokopie des Soldbuchs und der Urkunde zum Ehrenpokal sowie ein altes Polaroidfoto aus den 1980er Jahren mit den Auszeichnungen, damals noch mit dem Ehrenpokal.

Robert Kowalewski wurde am 15.3.1914 in Berlin geboren. Zu Kriegsbeginn bei der 10. Fliegerdivision, später X. Fliegerkorps. Er flog in der Führungskette gemeinsam mit dem Chef des Generalstabes des Fliegerkorps, Major i.G. Harlinghausen.
Als Hauptmann hatte Kowalewski bis November 1940 83680 BRT feindlichen Handelsschiffsraum versenkt, einen britischen Kreuzer beschädigt, ein englisches Jagdflugzeug und ein Flugboot abgeschossen. Im September 1940 brachte er von einem nächtlichen Feindflug gegen England und Versenkung eines 8000 Tonnen Dampfers trotz schwerer Verwundung sein Flugzeug in 4-stündigem Flug mit nur noch einem Motor sicher zum Heimathafen zurück, dafür erhielt er den Ehrenpokal der Luftwaffe. Verleihung des Ritterkreuz am 24.11.1940, danach bi Juli 1941 Kommandeur II./KG 26. Ab August 1941 war er Kommandeur der III./KG 40 bis September 1943.Vom August bis November 1944 war er Kommodore des NJG 2 und führte dann bis Kriegsende als Kommodore das mit AR 234 ausgerüstete KG 76. Oberstleutnant Kowalewski war der erste Kommodore eines Kampfgeschwaders mit Düsenflugzeugen.

Wir hatten diese Gruppe im Jahr 1996 schon einmal besessen und freuen uns, es jetzt nach 23 Jahren wieder anbieten zu dürfen.


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