Werksabzeichen für Zivilangestellte der Luftfahrtforschungsanstalt München ( LFM )

rundes Zinkabzeichen, teilweise lackiert, mit Matrikelnummer 222, an Nadel, Zustand 2.
Anbei ist das Arbeitsbuch 2. Modell mit großem Hoheitsadler für einen Mann aus Wien, der ab dem 1.9.1942 bei der Luftfahrtforschungsanstalt München e.V. Werk Wien als Hilfsarbeiter angestellt war; gebrauchter Zustand.

1940 begann der Flugzeughersteller Messerschmitt (Augsburg) im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums mit dem Bau einer militärisch motivierten Großforschungseinrichtung, der Luftfahrtforschungsanstalt München e. V. (LFM). Das bis dahin unbewohnte Gelände erstreckte sich vom Südwesten des heutigen Ottobrunner Gemeindegebiets (zwischen Haidgraben, Ranhazweg und Drosselstraße) bis in den Norden der Gemeinde Brunnthal. Es lag strategisch günstig in der Nähe des Fliegerhorsts Neubiberg und der Autobahn München – Landesgrenze (Salzburg). Zudem war die Gefahr von Bombardierungen wegen der Waldlage geringer als in München. Die LFM sollte neue Versuchsapparaturen für die Forschung erproben und betreiben. Im Norden des Geländes, auf heutiger Ottobrunner Flur, befand sich das Aerodynamische Institut. Es verfügte über große Windkanäle mit für damalige Verhältnisse sehr exakten Messeinrichtungen.
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