Fliegerei 1. Weltkrieg großes Gemälde "Bruno Loerzer im Luftkampf 1918" von Max von Poosch

um 1917/18. Meisterhafte und sehr realistische Darstellung eines gerade entschiedenen Luftkampfes von Bruno Loerzers berühmten Doppeldeckers Albatros D III gegen ein französisches Jagdflugzeug Spad über dem Himmel der Westfront, im Hintergrund 2 weitere Jagdflugzeuge. Unten links mit Künstlersignatur "M Poosch". Farbkreide/Mischtechnik auf Holz, komplett im alten original Rahmen, oben dekoriert mit einem handgemalten Eisernen Kreuz 1914. Auf dem unteren Rahmen eine später angebrachte Messingplatte mit Gravur "Bruno Loerzer, 22.1.1891-22.8.1960, 44 Abschüsse, Albatros DIII - Spad" . Gesamtmaße 115 x 85 cm. In sehr gutem Zustand.


Bruno Loerzer (* 22. Januar 1891 in Berlin; † 22. August 1960 in Hamburg) war einer der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, später Generaloberst der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.


Bei dem Maler handelt es sich um Max Edler von Poosch (* 1872; † 1968 in Wien), ein österreichischer Porträt- und Landschaftsmaler.
Als Sohn eines k.u.k. Marineoffiziers wurde er in der österreichischen Seehafenstadt Pola geboren. Ab 1889 studierte er an der Wiener Akademie unter Franz Rumpler, später auch an der Weimarer Kunstschule bei Fritjof Smith. Studienreisen führen ihn nach Italien, Belgien, Niederlande und Skandinavien. Poosch war Mitglied und Juror der Genossenschaft bildender Künstler Wiens.
Als Reserveoffizier in den Ersten Weltkrieg eingezogen. Ab Herbst 1915 offizieller Kriegsmaler in der Kunstgruppe des k.u.k. Kriegspressequartiers. Ab November 1916 hielt er sich bei den k.u.k. Luftfahrtruppen der 11. Armee auf. Ab 1917 malte v. Poosch einige Gemälde über die Fliegertruppen. Die folgenden weiteren Gemälde aus dieser Reihe befinden sich heute im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien:
"Kampfstaffel D3 über der Brenta-Gruppe", 1917, " Abgeschossener feindlicher Flieger", 1918, "Feldpilot Hauptmann Cavallar", "Drei Offiziere der Fliegerkompanie Nr. 55".


Original Fliegereigemälde aus dem 1. Weltkrieg sind nur ganz selten zu finden, in dieser Qualität und Bedeutung eine echte Rarität !
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