Nachkriegsunterschrift vom Ritterkreuzträger - SS-Hauptsturmführer Karl Heinz Lichte

Träger von zwei Panzer-Vernichter Abzeichen, Chef des 5./SS Panzer Regiment 5, (5. SS Panzer Division "Wiking"), auf einem Hochglanzfoto im Format: 10,5 x 14,8 cm,
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Nachkriegsunterschrift vom Ritterkreuzträger - SS-Hauptsturmführer Karl Heinz Lichte

Das beschriebene Objekt repräsentiert ein bedeutendes Zeugnis der deutschen Militärgeschichte des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit. Es handelt sich um ein Hochglanzfoto mit Nachkriegsunterschrift von SS-Hauptsturmführer Karl Heinz Lichte, einem Ritterkreuzträger und Träger von zwei Panzer-Vernichter Abzeichen.

SS-Hauptsturmführer Lichte diente als Chef der 5. Kompanie des SS-Panzer-Regiments 5, welches zur 5. SS-Panzer-Division “Wiking” gehörte. Diese Division war eine der bekanntesten Waffen-SS-Einheiten und wurde 1940 aufgestellt. Die Division “Wiking” kämpfte hauptsächlich an der Ostfront und war für ihre Panzerverbände bekannt.

Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes war eine der höchsten Auszeichnungen des Deutschen Reiches und wurde für außergewöhnliche Tapferkeit oder herausragende militärische Führung verliehen. Die Verleihung erfolgte durch den Führer persönlich oder in seinem Namen.

Besonders bemerkenswert ist, dass Lichte Träger von zwei Panzer-Vernichter Abzeichen war. Das Panzervernichtungsabzeichen wurde am 9. März 1942 gestiftet und konnte in Bronze, Silber oder Gold verliehen werden, abhängig von der Anzahl der zerstörten feindlichen Panzer. Das Abzeichen in Bronze wurde für die Vernichtung eines Panzers verliehen, in Silber für drei Panzer und in Gold für fünf Panzer.

Die 5. SS-Panzer-Division “Wiking” wurde ursprünglich als motorisierte Division aufgestellt und später zu einer Panzerdivision umorganisiert. Sie bestand teilweise aus ausländischen Freiwilligen, insbesondere aus skandinavischen Ländern. Die Division war an wichtigen Operationen an der Ostfront beteiligt, einschließlich des Vormarsches in die Ukraine und späteren Rückzugsgefechten.

Das vorliegende Nachkriegsfoto im Format 10,5 x 14,8 cm zeigt die typischen Charakteristika von Erinnerungsstücken, die in der Nachkriegszeit entstanden. Viele ehemalige Soldaten signierten in den Jahrzehnten nach dem Krieg Fotografien für Sammler und Militärhistoriker. Diese Objekte dienen heute als wichtige historische Quellen für die Erforschung der Militärgeschichte des Zweiten Weltkriegs.

Solche Nachkriegssignaturen sind von besonderer historischer Bedeutung, da sie eine direkte Verbindung zu den Ereignissen und Personen der Kriegszeit darstellen. Sie ermöglichen es Historikern und Sammlern, die menschliche Dimension der Geschichte zu erfassen und persönliche Geschichten zu dokumentieren.