NSDAP großer Nachlass aus dem Besitz von Fritz Schmidt, SA-Brigadeführer, Generalkommissar in den besetzten Niederlanden, NSDAP Hauptdienstleiter in der Reichsleitung
Adolf Hitler großer silberner Staatsrahmen mit persönlichem Widmungsfoto. Großes Portraitfoto Hitlers in Uniform, in dunkler Tinte mit eigenhändiger Widmung "Dem langjährigen Parteigenossen Fritz Schmidt für seine treue Mitarbeit, Berlin den 20/April 1937. Adolf Hitler". Das Foto, das Foto rechts seitlich mit Signatur "H. Hofmann München 2.N.W." Das Foto befindet sich im original Silberrahmen, handgehämmert, mit dreistufigem Profilrand und aufgelegtem Hoheitsadler mit den Initialen "A H", umrahmt von einem Mäanderband. Am oberen Rand mit Punze "FHW" der Juweliere Hermann und Franz Wandinger, München, Feingehaltspunze "925" und Silberpunzen von München. Rückseitig weinrotes Maroquinleder mit Aufstellstütze. Maße 37 x 26,5 cm. Komplett im original roten Präsentationsetui mit Silber geprägtem Hoheitsadler.
Dazu das Anschreiben von Albert Bormann, dem persönlichen Sekretär von Adolf Hitler,: "Herrn Gauamtsleiter Fritz Schmidt.. Sehr geehrter Parteigenosse ! Im Auftrag übersende ich Ihnen ein Bild des Führers mit eigenhändiger Widmung als Dank und Anerkennung für Ihre bisherige Mitarbeit zur Erlangung unserer politischen Ziele. Heil Hitler ! Martin Bormann". der Briefkopf "Adolf Hitler - Kanzlei des Führers", datiert 15. April 1937 (5 Tage vor dem Datum auf dem Bild, d.h. Hitler hat die Fotos auf das wichtige Datum 20. April vordatiert).
NSDAP Mitgliedsbuch Nt. 174068, mit Zivilfoto, eingetreten 1. Dezember 1929, das Mitgliedsbuch ausgestellt 18. August 1931.Randvoll mit allen Eintragungen von 1929 bis 1940, u.a. ".. 1930 Ortsgruppenleiter in Barkhausen, 1931 am Gauparteitag in Bielefeld teilgenommen, 1931 am 18.10.1931 SA-Aufmarsch Braunschweig teilgenommen, 1932 Besuch der Führerschule der R.P.L. in München, 1932 Kreisleiter des Kreises Minden, Berufung durch den Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in den Stab der Organisationsleitung der Reichsparteitage, ...1934 Kreisleiter Münster-Stadt, Beauftragter der NSDAP bis 31.7.1936, seit 1934 Gaupropagandaleiter, 25.2.34 Vereidigung der politischen Soldaten in Münster i.W. ..", Eintrag über die Dienstzeit bei der Reichswehr von 1922 bis 1925, datiert 1931, eingeklebte Beförderungen der SA zum Obersturmbannführer 9. November 1937, zum Brigadeführer am 30.1.41 mit original Unterschrift "Lutze", zum Standartenführer am 30.1.1938, mit original Unterschrift "Lutze", "Versetzt in den Stab der Obersten SA-Führung zur ehrenamtlichen Dienstleistung im Führungshauptamt, 1.1.39 mit original Unterschrift "Lutze", Beförderung zum Oberführer 30.8.1940 mit original Unterschrift "Lutze", eingeklebter Beleg Verleihung Dienstauszeichnung der NSDAP in Bronze 30. Januar 1940. Eingeklebte Beitragsmarken von 1930 bis 1941. Dazu die Quittungskarte der Hilfskasse der NSDAP.
NSDAP Einlass-Karte für die Sondertagung Gau Westfalen-Nord am 8. März 1931, gelocht.
Großes querformatiges Gruppenfoto Adolf Hitler im Kreis der Politischen Leiter und SA Führer in München mit eigenhändiger Widmung von Hitler in Kopierstift "Pg. Fritz Schmidt mit deutschem Heil - Adolf Hitler, München, 1932". Maße 13 x 22,5 cm. Schmidt ist ebenfalls auf dem Foto, rückseitig mit Eigentumsstempel "Fritz Schmidt Pullach-München..".
Sehr schönes original Foto in Postkartengröße Querformat, Hitler neben Frau Franziska Weishaar, der Mutter von Eva Braun, mit eigenhändiger Unterschrift Hitlers in Tinte "Der lieben Mitkämpferin - Adolf Hitler", rückseitig mit Geschenkwidmung "Der lieben Familie Schmidt eine kl. Freude ! Heil Hitler Frau R... Hindenburgstr. 39." , mit Eigentumsstempel "Fritz Schmidt Pullach-München..".
Zulassungskarte zur Teilnahme an dem mündlichen Lehrgang der Reichs-Propagandaleitung II der NSDAP vom 4 bis 23. Januar 1932 in München, Zustand 2.
Großes Gruppenfoto von Politischen Leitern NSDAP, um 1935, Schmidt als Kreisleiter in der 1. Reihe.
Heft "Rudolf Heß der Stellvertreter des Führers" aus der Reihe "Zeitgeschichte" Verlag Berlin, auf dem Vorsatzblatt mit eigenhändiger Unterschrift "Rudolf Heß 8. Nov. 1934", auf dem Umschlag mit Eigentumsstempel "Fritz Schmidt, Pullach-München..".
Ein großes signiertes Foto von Reichsminister Frick, mit eigenhändiger Tintenunterschrift "Frick 16.7.1934", das Foto oberflächlich leicht beschädigt, sonst Zustand 2.
Ein großes Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley mit eigenhändiger Tintenunterschrift "Dr. R. Ley", sehr schöne Gruppenaufnahme mit zahlreichen Führern der Partei, Schmidt in 2. Reihe, rückseitig beschriftet "... Detmold 16.I.38". Ein weiteres großes Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley mit eigenhändiger Tintenunterschrift "Dr. R. Ley, 16. Januar 1938", sehr schöne Aufnahme von Ley bei der Entgegennahme einer Ehrenbürgerurkunde.
Großes Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley mit eigenhändiger Widmung und Tintenunterschrift "Dem treuen Freund Pg. Schmidt Dr. R. Ley", sehr schöne Aufnahme von Schmidt in NSDAP Uniform als Hauptdienstleiter in der Reichsleitung neben Dr. Ley auf einem Bahnhof in den besetzten Niederlanden, um 1942. Ein weiteres Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley gemeinsam mit Schmitz in Den Haag am 10.5.42 bei der Abnahme einer Parade von Politischen Leitern. Ein weiteres Foto von Dr. Robert Ley gemeinsam mit Dr. Seyss-Inquart und General Christiansen, Schmitz in der . Reihe dahinter gehend. 2 weitere große Fotos von Schmidt, eines bei der Abnahme einer NSB Parade in Utrecht 1941, sowie ein Foto bei der Feier zum 9. Jahrestag des Bestehens des NSB in Utrecht 1940 (alle rückseitig beschriftet, teils gestempelt).
2 große Pressefotos von Schmidt in Parteiuniform gemeinsam mit Anton Mussert, eines datiert 1943. Dazu ein Einzel Kragenspiegel von Schmidt als Hauptdienstleiter in der Reichsleitung.
Heft "De Toekomt van Nederland" in niederländisch, mit Reden von dem Leiter der N.S.B. Musser und Hauptdienstleiter Schmidt, vom 31. Juli 1942.
Deutsches Reich Reisepass für Fritz Schmidt, mit Zivilfoto, ausgestellt Den Haag, 9. März 1942, Personenbeschreibung, Beruf Hauptdienstleiter... Zustand 2.
Personal-Ausweis Nr. 7 "Der Generalkommissar Fritz Schmidt ist mein Beauftragter für die besetzten niederländischen Gebiete mit dem Dienstsitz in Den Haag, Berlin, den 6. November 1942 - Der Beauftragte für den Vierjahresplan Der Generalbevollmächtigte für den Arbeiteinsatz, Zustand 2.
Grenzübertrittschein West "Der Hauptdienstleiter Fritz Schmidt Dienststelle Org. Todt ist berechtigt, die Grenze zwischen dem Reich Paris u.a. Orte in den bes. Westgeb.... unter Vorlage des Reisepasses in der Zeit von 21. Juni 1943 bis zum 30. Juni 1943 an den zugelassenen Übergangsstellen zu überschreiben, Ausgestellt 17. Juni 1943 Der Generalquartiermeister". Zustand 2. ( Am 20. Juni 1943 ist Schmidt in Chartres, Frankreich aus dem Reisezug gestürzt und tödlich verunglückt).
Original Unterschrift des Reichskommissar der Niederlande Dr. Seiss-Inquart auf Hoffmann Fotopostkarten, Zustand 2+. Dazu ein Blanko-Briefbogen "Reichsminister Seyss-Inquart" mit Ort "Den Haag,.." , dazu ein Blanko-Briefumschlag mit Absender "Der Reichskommissar für die besetzten Niederländischen Gebiete Den Haag".
Handgeschriebener Brief von Dr. Arthur Seyss-Inquart and die Witwe Frau Schmidt, datiert 19. November 1943, Beileidschreiben zum Tod von Fritz Schmidt : "Liebe gnädige Frau ! Der heutige Tag it für mich der Anlaß, in Gedanken bei Ihnen und den Kindern in besonderer Anteilnahme zu weilen...", mit dem original Briefumschlag. Dazu maschinengeschriebene Abschrift des Briefes in deutsch und englisch.
35 großformatige Fotos von der Trauerfeier für Fritz Schmidt mit Dr. Seyss-Inquart, dem Gauleiter und den Politischen Führern der Niederlande, Aufmarsch der politischen Organisationen, Gedenkrede, Flaggenparade etc. Alle Fotos rückseitig gestempelt "Bildarchiv der NSDAP, Stapf - Dr. Artur Seyss-Inquart Den Haag". Die Fotos waren ein Geschenk von Dr. Seyss-Inquart an die Witwe, dazu der original Briefumschlag, von Seyss-Inquart per Hand beschriftet "Frau Schmidt Arnheim", rückseitig mit Absender Dr. Artur Seyss-Inquart Den Haag".
Handgeschriebener Brief von Dr. Arthur Seyss-Inquart and die Witwe Frau Schmidt, datiert 24. Dezember 1944 : "Liebe gnädige Frau ! Die unregelmäßige Verbindung machte es mir leider unmöglich, mich rechtzeitig einzufinden.. Alles Gute zum neuen Jahr ! mit Heil Hitler Ihr Seyss-Inquart", mit dem original Briefumschlag. Dazu maschinengeschriebene Abschrift des Briefes in deutsch und englisch. Dazu ein original Pressefoto von Dr. Seyss-Inquart in Uniform, Zustand 2-3.
Dazu noch 2 private Telegramme an Emmi Schmidt aus dem Jahr 1940.
Dazu zahlreiche Research Unterlagen in Fotokopie, Auszüge aus der NSDAP Personalakte von Schmidt, Briefe und Korrespondenz, sehr viele großformatige Reprofotos aus der Zeit in den Niederlanden sowie Kopien der Unterlagen des amerikanischen CIA über Schmidt.
Fritz Schmidt (* 19. November 1903 in Eisbergen; † 20. Juni 1943 in Chartres, Frankreich) war ein hoher Führer der NSDAP, vor allem bekannt als Generalkommissar zur besonderen Verwendung in den deutsch besetzten Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs. In den Jahren 1922 bis 1926 gehörte er dem 6. Preußischen Pionierbataillon in Minden an. 1929 Eintritt in die NSDAP und die SA, 1930 wurde er Ortsgruppenleiter und 1932 Kreisleiter in Minden. 1934 übernahm Schmidt das Amt des Propagandaleiters in der Gauleitung für den Gau Westfalen-Nord. Im selben Jahr wurde er zum Beauftragten der NSDAP für die Provinzialhauptstadt Münster ernannt. 1934 kam er in das Reichspropagandaamt für Westfalen-Nord. Ab 1936 Mitglied im Deutschen Reichstag. In der NSDAP machte Schmidt vor allem als Schützling Martin Bormanns Karriere, der ihn wegen seiner rhetorischen Fähigkeiten und seines Organisationstalentes schätzte. 1938 kam er in den Stab von Rudolf Heß. Am 23. Mai 1940, einige Tage nach der Besetzung der Niederlande, wurde Schmidt auf Vorschlag Bormanns von Hitler zum Generalkommissar zur besonderen Verwendung in den Niederlanden ernannt. Schmidt war neben dem Reichskommissar für die Niederlande Arthur Seyß-Inquart und dem SS-Kommissar Hanns Albin Rauter einer von drei deutschen Spitzenbeamten in den Niederlanden. Sein Tätigkeitsbereich umfasste „alle Fragen der öffentlichen Meinungsbildung und der nicht-wirtschaftlichen Vereinigungen“ sowie diejenigen Aufgaben, die ihm vom Reichskommissar „auf Grund besonderer Entschließung“ zugewiesen wurden. Schmidts Arbeit in den Niederlanden hatte erhebliches politisches Gewicht. Er sorgte für die kulturelle Gleichschaltung, die Neuausrichtung der niederländischen Medien und schuf ein eigenes Propagandaministerium für das besetzte Land. Besatzungspolitisch trat er im Gegensatz zu Seyß-Inquart für ein direktes Eingreifen ins Leben der Niederländer und für eine radikale Gleichschaltung und Nazifizierung der Niederländer ein. Sich selbst sah er in der Fortsetzung dieser Politik bereits als den Gauleiter eines nach der Annexion der Niederlande durch Deutschland zu bildenden Reichsgaus „Westland“. Schmidt gelang es ferner, das Vertrauen des Führers der niederländischen Nationalsozialisten NSB, Anton Adriaan Mussert, zu gewinnen. Sein eigenmächtiges Vorgehen sorgte aber schließlich dafür, dass er im Reichskommissariat und in der Münchner Zentrale der NSDAP isoliert wurde. In den Niederlanden war Schmidt in eine Reihe von parteiinternen Machtkämpfen verwickelt: als er und Bormann versuchten, die niederländische Landesgruppe der NSDAP von der Auslandsorganisation der Partei NSDAP/AO loszulösen und unter ihre Kontrolle zu bringen, rief dies den Widerstand des Leiters der NSDAP/AO, Ernst Wilhelm Bohle, hervor. Allerdings konnten sich Schmidt und Bormann durchsetzen, so dass die Landesgruppe letztlich Seyß-Inquart unterstellt wurde. In Den Haag, wo Schmidt seinen Amtssitz hatte, versuchte er des Weiteren, auf Kosten der SS die machtpolitische Stellung der NSDAP in den Niederlanden auszubreiten. Im anschließenden Machtkampf zwischen Schmidt und Generalkommissar Hans Albin Rauter, dem SS-Vertreter in den Niederlanden, behielt jedoch letzterer die Oberhand. Schmidt starb 1943, als er, während einer Reise zum Atlantikwall, in Frankreich aus einem fahrenden Zug stürzte. Offiziell wurde erklärt, er habe sich aufgrund einer „nervösen Überreizung“ selbst das Leben genommen. Ob diese Darstellung tatsächlich zutrifft, ob es sich bei Schmidts Tod also um Selbstmord gehandelt hat, oder ob er vielmehr ermordet wurde, ist bis heute nicht vollständig gesichert.
Schmidt war Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP sowie der NSDAP Dienstauszeichnung in Bronze und Silber.
Dazu das Anschreiben von Albert Bormann, dem persönlichen Sekretär von Adolf Hitler,: "Herrn Gauamtsleiter Fritz Schmidt.. Sehr geehrter Parteigenosse ! Im Auftrag übersende ich Ihnen ein Bild des Führers mit eigenhändiger Widmung als Dank und Anerkennung für Ihre bisherige Mitarbeit zur Erlangung unserer politischen Ziele. Heil Hitler ! Martin Bormann". der Briefkopf "Adolf Hitler - Kanzlei des Führers", datiert 15. April 1937 (5 Tage vor dem Datum auf dem Bild, d.h. Hitler hat die Fotos auf das wichtige Datum 20. April vordatiert).
NSDAP Mitgliedsbuch Nt. 174068, mit Zivilfoto, eingetreten 1. Dezember 1929, das Mitgliedsbuch ausgestellt 18. August 1931.Randvoll mit allen Eintragungen von 1929 bis 1940, u.a. ".. 1930 Ortsgruppenleiter in Barkhausen, 1931 am Gauparteitag in Bielefeld teilgenommen, 1931 am 18.10.1931 SA-Aufmarsch Braunschweig teilgenommen, 1932 Besuch der Führerschule der R.P.L. in München, 1932 Kreisleiter des Kreises Minden, Berufung durch den Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in den Stab der Organisationsleitung der Reichsparteitage, ...1934 Kreisleiter Münster-Stadt, Beauftragter der NSDAP bis 31.7.1936, seit 1934 Gaupropagandaleiter, 25.2.34 Vereidigung der politischen Soldaten in Münster i.W. ..", Eintrag über die Dienstzeit bei der Reichswehr von 1922 bis 1925, datiert 1931, eingeklebte Beförderungen der SA zum Obersturmbannführer 9. November 1937, zum Brigadeführer am 30.1.41 mit original Unterschrift "Lutze", zum Standartenführer am 30.1.1938, mit original Unterschrift "Lutze", "Versetzt in den Stab der Obersten SA-Führung zur ehrenamtlichen Dienstleistung im Führungshauptamt, 1.1.39 mit original Unterschrift "Lutze", Beförderung zum Oberführer 30.8.1940 mit original Unterschrift "Lutze", eingeklebter Beleg Verleihung Dienstauszeichnung der NSDAP in Bronze 30. Januar 1940. Eingeklebte Beitragsmarken von 1930 bis 1941. Dazu die Quittungskarte der Hilfskasse der NSDAP.
NSDAP Einlass-Karte für die Sondertagung Gau Westfalen-Nord am 8. März 1931, gelocht.
Großes querformatiges Gruppenfoto Adolf Hitler im Kreis der Politischen Leiter und SA Führer in München mit eigenhändiger Widmung von Hitler in Kopierstift "Pg. Fritz Schmidt mit deutschem Heil - Adolf Hitler, München, 1932". Maße 13 x 22,5 cm. Schmidt ist ebenfalls auf dem Foto, rückseitig mit Eigentumsstempel "Fritz Schmidt Pullach-München..".
Sehr schönes original Foto in Postkartengröße Querformat, Hitler neben Frau Franziska Weishaar, der Mutter von Eva Braun, mit eigenhändiger Unterschrift Hitlers in Tinte "Der lieben Mitkämpferin - Adolf Hitler", rückseitig mit Geschenkwidmung "Der lieben Familie Schmidt eine kl. Freude ! Heil Hitler Frau R... Hindenburgstr. 39." , mit Eigentumsstempel "Fritz Schmidt Pullach-München..".
Zulassungskarte zur Teilnahme an dem mündlichen Lehrgang der Reichs-Propagandaleitung II der NSDAP vom 4 bis 23. Januar 1932 in München, Zustand 2.
Großes Gruppenfoto von Politischen Leitern NSDAP, um 1935, Schmidt als Kreisleiter in der 1. Reihe.
Heft "Rudolf Heß der Stellvertreter des Führers" aus der Reihe "Zeitgeschichte" Verlag Berlin, auf dem Vorsatzblatt mit eigenhändiger Unterschrift "Rudolf Heß 8. Nov. 1934", auf dem Umschlag mit Eigentumsstempel "Fritz Schmidt, Pullach-München..".
Ein großes signiertes Foto von Reichsminister Frick, mit eigenhändiger Tintenunterschrift "Frick 16.7.1934", das Foto oberflächlich leicht beschädigt, sonst Zustand 2.
Ein großes Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley mit eigenhändiger Tintenunterschrift "Dr. R. Ley", sehr schöne Gruppenaufnahme mit zahlreichen Führern der Partei, Schmidt in 2. Reihe, rückseitig beschriftet "... Detmold 16.I.38". Ein weiteres großes Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley mit eigenhändiger Tintenunterschrift "Dr. R. Ley, 16. Januar 1938", sehr schöne Aufnahme von Ley bei der Entgegennahme einer Ehrenbürgerurkunde.
Großes Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley mit eigenhändiger Widmung und Tintenunterschrift "Dem treuen Freund Pg. Schmidt Dr. R. Ley", sehr schöne Aufnahme von Schmidt in NSDAP Uniform als Hauptdienstleiter in der Reichsleitung neben Dr. Ley auf einem Bahnhof in den besetzten Niederlanden, um 1942. Ein weiteres Foto von Reichsleiter Dr. Robert Ley gemeinsam mit Schmitz in Den Haag am 10.5.42 bei der Abnahme einer Parade von Politischen Leitern. Ein weiteres Foto von Dr. Robert Ley gemeinsam mit Dr. Seyss-Inquart und General Christiansen, Schmitz in der . Reihe dahinter gehend. 2 weitere große Fotos von Schmidt, eines bei der Abnahme einer NSB Parade in Utrecht 1941, sowie ein Foto bei der Feier zum 9. Jahrestag des Bestehens des NSB in Utrecht 1940 (alle rückseitig beschriftet, teils gestempelt).
2 große Pressefotos von Schmidt in Parteiuniform gemeinsam mit Anton Mussert, eines datiert 1943. Dazu ein Einzel Kragenspiegel von Schmidt als Hauptdienstleiter in der Reichsleitung.
Heft "De Toekomt van Nederland" in niederländisch, mit Reden von dem Leiter der N.S.B. Musser und Hauptdienstleiter Schmidt, vom 31. Juli 1942.
Deutsches Reich Reisepass für Fritz Schmidt, mit Zivilfoto, ausgestellt Den Haag, 9. März 1942, Personenbeschreibung, Beruf Hauptdienstleiter... Zustand 2.
Personal-Ausweis Nr. 7 "Der Generalkommissar Fritz Schmidt ist mein Beauftragter für die besetzten niederländischen Gebiete mit dem Dienstsitz in Den Haag, Berlin, den 6. November 1942 - Der Beauftragte für den Vierjahresplan Der Generalbevollmächtigte für den Arbeiteinsatz, Zustand 2.
Grenzübertrittschein West "Der Hauptdienstleiter Fritz Schmidt Dienststelle Org. Todt ist berechtigt, die Grenze zwischen dem Reich Paris u.a. Orte in den bes. Westgeb.... unter Vorlage des Reisepasses in der Zeit von 21. Juni 1943 bis zum 30. Juni 1943 an den zugelassenen Übergangsstellen zu überschreiben, Ausgestellt 17. Juni 1943 Der Generalquartiermeister". Zustand 2. ( Am 20. Juni 1943 ist Schmidt in Chartres, Frankreich aus dem Reisezug gestürzt und tödlich verunglückt).
Original Unterschrift des Reichskommissar der Niederlande Dr. Seiss-Inquart auf Hoffmann Fotopostkarten, Zustand 2+. Dazu ein Blanko-Briefbogen "Reichsminister Seyss-Inquart" mit Ort "Den Haag,.." , dazu ein Blanko-Briefumschlag mit Absender "Der Reichskommissar für die besetzten Niederländischen Gebiete Den Haag".
Handgeschriebener Brief von Dr. Arthur Seyss-Inquart and die Witwe Frau Schmidt, datiert 19. November 1943, Beileidschreiben zum Tod von Fritz Schmidt : "Liebe gnädige Frau ! Der heutige Tag it für mich der Anlaß, in Gedanken bei Ihnen und den Kindern in besonderer Anteilnahme zu weilen...", mit dem original Briefumschlag. Dazu maschinengeschriebene Abschrift des Briefes in deutsch und englisch.
35 großformatige Fotos von der Trauerfeier für Fritz Schmidt mit Dr. Seyss-Inquart, dem Gauleiter und den Politischen Führern der Niederlande, Aufmarsch der politischen Organisationen, Gedenkrede, Flaggenparade etc. Alle Fotos rückseitig gestempelt "Bildarchiv der NSDAP, Stapf - Dr. Artur Seyss-Inquart Den Haag". Die Fotos waren ein Geschenk von Dr. Seyss-Inquart an die Witwe, dazu der original Briefumschlag, von Seyss-Inquart per Hand beschriftet "Frau Schmidt Arnheim", rückseitig mit Absender Dr. Artur Seyss-Inquart Den Haag".
Handgeschriebener Brief von Dr. Arthur Seyss-Inquart and die Witwe Frau Schmidt, datiert 24. Dezember 1944 : "Liebe gnädige Frau ! Die unregelmäßige Verbindung machte es mir leider unmöglich, mich rechtzeitig einzufinden.. Alles Gute zum neuen Jahr ! mit Heil Hitler Ihr Seyss-Inquart", mit dem original Briefumschlag. Dazu maschinengeschriebene Abschrift des Briefes in deutsch und englisch. Dazu ein original Pressefoto von Dr. Seyss-Inquart in Uniform, Zustand 2-3.
Dazu noch 2 private Telegramme an Emmi Schmidt aus dem Jahr 1940.
Dazu zahlreiche Research Unterlagen in Fotokopie, Auszüge aus der NSDAP Personalakte von Schmidt, Briefe und Korrespondenz, sehr viele großformatige Reprofotos aus der Zeit in den Niederlanden sowie Kopien der Unterlagen des amerikanischen CIA über Schmidt.
Fritz Schmidt (* 19. November 1903 in Eisbergen; † 20. Juni 1943 in Chartres, Frankreich) war ein hoher Führer der NSDAP, vor allem bekannt als Generalkommissar zur besonderen Verwendung in den deutsch besetzten Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs. In den Jahren 1922 bis 1926 gehörte er dem 6. Preußischen Pionierbataillon in Minden an. 1929 Eintritt in die NSDAP und die SA, 1930 wurde er Ortsgruppenleiter und 1932 Kreisleiter in Minden. 1934 übernahm Schmidt das Amt des Propagandaleiters in der Gauleitung für den Gau Westfalen-Nord. Im selben Jahr wurde er zum Beauftragten der NSDAP für die Provinzialhauptstadt Münster ernannt. 1934 kam er in das Reichspropagandaamt für Westfalen-Nord. Ab 1936 Mitglied im Deutschen Reichstag. In der NSDAP machte Schmidt vor allem als Schützling Martin Bormanns Karriere, der ihn wegen seiner rhetorischen Fähigkeiten und seines Organisationstalentes schätzte. 1938 kam er in den Stab von Rudolf Heß. Am 23. Mai 1940, einige Tage nach der Besetzung der Niederlande, wurde Schmidt auf Vorschlag Bormanns von Hitler zum Generalkommissar zur besonderen Verwendung in den Niederlanden ernannt. Schmidt war neben dem Reichskommissar für die Niederlande Arthur Seyß-Inquart und dem SS-Kommissar Hanns Albin Rauter einer von drei deutschen Spitzenbeamten in den Niederlanden. Sein Tätigkeitsbereich umfasste „alle Fragen der öffentlichen Meinungsbildung und der nicht-wirtschaftlichen Vereinigungen“ sowie diejenigen Aufgaben, die ihm vom Reichskommissar „auf Grund besonderer Entschließung“ zugewiesen wurden. Schmidts Arbeit in den Niederlanden hatte erhebliches politisches Gewicht. Er sorgte für die kulturelle Gleichschaltung, die Neuausrichtung der niederländischen Medien und schuf ein eigenes Propagandaministerium für das besetzte Land. Besatzungspolitisch trat er im Gegensatz zu Seyß-Inquart für ein direktes Eingreifen ins Leben der Niederländer und für eine radikale Gleichschaltung und Nazifizierung der Niederländer ein. Sich selbst sah er in der Fortsetzung dieser Politik bereits als den Gauleiter eines nach der Annexion der Niederlande durch Deutschland zu bildenden Reichsgaus „Westland“. Schmidt gelang es ferner, das Vertrauen des Führers der niederländischen Nationalsozialisten NSB, Anton Adriaan Mussert, zu gewinnen. Sein eigenmächtiges Vorgehen sorgte aber schließlich dafür, dass er im Reichskommissariat und in der Münchner Zentrale der NSDAP isoliert wurde. In den Niederlanden war Schmidt in eine Reihe von parteiinternen Machtkämpfen verwickelt: als er und Bormann versuchten, die niederländische Landesgruppe der NSDAP von der Auslandsorganisation der Partei NSDAP/AO loszulösen und unter ihre Kontrolle zu bringen, rief dies den Widerstand des Leiters der NSDAP/AO, Ernst Wilhelm Bohle, hervor. Allerdings konnten sich Schmidt und Bormann durchsetzen, so dass die Landesgruppe letztlich Seyß-Inquart unterstellt wurde. In Den Haag, wo Schmidt seinen Amtssitz hatte, versuchte er des Weiteren, auf Kosten der SS die machtpolitische Stellung der NSDAP in den Niederlanden auszubreiten. Im anschließenden Machtkampf zwischen Schmidt und Generalkommissar Hans Albin Rauter, dem SS-Vertreter in den Niederlanden, behielt jedoch letzterer die Oberhand. Schmidt starb 1943, als er, während einer Reise zum Atlantikwall, in Frankreich aus einem fahrenden Zug stürzte. Offiziell wurde erklärt, er habe sich aufgrund einer „nervösen Überreizung“ selbst das Leben genommen. Ob diese Darstellung tatsächlich zutrifft, ob es sich bei Schmidts Tod also um Selbstmord gehandelt hat, oder ob er vielmehr ermordet wurde, ist bis heute nicht vollständig gesichert.
Schmidt war Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP sowie der NSDAP Dienstauszeichnung in Bronze und Silber.
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