Standort München, um 1935. Große einteilig gegossene Bronzeplakette mit Sockel. Die große Medaille mit Portrait Adolf Hitler und Umschrift "Reichskanzler Adolf Hitler", mit Künstlersignatur "A. Daumiller". auf der Rückseite mit Darstellung eines halbnackten "St. Georg" Ritter, in der Hand als Lanze eine "Deutschland Erwache" Standarte, über dem getöteten Drachen stehend, mit Umschrift "Deutschland Erwache". Die Plakette steht auf einem mehrfach gestuften Sockel, auf der Vorderseite mit Gravur " I. Preis Gewehrvergleichsschiessen Mai 1935 I/S 1" . Auf Marmorsockel , an den Ecken leicht bestoßen, Gesamthöhe 21 cm. Leichte Altersspuren, mit sehr schöner Patina, Zustand 2.
Extrem selten, in über 35 Geschäftsjahren haben wir keinen weiteren Schießpreis der SS-Verfügungstruppe gesehen, uns ist auch keine weitere Bronze in dieser Ausführung bekannt, als Schießpreis für die SS-Standarte "Deutschland" mit Sicherheit ein Unikat.
Gustav Adolf Daumiller (1878–1962) war ein deutscher Bildhauer, der vor allem für monumentale Skulpturen, Porträtbüsten und NS-Auftragsarbeiten bekannt war. Daumiller war während der Zeit des Nationalsozialismus aktiv an den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst in München beteiligt. Er schuf Werke, die dem idealisierenden und naturalistischen Stil entsprachen, der vom NS-Regime gefördert wurde. "Gottbegnadeten"-Liste: Obwohl er nicht zu den allerersten Top-Künstlern (wie Arno Breker oder Josef Thorak) gehörte, wird sein Schaffen in den Kontext der Künstler gestellt, die vom Regime protegiert wurden. Seine Werke umfassen typische NS-Motive, darunter Porträts von führenden Persönlichkeiten und Darstellungen des "nordischen" Menschentypus. Nachkriegszeit: Wie viele Künstler, die im Dritten Reich erfolgreich waren, setzte er seine Karriere nach 1945 fort.
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