Um 1917/18. Der erste Stahlhelm mit zu ca. 80% erhaltener olivgrüner Lackierung, die Glocke leicht flugrostig. Innen mit dem Blechring ab 1917, zwei Segmente des dreiteiligen Futters erhalten, die Kissen ohne Füllung, ein Segment mit dem Trägernamen «Schäfer», seitlich mit dem Hersteller «Si.66» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), in der Glocke gestempelt «Bi 329», mit dem originalen Kinnriemen.
Der zweite Stahlhelm mit zu ca. 80% erhaltener olivgrüner Lackierung, die Glocke leicht flugrostig. Das Futter und ein Niet fehlen, seitlich mit dem Hersteller «Si.66» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), in der Glocke gestempelt «Bi 651». Auf der linken Seite mit ca. vier Einschusslöchern, auf der rechten Seite mit einem Austrittsloch.
Ein Zeugnis der Schrecken des Krieges! Die Helme kamen zusammen aus dem Nachlass ein und desselben Weltkriegs-Veteranen. Der Helm mit den Einschuss-Löchern wurde als "Attrappe" auf den Grabenrand gelegt und erfüllte so seine Aufgabe als "Lebensretter".
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