Autogramm

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Deutscher Orden Kreuz 1. Klasse mit Schwertern

Das Halskreuz aus Bronze feuervergoldet, Maße 96 x 48 mm (mit Bandring). Beidseitig fein emailliert, auf der Vorderseite im Zentrum das goldene Ehrenzeichen der NSDAP, auf der Rückseite die Faksimile-Unterschrift "Adolf Hitler". Auf den Kreuzarmen beidseitig aufgelegtes Eichenlaubband. Die 1. Klasse mit Schwertern hat die Halsbandaufhängung mit dem Hoheitsadler über dem Lorbeerkranz mit den gekreuzten Schwertern.Komplett am langen konfektionierten Halstrageband. Komplett im original Verleihungsetui aus rotem Leder, innen mit cremefarbenem Seidenfutter,  helle Samteinlage mit Vertiefung für den Orden, oben mit Fach für das Halsband, welches von 2 Gummibändern gehalten wird. Der Orden ist ungetragen in sehr gutem Zustand, das Etui mit leichten Altersspuren, Zustand 2. Extrem selten. 
Der Deutsche Orden ist einer der seltensten und höchsten Auszeichnungen des III. Reiches, insgesamt gab es nur 10 Verleihungen. Die 1. Klasse mit Schwertern wurde nur2 x verliehen:
1. Dr. Fritz Todt, Reichsminister für Bewaffnung und Munition, am 12. 2. 1942 postum.
2. SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, Stellvertretender Reichsprotektor in
Böhmen und Mähren, Chef des Reichssicherheitshauptamtes, am 9. 6. 1942 postum.

Wir gehen davon aus, das es sich bei diesem Stück um eines der tatsächlich verliehenen Stücke handelt aufgrund der Tatsache, dass dies die einzig bekannte 1. Klasse mit Schwertern ist, die sich in dem dazugehörigen Verleihungsetui befindet. Da nur 2 Abzeichen verliehen wurden und wir den Besitzer des zweiten Abzeichens kennen (Familie Heydrich),  stammt das verkaufte Abzeichen nach unserer Recherche aus dem Besitz von Dr. Todt.


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Luftwaffe Nichttragbarer Ehrenplakette des Seefliegerhorst Kiel-Holtenau

Datiert 1943. Großer Schild aus Ton gebrannt und farbig lackiert, Höhe 22 cm. Darstellung des Wappens des Seefliegerhorst Kiel-Holtenau: stehender Adler auf einem Horst, im Hintergrund das marineehrenmal Laboe. Rückseitig mit aufgeklebtem Widmungs-Blatt "Oberzahlmeister Erich Winkler als ältestem Angehörigen des Seefliegerhorstes Kiel-Holtenau 31. Dezember 1943 …". Mit Unterschrift und Stempel des Seefliegerhorstkommandanten. Zustand 2.
286852
€ 250,00

Luftwaffe - Nachlass mit Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg für Leutnant Fritz Wappler, 16. Kampfgruppe z.b.V. 1, später 4. KG z.V. 600

Der Ehrenpokal Alpaka - Ausführung mit Gravur "Leutnant Fritz Wappler am 22.5.42", auf der Unterseite im Boden gestempelt "Joh. Wagner & Sohn Alpaka - Feinsilber Auflage". Ungereinigt, mit schöner dunkler Patina.
Erinnerungsurkunde des LW Regt. zu Fuß beim Reichsparteitag 1938 für die Teilnahme bei der Reichsparteitags-Kompanie 1938. Flugausweis, ausgestellt 12.1.1939. Verleihungsurkunde zum Flugzeugführerabzeichen, ausgestellt 5. April 1940. Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1939 2. Klasse, ausgestellt 3. Juni 1941, original Unterschrift "v. Richthofen" General der Flieger. Verleihungszeugnis für das bulgarische Flugzeugführerabzeichen, 2-sprachig bulgarisch/deutsch, ausgestellt Juni 1941. Beförderung um Leutnant /Auszug aus Personalveränderungen, datiert 1. September 1941.   Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1939 1. Klasse, ausgestellt 16. September 1941, original Unterschrift "Keller" Generaloberst.  Verleihungsurkunde zur Frontflugspange für Transportflieger in Gold, ausgestellt 15.6.1942. Verleihungsurkunde zum Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg "in Anerkennung seiner hervorragender Tapferkeit und der besonderen Erfolge als Transportflieger", ausgestellt 22. Mai 1942. Verleihungsurkunde zur Winterschlachtmedaille, ausgestellt 12. März 1943. Urkunde für die Erinnerungsmedaille an den deutsch-italienischen Feldzug in Afrika, ausgestellt 145. Juli 1943. Verleihungsurkunde zum Deutschen Kreuz in Gold, ausgestellt 31. August 1943, 1 x gefaltet, dazu eine Abschrift der Ehrenliste der Deutschen Luftwaffe mit der Verleihung an Wappler. Ein schönes Portraitfoto von Wappler als Leutnant in Tropenuniform mit EK 1. 4 Flugbücher von 1938 bis 12. März 1943, randvoll mit allen Eintragungen und Feindflügen, insgesamt 2068 bestätigte Flüge. 3 Auszüge der Frontflüge nach den Bestimmungen für die Verleihung der Frontflugspange, von 1942, und 1943, bis zum 24.3.1943 insgesamt 229 Frontflüge, unter anderem Smolensk, Cholm, Demjansk, Malemes, Tobruk, Marsa-Matruk, Tunis. Wehrpaß der Luftwaffe, ausgestellt 1937, randvoll mit allen Eintragungen, Beförderungen und Auszeichnungen. Letzter Eintrag: "9.10.43bei Blankenstaddt mit Flugzeug Ju 52 (1Z+BB" abgestürzt, Tödlich verunglückt.." . Innenliegend Übersendungsschreiben an die Mutter, Zeitungsausschnitte mit der Gefallenenanzeige etc. Dazu noch weitere handschriftliche Auszüge von Wappler. Große Gefallenenurkunde "Am 9. Oktober 1943 gab der Leutnant Fritz Wappler... auf dem Flugfeld der Ehre sein Leben für Führer, Volk und Vaterland.." .  

Ein großer schöner Nachlaß eines tapferen Fliegers.

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Preussen Eisernes Kreuz 1914 2. Klasse mit Verleihungsdokument

Geschwärzter Eisenkern, am Band, mit unleserlicher Markierung im Ring, Zustand 2.
Mit der 16-seitigen Broschüre "Das Eiserne Kreuz ..." , im Spiegel handschriftliche Notiz " Inhaber dieses Buches, Sergant Jaeger - 4.Eskadron, wurde das Eiserne Kreuz II.Klasse für tapferes Verhalten und Verdienst am 6. September 1914 beim Angriff feindlicher Infanterie bei .... vom 27.September 1915 verliehen. Unterschrift Rittmeister und Führer des II. Halbregiments des 2. Hannoverschen Dragoner-Regiments 16.
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€ 200,00

Preussen Orden Pour le Mérite : 8 Fotoalben aus dem Besitz von Generalleutnant Detlev von Vett, Kommandeur der 216. Infanterie Division.

8 Fotoalben des Generalleutnant Detlev Vett aus dem 1. Weltkrieg. Alle Alben in der gleichen Ausführung, feldgrauer Pappeinband mit Aufdruck "Kriegserinnerungen" und Darstellung EK 1914 sowie handschriftlicher Bezeichnung des jeweiligen Kriegsjahres. 7 Alben in der Größe 32,5 x 23 cm, 1 Album 28 x 21 cm.
1. Album 1914: 28 Fotos mit Beschriftung sowie eine Taschenrangliste des 1. Reservekorps .
2. Album 1915: 92 Fotos mit Beschriftung
3. Album 1916/1917: 100 Fotos mit Beschriftung, mit Kaiser Karl von Österreich und Generalfeldmarschall von Mackensen
4. Album 1917: 93 Fotos mit Beschriftung, Truppenbesuch und Ordensverleihung durch Kaiser Wilhelm II.
5. Album 1917/1918: 84 Fotos
6. Album 1918: 96 Fotos mit Beschriftung
7. Album 1918/1919: 17 Fotos mit Beschriftung, mit sehr schönem Portrait von Vett mit PLM und Unterschrift
8. Album: Voll mit 52 Meldungen, Befehlen, Telegrammen, Zeitungsauschnitten, etc. von 1915 bis 1919, von und an Vett, unter anderem auch der Befehl mit der Verleihung des Pour le Mérite an Vett am 6.10.1918, Schreiben des General der Infanterie und Befehlshaber der 9. Armee mit Originalunterschrift. Eine sehr umfangreiche Fundgrube.
Insgesamt über 500 Fotos, alle mit der persönlichen Beschriftung durch General von Vett. Dazu eine sehr detaillierte englische Beschreibung der Fotoalben mit den militärgeschichtlichen Hintergründen über 6 Seiten Din A 4.

Die Fotoalben stammen aus dem persönlichen Besitz von Generalleutnant Detlev von Vett, Kommandeur der 216. Infanterie Division. Generalleutnant v. Vett erhielt die Auszeichnung am 4.10.1918. Er starb 1927 in Ratzeburg, ca. 45 km östlich von Hamburg .
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€ 4.500,00

NS Reichsbund für Leibesübungen nichttragbare Teilnehmerplakette "Hockey-Länderkampf Ungarn-Deutschland Frankfurt/Main 21.V. 1939"

Plakette aus Leichtmetall bronziert, Durchmesser 65 mm, im Zentrum der Adler des NS Reichsbund für Leibesübungen, im Vordergrund marschierende Sportler vor der Kulisse von Frankfurt Eichenlaub, mit Umschrift "Nationalsoz. Reichsbund für Leibesübungen Gau XIII Südwest", rückseitig Eichenlaubkranz mit NSRL Adler und gravierter Widmung "Hockey-Länderkampf Ungarn-Deutschland Frankfurt/Main 21.V. 1939 Unterschrift NSRL-Gauführer". Komplett im original Verleihungsetui. Zustand 1. Dazu noch eine Anstecknadel mit der ungarischen Fahne.
Aus dem Besitz eines ungarischen Teilnehmers am Länderkampf.
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€ 450,00

RAD Ehrendolch für Führer mit Damastklinge und Geschenkwidmung aus dem Besitz von Obergeneralarbeitsführer Wilhelm Busse.

Es handelt sich hierbei um eine Luxusfertigung der Fa. Alcoso, Solingen. Das Griffgefäß aus Aluminium, weiße Kunststoffgriffschalen als Elfenbeinimitat, rückseitig verschraubt. Die Scheide versilbert und mit der original Tönung, rückseitig mit sehr schöner Trägergravur "W B". Die Klinge in feinster Qualität aus echtem Damaststahl, auf der Vorderseite mit vergoldeter Devise „Arbeit adelt“. Rückseitig mit vergoldeter Widmung "Für hervorragende Verdienst. Konstantin Hierl", Hersteller "Alcoso A C S Solingen". Komplett mit dem besonderen Gehänge für RAD-Generale in der Luxusausführung. Die Schließen rückseitig mit Bezeichnung: „D.R.G.M.“, die braune Lederkoppelschlaufe mit vernickelter Schieße, rückseitig mit Herstellerbezeichnung "Ges. gesch. OLC". Leicht getragen, in sehr schönem Zustand . 
Dazu die folgenden Urkunden: Genehmigungsurkunde zur Annahme des Komturkreuzes des Königlich Bulgarischen St. Alexanderordens, ausgestellt Berchtesgaden, den 27. August 1937, it Faksimile Unterschrift "Adolf Hitler", weiterhin die Genehmigungsurkunde zur Annahme des Großoffizierkreuzes des Königlich Bulgarischen St. Alexanderordens, datiert Berlin, den 26. September 1940. Verleihungsurkunde zum Schutzwall-Ehrenzeichen, ausgestellt an den "Obergeneralarbeitsführer Wilhelm Busse, Reichsleitung des Reichsarbeitsdienstes, Berlin-Grunewald", datiert, Berlin den 26. Januar 1940. Große Entlassungsurkunde aus dem Reichsarbeitsdienst mit dem REcht zum weiteren Tragen der Uniform. Ausgestellt Führer-Hauptquartier, den 20. April 1952, mit Faksimile Unterschrift "Adolf Hitler" sowie den original Unterschriften "Frick" und "Hierl". Die Urkunde ist 1 x gefaltet, komplett in dem besonderen Umschlag mit in Gold geprägtem Hoheitsadler.
Extrem selten, in über 30 Jahren ist dies der erste RAD Ehrendolch mit Geschenkwidmung, den wir anbieten können.

Wilhelm Busse, geboren 20.3.1878 in Berlin, gestorben 9.12.1965 in Kiel. Busse war im 1. Weltkrieg Marineoffizier mit Einsatz im Mittelmeer, er wurde 1920 als Kapitän zur See verabschiedet. Im III. Reich begann Busse eine Karriere beim RAD und stieg bis zum Obergeneralarbeitsführer auf (= entspricht einem Generalleutnant der Wehrmacht). Gleichzeitig wurde er ab 19.7.1939 z.V. der Kriegsmarine gestellt, 1944 erhielt er das Patent als Konteradmiral z.V. .
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Ehrenzeichen vom 9. November 1923 - großer Nachlass aus dem Besitz des RAD Obergeneralarbeitsführers und SA-Brigadeführers Victor Band

Ehrenzeichen vom 9. November 1923, sogenannter "Blutorden", 2. Modell im Verleihungsetui. Silberne Medaille, die Originaltönung zu 100 % erhalten, rückseitig mit Verleihungsnummer "2879" über Silberstempel "800". Komplett mit einem original Bandabschnitt, im passenden Verleihungsetui für den Blutorden 2. Modell, außen mit Aufdruck "8./9. November 1923". Die Verleihung erfolgte am 31.3.1940. Ungetragen, Zustand 1-. Dazu das Anschreiben "Der Reichsschatzmeister der NSDAP" mit der Benachrichtigung über die Verleihung des Blutordens. ". Die Verleihungsurkunde, Ordensmedaille mit Band sowie Besitzurkunde gehen Ihnen über die zuständige Gauleitung demnächst zu.". Datiert München, 31.3.1940, mit original Unterschrift Schwarz, komplett mit dem original Briefkuvert. Weiterhin ein Schreiben der NSDAP Gauleitung Wien, datiert 16. April 1940 mit der Einladung zur Verleihung des Blutordens am 19. April 1940 durch SS-Oberführer Scharizer (= stellvertretender Gauleiter), komplett mit dem original Briefkuvert. Offizielle Einladungskarte des Gauleitung Wien "Freitag, den 19. April, 18 Uhr, findet im großen Festsaal des Neuen Rathauses die feierliche Verleihung von Blutorden… statt..".Großes Foto von Band in RAD Generalarbeitsführer Uniform mit Band zum Blutorden, gemeinsam mit Reichsarbeitsführer Hierl.

NSDAP Mitgliedsbuch, ausgestellt 20. Dezember 1940, NSDAP Mitgliedsnummer "6199262" . Auf den Führer vereidigt in Wien, 31. August 1932, handschriftlich auf Seite 11 "Es wird bestätigt, das Pg. Victor Band am 31. August 1932 seine Aufnahme beantragte und seitdem Mitgliedsbeiträge entrichtet.". Seite 12 "Der Inhaber des Mitgliedsbuches gilt als Altparteigenosse im Sinne der Bestimmungen der Partei", 6 eingeklebte Beförderungen zum SA Truppführer Juli 33, zum Sturmführer 12. Dez. 1933, zum SA-Sturmbannführer Mai 1934, zum SA-Obersturmbannführer Juni 1934 und zum Brigadeführer 12.3.1938, alle ausgestellt 6. März 1944 von der SA Gruppe Donau Wien. Weitere Marke "Der Oberste SA-Führer - zur Verfügung der Gruppe Donau gestellt, 1.6.1938". Eingeklebte Beitragsmarken von 1940 - 1945. Zustand 1a. Bescheinigung Karte der NSDAP Gauleitung Wien über die Mitgliedschaft "Eingetreten am 20/6.1938.", ausgestellt Wien, den 31. Juli 1940. . Dazu das NSDAP Parteiabzeichen, emailliert, Hersteller RZM M 1/163, getragen. "Führerbefehl Nr. 63", herausgegeben von der Obersten SA-Führung, München 1. Juni 1938 mit den Beförderungen des ehem. Österreichischen SA-Führer, "zum Brigadeführer: … den früheren Führer der illegalen Brigade Wien: SA-Führer Viktor Band..". Gratulationsschreiben "SA der NSDAP der Führer der Gruppe Österreich" zur Beförderung zum SA-Brigadeführer, datiert 17. Juni 1938.
RAD Dienstausweis, ausgestellt 1.10.1940 als Oberstarbeitsführer, randvoll mit allen Beförderungen bis zum Obergeneralarbeitsführer am 20.4.1945, Einsätze im Heimatkriegsgebiet bis 1941, danach "Im Operationsgebiet jenseits der Reichsgrenzen im Rahmen der Luftflotten Mitte.. Südrußland, u. Kaukasus.." ab 1943 dann wieder im Heimatkriegsgebiet. 14 eingetragene Auszeichnungen, inkl. "31.3.1940 Blutorden der NSDAP". Letzte Eintragung April 1945. Zustand 2.
4 sehr schöne gerahmte Fotos vom Reichsparteitag 1938, Band gemeinsam mit Reichsarbeitsführer Hierl und Reichsminister Frick mit Blutorden, dazu 2 weitere Fotos, eines rückseitig beschriftet.
Wehrmacht Wehrpaß, ausgestellt 1942, Komplet mit allen Eintragungen als Generalarbeitsführer. 7 eingetragene Auszeichnungen, inkl. "Blutorden d. NSDAP 31.3.40".Letzter Eintrag 1943. Zustand 1a.
RAD Dienstauszeichnung 4. Stufe für 4 Dienstjahre, am Band mit Tragenadel. Dazu die Verleihungsurkunde als Oberstarbeitsführer, Arbeitsgauleitung XXXV Wien, datiert 9. Januar 1939.
Erinnerungsmedaille 13. März 1938 am Band mit Tragenadel. Dazu die Verleihungsurkunde als Oberstarbeitsführer, ausgestellt 3. August 1939.
Berechtigungsausweis für das Verwundetenabzeichen für Heeresangehörige "in mattweiss", ausgestellt Wien, 23.10.1939.
Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914-1918 mit Verleihungsurkunde als Arbeitsgauführer, datiert 9. Dezember 1939. Zustand 1.
Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938, am langen Band. Dau die Verleihungsurkunde als Oberstarbeitsführer, ausgestellt 17. Januar 1940. Spange "Prager Burg", dazu die Verleihungsurkunde, ausgestellt 9. Mai 1940 - alles Zustand 1.
Kriegsverdienstkreuz 1939 2. Klasse mit Schwertern. Dazu die Verleihungsurkunde als General-Arbeitsführer, ausgestellt "Wien, den 1. Dezember 1940". Zustand 1.
Kriegsverdienstkreuz 1939 1. Klasse mit Schwertern. Buntmetall, im Verleihungsetui, innen mit Hersteller "Kerbach & Oesterhelt, Dresden A 1". Getragen, Zustand 2. Dazu die Verleihungsurkunde als Generalarbeitsführer, ausgestellt "Hauptquartier des Ob.d.L. den 23.12.1941", Zustand 1.
50 weitere original Fotos als Generalarbeitsführer, teils hochinteressant, ein ex libris und ein Foto einer sehr schönen Portraitzeichnung als Generalarbeitsführer mit Blutorden, im Hintergrund die Stadt Wien.
Weiterhin Einberufung zum Österreichischen Arbeitsdienst und Ausweiskarte von 1933, Foto in österreichischer AD Uniform, große Ernennungsurkunde zum Ingenieur 1938, Mitgliedsbuch NS Reichskriegerbund, Büchlein "Ehret die Arbeit - Reichsarbeitsdienst Kunstschau 1944 zu Prag",3 Schmuckurkunden aus der Kriegsgefangenschaft.

Ein toller umfangreicher Nachlaß eines Blutordenträgers, in dieser Vollständigkeit nur ganz selten zu finden !
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Luftwaffe - Dokumentengruppe für den späteren gefallenen Obergefreiten " Hans Witthöft " beim Kampfgeschwader 6 / 9. Staffel 

Wehrpaß ist ausgestellt am 4.6.1941, mit Foto, als dienstpflichtiger tauglich, bereits Inhaber des SA-Sportabzeichen, Frei und Fahrtenschwimmerabzeichen, HJ Leistungsabzeichen in Silber, eingestellt am 1.12.1941 bei der 5./Flg.Aus.Regt.26. Heiligenhafen, weitere Einheiten: 5. Fliegerregiment 26, 6. Kampf Aus.?atl 1, 4. Kampfbeobachter-Anwärter Btl.1, 10. Staffel Kampfgeschwader 6, 4. Staffel Kampfgeschwader 6, 9. Staffel Kampfgeschwader 6., Auszeichnungen: Eisernes Kreuz II. Klasse 1939.... ; auf Seite 34 mit Eintragung: 23.4.1944 nach Nachtangriff auf Landau verunglückt. Die Seiten sind nicht mehr fest, mit Rostflecken, die Wehrpasshülle ist lose. Mit bei die seltene Urkunde für den seit 24. März 1944 vermissten Obergefreiten, "Für tapferes verhalten vor dem Feind zur Verleihung des Eisernes Kreuz 1.Klasse für würdig befunden worden", mit Unterschrift vom Generalfeldmarschall "Sperrle", Chef der Luftflotte 3 und Befehlshaber West. SA - Sportabzeichen Urkundenheft, eingetragen das SA Sportabzeichen in Bronze, erworben am 3.2.1941, mit Stempel der SA Standarte 27, in Plön.

       
412973
€ 800,00

Luftwaffe Soldbuch für Oberleutnant (W) Karl Brehmer, zuletzt schwere Fallschirm Werfer Abteilung - ein nicht bestätigter Ritterkreuzträger !

ausgestellt am 28. August 1939 durch de 8./Flakregt 26 mot. , ohne Foto, eingetragene Beförderungen vom Unteroffizier 1939 bis zum Oberleutnant (W) am 1.4.1944, mit Stempel "Fliegendes Personal", Randvoll mit allen Eintragungen. 1941 Flak-Ers. Abt. 94, 1,11,43 Stab/schw. Flakabt. 211, 16.3.44Schwere Fallsch. Werfer-Abt. 1, Beförderung zum Oberleutnant am 1.4.44 , unterschreiben von "Rapraeger", Ritterkreuzträger, Major und Kommandeur der Schweren Fallschirm Werfer Abteilung. Eingetragene Auszeichnungen: "1. Dienstauszeichnung IV, Klasse, 2. Sudetenerinnerungsmedaille, 3. Reichs-Sportabzeichen, 4. Schützenabzeichen 7. Stufe, 5. Schwerathletiksportabzeichen, 6. Ungarische Kriegserinnerungsmedaille ohne Schwerter Helm am rot-weiss-grün gestreiften Bande 7. E.K. II. Klasse. 3.12.43 8. EK I. Klasse , 9. D.K. in Gold 23.1.44, 10. 20.7.44 Fallschirmschützenabzeichen 11.4.44 Fallsch. Schützenschein Nr. 67/44 schw. Fsch. Werfer Abt. 21 11.) Ritterkreuz des EK verliehen am 24.11.44, Unterschrift.. Oberleutnant u. Adj. Kampfgruppe Hermann". Deutliche Gebrauchsspuren, Zustand 2-. 

Die schwere Werfer-Abteilung der Fallschirm-Armee 1 wurde im Januar 1944 mit vier Batterien aufgestellt. Sie war Heerestruppe und unterstand der 1. Fallschirm-Armee. Im Juni 1944 wurde sie in Fallschirm-Werfer-Abteilung 21 und am 28. März 1945 in Fallschirm-Werfer-Abteilung 210 umbenannt.

Oberleutnant Karl Brehmer ist in denUnterlagen des Bundesarchives weder als Ritterkreuzträger noch als Träger des Deutschen Kreuz in Gold bekannt. Das Soldbuch selbst ist 100 % original. Die Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold hat sehr wahrscheinlich stattgefunden, aber nicht mehr nachweisbar, da es in der Luftwaffenkartei über die DKiG Träger große Lücken gibt. Für die Verleihung des Ritterkreuz gibt es keinerlei Bestätigung, wahrscheinlich eine nicht autorisierte Verleihung der Kampfgruppe Hermann.

Wir danken dem Experten Herrn Mannfred Dörr für seine Hilfe und Unterstützung zur Identifizierung des Soldbuchs.
410597
€ 1.500,00

III. Reich - Volkstumausweis ( Volksdeutscher ) für eine Mann des Jahrgangs 1926 aus dem Gebiet Dnipropetrowsk ( Ukraine ) 

ohne Foto, ausgestellt 1.8.1942, mit Faksimile Unterschrift eines SS Untersturmführers, sowie Dienststempel " der Gebietskommissar Dnipropetrowsk", Zustand 2-3 
410600
€ 120,00

Heer - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Günter Halm

Unterschrift auf einem Zeitungsauschnitt und auf einem persönlich gedruckten Brief. Anbei 4 Kopien der Urkunden von Günter Halm, Zustand 2.
413554
€ 60,00

Kriegsmarine - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Walther Gerhold

Foto Maße ca. 14,2 x 10 cm, dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Anbei ein kopiertes Pressefoto in A4 Größe. Fotos mit Unterschrift. Zustand 2.
413207
€ 50,00

Kriegsmarine - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Walther Gerhold

Foto Maße ca. 14,2 x 10 cm, dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Anbei ein Briefumschlag. Foto und Briefumschlag mit Unterschrift. Zustand 2.
413206
€ 50,00

Luftwaffe - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Hajo Hermann 

Foto Maße ca. 10 x 15,3 cm, dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Anbei ein schreiben. Foto und Brief mit Unterschrift. Zustand 2.
413204
€ 50,00

Luftwaffe - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Adolf Galland

Foto Maße ca. 10,5 x 14,7 cm, anbei die Visitenkarte mit Unterschrift der Frau Heidi Galland. Zustand 2.
413195
€ 70,00

Heer - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Erich Mende

Foto Maße ca. 9,8 x 15,2 cm. Dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Foto und Bestellheft mit Unterschrift, Zustand 2.
413157
€ 40,00

Heer - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Heinz Knoche

Foto Maße ca. 8 x 12,4 cm. Dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Foto und Dokument mit Unterschrift, Zustand 2.
413061
€ 40,00

Kriegsmarine - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Wilhelm Kubel

Foto in Postkartengröße. Dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Foto und Dokument mit Unterschrift, Zustand 2.
413050
€ 40,00

Kriegsmarine - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Karl-Friedrich Künzel

Foto in Postkartengröße. Dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Foto und Dokument mit Unterschrift, Zustand 2.
413048
€ 40,00

Heer - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Wilhelm Kilian

Foto in Postkartengröße. Dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Foto und Dokument mit Unterschrift, Zustand 2.
413038
€ 40,00

Heer - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Ortwin Kellermann

Postkartengröße. Dass Foto ist ein Abzug, nach 1945. Anbei Kopien von den vorläufigen Besitzzeugnissen zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, Deutsches Kreuz in Gold und Werdegang mit Unterschrift, Zustand 2.
413032
€ 50,00

Sturmabzeichen - Besitzzeugnis

für einen Feldwebel Otto Rakan in der 2./ Fla. Btl. ( mot s ) 605, ausgestellt Div Gef. Std. Klinez 4.12.1941 gez. Zorn Generalmajor und Div. Kdr. mit Unterschrift F.d.R Hauptmann Schöne  gefaltet gebrauchter Zustand.
413497
€ 150,00

Sturmabzeichen - Besitzzeugnis

für einen Gefreiten Karlheinz Huber  in der 5./ Art. Regt.389, ausgestellt Rgts Gef. Std. 24.9.1944; Schöne Unterschrift Oberst und Regimentskommandeur gefaltet gebrauchter Zustand.
413495
€ 150,00

Luftwaffe - Faksimileunterschrift des Ritterkreuzträgers Major Joachim Müncheberg

Hoffmann-Fotopostkarte mit gestempelter Unterschrift, rückseitig beschriftet mit den Lebensdaten . Zustand 2.
413385
€ 80,00
€ 250,00

III. Reich - Originalunterschrift von Erich Koch, Gauleiter von Ostpreußen

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Erich Koch ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379745
€ 280,00

Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Generalfeldmarschall Albert Kesselring

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Kesselring ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379726
€ 280,00

Heer - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Generalfeldmarschall Günther von Kluge

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " v. Kluge ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379723
€ 220,00

III. Reich - Originalunterschrift von Rudolf Jordan, Gauleiter von Halle-Merseburg und Magdeburg-Anhalt

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " R.Jordan ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379751
€ 280,00

Italien 2. Weltkrieg - Originalunterschrift des Leiters der Confederazione Fascista die Lavoratori dell Agricoltura, Prof. Angelini

Es handelt sich um ein aus einer Zeitung ausgeschnittenes Foto auf einem Karton, mit eigenhändiger Unterschrift. Dazu das original Anschreiben, datiert 1939. Zustand 2.
154950
€ 80,00

Italien 2. Weltkrieg - Originalunterschrift des Landesgruppenleiters der Italienischen Faschisten in Deutschland, Paolo Ruggeri

Es handelt sich um ein aus einer Zeitung ausgeschnittenes Foto auf einem Karton, mit eigenhändiger Unterschrift, datiert 1938. Dazu das original Anschreiben, datiert "Berlin, 17.März 1938". Zustand 2.
Ein interessantes Dokument.
154945
€ 175,00

Baden - große Verleihungsurkunde zum Großkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen

verliehen an den Wirklichen Geheimen Rath von Jagow, datiert "Karlsruhe, den 19. Dezember 1913", mit original Unterschrift Friedrich, Großherzog von Baden, Zustand 2.
204405
€ 850,00

III. Reich - Originalunterschrift von Reichsarbeitsminister Franz Seldte

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Franz Seldte ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
Nach der Zerschlagung des NS-Regimes 1945 und angesichts der von ihren maßgeblichen Vertretern begangenen Verbrechen wurde Franz Seldte unter dem Vorwurf eigener Kriegsverbrechen verhaftet. Bis August 1945 wurde er zusammen mit anderen NSDAP-Funktionsträgern und hohen Angehörigen der Wehrmacht im Kriegsgefangenenlager Nr. 32 Camp Ashcan im luxemburgischen Bad Mondorf interniert. Er sollte während der Nürnberger Prozesse angeklagt werden, starb jedoch noch vor Anklageerhebung 1947 im Krankenhaus des „Internierungs- und Arbeitslagers Nürnberg“ in Fürth.
379766
€ 220,00

Wehrmacht Heer kleine Urkundengruppe für einen Obergefreiten, 2./s. Artillerie-Abteilung 808

 Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, ausgestellt am 7.4.1944, Originalunterschrift Generalmajor und Kommandeur der 31. Inf.Div. Ochsner, Wilhelm-Francis, Kommandeur 31. Infanterie-Division, Ritterkreuz (1898-1990). Urkunde mit eigh. Unterschrift, Div.Gef.Stand 7.4.1944, Verleihungsurkunde zum Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, ausgestellt 15. November 1943, Originalunterschrift General der Infanterie und Kommandierender General des VII. A.K. HansJordan, Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern (64. Verleihung)
Verleihungsurkunde zur Medaille Winterschlacht im Osten, ausgestellt 30. August 1942. Dazu ein Schreiben "Der Reichskommissar für die die Ukraine Führerpaketaktion, Winter 1942/43 mit der Überreichung der Lebensmittelkarte "Führerpaket für Osturlauber". Zustand 2.
409356
€ 280,00

III. Reich - Schmuckblatt zur " Goldenen Hochzeit "

mit Prägesiegel und faksimilierter Unterschrift von Adolf Hitler; großformatig, mit Gebrauchsspuren.
391456
€ 75,00

III. Reich - Originalunterschrift von dem Reichsleiter und Oberbürgermeister von München Karl Fiehler

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Fiehler ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
Karl Fiehler (* 31. August 1895 in Braunschweig; † 8. Dezember 1969 in Dießen am Ammersee) war ein deutscher Politiker (NSDAP) und Münchner Oberbürgermeister von 1933 bis 1945. Er war Träger des Blutordens, SS-Totenkopfringes und dem Ehrendegen des Reichsführers-SS.
379762
€ 220,00

III. Reich - Originalunterschrift von Emil Stürtz, Gauleiter von Kurmark

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Stürtz ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
Emil Stürtz gilt seit dem 21.4.1945 als verschollen.
379754
€ 280,00

III. Reich - Originalunterschrift von Otto Telschow, Gauleiter von Ost-Hannover

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Otto Telschow ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
Otto Telschow floh vor dem Einmarsch der Engländer aus seiner Villa in der Lüneburger Schießgrabenstraße 8/9 (Telschow-Villa) in ein Jagdhaus bei Dahlenburg (Sommerbeck). Dort wurde er von britischen Soldaten festgenommen, wobei er einen Suizid-Versuch unternahm. Er wurde nach Lüneburg zurückgebracht, wo er am 31. Mai 1945 an den Folgen seines Selbstmordversuchs starb.
379756
€ 280,00

III. Reich - Originalunterschrift von Arthur Greiser, Gauleiter von Wartheland

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Arthur Greiser ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
Arthur Greiser wurde am 14.7.1946 in Posen öffentlich hingerichtet.

379739
€ 350,00

Kubanschild - Besitzzeugnis

für einen Oberschirrmeister der 5./Kraftf.Abt.562, ausgestellt am 1.9.1944 mit Faksimile-Unterschrift Generalfeldmarschall v. Kleist; gelocht, gefaltet gebrauchter Zustand.
349776
€ 140,00

Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Major Hermann Graf

als spontanes Autogramm auf einer Propaganda-Postkarte, mit sehr schöner Tintensignatur " Herm. Graf, Major 5.4.43 ", dazu noch ein kleines Zeitungsbild von Graf mit aufgeklebt, ungelaufen, Zustand 2.
200818
€ 120,00

Luftwaffe - Faksimileunterschrift des Ritterkreuzträgers Major Joachim Müncheberg

Hoffmann-Fotopostkarte mit gestempelter Unterschrift, rückseitig beschriftet mit den Lebensdaten . Zustand 2.
408981
€ 70,00

III. Reich - Originalunterschrift von R. Walter Darré, Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " R. Walter Darré ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379716
€ 200,00

Heer - Ehrenurkunde für einen Unteroffizier der 10./Inf.Regt.22

für die Teilnahme an den Wehrmachtmeisterschaften in Düsseldorf vom 6.-10.7.1938, ausgestellt am 10.7.1938 mit Faksimile-Unterschrift " v.Brauchitsch "; großformatig 23 x 32 cm, gebrauchter Zustand.
154379
€ 50,00

Heer - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " von Brauchitsch ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379732
€ 350,00

III. Reich - Originalunterschrift von Reichsminister des Innern Dr. Wilhelm Frick

auf einem postkartengroßen Zeitungsfoto, mit sehr schöner Tintensignatur " Frick ", Zustand 2.
Das Autogramm stammt aus der Sammlung eines Jungen, der Fotos aus der Zeitung ausgeschnitten hatte, diese unterschreiben lassen hat und danach auf eine Seite eines Fotoalbums geklebt.
379719
€ 220,00

Kriegsmarine - Großes Geschenkfoto von Großadmiral Raeder mit eigenhändiger Unterschrift und Widmung

großformatiges Atelier-Portraitfoto in 17 x 23 cm, Raeder mit Großadmiralsstab, rechts unten bez. " Sandau Berlin ", auf Passepartout in 24 x 33 cm, mit handschriftlicher Tintenwidmung " In herzlicher Dankbarkeit und kameradschaftlicher Gesinnung. Raeder 31.8. 42", rückseitiger Stempel von dem Atelier Sandau, Zustand 2.
356008
€ 850,00

Heer - Originalunterschrift von Feldwebel W. Jacob

es handelt sich um eine originale Zeichnung ( 14 x 21 cm ) des Malers Franz Gebert aus München, die er Jacob zugeschickt hat und um eine Unterschrift bat. Vorderseitig mit sehr schöner Tintensignatur " W. Jabob ". Zustand 2.
Die Zeichnung ist der Willrich-Postkarte nachempfunden und hat rückseitig das Anschreiben des Künstlers.
200682
€ 350,00

Heer - Originalunterschriften von Ritterkreuzträger Feldwebel Gotthard Kummer

auf seinem Sammelbild aus dem Album " Unteroffiziere des Heeres mit dem Ritterkreuz ", aufgeklebt ein Zettel mit sehr schöner Tintensignatur " Gotthard Kummer ", anbei ein kleiner Zettel mit handschriftlichem Text " Lieber Hitlerjunge ! Das Foto mit Unterschrift wieder zurück. Heil Hitler ! G.Kummer Hannover, 7.12.44.Zustand 2.
Auflösung der Ritterkreuzautographen-Sammlung des Hitlerjungen Helmut Ludwig in Marburg an der Lahn. Er hat viele Autographen in einem Sammelbuch sauber eingeklebt und einige Soldaten mehrfach angeschrieben.
407736
€ 150,00

Kubanschild - Besitzzeugnis

für einen Obergefreiten im Stab der 73. Inf.-Div., ausgestellt im Felde am 1.10.1944 mit Faksimile-Unterschrift Generalfeldmarschall v. Kleist; gelocht und mit Gebrauchsspuren.
407703
€ 160,00

Heer - Urkundentrio für einen späteren Obergefreiten des I./Gren.-Rgt. 666

Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz, als Gefreiter des I./Inf.-Rgt.666, für seine Verwundung am 15.7.1942 bei Michailowka ( Rußland ), ausgestellt im Felde am 19.7.1942; Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, ausgestellt am 24.9.1942 durch Generalmajor Fritz Becker - Kommandeur der 370. Inf.-Div. ( Ritterkreuz am 6.4.1943 ); Besitzzeugnis zum Kubanschild, ausgestellt am 1.8.1944 mit Faksimile-Unterschrift Generalfeldmarschall v. Kleist; gelocht gefalteter Zustand.
381800
€ 280,00

1. Weltkrieg - Originalunterschrift des Pour le Mérite Trägers Generalleutnant Eberhard von Hofacker

Sehr schönes original Foto in Postkartengröße mit eigenhändiger Unterschrift "von Hofacker Generallt u. Divisions-Komdr.", rückseitig mit handschriftlicher Bemerkung "Geschenk Gen. v. Hofacker 6. Juni 17". Zustand 2+.

Hofacker trat am 29. September 1879 als Fahnenjunker in das Dragoner-Regiment „Königin Olga“ (1. Württembergisches) Nr. 25 der Württembergischen Armee in Ludwigsburg ein. Dort erfolgte am 10. Mai 1880 seine Ernennung zum Fähnrich sowie am 6. Februar 1881 seine Beförderung zum Sekondeleutnant. Ab 28. März 1886 fungierte er als Regimentsadjutant und wurde in dieser Funktion am 18. Dezember 1888 Premierleutnant. Vom 21. Juli 1891 bis 11. September 1894 absolvierte er die Preußische Kriegsakademie. Anschließend folgte unter gleichzeitiger Beförderung zum Rittmeister am 12. September 1894 die Ernennung zum Eskadronchef. Vier Jahre später versetzte man Hofacker als Adjutant zur 26. Division (1. Königlich Württembergische). Von dort kommandierte man ihn vom 16. Dezember 1899 bis 17. Oktober 1901 in den Großen Generalstab nach Berlin und beförderte ihn zwischenzeitlich am 18. Mai 1901 zum Major. Als solcher fungierte er im Anschluss als Erster Generalstabsoffizier zunächst im Generalstab der 21. Division, ab 27. Januar 1903 bei der 26. Division sowie ab 27. April 1904 beim XIII. (Königlich Württembergisches) Armee-Korps. Hofacker erhielt am 21. Juni 1906 seine Beförderung zum Oberstleutnant. Ab diesem Zeitpunkt hatte er den Posten als diensttuender Flügeladjutant von Kaiser Wilhelm II. inne und war außerdem Kommandeur der Schloßgarde-Kompanie. Zwei Jahre später ernannte man Hofacker zum Kommandeur des Ulanen-Regiments „König Wilhelm I.“ (2. Württembergisches) Nr. 20. Am 24. Juli 1910 gab Hofacker dieses Kommando wieder ab und wurde als Oberst (seit 7. September 1909) zum Chef des Generalstabes des XVIII. Armee-Korps ernannt. Nachdem man ihn am 27. Januar 1913 zum Generalmajor befördert hatte, übernahm er am 1. Oktober des Jahres als Kommandeur die 45. Kavallerie-Brigade in Saarlouis.Die Brigade führte Hofacker über den Ausbruch des Ersten Weltkriegs hinaus, wurde am 5. Oktober 1914 abgelöst und bis 3. Februar 1915 als Offizier von der Armee geführt. Anschließend erhielt er das Kommando über die 4. Landwehr-Division und ab 14. Dezember 1915 über die 5. Kavallerie-Division an der Ostfront bei den Stellungskämpfen in den Pripet-Sümpfen. In der Folge hatte Hofacker vom 13. August bis 19. Dezember 1916 das Kommando über die 82. Reserve-Division, dann bis 5. Januar 1917 über die 22. Reserve-Division. Anschließend befehligte der Generalleutnant (seit 1. November 1916) die 26. Division, mit der er u. a. an der Schlacht von Arras teilnahm und ab Ende August 1917 an der Italienfront zum Einsatz kam. Nach dem Tode Albert von Berrers, Befehlshabender der Gruppe Berrer in der 14. Armee, übernahm er deren Befehligung. Die Gruppe hieß fortan Gruppe v. Hofacker. Ab 3. November 1917 fungierte Hofacker als Führer des Generalkommandos z. b. V. 51 und wurde am 23. August 1918 als Offizier von der Armee abermals zur Verfügung gestellt.Nach Kriegsende berief man Hofacker als stellvertretenden Leiter des Württembergischen Kriegswesens. Seine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst erfolgte schließlich am 8. Mai 1919.
373054
€ 200,00

Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Oberst Carl Schumacher

auf einer Propaganda-Postkarte der Serie " Unsere Luftwaffe ", sehr schönes Autogramm als Tintensignatur " C. Schumacher Oberst "; Zustand 2.
Carl-Alfred oder auch Carl-August Schumacher bekam als Oberstleutnant und Kommodore des Jagd-Geschwader 1 am 21.7.1940 das Ritterkreuz verliehen.
219827
€ 90,00

Bundeswehr - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Wilhelm Kubel

Foto in Postkartengröße. Dass Foto ist ein Abzug nach 1945. Foto und Dokument mit Unterschrift, Zustand 2.
413052
€ 40,00

Bundeswehr - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Werner Krieger

Postkartengröße. Dokument und Foto mit Unterschrift. Das Foto ist ein Abzug nach 1945, Zustand 2.
413034
€ 30,00

Bundeswehr - Nachkriegsunterschrift von Ritterkreuzträger Friedrich Kemnade

Postkartengröße. Dokument und Foto mit Unterschrift von Friedrich Kemnade. Das Foto ist ein Abzug nach 1945, Zustand 2.
413028
€ 30,00

Braunschweig 1. Weltkrieg Persönlicher Geschenk-Bilderahmen des Herzogs Ernst August (III.)

Braunschweig, um 1917. Im Rahmen das Porträtfoto des Herzogs Ernst August (III.) von Hannover in der Uniform eines Husaren des Braunschweigischen Husaren-Regiments Nr. 17, mit großer original Unterschrift des Herzogs vom "16. Mai 1917", unten rechts die Marke des Foto-Ateliers "Adele (Förster) Wien I Graben u. Ischl". Das Bildnis im Silberrahmen in feinster Friedensqualität, auf der Unterseite mit Silberstempel Halbmond und Krone sowie Silbergehalt "800" und Hersteller "F. Siebrecht" und Nummer "67010". Oben auf dem Rahmen aufgelegt die gekrönte Chiffre "EA", die Krone in Gold ausgeführt, die Chiffre mit Rubinen und Diamanten verziert. Die Rückenabdeckung in weinrotem Saffianleder bezogen, mit Aufsteller. Maße des Rahmens 20,2 x 29 cm. Im original Etui, innen mit violettem Samt und Seide ausgeschlagen, im Deckel in Gold aufgedruckt der Juwelier "F. Siebrecht Hof-Juwelier Braunschweig. Maße 25,5 x 34,5 cm. Zustand 2.

Es handelt sich bei dem hier vorliegendem Genschenkbilderrahmen um eine hochexquisite Arbeit, wahrscheinlih hergestellt vor Kriegsbeginn 1914. In dieser Qualität und Kostbarkeit kann der Empfänger des Stückes nur eine sehr hoch gestellte Persönlichkeit gewesen sein.

Ernst August (III.) war von 1913 bis zu seiner Abdankung 1918 der letzte regierende Herzog des Herzogtums Braunschweig und der letzte regierende Monarch des Hauses Hannover. Während des Ersten Weltkriegs wurde er zum Generalmajor befördert und diente im Generalkommando des X. Armee-Korps zu welchem auch das Braunschweigische Husaren-Regiment Nr. 17 gehörte.

Das Foto wurde von dem Fotoatelier "Adèle" in Wien angefertigt, welches für seine Porträtfotos berühmt war und auch für den kaiserlichen und königlichen Hof arbeitete.

Auch der Juwelier "F. Siebrecht" in Braunschweig ist bekannt und fertigte u.a. Orden für das Herzogtum Braunschweig. 



377374
€ 6.500,00

Adolf Hitler größerer silberner Staatsrahmen

Großes Portraitfoto von Heinrich Hoffmann, München. Hitler stehend in Uniform, in schwarzer Tinte mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift " Adolf Hitler Hauptquartier am 28/Feb. 1942. ". Der Silberrahmen, handgehämmert, mit dreistufigem Profilrand und aufgelegtem Hoheitsadler mit den Initialen "A H", umrahmt von einem Mäanderband. Am oberen Rand mit Punze "FHW" der Juweliere Hermann und Franz Wandinger, München, Feingehaltspunze "925" und Silberpunzen von München. Rückseitig weinrotes Maroquinleder mit Aufstellstütze. Maße 37,5 x 26,5 cm ! Der Silberrahmen unbeschädigt, mit schöner Patina, das Foto selbst am rechten Rand mit einigen leichten Knickspuren, ein kleiner Einriss, Zustand 2.

Die Datierung von 1942 mit der Ortsangabe "Hauptquartier" ist nur ganz selten zu finden, offensichtlich handelt es sich um ein Geschenk an einen hochrangigen Besucher Hitlers in der sogenannten Wolfsschanze, dem Führerhauptquartier in der Nähe von Rastenburg. Eventuell handelt es sich bei dem Empfänger um General Reinhardt, der am 28.2.1942 in der Wolfsschanze von Hitler das Eichenlaub zum Ritterkreuz erhielt.
381741
€ 22.500,00

Sachsen-Coburg-Gotha: Kommandostab aus dem Besitz des Generalmajors Busso von Alvensleben (1772 - 1879)

Es handelt sich hierbei um eine besondere Auszeichnung S.K.H. Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha anlässlich der à la Suite Stellung des Generalmajors von Alvensleben im Jahr 1854. Kommandostab im Stil der preußischen Interimstäbe für Feldmarschälle. Vergoldeter und mit Edelsteinen besetzter Silberknauf in Form einer Ritterbüste mit aufgelegtem Wappen des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha, der Helm mit aufklappbarem Visier. Aufgelegt 9 Diamantrosen, 4 Flussperlen, 9 Almandine und 2 Türkise. Der Stab aus feinem Edelholz mit dem gold-grünem original Portepee mit 2 Quasten. Unten mit versilberter Spitze. Dazu das original Futteral aus sämisch gegerbtem Leder mit Verschnürung und farbigem Wappenetikett der Familie von Alvensleben.
Dazu ein original Herkunftschreiben eines befreundeten Herzogs mit farbig reliefiertem Adelswappen, um 1920. Der Kommandostab ging nach dem Tod des Flugzeugführers Busso von Alvensleben (gefallen an der Westfront am 14. Juni 1918 bei Crepy-en-Valois) aus Familienbesitz in den des Freiherrn über, mit eigenhändiger Unterschrift.
Außergewöhnliche Ehrengabe, ein museales Stück von historischer Bedeutung.
346466
€ 8.500,00

Hessen-Darmstadt gerahmtes Geschenkfoto mit originaler Unterschrift des Großherzogs Ernst Ludwig

Schwarzweiß-Fotografie von 1913, der Fürst in Dreiviertel-Profil in vollem Ornat, im rechten unteren Bildrand die originale Unterschrift "Ludwig" mit dem Jahr "1913", darunter Signatur des Ateliers. Im originalem Holzrahmen, Höhe 25 cm, rückseitig Etikett des Rahmenmachers "...Schulze Rahmenfabrik Eisenach". Zustand 2.

Ernst Ludwig war von 1892 bis 1918 der letzte Großherzog von Hessen-Darmstadt. Fotos wie diese wurden zu offiziellen oder festlichen Anlässen an verdiente Generale und hochstehende Persönlichkeiten verschenkt. 
373734
€ 650,00

Deutsches Reich 1871 - 1918 Großes gerahmtes Foto mit originaler Unterschrift des Kronprinzen Wilhelm

Um 1910. Maße des Fotos ca. 19,5 x 29,5 cm. Atelier "Phot. Berger Potsdam". Darunter die originaler Unterschrift des Prinzen. Maße der Holzrahmens ca. 49,5 x 70 cm. Zustand 2.
362934
€ 350,00

Adolf Hitler - Großer Ehrenbürgerbrief der Stadt Baden-Baden

Es handelt sich bei diesem Ehrenbürgerbrief an Adolf Hitler um eine ganz besonders aufwendige Fertigung. Der Umschlag besteht aus 2 geschliffenen Kristallglasplatten, gehalten von einem Silberbeschlag mit Scharnier und einem silbernen Verschluß. Der Silberbeschlag mit aufgelegtem Eichenlaubdekor. Die Deckelglasplatte hat eine Aussparung für das auf dem Ehrenbürgerbrief aufgebrachte Lacksiegel der Stadt Baden-Baden. Die Urkunde selbst ist aus feinstem Pergament gefertigt, innen mit schwarzer Tinte kalligrafisch per Hand beschriftet: "Stadtrat und Bürgerausschuß der Kreishauptstadt Baden-Baden verleihen durch einmütigen Beschluß vom 1. Mai 1933 dem Herrn Reichskanzler Adolf Hitler dem Schmied des neuen Reiches - dem Schöpfer der Deutschen Einheit - dem unerschrockenen Führer des Deutschen Volkes das Ehrenbürgerrecht. Zu Urkunde dessen ist dieser Ehrenbürgerbrief ausgestellt und mit dem Stadtsiegel versehen. " . Mit eigenhändiger Unterschrift der Oberbürgermeisters Hermann Elfner und des Ratsschreibers. Maße 30,5 x 37,5 cm. Auf der Innenseite der silbernen Verschlußspange graviert "Entw. Ludw. Obst, B.-Baden, Ausf. Herm. Koch Goldschmiedemeister B.-Baden". Der Ehrenbürgerbrief befindet sich in einem aufwendig gearbeiteten Präsentationsetui aus rotem Marokinleder mit umlaufender Goldverzierung in Form von stilisierten Lorbeerblättern. Innen beidseitig mit grünem Samtbezug und großer Aussparung für die Urkunde. Gesamtmaß 41,5 x 48,5 cm. Die Urkunde in Zustand 1a - "in mint condition". Das Etui mit leichten Altersspuren, Zustand 2.

Die Stadt Baden-Baden hat seit 1811 nur 29 Ehrenbürger ernannt, darunter Fürst Otto von Bismarck und Dr. Konrad Adenauer. Hitler war der 23. Ehrenbürger und wurde nach 1945 gestrichen.
239362
€ 14.500,00

2. Weltkrieg Ungarn Fotoalbum eines Angehörigen der 13. sz. allamgepgyari "ezermester" Pfadfinder

Blaues Album, mit Aufschrift "13. sz. allamgepgyari "ezermester" cserkeszerpülök, ca. 35 Fotos. Mit Unterschrift vom stellvertretenden Regent des Königreichs Ungarn und Jagdpilot an der Ostfront Istvan Horthy. Pfatfinder-Gruppe beim Segelfliegen, Fertigung der Segelflieger. Zustand 2.
378086
€ 200,00

III. Reich - frühe Portraitpostkarte von SA-Obergruppenführer Max Jüttner

als Stahlhelm-Führer, mit gedruckter Unterschrift, ungelaufen, Zustand 2.
Max Jüttner war ab 1934 Chef des Führungshauptamtes in der Obersten SA-Führung, und ab 1939 gleichzeitig Stellvertreter des Stabschefs der SA.
369078
€ 100,00

III. Reich - Propaganda-Postkarte - " NSDAP Kampf-Opfer Wert 50 Rpf. "

um 1932, rückseitig mit Stempel NSDAP Gauleitung Mittelfranken und Faksimile-Unterschrift von Julius Streicher ( Gauleiter Franken ), Verlag : F.Lück Berlin-Spandau, ungelaufen, Zustand 2.
368835
€ 230,00

Preußen kleines Kabinettfoto des Grafen Schlieffen, Hauptmann der Haupt-Kadettenanstalt Berlin-Lichterfelde

Sehr schöne Aufnahme im Waffenrock mit großer Ordensschnalle und eigenhändiger Unterschrift "Graf Schlieffen.", aufgenommen in Karlsruhe.
403484
€ 150,00

K. u. K. Monarchie/Österreich Urkunde Kaiser Franz Joseph I. (1848-1916) zugunsten Maximilian Thielen (*1781-1865†) zur Erhebung in den Ritterstand 

Großformatiger Steindruck auf Pergament, 4 Blatt mit 7 mehrfarbig, teils in Gold bedruckten Seiten, Größe 26,5 x 36,5, großes handbemaltes Wappen der Familie. Gebunden in purpurnen Samteinband mit in Gold aufgedruckten Wappen der K.u.K. Monarchie. Komplett erhalten mit der großen Bulle mit dem Staatswappen an goldener Kordel. Eingeschlagen in hellrosa Seidentuch im originalen, vernickelten Zinkbehältnis. Gut erhalten. Zustand 2.

Mit der Urkunde werden Maximilian Thielen und seine "ehelige Nachkommenschaft beiderlei Geschlechts für alle künftige Zeiten in den Ritterstand..." erhoben. Neben der allgemeinen Einleitung "Wir Franz Josef der Erste von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich ..." enthält die Urkunde eine Biographie Maximilian Thielens, das zukünftige Wappen und die originale Unterschrift des Staatsministers Anton Ritter von Schmerling. Datiert ist die Urkunde auf den 29. Oktober 1861.

Maximilian Thielen hatte sich bereits in den Napoleonischen Kriegen sehr verdient gemacht. Eine Biographie finden Sie hier: http://www.literature.at/viewer.alo?objid=11646&page=226&scale=3.33&viewmode=fullscreen


















373582
€ 2.600,00

Zaristisches Rußland, Geschenk Fotoalbum des 12. Achtyrsky Husarenregiments an die Großfürstin Olga Alexandrowna Romanova (1882 - 1960)

Braunes Lederalbum mit aufgelegter Chiffre der Großfürstin in Silber, ca. 125 Fotos, Maße des Albums 24 x 36 x 5 cm, Gewicht 3.1 kg. . Foto mit handschriftlicher Unterschrift von Großfürstin Olga Alexandrowna Romanova mit Datierung 1914. Vorbereitungen für den Besuch der Großfürstin. Der Pope segnet die Regimentsfahne und die Großfürstin nimmt an der Zeremonie teil. Aufnahmen der Großfürstin mit hohen Offizieren bei einem Manöver. Empfang mit Offizieren im Offizierskasino, Gruppenaufnahmen mit Offizieren des Regiments, Frau Romanova als Krankenschwester im 1. Weltkrieg, weiteres Foto mit Original Unterschrift der Großfürstin. Zustand 2.

Die Großfürstin Olga Alexandrowna war die Regiments-Chefin des 12. Achtritskyi Husaren Regiments. Das Album wurde anlässlich ihres Besuches bei ihrem Regiment zum Kriegsausbruch 1914 überreicht.

Die Großfürstin Olga Alexandrowa von Russland war die jüngste Tochter von Zar Alexander III. Sie wurde am 13.6.1882 in St. Petersburg geboren. Sie war mit den Prinzen Peter von Oldenburg verheiratet, diese Ehe wurde 1916 annulliert. Durch die Oktoberrevolution floh sie nach Dänemark zu ihrer Mutter Maria Feodorowna. Nach dem 2. Weltkrieg wanderte Sie im Jahr 1960 nach Toronto in Kanada aus.
328775
€ 15.000,00

Wehrmacht großer Ordens- und Urkundennachlass aus dem Besitz des Ritterkreuzträgers mit Eichenlaub Generalmajor Otto Ernst Remer,

Historische Gruppe von militärischen Orden, Auszeichnungen, Verleihungsurkunden, Fotos und Dokumenten des Generalmajors Otto Ernst Remer. Dieser bedeutende persönliche Nachlass sämtlicher an Remer verliehenen Auszeichnungen und Dokumente befand sich seit Kriegsende ununterbrochen in seinem Besitz. Im Jahr 1992, kurz bevor er Deutschland verlassen musste, übergab Generalmajor Remer den gesamten Nachlass seinem engen Freund, dem Sammler Wilfried Bluschke.
Die militärischen Auszeichnungen Otto Ernst Remers sind noch immer im Original-Glasrahmen montiert, so wie Remer sie aufbewahrt hatte. In dem Rahmen befindet sich sein Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub am originalen Halsband. Das Ritterkreuz ist eine klassische Steinhauer & Lück-Produktion, das Eichenlaub ein Exemplar von Godet & Co., auf der Rückseite mit der Herstellerbezeichnungen „21“ und Silberstempel „900“. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse 1939 ist eine frühe Fertigung, leicht gewölbt, an Nadel. Das Allgemeine Sturmabzeichen ist ebenfalls eine frühe Produktion von 1940 mit einer schönen Versilberung. Das Deutsche Kreuz in Gold ist die handgestickte Stoffausführung für die Feldbluse. Das Ärmelband „Großdeutschland“ in handgestickter Offiziersausführung. Weiterhin eine Zivilnadel für Angehörige der Wehrmacht. Auf dem Rahmen hat Remer die Miniatur eines Wehrmacht-Stahlhelms montiert. Der Rahmen hat die Abmessungen 15 x 21 cm. Auf der Rückseite hat Bluschke ein Originalfoto von Generalmajor Remer in Bluschke’s Haus geklebt, das den General im Jahr 1992 zeigt, mit seinem Auszeichnungs-Rahmen in der Hand, auf dem Foto mit Originalunterschrift: „Otto Ernst Remer“. Dazu folgende persönliche Auszeichnungen Generalmajor Ernst Remers: Zwei Miniaturen des Ritterkreuzes für die Zivilkleidung. Die eine ist eine schöne doppel-seitig emaillierte Ausführung, an Miniaturbandschleife für das Knopfloch. Die andere Miniatur ist überdimensioniert, ca. 22 mm, an einer Anstecknadel. Einzelne Schulterstückauflage „GD“ , die Vergoldung komplett verblasst. Weiterhin Remers Nahkampfspangen in Bronze und Silber, ein gestickter Brustadler von seiner Feldbluse und ein Mützenadler von seiner Offiziersschirmmütze, beide in handgestickter Ausführung. Alle Auszeichnungen sind getragen, in gutem Zustand.
Alle Dokumente, Fotos und Schriftstücke wurden von Bluschke sehr dekorativ in einem Ordner angelegt. Nach Fertigstellung der 102 Seiten bat er Generalmajor Remer, handschriftlich seine persönlichen Kommentare zu jedem Dokument zu schreiben, eine einzigartige Dokumentation dieses tapferen Soldaten. Auf dem Umschlag befindet sich eine Farbabbildung der Mappe „Panzergrenadiere“ (zeigt die Tradition von der Armee Friedrichs des Großen bis zur Wehrmacht) mit Remers handschriftlichem Motto „Wer die Treue bricht, verdient die Freundschaft nicht / Otto Ernst Remer Generalmajor u. Kdr. der Führer-Begleitdivision".
Seite 1: Zwei Verleihungsurkunden für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, das er als Oberleutnant und Leiter der schweren Infanterie-Artillerie Kompanie 701, 9. Panzer-Division, erhielt. Das Eiserne Kreuz wurde am 20. 5. 1940 in Belgien in der Schlacht von Antwerpen verliehen. Der Grund für zweifach ausgefertigten Urkunden ist, dass sowohl die 9. Panzer-Division als auch das XXVI. Das Armeekorps die Dokumente ausstellte. Sicherlich war es für Remer amüsant, dass er sein EK 2 „zweimal“ erhielt.
Seite 2: Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 1. Klasse, vom 11. 6. 1940, ausgestellt vom Kommandanten der 9. Panzer-Division, Generalmajor Ritter v. Hubicki. Remer erhielt seine EK 1 für den Durchbruch durch die feindlichen Linien in Chemin, Frankreich. Nach dem Ende des Feldzugs in Frankreich war seine Einheit in Wien stationiert. Auf dieser Seite befindet sich auch ein Reprofoto, das Remer und Kameraden im Garten des Schlosses Schönbrunn bei Wien zeigt.
Seite 3: Urkunde für das Verwundetenabzeichen in Schwarz, als Hauptmann und Bataillon Kommandeur des IV./Infanterie-Regiments „GD“ 1. Er wurde das erste Mal von insgesamt 16 Mal verwundet. Die erste Wunde erhielt er bei Rhsew, Russland 10. 9. 1942, eine Fraktur seines Oberschenkelknochens.
Seite 4: ein schönes großes Reprofoto von Remer als Major mit Ritterkreuz und Eichenlaub und seiner Unterschrift. Das Foto wurde Ende 1943 gemacht.
Seite 5: Urkunde für den Bulgarische Tapferkeitsorden IV. Klasse, 1. Stufe, ausgestellt am 16. 3. 1942. Diese Auszeichnung fehlt, die Gruppe beinhaltet jedoch mehrere Fotos, die Remer mit der Auszeichnung zeigen. Sie kann mit der 1. Klasse des Eisernen Kreuzes verglichen werden.Vorläufiges Besitzzeugnis für das Deutsche Kreuz in Gold vom 29. 8. 1942, unter-zeichnet von Generalfeldmarschall Keitel als Oberbefehlshaber des Heeres. Dazu das Verleihungstelegramm des Kommandeurs der 10. Armee General der Panzertruppe Lemelsen, vom 29. 8. 1942.
Seite 6: offizieller „Entlausungsschein“ mit der Aussage, dass Remer von Läusen befreit wurde. Ausgestellt von einer „Entlausungseinheit“ in Brest-Litowsk am 30. 9. 1942. Höchstwahrscheinlich wurde das Dokument auf dem Heimweg für einen Fronturlaub ausgestellt.
Seite 7: Persönliches Übersendungsschreiben des Regimentskommandeurs Infanterieregiment „Großdeutschland“ vom 17. 9. 1942. Er sendet Remer das Deutsche Kreuz in Gold mit seinen Glückwünschen und besten Wünschen für eine schnelle Genesung von seinen Wunden. Auf der Unterseite eine handschriftliche Notiz mit dem Wunsch „Komm kurz nach deinem Urlaub bei Margareti (seiner damaligen Braut) zurück“.
Seite 8: Patriotisches Plakat mit dem Infanterie-Sturmabzeichen, das von der NSDAP im November 1942 ausgegeben wurde. Am unteren Rand des Blattes eine handschriftliche Widmung von Remer: „Mögen Tausende von Jahren vergehen, doch niemand wird über Tapferkeit sprechen können, ohne die Taten der deutschen Frontsoldaten im Weltkrieg zu würdigen“.
Seite 9: Vorläufiges Besitzzeugnis zum Allgemeinen Sturmabzeichen, ausgestellt während des Westfeldzuges, vom 18. 11. 1940. Damals war Remer noch Oberleutnant Kompanie 701, 9. Panzer-Division. Dieses Dokument wurde bei der Felddruckerei der 9.Panzer-Division in Frankreich gedruckt. Unten links „V.L. Nr. 1/40“ als Hinweis, dass er auf der ersten Verleihungsliste von 1940 stand. Das Abzeichen war erst kurz zuvor, am 1. 6. 1940 eingeführt worden. Das Dokument wurde gefaltet und von Remer sehr lange in seinem Soldbuch getragen (repariert mit Klebeband).
Seite 10: das Original-Glückwunschtelegramm Generalfeldmarschall von Mansteins, Kommandeur der Heeresgruppe Süd, zur Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes vom 20. 5. 1943. Dieses Telegramm kam am 24. 5. beim Inf.-Rgt. „Großdeutschland“ an (Eingangsstempel). Remer erhielt sein Ritterkreuz für die Rückeroberung der Stadt Charkow im März 1943.
Seite 11: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“, die einen harten Straßenkampf zeigt, mit Remer’s handschriftlichem Kommentar „Im Osten, März 1943, Eroberung von Charkow“. Damals war er Major und Kdr. I./Gren.-Regiment „GD“.
Seite 12: Zwei sehr interessante Aussagen von 2 ehemaligen Kameraden Remers, geschrieben 1951. Beide waren 1945 Offiziere der Führer-Begleit-Division unter dem Kommando von Generalmajor Remer. Bechtel war Hauptmann und Divisions-Adjutant, Arnold war Oberleutnant. Beide schreiben in ihren Aussagen über die letzten Kämpfe und das Ende der Division im April 1945 und wie Remer die überlebenden Soldaten aus dem Kessel führte. Beide Briefe geben einen sehr guten Eindruck von der Apokalypse, die im April 1945 stattfand, wieder.
Seite 13: ein weiterer Druck der Mappe „Panzergrenadiere“, der zeigt, wie Grenadiere aus ihrem Halbkettenfahrzeug springen, um in den Kampf zu ziehen, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Harte Kämpfe in den Vororten von Charkow - Rückeroberung der ukrainischen Großstadt“.
Seite 14: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit einem Maschinengewehr in einem Straßenkampf, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Durchbruch im Raum Lauban im Mai 1945“.
Seite 15: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit Halbkettenfahrzeugen, die sich durch eine brennende Stadt kämpfen, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Ende August 1943 – I. Gren.Regt. G.D. greift den Westen von Charkow an“. Dazu eine Original-Foto-Postkarte von Oberstleutnant Kurt Gehrke, „GD“ mit seiner Originalunterschrift aus der Kriegszeit. Gehrke war Remers Vorgesetzter als Kommandeur I./Gren. Rgt. „Großdeutschland“, 1943 – Oktober 1944.
Seite 16: Zwei Originalfotos von Generalleutnant Hasso von Manteuffel, dem Kommandeur der Pz.-Gren-Div. „Großdeutschland“, beide Fotos entstanden im März und August 1944 an der Ostfront. Auf der Rückseite die Originalzettel mit der Beschreibung der Kriegsberichterstatter für die Veröffentlichung.
Seite 17: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit einem Halbkettenfahrzeug in einem Straßenkampf, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Ausbruch aus dem Kessel Spremberg 21. 4. 1945, zusammen mit den Resten der 10. SS-Panzerdivision „Frundsberg“ und „Führer-Begleit-Division sowie die 344. Inf.-Div.“. Dazu schönes Nachkriegsfoto von SS-Brigadeführer Heinz Harmel, Kommandeur der 10. SS-Pz.-Div. „Frundsberg“. Zu dieser Seite wurde die 4-seitige maschinengeschriebene Schilderung Remers aus der Zeit von 1945 bis Herbst 1947 hinzugefügt, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Eine sehr detaillierte und beeindruckende Beschreibung der letzten Schlachten und der Niederlage der Führer-Begleit-Division unter seinem persönlichen Kommando. Am Ende wurden die SS-Div. „Frundsberg“ und die „Führer-Begleit-Div.“ gemeinsam eingekesselt und brachen unter enormen Verlusten aus, bevor sie sich der US-Armee ergab.
Seite 18: ein schönes Original-Porträtfoto von Oberst Graf Strachwitz, Kommandeur des Panzerregiments „Großdeutschland“ im April 1943. Auch ein Kriegsberichterstatterfoto mit Beschreibungszettel, das auf die Verleihung des Eichenlaubs mit Schwertern hinweist. Dazu gedruckter Brief von v. Strachwitz, in dem er sich für die Glückwünsche für seine Schwerter bedankt. Er muss so viele Glückwünsche erhalten haben, dass er sie nicht alle einzeln beantworten konnte.
Seite 19: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit einem Motorrad-Kurier, der eine Nachricht an einen Kommandanten in einer Halbkette übergibt, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Erhalt des Befehls zum Angriff auf die feindlichen Truppen nördlich von Belgrad“.
Seite 20: Offizielles „Ehrenblatt des Deutschen Heeres“, das die Verleihung des Ritterkreuzes an Major Otto-Ernst Remer bekannt gibt, aus Tarngründen nur als „Bataillonskommandant in einem Grenadierregiment“ bezeichnet.
Seite 21: Drei Originalfotos von der Verleihung des Ritterkreuzes, mit Remers handschriftlichem Kommentar „18.5.1943 Die Verleihung des Ritterkreuzes durch Oberst Lorenz in Achtyrky bei Poltawa“. Oberst Lorenz war damals Remer’s Regimentskommandant.
Seite 22 und 23: Vier große Originalfotos, die Remer frisch mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und allen anderen Auszeichnungen, einschließlich des bulgarischen Steckkreuzes, zeigen. Alle mit eigenhändigen Kommentaren Remers versehen.
Seite 24: Neun zeitgenössische Privatfotos der Verleihungszeremonie des Ritterkreuzes an Remer, aufgenommen von einem Kameraden. Sehr schön zu sehen wie Oberst Lorenz ihm vor dem angetretenen I. Bataillon G.D. das Ritterkreuz anlegt. Die vier unteren Bilder kurz nach der Verleihung zeigen Remer das Bataillon grüßend.
Seite 25: Vorläufiges Besitzzeugnis zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Remer, Kdr. I. / Gr. Rgt. „Großdeutschland“. Verliehen am 18. 5. 1943. Das Dokument datiert 21. Mai 1943. Mit Dienstsiegel des OKH-Heerespersonalamt und Originalunterschrift Generalleutnant Schmundt. Dazu Originalpostkarte mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Originalunterschrift Remers sowie ein Nachkriegsfoto von der Ritterkreuzverleihung mit Remers eigenhändigem Kommentar: „Anlässlich der Ritterkreuzverleihung am 18.5.1943 durch Oberst Lorenz Kdr. Gren. Rgt. Großdeutschland“. Mit Originalunterschrift „Otto Ernst Remer Major I. GD“.
Seite 26 und 27: Zwei Seiten aus der Zeitung „Die Wehrmacht“ von 1943 über die Schlacht bei Charkow, in welcher Remer sein Ritterkreuz verdiente.
Seite 28: Offizieller „Tagesbefehl“ herausgegeben vom Kommandeur der Panzer-Gren.-Div. „Großdeutschland“ General v. Manteuffel, vom 14. 11. 1943. Der Tagesbefehl berichtet über die Vergabe des Ritterkreuzes an Remer. Der Tagesbefehl wurde allen Soldaten an diesem Tag von ihren befehlshabenden Offizieren und Unteroffizieren vorgelesen, je nach Bedeutung und Inhalt.
Seite 29: Offizielles Glückwunsch-Telegramm von Generalleutnant Hoernlein, Kommandeur der Panzer-Gren.-Div. „Großdeutschland“, zur Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz an Major Remer vom 12. 11. 1943, verbunden mit Glückwünschen. Damals erholte sich Remer von seinen Wunden in Kolberg, Ostpreußen. Dort kam das Telegramm am 17. 11. 1943 an. Auf der gleichen Seite ein schönes Original-Pressefoto von Dr. Goebbels, der von der Panzer-Gren.-Div. „GD“ die Spende über 1.000.000 Reichsmark (nach heutiger Kaufkraft ca. EUR 15.000.000) für die WHW-Winterhilfe erhält.Seite 30: ein im Krieg gedrucktes Pressefoto vom Februar 1944, das neue Freiwillige für die Panzergrenadierdivision „Großdeutschland“ zeigt.
Seite 31: Telegramm von Oberst Lorenz, Kommandeur des Grenz-Regiments „Großdeutschland“, mit Glückwünschen zur Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz vom 16.11.1943. 2 schöne Originalfotos von Oberst Lorenz (das große von einem Kriegsberichterstatter), das kleinere mit seiner Originalunterschrift.
Seite 32: Großes Reprofoto von Halbkettenfahrzeugen der „GD“ in Russland.
Seite 33: Glückwunsch-Telegramm des Generalfeldmarschalls v. Manstein, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd, zur Verleihung des Eichenlaubs vom 16. 11. 1943. Auf der gleichen Seite eine alte Fotokopie eines Zeitungsausschnitts, der die Eichenlaubverleihung an Remer bekanntgibt.
Seite 34: Offizieller Stellungnahme von General Hoernlein, Kommandant der Pz.-Gren.-Div. „Großdeutschland“ mit der Befürwortung der Eichenlaubverleihung an Remer. Hoernlein berichtet über sämtliche militärischen Verdienste Remers, nachdem er das Ritterkreuz im Mai 1943 erhalten hatte. Diese Verleihungsbefürwortung ging an das „Oberkommando der Wehrmacht“, ein Exemplar an Remer. Dazu ein großes Reprofoto von General Hoernlein.
Seite 35: Vorläufiges Besitzzeugnis für das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, an Major Remer, Kommandeur des I. Bataillon Grenadier Regiment „Großdeutschland“, verliehen am 12. 11. 1943. Das Dokument wurde am 1. 12. 1943 ausgestellt. Mit Originalunterschrift Generalleutnant Burgdorff und Dienstsiegel des Heeres-Personalamtes. Dazu ein schönes Reprofoto der Eichenlaubverleihung an Remer im Führerhauptquartier durch Adolf Hitler. Mit Remer’s handschriftlichem Kommentar: „Anlässlich der Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz durch den Führer in der Wolfschanze am 20. 11. 1943 / Otto Ernst Remer / Major und Kdr. I/GD“. Dazu farbige Postkarte mit dem Ritterkreuz mit Eichenlaub mit Originalunterschrift Remers.
Seite 36 und 37: 4 schöne Originalfotos von Remer nach Erhalt ders Eichenlaubs an der Ostfront, mit seinen handschriftlichen Kommentaren „Nachtpause im Bataillon-Kampfzentrum bei Korowograd“, „Als Regimentsführer des Grenadierregiments „Großdeutschland“, „Eindrücken des russischen Brückenkopfes bei Krenentschug“, „Kommandant I./Gren. Regiment „Großdeutschland“, Angriff von Salvograd, Otto Ernst Remer Regimentführer“.
Seite 38: Original-Zeitungsausschnitte der Zeitschrift „Die Wehrmacht“ mit dem Titel „Grenadiere des Führerbegleitbataillons“, um 1943. Das Führerbegleitleitbataillon wurde 1944 zur Führer-Begleit-Division geformt, der Kommandant war Remer.
Seite 39: Nachkriegsdruck von Remer, der seine militärische Karriere und seine politischen Aktivitäten nach dem Krieg widerspiegelt. Für diese geriet er mehrmals in Schwierigkeiten mit der Justiz in Westdeutschland. Die letzte Strafe von 22 Monaten Gefängnis war der Grund für seine Flucht nach Spanien im Jahr 1994.
Seite 40: Nachkriegsdruck des Farbgemäldes von Remer, das im Juni 1944 im Auftrag von Dr. Goebbels entstanden ist, mit Remer’s handschriftlichem Kommentar „im Juni 1944 im Auftrag von Goebbels – Remer Kommandant des Wachregiments Großdeutschland“. Das Originalbild ging im Endkampf der Schlacht von Berlin 1945 verloren. Mit handschriftlichem Kommentar Remers.
Seite 41: Zwei Zeitungsausschnitte, eine maschinengeschriebene Erklärung Remers und ein Originalfoto des Eides, den jeder Soldat auf den Führer leistete. Alle mit Originalunterschriften Otto Ernst Remers.
Seite 42: Zwei große Fotos von Remer 29.4. und 30. 4. 1944. Auf der Ablichtung vom 29. 4. wird die Ankunft Remers mit dem Zug in Berlin dargestellt, am nächsten Tag übernahm er das Kommando über das Wachbataillon Großdeutschland. Beide mit Remers handschriftlichen Kommentaren.
Seite 43: Vier Originalfotos von Remer: eines ist ein Schnappschuss, der ihn im Fenster des in Berlin ankommenden Zuges zeigt, die anderen drei wurden im Remers Büro des Wachregiments aufgenommen. An diesem Tisch erhielt Remer am 20. Juli 1944 den Anruf, Goebbels und den Rest der Regierung in Berlin zu verhaften. Mit eigenhändigen Kommentaren Otto Ernst Remers versehen.
Seite 44: Zwei Original-Zeitungsausschnitte nach dem Attentat vom 20. Juli 1944. Der eine meldet die Ernennung Himmlers zum Oberbefehlshaber des Heimatheeres (Rekrutierung usw.), der andere eine patriotische Aufforderung an alle Soldaten, treu zu bleiben und die Beförderung von General Guderian zum neuen Generalstabschef des Oberkommandos der Wehrmacht. Dazu ein Repro des berühmten Fotos das Hitler und Mussolini bei der Besichtigung der zerstörten Lagebaracke nach dem Bombenanschlag zeigt.
Seite 45: Drei schöne Originalfotos: ein großes Foto mit Remer und General Burgdorf bei Abnahme einer Formation der Leibstandarte SS „Adolf Hitler“, kurz nach dem 20. Juli 44. Ein schönes frühes Foto, noch als Major mit dem vor kurzem verliehenen Ritterkreuz im April 1943, mit Remers Originalunterschrift. Ein fantastisches Porträtfoto von 1945, Remer als Generalmajor mit allen Auszeichnungen inklusive Nahkampfspange in Silber und dem HJ-Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz. Diese seltene Auszeichnung erhielt er von Reichsjugendführer Artur Axmann nach dem Bombenattentat 1944. Das Foto ebenfalls mit Originalunterschrift Remers. Dies ist höchstwahrscheinlich eines der letzten Porträtfotos Remers vor dem Ende des Krieges.
Seite 46: Zwei Originalfotos von Remer bei einer öffentlichen Rede in Neubrandenburg (außerhalb Berlins) als Ehrenbürger, nach dem 20. Juli 1944. Original-Zeitungsausschnitt vom 14. 8. 1944, der über eine Rede berichtet, die Remer in Potsdam hielt. Nach dem Bombenanschlag wurde Remer von der NS-Propaganda als Held, der den Aufstand vom 20. Juli niederschlug, gefeiert.
Seite 47: eine Kopie der Ehrenurkunde der Stadt Neubrandenburg zur Würdigung von Remers „ Kampf um Deutschlands Ehre und die Verleihung des Eichenlaubs.“. Das Original ist verloren gegangen.
Seite 48 und 49: ein Original-Zeitungsausschnitt der „Hamburger Illustrierten“ vom August 1944, der Remer für seine Verdienste ehrt. Sehr interessant: Das linke untere Foto auf Seite 48 zeigt Remer mit der Ehrenurkunde der Stadt Neubrandenburg.
Seite 50: Fünf Originalfotos von der Parade des Wachregiments in Berlin nach dem 20. Juli 1944. Das letzte Foto entstand im Führerhauptquartier in Rastenburg in der „Wolfsschanze“: Gemeinsam mit General Burgdorf bei einer Parade. Remer wurde nach dem Bombenanschlag zu Hitler befohlen, um seinen persönlichen Bericht an ihn zu erstatten. Ein zweites diesbezügliches Foto findet sich auf Seite 45. Bei seinem Besuch wurde Remer von Hitler vom Major direkt zum Oberst befördert (ein Dienstgrad wurde dabei übersprungen). Am unteren Rand handschriftliche Erläuterungen Remers.
Seite 51 – 56: Original-Zeitungsausschnitte über die Ereignisse des 20. Juli 1944: „Das Ergebnis des 20. Juli 1944“, „Tod der Verräter durch den Strang !“ etc.Seite 57 - 60: Der offizielle 6-seitige, maschinengeschriebene Augenzeugenbericht Otto Ernst Remers über das Ereignis des 20. Juli 1944, datiert Berlin, 22. Juli 1944: „Der Ablauf der Ereignisse vom 20. 7. 1944, wie ich sie als Kommandeur des Wachbataillons Großdeutschland erlebte“, die Seite 6 mit Originalunterschrift Otto Ernst Remers. Dieser Bericht wurde fünf bis sechs Mal kopiert. Eine Kopie ging direkt an Hitler, andere an das Oberkommando der Wehrmacht, an den „Volksgerichtshof“ und den berüchtigten Vorsitzenden Dr. Freissler. Das vorliegende Dokument ist Remers persönliche Kopie, die er aufbewahrte. Historisch gesehen das wichtigste Dokument der gesamten Remer-Gruppe. Es ist mehr als fraglich, ob eine andere Kopie den Krieg überlebt hat.
Seite 61 – 65: Auf diesen Seiten geht es um Eichenlaubträger Oberleutnant Rudolf Schlee, Kompaniechef der 4. Kompanie des Wachbataillons Großdeutschland. Er war sehr stark an der Niederschlagung der Umsturzpläne des 20. Juli 1944 beteiligt. Auf Seite 61 gedruckte Willrich-Zeichnung eines Porträts Schlees noch als Oberfeldwebel mit Ritterkreuz und Eichenlaub. Auf den Seiten 62 und 63 Augenzeugenbericht Schlees über die Ereignisse des 20. Juli 1944. Dieser Bericht ging die gleichen Wege wie der Bericht Remers und diese Kopie ist das persönliche Exemplar Otto Ernst Remers. Seite 64 mit drei schönen Reprofotos Schlees, eines mit Originalunterschrift, Seite 65 ein Original-Kriegsdruck „Eichenlaubträger des Heeres“ mit dem Bericht über Schlee.
Seite 66 und 67: Der dritte Augenzeugenbericht über die Ereignisse des 20. Juli 1944, geschrieben von Hauptmann Dr. Hagen, dem Verbindungsoffizier des Wachtbataillons Großdeutschland mit dem Propagandaministerium von Dr. Goebbels. Es handelt sich um Remers persönliche Kopie
Seite 68 –71: Ein sehr interessanter Zeitungsausschnitt von 1949: „Vor fünf Jahren: 20. Juli um 12:40 Uhr in der Wolfsschanze - ein Augenzeuge berichtet über die Vorgänge in Hitlers Hauptquartier“.
Seite 72: Zwei Karten der Frontlage am 20. Juli 1944 sowie Straßenkarte von Berlin mit allen wichtigen Adressen, wo die Aktionen im Zusammenhang mit der „Operation Walküre“ stattfanden.Seite 73: Drei Originalfotos von der Produktion des Fernsehfilms „Operation Walküre“, von 1971. Remer war ein historischer Berater des Films. Auf den Fotos ist Remer mit den Schauspielern und dem Produzenten Peter Wirth zu sehen. Alle Fotos mit Remers hand-schriftlichen Kommentaren: „Dreharbeiten zum Film „Walküre“ in Brandenburg“, „Bilder während der Dreharbeiten zu Walküre in Berlin. Im Hintergrund Generaloberst Fromm nach der Erschießung Stauffenbergs“, „Kaserne des Wachzimmers in Berlin / Remer – Peter Wirth und Fest“. Joachim Fest war seinerzeit einer der wichtigsten Historiker zur Geschichte des III. Reichs. Er war auch an der Entstehung des Films beteiligt.
Seite 74: Zwei Filmflyer von 1955 über die Filme „Es geschah am 20. Juli „ und „Der 20. Juli“. Beide Filme erschienen im selben Jahr.
Seite 75: Ein sehr schönes großes Originalfoto Otto Ernst Remers als Generalmajor, vom 1. 2. 1945, mit Remer ́s handschriftlichem Kommentar „1.2.1945 in Zosen beim O.K.H. (= Oberkommando des Heeres). „Nach meinem Besuch bei Adolf Hitler in der Reichskanzlei und Beförderung zum Generalmajor durch den Führer – Otto Ernst Remer Generalmajor und Kdr. Der Führer-Begleit-Division“. Das untere Foto ist ein Repro mit Remers eigenhändiger Bezeichnung „Nach der großen Verteidigungsschlacht bei Jägersdorf und Torgau im März 1945“.
Seite 76: Zwei schöne große Original-Porträts von Generalmajor Remer, beide mit seiner Originalunterschrift. Dazu ein Original-Zeitungsausschnitt über General Remer, der im März 1945 im Rundfunk über seine Eindrücke von den zurückeroberten Städten und Dörfern in Pommern und über das Auffinden ermordeter Zivilisten und die Vergewaltigungen von Frauen durch die Sowjets sprach.
Seite 77: Zwei Originalfotos von Oberst Remer während der Ardennenschlacht, Dezember 1944. Remer steht vor einem bgechosenen amerikanischen Panzer zusammen mit zwei weiteren Panzeroffizieren während des Angriffs. Dazu ein weiterer Druck der Bild-Mappe „Panzergrenadiere“, die Halbkettenfahrzeuge auf dem Weg durch einen Wald zeigen. Mit Remers handschriftlicher Anmerkung „Angriff bei St. Vith bei der Ardennen-Offensive Dezember 1944“.
Seite 78: Persönlicher Wimpel Otto Ernst Remers, der einen gekrönten Greif zeigt. Dieser Wimpel ist auch im Buch von Ralf Tegethoff „Generalmajor Otto Ernst Remer“ auf Seite 276 abgebildet.
Seite 79 und 80: mehrere Original-Zeitungsausschnitte über die Kämpfe der Division „Großdeutschland“
Seite 81 – 101: Die komplette Personalakte Remers in Fotokopie. Beginnend mit dem Jahr 1933. Jeder Schritt seines militärischen Lebens in der Wehrmacht ist hier dokumen-tiert: jede Einheit, der er diente, jede Beförderung, jede militärische Beurteilung, jedes Kommando, das er innehatte, alle seine Auszeichnungen, alle Verwundungen ( allein 6 mal im Jahr 1943). Die letzten Dokumente sind vom Juli 1944, aber der Umschlag zeigt seine letzte Beförderung zum Generalmajor mit dem Datum 30. 1. 1945.
Seite 102: Offizielle Nachkriegs-Fotokarte Otto Ernst Remers als Major mit allen Auszeichnungen. Auf dem Karton sehr schöne handschriftlichen persönlichen Widmung an Wilfried Bluschke, den früheren Eigentümer des hier angebotenen Nachlasses:„In alter freundschaftlicher Verbundenheit und in Treue zu unserem Vaterland, lieber Kamerad braver Bluschke – Ihr getreuer Otto Ernst Remer, Generalmajor Kdr. Führer Begleit Division“.

Neben den Dokumenten und Auszeichnungen gehören noch folgende Gegenstände zum Nachlass Generalmajor Otto Ernst Remers: Ein silberner Fingerring und ein Paar silberne Manschettenknöpfe mit Hakenkreuzen in einem grünen Präsentationsetui mit der Aufschrift „Für besondere Leistungen 1944“. Dazu handschriftliche Erklärung Remers auf einer originalen Karte der Wehrmacht für Bataillonskommandanten: „Der Ring der Firma „Fahrner“ mit Hoheitszeichen aus Silber (935) wurde mir am 18. 8. 1944 zu meinem Geburtstag von Heinrich ... geschenkt Otto Ernst Remer Kdr. des Wachregiments Großdeutschland“. Originale Karte ausgegeben vom Oberkommando der Wehrmacht, 12. Januar 1942 mit dem Weg der Division „Großdeutschland“ während des Russland-Feldzuges. Eine originale leere Hülle für den Wehrpass. Zwei kleine silberne Trinkbecher aus den Jahren 1933 und 1934, die vom Brandenburgischen Ruder- und Regattaclub an Remer als Preise für einen Ruderboot-Sportwettbewerb vergeben wurden. Ein Original der Broschüre Hans Otto Remers „20. Juli 1944“, 5. Auflage, gedruckt 1951. Die erste Auflage von 80.000 Exemplaren wurde innerhalb von vier Wochen verkauft. Mehrere Zeitungsausschnitte über seine politischen Aktivitäten und Probleme mit der westdeutschen Justiz und über seinen Tod 1997. Eine Dankeskarte Otto Ernst Remers an seine Anhänger, datiert 1992, in der er sich für die Unterstützung während des Prozesses bedankt. Die offizielle Todesanzeige von Generalmajor Remer, der am 4.10.1997 im Alter von 86 Jahren im spanischen Exil starb. Die Karte wurde in Spanien mit Hakenkreuz gedruckt! Eine Dankeskarte der Witwe, die sich für die Grüße für das neue Jahr und die finanzielle Unterstützung bedankt und auch um weitere Spenden bittet, datiert 2002. (Diese Karte wurde 2002 an Wilfried Bluschke geschickt.) .
Otto Ernst Remer (* 18. August 1912 in Neubrandenburg; † 4. Oktober 1997 in der Nähe von Marbella, Spanien; vollständiger Name: Otto Ernst Fritz Adolf Remer), Generalmajor und Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, war nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 an der Niederschlagung des Umsturzversuchs beteiligt. Otto Ernst Remer wuchs als ältester von sechs Söhnen einer kinderreichen protestantischen Familie in der mecklenburgischen Vorderstadt Neubrandenburg auf. Seine Eltern waren der Grundbuchführer und spätere Justizinspektor Otto (Ernst August Martin) Remer (* 12. November 1888 in Neubrandenburg) und dessen Ehefrau Elisabeth (Auguste Friederike), geb. Pilgrimm (* 17. Januar 1889). Die Familie war seit Generationen als selbständige Handwerker in Neubrandenburg ansässig. Schon frühzeitig wurde in ihm der Wunsch, Offizier zu werden, geweckt. Im Alter von 13 Jahren wurde Remer Mitglied im Jungsturm, einer der Bündischen Jugend zugehörigen Jugendorganisation. Dabei soll er sich durch seine Einsatzbereitschaft so hervorgetan haben, dass sich Generalfeldmarschall August von Mackensen für Remers Offizierbewerbung bei der Reichswehr einsetzte. Remer war zweimal verheiratet und hatte aus erster Ehe zwei Söhne und eine Tochter. Im April 1933 trat Remer als Fahnenjunker in das 4. (Preußisches) Infanterie-Regiment der Reichswehr in Kolberg ein. Bis zum Beginn des Polenfeldzugs am 1.September 1939 hatte er den Rang eines Oberleutnants erreicht und war Chef einer Infanteriegeschützkompanie. Vor dem Beginn des Westfeldzuges übernahm er eine motorisierte Infanteriegeschützkompanie der 9. Panzer-Division. Mit dieser Einheit nahm Remer auch am Balkanfeldzug und dem Russland-Feldzug teil. Im April 1942 wurde Remer unter der Beförderung zum Hauptmann zur Division Großdeutschland versetzt, wo er ein Schützenpanzerwagenbataillon kommandierte. Nachdem er zwischenzeitlich zum Major ernannt worden war, erhielt Remer im Mai 1943 für seine militärischen Leistungen in der Schlacht um Charkow das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im November des gleichen Jahres wurde ihm als 325. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen. Nach der Erholung von einer schweren Verwundung wurde Remer Anfang 1944 als Kommandeur zum Wachregiment „Großdeutschland“ nach Berlin versetzt. Remers Rolle am 20. Juli 1944. Das Wachbataillon war vom Berliner Stadtkommandanten, Generalleutnant Paul von Hase, einem der Beteiligten am Umsturzversuch des 20. Juli 1944, dafür vorgesehen, während des Unternehmens Walküre das Regierungsviertel abzusperren und unter anderem Joseph Goebbels zu verhaften. Remer widersetzte sich diesem Befehl. Will Berthold schreibt über die Gründe für dieses Verhalten: Einer der Offiziere des Wachbataillons, Leutnant Hans Wilhelm Hagen, im Zivilleben Mitarbeiter des Propagandaministeriums, bekam Zweifel, ob Hitler tatsächlich tot sei. Er schlug vor, sich vor Goebbels Verhaftung bei diesem darüber zu erkundigen. Der Propagandaminister verband den Offizier telefonisch mit Adolf Hitler, der Remer telefonisch den Befehl erteilte, den Putsch niederzuschlagen: Remer, ein überzeugter Anhänger des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht Adolf Hitler, verhaftete daraufhin seinen Vorgesetzten Paul von Hase und weitere an der „Operation Walküre“ beteiligte Personen, leitete umfangreiche Gegenmaßnahmen ein und trug damit entscheidend zum Scheitern der Operation Walküre bei. Nach der Niederschlagung beförderte ihn Hitler unter Überspringen des Dienstgrades Oberstleutnant zum Oberst. Die Propaganda feierte ihn als Helden. Remers und Goebbels Rollen bei der Niederschlagung des Putsches können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Erfolgsaussichten des Putsches waren zwar gering, da Hitler überlebt hatte. Zudem gelang es den Verschwörern nicht, den Rundfunk und die Telekommunikation völlig in ihre Hand zu bekommen. So konnte das OKW unter Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel bereits ab 16:00 Uhr Gegenmaßnahmen einleiten. Ab 17:42 Uhr wurde wiederholt im Rundfunk die Nachricht vom Überleben Hitlers gesendet. Dennoch hätte eine erfolgreiche Durchführung der Operation Walküre möglicherweise ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen können. Im November 1944 übernahm Remer als Kommandeur das nach dem Aufstand vom 20. Juli 1944 neu aufgestellte Führer-Begleit-Kommando (später zur Division erweitert), die er in der Ardennenoffensive führte. Ende Januar 1945 erhielt er im Alter von 32 Jahren seine Beförderung zum Generalmajor. Remer war damit einer der jüngsten Generale der Wehrmacht. Anfang März war die Führer-Begleit-Division an der Rückeroberung Laubans beteiligt, einem der letzten Gegenstöße, die das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg zu führen im Stande war. Nach Kriegsende und seiner Gefangennahme wurde Remer von den US-Amerikanern an die Briten übergeben, die ihn bis 1947 internierten. Anschließend nahm er seinen Wohnsitz in Varel und erlernte das Maurerhandwerk. Remer trat im Folgenden als rechtsextremer Publizist hervor und schloss sich der Gemeinschaft unabhängiger Deutscher unter Fritz Dorls an. Nachdem diese 1949 der Deutschen Rechtspartei beigetreten, nach kurzer Zeit aber wieder ausgeschlossen worden war, war Remer Mitbegründer und später 2. Vorsitzender der Sozialistischen Reichspartei (SRP). Weil er die Beteiligten des Attentats auf Hitler bei einer Parteiveranstaltung im Mai 1951 als „Landesverräter“ bezeichnet hatte, wurde er 1952 wegen übler Nachrede und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener vom Landgericht Braunschweig zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt (Remer-Prozess). Remer entzog sich der Strafe und flüchtete ins Ausland. Ein Antrag der Bundesregierung, Remer gemäß Art. 18 GG die Grundrechte der Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sowie das aktive und passive Wahlrecht zu entziehen (Grundrechtsverwirkung), wurde vom Bundesverfassungsgericht am 25. Juli 1960 abgewiesen, da schon länger keine Erkenntnisse über weitere staatsfeind-liche Bestrebungen Remers vorgelegen hätten und weil die Bundesregierung auf dessen jüngste Verteidigungsschriften nicht mehr reagiert habe. Die SRP war bereits im Oktober 1952 als verfassungswidrig verboten worden. Nach seiner Flucht war Remer mehrere Jahre lang als Militärberater des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser sowie in Syrien tätig. Auf zahlreichen Veranstaltungen des Rechtsextremisten Thies Christophersen trat Remer als Hauptredner auf. Nachdem er sich 1983 mit dem neofaschistischen Freundeskreis Ulrich von Hutten zerstritt, den er ein Jahr zuvor mitbegründet hatte, gründete er 1983 Die Deutsche Freiheitsbewegung e. V. (DDF), mit ihrer Jugendorganisation Bismarck-Jugend, eine Gruppierung, deren Vorsitzender er bis 1989 blieb und die er 1991 wieder verließ. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in deren Organ „Huttenbriefe“. Remer war Teil einer Gruppe von Personen, welche am 21. April 1990 in Münchener Löwenbräukeller eine Großveranstaltung mit 800 Zuhörern organisierte. Anwesend und Redner war dort der Historiker David Irving. 1991 brachte er seine Remer-Depesche, ein geschichtsrevisionistisches Blatt, heraus. Das Landgericht Schweinfurt verurteilte ihn aufgrund von Beiträgen in diesen Veröffentlichungen wegen Volksverhetzung und Aufstachelung zum Rassenhass zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten. Er entzog sich dieser Strafe 1994 durch Flucht nach Spanien und stellte das Erscheinen dieser Publikation ein. Da die spanischen Gesetze damals keine entsprechenden Strafbestimmungen kannten, wurde ein von den deutschen Behörden gestellter Auslieferungsantrag 1996 abgelehnt.
Otto Ernst Remer verstarb 1997 in Spanien.
Die gesamte Gruppe befindet sich noch im völlig unberührten Originalzustand, wie General Remer sie 1992 an Wilfried Bluschke übergeben hat. Sie wurde im August 2012 verkauft und befand sich seither in Sammlerbesitz. Bedeutender Nachlass dieser interessanten Persönlichkeit, der an entscheidender Stelle durch sein Handeln den Verlauf der Geschichte des 2. Weltkriegs mit beinflusste. Einmaliges historisches Ensemble und hervorragend für eine museale Ausstellung geeignet. Format der Albumblätter: 420 x 295 mm.

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Adolf Hitler großer silberner Staatsrahmen mit persönlichem Widmungsfoto

Großes Portraitfoto von Heinrich Hoffmann, München: Hitlers stehend in Uniform, in dunkler Tinte mit eigenhändiger Unterschrift "Adolf Hitler". Im original Silberrahmen, handgehämmert, mit dreistufigem Profilrand und aufgelegtem Hoheitsadler mit den Initialen "A H", umrahmt von einem Mäanderband. Im unteren Rand mit Punze "FHW" der Juweliere Hermann und Franz Wandinger, München, Feingehaltspunze "925" und Silberpunzen von München. Rückseitig weinrotes Maroquinleder mit Aufstellstütze. Maße 34,5 x 24 cm. Unbeschädigt, mit schöner Patina, Zustand 2.
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€ 25.000,00

Wehrmacht: großer Nachlass des Ritterkreuzträgers Major Walter Köster, Kommandeur III./Infanterie-Regiment (mot) 156

Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939, eine klassische Fertigung der Firma C.E. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern an Silberzarge. Rückseitig gestempelt "800 L/12". Leicht getragen, in gutem Zustand. Komplett mit dem getragenen original Halsband. Dazu das vorläufige Besitzzeugnis zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgestellt auf "Hauptmann Köster, III./I.R. (mot) 156", datiert " HQ u OKH, den 31. Oktober 1941". Mit Original-Tintenunterschrift Der Oberbefehlshaber des Heeres "von Brauchitsch" Generalfeldmarschall.3500
Übersendungsschreiben für die Urkunde vom Gen. Kdo. XXXXVIII. Pz. Korps an die 16. Inf.-Division (mot) und vom Inf.-Rgt. (mot) 156. Auszug aus dem Div.-Tagesbefehl Nr. 85 und 87. : 1. Verleihung des Ritterkreuz durch den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht und 2. Anerkennung des Führers für die hervorragenden Leistungen am 28.9.41 auf dem Schlachtfelde bei Belozerkowka. Feldpostbrief an die Ehefrau mit dem Glückwunsch zur Ritterkreuzverleihung durch den Kommandant des Stabsquartiers des stellv. Generalkommandos VI. A.K. . Dazu 3 Zeitungsausschnitte "Der Gelsenkirchener Ritterkreuzträger Walter Köster..", ein Anschreiben der Gelsenkirchener Allgemeinen Zeitung vom 13.11.41 .
23 original Fotos von Major Köster mit Ritterkreuz,sehr schöne Fotos der Verleihung, Portraitfotos und als Major beim Heimatbesuch 1942.
Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Hersteller "65". Getragenes Stück. Dazu das Vorläufige Besitzzeugnis und die Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1. Klasse, ausgestellt 23. Juni 1940, beide Urkunden mit original Unterschrift "Eberhardt" Generalmajor und Kommandeur der 60. Infanterie-Division. Dazu ein sehr schönes Portraitfoto um 1940 mit dem frisch verliehenen EK 1 . Dazu das Eiserne Kreuz 1939 2. Klasse am Band, Zustand 2. Weiterhin das Band zum EK, welches im Knopfloch getragen wurde.
Infanteriesturmabzeichen in Bronze, ohne Hersteller. Getragen. Dazu das Besitzzeugnis, ausgestellt im Felde 15.10.1941. Dazu die Abschrift des Besitzzeugnis.
Übersendungsschreiben vom Gen. Kdo. XXXXVIII. Pz. Korps an die 16. Inf.-Division (mot) für die "Anerkennungsurkunde des Herrn Oberbefehlshabers des Heeres für Hauptmann Köster, Kdr. III./I.R. 156 (mot).
Winterschlachtmedaille im Osten, Feinzink, am Band, ungetragen. Dazu die Verleihungsurkunde, posthum ausgestellt an "Major Köster, Kommandeur III./Gren. Rgt. (mot) 156", datiert 25.8.1943. Dazu das Anschreiben an die Witwe zur Übersendung der Winterschlachtmedaille, datiert 23.9.1943. 
Ordensschnalle mit WH Dienstauszeichnung für 12 und 4 Jahre. Dazu die beiden Verleihungsurkunden, ausgestellt 1936 und 1939.
Große "Düsseldorfer Kunstmappe 1941", innen mit handschriftlicher Geschenkwidmung des Gauleiters Florian "Herrn Major Köster als Erinnerung an seine Urlaubstage in Düsseldorf mit den besten Soldatenglückwünschen zugeeignet. Am 12. Mai 1942".
Kriegsurlaubsschein in die Heimat nach Düsseldorf April 1942, dazu ein Berechtigungsschein als Ostfrontkämpfer "wöchentlich 2 Eier zu empfangen".. beides ausgestellt Feldpost-Nr. ,4912 A.
Wehrmacht Erkennungsmarke "Nr. 1 13/I.R. 243", Aluminium, am Halstrageband. Paar Schulterstücke als Hauptmann und Major der Infanterie, beide getragen. 
Schiffchen für Offiziere der Infanterie, frühe Ausführung um 1940. Viel getragen, mit Mottenschäden, Zustand 2-3.
Wehrmacht Miniatur des Heeres Offiziersdolch. Große Ausführung, Länge 23,5 cm, ohne Hesteller. Leichte Altersspuren, Zustand 2.
Ernennungsurkunde zum Polizeileutnant, ausgestellt Berlin, den 13. November 1933.
Ernennungsurkunde zum Polizeileutnant 1933 sowie zum Oberleutnant der Landespolizei, 1935, mit original Unterschrift "Daluege".
Übernahmeurkundevom Oberleutnant der Landespolizei zum Oberleutnant in der Wehrmacht , datiert 11. März 1936, mit original Unterschrift "Der Reichskriegsminister Blomberg". Ernennungsurkunde zum Hauptmann, datiert Berlin, den 28. Februar 1938 mit original Unterschrift "Der Oberbefehlshaber des Heeres von Brauchitsch". Abschrift der posthumen Beförderung zum Oberstleutnant, datiert 11. Oktober 1943.
Große Urkunde "Ehrenscheibenschiessen des Unteroffizierskorps der 123./39 am 1. Oktober 1938 mit Gewehr 98 k" als bester Schütze 150 Meter liegend freihändig an Hauptmann Köster. Weiterhin 11 beschriftete Schießscheiben, geschossen beim Inf.-Regt. 11 in Wesel, 1936.

8 Zeitungsauschnitte "Ritterkreuzträger Major Walter Köster gefallen". Beileidsschreiben des Major Köster, Kommandeur Feldpost Nr. 04912A (Infanterie-Rgt. 1, III. Btl.) an die Witwe mit Briefumschlag. Beileidsschreiben des Oberst v. T.. Kommandeur Feldpost Nr. 00332 (Jäger Regiment 56) an die Witwe mit Briefumschlag. Beileidschreiben des Oberbürgermeisters von Düsseldorf an die Witwe, datiert 6. August 1942. Kopie des Beileidsschreibens des Kommandeurs der 16. Inf. Div. (mot), datiert 6.8.1942.
Dazu die persönliche Brieftasche von Major Köster mit Militär-Führerschein, Feldgesangbuch, Foto seines kommandieren Generals und weiteren Unterlagen - von Granatsplittern durchlöchert.
2 vorgedruckte Dankschreiben der Witwe "Düsseldorf, im Dezember 1942".
Übersendungsschreiben des Wehrbezirkskommando Düsseldorf mit der Überlassung des Wehrpasses an die Witwe, datiert 8. Oktober 1943. 
Reichssportabzeichen Ausweisbuch von 1935, Ariernachweis vom Inf.Rgt. 79 zur Hochzeit 1936, Reisepaß der Freien Stadt Danzig 1939, Reisepaß Deutsches Reich1939, Reichskleiderkarte der Stadt Düsseldorf. Befehl des Kommandeur der 16. Inf. Div. "Geheim" datiert 17.7.1941: Übertragung der Führung des Feld.Ers. Btl. 66 an Hauptmann Köster. Heeresstandortverwaltung Düsseldorf: 3 Erläuterungen der zu zahlenden Friedensgebührnisse, datiert 1940 und 1941. Weiterhin noch 30 Fotos von 1933 bis 1942, Frankreichfeldzug, Rußland, etc.
Weiterhin 4 nichttragbare Sportauszeichnungen in Leichtathletik und Fußball aus den Jahren 1930, 1934, Band zum Danziger Ehrenkreuz.

Major Köster fiel am 31.7.1942 bei den Angriffskämpfen am unteren Don. Ein wirklich umfangreicher Nachlass eines tapferen Frontoffiziers, in dieser Vollständigkeit nur selten zu finden.

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Wehrmacht Abschiedsgeschenk an den Chef der Amtsgruppe für Abnahme im Heereswaffenamt, Alfons Rüggemann - große Ehrenplakette an für Verdienste im Heereswaffenamt

Große Porzellanplakette der königlich Preußischen Porzellanmanufaktur, Dm 185 mm, im blauen Schmucketui mit aufgedrucktem goldenen Hoheitsadler, innen blaues Samtfutter mit bedruckter Schmuckbinde "Der Chef des Heereswaffenamtes dem Oberst Rüggemann am 1. März 1942", mit der Schmuckurkunde in der Mappe mit bedrucktem Hoheitsadler, die Urkunde mit Unterschrift von General der Artillerie Emil Leeb, Leeb war Chef des HWA vom 16. April 1940 bis 1. Februar 1945, mit Dienstsiegel " Oberkommando des Heeres - Heereswaffenamt - Organisatonsabteilung d. Zentralamtsgruppe".
Alfons Rüggemann wurde am 1.4.1942 zum Generalmajor befördert, ab 31.03.1942 mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Rüstungsinspekteur I beauftragtund ab 01.12.1942 Rüstungsinspekteur XII.
Einmalige Ausführung von höchster Qualität im wunderbaren Zustand.
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€ 2.300,00

Nahkampfspange in Gold : Nachlass aus dem Besitz von Stabsgefreiten Mathias Klaes, 1./Grenadier-Regiment Nr. 505

Es handelt sich hierbei um den sogenannten 2. Typ der Fertigung der Fa. C.E. Juncker Berlin. Buntmetall feuervergoldet mit aufpolierten Kanten. Rückseitig mit einer runden Aussparung für den Nadelhaken, breite vergoldete Nadel, brüniertes Eisenplättchen, im Zentrum mit einer kleinen Rundkopfniete befestigt, darüber der Tragehaken. Getragenes Stück in gutem Zustand. Komplett im passenden Verleihungsetui, innen mit schwarzer Samteinlage und weißem Seidenfutter, magnetischer Druckknopf und Scharniere.
Weiterhin die folgenden Urkunden:
Verleihungsurkunde zur Medaille Winterschlacht im Osten, ausgestellt 12. August 1942.
Besitzzeugnis zum Infanterie-Sturmabzeichen in Silber, ausgestellt 9.11.1942, mit original Unterschrift "Hesse"Oberst z.V. u. Regt.-Kommandeur.
Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz, ausgestellt 13. Februar 1943.
Besitzzeugnis zur 1. Stufe der Nahkampfspange für 15 Nahkampftage, ausgestellt 16.9.1943 mit original Unterschrift "Vogelsang" Oberstleutnant und Rgt. Kdr..
Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Silber für 3-malige Verwundung, ausgestellt 12.1.1944.
Besitzzeugnis zur III. Stufe der Nahkampfspange für 50 Nahkampftage, ausgestellt 31. Oktober 1944, mit original Unterschrift Major und Regimentsführer.
Ausweis für Grabenkämpfer, ausgestellt am 1.10.1944 mit Unterschrift Hauptmann und Btl. Führer des 1. Gren.Rgt. 505.
3 Einlageblätter für das Soldbuch mit insgesamt 57 (!) bestätigten Nahkampftagen aus dem Zeitraum 29.8.1941 bis 18.8.1944, alle Rußlandfeldzug, abgestempelt und bestätigt durch den jeweiligen Kompaniechef bzw. Kompanieführer.
Entlassungsurkunde aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft, datiert 24. Mai 1945.
Ersatzurkunde über die Verleihung es Eisernen Kreuz II. Klasse 1942, Eisernes Kreuz I. Klasse 1943, Deutsches Kreuz in Gold 1945, ausgestellt von der Stadt Stolberg, 20. September 1966.
Dienstzeitbescheinigung über die Dienstzeit ab dem 31.10.1944 im 1./Gren.Rgt. 505, ausgestellt vom Bundesarchiv, datiert 21.4.1966, mit Anschreiben. 
Weiterhin der Militärpaß, Soldbuch und militärisches Führungszeugnis des Vaters aus dem 1. Weltkrieg.

Mathias Klaes, geboren am 20.3.1918 in Eschweiler gehört zu den 619 Trägern der Nahkampfspange in Gold, der wohl höchsten Tapferkeitsauszeichnung des Deutschen Heeres. Klaes wird im Fachbuch von Manfred Dörr "Die Träger der Nahkampfspange in Gold" auf Seite 248 aufgeführt. Klaes gehörte zu den 83 Soldaten, die ihre Nahkampfspangen in Gold am 12.12.1944 durch den Reichsführer-SS H. Himmler im Rathaussaal zu Ulm verliehen bekamen.

Das Infanterie-Regiment 505 wurde aufgestellt am 6. Februar 1940 auf dem Truppenübungsplatz Arys in Ostpreußen. Zusammen mit den ebenfalls aufgestellten Infanterie-Regimentern 504 und 506 gehörte das Infanterie-Regiment 505 zur 291.Infanteriedivision.Mitte Mai 1940 erfolgte der Eisenbahntransport nach Aachen. Von dort marschierte das Regiment über Laon bis zur Aisne südlich von Chamouille. Bei der zweiten Phase des Frankreichfeldzuges mußte das Regiment gegen härtesten Widerstand den Oise-Aisne vorgehen. Trotz schwerer Verluste, der Regimentskommandeur wurde verwundet, ein Bataillonskommandeur wurde getötet, gelanges dem IR 505, einen Brückenkopf am gegenüberliegenden Ufer zu bilden. Nach diesen schweren Kämpfen nahm das Regiment am Vormarsch der Division über Fismus zur Marne teil. Von hierging es kämpfend über Aube, Seine, Yonne, Loire bis in den Raum Bourges.Nach dem Frankreichfeldzug wurde das Regiment mit der Division nachdem Osten verlegt. Bei Beginn des Rußlandfeldzuges ging das Regiment am linken Flügel des Ostheeres an der Küste entlang vor. Am ersten Vormarschtag wurden 70 km (!) zurückgelegt. Nach dem Marsch durch das Baltikum sowie der Schlacht um Reval drang das Regiment westlichvon Peterhof bis an die Ostsee vor. Das Regiment stand tief in der sowjetischen Verteidigungsstellung bei Leningrad, als Befehl zum Halten kam. Im Winter 1941/42 kam es zur Wolchow-Front und nahm dann in der Schlacht im Frühling teil.Das ganze Jahr 1942 war das Regiment mitder Division an der Wolchow-Frontstationiert und nahm im November bei den Angriffskämpfen bei Welikije Luki teil. Später stand das Regiment in den schweren Kämpfen bei Nowo Sokolniki und Newel. Zu dieser Zeit hatte das Regiment noch eine Gesamtstärke von 14 Offizieren und 244 Unteroffizieren und Mannschaften.Im Spätsommer 1943 nahm das Regiment im Südabschnitt an der Schlacht um Kiew teil. Von dort ging es über Korosten, Rowno, Pripjetgebiet, Schepetowka, Winniza nach Tschernowitz. Dann folgte die Schlacht um den Hube-Kessel bei Kamenez-Podolsk. 1944 folgten Rückzugskämpfe bis auf die Weichsel, die Abwehr im Berggelände der Lysa-Gora und bei Kielce.Bei Beginn der russischen Großoffensive am 12. Januar1945 stand das Regiment am Baranow-Brückenkopf und wurde von der Roten Armee bis zum 23. Januar 1945 vollkommen vernichtet.



 




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Wehrmacht großer Ordens- und Urkundennachlaß aus dem Besitz von Oberst Dr. Lothar Zimmermann, zuletzt Kommandeur der Kampfschule Nisch, Bulgarien

Lothar Zimmermann trat 1914 als Fahnenjunker in das Heer ein, während des 1. Weltkrieges Zug- und Kompanieführer im Inf. Rgt. 114, 1915 Beförderung zum Leutnant. Ab 1934 Wiedereinstellung als Hauptmann im Inf. Rgt. 114, 1937 Beförderung zum Major. 1940 Teilnahme an dem Unternehmen Weserübung -Invasion von Dänemark mit dem Inf. Rgt. 56 . 1.1.1941 Beförderung zum Oberstleutnant. Ab November 1941 Heeresgruppe Süd, Dezember 1941 - 29.9.1942 Inf. Rgt. 420. Nach Verwundung, Lazarettaufenthalt und Führerreserve vom 30.3.1943 bis 29.1.1945 Kommandeur der Kampfschule Nisch, Bulgarien. Nach Auflösung der Kampfschule im September 1944 Kommandeur des Gren. Regt. "Festung Belgrad" mit ca. 1000 Mann. Ab Januar 1945 Kampfkommandant von Fiume. Im Januar 1946 aus dem Lazarett Preco, Kroatien abgeholt, im Summer 1946 in Susak, Kroatien erschossen.

Auszeichnungen:
Wehrmacht Dienstauszeichnung für 4 Jahre, als Einzelbandschnalle. Infanteriesturmabzeichen in Silber, späte Kriegsfertigung aus Feinzink. Deutsches Kreuz in Gold. Schwere Fertigung der Fa. Zimmermann, Pforzheim, innen auf der Nadel mit Hersteller "20" gestempelt, im frühen Verleihungsetui mit schwarzer Samteinlage und weißem Seidenfutter, im Deckel umlaufender goldener Streifen. Medaille Winterschlacht im Osten, am Band. Krimschild, auf feldgrauer Tuchunterlage. Orden vom Stern Rumäniens KreuzVI. Klasse mit Schwertern. Bulgarien Militärverdienstorden Halskreuz 3. Klasse mit Kriegsdekoration, am Halsband (verliehen 10.6.1942). Infanteristisches Ehrenzeichen der Bulgarischen Infanterie in Silber (verliehen am 2.4.1943). Ehrenzeichen der Bulgarischen Nachrichten- und Pioniereinheiten (verliehen am 15.7.1943). Bulgarien Alexanderorden Komturkreuz mit Kriegsdekoration., Halskreuz am langen Band. Infanteristisches Ehrenzeichen der Bulgarischen Infanterie in Gold (verliehen am 19.7.1943).
Schulterstücke:
2 Einzel Schulterstücke als Oberst Infanterie Regiment 56.
Erkennungsmarke :
Aus Aluminium, mit Markierung "Bb.5. 4". Zustand.

Dokumente und Urkunden :
- Vorläufiges Besitzzeugnis für das Deutsche Kreuz in Gold, als Oberst und Kommandeur des I.R.420, ausgestellt im OKH am 26.8.1942 durch Generalfeldmarschall Keitel
- Besitzzeugnis für das Infanterie-Sturmabzeichen in Silber, ausgestellt am 20.8.1941
- Besitzzeugnis zum Krimschild, ausgestellt am 15.1.1943
- Verleihungsurkunde für das Ehrenkreuz für Frontkämpfer, ausgestellt am 7.2.1935
- Verleihungsurkunde für die Dienstauszeichnung 4. Klasse, als Hauptmann im Stab der 5. Division, ausgestellt am 2.10.1936
- Verleihungsurkunde für die Spange zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, als Major und Kommandeur I./I.R.305, ausgestellt am 28.6.1940
- Verleihungsurkunde für die Spange zum Eisernen Kreuz 1. Klasse, als Oberstleutnant, ausgestellt am 30.6.1941, mit Begründung zur Verleihung
- Schreiben zur Verleihung der Ostmedaille vom 5.9.1942
- Vorschlagsliste für die Verleihung des Deutschen Kreuzes in Gold, datiert 8.11.1941
- Mehrere Abschriften zur Begründung der Verleihung - Große Verleihungsurkunde zum Deutschen Kreuz in Gold als Oberst, Kommandeur I.R. 420, ausgestellt Hauptquartier, den 26. August 1942, mit original Unterschrift "Keitel Generalfeldmarschall". Dazu der Einschreiben Übersendungsumschlag.
- Großformatige Beförderungsurkunde zum Major, ausgestellt am 30.9.1937 mit Originalunterschriften von "Adolf Hitler" und "von Brauchitsch" in der originalen Verleihungsmappe
- Besitzzeugnis für den Königlichen Bulgarischen Militärverdienstorden 3. Klasse mit Kriegsdekoration, verliehen am 10.6.1942, ausgestellt am 30.1.1943
- Großformatiges Besitzzeugnis für das Bulgarische Infanterie-Ehrenzeichen in Silber, mit Übersendungsschreiben und Briefumschlag vom 2.4.1943
- Verleihungsurkunde für das Ehrenzeichen der Bulgarischen Pionier- und Nachrichtentruppen, ausgestellt am 15.7.1943
- Großformatiges Besitzzeugnis für das Königlich Bulgarische Infanterie-Ehrenzeichen in Gold, mit Übersendungsschreiben vom 21.7.1943
- Aktenordner gefüllt mit Militärischen Schulungs- und Lehrgangsunterlagen von 1935 – 1943
- Aktenordner gefüllt mit Briefen und Fotos von 1941 – 1944 meist von den rumänischen und bulgarischen Verbündeten und Staatsoberhäuptern in Bezug seiner Tätigkeit in der Ausbildung der Infanterie
- Vereidigung des Inf.Ers.Btl.56 am 1.9.1939 mit Fotos dazu und Rundschreiben als neuer Kommandeur
- Kiste mit diverser Feldpost
- Merkblätter über die Kampfschule Nisch
- Fotoalbum mit Karikaturen zur Erinnerung an den Weihnachtsabend 1937 


Weitere Artikel von Oberst Dr. Lothar Zimmermann: 331093, 331375
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