Fallschirmschützen-Abzeichen des Heeres

alle Artikel 39
letzte 4 Wochen 8
letzte 2 Wochen 8
letzte Woche 7

Luftwaffe Abzeichen der 5.Fallschirm-Panzerjaeger-Kompanie "Hausorden derer von Beaulieu"

ausgegeben in Frankreich 1944, Nadel aus Leichtmetall ca. 38x24 mm, mit dem Verleihungsdokument 156 x 205 mm, Zustand 2


310764
€ 1.250,00

Luftwaffe Fallschirmtruppe: Mützenabzeichen des 1. Fallschirm-Korps

Italienische Fertigung, um 1944. Emaillierte Ausführung, rückseitig an Nadel, in Papiertüte mit Hersteller Bregonzio, Milano. Ungetragen, Zustand 2.
398402
€ 120,00

Bundesrepublik Deutschland ( BRD ) Bundeswehr - Kalter Krieg, Irvin / Autoflug Fallschirm für Piloten 

braune Tasche mit Etikett " Versorg. Nr. 1670-12-120-5987 Höchstzulässig Gebrauchs - Geschwindigkeit 550 Km, Baumuster Irvin BS Fl.Mkb Autoflug Gerhard Sedlmayr GMBH Hamburg" und " IRVIN Air Chute Aeroplane Type, I.A.C 47, Manufacturing by Irving Air Chute of Great Britain", mit Gurtzeug und Verschluss, innen mit Fallschirm, Zustand 2-   

Information zu Geschichte von Autoflug: https://de.wikipedia.org/wiki/Autoflug
320804
€ 700,00

Bulgarien 2. Weltkrieg Fallschirmschützenabzeichen

Buntmetall versilbert, das Zentrum farbig emailliert, an Schraubscheibe, rückseitig Hersteller. Getragenes Stück, im Zentrum unter dem Fallschirm ist die Emaille leicht beschädigt, Zustand 2. Aus dem Besitz eines deutschen Offiziers der Fallschirmjäger. Sehr selten !
141639
€ 950,00

Luftwaffe Karton mit Fangschnur und Paar Schulterstücke aus dem Besitz von Hauptmann Siegfried Kühn, Fallschirm-Panzer-Ausbildungs- u. Ersatz Brigade "Hermann Göring"

Wir konnten den kompletten Nachlass von Hauptmann Kühn vor einigen Jahren erwerben, mit Soldbuch, allen Urkunden, Fotos etc. Leider wurden die Papiere von dem Uniform Ensemble getrennt und befinden sich heute in anderen Sammlungen. Das Soldbuch und ein paar Fotos sind heute im Internet präsentiert unter : http://aufhimmelzuhause.com/id307.htm
Karton mit Fangschnur und ein Paar Schulterstücke im Rang eines Hauptmanns, Waffenfarbe weiss.Zustand 2.
263486
€ 400,00

Luftwaffe Ärmelband "Fallschirm-Division" für Mannschaften

maschinengestickte Ausführung. Länge 40 cm. Getragenes Stück mit leichten Mottenschäden. Zustand 2-.
379809
€ 750,00

Luftwaffe Mützenadler für Offiziere des LW-Fallschirm-Panzerkorps "Hermann Göring"

um 1944 italienische Fertigung, handgestickte Ausführung in Metallfaden auf schwarzem Grund, von der Mütze abgetrennt. Getragen, Zustand 2-.
353094
€ 300,00

Luftwaffe Paar Schulterstücke für einen Leutnant Panzerjäger LW-Fallschirm-Panzer-Division "Hermann Göring"

um 1944. Ausführung für die Fliegerbluse oder Waffenrock, zum einnähen Waffenfarbe rosa. Getragen, Zustand 2-3. Sehr selten.
344203
€ 200,00

Luftwaffe Schirmmütze für Mannschaften im 5. Fallschirm-Jäger-Regiment 1.

Sattelform, Tuch aus Gabardine, Schirmmützenadler 1. Model und Luftwaffen-Schwinge aus Aluminium, Lacklederschirm, Waffenfarbe goldgelb. Innen hellbraunes Schweißleder, unter dem Schweißleder die Markierung "5./Fallschirm-Jäger-Rgt.v1.", Zelluloidtrapez mit Herstellermarkierung "Carl Halfar Uniform-Mützenfabrik Berlin". Größe 53. Ein Splint vom Hoheitsadler fehlt und der Schirm wurde zum Teil geklebt, gebrauchter Zustand.
359677
€ 1.500,00

Luftwaffe Schirmmütze eines Angehörigen der 1./Fallschirm - Jäger Rgt.2

Sattelform, Tuch in Gabardine, komplett mit Aluminium-Effekten, Schirmmützenadler 2. Model, Lacklederschirm, Waffenfarbe goldgelb. Innen braunes Schweißband auf der Innenseite mit Abnahmestempel "I./Fallsch.- Jäger Rgt.2 LBA 39 2.Komp", braunes Tuchfutter mit Herstellermarke "Carl Halfa". Größe ca. 57. Getragen, kleines Mottenloch am Mützendeckel, Schweißband ist beschädigt, Zustand 2-
270944
€ 2.000,00

Luftwaffe Soldbuch für Oberleutnant (W) Karl Brehmer, zuletzt schwere Fallschirm Werfer Abteilung - ein nicht bestätigter Ritterkreuzträger !

ausgestellt am 28. August 1939 durch de 8./Flakregt 26 mot. , ohne Foto, eingetragene Beförderungen vom Unteroffizier 1939 bis zum Oberleutnant (W) am 1.4.1944, mit Stempel "Fliegendes Personal", Randvoll mit allen Eintragungen. 1941 Flak-Ers. Abt. 94, 1,11,43 Stab/schw. Flakabt. 211, 16.3.44Schwere Fallsch. Werfer-Abt. 1, Beförderung zum Oberleutnant am 1.4.44 , unterschreiben von "Rapraeger", Ritterkreuzträger, Major und Kommandeur der Schweren Fallschirm Werfer Abteilung. Eingetragene Auszeichnungen: "1. Dienstauszeichnung IV, Klasse, 2. Sudetenerinnerungsmedaille, 3. Reichs-Sportabzeichen, 4. Schützenabzeichen 7. Stufe, 5. Schwerathletiksportabzeichen, 6. Ungarische Kriegserinnerungsmedaille ohne Schwerter Helm am rot-weiss-grün gestreiften Bande 7. E.K. II. Klasse. 3.12.43 8. EK I. Klasse , 9. D.K. in Gold 23.1.44, 10. 20.7.44 Fallschirmschützenabzeichen 11.4.44 Fallsch. Schützenschein Nr. 67/44 schw. Fsch. Werfer Abt. 21 11.) Ritterkreuz des EK verliehen am 24.11.44, Unterschrift.. Oberleutnant u. Adj. Kampfgruppe Hermann". Deutliche Gebrauchsspuren, Zustand 2-. 

Die schwere Werfer-Abteilung der Fallschirm-Armee 1 wurde im Januar 1944 mit vier Batterien aufgestellt. Sie war Heerestruppe und unterstand der 1. Fallschirm-Armee. Im Juni 1944 wurde sie in Fallschirm-Werfer-Abteilung 21 und am 28. März 1945 in Fallschirm-Werfer-Abteilung 210 umbenannt.

Oberleutnant Karl Brehmer ist in denUnterlagen des Bundesarchives weder als Ritterkreuzträger noch als Träger des Deutschen Kreuz in Gold bekannt. Das Soldbuch selbst ist 100 % original. Die Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold hat sehr wahrscheinlich stattgefunden, aber nicht mehr nachweisbar, da es in der Luftwaffenkartei über die DKiG Träger große Lücken gibt. Für die Verleihung des Ritterkreuz gibt es keinerlei Bestätigung, wahrscheinlich eine nicht autorisierte Verleihung der Kampfgruppe Hermann.

Wir danken dem Experten Herrn Mannfred Dörr für seine Hilfe und Unterstützung zur Identifizierung des Soldbuchs.
410597
€ 1.500,00

Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Oberst Hanns-Horst v.Necker

auf einem sehr schönen Portraitfoto in 10,5 x 14,5 cm, rückseitig mit sehr schöner Tintensignatur " Hanns Horst v.Necker Im Felde 12.11.44 ", Zustand 2. Anbei ein Umschlag des Fotoateliers in Verona/Italien
Hanns-Horst v.Necker bekam als Kommandeur des Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 2 " Hermann Göring " am 24.6.1944 das Ritterkreuz verliehen.
Auflösung der Ritterkreuzautographen-Sammlung des Hitlerjungen Helmut Ludwig in Marburg an der Lahn. Er hat viele Autographen in einem Sammelbuch sauber eingeklebt und einige Soldaten mehrfach angeschrieben.
406041
€ 280,00

Luftwaffe - Urkundenpaar für einen Grenadier der 12./Fallschirm-Panzer-Grenadier-Regiment 2 " Hermann Göring "

Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse und Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 1. Klasse, beiden wurden ausgestellt am 15.8.1944 durch Generalmajor Wilhelm Schmalz - Kommandeur der Fallschirm-Panzer-Division " Hermann Göring " ( Ritterkreuz am 28.11.1940 und das 358. Eichenlaub am 23.12.1943 ); anbei sind noch 2 Briefe des Jungen ( Jahrgang 1925 ) an seine Eltern von 1944, sein Abschlußzeugnis aus der Gewerbeschule in Hamburg von 1943 und zwei Schreiben des DRK Suchdienst München bzgl. Informationen über den seit Februar 1945 vermissten Jungen; gefaltet gebrauchter Zustand.
336834
€ 650,00

Luftwaffe - Dokumentengruppe für einen späteren Gefreiten der 5./Fallschirm-Pz.-Gren.-Rgt.1 " Hermann Göring " des Jahrgangs 1925

Soldbuch ist ausgestellt am 1.6.1943 durch die 3./I./Gren.Ers.u.Ausb.Rgt." Hermann Göring ", ohne Foto, als weitere Einheit ist noch die 7./Pz.Gren.Rgt.1 " Hermann Göring " eingetragen, keine Auszeichnungen auch weil einige Seiten Brandschaden haben; Besitzzeugnis für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, als Panzergrenadier der 5./Pz.Gren.Rgt.1 " Hermann Göring ", ausgestellt am 11.11.1943; Besitzzeugnis für das Erdkampfabzeichen der Luftwaffe, als Panzergrenadier der 5./Fsch.Pz.Gren.Rgt.1 " Hermann Göring ", ausgestellt am 28.6.1944; Übersendungsschreiben zum Erdkampfabzeichen der Luftwaffe nebst Urkunde vom 14.7.1944; anbei ist noch sein Entlassungsschein aus der Kriegsgefangenschaft und weitere Dokumente aus der Nachkriegszeit.
Die Dokumente sind teilweise gelocht und gefaltet, gebrauchter Zustand.
367711
€ 600,00

Luftwaffe - Verleihungsurkunde für das Abzeichen für Fallschirm-Schützen

für einen Jäger, ausgestellt am 16.7.1944 durch einen Generalleutnant in Vertretung für den Oberbefehlshaber des Fallschirm-Armee-Oberkommando. Die Urkunde ist durch Feuchtigkeit fleckig und im Druck von Fallschirm-Schützen eine Nachbesserung bei -S.
231149
€ 350,00

Luftwaffe - Anerkennungsurkunde für den Ritterkreuzträger Hauptmann Erich Beine der III./Fsch.-Jg.-Sturm-Rgt.12

ausgestellt im Stabsquartier am 11.7.1944 durch General der Flieger Alfred Schlemm als Kommandierender General des Generalkommando I. Fallschirmkorps. Das DinA4-Blatt befindet sich in einer selbstgefertigten Geschenkmappe, vorne handgemalt das Abzeichen und darunter der Schriftzug " Generalkommando I. Fallschirm-Korps ", innen mit Schutzpapier. Die Urkunde und die Mappe sind im guten Zustand.
Hauptmann Erich Beine bekam am 18.11.1944 das Ritterkreuz verliehen.
General der Flieger Alfred Schlemm bekam am 11.6.1944 das Ritterkreuz verliehen.
246239
€ 4.500,00

Luftwaffe Fallschirmtruppe : Kinderwiege des Fallschirmjäger-Regiments 3.

Die Wiege wurde von Angehörigen des Fallschirmjäger-Regiments 3 für die Familien von Regimentsangehörigen gefertigt. Leicht zerlegbar aus Holz in heller Grundfarbe in Wischtechnik, mehrfarbig gestaltet.Auf der Stirnseite das große Fallschirmschützenabzeichen, Sinnspruch "Rot scheint die Sonne..." des Liedes der Fallschirmjäger (Text & Melodie F. Schäfer) sowie Bezeichnung "Fallschirm-Jäger-Regiment 3". Auf der gegenüberliegenden Seite Wahlspruch "Das Kind ist das kostbarste Gut eines Volkes, Adolf Hitler". Seitlich große Widmung "Den Eheleuten Feldwebel Karl Sellmann und Frau Lisbeth geb. Randhand zu eigen anläßlich der Geburt des 1. Kindes Norbert geb. am 25.9.1942 in Ballenstedt/Harz", darunter Aussparung für die Sippentafel. Auf der Rückseite die Darstellung des Braunschweiger Löwen mit Bezeichnung "Brunswyk", Rathaus und Burg "Dankwarderode". Maße 99 x 81 x 77 cm.

Anbei die Dokumente vom Feldwebel Sellmann als Fotokopie. Die Wiege wird zerlegt geliefert.
Dieses Erinnerungsstück ist in der Fachliteratur "Deutsche Fallschirmjäger, Uniformierung und Ausrüstung 1936-1945 Band 3." von Karl Veltzé auf Seite 359 abgebildet .

186664

Luftwaffe Sprungfallschirm für Fallschirmjäger R.Z. 36

Modell R.Z. 36, Fallschirmpacktasche mit Etikett "Sprungfallschirm, Werk Nr. 5.8.443 , 10 436 A-1", Gurtzeug fehlt, Haken sind intakt. Perlon Aufziehleine ist vorhanden, Fallschirm in Tarnfarben, Zustand 2.
329254
€ 1.900,00

Luftwaffe Fallschirm Packhülle-Innen 

olivfarbene Fallschirm-Packtasche, Rückseite mit Stempel "Packhülle Innen Gerät Nr. 10-3129.01 Tag der Herstellung 12.12.1942 Werk.Nr. 5047084 BA 2940" Metall-Haken ist intakt, Perlon Aufziehleine ist vorhanden, weißer Fallschirm. Die Taschenklappe wird nur durch 1 Holzstab festgehalten. Zustand 2-
369530
€ 1.500,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe. mit Markierung "FL 30220". Fleckig, beschädigt, Zustand 2.
413666
€ 250,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe. Stark gebraucht, beschädigt, Zustand 3.
413663
€ 180,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe, Knöpfe sind nicht vollständig, nicht Vorschriftsmäßig sind die 2 Lederlaschen, Riss an der Tasche,  Zustand 3-.
390743
€ 150,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

diese Tasche wurde von einen GI erbeutet, oben auf der Taschenklappe mit Name und Dienstgrad "Cpl Roberts". Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe, Knöpfe sind intakt, Zustand 2.
390710
€ 240,00

Frankreich Fallschirm 

grosser Fallschirm, französische Abnahmestempel, datiert 1982-83, mit Markierung " instruction au sol", Leinen wurden gekappt, Zustand 2.
329255
€ 200,00

Wehrmacht: großer Nachlass des Ritterkreuzträgers Oberfeldwebel Johann Oeckenpöhler, 8./Kampfgeschwader 27

Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939, eine klassische frühe Fertigung der Firma C.E. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern an Silberzarge mit dem typischen Juncker-Bandring, am getragenen original Halsband. 
Deutsches Kreuz in Gold, schwere Fertigung der Fa. Deschler, München. Rückseitig mit 4 Nieten, auf der Nadel mit "1" gestempelt. Deutlich getragen, auf der Rückseite mit eingekratzter Trägerbezeichnung "Joh. Oeckenpöhler Hiltrup i. Westf.", das Nadelscharnier wurde während des Krieges neu verlötet. Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Ausführung für die Schraubscheibe. Ebenfalls stark getragen, die rückseitige Schraubscheibe fehlt. 
Frontflugspange für Kampfflieger in Gold mit Anhänger, Fertigung aus Buntmetall, der Anhänger Feinzink vergoldet. Deutlich getragen.
Dazu ein original Portraitfoto in Postkartengröße, Oeckenpöhler als Oberfeldwebel in leichter Sommerfeldbluse mit allen Auszeichnungen, rückseitig mit eigenhändiger Widmung an seine Familie "Sinferopol, 29.6.43. Am 2.6.43. erhielt ich das Ritterkreuz. Euer Sohn u. Bruder Hansi." Das Foto wurde wohl viele Jahre in der Brieftasche mit sich geführt, mit deutlichen Knicken und Einrissen, Zustand 3. Dazu ein handschriftlicher Zettel des 1. Besitzers der Orden, um 1960 "Johann Oeckenpöhler Hiltrup + Sinferopol 27.6.1943, RK am 2.6.43". 

Johann-Peter Oeckenpöhler wurde am 1.9.1917 in Hiltrup i. Westfalen geboren. Bereits als Jugendlicher war Oeckenpöhler Segelflieger und trat 1936 in die Luftwaffe ein. Bis Ende 1938 wurde er zum Flugzeugführer ausgebildet, um dann zur 8./KG 154 "Boelcke" versetzt zu werden. Mit dieser am 1.5.1939 in 8./KG 27 umbenannten Staffel nahm er am Polenfeldzug teil, Verleihung des EK 2 am 16.9.1939. Am 10.5.1940, dem 1. Tag des Westfeldzugs, mußte er bei nach einem Luftkampf mit seinem verwundeten Bordmechaniker Uffz. Franz Löseke in Münster-Loddenheide notlanden (He111, 1G + ES). Am 22. Mai 1940 wurde seine He111 1G + AS von britischen Jägern bei Carelles, ca. 35 km nordwestlich von Arras abgeschossen. Diesmal wurde der Bordschütze Uffz. Helmut von Borstel getötet. Oeckenpöhler geriet zusammen mit seiner überlebenden Besatzung nach der Bruchlandung in englischen Gefangenschaft. Die 3 Männer konnten aber einige Tage später bei Dünkirchen entkommen und sich zu den eigenen Linien durchschlagen.
Nach über 50 Feindflügen gegen England von August 1940 bis Mai 1941 (Verleihung des EK 1 am 10.-7.1940), u.a. auf Ziele in den Räumen Coventry, Birmingham, Glasgow und Belfast, verlegte Oeckenpöhler im Juni 1941 mit der III./KG27 an die Ostfront. Hier konnte er sich im Südabschnitt durch Einsätze bei den Kämpfen um Kertsch und Sewastopol auf der Krim sowie beim Vormarsch auf Stalingrad auszeichnen. Dabei mußte Oeckenpöhler mit seiner Besatzung am 7. Juli 1942 nach Beschuß seiner He111 bei Kolokia mit dem Fallschirm über den eigenen Linien abspringen.Nachdem er Ende 1941 seinen 100. Feindflug absolviert hatte, kehrte er bereits am 22.8.1942 von seinem 300. Feindflug zurück. Daraufhin erhielt er am 15.9.1942 die Frontflugspange in Gold mit Anhänger. Von Oeckenpöhlers nachfolgenden Einsätzen sind die Angriffe im Rahmen des Unternehmens "Zitadelle", am Kuban sowie bei den Abwehrkämpfen auf der Krim und in der Ukraine hervorzuheben. Während dieser Einsätze konnte er u.a. vor Kertsch 2 Frachter und auf der Wolga 2 Flusskähne versenken sowie bei der Eisenbahnjagd 2 Ölzüge vernichten. Ferner gelang ihm durch Bombenvolltreffer die Zerstörung einer Ölraffinerie. Nach 350 Feindflügen wurde Oeckenpöhler am 2. Juni 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach der Rückverlegung des KG 27 in das Reichsgebiet im August 1944 erfolgte seine Kommandierung zu einem Offizierslehrgang. Als Leutnant kehrte er Anfang 1945 zum III./KG (J) 27 nach Wels zurück und schulte dort noch auf Fw 190 um, kam aber mit dem neuen Flugzeug nicht mehr in den Kampfeinsatz.
Insgesamt 423 Feindflüge im Westen und Osten. Oeckenpöhler wurde 13 mal abgeschossen, wobei er zweimal mit dem Fallschirm abspringen und 11 mal seine beschädigte Maschine notlanden mußte.
Johann-Peter Oeckenpöhler starb am 14.8.1980 in seiner Heimatstadt Hiltrup in Westfalen.

413813

Ritterkreuz des Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub und Schwertern aus dem Besitz von General der Fallschirmjäger Richard Heidrich

Es handelt sich bei dem Eichenlaub mit Schwertern um die klassische Fertigung der Fa. Gebr. Godet und Co. Berlin, rückseitig "21""900" gepunzt. Das Ritterkreuz ist eine typische Fertigung der Fa. Steinhauer & Lück. Geschwärzter Eisenkern mit Silberzarge. Rückseitig gestempelt "micro 800", die "frostige" Versilberung der Zarge und die polierten Kanten noch sehr schön erhalten. Komplett mit dem originalen getragenen und konfektionierten Halsband, Länge 19 cm. Das Stück ist leicht getragen mit wunderschöner Patina.
Dazu die Feldspange des Generals mit 8 Auszeichnungen: Eisernes Kreuz 1914 2. Klasse mit aufgelegter Wiederholungsspange "1939". Sachsen Zivilverdienstorden Ritterkreuz mit Schwertern. Sachsen Albrechts-Orden Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern. Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914.1918. Wehrmacht Dienstauszeichnung 1. Klasse für 25 Jahre mit aufgelegtem WH-Bandadler. Luftwaffe Dienstauszeichnung für 12 Jahre mit aufgelegtem LW-Bandadler. Erinnerungsmedaille zum 1.Oktober 1938 mit aufgelegter Spange "Prager Burg". Leicht getragen, rückseitig fehlt das Tragehäkchen, Zustand 2. Dazu ein sehr schönes Repro-Farbfoto von General Heidrich, auf dem genau diese Feldspange deutlich zu erkennen ist ! Ärmelband "Kreta" in der besonderen Ausführung für General Heydrich. In Gold Metallfaden handgestickte Ausführung auf weißem Tuch, oben und unten mit Goldlitze. Getragenes Stück, von der Uniform abgenommen, Länge 39,5 cm. Brustadler aus dem Besitz von General Heidrich für den weißen Sommerdienstrock. Ausführung aus Buntmetall vergoldet, rückseitig an Quernadel. Getragen, Zustand 2.
Dazu eine handschriftliche Notiz des 1. Besitzers des Nachlass, um 1960:
"Heidrich, Richard, Generalleutnant
verstorben, am 23.12.1947 in Hamburg-Bergedorf
dort auch begraben
Kommandeur der 1. Fallschirmjäger-Division
(als 55. Soldat der Wehrmacht - Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern
Verleihung am 25.3.1944 - Monte Cassino)
Ritterkreuz als Oberst, Kommandeur FJR 3
am 14.6.1941 - Kreta "
Die meisten Eichenlaube mit Schwertern auf dem Markt sind mehr oder oder weniger ungetragen in sehr gutem Zustand. Ein wirklich an der Front über Jahre getragenes Stück, wie das hier von uns angebotene, hat dagegen eine ganz eigene Ausstrahlung und weckt Erinnerungen an die Taten des ehemaligen Trägers... Der Nachlass befand sich die letzten 40 Jahre in einer deutschen Privatsammlung und wurde noch nie öffentlich gezeigt oder angeboten.

Für den Nachlass geben wir unsere unbegrenzte lebenslange Echtheitsgarantie.

Richard Heidrich (* 28. Juli 1896 in Lawalde in Sachsen; † 22. Dezember 1947 in Hamburg-Bergedorf) war ein deutscher General der Fallschirmtruppe im Zweiten Weltkrieg.
Heidrich trat am 18. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 101 der Sächsischen Armee ein und wurde August 1915 zum Leutnant befördert. Im Ersten Weltkrieg war er zunächst als Zug-, später als Kompanieführer tätig, zuletzt als Regimentsadjutant im 16. Infanterie-Regiment Nr. 182. Ausgezeichnet mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes sowie dem Ritterkreuz II. Klasse des Sächsischen Verdienstordens mit Schwertern, dem Ritterkreuz II. Klasse des Albrechts-Ordens sowie dem Verwundetenabzeichen in Schwarz, schloss er sich nach Kriegsende einem Freikorps in Litauen an und wurde 1920 in die Reichswehr übernommen. Dort war er in verschiedenen Kommandos tätig, ehe er Oktober 1935 als Lehrer an die Kriegsschule in Potsdam und später nach München kommandiert wurde. In der Zwischenzeit war er 1925 zum Oberleutnant und 1931 zum Hauptmann befördert worden.1937 wurde er zur Fallschirm-Infanterie-Kompanie nach Stendal versetzt und Juni 1938 Kommandeur des Fallschirm-Infanterie-Bataillons. Es folgte am 1. Januar 1939 seine Beförderung zum Oberstleutnant sowie seine Überführung in die Luftwaffe.Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er zunächst in das Heer zurückversetzt und nahm als Kommandeur des Infanterie-Ersatz-Regiments 4 am Polenfeldzug teil. Am 1. Juni 1940 wurde er wieder zur Luftwaffe versetzt und gleichzeitig Kommandeur des Fallschirm-Jäger-Regiments 3. Zuvor war er am 1. April 1940 zum Oberst befördert worden.Mit seinem Verband war er am 20. Mai 1941 an der Operation Merkur beteiligt und maßgeblich für die Besetzung der Insel Kreta verantwortlich. Im August 1942 wurde er zum Generalmajor befördert, gleichzeitig mit der Führung der 7. Flieger-Division beauftragt und schließlich am 1. November 1942 deren Kommandeur. Im Anschluss daran wurde er vor Leningrad eingesetzt und Mitte 1943 Kommandeur der 1. Fallschirm-Jäger-Division sowie am 1. Juli 1943 Generalleutnant. Mit seiner Division wurde er nach Italien verlegt und nahm an der Schlacht um Monte Cassino teil. Im Oktober 1944 erfolgte seine Beförderung zum General der Fallschirmtruppe. Vom 16. November 1944 bis 3. Mai 1945 war er Kommandierender General des I. Fallschirm-Korps.Heidrich geriet am 3. Mai 1945 in britische Kriegsgefangenschaft und wurde im Juli 1947 entlassen. Er verstarb am 22. Dezember 1947 in einem Versorgungslazarett in Hamburg-Bergedorf.

413151