Luftwaffe Generalsdegen

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Luftwaffe Stichdegen aus dem Besitz von General Josef Kammhuber

Es handelt sich hierbei um ein Geschenk der Offiziere seines Stabes des XII. Fliegerkorps anlässlich der Beförderung zum General der Flieger am 30.1.1943. Die Verleihung der Generalsdegen durch Hermann Göring wurde bereits zu Kriegsbeginn 1939 eingestellt. Typische Fertigung der Firma Carl Eickhorn Solingen. Das Griffgefäß in Buntmetall feuervergoldet, die Griffbeschläge per Hand verziert. Auf dem vorderen Stichblatt der separat aufgelegte versilberte LW-Hoheitsadler, 3-fach vernietet. Der Griff bernsteinfarben mit vergoldeter Griffwicklung. Gerade vernickelte Klinge mit beidseitiger Hohlkehle. Anstelle der bis 1939 üblichen Widmung von Hermann Göring hat diese Klinge beidseitig geätztes Rankendekor mit Waffentrophäen. Auf der Fehlschärfe mit Herstellerbezeichnung "Original Eickhorn Solingen". Schwarze Lederscheide mit vergoldeten Beschlägen, rückseitig geklammert, die Beschlagteile gestempelt mit der internen Werksnummer "13". Auf dem oberen Scheidenbeschlag vorn das fein gravierte Wappen General Kammhubers, rückseitig mit Widmung "Ihrem verehrten Kommandeur zum 30.1.43 - Die Offiziere seines Stabes. Nur minimal getragen, Zustand 2+.
Der Degen war nach 1945 US-Kriegsbeute, jetzt nach über 70 Jahren das erste Mal wieder zurück in Deutschland.

Josef Kammhuber nahm als Leutnant in einem bayerischen Pionierbataillon am I. Weltkrieg teil. Nach 1918 Übernahme in die Reichswehr. Ab 1929 Ausbildung zum Piloten, u.a. 1930/31 in Lipzk in der Sowjetunion. Im September 1933 wechselte Kammhuber als Gruppenleiter in die Organisationsabteilung des Reichsluftfahrtamtes. 1936 wurde Kammhuber zum Major befördert und zum Kommandeur einer Jagdfliegergruppe in Dortmund. 1937 Ernennung zumLeiter der Organisationsabteilung ins Luftfahrt-Ministerium. 1. Dezember 1938 Beförderung zum Oberst. 1939 wurde er Stabschef der Luftflotte 2 und im Januar 1940 Kommodore des Kampfgeschwaders 51. Bei einem Feindflug über Frankreich am 3.Juni 1940 wurde Kammhuber abgeschossen und geriet in französische Gefangenschaft, aus der er erst durch die vorrückenden deutschen Truppen wieder befreit werden konnte. Daraufhin beauftragte Göring Kammhuber mit der Aufstellung der 1. Nachtjagddivision. Am 16. Oktober 1940 wurde er zum Generalmajor befördert und am 9. Juli 1940 wurde ihm das Ritterkreuz verliehen. Im August 1941 wurde er zum General der Nachtjagd ernannt und übernahm das XII. Fliegerkorps. Mit den ihm nun unterstellten Verbänden baute er den sogenannten "Kammhuber-Riegel" auf, einen Riegel an der französischen Grenze aus Radargeräten und bodengeführten Nachtjägern. Im Herbst 1943 wurde General Kammhuber Oberbefehlshaber der Luftflotte 5 in Norwegen. Im Februar 1945 wurde Kammhuber dann noch zum "Sonderbeauftragten zur Bekämpfung der viermotorigen Feindflugzeuge" ernannt. Bei Kriegsende geriet Kammhuber in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Am 6. Juni 1956 trat Josef Kammhuber als Generalleutnant in die neugegründete Luftwaffe ein und wurde zum Leiter der Abteilung Luftwaffe im Verteidigungsministerium. Anschließend wurde er der erste Inspekteur der Bundesluftwaffe und zum General befördert. Am 30. September 1962 wurde er in den Ruhestand entlassen.
General Kammhuber starb am 25.1.1986 in München.
283809
€ 25.000,00

Luftwaffe Stichdegen Modell 1938 für General Hellmuth Volkmann als persönliches Geschenk von Hermann Göring als Oberbefehlshaber der Luftwaffe

Es handelt sich hierbei um die klassische Ausführung der Firma Carl Eickhorn Solingen. Das Griffgefäß in Buntmetall feuervergoldet, die Griffbeschläge per Hand verziert. Auf dem vorderen Stichblatt der separat aufgelegte versilberte LW-Hoheitsadler, 3-fach vernietet. Der Griff bernsteinfarben mit vergoldeter Griffwicklung. Gerade vernickelte und geätzte Klinge mit beidseitiger Hohlkehle, vergoldete Widmung in der besonderen Geschenkwidmung, auf der Vorderseite "Meinem getreuen Mitarbeiter am Aufbau der Luftwaffe, General Volkmann", der Name "Volkmann" wurde von der Familie versucht, zu entfernen, jedoch noch deutlich sichtbar. Auf der Rückseite "In dankbarer Anerkennung - Hermann Göring" jeweils vergoldet mit gebläutem Hintergrund. Auf der Fehlschärfe mit Herstellerbezeichnung "Original Eickhorn Solingen". Schwarze Lederscheide mit vergoldeten Beschlägen, rückseitig geklammert, die Beschlagteile gestempelt mit der internen Werksnummer "9". Komplett mit dem original Portepee.
Nur leicht getragen in sehr schönem Zustand.
Es handelt sich hierbei um einen von nur 3 weiteren bekannten Degen für Genarale der Luftwaffe mit der besonderen Geschenkwidmung von Göring "Meinem getreuen Mitarbeiter am Aufbau der Luftwaffe". Extrem selten.
General Hellmuth Volkmann, von November 1937 bis Ende 1938 Kommandeur der Legion in Spanien. Wir konnten dieses Stück gemeinsam mit seinem Spanienkreuz in Gold mit Brillanten und der Spanischen Medalla individual mit Brillanten kaufen.Volkmann, Hellmuth * 28. Februar 1889, Diedenhofen † 21. August 1940, Berlin-Gatow (Luftwaffenlazarett) Hellmuth Volkmann trat am 18. März 1907 in das Württembergische Heer ein.18. August 1908 Beförderung zum Leutnant. Im Frühjahr 1914 begann dann seine Ausbildung als Militärflieger an der Fliegerschule Mülhausen im Elsaß. Im 1. Weltkrieg wurde er dann in den verschiedensten fliegenden Einheiten eingesetzt. Am 25. Februar 1915 Beförderung zum Oberleutnant, am 28. November zum Hauptmann. Nach 1918 Übernahme in die Reichswehr. Am 1. April 1934 wurde er in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Beförderung zum Oberst am 1. Juli 1934. Im Spätsommer 1934 wechselte er dann zur neu gegründeten Luftwaffe. Dort wurde er jetzt im Reichsluftfahrtministerium in Berlin eingesetzt. Am 1. April 1935 wurde er dann zum Höherer Fliegerkommandeur III in Dresden ernannt. Anfang Juni 1936 Versetzung zum Reichsluftfahrtministerium nach Berlin. Am 1. Oktober 1936 Beförderung zum Generalmajor. Im Herbst 1937 ging er dann als Kommandeur der Legion Condor nach Spanien. Er löste dabei am 1. November 1937 Generalleutnant Hugo Sperrle ab. Er wurde dort für ein Jahr eingesetzt. Dabei wurde er am 1. April 1938 zum Generalleutnant befördert. Für seine Leistungen wurden ihm unter anderem die Medalla de la Campaña de España und das Spanienkreuz in Gold mit Schwertern und Brillanten verliehen. Nach seiner Rückkehr wurde er als Offizier z.b.V. dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe unterstellt. Im Januar 1939 wurde er zum General der Flieger befördert. Am 1. April 1939 wurde er dann zum Kommandeur der Luftkriegsakademie in Berlin-Gatow ernannt. Später wurde er offiziell wieder in das Heer überführt. Im September 1939 wurde er zum Kommandeur der neuen 94. Infanterie-Division ernannt. Er führte seine Division in den Westfeldzug. Dabei wurde ihm die Spange zum Eisernen Kreuz 2. Klasse verliehen. Am 4. August 1940 wurde er bei einem Autounfall schwer verletzt. Er wurde in das Lazarett Berlin-Gatow überführt. Dort ist er am 21. August 1940 seinen Verletzungen erlegen. das 2. Modell der Widmungsätzung, welche nach der Beförderung Görings vom "Reichsminister der Luftfahrt" zum "Oberbefehlshaber der Luftwaffe" gewechselt wurde. Sehr selten, eines der wenigen Originale.
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