Narvik Schild

alle Artikel 10
letzte 4 Wochen 5
letzte 2 Wochen 4
letzte Woche 3

Luftwaffe kleiner Ordensgruppe aus dem persönlichen Besitz des Ritterkreuzträgers mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten Oberst Gordon Gollob

Große Ordensschnalle mit 6 Auszeichnungen: Eisernes Kreuz 1939. Klasse. Medaille Winterschlacht im Osten. Luftwaffe Dienstauszeichnung 4 Jahre mit Bandadler. Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938. Medaille zur Erinnerung an den 10. Oktober 1938. Rumänien Medaille Kreuzzug gegen den Kommunismus. Zustand 2. Dazu die passende Feldspange. Flugzeugführerabzeichen der Luftwaffe, Fertigung der Fa. Assmann. Der Adler aus Aluminium getönt, der Kranz in Buntmetall versilbert, ohne Herstellerbezeichnung. Leicht getragen, Zustand 2. Frontflugspange für Jäger in Gold, Buntmetallausführung. Leicht getragen, Zustand 2.
Alle Auszeichnungen wurden mit dem gesamten Nachlaß von Godon Gollob in der 64. Auktion von Hermann Historica am 4. Mai 2012 versteigert, anbei in Fotokopie die Auszüge aus dem alten Auktionskatalog.
Weiterhin eine original Fotopostkarte von Gollob als Major mit eigenhändiger Unterschrift.

Gordon Max „Mac“ Gollob (* 16. Juni 1912 in Wien; † 7. September 1987 in Sulingen). 1933 Eintritt in das österreichische Bundesheer. Als Leutnant übernahm er am 1. September 1936 die Schulung des Pilotennachwuchses. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde Gollob am 1. Juni 1938 zunächst Oberleutnant und einige Monate später Staffeloffizier im Zerstörergeschwader 76.Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erhielt Gollob am 5. September 1939 nach mehreren Abschüssen mit seiner Messerschmitt Bf 110 in Polen das Eiserne Kreuz II. Klasse. Als Staffelflieger flog er bei der Besetzung Norwegens mit. Nach mehreren Erfolgen bei Newcastle, Trondheim, Narvik und bei den Shetlands erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse. Daraufhin ließ er sich als Nachtjäger ausbilden und kam somit zum Jagdgeschwader 3 (Udet) an den Ärmelkanal.Im Jahre 1941 wurde Gollob Hauptmann und Gruppenkommandeur an der Ostfront. Nach 24 Abschüssen erhielt er am 21. Juli 1941 für besondere Leistungen im Luftkrieg den Ehrenpokal. Sechs Wochen später, am 18. September 1941, wurde er nach 34 Abschüssen mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach 81 abgeschossenen Gegnern erhielt er am 26. Oktober 1941 das Ritterkreuz mit Eichenlaub. Am 20. Mai 1942 wurde er Kommodore des Jagdgeschwaders 77. Innerhalb von vier Wochen notierte er 107 Abschüsse und erhielt somit am 24. Juni 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Schwertern und Eichenlaub und wurde bald darauf zum Major befördert. Am 30. August 1942 erhielt er als dritter Soldat in der Wehrmacht das Ritterkreuz mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, bis zu diesem Tage hatte er als erster Soldat 150 Abschüsse erzielt. Daraufhin erhielt er von Hermann Göring und Adolf Hitler Flugverbot und wurde zum Jagdgeschwader 3 an die französische Kanalküste verlegt. Gollob setzte sich für den Serienbau der Me 262 ein, was seiner Meinung nach zu einer Wende im Luftkrieg hätte führen können. Unter primitivsten Umständen baute Gollob mit Ingenieur Karstensen die erste Radaranlage „Neptun J“, die jedoch nie in Serie ging; ein verlässliches Funkführungsmittel, das bei Nacht verwendet wurde und für die Alliierten über Nordfrankreich noch zu hohen Verlusten führte. In einem Sektor von 180 Grad voraus und bis zu sechs Kilometer Entfernung konnten Feindmaschinen erfasst werden.Im Herbst 1942 wurde er zum Einsatzstab für moderne Jagdflugzeuge versetzt und testete dort zahlreiche neue Flugzeugtypen. Am 18. September 1944 entließ der General der Jagdflieger Adolf Galland Oberst Gollob aus dem Jägerstab. Nach Meinungsverschiedenheiten mit Göring wurde Galland entlassen und durch Gollob am 31. Januar 1945 ersetzt. April 1945 befand er sich im Luftwaffenlazarett Kitzbühel; Ende des Zweiten Weltkriegs kam er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 heimkehrte.
338006
€ 6.500,00

Kriegsmarine Dolch aus dem Besitz des Ritterkreuzträgers Kapitän zur See Max-Eckart Wolff

Es handelt sich hierbei um eine ganz besondere Luxusfertigung der Fa. Alcoso, Solingen, für Wolff anlässlich der Ritterkreuzverleihung nach dem Kampf um Narvik 1940 individuell hergestellt. Echte Damastklinge, beidseitig geätzt mit vergoldeter Kartusche, der Hintergrund gebläut, auf der Vorderseite in der Faksimile Handschrift des Trägers die Bezeichung "Max-Eckart Wolff - 1.4.1921.", rückseitig ebenfalls in der Faksimile Handschrift die Bezeichnung "Narvik 10. u.13.4.1940.", auf der Vorderseite mit Herstellerbezeichnung "Alcoso A C S Solingen". Der Griff aus Elfenbein, ohne jegliche Schäden, mit intakter Drahtwicklung. Der Knauf mit dem sitzenden Hoheitsadler in Buntmetall vergoldet. Die Parierstange rückseitig mit der typischen "Alcoso-Raute" mit Druckknopf.  Die Scheide mit mit handgraviertem Eichenblattdekor, die Ringbänder mit per Hand graviertem Tampendekor. Komplett mit original geknoteten Portepee in silberner Ausführung. Leicht getragen, in sehr schönem Zustand.
Alle Kriegsmarine Dolche in Luxusausführung sind sehr selten, allerdings mit einer echten Damastklinge für einen bekannten Ritterkreuzträger eiche echte Rarität !

Max-Eckart Wolff   (* 19. Februar 1902 in Wernigerode; † 9. November 1988 in Bremen) war ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Bundesmarine.
Nachdem Wolff von Oktober 1913 bis 1921 im Kadettenkorps in Bensberg zugebracht hatte, trat er am 1. April 1922 als Matrosengefreiter in die Reichsmarine ein. Dienst bei der Torpedowaffe, danach auf dem Leichten Kreuzer Leipzig. Wolff, seit Februar 1934 Kapitänleutnant, bis September 1935 Kommandant des Torpedobootes Tiger. 1937 Beförderung zum Korvettenkapitän. Nach einer kurzen Zeit in der Verfügung beim Führer der Torpedoboote wurde Wolff am 29. Juli 1938 als Leiter der Ausbildungsabteilung in die 5. Zerstörerflottille versetzt. Am 28. Oktober 1938 erfolgte seine Ernennung zum Kommandanten des Zerstörers Z 2 Georg Thiele. Unter seinem Kommando nahm das Schiff nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am Unternehmen Weserübung teil. Dabei ging die Georg Thiele am 13. April 1940 durch Selbstsprengung bei Narvik verloren. In der anschließenden Schlacht um Narvik war Wolff Bataillonskommandeur im Marine-Regiment Berger. Seine bei diesen Gefechten erlittene Verwundung wurde ab Juni 1940 im Lazarett von Swinemünde behandelt. Nach seiner Genesung wurde Wolff im Juli 1940 zum Kommandeur des Torpedo-Erprobungskommandos ernannt; in dieser Dienststellung verblieb der am 1. April 1941 zum Fregattenkapitän beförderte Wolff bis Februar 1943.Am 25. Februar 1943 wurde Wolff zum Chef der 5. Zerstörerflottille ernannt, die er bis zum 15. Februar 1944 befehligte. Während dieser Zeit am 1. April 1943 zum Kapitän zur See befördert, fungierte er ab 15. November 1943 zugleich vertretungsweise auch als Führer der Zerstörer. Am 15. Februar 1944 wurde Wolff zum Oberkommando der Marine versetzt, wo er bis Ende August 1944 als Abteilungschef diente.
Am 23. April 1956 erfolgte sein Eintritt in die Bundesmarine. Dort war er zunächst Chef des Stabes beim Kommando der Seestreitkräfte. Am 30. Juni 1957 erfolgte seine Ernennung zum Kommandeur im Kommando der Flottenbasis. In dieser Position wurde Wolff am 4. September 1957 zum Flottillenadmiral befördert. Ende März 1963 wurde er in den Ruhestand verabschiedet und erhielt für seine Verdienste das Große Bundesverdienstkreuz verliehen. Im Ruhestand fungierte er ab April 1965 als Bundesbeauftragter für die Seeämter von Bremerhaven und Emden.
Auszeichnungen:
Dienstauszeichnung IV. und III. Klasse am 2. Oktober 1936
Eisernes Kreuz 1939 II. und I. Klasse am 6. November 1939 bzw. am 12. Mai 1940[
Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes am 21. November 1939
Verwundetenabzeichen in Schwarz am 13. Mai 1940
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 4. August 1940
Zerstörer-Kriegsabzeichen am 9. November 1940
Narvikschild am 10. November 1940
Großes Bundesverdienstkreuz im März 1963
357705

Soldbuch und Wehrpaß für einen späteren Stabsgefreiten der 3./M.G.-Batl.4 in Norwegen.

Wehrpaß ist ausgestellt in Lörrach am 9.5.1936, mit Foto, als Dienstpflichtiger tauglich 2 zur Ers.-Res.I gemustert, eingestellt am 5.11.1937 bei der 3./M.G.-Batl.4, keine weitere Einheit ( 5.11.1937 bis 8.5.1945 war er in dieser ), er hat an einigen Ausbildungen und Lehrgängen teilgenommen, Auszeichnungen : Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen, Ostmedaille, KVK 2. Klasse mit Schwertern, Verwundetenabzeichen in Schwarz, Lapplandschild; er hat an sehr vielen Kampfhandlungen teilgenommen ( Jütland, Dänemark, Norwegen, Nordfinnland, Petsamo, Narvik ), letzte Eintragung am 10.7.1945 über die Richtigkeit des Wehrpasses.
Soldbuch ist ausgestellt am 28.9.1938 durch die 3./M.G.-Batl.4, Foto wurde entfernt, Eintragungen zu Einheiten und Auszeichnungen sind identisch.
Anbei ist noch eine Kennkarte aus der Kriegsgefangenschaft vom 17.8.1945.
Die Dokumenten sind im gebrauchten Zustand.
290766
€ 450,00

Wehrpaß für einen späteren Obergefreiten der 5./Geb.Jäg.Rgt.143 und Lapplandkämpfer

ausgestellt am 12.11.1940, Foto wurde entfernt, als Dienstpflichtiger k.v. zur Ers.-Res. I gemustert, eingestellt am 4.6.1941 bei der 4.(M.G.)/Geb.Jg.Ers.Rgt.136, weitere Einheiten : 2.Feld.Ers.Btl.91, I.Inf.-Kol.(mot.) 143, Kessel-Kw..Kol.f.Betr.Stoff ( Beute ) 91, 10.Geb.Jg.Rgt.143, Stabskp.G.I.R.143; Auszeichnungen : Ostmedaille, Lapplandschild; hat an zahlreichen Kampfhandlungen teilgenommen ( Nordfinnland, Narvik, Petsano ); eingetragener Vermerk über die persönlichen Daten im Wehrpaß vom 9.7.1945; anbei ist ein Befristeter Ausweis für den Aufenthalt in der Innenstadt von Paris, ausgestellt am 22.9.1941; gebrauchter Zustand.
160171
€ 260,00

Luftwaffe - Urkundengruppe für einen späteren Oberfeldwebel der Grossen Kampffliegerschule 5 in Parow

Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, als Unteroffizier, ausgestellt am 4.10.1939 durch Generalmajor Bruno Loerzer - Kommandierender General des II. Fliegerkorps ( Ritterkreuz am 29.5.1940 ); Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 1. Klasse, als Unteroffizier der 3./K.G.26, ausgestellt am 29.5.1940 durch General der Flieger Hans-Jürgen Stumpff - Chef der Luftflotte 5 und Befehlshaber Nord ( Ritterkreuz am 18.9.1941 ); Besitzzeugnis zum Narvikschild, als Feldwebel der 3./K.G.26, ausgestellt am 31.1.1941 durch General der Gebirgstruppe Eduard Dietl - Befehlshaber der Gruppe Narvik; Verleihungsurkunde für die Frontflug-Spange für Kampfflieger in Silber, ausgestellt am 13.5.1941 durch Oberst Alexander Holle ( Ritterkreuz am 30.12.1942 ); Verleihungsurkunde für die Frontflug-Spange für Kampfflieger in Gold, ausgestellt am 21.6.1941 durch Oberst Alexander Holle; Bestallungsurkunde vom Feldwebel zum Oberfeldwebel, ausgestellt am 30.1.1942 durch Oberst Otto Schroeder-Zollinger; gebrauchter Zustand.
332515
€ 1.100,00

Kriegsmarine - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Korvettenkapitän Hans Erdmenger

auf einem postkartengroßen Foto mit rückseitigem Eindruck " Zur Erinnerung an unsere gemeinsamen Kriegsfahrten gegen England und unseren Einsatz vor Narvik - Korvettenkapitän u. Kommandant Zerstörer ' Wilhelm Heidkampp ' " und sehr schöner Tintensignatur " Erdmenger ", Zustand 2.
Hans Erdmenger bekam am 3.9.1940 das Ritterkreuz verliehen und ist am 28.3.1943 mit dem Zerstörer Z-27 im Golf von Biskaya gefallen.

309703
€ 180,00

Zerstörerkriegsabzeichen - Verleihungsurkunde

für einen Maschinenobergefreiten des Zerstörers " Z 29 ", ausgestellt am 6.9.1944 durch Konteradmiral Leo Kreisch - Führer der Zerstörer; in der Mitte gefaltet und mit Gebrauchsspuren.
Nahezu das gesamte Jahr 1944 diente Z 29 im Nordmeer und dem Nordpolarmeer, unterbrochen nur durch einen Reparaturaufenthalt bei dem Maureb in der Bogenbucht bei Narvik vom 28. September bis zum 8. Oktober.
234101
€ 320,00

III. Reich/Wehrmacht große Mustertafel eines Ordens Herstellers, Wilhelm Deumer, Lüdenscheid

um 1943. Graue Kartontafel , 21 x30 cm, mit insgesamt 14 von ehemals 15 Auszeichnungen. Viele Auszeichnungen bereits in Feinzinkausführung, einige jedoch noch in sehr schöner Qualität: RAD-Dienstauszeichnung für Manner in Silber, Kriegsverdienstkreuz 1939 1. Klasse mit und ohne Schwerter. Volkspflegemedaille. Schutzwall-Ehrenzeichen. Medaille Winterschlacht im Osten. Kraftfahrbewährungsabzeichen in Silber. Kriegsverdienstkreuz 1939 2. Klasse mit Schwertern und Kriegsverdienstmedaille. Verwundetenabzeichen 1939 in Schwarz. Miniatur zum Mutterkreuz in Bronze.  Eisernes Kreuz 1939 2. Klasse und Wiederholungsspange "1939" zum EK 1914 2. Klasse. Ärmelschild "Krim". Die 12. Position fehlt: ein Ärmelschild Narvik. Auf dem Karton mit handschriftlichen Bezeichnungen. Zustand 2+. Sehr selten.
319821
€ 1.350,00

Ärmelschild "Narvik 1940" für Angehörige der Kriegsmarine

Feinzink, die Vergoldung zu 80 % erhalten, rückseitig fehlen 3 Splinte ! Zustand 2
374474
€ 450,00

Ärmelschild "Narvik 1940" in Gold für Angehörige der Küstenartillerie

Ausführung aus Cupal vergoldet, die Splinte fehlen, seitlich vom Soldaten mit 5 Bohrungen versehen und auf feldgrauer Tuchunterlage, Rückenplatte fehlt. Deutlich getragen, Zustand 2-.
Der Ärmelschild Narvik wurde nur an 3.611 Angehörige der Kriegsmarine verliehen.
369533
€ 450,00