SS Degen

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Schutzstaffel (SS) Degen für SS-Unterführer.

Um 1938. Blanke Stahlklinge mit Herstellerbezeichnung von "Pet. Dan. Krebs Solingen". Vernickeltes Stahlgefäß, schwarz lackierter Holzgriff, die Griffkappe mit SS-Runen.Die Scheide mit ca. 85 % der Originallackierung, auf der Unterseite der Parierstange und auf dem Mundblech die Zeichen der Fa. Gahr gestempelt. Komplett mit dem seltenen Portepee für SS-Unterführer und Lederhänger mit Schultergurt. Getragen, in gutem Originalzustand.
Gesamtlänge: 1000mm
515783
4.850,00

Verfügungstruppe (VT) Portepee für den Säbel .

Schwarzer Textil-Riemen mit drei Durchzügen aus Aluminiumfaden, große Ausführung mit 20mm breitem Riemen Eichel und Stängel aus Aluminiumfaden, kaum getragen, leichte Altersspuren, gut erhalten. Zustand 2-
495533
380,00

Schutzstaffel (SS) SS-Ehrendegen für Führer aus dem Besitz von SS-Obergruppenführer und Generalmajor Oskar Schwerk

Fertigung um 1937. Sehr gut erhaltene Klinge des Herstellers "Pet. Dan. Krebs, Solingen". Der Griff mit dem typischen frühen Nickelgefäß mit schwarzem Griff, intakte Drahtwicklung, original eingesetztes Emblem, der Hintergrund brüniert. Die Stoßplatte und das Parierstück gestempelt mit den SS-Runen im Oktagon, dem Firmenzeichen Werkstätten Otto Gahr in München. Oben die Knaufkappe mit feiner Gravur im der Initiale "S" für Schwerk im germanischen Stil, die Chiffre ist gespiegelt, um diese als Petschaft zu benutzen. Unter der Knaufkappe befindet sich innen die doppelte Verschraubung,, die für diese frühen Degen ganz typisch ist. Die Stahlscheide mit über 90 % des schwarzen Originallackes, die Scheidenbeschläge mit der original Brünierung. Anhängend das originale Portepee für Führer. Der Degen ist leicht getragen, in guter unberührter Originalerhaltung, Zustand 2. 
Dazu das original Anschreiben des Reichsführer-SS Heinrich Himmler, datiert "Berlin SW 11, den 22.4.1937" : 
"Lieber Kamerad Schwerk !
Teile Ihnen mit, daß ich Ihnen anläßlich des Geburtstags unseres Führers und auf Grund Ihrer Verdienste als SS-Oberführer und Landesgebietsführer des Deutschen Reichskriegerbundes, den Degen der SS verliehen habe.
Die Übergabe und offizielle Verleihung des Degens der SS wird in einer feierlichen From zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
Führen Sie den Degen in Ehren !
Heil Hitler ! Ihr H. Himmler".
Dazu das original Antwortschreiben von Schwerk an Himmler, der Briefkopf "Deutscher Reichskriegerbund.. Landesgebiet Südost Der Landesgebietsführer SS-Oberführer", datiert Breslau, den 4.6.1937:
"An den Reichsführer-SS Personalkanzlei Berlin SW 11
Für die durch Verfügung vom 20.4.1937 erfolgte Verleihung des Degens der SS sage ich meinen verbindlichsten Dank. - Die Verleihung erfolgte in feierlicher Firm bei einer Führertagung des S-Oberabschnitts Südost am 3.6. d. Js. durch den Gruppenführer von dem Bach.
Es ist für mich als alten Soldaten eine selbstverständliche Ehrensache, den Degen Zeit meines Lebens in Ehren zu führen .
Heil Hitler ! Schwerk SS-Oberführer".
Auf dem Brief unten der Eingangsstempel der SS-Personalkanzlei, datiert 5. Jun. 1937". Beide Briefe gelocht, in gutem Zustand.

Dieser Degen ist abgebildet im Fachbuch von Thomas T. Wittmann "Exploring The Dress Daggers and Swords of the German SS" auf Seite 369. Dazu noch ein COA aus dem Jahr 2022 von unserem hochgeschätzten Kollegen und Fachmanns für Blankwaffen Thomas T. Wittmann.



Der SS-Ehrendegen für Führer wurde vom Reichsführer-SS persönlich mit einer Urkunde verliehen. Der reguläre Führerdegen, der privat beschafft, oder dienstlich geliefert (mit SS-Runen auf der Klinge) werden konnte, hatte zur Unterscheidung keinen SS-Runen im Griffstück.

Oskar Schwerk (* 16. Juli 1869 in Hünern, Kreis Trebnitz; † 14. November 1950) war ein deutscher Generalmajor und SS-Obergruppenführer. Er trat am 15. Oktober 1887 als Fahnenjunker in das 3. Niederschlesische Infanterie-Regiment Nr. 50 ein.1889 Beförderung zum Sekondeleutnant, 1896 zum Premierleutnant. Schwerk wurde am 1. April 1897 in das Infanterie-Regiment Nr. 154 versetzt und war anschließend vom 1. Oktober 1898 bis 18. September 1901 Adjutant beim dortigen Bezirkskommando. In der gleichen Funktion war Schwerk dann bei der 31. Infanterie-Brigade, 1902 Beförderung zum Hauptmann. 1905 Ernennung zum Kompaniechef im Infanterie-Regiment „Herwarth von Bittenfeld“ (1. Westfälisches) Nr. 13 in Münster. Zeitgleich mit seiner Beförderung zum Major wurde Schwerk am 21. Februar 1911 Adjutant der 2. Division in Insterburg. 1914 Kommandeur des III. Bataillon im 3. Oberschlesischen Infanterie-Regiment Nr. 62 in Ratibor. Mit diesem Regiment kämpfte Schwerk nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Frankreich bei Neufchâteau, an der Maas und den Schlachten bei Varennes und Vaubecourt-Fleury.  Am 12. November 1914 wurde Schwerk Kommandeur des 4. Niederschlesischen Infanterie-Regiments Nr. 51. Im weiteren Kriegsverlauf beteiligte sich das Regiment bei der 11. Division an der Winterschlacht in der Champagne, im Juni/Juli bei den Kämpfen im Artois sowie im September/Oktober 1915 an der Herbstschlacht bei La Bassée und Arras. Daran schlossen sich die Stellungskämpfe westlich Péronne und im Januar/Februar 1916 die Kämpfe bei Frise an. Zwischenzeitlich war Schwerk am 27. Januar 1916 Oberstleutnant geworden. Im Sommer und Herbst beteiligte sich Schwerk mit seinem Regiment an der Schlacht an der Somme und konnte in seinem Abschnitt mehrfach feindliche Angriffe abschlagen. Für diese Leistungen wurde ihm am 21. September 1916 der Orden Pour le Mérite verliehen.Im Frühjahr 1917 stand Schwerk mit seinem Regiment in schweren Abwehrkämpfen im Abschnitt St. Laurent-Tilloy lez Mosslaines. In der Osterschlacht bei Arras überrannten die Engländer die ersten beiden Stellungen seines Frontabschnitts. Schwerk zog sich daraufhin mit seinem Stab auf die dritte Stellung zurück und leitete von dort aus erfolgreich die Abwehr gegen die im Schutze eines Tanks vorrückende feindlichen Infanterie und konnte den Durchbruchsversuch vom 9. April 1917 verhindern. Schwerk wurde am folgenden Tag durch einen Granattreffer so schwer verwundet, dass die Amputation des linken Beines notwendig wurde. Für seinen persönlichen Einsatz wurde ihm daraufhin als erstem Regimentskommandeur am 2. Mai 1917 das Eichenlaub zum Pour le Mérite verliehen.Da er aufgrund seiner schweren Verletzung nicht mehr feldverwendungsfähig war, wurde er nach seiner Genesung am 18. Januar 1918 zum Inspekteur der Militärischen Strafanstalten ernannt und am 15. Juli 1918 zum Oberst befördert. Mitte September 1918 folgte dann seine Ernennung zum Kommandanten von Berlin. Mit dem Ende des Kaiserreiches und der Ausrufung der Republik übergab Schwerk am 9. November 1918 diesen Posten an seinen Nachfolger Otto Wels, unter dem er als Zweiter Kommandant bis Heiligabend wirkte. Anschließend wurde er nach Breslau versetzt und zum Inspekteur der dortigen Landwehr-Inspektion ernannt. In dieser Funktion organisierte er die Sicherheitspolizei der schlesischen Hauptstadt bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst am 31. Januar 1920.Nach seiner Verabschiedung war Schwerk 1. Vorsitzender der Offiziersvereinigung des ehemaligen 4. Niederschlesischen Infanterie-Regiments Nr. 51 sowie Führer des Provinzial-Kriegerverbandes für Schlesien. Als solcher war er auch Führer der SA-Reserve II in Schlesien. Bei der SA erreichte er den Rang eines Standartenführers.Am 20. Mai 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.420.196). Mitglied der SS (SS-Nummer 276.825) , zuletzt seit dem 16. Juli 1944 Beförderung zum SS-Obergruppenführers. Neben seiner Funktion als Landesführer Südost des NS-Reichskriegerbundes war er für diese Organisation auch Gauführer Südost und Kreisführer Breslau-Stadt. Schwerk erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten Tannenbergtag, den Charakter als Generalmajor. Während des Zweiten Weltkrieges war er zudem von September 1943 bis Mai 1945 Beauftragter des Gauleiters für die einheitliche Ausrichtung der Kriegerkameradschaften Gau Niederschlesien.
513909
25.000,00

SS-Verfügungstruppe Säbel für Führer in Luxusqualität

Es handelt sich bei dem Säbel um eine Fertigung der Fa. WKC, Solingen, um 1935. Das Griffstück versilbert mit Eichenlaubdekor. Oben die Griffkappe gewölbt mit erhabenen (!) SS-Runen mit gekörntem Hintergrund. Auf der Vorderseite der Parierlappen mit aufgelegtem Sonnenrad, der Hintergrund gekörnt, rückseitig ein liegendes Hakenkreuz vor gekörntem Hintergrund. Komplett mit dem original geknoteten Portepee für SS-Führer 1. Modell, schwarz, mit silbernen Durchzügen. Blanke Stahlklinge mit Herstellerbezeichnung Ritterhelm über "WKC". Die Stahlscheide mit der schwarzen Originallackierung. Gesamtlänge 105,5 cm. Der Säbel ist leicht getragen, die Lackierung der Scheide noch sehr gut erhalten. Komplett mit dem originalen schwarzen birnenförmigen Ledertragehänger. Die Klinge oben an der Fehlschärfe mit Altersspuren, sonst in gutem Gesamtzustand.
Eine extrem seltene Variante in Luxusausführung, uns ist in kein weiteres Stück bekannt.
434109
25.000,00

SS-Verfügungstruppe Degen für Führeranwärter .

Blanke Klinge mit Herstellerzeichen von "WKC". Vernickeltes Stahlgefäß, schwarzer Holzgriff mit intakter Aluminiumdrahtwicklung, auf dem Knauf sind SS-Runen zu sehen. Schwarz lackierte Stahlscheide mit gut 95% des Originallackes, Mund- und Ortblech vernickelt. Sehr schöner Degen, in unberührtem Originalzustand. Zustand 2.
Nur selten zu finden, da während des Krieges keine Degen mehr an SS-Führeranwärter ausgegeben wurden.
512511
7.000,00

Schutzstaffel (SS) Säbel für Führer der Verfügungstruppe .

Neusilbergefäß mit Löwenkopfknauf, auf den Parierlappen der Hoheitsadler mit gestreckten Flügeln, auf der anderen Seite mit Runen "SS" versehen, schwarzer Kunststoffgriff mit intakter Drahtwicklung, perfekt erhaltene, leicht gekrümmte Klinge mit Hersteller "Alcoso ACS, Solingen", lackierte Stahlscheide mit einem Tragering, die Scheide weist eine leichte Druckstelle in unterem Bereich auf, mit anhängendem SS-Führer Portepee, leicht getragen.  Ein sehr gut erhaltener Säbel. Selten. Zustand 2
Gesamtlänge 980mm
457463
16.500,00

Verfügungstruppe (VT) Portepee für den Säbel .

Schwarzer Lederriemen mit drei Durchzügen aus Aluminiumfaden, Eichel und Stängel aus Aluminiumfaden, die Fühlung Schwarz, ungetragen aber it leichten Altersspuren, gut erhalten. Zustand 2+
498157
355,00

SS-Verfügungstruppe Löwenkopfsäbel aus dem Besitz des späteren Ritterkreuzträgers SS-Standartenführer Fritz Klingenberg

Bei dem Säbel handelt es sich um ein Geschenk an Fritz Klingenberg von seinem Vater zur Beförderung zum SS-Untersturmführer am 20.4.1935. Fritz Klingenberg gehörte zum 1. Führerlehrgang der SS-Schule Tölz.
Der Säbel ist eine Luxusfertigung der Fa. Alcoso Solingen, um 1935. Das Säbelmodell wurde von Alcoso nur für die SS-Verfügungstruppe entworfen und ist in ihrem Verkaufskatalog als Modell Nr. 113 abgebildet. Neusilbernes Gefäß, der Löwenkopf mit roten Glasaugen, der Parierbügel mit Eichenlaubdekor. Der Parierlappen in ungewöhnlicher Ausführung in Tropfenform, mit gekreuzten Lanzen und Säbeln dekoriert. Rückseitig mit ovalem Medaillon für eine Gravur. Die Klinge mit Schör aus echtem Damaststahl in feinster Qualität, wahrscheinlich von Carl Wester. Auf der Vorderseite mit erhabener Widmung "Meinem Sohn Fritz Klingenberg zur Beförderung zum SS-Untersturmführer am 20.4.1935". Rückseitig mit erhabener Devise "Meine Ehre heißt Treue", unter dem Parierlappen mit dem frühen Alcoso Firmenzeichen "A C S". Die schwarze Originallackierung der Stahlscheide zu über 95 % erhalten. Komplett mit anhängendem Portepee für SS-Führer in schwarz. Nur leicht getragen, in besonders schönem Zustand. Anbei eine original Fotopostkarte des Trägers.
Extrem selten, als Geschenksäbel mit Damastklinge an einen bekannten Ritterkreuzträger der Waffen-SS mit Sicherheit einmalig !

SS-Standartenführer Fritz Klingenberg (1912-1945) Eintritt in die SS-Verfügungstruppe im April 1934. Zur "Leibstandarte" gehörend wurde er zum 1. Lehrgang an der neuen SS-Junkerschule Bad Tölz kommandiert, den er mit der Beförderung zum Untersturmführer, am 20.04.1935, abschloss. Mit Beginn des Polenfeldzuges 1939 wird Klingenberg als SS-Hauptsturmführer Ordonnanzoffizier des SS-Gruppenführers Paul Hausser. Am 01.08.1940 erhält Klingenberg das Kommando über die 15. (Kradschützen) Kompanie/"Der Führer".Ab 22.02.1941, Kompaniechef 2./Kradschützenbataillon "Das Reich". Während des Balkanfeldzuges erobert Klingenberg mit nur 11 Soldaten am 11.4.1941 Belgrad, die Hauptstadt Serbiens. Für diese beeindruckende und mit äußerster Kühnheit geführte Tat, sowie die Gefangennahme von mehr als 1000 Mann, erhielt Fritz Klingenberg als Hauptsturmführer und Chef der 2. Kradschützenkompanie des SS-Kradschützenbataillons "Das Reich", am 14.05.1941 das Ritterkreuz.Am 15.03.1944 erhält Klingenberg das Kommando über die Junkerschule Bad Tölz, er war damit der einzige Abgänger dieser Schule der sie später auch anführen durfte. Am 21.12.1944  Beförderung zum SS-Standartenführer.Am 12.01.1945 Übernahme des Kommandos über die 17. Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" übertragen wurde.Klingenberg fällt am 22.03.1945 in der Nähe von Herxheim/Rheinpfalz. 
307800