Helmut Weitze Uniformbüste mittel

Hochwertige Fertigung in Museumsqualität. Der Korpus aus Kunststoff mit dunkelblauem weichen Stoffbezug. Der Halsansatz mit Holzknopf. Die Haltestange aus Metall verchromt, der Fuß aus Massivholz, dunkelblau lackiert, Durchmesser der Standtellers 30 cm. Einfache Montage.
Die Uniformbüste hat die Konfektionsgröße 46 (Brustumfang 92 cm, Oberkörperlänge 67 cm), ideal für kaiserliche Uniformen oder kleine Uniformen 2. Weltkrieg.

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Helmut Weitze Uniformbüste mittel

Die Uniformbüste stellt ein wesentliches Instrument zur fachgerechten Präsentation und Konservierung historischer Militäruniformen dar. Seit dem späten 19. Jahrhundert haben Museen, Sammler und militärhistorische Einrichtungen erkannt, dass die dreidimensionale Darstellung von Uniformen nicht nur ästhetisch ansprechender ist, sondern auch dem Erhalt der textilen Objekte dient.

Die hier beschriebene Uniformbüste von Helmut Weitze repräsentiert die Tradition der Museumsausstattung in Deutschland. Das Unternehmen Helmut Weitze etablierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg als führender Anbieter von Militaria und Präsentationsequipment. Die Büste in Konfektionsgröße 46 mit einem Brustumfang von 92 cm entspricht den Standardmaßen, die typischerweise für kaiserliche Uniformen des Deutschen Kaiserreichs (1871-1918) sowie für kleinere Uniformen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) benötigt werden.

Im Deutschen Kaiserreich waren Uniformen streng reglementiert. Die Anzugsordnung für das Heer wurde mehrfach überarbeitet, wobei die Ausgaben von 1899 und 1910 besonders bedeutsam waren. Die Uniformen dieser Epoche zeichneten sich durch ihre aufwendige Verarbeitung, Metallbesätze und das charakteristische Feldgrau aus, das ab 1907/1910 das frühere Preußischblau ersetzte. Die Maße der hier beschriebenen Büste entsprechen den damaligen Konfektionsgrößen, die auf dem metrischen System basierten und in den Bekleidungsvorschriften genau festgelegt waren.

Die professionelle Präsentation von Militäruniformen gewann besonders nach dem Ersten Weltkrieg an Bedeutung, als zahlreiche militärhistorische Sammlungen aufgebaut wurden. Das Bayerische Armeemuseum in München, das Militärhistorische Museum in Dresden und viele Regimentsmuseen entwickelten Standards für die Aufbewahrung und Ausstellung von Uniformen. Die dunkelblau bezogene Büste reflektiert die traditionelle Farbgebung, die in vielen deutschen Museen bevorzugt wurde, da sie einen neutralen, aber würdigen Hintergrund für die oft farbenprächtigen historischen Uniformen bietet.

Der Aufbau mit verchromter Metallstange und massivem Holzfuß entspricht bewährten konservatorischen Standards. Der Durchmesser von 30 cm gewährleistet ausreichende Stabilität auch für schwerere Uniformjacken mit Metallbesätzen, Achselstücken und Orden. Der weiche Stoffbezug verhindert Beschädigungen an den historischen Textilien, während der Holzknopf am Halsansatz eine einfache Befestigung von Uniformkragen ermöglicht.

Für Sammler und Museen ist die korrekte Größe entscheidend. Die Oberkörperlänge von 67 cm und der Brustumfang von 92 cm entsprechen historischen Realitäten: Soldaten des Kaiserreichs und der frühen Wehrmacht waren im Durchschnitt kleiner als heutige Männer. Studien zur historischen Anthropometrie zeigen, dass die durchschnittliche Körpergröße deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg bei etwa 168 cm lag, was Konfektionsgrößen im Bereich von 44-48 entsprach.

Die museale Qualität solcher Präsentationsbüsten zeigt sich in Details: UV-beständige Materialien schützen sowohl die Büste als auch die darauf präsentierte Uniform vor Ausbleichen. Die einfache Montage ermöglicht den Transport zu Ausstellungen und die flexible Nutzung in verschiedenen Präsentationskontexten. In der modernen Museumspraxis werden solche Büsten oft mit konservatorischen Zusätzen wie säurefreien Einlagen und Klimakontrollen kombiniert, um den langfristigen Erhalt der wertvollen Uniformen zu gewährleisten.

Die Bedeutung professioneller Präsentationsmittel für militärhistorische Objekte kann nicht überschätzt werden. Uniformen, die unsachgemäß gelagert oder ausgestellt werden, leiden unter Faltenbildung, Materialermüdung und Schädigung durch ihr eigenes Gewicht. Die Verwendung anatomisch geformter Büsten verteilt das Gewicht gleichmäßig und erhält die ursprüngliche Form der Kleidungsstücke, was besonders bei über hundert Jahre alten Textilien von entscheidender Bedeutung ist.