Braunschweig

Braunschweig 1. Weltkrieg Pickelhaube für Offiziere im Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1914, noch in bester Vorkriegsqualität. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der fein gearbeitete Linienadler mit der Devise «Mit Gott für Fuerst und Vaterland», darauf der silberne Totenkopf mit dem Ehrenbandeau «Peninsula» und den mit schwarzem Samt ausgekleideten Augenhöhlen. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Prägung «Depaheg Patent» und der Quadriga, hellbeiges Seidenripsfutter. Größe ca. 56. Das Futter mit Tragespuren. Zustand 2.

Der Totenkopf mit dem Bandeau «Peninsula» wurde 1889 dem III. (Leib-)Bataillon als Erinnerung an den „schwarzen Herzog“ verliehen. 1912 erhielten alle drei Bataillone den Totenkopf. 1886 waren dem Regiment auch Paradebüsche verliehen worden. Bei diesem Stück wurde auf die abnehmbare Spitze verzichtet. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass der Helm erst nach Beginn des Krieges gefertigt wurde.
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9.500,00

Braunschweig Pickelhaube für einen Reserveoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 92, I. und II. Bataillon

Braunschweig, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Preußischer Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darauf großer versilberter Stern des Hausordens, die Kreuzarme blau lackiert, das Zentrum rot emailliert, die Auflagen teils versilbert, bzw. vergoldet. Darunter das silberne Reservekreuz mit Aufschrift "Mit Gott für Fürst und Vaterland", die Reserveoffiziere trugen kein "Penisula" Bandeau . Flache vergoldete Schuppenketten am Knopf 91, beide Kokarden. Die hohe elegante Dienstspitze abschraubbar. Innen hellbraunes Schweißleder und helles Seidenfutter, Größe 57. Leicht getragen, Zustand 2.
Ab 1912 trugen die Offiziere in allen 3 Bataillonen einheitlich den Totenkopf auf dem Adler, der emaillierte Hausorden als Auflage wurde abgeschafft.
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9.000,00

Braunschweig Schirmmütze für einen Offizier im Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92

Eigentumsstück, um 1910. Die Schirmmütze in Sattelform aus blauem Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden. Innen mit schwarzem Schweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Getragen. Zustand 2-.

Noch ohne den 1912 eingeführten Totenkopf zwischen den beiden Kokarden!




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550,00

Braunschweig Waffenrock für einen Gefreiten im Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92

Standort Braunschweig. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit hohem rotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Patten mit blauen Vorstößen, gelbe Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit dem Regimentschiffre "♔W", am Kragen die Knöpfe für den Gefreiten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Getragen, mit leichten Mottenschäden. Zustand 2-.
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750,00

Braunschweig Pickelhaube für einen Reserveoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 92, I. und II. Bataillon

Braunschweig, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Preußischer Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darauf großer versilberter Stern des Hausordens, die Kreuzarme blau, das Zentrum rot emailliert, die Auflagen teils versilbert, bzw. vergoldet. Darunter das silberne Reservekreuz mit Aufschrift "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache vergoldete Schuppenketten am Knopf 91, beide Kokarden. Die hohe elegante Dienstspitze abschraubbar. Innen hellbraunes Schweißleder und helles Seidenfutter, Größe 61 (extrem groß !). Nur minimal getragen, Zustand 2++.
Ab 1912 trugen die Offiziere in allen 3 Bataillonen einheitlich den Totenkopf auf dem Adler, der emaillierte Hausorden als Auflage wurde abgeschafft.
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9.000,00

Braunschweig Paradeüberlegedecke (Schabracke) für Offiziere im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Um 1910. Elegante Decke aus schwarzem feinen Stoff eingefasst von einer goldenen Tresse, in den vorderen Ecken die in Silberfaden gestickten Sterne der wendischen Krone mit Schwertern und der Chiffre «W», in den hinteren Ecke jeweils in Silberfarben gestickt das große «W» sowie die herzogliche Krone, deren Diademöffnung mit karmesinrotem Samt ausgefüllt ist. Auf der Unterseite mit schwarzem Stofffutter. Schön erhalten, wenige kleine Mottenlöcher und Gebrauchsspuren. Zustand 2.

Sehr selten! In 40 Jahren erstmalig in unserem Bestand!
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8.500,00

Braunschweig Attila für einen Sergeanten der 1. Eskadron im Husaren-Regiment Nr. 17

Standort Braunschweig. Elegantes Eigentumsstück um 1910. Die schwarze Attila mit gelber Verschnürung, vergoldeten Knebeln und Rosetten, auf den Schultern die gelben Schulterschnüre mit Knöpfen der 1. Eskadron, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit der goldenen Unteroffizierslitze, auf dem Kragen die großen Sergantenknöpfe, auf der linken Brusthälfte fünf Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Das Futter mit zwei kleinen zeitgenössischen Reparaturen. Das Gelb der Verschnürung etwas verblichen. Zustand 2.


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1.850,00

Braunschweig großer Kristallkelch aus dem Besitz von Rudolf Heinrich Freiherr von Recum, damalig Rittmeister im Husaren-Regiment Nr. 17

Hocheleganter, großer Kristallkelch mit Goldrand, vorne aufgemalt der Totenkopf mit den gekreuzten Knochen und dem Wahlspruch «immota fides», rückseitig die in Goldfarbe aufgetragene Chiffre «BHR17.» (Braunschweigisches Husaren-Regiment 17), am Fuß die Inschrift «Rud. Frhrr. von Recum 16.8.1907, im Stiel mit 9 exakt positionierten Luftblasen im Glas. Höhe des Kelchs 28 cm, Durchmesser der Öffnung 10.5 cm. Zustand 2.

Ein sehr exquisites Unikat! Die Inschrift «immota fides» (unerschütterliche Treue) ist der lateinische Wahlspruch des Braunschweigischen Welfenhauses und geht auf die Stiftung des Ordens Heinrichs des Löwen 1834 zurück. 
Der Rittmeister Rudolf Heinrich Freiherr von Recum findet sich in der "Rangliste der königlich preußischen Armee ... für 1907". Wenig später wurde er zum Major befördert.

Siehe dazu auch Artikel #472490.
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