Allgemeine-SS, Waffen-SS, SS-Verfügungstruppe

Allgemeine-SS Spiegel Rohling für die Sturmbannfahne I SS-Standarte 82

Standort Bielefeld, um 1938. Gedruckte Ausführung Hoheitsadler mit Nr. "I/82", Maße ca. 29 x 18 cm. Ungebraucht, noch nicht umgenäht, Zustand 2. Sehr selten.
300921
1.250,00

Waffen-SS - Dienststempel " SS - Pz.-Jg.-Abt.LSSAH1 "

Prägesiegel mit Randmarkierung, Zustand 2.
510224
350,00

Waffen-SS - Dienststempel " SS - Totenkopf-Regiment 9. Briefstempel "

Mit Aufdruck "SS-Totenkopf Rgt. 9 Briefstempel", Prägesiegel seitlich mit Randmarkierung "997". Zustand 2.
510222
550,00

Allgemeine-SS Kfz-Stander für Führer

Um 1936. Ausführung für Dienstfahrzeuge. Beidseitig gedruckte Ausführung auf Blech. Im Zentrum die SS-Runen auf schwarzem Hintergrund, der Rand schwarz/weiß im Stil einer SS-Kordel. Maße 22 x 32,5 cm. Deutliche Gebrauchs- und Altersspuren, die Halterung fehlt, Farbabplatzungen, Zustand 2-.
500714
1.200,00

Waffen-SS Geschirrteller aus dem Kasino des SS-Schloß Friedenthal

Suppenteller aus Steingut glasiert und handbemalten Blumen, auf dem Rand mit der handgemalten Bezeichnung "SS Schloß Friedenthal.". Rückseitig mit Manufakturstempel "Schwarzer Keramik / Handgemalt", von Hand geschriebener "A.3". Durchmesser 23,5 cm. Typische Gebrauchsspuren, Zustand 2. 

Das SS Schloß Friedenthal war der Sitz des SS Sonderverband z.b.V. Friedenthal unter dem Kommando des legendären SS-Obersturmbannführer Otto Skorzeny (berühmt geworden durch das Unternehmen "Eiche" , der Befreiung Mussolinis am 12.September 1943). Dort fand die Planung und Ausbildung der SS Kommandounternehmen statt. Das Schloß stand in Oranienburg unweit des KZ Sachsenhausen und wurde am 10.April 1945 durch einen gezielten US Bombenangriff zerstört. Eines der ganz wenigen Teile, die den Krieg überlebt haben.



452372
850,00

SS-Verfügungstruppe Ringkragen des "SS Streifendienst"

ca. 1938. Schwere Nickelausführung mit aufgelegten SS-Runen und vergoldetem Bandeau "Streifendienst". Rückseitig mit dunkelblauer Tuchabdeckung, Trageklammer mit Hersteller "SS 140 RZM". Komplett mit der besonderen vernickelten Tragekette. Der Ringkragen ist nur leicht getragen, Zustand 2+.
Extrem selten, eines der ganz wenigen Originale !
444517
9.500,00

Reichsführer-SS - SS-Leitheft - 10. Jahrgang Heft 4 - 1944

Heft mit Abbildungen und Fotos, 46 Seiten, Zustand 2.
519396
130,00

Waffen-SS großes gemaltes Portraitbild des SS-Untersturmführer Dr. Walter Best, SS-Kriegsberichter, zuletzt SS-Obersturmführer

Großes farbiges handgemaltes Portrait als SS-Untersturmführer, seitlich mit Künstlersignatur (wahrscheinlich auch ein SS-Kriegsberichter), datiert 1.1.43 . Im alten original Rahmen, Maße 35 x 43 cm. Unbeschädigt, Zustand 2.

Walter Best (* 20. Mai 1905 in Liegnitz; † 3. Oktober 1984 in Marburg). Nach dem Abitur studierte Best von 1924 bis 1927 Germanistik in Frankfurt am Main. Nach seinem Studium war er bis 1935 nacheinander Dramaturg am Stadttheater Bamberg, dann am Stadttheater in Mainz und schließlich am Preußischen Staatstheater in Kassel. Am 1. Mai 1933 Eintritt in die SS, SS-Nummer 107.423 und in die NSDAP, Mitgliedsnummer 2.018.596. Außerdem war er Mitglied der NS-Kulturgemeinde, der SA (Austritt 1935), des NSKK, der NSV, des RLB und der Reichsschrifttumskammer (RSK), innerhalb derer er bis 1937 die Funktion des Landesleiters von Kurhessen innehatte. Ab dem 5. Juni 1940 war Best unter dem Kompanieführer Gunter d’Alquen als Kriegsberichter der Waffen-SS tätig. Als SS-Kriegsberichter begleitete er die Leibstandarte-SS Adolf Hitler auf dem Westfeldzug, eingesetzt u. a. in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, Jugoslawien, Rumänien, Ungarn und Dänemark. 1941 publizierte er das Buch "Mit der Leibstandarte im Westen", als Beitrag zur Reihe "Soldaten – Kameraden!", die im Zentralverlag der NSDAP erschien.
Von November 1941 bis Ende Juni 1943 war er als SS-Kriegsberichter bei der SS-Division "Totenkopf" und der "SS-Polizei-Division" an der Ostfront eingesetzt. Letzter Dienstgrade bei wer Allgemeinen-SS ab 1944 SS-Sturmbannführer, bei der Waffen-SS SS-Obersturmführer.
Best schreibt in seiner Autobiografie von 1970 über die Kriegsjahre lediglich: „Der 2. Weltkrieg brach aus und ich machte ihn als Berichter für die Presse mit.“ Bis zu seinem Spruchkammerverfahren im April 1948 war Best zuerst im Internierungslager Kornwestheim inhaftiert. Im Zuge des Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946 forderte der öffentliche Kläger mit Verweis auf Bests Mitgliedschaften in mehreren NS-Organisationen, diesen der Gruppe I der Hauptschuldigen zuzuordnen. Best selbst versicherte, „von den Verbrechen nichts gewusst“ zu haben. Aufgrund der Vorlage von 14 Persilscheinen und „der Empfehlung des Klägers, wonach dem Beschuldigten mit Ausnahme seiner lediglich formellen Zugehörigkeit zur Gruppe der Hauptschuldigen keine Verfehlungen vorzuwerfen seien“, wurde Best schließlich in die Gruppe IV der Mitläufer eingeordnet und mit einer Sühnezahlung von RM 2.000 bestraft.
509470
650,00

Waffen-SS großer Erinnerungsteller der 27. SS-Freiw.Gren.Div. "Langemarck" (flämische Nr. 1)

Großer handgeschnitzter Holzteller mit erhöhtem Rand, Durchmesser 33 cm, im Zentrum das 3-armige Sonnenrad mit umlaufenden 3 Pferdeköpfen der 27. SS-Freiw.Gren.Div. "Langemarck" (flämische Nr. 1), unbeschädigt, Zustand 2.
500697
650,00

SS Paar Manschettenknöpfe für den großen Gesellschaftsanzug für Führer

um 1938. Buntmetall versilbert und getönt. Leicht getragen, Zustand 2. Sehr selten.
471385
1.500,00

SS Paar Manschettenknöpfe für den großen Gesellschaftsanzug für Führer

um 1938. Buntmetall versilbert und getönt. Getragen, Zustand 2. Sehr selten.
486828
1.500,00

Waffen-SS : Ehrenbürgerbrief der Stadt Deschenitz, Sudetenland an SS-Hauptsturmführer Fritz Witt zum 9. November 1938, späterer SS-Brigadeführer und Träger des Ritterkreuz mit Eichenlaub

Weinrote Ledermappe, 22 x 32 cm, innen mit heller Seide bezogen, innen einliegend Pergamentblatt (die linke Seite abgeschnitten), handgeschrieben "Ehrenbürgerbrief - Aus Anlaß der denkwürdigen Befreiung unserer sudetendeutschen Heimat und der damit verbundenen Besetzung durch die SS-Standarte "Deutschland" hat die Gemeinde Deschenitz in dankbarer Erinnerung Herrn Fritz Witt SS-Hauptsturmführer zum Ehrenbürger ernennt - Deschenitz, Böhmerwald, bayerische Ostmark 9. Nebelung (= November) 1938" mit Unterschriften des Bürgermeisters und des Ortsgruppenleiters der Sudetendeutschen Partei. Leider wurde die linke Seite des Pergamentblatts nach 1945 abgeschnitten, sonst Zustand 2.
Dazu die eigenhändige Bestätigung des Sohnes Peter Witt aus dem Jahr 2012.

Der Ehrenbürgerbrief stammt stammt direkt aus Familienbesitz und wurde vor einigen Jahren vom Sohn verkauft.

Witt, Fritz * 27. Mai 1908, Hohenlimburg / Westfalen + 14. Juni 1944, Cean (gef.)
Fritz Witt trat im März 1933 als einer der ersten 120 Freiwilligen in die "SS-Stabswache Berlin" ein. Als SS-Untersturmführer wurde er Zugführer im 2. Sturm der Leibstandarte und 1935 Kompaniechef in München. Als Führer der 3. Kompanie der SS-Standarte "Deutschland" nahm er am Polenfeldzug und am Westfeldzug teil. Am Abend des 27. Mai wurde sein Bataillon aus Richtung Eftaires von 20 englischen Panzern angegriffen. Es gelang dem Bataillon ohne Panzerabwehrwaffen neun Panzer auszuschalten, der Rest drehte ab. Für die Leistungen und Erfolge seines Bataillons wurde er am 4. September 1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im Oktober 1940 übernahm er das III. Bataillon der Standarte. Dieses führte er erfolgreich während des Balkanfeldzuges. Am Klidi-Paß und am Klisura-Paß kam es zu schweren Gefechten. Ab Juni 1941 war er in Rußland eingesetzt, am 8. Februar 1942 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Im Juni 1942 wurde er mit der Aufstellung des SS-Panzergrenadier-Regiments 1 beauftragt, dessen Kommandeur er im Januar 1943 wurde. Für seine besonderen Leistungen während der Kämpfe bei Charkow und zwischen Donez und Dnjepr wurde er am 1. März 1943 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt war er SS-Standartenführer. Im Juli 1943 übernahm er die Aufstellung der 12. SS-Panzer-Division "Hitlerjugend", am 1. Juli 1943 wurde er zum SS-Oberführer befördert. Am 30. Januar 1944 zum SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS befördert, führte er die Division im Juni 1944 beim Abwehrkampf in der Normandie. Am 14. Juni 1944 wurde er beim Beschuß seines Gefechtstandes getötet.
473850
3.000,00

SS/SD Operation Bernhard : gefälschte 50 Pound Banknote, hergestellt im Konzentrationslager Sachsenhausen

Perfekt gedruckte Fälschung einer "50 Pounds" Banknote, datiert 15. May 1935, Leichte Altersspuren, Zustand 2.

Im Zweiten Weltkrieg führte der Sicherheitsdienst (SD) die größte Geldfälschaktion der Welt durch: Das Ziel der „Operation Bernhard“ war es, eine große Menge an britischem Falschgeld in Umlauf zu bringen und dadurch den Wert des britischen Pfund zu beschädigen. Die daraus resultierende Schwächung der Wirtschaft hätte unter anderem einen Rückgang der britischen Kriegsproduktionen zur Folge gehabt. Bereits kurz nach Kriegsausbruch wurde eine Geldfälscherwerkstatt in den Räumlichkeiten des Reichsicherheitshauptamtes (RSHA) eingerichtet. Hitler, der die Operation persönlich abzeichnete, empfahl, sich als erstes auf Pfundnoten der „Bank of England“ zu konzentrieren. Der Name der „Operation Bernhard“ lässt sich auf deren Leiter, SS-Sturmbannführer Bernhard Krüger, zurückführen. Die Aktion war streng geheim, es durften nicht einmal Gerüchte über das Falschgeld nach Großbritannien gelangen. Der kleinste Hinweis auf die deutschen Pläne hätte die Aktion noch vor ihrem Start zum Scheitern verurteilt.  Aus diesem Grund griffen die Deutschen auf Zwangsarbeiter zurück. Gezielt suchte man unter jüdischen Häftlingen nach Facharbeitern der Druckertechnik, Graphikern, Graveuren sowie Papierfachleuten und brachte sie mitsamt Ausrüstung in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Dort dienten die Baracken 18 und 19 ab 1942 als Geldfälscherwerkstatt. Damit die anderen Häftlinge in Sachsenhausen nichts von der Aktion mitbekamen, wurden die beiden Baracken durch hohe Zäune vom restlichen Lager getrennt. Die 144 dort tätigen Häftlinge fälschten Banknoten im Wert von 5, 10, 20 und 50 Pfund Sterling. Die Blüten waren teils von so außergewöhnlich guter Qualität, dass selbst Mitarbeiter der „Bank of England“ die Fälschungen nicht erkannten. Die jüdischen Fälscher erfuhren eine bessere Behandlung als ihre Mithäftlinge im restlichen Lager. Beispielsweise konnten sie sich im abgegrenzten Bereich frei bewegen, bekamen mehr Essen, konnten normale Kleidung tragen oder sich die Haare wachsen lassen.  Insgesamt wurde Geld in Höhe von etwa 132 Millionen Pfund gedruckt. Die Qualität schwankte freilich stark: von Scheinen der A-Klasse, die selbst von der Bank of England akzeptiert wurden, bis zu Scheinen der C-Klasse, die für den Abwurf über England bestimmt waren. Da bei diesen Scheinen an ein Einschleusen in dem Wirtschaftskreislauf auf dem offiziellen Weg nicht zu denken war, hoffte man, dass das von den Menschen aufgesammelte Geld in kleinen Mengen ausgegeben wurde.  Der ursprüngliche Plan, England mit massenhaften Mengen an Falschgeld zu überschwemmen, wurde letztlich nicht umgesetzt, nur wenige Scheine kamen in Umlauf. Das lag auch daran, dass die Zwangsarbeiter die Produktion und Auslieferung heimlich verzögerten. Um die Operation bei Kriegsende zu vertuschen, wurde das Equipment und viele tausend Noten Falschgeld im österreichischen Toplitzsee versenkt. Die „Operation Bernhard“ blieb auch viele Jahre nach Ende des Krieges weitgehend unbekannt. Im Zuge der Vernichtung der Gerätschaften sollten auch die Häftlinge ermordet werden. Zum Glück für die Gefangenen kam es nicht so weit und sie wurden gemeinsam mit dem restlichen Lager am 06. Mai 1945 von den amerikanischen Truppen befreit. Vor allem durch die befreiten Gefangenen wurden die Alliierten auf die Operation aufmerksam. Sicherheitshalber rief die Bank of England daher alle im Umlauf befindlichen Pfund-Noten ab fünf Pfund zurück, vernichtete sie und gab schließlich neue Noten heraus. Erst mit der teilweisen Bergung der Druckerplatten und Blüten aus dem Toplitzsee ab dem Jahr 1959 wurde die Aktion der Öffentlichkeit bekannt. 
505135
350,00

Waffen-SS - Dienststempel " SS- Schulungsamt VI "

Prägesiegel mit Randmarkierung, Zustand 2.
510227
300,00

SS/SD Operation Bernhard : gefälschte 20 Pound Banknote, hergestellt im Konzentrationslager Sachsenhausen

Perfekt gedruckte Fälschung einer "20 Pounds" Banknote, datiert 20. August 1934, Leichte Altersspuren, Zustand 2. Die Banknote war tatsächlich im Umlauf, gestempelt "Falsification" durch die Bank of England.

Im Zweiten Weltkrieg führte der Sicherheitsdienst (SD) die größte Geldfälschaktion der Welt durch: Das Ziel der „Operation Bernhard“ war es, eine große Menge an britischem Falschgeld in Umlauf zu bringen und dadurch den Wert des britischen Pfund zu beschädigen. Die daraus resultierende Schwächung der Wirtschaft hätte unter anderem einen Rückgang der britischen Kriegsproduktionen zur Folge gehabt. Bereits kurz nach Kriegsausbruch wurde eine Geldfälscherwerkstatt in den Räumlichkeiten des Reichsicherheitshauptamtes (RSHA) eingerichtet. Hitler, der die Operation persönlich abzeichnete, empfahl, sich als erstes auf Pfundnoten der „Bank of England“ zu konzentrieren. Der Name der „Operation Bernhard“ lässt sich auf deren Leiter, SS-Sturmbannführer Bernhard Krüger, zurückführen. Die Aktion war streng geheim, es durften nicht einmal Gerüchte über das Falschgeld nach Großbritannien gelangen. Der kleinste Hinweis auf die deutschen Pläne hätte die Aktion noch vor ihrem Start zum Scheitern verurteilt.  Aus diesem Grund griffen die Deutschen auf Zwangsarbeiter zurück. Gezielt suchte man unter jüdischen Häftlingen nach Facharbeitern der Druckertechnik, Graphikern, Graveuren sowie Papierfachleuten und brachte sie mitsamt Ausrüstung in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Dort dienten die Baracken 18 und 19 ab 1942 als Geldfälscherwerkstatt. Damit die anderen Häftlinge in Sachsenhausen nichts von der Aktion mitbekamen, wurden die beiden Baracken durch hohe Zäune vom restlichen Lager getrennt. Die 144 dort tätigen Häftlinge fälschten Banknoten im Wert von 5, 10, 20 und 50 Pfund Sterling. Die Blüten waren teils von so außergewöhnlich guter Qualität, dass selbst Mitarbeiter der „Bank of England“ die Fälschungen nicht erkannten. Die jüdischen Fälscher erfuhren eine bessere Behandlung als ihre Mithäftlinge im restlichen Lager. Beispielsweise konnten sie sich im abgegrenzten Bereich frei bewegen, bekamen mehr Essen, konnten normale Kleidung tragen oder sich die Haare wachsen lassen.  Insgesamt wurde Geld in Höhe von etwa 132 Millionen Pfund gedruckt. Die Qualität schwankte freilich stark: von Scheinen der A-Klasse, die selbst von der Bank of England akzeptiert wurden, bis zu Scheinen der C-Klasse, die für den Abwurf über England bestimmt waren. Da bei diesen Scheinen an ein Einschleusen in dem Wirtschaftskreislauf auf dem offiziellen Weg nicht zu denken war, hoffte man, dass das von den Menschen aufgesammelte Geld in kleinen Mengen ausgegeben wurde.  Der ursprüngliche Plan, England mit massenhaften Mengen an Falschgeld zu überschwemmen, wurde letztlich nicht umgesetzt, nur wenige Scheine kamen in Umlauf. Das lag auch daran, dass die Zwangsarbeiter die Produktion und Auslieferung heimlich verzögerten. Um die Operation bei Kriegsende zu vertuschen, wurde das Equipment und viele tausend Noten Falschgeld im österreichischen Toplitzsee versenkt. Die „Operation Bernhard“ blieb auch viele Jahre nach Ende des Krieges weitgehend unbekannt. Im Zuge der Vernichtung der Gerätschaften sollten auch die Häftlinge ermordet werden. Zum Glück für die Gefangenen kam es nicht so weit und sie wurden gemeinsam mit dem restlichen Lager am 06. Mai 1945 von den amerikanischen Truppen befreit. Vor allem durch die befreiten Gefangenen wurden die Alliierten auf die Operation aufmerksam. Sicherheitshalber rief die Bank of England daher alle im Umlauf befindlichen Pfund-Noten ab fünf Pfund zurück, vernichtete sie und gab schließlich neue Noten heraus. Erst mit der teilweisen Bergung der Druckerplatten und Blüten aus dem Toplitzsee ab dem Jahr 1959 wurde die Aktion der Öffentlichkeit bekannt. 
517432
300,00

SS/SD Operation Bernhard : gefälschte 10 Pound Banknote, hergestellt im Konzentrationslager Sachsenhausen

Perfekt gedruckte Fälschung einer "10 Pounds" Banknote, datiert 18. August 1932. Mit Altersspuren, Zustand 2. 

Im Zweiten Weltkrieg führte der Sicherheitsdienst (SD) die größte Geldfälschaktion der Welt durch: Das Ziel der „Operation Bernhard“ war es, eine große Menge an britischem Falschgeld in Umlauf zu bringen und dadurch den Wert des britischen Pfund zu beschädigen. Die daraus resultierende Schwächung der Wirtschaft hätte unter anderem einen Rückgang der britischen Kriegsproduktionen zur Folge gehabt. Bereits kurz nach Kriegsausbruch wurde eine Geldfälscherwerkstatt in den Räumlichkeiten des Reichsicherheitshauptamtes (RSHA) eingerichtet. Hitler, der die Operation persönlich abzeichnete, empfahl, sich als erstes auf Pfundnoten der „Bank of England“ zu konzentrieren. Der Name der „Operation Bernhard“ lässt sich auf deren Leiter, SS-Sturmbannführer Bernhard Krüger, zurückführen. Die Aktion war streng geheim, es durften nicht einmal Gerüchte über das Falschgeld nach Großbritannien gelangen. Der kleinste Hinweis auf die deutschen Pläne hätte die Aktion noch vor ihrem Start zum Scheitern verurteilt.  Aus diesem Grund griffen die Deutschen auf Zwangsarbeiter zurück. Gezielt suchte man unter jüdischen Häftlingen nach Facharbeitern der Druckertechnik, Graphikern, Graveuren sowie Papierfachleuten und brachte sie mitsamt Ausrüstung in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Dort dienten die Baracken 18 und 19 ab 1942 als Geldfälscherwerkstatt. Damit die anderen Häftlinge in Sachsenhausen nichts von der Aktion mitbekamen, wurden die beiden Baracken durch hohe Zäune vom restlichen Lager getrennt. Die 144 dort tätigen Häftlinge fälschten Banknoten im Wert von 5, 10, 20 und 50 Pfund Sterling. Die Blüten waren teils von so außergewöhnlich guter Qualität, dass selbst Mitarbeiter der „Bank of England“ die Fälschungen nicht erkannten. Die jüdischen Fälscher erfuhren eine bessere Behandlung als ihre Mithäftlinge im restlichen Lager. Beispielsweise konnten sie sich im abgegrenzten Bereich frei bewegen, bekamen mehr Essen, konnten normale Kleidung tragen oder sich die Haare wachsen lassen.  Insgesamt wurde Geld in Höhe von etwa 132 Millionen Pfund gedruckt. Die Qualität schwankte freilich stark: von Scheinen der A-Klasse, die selbst von der Bank of England akzeptiert wurden, bis zu Scheinen der C-Klasse, die für den Abwurf über England bestimmt waren. Da bei diesen Scheinen an ein Einschleusen in dem Wirtschaftskreislauf auf dem offiziellen Weg nicht zu denken war, hoffte man, dass das von den Menschen aufgesammelte Geld in kleinen Mengen ausgegeben wurde.  Der ursprüngliche Plan, England mit massenhaften Mengen an Falschgeld zu überschwemmen, wurde letztlich nicht umgesetzt, nur wenige Scheine kamen in Umlauf. Das lag auch daran, dass die Zwangsarbeiter die Produktion und Auslieferung heimlich verzögerten. Um die Operation bei Kriegsende zu vertuschen, wurde das Equipment und viele tausend Noten Falschgeld im österreichischen Toplitzsee versenkt. Die „Operation Bernhard“ blieb auch viele Jahre nach Ende des Krieges weitgehend unbekannt. Im Zuge der Vernichtung der Gerätschaften sollten auch die Häftlinge ermordet werden. Zum Glück für die Gefangenen kam es nicht so weit und sie wurden gemeinsam mit dem restlichen Lager am 06. Mai 1945 von den amerikanischen Truppen befreit. Vor allem durch die befreiten Gefangenen wurden die Alliierten auf die Operation aufmerksam. Sicherheitshalber rief die Bank of England daher alle im Umlauf befindlichen Pfund-Noten ab fünf Pfund zurück, vernichtete sie und gab schließlich neue Noten heraus. Erst mit der teilweisen Bergung der Druckerplatten und Blüten aus dem Toplitzsee ab dem Jahr 1959 wurde die Aktion der Öffentlichkeit bekannt. 
517430
240,00

Allgemeine SS Paar Manschettenknöpfe für Mitglieder der SS

um 1938. Die Manschettenknöpfe aus Buntmetall versilbert, die emaillierte Platte 15x12 mm. Komplett in der original Schachtel eines Juweliers aus Dresden. Leicht getragen, Zustand 2
471388
1.650,00

Waffen-SS Erinnerungsbecher der SS-Polizei-Division an die Belagerung von Leningrad 1941 - 1942

Steingut farbig glasiert, Höhe ca. 10 cm. Oben umlaufendes Ziermuster sowie Beschriftung. Lokale Fertigung. Zustand 2.
516770
550,00

Waffen-SS - Dienststempel " SS-Pz. Jäger-Abt. "

Prägesiegel mit Randmarkierung. Zustand 2.
510196
550,00

Waffen-SS : Grosse Lager- bzw. Kasernenfahne

um 1938/39. Schwarzes Flaggentuch, mit beidseitig vernähten SS-Runen, Maße ca. 100 x 150 cm. Seitlich mit eingenähter Heißleine. Leichte Altersspuren, Zustand 2.
498963
2.800,00

Waffen-SS: Skizzenblatt eines PK Zeichners "Deutscher Frontoffizier"

Din A 4 , in Bleistift, signiert und datiert 1944.
484955
60,00

Waffen-SS Beobachtungsuhr M-B, A. Lange & Söhne Glashütte Werk-Nr. 215 803

um 1944.  SS-Beobachtungsuhr, Werk Kal. 48 mm, Gehäuse-Durchmesser 65 mm, das Gehäuse als Fliegerarmbanduhr gearbeitet, aus Messing grau mattiert. Die Uhr mit herausziehbarer Krone und Anhaltevorrichtung, mit großem schwarzen Spezialzifferblatt wie von der Waffen-SS vorgeschrieben mit Bezeichnung "W-SS" sowie "M-B", anstelle der Zahlen III und IX verlängerte Trennungsstriche 15 und 45, mit Leuchtziffern und-zeigern, Sekunde an der Zifferblattmitte, 1/5. Sekunde springend, Sekundenzeiger am rückwärtigen Ende mit leuchtendem Strich versehen. Komplett am braunen vernieteten Lederarmband mit vernickeltem Verschluss. 

Im Jahr 1940 beauftragte das Waffen und Geräteamt der Waffen-SS die Fa. Lange & Söhne eine "Beobachtungsuhr für Messbatterie" (M-B) mit größerem Durchmesser zu entwickeln, auf Basis der Luftwaffen B-Uhr. Für die fotografischen Aufnahmen sollten die Sekundenziffern zusätzlich in Spiegelschrift aufgebracht werde. Nach den Prototypen im Silbergehäuse sollten vom März 1941 monatlich 10 Uhren abgeliefert werden. 1943 wurden lauf dem vorliegenden Dokument 22 dieser Uhren im vernickelten Messinggehäuse mit 65 mm Durchmesser von Lange & Söhne fertiggestellt. Eine dieser 1943 gefertigten Uhren ist mit der Seite des Versandbuch vom 22. Oktober 1943 ist abgebildet im Fachbuch von Konrad Knirin "Militäruhren - Military Timepieces" auf Seite 452.

Unser Exemplar stammt aus der Lieferung vom 29. Februar 1944. Die Uhr ist leicht getragen, auf der Rückseite des Gehäusedeckel mit eingeschlagener Werk-Nr. 215803, die Innenseite des Deckels gestempelt "Lange & Söhne Glashütte" sowie "C 84". Das Werk teilweise vergoldet, mit Bezeichnung "A. Lange & Söhne", 2-fach mit Werk-Nr. 215803. 
Anbei ein Zertifikat von Reinhard Reichel, dem Experten des Glashütter Uhrenmuseum aus dem Jahr 2002.
Die Uhr wurde von ca. 10 Jahren von einem deutschen Uhrmachermeister komplett zerlegt und gereinigt. Die Winkelhebelfeder und der Zeigerstellhebel wurden gegen Originalteile ersetzt. Der Lack des Gehäusemittelteils wurde erneuert, die Unruhewelle wurde bei einer vorherigen Reparatur nachgefertigt. (Schreiben des Uhrmachermeisters anbei). 
Die Uhr ist voll funktionsfähig und in gutem Zustand.
Dazu eine Fotokopie des Versandbuch der Fa. A. Lange & Söhne, datiert 29. Februar, Januar 1944. An dem Tag wurden 11 SS-Beobachtungsuhren an das SS-Führungshauptamt, Amt IX, Berlin-Wilmersdorf geliefert, per Wertpaket an die SS-Artillerie-Schule Glau. Bei der 3. aufgelisteten Uhr handelt es sich um unser Stück mit der Werk-Nr. 215 803.

Extrem selten, anhand der beiden vorliegenden Versandbuchseiten von 1943 und 1944 wurden wohl 33 Uhren hergestellt. Uns ist neben diesen beiden Stück keine weiteren SS-Beobachtungsuhren bekannt.
463936

SS KFZ-Autostander für die Chefs der 3 SS-Hauptämter

ab 1936. Autostander, im Zentrum großer SS Hoheitsadler in Bevo-Metallfaden gewebter Ausführung, aufgelegt auf ein schwarz/weiß diagonales Feld. Komplett mit dem original Metallrahmen, Schutzhülle aus Zelluloid. Maße 38 x 22,5 cm. Seitlich it 2 Metallhülsen zum aufstecken an die KFZ-Haltestange. Deutliche Gebrauchs- und Altersspuren, Zustand 2-.
Extrem selten.

Die Chefs der 3 SS-Hauptämter waren:
Für das SS-Hauptamt SS-Obergruppenführer August Heißmeyer (1935–1939) und SS-Obergruppenführer Gottlob Berger.
Für das SS-Führunghauptamt SS-Obergruppenführer Hans Jüttner.
Für das Rasse- und Siedlungshauptamt SS-Gruppenführer Walther Darré ( bis September 1938) SS-Brigadeführer Günther Pancke (12. September 1938 bis 9. Juli 1940)
425648
15.000,00
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