Kaiserliche Marine

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Kaiserliche Marine Schnapsflasche "Matrose"

Um 1910. Biskuit-Porzellan, koloriert. Der Verschluss als Tellermütze "getarnt".  Höhe 22,5 cm. Zustand 2.
382768
€ 140,00
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Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg - Großes Ölgemälde Kapitänleutnant Hellmuth von Mücke, Kommandant der S.M.S. Ayesha

Um 1916. Porträt in Uniform als Kapitänleutnant. Der Offizier als Dreiviertelfigur im leichten Viertel-Profil dargestellt. Im Hintergrund ein angedeuteter Raum, rechts schwach zu erahnen eine Kommode, neben dem Offizier ein niedriger Tisch mit rotem Tuch. Darauf die Schirmmütze, deutlich zu erkennen die von goldenem Eichenlaub eingefasste Kokarde mit der Kaiserkrone. Mücke in dunkelblauem Dienst-Rock, darunter das weiße Hemd mit der schwarzen Halsbinde, auf den Ärmeln des Rocks die Ärmeltressen, auf den Schultern die entsprechenden Schulterstücke, auf der Brust das Eiserne Kreuz 1. Klasse, um den Leib das schwarze schwarze Dolchkoppel für Offiziere, deutlich zu erkennen auf dem vergoldeten Schloss die Chiffre “W”, links der Offiziersdolch mit der Kaiserkrone auf dem Knauf, in der rechten Hand die weißen Handschuhe. In der unteren rechten Ecke die Signatur des Künstlers “K. Lehmann Düsseldorf”.
Öl auf Leinwand auf Holzrahmen gezogen, im goldfarbenen Rahmen. Maße 113 x 162 cm. Die Malerei vereinzelt mit kleinen Farbabplatzungen. Gut erhalten. Zustand 2.

Ein sehr schönes Gemälde.

Hellmuth von Mücke (* 25. Juni 1881 in Zwickau; † 30. Juli 1957 in Ahrensburg) trat am 7. April 1900 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges war er Kapitänleutnant (seit 20. April 1910) und Erster Offizier an Bord des Kleinen Kreuzers SMS Emden im deutschen Ostasien-Geschwader. Die Emden war mit dem Rest des Geschwaders in Tsingtau stationiert. Der Kommandeur Maximilian von Spee erkannte, dass der deutsche Stützpunkt Tsingtau nicht zu halten sein würde, und beschloss daher, Richtung Südamerika auszulaufen, um nach Deutschland zu fahren. Die Emden sollte diesen Abzug decken, indem sie durch Handelskrieg den britischen Nachschub stören und britische Kampfverbände auf sich ziehen sollte. Bis Ende 1914 verliefen die Kaperfahrten erfolgreich. Für den 9. November 1914 war ein Treffen mit dem Versorgungsschiff Buresk geplant, das bei Direction Island (Kokosinseln) stattfinden sollte. Eine auf der Insel befindliche Funkstation sollte ausgeschaltet werden. Zu diesem Zweck landete von Mücke mit einem Landungszug von insgesamt 50 Mann, die mit Gewehren, Pistolen und vier Maschinengewehren bewaffnet waren. Die Operation verlief ohne Zwischenfälle, die Station konnte jedoch noch einen Notruf absetzen. Dieser wurde von einem australischen Truppentransport-Konvoi aufgefangen, der daraufhin den Leichten Kreuzer HMAS Sydney zur Aufklärung entsandte. Die Sydney wurde zwar von der Emden gesichtet, jedoch ging die Besatzung zunächst davon aus, dass es sich um die Buresk handele. Bei dem anschließenden Gefecht trug die Sydney mit ihrer überlegenen Bewaffnung den Sieg davon. Die Reichweite der Geschütze der Sydney machte es möglich, die Emden vernichtend zu schlagen. Von Mückes Kommando saß auf Direction Island fest. Er war entschlossen, seine Männer nicht in Gefangenschaft gehen zu lassen und beschlagnahmte daher den zufällig vor der Insel liegenden Dreimast-Schoner Ayesha, um zurück zu den deutschen Linien zu kehren. Nach der Beschlagnahmung der Ayesha versorgte die englische Besatzung der Funkstation ihn mit Lebensmitteln, konnte aber unbemerkt die Dichtungen der Seeventile des Seglers entfernen, so dass das Schiff ständig Wasser machte und die Lenzpumpen nicht einwandfrei funktionierten. Er steuerte zunächst Sumatra an, es schien nach wenigen Tagen jedoch so, als sei das Unternehmen zum Scheitern verurteilt. Die Ayesha war wegen ihres schlechten Zustandes schon außer Dienst gestellt und abgetakelt worden. Das Schiff war undicht, zudem konnten die vier Trinkwassertanks nicht gereinigt werden, so dass drei von ihnen faulten und daher unbrauchbar waren. Erschwerend kam die Flaute auf See hinzu. Trotz allem erreichte von Mückes Trupp am 13. oder 14. Dezember 1914 Padang. Da Indonesien als Kolonialbesitz zu den Niederlanden gehörte, die im Krieg neutral waren, musste von Mücke binnen 24 Stunden wieder auslaufen. Es gelang ihm, über den deutschen Konsul ein Treffen mit dem deutschen Frachter Choising zu vereinbaren. Am 14. Dezember setzte die Mannschaft auf den Frachter über und versenkte die Ayesha. Von Mücke hatte in Padang erfahren, dass Deutschland mit dem Osmanischen Reich verbündet war, und versuchte daher, über Arabien und die Türkei nach Deutschland zurückzukehren. Da das Rote Meer von alliierten Kriegsschiffen kontrolliert wurde, liefen sie Hodeidah (heute im Jemen) an und gingen dort unbemerkt an Land. Von Mückes Ziel war die Hedschas-Bahn, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut worden war und Arabien von Norden nach Süden verbinden sollte. In Houdaidah angekommen, erfuhr er jedoch, dass die Vollendung des letzten Teilstückes in den Wirren der Araberaufstände im Osmanischen Reich abgebrochen worden war. Er beschloss daher, über Land nach Sanaa zu marschieren. Dort angekommen erfuhr er jedoch nur wenig Unterstützung von den türkischen Statthaltern. Der türkische Militärgouverneur erhoffte sich von den deutschen Soldaten Hilfe gegen die aufständischen Araber und blockierte zwei Monate die Weiterreise. Nachdem von Mücke das Insistieren des türkischen Gouverneurs mehrfach zurückgewiesen hatte, trat seine Mannschaft den Rückweg nach Houdaidah an. Marsch des Emden-Landungszuges von Hodeida bis El-Ula (9. Januar bis 6. Mai 1915) Dort organisierte von Mücke zwei Daus, mit denen sie das Rote Meer nordwärts segelten. Um Begegnungen mit feindlichen Kampfschiffen zu entgehen, fuhren die beiden Boote durch Korallenriffe entlang der Küste. Die größere und schwerere der beiden Daus lief auf eines der Riffe auf und sank. Die gesamte Besatzung konnte auf das kleinere Boot gerettet werden, welches, mit 70 Mann besetzt, am 18. März 1915 die Region von Dschidda erreichte, wo von Mücke an Land ging. Er lernte einen ehemaligen türkischen General kennen, der angesichts der Araberaufstände um seinen Besitz fürchtete und sich dem Marsch der deutschen Matrosen anschloss. Es wurden Kamele und Treiber organisiert, und schließlich brach die Karawane Richtung Mekka auf. Von Mücke hatte nach wie vor die Hedschasbahn als Ziel vor Augen. Ein überraschender Beduinenangriff konnte mit den mitgeführten Maschinengewehren zunächst abgewehrt werden, aber drei seiner Leute starben im Kugelhagel der Beduinen. Die angreifenden Beduinen beendeten ihren Angriff zunächst. Nach weiteren drei Tagen in der Stellung war das Wasser aufgebraucht und die Lebensmittelvorräte fast am Ende. Zwei Unterhändler, darunter ein europäisch gekleideter, erschienen mit einer weißen Fahne. Abdullah, der Sohn des Emirs von Mekka, bot seinen Schutz an. Von Mücke ging auf das Angebot ein, wurde aber zunehmend vom Gefühl erfasst, dass die Deutschen eher als Gefangene denn als Gäste betrachtet wurden. Daher traf er Fluchtvorbereitungen. Als der Sohn des Emirs für eine kurze Zeit in Mekka weilte, gingen die Emdenfahrer an Bord einer Dau und segelten die Küste in Richtung Norden entlang. Besatzungsmitglieder von SMS AYESHA im Garten des Kaiserlichen Konsulats in Damaskus 11 Mai 1915. Am 29. April 1915 ging die Mannschaft am Nordende des Roten Meeres wieder an Land, nach wie vor auf der Suche nach der Hedschasbahn. Nach einigen Tagen Marsch war der Glaube an die Existenz dieser Bahn weitgehend verblasst, lediglich von Mücke hielt am Ziel fest. Am 7. Mai erreichte die Truppe dann tatsächlich die Bahnlinie. Ihr weiterer Weg führte sie mit dem Zug durch Syrien nach Konstantinopel. In der Zwischenzeit war der Landungszug berühmt geworden, und in jedem Bahnhof gab es festliche Empfänge mit den lokalen Würdenträgern. Am 23. Mai 1915 trafen die Überlebenden (sechs Mann waren unterwegs gestorben oder gefallen) in Konstantinopel ein. Kapitänleutnant von Mücke, dessen erstes eigenes Kommando der Landungstrupp war, meldete seine Männer bei dem deutschen Marinebefehlshaber in Konstantinopel mit den Worten: „Euer Exellenz, melde gehorsamst, Landungszug SMS Emden in Stärke von 5 Offizieren, 7 Unteroffizieren und 37 Mann zur Stelle!“. Damit gelang ihm mit seinen Soldaten der Anschluss an die eigenen Linien, im Gegensatz zu Teilen der Besatzung der SMS Tsingtau unter Kapitänleutnant Erwin von Moeller, die Ende Mai oder Anfang Juni 1916 nördlich von Dschidda von Arabern überfallen und getötet wurden. Die Männer des Landungstrupps waren somit die einzigen Mitglieder des Ostasien-Geschwaders, die vor Kriegsende ihre Heimat erreichten. Nach den obligatorischen Ehrenempfängen und Zeremonien wurden die Mitglieder des Landungszuges auf verschiedene Fronten verteilt. Etwa die Hälfte von ihnen fiel in kurzer Zeit, was zu von Mückes späteren pazifistischen Ansichten beitrug. Zunächst diente er jedoch weiterhin beim Militär, 1916 als Führer der Flussabteilung auf dem Euphrat, 1917 als Chef der deutschen Donau-Halbflottille. Bei Kriegsende schied er im Rang eines Korvettenkapitäns aus der Marine aus. Im Dritten Reich galten von Mückes Schriften als „nationalbolschewistisch“. In den Jahren 1937 und 1939 kam er zweimal kurzzeitig in KZ-Haft. Schon 1933 hatte er Schreib- und Redeverbot erhalten. Nachdem er wegen seiner publizistischen Tätigkeiten während der Zeit des Nationalsozialismus verfemt wurde, setzte er sich in der jungen Bundesrepublik vehement gegen die Wiederbewaffnung ein. Er starb am 30. Juli 1957 im Alter von 76 Jahren an Herzversagen. 

Aufgrund der Größe des Bildes wird eine Selbstabholung oder Übergabe auf einer Messe erbeten.
351397
€ 4.500,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kommando S.M.S. Kaiser Karl der Grosse"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn. Dorn verbogen. Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Die SMS Kaiser Karl der Große war das vierte Schiff der Kaiser-Friedrich-Klasse, einer Klasse von fünf Linienschiffen der Kaiserlichen Marine. Sie wurde 1902 in Dienst gestellt. 1909 erfolgte schließlich die Außerdienststellung und die Zuteilung zur Reserve-Formation der Ostsee. 1914 wurde sie reaktiviert und dem V. Geschwader zugeteilt.
327637
€ 200,00
3
€ 150,00
5

Kaiserliche Marine REPLIK(!) eines Reservistenkruges "Mtr. Eschborn" "1. Hochsee-Torpedoboots-Flotille Wilhelmshafen 1907-1910"

Fertigung um 1960. 0,5 Liter Porzellan-Krug, mit Bodenbild und Zinndeckel. Zustand 2.
382075
€ 120,00
6

Kaiserliche Marine Reservistenkrug für den Reservisten "Kirberg" auf der S.M.S. "Wettin" 1908

Cremefarbener 0,5 Liter Steingut-Krug, reliefiert und bemalt. Der Zinndeckel mit Matrose mit Fahne. Höhe 32 cm. Zustand 2.

Die SMS Wettin war ein Schlachtschiff der Wittelsbach-Klasse und wurde 1902 in Dienst gestellt.

382130
€ 750,00
4

Kaiserliche Marine Gerahmte Fotografie "Zur Erinnerung an die infanteristische Ausbildung - Unterseeboots-Abteilung Kiel-Wik"

1911. Maße des Fotos ca. 22,8 x 17 cm. Unter dem Bild die Namen der dort abgebildeten Personen. Markierung des Ateliers "...Langenschwadt, Wik". Maße des Rahmens 38,5 x 33 cm. Rückseitig mit Stempel des Rahmengeschäftes "Boller ... Neustadt i. Holstein". Zustand 2.
363913
€ 120,00
6

Kaiserliche Marine Reichsdienstflagge

Um 1910. Farbig bedrucktes Flaggentuch, Maße 90 x 150 cm. Rückseitig mit Kammerstempel der Kaiserliche marine Krone über M "R.D.Fl.". Sehr farbfrisch, allerdings mit leichten Mottenschäden. Zustand 2-.

Die Reichsdienstflagge wurde von allen Reichsbehörden geführt, die nicht die Reichskriegsflagge führten. Dies waren alle Dienststellen im Bereich des Auswärtigen Amtes einschließlich der Schutzgebiete und der Kaiserlichen Marine. 
355552
€ 1.450,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kassenverwaltung des Sperrkommandos Borkum"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn. Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das Sperrkommando "Borkum" war für die Verteidigung des Ems-Zuganges verantwortlich.
327542
€ 250,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kommando der 6.[?] Minenräum Halbflottille"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 1250". Mit Nutzungsspuren, etwas undeutlich, Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.






327052
€ 200,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "SP. Schiff II "Venetia""

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig Dorn mit Gewinde, am Rand markiert "R XIII 925". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Bei dem Sperrbrecher 2 "Venetia" handelt es sich um ein 1890 gebautes ziviles Handelsschiff, dass zu Beginn des Krieges in einen Minenleger umgebaut wurde. Am 25.9.1915 wurde es versenkt.


327009
€ 250,00
9

Kaiserliche Marine Reichskriegsflagge mit Kriegsmarine Abnahme

150 x 250 cm, farbig bedruckt, sehr farbfrisch. Mit Herstellerstempel "Plüschweberei Grefrath" und Kriegsmarine Abnahme, minimale Lager- und Mottenschäden. Zustand 2.

Die alte Kaiserliche Reichskriegsflagge wurde bei allen Schiffen der Deutschen Kriegsmarine nur 1 Mal im Jahr jeweils am 31.5. gesetzt zum Skageraktag. Im Gedenken an die K.u.K. Kriegsmarine wehte an dem Tag auf dem Schweren Kreuzer "Prinz Augen" die alte österreichische Kriegsflagge.
379618
€ 1.000,00
2

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg Meissen-Erinnerungsteller "U 9"

blaues Dekor unter Glasur, mit Darstellung des aufgetauchten U-Boots, rückseitig Glasur beschädigt !
372048
€ 350,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kaiserl. Marinekorps Kassenverwaltung der Marine-Feldartillerie-Abteilung"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "[R] XIII 1031". Rückseitig und am Rand etwas korrodiert, Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.
327317
€ 300,00

Kaiser Wilhelm II. - persönliches Bordgeschirr der S.M.Y. Iduna im Kaiserlichen Yacht Club ( KYC ) - Essteller

weißes Porzellan goldgerändert, leicht gemuldet. Durchmesser 22 cm. Im Spiegel der farbige, goldradierte Hohe Orden vom Schwarzen Adler mit umlaufender Ordenskette. Auf der Fahne die Kaiserliche Standarte über Schriftbandeau "K.Y.C. IDUNA". Blaumarke Szepter, Reichsapfel KPM in eisenrot, 1906, mit dem alten Aufkleber des Auktionshauses Christie's. Am Rand eine kleine Absplitterung, sonst im sehr schönen Zustand.
323362
€ 800,00
4

Kaiserliche Marine / U-Bootwaffe - Festzeitung der Marine Ingenieur Applikanten des Verbandes der U-Schule 1917-18

Druck : Burmeister Kiel, Sept. 1918, 27 S. Manuskript-Druck, humoristische Texte u. Zeichnungen, gebunden mit patriotischen seidigem Band, DinA4, vorne mit großem Gruppenfoto; Zustand 2.
371542
€ 75,00
3

Kaiserliche Marine - Brotbeutel

Kammerstück mit Markierung "B.A.W. 8.7.91" und "II.M.A.1 66/96" und Namensetikett "Schaeffer", auf dem Schultergurt "Parole Heimat", auf dem Deckel "Reserve hat Ruh 96/99", Wappen von Lübeck etc., Zustand 2-3
235241
€ 175,00
3

Erinnerungsbild an den Feuerwerksmaat Matthias Denk der S.M.S. "Goeben"

gefallen am 8. August 1915 im Schützengraben auf Gallipoli nach freiwilliger Meldung zur Landverteidigung der Dardanellen. Im Zentrum Uniformfoto Denks, die Umrahmung aquarelliert mit Darstellung der Germania mit Putti, am Unterrand die Dardanellen und "SMS Goeben vor Messina 6. August 1915" sowie Gedenkinschrift. Signiert "C.F. Blum 1915", das Passepartout bezeichnet "Gezeichnet u. gemalt von C.F. Blum Nürnberg 1915". 127,5 x 89,5 cm.

In der sog. Augustoffensive der Entente versuchten rund 20.000 Mann der Landungstruppe endgültig die Schlacht um Gallipoli zu gewinnen. Obwohl ihnen anfangs nur rund 1500 Türken und einige deutsche Soldaten gegenüberstanden, endete die Offensive unter dem Kommando des unfähigen Gen.Lts. Sir Frederick Stopford in einem verlustreichen Fiasko
219163
€ 1.150,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kommando 3. Abteilung 2. Matrosen-Regiment"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn. Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das 2. Matrosen-Regiment gehörte zur 2. Marine-Brigade der 1. Marine-Division des Flandern-Korps.


327622
€ 300,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Ev. Stationspfarrer der Ostsee"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 703". Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Von der Preußischen Marine wurde die Marinestation der Ostsee am 1. Mai 1854 in Danzig eingerichtet; im März 1865 wurde sie nach Kiel verlegt. Ihr unterstanden die I. Marineinspektion mit der Matrosendivision und der Werftdivision, ab 1898 die Inspektion der Marineinfanterie mit den Seebataillonen und ab 1896 die Inspektion des Torpedowesens. 1914 wurde für den Krieg in der Ostsee die neue Dienststelle des „Oberbefehlshabers der Ostseestreitkräfte" (OdO) geschaffen. 
327531
€ 300,00
5

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Ksl. Marineluftschiffabteilung Marinedetachement Namur"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 948". Rückseitig korrodiert. Zustand 3.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.






327486
€ 300,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Marinekorps Bewegliche Schwere Korpsartillerie Kassenverwaltung"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 816". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.


327243
€ 350,00
2

Kaiserliche Marine Reservistenflasche "[Woerth 1903/06]"

Beidseitig farbig bemalte Porzellanflasche mit Blechrahmen. Auf dem Schraubverschlussdeckel der gekrönte Adler. Ohne Tragekordel. Der Name des Reservisten nicht mehr zu lesen, der Name des Schiffes als Kratzspur in der Keramik erhalten. Zustand 2-.

Die Wörth war ein als Linienschiff klassifiziertes Panzerschiff und war von 1890 bis 1918 im Dienst. 1900 wurde das Schiff zur Niederschlagung des Boxeraufstandes nach China geschickt, griff aber nicht in die Kampfhandlungen ein.



371032
€ 180,00
5

Kaiserliche Marine großer Porzellanteller aus dem großen Speiseservice der Offiziersmesse der "S.M.S. Kaiser Wilhelm II."

um 1902. Großer Porzellanteller, weiß glasiert. Umlaufender Goldrand, Oben auf dem Rand die gekreuzten Flaggen von Kaiser Wilhelm II. als Großadmiral, darunter blaue Namensdevise mit goldenem Schriftzug "S.M.S. Kaiser Wilhelm II.". Im Spiegel das große Wappen Kaiser Wilhelm II. Mit umlaufender Ordenskette des Schwarzen Adler Ordens. Rückseitig mit Marke der Porzellanmanufaktur KPM sowie Jahreszahl 1902. Durchmesser 25,5 cm. Unbeschädigt, Zustand 2+.
Das große Speiseservice wurde nur während der Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. an Bord verwendet.

SMS Kaiser Wilhelm II. war ein Linienschiff der Kaiserlichen Marine. Das Schiff wurde als Panzerschiff I. Klasse „Ersatz Friedrich der Große“ 1896 auf der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven auf Kiel gelegt. Die Schiffstaufe beim Stapellauf vollzog der Bruder des Kaisers und Namensgebers, Prinz Heinrich von Preußen. Nach den Werftprobe- und Abnahmefahrten stellte das Schiff offiziell am 13. Februar 1900 beim I. Geschwader der Aktiven Schlachtflotte in Dienst und wurde zugleich Flottenflaggschiff. In diesem Verband versah es seinen Flottendienst, nahm an Manövern sowie Ausbildungsreisen teil und erfüllte die repräsentativen Pflichten des Flottenflaggschiffs auf Auslandsreisen und bei Empfängen. Diese Rolle währte bis zur Indienststellung des neuen Flaggschiffs SMS Deutschland im Jahr 1906. Anschließend wurde die Kaiser Wilhelm II. Flaggschiff des I. Geschwaders bis zur Außerdienststellung 1908. Mit Kriegsausbruch 1914 erfolgte die Reaktivierung und Zuteilung zum V. Geschwader. Die Verwendung beschränkte sich anfangs auf den Küstenschutz in der Nordsee und sporadische Unternehmungen in der Ostsee. Ab März 1915 wurde das Schiff aus der Front gezogen, die Besatzung reduziert und die Artillerie ausgebaut. Mit dem 5. März 1915 erfolgte die Verlegung nach Wilhelmshaven und dort am 26. April des Jahres die Übernahme der Funktion als Stabsschiff des Kommandos der Hochseeflotte. Die endgültige Außerdienststellung war am 10. September 1920. Die Schiffsglocke befindet sich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden.
357800
€ 1.200,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "IV. Batl. II. Marine Inf. Regiment"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XII 904". Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das 2. Marine-Infanterie-Regiment gehörte zur 3. Division des Marinekorps Flandern.
327158
€ 350,00
2

Kaiserliche Marine Gerahmtes Foto "Zur Erinnerung an unsere infanteristische Ausbildung ... 3. Kompagnie, 1. Matrosen-Division 1914"

Maße 41 x 35 cm, mit Signatur des Ateliers "Aug. Fahrenkrug, Photograph, Kiel ..." Der Rahmen mit einer kleinen Beschädigung, Zustand 2.
339657
€ 75,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kommando der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 1445". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das Kommando der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee war Teil der Ostseestreitkräfte der Kaiserlichen Marine. Befehlshaber war Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen. Mit Beginn des Waffenstillstandes mit Russland 1917 wurde die Dienststellung des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee aufgelöst.




327034
€ 300,00
2

Marine Ingenieur Verein - kleine Flagge

, Maße ca. 60 x 40 cm, Zustand 2
302449
€ 95,00
5

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "2. Marineinfanterie-Regiment"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 895". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das 2. Marine-Infanterie-Regiment gehörte zur 3. Division des Marinekorps Flandern.
327312
€ 350,00
1

Fachliteratur - Die deutschen Marinen 1818 - 1918 - Organisation, Uniformierung, Bewaffnung und Ausrüstung - Band 1 + 2

Wien, Verlag Militaria, 2011, Gebundene Ausgabe, Hartkartoneinband mit Schutzumschlag im Schuber, 1031 Seiten, 149 + 157 Farbbildtafeln, Zustand 2.
378856
€ 85,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Torpedoboots-Abnahme-Kommission"

Bleikern mit Messingmantel. Am Rand markiert "R XIII 2396". Dorn abgebrochen. Zustand 3.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.


327645
€ 120,00
5

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "2. Admiral des VI. Geschwaders"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Gewinde. Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Flaggschiff des Zweiten Admirals des Geschwaders war die "Ägir". Dieses ältere Schiff wurde 1914 reaktiviert. Befehligt wurde das Geschwader von Konteradmiral Ehler Behring. Dieser wurde als „Detachierter Admiral" in die östliche Ostsee abkommandiert. Die Stelle des Zweiten Admirals wurde nicht erneut besetzt.
327586
€ 250,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "2. Admiral der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 819". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das Kommando der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee war Teil der Ostseestreitkräfte der Kaiserlichen Marine. Befehlshaber war Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen. Mit Beginn des Waffenstillstandes mit Russland 1917 wurde die Dienststellung des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee aufgelöst.




327324
€ 300,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kommando der Seewehrabteilung Wilhelmshaven II"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 583". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Als Pendant zum Landheer wurden bei der Marine ausscheidende Mannschaften in die Reserve, später in die Seewehr I. Aufgebots, noch später in die Seewehr II. Aufgebots überführt. Bei Kriegsausbruch wurden im Ostseebereich (I.) und Nordseebereich (II.) Seewehrabteilungen zu je 4 Kompanien gebildet.







327488
€ 250,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Flottenstammdivision"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 937". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.






327327
€ 200,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "I. Marine-Brigade"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 961". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Die 1. Marine-Brigade gehörte zur 1. Division des Marinekorps Flandern. 1918 unterstanden ihr Matrosen-Regiment Nr. 1, das Küsten-Bataillon Nr. 1 und das Matrosen-Artillerie-Regiment Nr. 1.
327290
€ 350,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Gericht des 2. Admirals des III. Geschwaders"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 1451". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Zum 3. Geschwader mit dem Flaggschiff "Prinzregent Luitpold" gehörten einige der modernsten Schlachtschiffe, u.a. die Die "Kaiser" und "Kaiserin"
327262
€ 350,00
3

Kaiserliche Marine - Essteller aus dem Speiseservice der "S.M.Y. Hohenzollern"

Porzellan, weiß glasiert mit umlaufendem Goldrand. Oben auf dem Rand die Anwesenheitsstandarte von Kaiser Wilhelm II., darunter blaue Namensdevise mit goldenem Schriftzug "S.M.Y. Hohenzollern." Rückseitig mit Marke der Porzellanmanufaktur KPM, sowie Jahreszahl 1899. Durchmesser 25 cm. Unbeschädigt, Zustand 2.

Die S.M.Y. Hohenzollern diente von 1893 bis 1918 dem deutschen Kaiser Wilhelm II. als Staatsyacht für repräsentative Zwecke. Das Schiff gehörte zur Kaiserlichen Marine, die es als Aviso in der Liste der Kriegsschiffe führte.
377334
€ 900,00
7

Kaiserliche Marine Reichskriegsflagge

um 1915. Es handelt sich hierbei um ein offizielles Kammerstück, am Liek mit Kammerstempel "Krone M ", weiterhin "...Fl 0,95 x ...". Maße: 90 x 125 cm, beidseitig farbig bedrucktes Flaggentuch. Etwas fleckig, das Tuch mit kleinen Löchern, Zustand 2-3.



358816
€ 600,00
5

Kaiserliche Marine großer Porzellanteller aus dem großen Speiseservice der Offiziersmesse der "S.M.S. Deutschland"

um 1904. Großer Porzellanteller, weiß glasiert. Umlaufender Goldrand, Oben auf dem Rand die gekreuzten Flaggen von Kaiser Wilhelm II. als Großadmiral, darunter blaue Namensdevise mit goldenem Schriftzug "S.M.S. Deutschland". Im Spiegel das große Wappen Kaiser Wilhelm II. Mit umlaufender Ordenskette des Schwarzen Adler Ordens. Rückseitig mit Marke der Porzellanmanufaktur KPM sowie Jahreszahl 1902. Durchmesser 25,5 cm. Unbeschädigt, Zustand 2+.
Das große Speiseservice wurde nur während der Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. an Bord verwendet.

Die SMS Deutschland war ein Linienschiff. Am 19. November 1904 fand der Stapellauf statt, wobei Kaiser Wilhelm II. das Schiff nach der Taufrede des deutschen Reichskanzlers Bernhard von Bülow taufte. Am 26. September wurde die Deutschland das Flaggschiff des Prinzen Heinrich, des neuen Chefs der Aktiven Schlachtflotte. Sie nahm seitdem an den vielen Übungen der Schlachtflotte in Nord- und Ostsee, aber auch im Atlantik teil. 
357801
€ 1.200,00
5

Kaiserliche Marine Stempel "Marine-Luftschiff-Abteilung Feldpost Detachement"

Um 1915/16. Metall mit Holzgriff, Höhe gesamt ca. 12 cm. Zustand 2.

Zu Beginn des Krieges verfügt die Marine über nur ein Luftschiff bei der erst 1913 gegründeten Marine-Luftschiff-Abteilung in Nordholz. Ende 1914 standen bereits 3.700 Mann an 9 Standorten im Einsatz.
348751
€ 250,00
3

Deutsches Reich/Kaiserliche Marine Relief "Helgoland 1913"

Relief aus helgoländer Buntsandstein, im Vordergrund der Helgoländer Leuchtturm, rechts daneben die Reichskriegsflagge, links die Fahne von Helgoland grün/rot/weiß, darüber der Schriftzug "Helgoland 1913", Maße ca. 12 x 10 cm, Zustand 2.

1890 ging Helgoland an Preußen. Es wurde in den Kreis Süderdithmarschen in der Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Größere Teile der Insel wurden zu einer Seefestung ausgebaut. In den Gewässern Helgolands fanden während des Ersten Weltkriegs 1914 das erste Seegefecht bei Helgoland und 1917 das zweite Seegefecht bei Helgoland statt.
299667
€ 150,00
3

Meissen-Teller Kaiserliche Marine Unterseeboot " U 9 "

blaues Dekor unter Glasur, 4. Wahl, Zustand 2
118503
€ 650,00
3

Kaiserliche Marine Schiffswappen des kleinen Kreuzers "SMS Arcona" .

Metallwappen farbig lackiert, originalmontiert. Höhe 18 cm, rückseitig mit Schriftzug: Kap Arcona Rügen, Zustand 2.
327712
€ 100,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Hilfskriegsschiff Rügen"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 995". Zustand 2-.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.

Das erst 1914 in Dienst gestellte Fahrgastschiff Rügen wurde zu Kriegsbeginn in ein Hilfs-Minenschiff umgerüstet. Im Zweiten Weltkrieg diente das Schiff als Lazarettschiff. 1946 wurde sie als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgeliefert
327199
€ 250,00
9

Kaiserliche Marine - S.M.S Jaguar Großes Erinnerungsbild in Seidenstickerei

Fertigung von 1920. In goldfarbenem Holzrahmen, Maße 63 x 93 cm, die Seidenstickerei mehrfarbig gewebt mit einem fliegenden Adler, der die Reichskriegsflagge hält, darüber Spruchband "Zur Erinnerung an meine Dienstzeit China Japan 1914. 1920.", unter der Flagge ein Rettungsring mit dem Namen des Schiffes "S.M.S Jaguar", darin eine Fotografie des Matrosen, darunter gestickt die Ansicht des Kanonenbootes. Zustand 2-3.

Das Kanonenboot Jaguar war ab 1899 in Ostasien im Dienst. 1900/1901 nahm es an den Kämpfen in China anlässlich des Boxeraufstands teil. 1914 beschoss es während der Belagerung von Tsingtau japanische Stellungen und wurde nach der Kapitulation Tsingtaus von der Besatzung gesprengt. Die Besatzung wurde in Japan interniert. Sehr interessant, der Matrose hat sich sein Reservistenbild nach Ende der Kriegsgefangenschaft 1920 anfertigen lassen - mit den Fahnen der Alliierten bzw. Feinde aus dem Weltkrieg !

Ein seltenes Zeugnis dieser Ereignisse!



375590
€ 1.200,00
4

Kaiserliche Marine großer Porzellanteller aus dem großen Speiseservice der Offiziersmesse der "S.M.S. Kurfürst Friedrich Wilhelm"

um 1902. Großer Porzellanteller, weiß glasiert. Umlaufender Goldrand, Oben auf dem Rand die Flagge der Brandenburgischen Marine, darunter blaue Namensdevise mit goldenem Schriftzug "S.M.S. Churfürst Friedrich Wilhelm". Im Spiegel das große Wappen Brandenburgs. Rückseitig mit Marke der Porzellanmanufaktur KPM. Durchmesser 25,5 cm. Unbeschädigt, Zustand 2+.
Das große Speiseservice wurde nur während der Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. an Bord verwendet.

Die SMS Kurfürst Friedrich Wilhelm war ein Panzerschiff, 1899 neu als Linienschiff klassifiziert, der Brandenburg-Klasse der Kaiserlichen Marine. Die Kurfürst Friedrich Wilhelm wurde 1890 bei der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven auf Kiel gelegt, am 30. Juni 1891 als erstes Schiff der neuen Klasse in Anwesenheit des Kaiserpaares getauft und vom Stapel gelassen. Die Kurfürst Friedrich Wilhelm wurde am 16. November 1894 Flaggschiff der I. Division des Manövergeschwaders. Nach Einsatz in der Flotte und 1900/1901 auch vor China wurde das Schiff im September 1910 an das Osmanische Reich verkauft, wo es unter dem neuen Namen Barbaros Hayreddin bis zur Versenkung am 8. August 1915 in den Dardanellen durch ein britisches U-Boot Dienst tat.
352293
€ 850,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Darranlage Kiel"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 1509". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.


327118
€ 250,00
9

Kaiser Wilhelm II. - persönliches Bordgeschirr der S.M.Y. Iduna im Kaiserlichen Yacht Club ( KYC ) - großer Speiseteller

weißes Porzellan goldgerändert, leicht gemuldet. Durchmesser 25,5 cm. Im Spiegel der farbige, goldradierte Hohe Orden vom Schwarzen Adler mit umlaufender Ordenskette. Auf der Fahne die Kaiserliche Standarte über Schriftbandeau "K.Y.C. IDUNA". Blaumarke Szepter, Reichsapfel KPM in eisenrot, 1907, mit dem alten Aufkleber des Auktionshauses Christie's. Unbeschädigt im sehr schönen Zustand.
323366
€ 1.200,00
3

Kaiserliche Marine großer Porzellanschale aus dem großen Speiseservice der Offiziersmesse der "S.M.Y. Hohenzollern"

um 1909. Tiefe Schale für Salat, Nachspeise oder Gebäck, weiß glasiert mit umlaufendem Goldrand. Oben auf dem Rand die Anwesenheitsstandarte von Kaiser Wilhelm II., darunter blaue Namensdevise mit goldenem Schriftzug "S.M.Y. Hohenzollern.". Im Spiegel das große Wappen "Kaiser Wilhelm II." mit umlaufender Ordenskette des Schwarzen Adler Ordens. Rückseitig mit Marke der Porzellanmanufaktur KPM, sowie Jahreszahl 1909. Durchmesser 19,5 cm. Unbeschädigt, Zustand 2+.
Das große Speiseservice wurde nur während der Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. an Bord verwendet.

Die S.M.Y. Hohenzollern diente von 1893 bis 1918 dem deutschen Kaiser Wilhelm II. als Staatsyacht für repräsentative Zwecke. Das Schiff gehörte zur Kaiserlichen Marine, die es als Aviso in der Liste der Kriegsschiffe führte.
259281
€ 1.200,00
6

Kaiserliche Marine Vase "S.M.S. Augsburg 1914"

Porzellan, farbig bemalt, schöne Darstellung des Kreuzers in Fahrt, der Boden mit Marke des Herstellers Krone "M&O 902 3343/3". Höhe 12 cm. Zustand 2.

Die S.M.S Augsburg war ein moderner, 1910 in Dienst gestellter, kleiner Kreuzer der Kaiserlichen Marine. Eingesetzt wurde er in der Ostsee.

Die Porzellanfabrik Metzler & Ortloff war ein Porzellanhersteller aus Ilmenau (Thüringen).
375482
€ 350,00
3

Kaiserliche Marine Gerahmte Fotografie eines Ausbildungslehrganges

Um 1910. Maße des Fotos ca. 22,5 x 17 cm. Unter dem Bild die Namen der dort abgebildeten Personen. Markierung des Ateliers "...Langenschwadt, Wik". Maße des Rahmens 38,5 x 33 cm. Zustand 2.
363917
€ 40,00
5

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg Patriotischer Erinnerungsteller Otto Weddigen U9 und U29

großer Teller mit Darstellung eines aufgetauchten U-Bootes mit Reichskriegsflagge, Abbild von Kapitänleutnant Weddigen mit dem Pour le Mèrite in Uniform der kaiserlichen Marine.
Blaugrau auf Weiß, rückseitig mit Manufaktur-Marke "Fraureuth Unterglasur", Durchmesser 295 mm. Zustand 2
Gestaltet von Max Münch, Porzellangestalter 1915 - 1926 der Kunstabteilung der Porzellanfabrik Fraureuth AG.
KaLeu Weddigen sank mit seiner Mannschaft auf U29 am 18. März 1915, östlich des Pentland Firth.

372060
€ 970,00
4

Kaiserliche Marine Reichskriegsflagge

113 x 191 cm, farbig gedruckt, ohne Stempel, leichte Mottenspuren, Zustand 2-.
372081
€ 800,00
4

Kaiserliche Marine Siegel/Petschaft "Kriegs Marine Garnisonsverwaltung Berlin Johannisthal"

Bleikern mit Messingmantel, rückseitig mit Dorn, am Rand markiert "R XIII 748". Zustand 2.

Restbestand aus dem ehemaligen Reichsmarineamt, um 1919.




327057
€ 250,00
7

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg Meissen-Erinnerungsteller für die Besatzungsangehörigen des "Frachttauchboot Deutschland" "

Teller aus der Porzellanmanufarkur Meißen mit Darstellung des Handels-U-Bootes "Deutschland" auf See, darüber das Wappen der Hansestadt Bremen. Blaues Dekor unter Glasur. Rückseitig mit Schwertermarke und Beschriftung "August 1916". Zustand 2+.
Die Deutschland war ein deutsches Handels-U-Boot aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, später als SM U 155 der Kaiserlichen Marine ein erfolgreicher Unterseekreuzer.
Am 8. November 1915 wurde in Bremen die neue Deutsche Ozean-Reederei (DOR) gegründet. Bei der Gründung gaben sie ein frachttragendes U-Boot, die Deutschland, in Auftrag. Zweck war der Durchbruch durch die britische Blockade der Nordsee. U-Deutschland wurde am 28. März 1916 vom Stapel gelassen und in das Handelsschiffregister eingetragen. Die Deutschland wurde am 19. Februar 1917 in Dienst gestellt.
Das Boot fuhr am 23. Juni 1916 unter Kapitän Paul König aus und trug eine für die Vereinigten Staaten wichtige Ladung von 163 t Farbstoffen und pharmazeutische Rohstoffe im Wert von 60 Mio. Reichsmark sowie Bank- und Diplomatenpost. Die Deutschland war das erste U-Boot, das den Atlantik durchquerte. Sie erreichte Baltimore am 8. Juli 1916 und übernahm dort ihre Rückladung, bestehend aus 348 t Kautschuk, 341 t Nickel und 93 t Zinn. Am 25. August 1916 erreichte sie Bremerhaven. Insgesamt hatte sie 8.450 sm, davon 190 sm in Tauchfahrt, zurückgelegt. Am 10. Februar 1917 wurde das U-Handelsschiff Deutschland aus dem Schiffsregister gelöscht.
375081
€ 1.100,00