Kriegsmarine 1933 - 1945

Kriegsmarine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften

Eigentumsstück, dunkelblaue Tellermütze, komplett mit Metallfaden gewebtem Mützenband "Kriegsmarine", sowie Hoheitsadler über Kokarde, diese leicht oxidiert. Innen hellbraunes Schweißband mit weißen Durchzügen seitlich mit Herstellerstempel "Geigers Original Taifun Mütze" und Zelluloidtrapez mit Herstellermarkierung "A. G. Aug.Geiger Dänischestrasse 24". Kopfgröße ca. 56. Zustand 2.
525267
1.100,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für ein Offiziere auf U-boot 237

Schiffchen für einen Offizier auf U-237 Dunkelblaues Tuch in Offiziersqualität, umlaufende goldene Paspelierung, komplett mit Adler und Kokarde, in Metallfaden gewebte Ausführung, schwarzes Innenfutter sowie ein braunes Leder-Schweißband. An der Seite das Mützenabzeichen von U-237 aufgenäht, dieses ist aus versilbertem Zink gefertigt, es zeigt einen sechszackigen Stern mit einer Weltkugel im Zentrum, auf welcher ein Krokodil sitzt. Mit Sicherheit eines der seltensten U-Boot-Mützenabzeichen der Kriegsmarine. Leichte Alters- und Gebrauchsspuren sowie zwei bis drei kleine Mottenlöcher. Die Indienststellung von U-237 war am 30.01.1943. Am 14.05.1943 wurde es bei der Germaniawerft in Kiel durch Bomben des US-Militärs versenkt, jedoch wurde es geborgen und wieder repariert. Am 04.04.1945 durch Bomben der Royal Airforce in Kiel endgültig versenkt. Zustand 2
522918
2.300,00

Kriegsmarine Afrikakorps Tropenhelm

Korkausführung, mit sandfarbenen Leinen bezogen, komplett mit beiden Emblemen der Kriegsmarine, Adlerschild and Nationalwappen aus Aluminium, Kinnriemen nur zum teil erhalten. Innen mit dem typischen grünem Futter der Kriegsmarine, Schweißleder innen datiert 1942 sowie die Größenangabe 56. Getragenes Stück, Abnutzungsspuren und Schadstellen an der Lederstoßkante, sehr selten, Zustand 2-3.
477240
1.500,00

Kriegsmarine Zweispitz für Offiziere

um 1939. Eleganter Zweispitz mit schwarzem Nadelfilzbezug, seitlich mit schwarzem Ripsband, komplett mit der seidenen gefalteten Kokarde schwarz/weiß/rot, Goldkantille und großem vergoldeten Knopf mit aufgelegtem Hoheitsadler. Innen braunes Schweißleder und weißes Seidenfutter, Größe 57. Zustand 2.
469775
1.500,00

Kriegsmarine Stahlhelm M 42 für Kriegsschiffsbesatzungen

Der Stahlhelm in der gleichen schiefergrauen Tarnlackierung wie die Lackierung der Kriegsschiffe. Innen die Glocke seitlich mit Herstellerstempel "ET66" und im Nacken "2820". Das original Lederfutter am Blechring ebenfalls mit schiefergrauer Farbe überlackiert, der Kinnriemen fehlt. Kopfgröße ca. 57. Zustand 2.

Auf den Kriegsschiffen hatte nicht jedes Besatzungsmitglied einen Stahlhelm, sondern in erster Linie die Besatzung an Deck, speziell die Geschützbedienungen.
468788
2.200,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für Offiziere

Kammerstück, um 1941. Schiffchen aus dunkelblauem Tuch, komplett mit Bevo-gewebtem Schiffchenadler und Metallfaden handgestickter Kokarde, umlaufend mit goldener Metallfaden-Tresse. Innen schwarzes Futter, mit schnem Kammerstempel "Heinrich Balke Mützenfrabrik Bremen 1941", Größe 58. Zustand 2.
515577
1.250,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für Offiziere

mitbefördertes Kammerstück. Schiffchen aus dunkelblauem Tuch, komplett mit Bevo gewebten Hoheitsadler über Kokarde, umlaufend mit goldener Paspelierung aus Cellon. Innen schwarzes Futter, mit unleserliches Trägeretikett, Kopfgröße ca. 61. Paspelierung beschädigt, Zustand 2-.
523644
700,00

Kriegsmarine feldgraues Schiffchen für Mannschaften der Küstenartillerie

Schiffchen aus feldgrauem Tuch, komplett mit Bevo gewebten Effekten in dunkelgrün. Innen mit braunem Futter, Kopfgröße ca. 54. Kleines Loch neben der Kokarde. Zustand 3.
513449
600,00

Kriegsmarine feldgraue Schirmmütze für einen Offizier der Küstenartillerie aus dem Besitz von Oberleutnant (MA) der Reserve Johann Köstner, zuletzt Batteriechef Marine-Flak-Abteilung 820, St. Nazaire

um 1943. Feldgraue Schirmmütze in der typischen weichen Form für die Kriegsmarine. Fertigung aus feldgrauem Gabardine Tuch, dunkelgrüne Paspelierung. Der Mützenadler, Eichenlaubkranz und Kokarde in in Metallfaden handgestickter Auführung auf dunkelgrüner Unterlage. Die Mützenkordel in Silber an vergoldeten Marineknöpfen. Weicher schwarzer Mützenschirm aus Lackleder. Innen steingraues Schweißleder, marineblaues Futter mit Zelluloidtrapez, Größe 58. Leicht getragen, Zustand 2.


Wir konnten den Nachlass direkt aus der Familie erwerben. Anbei in Fotokopie die Dienstzeitbescheinigung, datiert 1948 sowie ein Ausweis der Kriegsmarinewerft St. Nazaire, datiert 1943.

Johann Köstner, geboren 4.2.1920, Eintritt in die Kriegsmarine 1938 bei der 2. Marine-Artillerie-Abteilung, von 1940 bis 1941 in den Marine-Flakabteilungen 232, 262 und 272, 1940 Feldwebellehrgang, , 1941 Flak- und Küsten-Artillerieschule , Flakleiter-Lehrgang, danach als Zugführer bei der Marine-Flak-Abteilung 292 und 809 als Zugführer. Von 1943 bis Kriegsende als Oberleutnant und Batteriechef bei der Marine-Flak-Abteilung 820 in St. Nazaire, Frankreich, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 1939 1. und 2. Klasse und dem Kriegsabzeichen der Marineartillerie.

Marine-Flak-Abteilung 820 Aufgestellt im Mai 1943 in St. Nazaire beim Marine-Flak-Regiment 22.
498381
3.500,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für Offiziere

Eigentumstück um 1942. Schiffchen aus dunkelblauem Tuch, komplett mit Cellonfaden handgesticktem Hoheitsadler und Bevo-Metallfaden gewebter Kokarde, umlaufend mit goldener Cellonkordel. Innen schwarzes Futter, Größe ca. 58. Leicht Stück in gutem Zustand.
469731
1.350,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für Offiziere der Beamtenlaufbahn

Kammerstück, um 1941. Schiffchen aus dunkelblauem Tuch, komplett mit Metallfaden handgesticktem Schiffchenadler in Silbergespinst für Beamte, und Bevo-gewebter Kokarde, umlaufend mit silberner Metallfaden-Tresse, oxidationsbedingt verfärbt. Innen schwarzes Futter, Größe 58. Zustand 2.
519793
1.200,00

Kriegsmarine feldgraue Schirmmütze für Offiziere der Küstenartillerie bzw. Marine-Landeinheiten

um 1943. Feldgraue Schirmmütze in der typischen weichen Form für die Kriegsmarine, feldgraue Gabardine, dunkelgrüne Paspelierung. Mützenadler, Eichenlaubkranz und Kokarde in in Metallfaden handgestickter Auführung auf dunkelgrüner Unterlage. Die Mützenkordel in seewasserfester Ausführung an vergoldeten Marineknöpfen. Innen braunes Schweißleder, helles Futter mit Zelluloidtrapez, mit Trägeretikett "Scheiffele, Oskar". Größe 57. Deutlich getragen, ein paar kleine Mottenschäden, Zustand 2-.
Eine schöne über viele Jahre getragene Schirmmütze.

454661
2.700,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für Mannschaften der "Vorpostenflottille Abschnitt Kanal"

Kammerstück, hergestellt im besetzen Frankreich.  um 1942. Schiffchen aus dunkelblauem Tuch, komplett mit Bevo-gewebtem Hoheitsadler und Kokarde. Auf der linken Seite aufgenäht das emaillierte Wappen der Vorpostenflottille Abschnitt Kanal. Innen blaues Futter, mit Herstellerstempel " "drapiere Parisienne Paris". Größe 59, Zustand 2-
329799
1.250,00

Kriegsmarine feldgraues Schiffchen für Offiziere der Küstenartillerie

Tuch sehr wahrscheinlich aus holländischen oder tschechischen Beständen, komplett mit Bevo gewebten Effekten, umlaufend mit goldener Paspelierung. Innen graues Seidenfutter, Größe ca. 60. Zustand 2.
505749
1.300,00

Kriegsmarine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften

Eigentumsstück, dunkelblaue Tellermütze, der Deckel ist abnehmbar, komplett mit Metallfaden gewebtem Mützenband "Kriegsmarine", sowie Metalladler über Kokarde ( einteilig ). Innen mit hellbraunem Schweißband, blaues Futter, Größe ca. 56. Lederfutter beschädigt, blaues Tuch ist fleckig und leicht beschädigt, Zustand 2-.
493688
850,00

Kriegsmarine Schiffchen für Mannschaften 

Kammerstück, um 1941. Dunkelblaues Tuch, komplett mit Bevo-gewebtem Schiffchenadler und Kokarde. Auf der linken Seite ein aufgenähtes handgefertigtes Herz, als Talisman/Glücksbringer. Innen schwarzes Tuchfutter, Größe ca. 57. Deutlich getragen, Zustand 2.


519792
700,00

Kriegsmarine Schiffchen für Mannschaften

Dunkelblaues Tuch, komplett mit Bevo-gewebtem Schiffchenadler und Kokarde. Innen schwarzes Seidenfutter mit R-B-Nr. und Größenangabe "54", Zustand 2.
515101
600,00

Kriegsmarine dunkelblaue Schirmmütze für einen Marinebeamten im Offiziersrang

um 1942. Elegante Schirmmütze in der typischen Form der Kriegsmarine, komplett mit dem Hoheitsadler für Marinebeamte und Silber Metallfaden handgestickten Eichenlaubkranz mit Eichenlaubkranz und Kokarde, silberne Mützenkordel, schwarzes Ripsband, weicher Lederschirm. Innen graues Schweißleder, blaues Innenfutter und Zelluloidtrapez. Größe ca. 54. Getragen, Zustand 2.
513730
1.500,00

Kriegsmarine Winterfellmütze 

entworfen nach der sowjetischen Feldmütze. Fertigung aus braunem Webpelz und blaugrauem Tuch, vorne mit Hoheitsadler der Kriegsmarine über Kokarde, seitlich mit Klappen, die Schnüre wurden ergänzt. Größe ca. 56. Stark getragen, Zustand 3


  
471758
700,00

Marine-SA dunkelblaue Schirmmütze für Mannschaften

Schirmmütze in der typischen Form der Kriegsmarine und Marine-SA, der vergoldete Metalladler mit RZM Markierung, 1 Splint fehlt, handgestickter Eichenlaubkranz auf dunkelblau, im Zentrum die SA-Metallkokarde. Schwarzer Lacklederriemen an vergoldeten Knöpfen, schwarzes Ripsband, Deckel abnehmbar. Innen graues Schweißband, blaues Seidenfutter, Größe ca. 55. Rahmen im Nacken gebrochen, Seidenfutter fleckig, Zustand 2.
496121
1.700,00

Kriegsmarine feldgraue Schirmmütze Admirale der Küstenartillerie 

um 1942. Elegante weiche Schirmmütze im typischen schnitt für die Kriegsmarine. Fertigung aus Gabardine feldgrauen Tuch, dunkelgrüne Paspelierung, weicher Lacklederschirm, komplett mit Gold gesticktem Hoheitsadler auf feldgrau sowie Gold gestickter Eichenlaubkranz und Kokarde auf dunkelgrünem Tuch, goldene  Mützenkordel für Admirale an Marineknöpfen. Innen mit steingrauem Schweißleder, marineblaues Futter und Zelluloidtrapez, Größe ca. 56. Getragene Mütze, Zustand 2. Sehr selten.
513692
4.500,00

Kriegsmarine blaues Schiffchen für Nachrichtenhelferinnen

1944, Kammerstück. Dunkelblaues Tuch, komplett mit Bevo gewebten Mützenadler, gelbe Paspelierung. Innen schwarzes Seidenfutter, mit Reichsbetriebsnummer, Größe 54. Zustand 1-.
468306
390,00

Kriegsmarine feldgraues Schiffchen für Offiziere der Küstenartillerie

Tuch sehr wahrscheinlich aus holländischen oder tschechischen Beständen, komplett mit Bevo gewebten Effekten, umlaufend mit goldener Paspelierung. Innen graues Seidenfutter, Größe ca. 60. Zustand 2.
505750
1.300,00

Kriegsmarine dunkelblaue Schirmmütze aus dem Besitz von Generaladmiral Rolf Carls

um 1942. Elegante Schirmmütze in der typischen Form der Kriegsmarine, komplett mit Gold Metallfaden handgesticktem Effekten, Hoheitsadler, Eichenlaubkranz mit Kokarde und Mützenschirm mit der doppelten Stickerei für Admirale, schwarzer Lacklederriemen an Marineknöpfen, schwarzes Ripsband. Innen steingraues Schweißleder, marineblaues Seidenfutter, unter dem Trapez mit Hersteller "Ernst Brendler Hamburg Admiralitätsstr. 1 seit 1879" Größe 55. Viel getragen, Zustand 2.
Diese Schirmmütze wurde vor einigen Jahren bei Hermann Historica mit weiteren Stücken aus dem Besitz von Admiral Carls versteigert.

Die typische Schirmmütze eines Admirals der Kriegsmarine, über viele Jahre täglich getragen. Die Kriegsmarine hatte lediglich 60 Admirale.

Rolf Hans Wilhelm Karl Carls (* 29. Mai 1885 in Rostock; † 24. April 1945 bei einem Bombenangriff in Bad Oldesloe) war ein deutscher Generaladmiral im Zweiten Weltkrieg.
Carls trat am 1. April 1903 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs diente Carls zunächst als Kapitänleutnant auf dem Kleinen Kreuzer Breslau. Mit diesem Schiff war er am 7. August 1914 am Durchbruch zu den Dardanellen beteiligt. Nach der Übergabe des Kreuzers an die Osmanische Marine blieb Carls als 1. Artillerieoffizier weiterhin an Bord des Kreuzers, der nunmehr unter dem Namen Midilli fuhr. Für seine Beteiligung an Unternehmungen im Schwarzen Meer wurde Carls mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes, dem Eisernen Halbmond, der Imtiyaz-Medaille in Silber mit Säbel sowie dem Osmanje-Orden IV. Klasse ausgezeichnet. Mitte Januar 1917 wurde er wieder nach Deutschland versetzt und absolvierte ab 15. April 1917 eine Ausbildung zum U-Boot-Kommandanten. Sein erstes eigenes Kommando erhielt er mit Schulboot U 9 am 31. März 1918, ehe er am 21. Juli 1918 U 124 übernahm und damit das Kriegsende erlebte. Carls schloss sich im April 1919 als Kompanieführer und Bataillonskommandeur der Marine-Brigade von Loewenfeld an und wurde 1922 in die Reichsmarine übernommen.  Ab 3. Oktober 1933 war er Chef des Stabes der Flotte und ab 29. September 1934 Befehlshaber der Linienschiffe. Diese Position behielt er auch nach der Umbenennung in Befehlshaber der Panzerschiffe bis zum 24. November 1936 bei. Zeitgleich fungierte er bis September 1937 als Befehlshaber der deutschen Seestreitkräfte vor Spanien anlässlich des Spanischen Bürgerkrieges. Ende Dezember 1936 wurde er zum Flottenchef ernannt und übernahm als Kommandierender Admiral am 1. November 1938 die Marinestation der Ostsee. Carls wurde am 31. Oktober 1939 Oberbefehlshaber des Marinegruppenkommandos Ost. Im Rahmen des Unternehmens Weserübung, der Besetzung Dänemarks und Norwegens, war Carls als Leiter des Operativen Führungsstabes des Marinegruppenkommandos West verantwortlich für die Vorbereitungen der Seeoperation Norwegen. Dafür wurde er am 14. Juni 1940 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Seit August 1940 war er zudem mit der operativen Führung der deutschen Seestreitkräfte in der Deutschen Bucht, Dänemark und Norwegen betraut.  Carls wurde Anfang März 1943 z. b. V. des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine gestellt und am 31. Mai 1943 ehrenvoll aus dem aktiven Dienst entlassen.

486790
8.500,00

Kriegsmarine Stahlhelm M 40

Der Stahlhelm in der gleichen schiefergrauen Tarnlackierung wie die Lackierung der Kriegsschiffe. Innen seitlich mit Markierung "SE64" und im Nacken mit "...240". Das original Lederfutter am Blechring, mit Kinnriemen. Kopfgröße ca. 55 1/2. Lederfutter beschädigt, Zustand 2-.
503182
1.500,00

Kriegsmarine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften

Kammerstück, um 1940/42Dunkelblaue Tellermütze mit abnehmbarem Deckel, komplett mit Metallfaden gewebtem Mützenband "Kriegsmarine", sowie Hoheitsadler über Kokarde. Innen mit braunem Schweißband, im schwarzen Futter mit Kriegsmarine Kammerstücke, Größe 56. Deutlich getragen,einige kleine Mottenschäden, Zustand 2-.
499421
900,00

Kriegsmarine Schiffchen für Mannschaften und Angehöriger der Hafenschutzflottille Bergen 

Kammerstück, um 1942/43. Dunkelblaues Tuch, komplett mit Bevo-gewebtem Schiffchenadler und Kokarde, seitlich mit aufgenähtem Wappen der Hafenschutzflottille Bergen. Innen schwarzes Futter, Größe ca. 57. Getragen, Zustand 2.

Nach der deutschen Besetzung Norwegens im April 1940 richtete die Kriegsmarine die Dienststelle des Seekommandanten Bergen ein. Sie unterstand dem Admiral der norwegischen Westküste. Die Hafenschutzflottille Bergen stand unter dem Kommando des Seekommandanten Bergen. Im März 1943 waren 4 Kriegsschiffkutter eingesetzt. Das waren die Kriegsfischkutter 
KFK 144 = NB 51 = ex. M 3113
KFK 145 = NB 52 = ex. M 3114
KFK 146 = NB 53 = ex. M 3117
KFK 147 = NB 54 = ex. M 3118
466854
1.100,00

Kriegsmarine Afrikakorps Tropenhelm

Korkausführung, mit seltenen weißen Anstrich über dem olivfarbenen Leinen, in der Ausführung mit dem großen Adler. Innen mit Lederschweißband, der Kinnriemen ist beschädigt, Größe ca. 53 1/2, Zustand 2..

Der weiße Anstrich wurde gegen die Hitze und Einwirkung der Sonnenstrahlen bevorzugt, die Lackierung wurde von einzelne Soldaten oder von wenigen Einheiten durchgeführt, jedoch nicht von der Kammer herausgegeben.
519065
1.850,00

Kriegsmarine dunkelblaues Schiffchen für Marinebeamte im Offiziersrang

um 1940. Schiffchen aus dunkelblauem Tuch, komplett mit Metallfaden handgesticktem Hoheitsadler und Kokarde, umlaufend mit silberner Paspelierung. Innen schwarzes Seidenfutter, Größe ca. 57, Zustand 2.
507022
950,00

Kriegsmarine feldgraue Schirmmütze für den Ritterkreuzträger Otto Schulz und Kommandierenden Admiral im Schwarzen Meer

aus feldgrauen Tuch, dunkelgrüne Paspelierung, goldene  Mützenkordel an Marineknöpfen, mit Hoheitsadler und Eichenlaubkranz mit Kokarde in Metallfaden handgestickter Ausführung. Innen mit braunen Schweißleder, das Leder datiert 1942, blaues Futter und Zelluloidtrapez mit Herstellermarkierung "OKK Wilhelmshaven" und Trägeretikett "Otto Schulz", Kopfgröße 58. Kleines Loch am Hinterkopf, Zustand 2.

Otto Schulz trat am 4. April 1916[1] als Kriegsfreiwilliger in die Kaiserliche Marine ein. Bis August 1916 war er zur Grundausbildung an der Marineschule und ab 1. Juni 1916 auf der Freya. Er kam dann als Seekadett auf die Rheinland, wurde hier Fähnrich zur See (mit RDA 13. Januar 1917 ernannt)[1] und erhielt im März 1917 eine Kommandierung auf die Oldenburg, wo er bis August 1917 blieb. Bis November 1917 besuchte er einen Ausbildungskurs zum Navigationsoffizier, um für einen Monat auf die Oldenburg zurückzukehren und dann bis Februar 1918 erneut einen Lehrgang für Funkentelegraphie an der Funkentelegraphieschule Flensburg-Mürwik zu besuchen. Bis Kriegsende war er dann wieder auf der Oldenburg. Mit dem Gutachten der Offiziere wurde ihm am 18. April 1918 die Eignung als Offizier zugesprochen. Mit RDA vom 19. Juni 1918 wurde er zum Leutnant zur See ernannt. Von Anfang Dezember 1918 bis Anfang 1919 war er bei der XII. Marine-Artillerie-Abteilung. Bis 17. Februar 1919 war er dem Chef der Marinestation der Ostsee bzw. der Nordsee zur Verfügung gesetzt. Vom 17. Februar 1919 bis 26. Mai 1920 war er bei der II. Marine-Brigade. Hier diente er in der Offizier-Sturmkompanie, dann als Gewehrführer eines schweren MGs und dann als Ordonnanzoffizier eines Brigadeadjutanten. Anschließend wurde er in die Reichsmarine übernommen und es folgte bis 24. Mai 1921 sein Einsatz als Zugführer in der 3. Infanterie-Kompanie der I. Schiffsstammdivision der Nordsee. Er kam bis 22. September 1923 auf den Kreuzer Arcona, wurde am 1. April 1922 Oberleutnant zur See und diente hier bis 1. April 1923 als Funkenoffizier und ab 1. Oktober 1920 zusätzlich als Wachoffizier. Bis September 1923 folgte sein Einsatz als Wachoffizier und Divisionsoffizier. Von Bord der Arcona kam er bis 21. September 1925 als Marinenachrichtenoffizier nach List und war hier zugleich Adjutant bei der Kommandantur Cuxhaven. Von Anfang Februar 1925 bis Mitte März 1925 hatte er einen Wiederholungskurs für Funkenoffiziere an der Marinenachrichtenschule Flensburg-Mürwik besucht. Er kam zur Dienstleitung als Assistent in die Inspektion des Torpedo- und Minenwesens. Ab Ende September 1927 war er im Versuchskommando der Marine in Kiel und zeitgleich Kommandant des Peilbootes P III. Vom 30. September 1927 bis 25. September 1929 war er als I. Funkenoffizier und Wachoffizier auf der Elsass. Am 1. Februar 1929[2] war er in dieser Position zum Kapitänleutnant befördert worden und hatte im November/Dezember 1927 einen erneuten Wiederholungskurs für Funkenoffiziere besucht. Bis 24. September 1931 ging er als Wachoffizier auf die Schleswig-Holstein. Er kam als Referent in die Abwehrabteilung im Reichswehrministerium und blieb hier bis 29. September 1933. Anschließend wurde er, ab 1. April 1935 Korvettenkapitän[3], bis 24. September 1935 an die Marineakademie für eine Führergehilfenausbildung kommandiert, bevor er bis 29. September 1937 als Navigationsoffizier auf der Leipzig[3] diente. Es folgte weitere Stabsstellen und am 1. Oktober 1938 wurde er Fregattenkapitän. Vom 1. September 1939 bis 28. Februar 1940 war er Leiter der Abwehrstelle an der Marinestation der Nordsee, war zeitgleich dort Asto und dann dort bis Mitte März 1943 nur noch Asto. Am 1. April 1940 war er in dieser Position zum Kapitän zur See befördert worden. Von April 1943 an war er Kommandant der Seeverteidigung Krim, welche mit dem Fall von Sewastopol am 12. Mai 1944 aufgelöst wurde. Am 1. März 1944 wurde er Konteradmiral. Von Mitte Mai 1944 bis Ende Juni 1944 war er zur Verfügung des Kommandierenden Admirals Schwarzes Meer gesetzt und beurlaubt. Anschließend war er bis Kriegsende Chef der Abteilung Nachrichtenauswertung (3/Skl).[4][5] Nach dem Krieg war er anfangs als Abteilungschef Raum Mürwik erst in britischer, dann bis Mitte Juni 1947 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Am 17. Mai 1944 erhielt er für den Abtransport der „Krimkämpfer“ das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Er war auch Träger des Spanienkreuzes in Bronze.
465839
6.500,00

Kriegsmarine blaues Schiffchen für Nachrichtenhelferinnen

um 1943, Kammerstück. Dunkelblaues Tuch, komplett mit Bevo gewebten Mützenadler, gelbe Paspelierung. Innen schwarzes Seidenfutter, mit "RbNr. 0/0408/0036", Größe 54, mit Mottenschäden, Zustand 2-.
437443
350,00

Kriegsmarine feldgraues Schiffchen für Offiziere der Küstenartillerie

Feldgraues Tuch, komplett mit Bevo gewebten Effekten, umlaufend mit goldener Paspelierung und gelben Soutachewinkel. Innen mit Seidenfutter, Größenangabe "58 1/2". Zustand 2.
517622
1.500,00

Kriegsmarine Schiffchen für Mannschaften

Dunkelblaues Tuch, komplett mit Bevo-gewebtem Schiffchenadler und Kokarde. Innen schwarzes Futter mit Trägeretikett "Siegmund", Kopfgröße ca. 57 1/2. Innen das Futter mit diversen Mottenschäden, Zustand 2-.
505323
600,00