Kriegsmarine U-Bootwaffe original Portraitzeichnung Fregattenkapitän Heinrich Liebe, Kommandant von "U 38"
Es handelt sich um um eine original Zeichnung des Marine Propagandakompanie Malers Liebhart, um 1943. Sehr schöne Darstellung mit Ritterkreuz und Eichenlaub, im unteren Bereich die Künstlersignatur "R. Liebhart MPK", datiert "1943", handgemalt, auf der Rückseite befindet sich eine Signatur, diese ist durch das Papier zu erkennen, Maße der Zeichnung ca. 45 x 58 cm, neuzeitlich gerahmt. Zustand 2
Aufgrund der Größe sowie der Empfindlichkeit des Objektes wird um eine Abholung oder Übergabe auf einer Messe gebeten.
Heinrich Liebe (* 29. Januar 1908 in Gotha; † 27. Juli 1997 in Eisenach) war ein deutscher Marineoffizier und U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg. Auf neun Unternehmungen versenkte er 32 Schiffe mit 181.812 BRT.
Liebe trat am 5. April 1927 als Offiziersanwärter in die Reichsmarine ein, wo er am 11. Oktober 1927 zum Seekadetten ernannt wurde. Vom 29. März 1929 bis 29. März 1930 absolvierte Liebe an der Marineschule Mürwik einen Fähnrichslehrgang. Hier wurde er am 1. November 1929 zum Fähnrich zur See. Am 1. Oktober 1931 Beförderung zum Leutnant zur See. Nach einem Funklehrgang kam er am 6. April 1932 als 2. Funktechnischer Offizier auf das Linienschiff Schleswig-Holstein, wo er am 1. Oktober 1933 zum Oberleutnant zur See ernannt wurde. Am 1. April 1934 wurde Liebe Adjutant in der 1. Torpedoboots-Halbflottille und wechselte im September 1935 zur U-Boot-Waffe. Seinen U-Boots-Lehrgang absolvierte er vom 30. September 1935 bis 30. September 1936. Am 1. Oktober 1936 wurde er unter gleichzeitiger Ernennung zum Kapitänleutnant Kommandant des U-Bootes U 2 in der U-Schule und unterwies seinerseits neue U-Boot-Fahrer. Am 22. April 1938 avancierte er in dieser Position zum Kommandanten der Unterseebootsschule. Mitte August 1938 nahm er an der Baubelehrung für das im Bau befindliche U-Boot U 38 teil, zu dessen Kommandant er am 24. Oktober 1938 ernannt wurde.
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde Liebe als Kommandant von U 38 zunächst mit Sicherungsfahrten im Nordatlantik sowie später in der Nordsee und an der norwegischen Nordküste betraut. In diesem Zusammenhang versenkte Liebe bis Ende 1939 auf zwei Feindfahrten fünf Schiffe. 1940 versenkte er auf fünf Feindfahrten weitere zwölf Schiffe, wofür er am 5. Juli 1940 im Wehrmachtbericht genannt wurde. Für seine weiterhin anhaltenden Versenkungen wurde ihm am 14. August 1940 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. 1941 folgten weitere zwei Feindfahrten, auf denen Liebe erneut zehn Schiffe mit 64.039 BRT versenkte. Hierfür wurde er erneut zweimal im Wehrmachtbericht erwähnt sowie am 10. Juni 1941 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes geehrt. Nach seiner neunten und letzten Feindfahrt mit U 38 wurde Liebe von seinem Kommandantenposten entbunden, um ab 15. Juli 1941 im Oberkommando der Marine als Referent bei der Seekriegsleitung zu arbeiten. Diese Position hatte er bis August 1944 inne. In dieser Dienststellung erfolgte am 1. Dezember 1941 seine Beförderung zum Korvettenkapitän. Am 14. August 1944 wechselte Liebe als Referent in den Bereich des Befehlshaber der U-Boote, wo er in der Zentralabteilung tätig war. Während seiner dortigen Dienstzeit wurde Liebe am 17. September 1944 zum Fregattenkapitän ernannt. Seine Position behielt er anschließend bis zum 8. Mai 1945.
Aufgrund der Größe sowie der Empfindlichkeit des Objektes wird um eine Abholung oder Übergabe auf einer Messe gebeten.
Heinrich Liebe (* 29. Januar 1908 in Gotha; † 27. Juli 1997 in Eisenach) war ein deutscher Marineoffizier und U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg. Auf neun Unternehmungen versenkte er 32 Schiffe mit 181.812 BRT.
Liebe trat am 5. April 1927 als Offiziersanwärter in die Reichsmarine ein, wo er am 11. Oktober 1927 zum Seekadetten ernannt wurde. Vom 29. März 1929 bis 29. März 1930 absolvierte Liebe an der Marineschule Mürwik einen Fähnrichslehrgang. Hier wurde er am 1. November 1929 zum Fähnrich zur See. Am 1. Oktober 1931 Beförderung zum Leutnant zur See. Nach einem Funklehrgang kam er am 6. April 1932 als 2. Funktechnischer Offizier auf das Linienschiff Schleswig-Holstein, wo er am 1. Oktober 1933 zum Oberleutnant zur See ernannt wurde. Am 1. April 1934 wurde Liebe Adjutant in der 1. Torpedoboots-Halbflottille und wechselte im September 1935 zur U-Boot-Waffe. Seinen U-Boots-Lehrgang absolvierte er vom 30. September 1935 bis 30. September 1936. Am 1. Oktober 1936 wurde er unter gleichzeitiger Ernennung zum Kapitänleutnant Kommandant des U-Bootes U 2 in der U-Schule und unterwies seinerseits neue U-Boot-Fahrer. Am 22. April 1938 avancierte er in dieser Position zum Kommandanten der Unterseebootsschule. Mitte August 1938 nahm er an der Baubelehrung für das im Bau befindliche U-Boot U 38 teil, zu dessen Kommandant er am 24. Oktober 1938 ernannt wurde.
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde Liebe als Kommandant von U 38 zunächst mit Sicherungsfahrten im Nordatlantik sowie später in der Nordsee und an der norwegischen Nordküste betraut. In diesem Zusammenhang versenkte Liebe bis Ende 1939 auf zwei Feindfahrten fünf Schiffe. 1940 versenkte er auf fünf Feindfahrten weitere zwölf Schiffe, wofür er am 5. Juli 1940 im Wehrmachtbericht genannt wurde. Für seine weiterhin anhaltenden Versenkungen wurde ihm am 14. August 1940 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. 1941 folgten weitere zwei Feindfahrten, auf denen Liebe erneut zehn Schiffe mit 64.039 BRT versenkte. Hierfür wurde er erneut zweimal im Wehrmachtbericht erwähnt sowie am 10. Juni 1941 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes geehrt. Nach seiner neunten und letzten Feindfahrt mit U 38 wurde Liebe von seinem Kommandantenposten entbunden, um ab 15. Juli 1941 im Oberkommando der Marine als Referent bei der Seekriegsleitung zu arbeiten. Diese Position hatte er bis August 1944 inne. In dieser Dienststellung erfolgte am 1. Dezember 1941 seine Beförderung zum Korvettenkapitän. Am 14. August 1944 wechselte Liebe als Referent in den Bereich des Befehlshaber der U-Boote, wo er in der Zentralabteilung tätig war. Während seiner dortigen Dienstzeit wurde Liebe am 17. September 1944 zum Fregattenkapitän ernannt. Seine Position behielt er anschließend bis zum 8. Mai 1945.
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