Bandenkampfabzeichen in Bronze, Fertigung der Fa. C.E. Juncker, Berlin. Feinzink bronziert, nicht durchbrochen gearbeitet, rückseitig halbhohl, an breiter magnetischer Nadel. Die Bronzierung zu 95% erhalten, leichter Zinkfraß am rechten Rand, in gutem Zustand. Komplett mit dem Leinensäckchen, in dem das Abzeichen aufbewahrt wurde.
Besitzzeugnis zum Infanteriesturmabzeichen in Silber, ausgestellt 2. August 1944, mit Unterschrift "SS-Standartenführer u. Führer d. Kampfgruppe Anhalt".
Besitzzeugnis zum Bandenkampfabzeichen in Bronze, ausgestellt 1. September 1944, gestempelt "Der Höhere SS- und Polizei-Führer Rußland-Mitte", mit original Unterschrift "von Gottberg, SS-Obergruppenführer u. General der Polizei".
Dazu die Personalakte mit zahlreichen Unterlagen und Urkunden, u.a. :
Niederschrift über die Belehrung, Unterstellung der Sondergerichtsbarkeit der SS und Polizei, durch das Pol.-Lehrbataillon II, Den Haag, den 2. Aug. 1943.
Verpflichtungserklärung, ausgestellt den Haag, den 8. Sep. 1943 , mit Unterschrift als Anwärter der Hilfspolizei.
Teilnahmebescheinigung der Pol-Waffenschule III, ".. ist insbesondere an folgenden Waffen ausgebildet: Karabiner 98. Handgranate und in der Panzernahbekämpfung" Den Haag, den 17. Nov. 1943.
Beförderungsvorschlag des 1./SS-Polizei-Regiment 24 zum Unterwachtmeister der Polizei, 9. März 1944.
Bataillons-Tagesbefehl Nr. 253 des I./SS-Polizei-Regiment 24 , Betr.: Beförderung von Freiwilligen der Deutschen Polizei mit namentlicher Nennung von Zultner mit der Beförderung zum Unterwachtmeister.
Schreiben der 1./SS-Polizei-Regiment 24 an die Polizei-Verwaltung Abt. "Auswärtiger Einsatz", Graz, datiert Beuthen O/S., den 28. Oktober 1944: "Beiliegend werden die Bandenkampfabzeichen in Bronze und die Besitzzeugnisse für den Verwundeten Unterwachtm. d. Polizei Andreas Zultner... überreicht, mit der Bitte, diese in geeigneter Form auszuhändigen...". Einschreiben des SS-Polizei-Regiment 24 an die Polizei-Verwaltung in Graz, datiert 26. September 1944: "Der Rottwachtmeister d. Pol. Andreas Zultner ist am 2. August 1944 mit dem Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ausgezeichnet worden. Z. ist am 30.6.44 verwundet worden. Sein jetziger Aufenthalt ist uns nicht bekannt. Beiliegend übersende ich die Verleihungsurkunde mit der Bitte, diese in geeigneter Form an Zultner auszuhändigen...".
Antrag auf Verleihung des Infanterie-Sturmabzeichens, ausgestellt 2.8.1944.Aktenvermerk vom Kommando der Schutzpolizei als Personalbehörde für die Pol.-Freiw. aus Rumänien, datiert 15.1.1945 ".. Untw. d. P. Andreas Zultner ist mir Wirkung vom 5.9.1944 von der Pol.-Waffenschule I zum I./"Cholm" SS-Pol. Rgt. 25 abgeordnet.".
Schreiben des 1./SS-Polizei-Regiment 24 an die Polizei-Verwaltung Abt. "Auswärtiger Einsatz" :"Anliegend wird der Auszug von anerkannten Bandenkampftagen als Soldbucheinlage für den Unterwachtm. d. Polizei Andreas Zultner überreicht", datiert 4. Nov. 1944. Dazu die Soldbucheinlage mit den 20 eingetragenen Bandenkampftagen.Bataillons-Tagesbefehl Nr. 265 des I./SS-Polizei-Regiment 24 vom 1. September 1944 mit den Beförderungen zum Rev. Oberwachtmeister der Schp. d. Res., mit namentlicher Nennung von Zultner.
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