Wehrmacht Brustadler

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Luftwaffe - Großer Nachlass eines Feldwebels im Jagdgeschwader " Schlageter " Nr.26

NSFK-Flugbuch, begonnen am 17.1.1937, eingetragene A- und B-Gleitflieger-Prüfung sowie C-Segelflieger-Prüfung und Luftfahrerschein für Segelflugzeugführer, mit Foto, letzte ärztlicher Untersuchungsbefund ist vom 31.5.1957, ausgestellt in Marburg an der Lahn am 19.8.1938, insgesamt sind 187 Flüge eingetragen wovon 106 bis zum 1.7.1944 und danach ab dem 28.10.1951 wieder; Luftfahrerschein für Segelflugzeugführer, ausgestellt in Wiesbaden am 16.10.1942, mit Foto; Luftwaffen-Flugzeugführerschein, ausgestellt in Stubendorf am 13.12.1941, mit Foto, Beförderungen bis zum Feldwebel eingetragen; Soldbuch ist ausgestellt am 14.2.1945 durch die 2.Staffel/I./J.G.26, mit Foto, weitere Einheiten : 3./Flg.Ausb.Btl.26 Heiligenhafen, Fl.H.Kdtr.Magdeburg, 6./Fl.Ausb.Rgt.31, Schüko/Flugzeugführerschule A/B 110, 2./Jagdfliegerschule, Jagdfliegerschule 4 Fürth, 1./Erg.-Jagdgruppe Süd, 2./I./J.G. Nr.26, 1./Frontflieger-Sammelgruppe; Auszeichnungen : Schützenschnur Stufe 1, Flugzeugführerabzeichen, Frontflugspange für Jäger in Bronze, Frontflugspange für Jäger in Silber, Eisernes Kreuz 2. Klasse, Eisernes Kreuz 1. Klasse, Frontflugspange für Jäger in Gold, Spanisches Flugzeugführerabzeichen, Verwundetenabzeichen in Schwarz, Verwundetenabzeichen in Silber.
- Besitzzeugnis für die Schützenschnur Stufe 1 in der Schiessklasse II für Karabiner im Schiessjahr 1939/40, als Flieger der 3./Flg.Ausb.Btl.26, ausgestellt in Heiligenhafen am 25.9.1940.
- Verleihungsurkunde für das Abzeichen für Flugzeugführer, ausgestellt am 3.1.1942.
- Verpflichtungsschein für 12. Dienstjahre, als Gefreiter der 2./Jagdflieger-Vorschule 3, ausgestellt in Wien-Schwechat am 27.3.1942.
- Verleihungsurkunde für die Frontflug-Spange für Jäger in Bronze, als Gefreiter der 2./Jagdgeschwader " Schlageter " Nr. 26, ausgestellt am 11.3.1943 durch Oberstleutnant Hannes Trautloft - Geschwaderkommodore ( Ritterkreuz am 27.7.1941 ).
- Verleihungsurkunde für die Frontflug-Spange für Jäger in Silber, als Unteroffizier der 2./Jagdgeschwader " Schlageter " Nr. 26, ausgestellt am 11.3.1943 durch Oberstleutnant Hannes Trautloft.
- Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, ausgestellt am 30.8.1943 durch Oberst Max-Josef Ibel - Höherer Jagdfliegerführer West ( Ritterkreuz am 22.8.1940 ).
- Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 1. Klasse, ausgestellt am 15.11.1943 durch Generalfeldmarschall Hugo Sperrle - Chef der Luftflotte 3 ( Ritterkreuz am 17.5.1940 ).
- Verleihungsurkunde für die Frontflug-Spange für Jäger in Gold, ausgestellt am 29.7.1944 durch Oberstleutnant Josef Priller - Geschwaderkommodore ( Ritterkreuz am 19.10.1940, das 28. Eichenlaub am 20.7.1941 und die 73. Schwerter am 2.7.1944 ).
- großformatige Verleihungsurkunde für das spanische Flugzeugführerabzeichen, ausgestellt in Madrid am 16.2.1944, anbei die deutsche Übersetzung für den Kriegsflugzeug-Piloten.
- Anschreiben an den Vater zur Bekanntgabe der Beförderung des Jungen zum Feldwebel vom 12.11.1944.
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz, als Feldwebel der I./J.G." Schlageter " Nr.26, für seine Verwundung am 3.8.1944, ausgestellt am 13.2.1945 durch Major Karl Borris - Gruppenkommandeur ( Ritterkreuz am 25.11.1944 ).
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Silber, ebenfalls für seine einfache Verwundung am 3.8.1944, ausgestellt im Res.-Laz. Marburg am 4.3.1945.
- Verleihungsurkunde für das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, als Oberrechnungsrat in Frankfurt am Main, ausgestellt in Bonn am 30.11.1978 durch Bundespräsident Walter Scheel.
- 3 Flugbücher mit insgesamt 1323 Flügen, begonnen am 5.4.1941 und abgeschlossen am 3.8.1944, davon 114 Feindflüge, angefangen als Begleiter in einer Fw 44 und später als Führer auch von Bü 131, Kl 35, Ar 66, Fw 56, He 46, W 33 und ab 26.8.1942 auch mit Bf 109 B und am 12.12.1942 den 1. Feindflug über Frankreich, 20.1.1943 Tiefangriff auf London, 23.2. Tiefangriffe auf Ilmensee, Freie Jagd über Rußland, Begleitschutz Kursk, Abschuß einer Douglas-Boston, Abschuß Boeing B 17, Feindberührung mit Spitfires und Hurricane über Belgien, ab 8.1.1944 als Fluglehrer/Jagdlehrer tätig, 20.7. Luftkampf mit Spitfire über Frankreich und Tiefangriffe.
- Flugbuch in Hartkarton, begonnen am 5.4.1941 mit 1140 eingetragenen Flügen bis zum 18.3.1954
- 2 Fotoalben " Kriegserinnerungen " und braun beledert mit aufgesetztem Geschwaderwappen " S " für Schlageter.
- 1. Album beginnt mit seiner RAD-Zeit 1940, Luftwaffen-Dienstzeit ab dem 15.7.1940 mit Rekrutenzeit, Ausbildung, ab 1941 Flugzeugführerschule mit Fliegerausbildung auf verschiedenen Flugzeugtypen, ab 1942 in der Jagdflieger-Vorschule 9, ab 19.11.1942 im Fronteinsatz im Westen und Osten bei der 2./I./Jagdgeschwader Nr.26 " Schlageter ", Reichsmarschall Hermann Göring und Oberst Adolf Galland beim Frontbesuch, Leitwerk von Galland's Me109 mit 82 Abschüssen, Gruppenkommandeur und Ritterkreuzträger Major Johannes Seifert, getarnte Fw190.
- 2. Album beginnt in Rußland, Zielübungen, sein zweiter Abschuß war ein zweimotoriger russischer Fernaufklärer, seine schwarze "2" auf einem Flugplatz in Rußland, Schwerterträger Priller in seiner Maschine, Beerdigung eines Staffelkameraden, eine abgeschossene amerikanische fliegende Festung vom Typ Boeing-Fortreß B17 wurde wieder flugklar gemacht und allen Jagdfliegern vorgeführt ( mit deutschen Hoheitsabzeichen ), Eichenlaubträger Viktor Bauer als Kommandeur der Ergänzungsjagdgruppe, Vereidigung der spanischen Freiwilligen " Blaue Division " die als selbstständiger Verband gegen Rußland im Einsatz war, der Pater der spanischen Einheit, das letzte Bild in Uniform und auf der letzten Seite 3 Fotos vom Turbinenjäger Messerschmitt Me262 ( fälschlicherweise als 263 beschrieben ) mit bereits ausgebauten Turbinen stehend in einem Wäldchen mit amerikanischen Besatzungssoldaten.
Auszeichnungen :
- Eisernes Kreuz 2. Klasse, Eisenkern, mit Bandspange und 2 x Band für das Knopfloch
- Eisernes Kreuz 1. Klasse, Eisenkern, Hersteller 65 auf der Nadel, im schwarzen Verleihungsetui mit EK-Aufdruck
- Verwundetenabzeichen in Schwarz, Eisen geschwärzt, Hersteller : 107, an Nadel
- Verwundetenabzeichen in Silber, Buntmetall, Hersteller : 127, an Nadel
- Flugzeugführerabzeichen, Zink, Hersteller : BSW, an Nadel
- Frontflugspange für Jäger in Gold, Buntmetall, an Nadel, im blauen Verleihungsetui " Frontflugspange für Jäger gold "
- spanisches Flugzeugführerabzeichen, Buntmetall, Auflagen aufgenietet, mit dem besonderen Verschluß, komplett mit dem blauen Etui des Herstellers J.Saz, anbei eine Miniatur aus der Nachkriegszeit
- Schützenschnur Stufe 1 für Gewehrschützen, grau geflochten mit silbernen Durchzügen, Zinkauflage
- Satz Kragenspiegel und Schulterstücke sowie Brustadler
- Ärmelband " Jagdgeschwader Schlageter " für Mannschaften, maschinengestickte Ausführung, 38,5 cm lang
- Bundesverdienstkreuz mit Knopflochdekoration, im blauen Verleihungsetui
- 2 Miniaturspangen zu 5 Auszeichnungen : Frontflugspange für Jäger in Gold und Eisernes Kreuz 2. Klasse, Eisernes Kreuz 1. Klasse, Verwundetenabzeichen in Silber, Flugzeugführerabzeichen

Die Dokumente wie auch die meisten Auszeichnungen sind im leicht gebrauchten Zustand. Ein toller Nachlass, den wir direkt von der Familie erwerben konnten.


























368515

NSKK-Transportflotte Speer Brustadler für Führer

um 1942. Metallfaden handgestickte Ausführung auf olivbraunem Grund. Getragen, in gutem Zustand. Sehr selten.
341488
€ 350,00

Brustadler für eine BDM- Untergauführerin

Schildförmiges Brustwappen für das dunkelblaue Dienstjackett. Fertigung aus dunkelblauem Gabardinetuch, mit Silber Metallfaden handgesticktem Brustadler. Leicht getragen in gutem Zustand, sehr selten.
179571
€ 475,00

Brustadler für eine BDM- Untergauführerin

Schildförmiges Brustwappen für das dunkelblaue Dienstjackett. Fertigung aus dunkelblauem Gabardinetuch, mit Silber Metallfaden handgesticktem Brustadler. Getragen,Zustand 2-
231509
€ 425,00

NSKK großer Brustadler für das Sporthemd der Motorgruppe Ostmark

um 1938. Bevo- gewebte Ausführung auf weißem Grund, NSKK Adler mit Text "M.-Gr. Om.", rückseitig mit RZM-Etikett. Ungetragen, Zustand 2+.
315827
€ 150,00
€ 120,00

Brustadler für eine BDM-Ringführerin

Ausführung für das weiße Sommerjackett. Schildförmiges Brustwappen aus weißem Gabardinetuch, mit Silber Metallfaden handgesticktem Brustadler. Leicht getragen, Zustand 2.
258375
€ 550,00

Brustadler für eine BDM- Gruppenführerin

Schildförmiges Brustwappen für das dunkelblaue Dienstjackett. Fertigung aus dunkelblauem Gabardinetuch, mit Silber Metallfaden handgesticktem Brustadler. Leicht getragen in gutem Zustand, sehr selten.
42011
€ 450,00

Brustadler für eine BDM-BDM-Gauführerin im Gebietsstab

Ausführung für das dunkelblaue Dienstjackett. Schildförmiges Brustwappen aus blauem Gabardinetuch, mit Silber Metallfaden handgesticktem Brustadler. Leicht getragen, Zustand 2.
382964
€ 550,00

Brustadler für eine BDM-BDM-Gauführerin im Gebietsstab

Schildförmiges Brustwappen für das dunkelblaue Dienstjackett. Fertigung aus dunkelblauem Gabardinetuch, mit Silber Metallfaden handgesticktem Brustadler. Leicht getragen in gutem Zustand, sehr selten.
258371
€ 500,00
€ 120,00

SHD Sicherheits- und Hilfsdienst: Brustadler für Führer

Metallfaden handgestickte "S.H.D" Schwinge mit Hakenkreuz, Breite 10 cm. Zustand 2. Sehr selten.
353166
€ 450,00

III. Reich Werkschutz großer Brustadler des "Siemens Werkschutz"

Feinzinkausführung hohlgeprägt. Darstellung: Hoheitsadler auf Schild mit "SW" stehend mit ausgebreiteten Flügeln. Länge 13,5 cm. Rückseitig fehlen die Splinte. Getragen, Zustand 2-. Selten.
337432
€ 285,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Offiziere der Panzertruppe

Frühe Fertigung um 1939. Metallfaden handgestickte Ausführung, auf schwarzem Tuch. Getragen, Zustand 2, sehr selten.
384402
€ 350,00
€ 150,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Offiziere

Bevo-Metallfaden gewebte Ausführung für die Feldbluse. Ungetragen, Zustand 2+.
335300
€ 85,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Mannschaften Panzertruppe

Bevo-gewebte Ausführung die schwarze Panzerjacke, um 1942. Steingrauer Adler auf schwarz. Ungetragen jedoch abgenutzt, Zustand 3.
332022
€ 120,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Generale

um 1943. Ausführung für die Feldbluse. In Gold Cellon handgestickt auf grünem Grund. Leicht getragen, Zustand 2. Eines der wenigen Originale. Selten.
400369
€ 750,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Mannschaften

Bevo-gewebte Ausführung für die Feldbluse M 40 oder M 41 . Hellgrauer Hoheitsadler auf dunkelgrün. Ungetragen, Zustand 2+.
335285
€ 75,00
€ 150,00
€ 90,00
€ 420,00
€ 150,00
€ 100,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Mannschaften Panzertruppe

Bevo-gewebte Ausführung 1. Modell für die schwarze Panzerjacke, um 1938. Weißer Adler auf schwarz. Ungetragen, Zustand 1.
353921
€ 150,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Mannschaften Panzertruppe

Bevo-gewebte Ausführung die schwarze Panzerjacke, um 1941. Weißer Adler auf schwarz. Ungetragen, Rückseite jedoch mit Klebespuren, Zustand 2.
395569
€ 130,00
€ 70,00
€ 70,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Mannschaften Panzertruppe

maschinengestickteAusführung 1. Modell, weißer Adler auf schwarz, rückseitig mit Klebespuren, Zustand 2-.
391773
€ 200,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Offiziere 

Metallfaden gewebte Ausführung für die Feldbluse M 44 in dunkelgrün. Tuch leicht eingerissen. Getragen, Zustand 2.
393070
€ 100,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Mannschaften Panzertruppe

Bevo-gewebte Ausführung die schwarze Panzerjacke, um 1941. Weißer Adler auf schwarz. Ungetragen, Zustand 2.
384271
€ 150,00

Wehrmacht Heer Satz Effekten für einen Leutnant der Artillerie bzw. Sturmartillerie

Ausführung für die Feldbluse. Paar matte Schulterstücke mit Schlaufen, ein Brustadler sowie 1 Paar Kragenspiegel. Alle Teile von der Feldbluse abgetrennt, Zustand 2.
386120
€ 250,00

Wehrmacht Heer Brustadler für Offiziere

Interessante Variante, in Belgien oder Frankreich hergestellt. Metallfaden handgestickte Ausführung auf grün. Getragen, Zustand 2.
379735
€ 120,00
€ 250,00

Kriegsmarine Brustadler für Offiziere

Französische Fertigung, um 1942, Metallfaden handgestickt, für das blaue Jacket. Getragen, Zustand 2-. Eine schöne Variante.
218873
€ 120,00
€ 75,00

Kriegsmarine Brustadler für Offiziere 

, französische Fertigung um 1942/43. Metallfaden handgestickt, für das blaue Jackett, getragen, Zustand 2-.
373783
€ 200,00
€ 230,00

Kriegsmarine Brustadler für Offiziere 

, belgische Fertigung um 1943. Metallfaden und Baumwollfaden handgestickt, für das blaue Jackett, getragen, Zustand 2-.
391277
€ 200,00

Kriegsmarine Brustadler für Offiziere

französische Fertigung um 1942/43. Metallfaden handgestickt, für das blaue Jackett, getragen, Zustand 2-.
383641
€ 85,00
€ 75,00

Luftwaffe Brustadler für den Fallschirmjäger Knochensack

entnazifiziert, maschinengestickte Ausführung für die FJ Kombination. Getragen, Zustand 2-. Selten zu finden.
391799
€ 275,00

Luftwaffe Brustadler für den Fallschirmjäger Knochensack

maschinengestickte Ausführung für die FJ Kombination. Getragen, Zustand 2-. Selten zu finden.
385902
€ 750,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen Arbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Fleckig, Zustand 2.
289430
€ 90,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften

maschinengestickte Ausführung, Stickerei ist nicht vollständig ausgeführt, Zustand 2
194147
€ 45,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften General-Luftzeugmeister

Maschinengestickte Ausführung auf schwarzem Grund für den Arbeitsorvall. Ungetragen, Zustand 2.
291451
€ 70,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen ARbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Ungetragen, Zustand 2, selten.
239779
€ 100,00

Luftwaffe Afrikakorps Brustadler für Mannschaften

gestickte Ausführung auf sandfarbenem Tuch, getragen, leicht verblichen, sehr selten.
336334
€ 350,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen ARbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Ungetragen, Zustand 2, selten.
282250
€ 100,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen ARbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Getragen, rückseitig mit Klebespuren, Zustand 2-, selten.
238546
€ 90,00
€ 65,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften General-Luftzeugmeister

Maschinengestickte Ausführung auf schwarzem Grund für den Arbeitsorvall. Ungetragen, Zustand 2.
56549
€ 70,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen Arbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Seitlich leicht eingerissen, Zustand 2-.
341887
€ 85,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen Arbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Zustand 2.
289429
€ 100,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften General-Luftzeugmeister

Maschinengestickte Ausführung auf schwarzem Grund für den Arbeitsorvall. Ungetragen, aber leicht ausgefranst, Zustand 2-.
241930
€ 60,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften

maschinengestickte Ausführung, getragen, von der Uniform abgetrennt,Zustand 2-.
238560
€ 65,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen ARbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Ungetragen, Zustand 2, selten.
238545
€ 100,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen Arbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Ungetragen, Zustand 2, selten.
59456
€ 90,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen Arbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Ungetragen, Zustand 2.
283629
€ 100,00

Luftwaffe Brustadler für Mannschaften der LW-Baukompanien

Ausführung für den schwarzen Arbeitsoverall, maschinengestickte Ausführung auf Baumwolltuch mit Schriftzug "L. Bau". Ungetragen, Zustand 2.
283628
€ 100,00

Kriegsmarine Feldbluse für einen Gefreiten der Küstenartillerie

Kammerstück, um 1942. Fertigung aus feldgrauem Tuch,Brustadler in Bevo-gewebter Ausführung gelb auf dunkelgrün, per Hand vernäht, Kragenspiegel ohne Tuchunterlage maschinell vernäht. Die dunkelgrünen Schulterklappen mit Schlaufen. Auf dem linken Oberarm mit dem Gefreitenwinkel. Innen mit steingrauem Futter komplett durchgefüttert, incl. der Ärmel, mit Kammerstempel. Viel getragen mit diversen leichten Mottenschäden, der Brustadler und die Kragenspiegel neu vernäht. Zustand 3.
393246
€ 1.150,00

Wehrmacht Feldbluse M 43 für für einen Unteroffizier der Artillerie

Kammerstück, um 1943. Fertigung aus dem späten feldgrauem Tuch mit feldgrauem Kragen. Komplett mit allen Effekten. Bevo-gewebter Brustadler auf feldgrau per Hand vernäht, Einheitskragenspiegel maschinell vernäht, um den Kragen umlaufend Uffz.-Litze maschinell vernäht, dunkelgrüne Schulterklappen mit Schlaufen, Waffenfarbe rot, die Unteroffizierslitze auf den Schulterklappen und um den Kragen in mausgrau, auf dem rechten Oberarm mit einer Flickstelle. Innen mit Kammerstempel und "Rb-Nr." . Getragen, Zustand 2/2-. Alle Effekten original , der Brustadler nach 1945 neu vernäht.
380394
€ 1.650,00

Luftwaffe Kombination M 42 für Fallschirmjäger in Sumpftarnmuster

sogenannter "Knochensack", um 1944. Fertigung aus schwerem  Baumwolltuch, einseitig bedruckt im Sumpftarnmuster. Mit Brustadler auf blaugrauer Tuchunterlage, maschinell vernäht. Durchgehende verdeckte Knopfleiste, an den Hüfttaschen und Schultern mit Reißverschlüsse der Marke "Rapid", Druckknöpfe an den Ärmeln, Hersteller "Prym". Auf der Rückseite auf der rechten Hüfte mit aufgenähtem Pistolenholster. Innen mit braunem Leinenfutter, ohne Stempelung. Ärmellänge 62 cm, Brustumfang 90 cm, Länge 105 cm. Eine kleine Flickstelle am Rücken, Druckknöpfe sind oxidiert. Leicht getragenes Stück, typischer Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Zustand 2.
380158
€ 7.500,00

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger in Sumpftarnmuster

sogenannter "Knochensack", um 1945. Fertigung aus schwerem Baumwolltuch, einseitig bedruckt im Sumpftarnmuster, ohne Brustadler. Durchgehende verdeckte Knopfleiste mit blauen Glasknöpfen, die Reißverschlüsse in Kunststoff mit Hersteller "Ri-Ri", eine Lederlasche ist beschädigt, die Druckknöpfe "Prym". Auf der Rückseite auf der rechten fehlt die Pistolentasche. Innen grünes Futter, mit schönem Kammerstempel, Größe II a, Lieferjahr 1945,RB-Nr. Der Knochensack ist getragen, Zustand 2-
186394
€ 6.500,00

Wehrmacht Parade-Waffenrock für einen Zahlmeister auf Probe

im Range eines Leutnant, um 1938. Elegantes Eigentumstück, Tuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Metallfaden handgestickter Brustadler, kleine Kragenspiegel für Zahlmeister auf Probe, Ärmelpatten in Metallfaden-handgestickter Ausführung, die Schulterstücke mit vergoldeten Auflagen "HV", links in der Innentasche mit schönem Trägeretikett " Zahlmeister ..., 25.7.1938 Hannover". Die linke Hüfttasche mit Schlitz zum Tragen des Offiziersdolches. Im Nacken mit schönem Schneideretikett "C. Louis Hannover 1862-1937", mit Knöpfen zum tragen der Parade-Fangschnur. Armlänge 65 cm, Brustumfang 76 cm, Länge 66 cm. Leicht getragen, mit wenigen Mottenschäden. Zustand 2-
119484
€ 1.100,00

Wehrmacht Heer Feldbluse und Hose für einen Leutnant der Panzeraufklärung

privat beschafft, um 1944.Italienisches Beutetuch, mit dunkelgrünem Kragen. Komplett mit allen Effekten. Metallfaden handgestickter Brustadler, per Hand  vernäht. Kragenspiegel maschinell vernäht, Schulterstücke mit Schlaufen, Waffenfarbe rosa, mit Auflagen "A". Auf der Brust Schlaufen für 1 Steckabzeichen und einer Bandspange. Innen mit Fischgräten - Seidenfutter, seitlich mit Schlitz zum tragen des Offiziersdolches. Maße ca. Schulterbreite ca. 42 cm, Armlänge-Außen ca. 61 cm, Gesamtlänge ca. 64 cm. Mottenschaden am Kragen, linkes Schulterstück mit Abnutzungsspuren, Zustand 2-. 
dazu die passende Hose, Farbton nur minimal abweichend. Innen mit Fischgräten - Futter. Bundumfang 74 cm, Länge 106 cm, Zustand 2. 
397837
€ 2.000,00

Luftwaffe Waffenrock und Stiefelhose für einen späteren Major im Truppensonderdienst (TSD) 

Eigentumstück, um 1942. Eleganter Waffenrock in Gabardine, komplett mit Brustadler 2. Modell für Offiziere per Hand vernäht, die Kragenspiegel maschinell  vernäht, Schulterstücke zum Schlaufen, Waffenfarbe blau. Auf der Brust Schlaufen für 2 Steckabzeichen. Innen mit blauem Seidenfutter, Schneideretikett "J.H Mentzen Bremen" weiteres Etikett mit Trägername in der Innentasche "Lt. Andreesen Juni 1942", Armlänge 61 cm, Brustumfang 76 cm, Länge 67 cm, minimale Flickstellen, Zustand 2.
Dazu die passende Stiefelhose aus Gabardine, die Hosenbeine zum schnüren. Bundumfang 76 cm, Länge 95 cm, Zustand 2-
394000
€ 1.950,00

Luftwaffe Abendgesellschaftsanzug für den späteren Hauptmann der Fliegertruppe "Kogler"

Eigentumsstück. Aus feinem graublauen Tuch, Metallfaden gestickter Brustadler 2. Modell per Hand vernäht, umlaufende Aluminium-Kragenkordel, auf der rechten Schulter mit Parade-Fangschnur, Knopf-Kette ist nicht mehr vorhanden, Schulterstücke zum Einnähen. Innen graues Seidenfutter, Schneideretikett im Nacken "Sendker & Hörnig Munster in Westphalen" in der Namensetikett "Oblt. Kogler 29.11.1938". Maße: Schulterbreite: ca. 80 cm, Armlänge-Außen: ca. 60 cm, Gesamtlänge: ca. 50 cm, Zustand 2.
Dazu die passende Weste und Hose, die Hose seitlich mit silbernen Lampassen, innen mit Etikett "Sendker & Hörnig Munster in Westphalen, Oblt. Kogler 29.11.1938", Bundumfang 72 cm, Beinlänge 104 cm, Zustand 2.

394024
€ 3.200,00

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger 1. Modell .

Sogenannter "Knochensack", um 1939. Fertigung aus schwerem grünen Baumwolltuch, dieses schon etwas ausgeblichen und am Kragen durchgescheuert, komplett mit  original vernähtem Brustadler, maschinengestickt auf grün. Verdeckte Knopfleiste, oben mit 3 Druckknöpfen, unten mit blauen Knöpfen (einer fehlt, einer beschädigt).Die 4 intakten Metall-Reißverschlüsse an den Taschen mit Lederzunge und Hersteller "Rapid", die Druckknöpfe mit "Prym" markiert. Auf der Rückseite rechts nachträglich aufgenähtes Pistolenholster aus schilfgrünem Drillichtuch.Innen mit Kammerstempel, dieser noch recht gut sichtbar "… BerlinGr. IIB". Ursprünglich hatte der Knochensack unten Hosenbeine zum einsteigen, diese wurden jedoch bereits während des Krieges aptiert und damit geöffnet. Deutlich getragenes Stück mit Altersspuren, aber noch in guter Erhaltung.
Das 1. Modell ist extrem selten !
188966
€ 13.750,00

Wehrmacht schwarze Panzerjacke Modell 1938 für einen Oberst in einer Panzerzug Abteilung

Es handelt sich hierbei um ein schönes Kammerstück aus der Vorkriegsfertigung, um 1939. Die Panzerjacke in der besonderen Ausführung mit der umlaufenden rosa Paspelierung um den Kragen. Komplett mit allen Effekten, Bevo-gewebter Brustadler weiß auf schwarz per Hand vernäht, die Kragenspiegel maschinell vernäht, die Totenköpfe 1. Modell in Buntmetall versilbert.  Die Schulterstücke in matter Ausführung mit vergoldeten Auflagen "Pz", mit Schlaufen. Im Knopfloch vernäht die Wiederholungsspange zum Eisernen Kreuz "1939" 2. Klasse, auf der Brust Schlaufen für das Eiserne Kreuz 1914 1. Klasse mit Wiederholungsspange sowie 2 weitere Steckabzeichen, auf der rechten Brust Schlaufe für das Deutsche Kreuz in Gold.  Innen mit dem frühen grauem Futter, schöne Hesteller und Kammerstempel "UNAG FFM ...". Maße: Schulter 49 cm, Armlänge 57 cm, Brustumfang 102 cm, Rückenlänge 58 cm. Alle Effekten original vernäht.
Nur leicht getragen, Zustand 2+. In dieser Qualität nur selten zu finden, eine wirklich tolle Panzerjacke.
401359

Wehrmacht leichte schilfgrüne Drillich - Panzerjacke 

Es handelt sich hierbei um ein Kammerstück, um 1944. Panzerdrillichjacke aus schilfgrünem Baumwollstoff, auf der linken Brustseite mit großer aufgesetzter Brusttasche, ohne Schulterklappen, mit gewebtem Brustadler (neu vernäht), per Hand vernäht. Graue Pappknöpfe, an der Vorderseite als Doppelreihe. Kragenspiel wurden entfernt, am linken Kragen mit Flickstelle. Innen sind die Kammerstempel gut zu erkennen, Abnahmestempel aus 1944. Armlänge 57 cm, Brustumfang 96 cm, Länge 60 cm. Getragenes Stück. Extrem selten.
376491
€ 3.200,00

Kriegsmarine dunkelblaues Jackett und Hose für ein Leutnant zur See Sonderführer 

Eigentumstück hergestellt im besetzten Dänemark, Fertigung aus dunkelblauem Tuch, komplett mit allen Effekten, Am Kragen mit Metallabzeichen für Sonderführer, Cellon handgestickter Brustadler, per Hand vernäht, auf dem Ärmeln goldene Rangabzeichen, darüber das Laufbahnabzeichen für Seeoffiziere, im Ärmel mit Schneiderstempel " Andersen und Clausen Apenrade", Armlänge 57 cm, Brustumfang 80 cm, Schulterbreite 41 cm, Rückenlänge 61 cm, kleine Grösse, Zustand 2.
Dazu die passende gerade Hose für Offiziere, Bundumfang ca. 78 cm, Beinlänge ca.98 cm, Zustand 2-.
Dazu ein Trägerfoto, jedoch nicht in derselben Uniform.
330955
€ 1.500,00

Luftwaffe Abendgesellschaftsanzug für einen Hauptmann der Fliegertruppe 

Eigentumsstück. Aus feinem graublauen Tuch, Metallfaden gestickter Brustadler 1. Modell per Hand vernäht, umlaufende Aluminium-Kragenkordel, auf der rechten Schulter mit Parade-Fangschnur, Knopf-Kette ist vorhanden, Schulterstücke zum Einnähen. Auf der linken Brust Schlaufen für 2 Steckabzeichen sowie für 1 Bandspange, auf der rechten Brust mit Schlaufen für 1 Steckabzeichen (vermutlich Spanienkreuz oder Deutsches Kreuz in Gold). Innen blaues Seidenfutter, Schneideretikett im Nacken "Petersen & Co München" und Namensetikett "Oblt. Jung XII 1938". Maße: Schulterbreite: ca. 40 cm, Armlänge-Außen: ca. 91 cm, Gesamtlänge: ca. 53 cm, Nadelkopf große Mottenlöcher, vorne und hinten, die Ärmelenden leicht aufgescheuert, Zustand 2.
Dazu die passende Hose, seitlich mit silbernen Lampassen, kleines Mottenloch am linken Unterschenkel, Bundumfang 94 cm, Beinlänge 103 cm, Zustand 2.

376327
€ 3.000,00

Luftwaffe Afrikakorps Diensthemd für einen Stabsarzt

Privatbeschaft, Diensthemd mit langen Ärmeln aus sandfarbenen Baumwolltuch, Schulterstücke mit Schlaufen, Brustadler wurde entfernt, auf der Brust Schlaufen für 1 Steckabzeichen. Brustumfang 84 cm, Länge 88 cm, Zustand 2.
398478
€ 650,00

Luftwaffe Felddivision Tarnfeldbluse um 1943/44

Einseitig bedrucktes Drillichfischgrättuch, Ausführung in dunklem Splittertarnmuster, Knopfleiste mit 5 Knöpfen, 2 Hüfttaschen mit Klappen. Brustadler wurde nach 1945 entfernt. Innen mit sehr schönem Kammerstempel "43" und RB-Nr.. Getragen und ungereinigt, Zustand 2-
396025
€ 3.200,00

Luftwaffe Kombination M 42 für Fallschirmjäger in Sumpftarnmuster

sogenannter "Knochensack", um 1944. Fallschirmjäger-Bluse aus schwerem Baumwolltuch, einseitig bedruckt im Sumpftarnmuster, alle Knöpfe vorhanden, Reißverschlüsse funktionsfähig. Mit Brustadler, Durchgehende verdeckte Knopfleiste, an den Hüfttaschen und Schultern mit Reißverschlüsse der Marke "Ri-Ri", Druckknöpfe an den Ärmeln, Hersteller "Prym". Auf der Rückseite der aufgenähte Pistolenholster. 
Innen mit braunem Leinenfutter und Stempelung "BI, VI, R. B. Nr. 0/1305/0245". Maße: Schulterbreite ca. 52 cm, Armlänge-Außen ca. 61 cm, Gesamtlänge ca. 104 cm. Die Bluse hat ein paar Löcher, der Brustadler ist nachträglich aufgenäht, Oben am linken Reißverschluss ist fehlt das Zugband. Getragenes Stück, typischer Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Zustand 2.
400805
€ 7.000,00

Wehrmacht geschönte Feldbluse und Hose für einen Ministerialdirigenten

im Range eines Generalmajors, um 1943. Geschönte Feldbluse für Ministerialdirigenten. Fertigung aus feldgrauem Tuch, dunkelgrüner Kragen. Der Kragen, die Knopfleiste und die Ärmelaufschläge mit dunkelgrüner Paspelierung. Komplett mit allen Effekten, Gold Metallfaden-handgestickter Brustadler auf dunkelgrünem Tuch per Hand vernäht. Eingenähte Schulterstücke mit schwerem Gold/silbernem Generalsgeflecht mit grünen Durchzügen, versilberte Auflagen "HV" auf rot/grüner Tuchunterlage. Die Kragenspiegel mit goldener Generalsstickerei auf grünem Tuch mit roter Paspelierung, maschinell vernäht, vergoldete Knöpfe. Auf der Brust Schlaufen für eine kleine Feldspange und 2 Steckauszeichnungen. Innen mit beschädigtem Schneideretikett, dunkelgrünes Futter, in der Innentasche mit Schneideretikett "Christian Schwarz & Sohn, München", datiert 1943, der Namen nicht mehr lesbar. Die linke Hüfttasche mit Schlitz zum Tragen des Offiziersdolches. Maße: Schulter 48 cm, Brustumfang 106 cm, Ärmel 64 cm, Rückenlänge 68 cm. Die Feldbluse ist getragen, alle Effekten original vernäht, in schönem unberührten Originalzustand. Dazu die passende steingraue lange Hose für Generale, Fertigung aus Gabardine, seitlich mit den roten Lampassen. Innen mit leichtem Mottenschaden. Ein getragenes Ensemble in gutem Zustand, selten.
397725
€ 8.500,00

Wehrmacht Parade-Waffenrock für einen Gefreiten der Maschinengewehr Bataillon Nr. 6

Standort Bamberg, Eigentumstück um 1936. Der Waffenrock komplett mit allen Effekten. Metallfaden-handgestickter Brustadler, per Hand vernäht, Kragenspiegel und Ärmelpatten in Metallfaden-gewebter Ausführung, die Schulterklappen mit handgestickten Auflagen "M 6", Waffenfarbe weiß. Innen mit graugrünem Seidenfutter, etwas verblichen. Armlänge 62 cm, Rückenlänge 60 cm, Brustumfang 80 cm. Deutlich getragenes Stück, Beschädigung am linken Ärmel, etwas fleckig, noch ungereinigt, Zustand 2-.
390636
€ 850,00

Wehrmacht Feldbluse M 44 für einen Oberleutnant Infanterie

Kammerstück, um 1944-1945. Fertigung aus feldgrauen Tuch mit feldgrauem Kragen, komplett mit allen Effekten. Metallfaden handgestickter Brustadler auf dunkelgrün maschinell vernäht, die Offizierskragenspiegel maschinell vernäht, die feldgrauen Schulterklappen mit Schlaufen, Waffenfarbe weiß. Innen ohne Vorrichtung für Koppeltragehaken, Kammerstempel nicht mehr sichtbar. Der Brustadler original, aber nachträglich neu vernäht, innen noch die Naht des alten Brustadlers M 44 zu erkennen. Getragenes Stück mit schöner Patina. Die typische Feldbluse eines Frontoffiziers aus den letzten Kriegstagen.
254953
€ 1.400,00

Luftwaffen-Felddivision Drillich Feldbluse für einen Oberfeldwebel der Fliegertruppe

Mitbeförderte Feldbluse. Kammerstück, in schilfgrünem Drillichfischgrättuch, alle Knöpfe vorhanden, um den Kragen die umlaufende Uffz.-Litze, maschinengestickter Brustadler, Schulterklappen mit Schlaufen, Waffenfarbe goldgelb. Innen mit Kammerstempel. Maße: Armlänge Außen: ca. 69 cm, Schulterbreite: ca. 42 cm, Gesamtlänge Rücken: ca. 70 cm. Zustand 2.
389148
€ 1.600,00

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger 1. Modell in grün

sogenannter "Knochensack", um 1938. Fertigung aus grün-meliertem Baumwolltuch, Brustadler auf grün-meliertem Grund, maschinell vernäht. Durchgehende verdeckte Knopfleiste mit Druckknöpfen und Glasknöpfen, Druckknöpfe des Herstellers "Prym" an beiden Ärmelenden. Auf der Rückseite noch ohne dem aufgenähten Pistolenholster. Innen olivgrünes Futter, der Kammerstempel nicht mehr sichtbar. Ursprünglich hatte der Knochensack einen Reißverschluss und Hosenbeine zum einsteigen. Diese wurden jedoch bereits während des Krieges offiziell in der Kleiderkammer abgeändert. Getragenes Stück mit eindeutigen Trage und Altersspuren, der Kragen wurde durch eine zickzack Naht verstärkt, um das weitere Aufrauen zu verhindern, Futter an beiden Ärmelenden wurden entfernt, kleine Flickstelle an der Knopfleiste. Armlänge 70 cm, Brustumfang 96 cm, Länge 85 cm, Zustand 3. Der typische Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Das 1. Modell ist extrem selten !
380167
€ 9.500,00

Kriegsmarine Feldbluse für einen Matrosen einer Land-Einheit 

um 1940. Kammerstück, Fertigung aus feldgrauem Tuch, der Brustadler in Bevo gewebter Ausführung, Kragenspiegel ohne Tuchunterlage maschinell vernäht. Schulterstücke der Bootsmann-Laufbahn mit Schlaufen. Innen mit Kammerstempel "B.A.W 2. 2. 42". Am Rücken mit 2 Koppeltragehaken. Brustadler is original, jedoch neu vernäht, Armlänge 62 cm, Brustumfang 74 cm, Rückenlänge 70 cm, Zustand 2-
335515
€ 1.650,00

Luftwaffen-Felddivision Drillich Feldbluse für Mannschaften der Artillerie

Kammerstück, in schilfgrünem Drillichfischgrättuch. Komplett mit allen Effekten, mit maschinengesticktem Brustadler, Schulterklappen mit Schlaufen, Waffenfarbe hochrot. Innen mit Kammerstempel. Maße: Armlänge Außen: ca. 73 cm, Schulterbreite: ca. 39 cm, Gesamtlänge Rücken: ca. 72 cm. Zustand 2.
266372
€ 1.700,00

Kriegsmarine Kollani für einen Obergefreiten Maschinenwaffenführer und Geschützführer Flak II

Der dunkelblaue Überzieher, sogenannter "Kollani", ist ein Eigentumstück, hergestellt aus feiner blauer Gabardine. Komplett mit allen Effekten. Maschinengestickter Brustadler auf dunkelblau, per Hand vernäht. Die Kragenspiegel maschinell vernäht. Auf dem linken Oberarm mit Laufbahnabzeichen in Maschinen gestickter Ausführung, und Winkel als Obergefreiter in Metallfaden, das Sonderausbildung-Abzeichen auf dem Unterarm (etwas tiefer als es die Vorschrift erlaubt, aber durchaus üblich). Die Knöpfe sind rückseitig mit "Kriegsmarine" markiert und datiert "1940". Innen mit schwarzem Futter. Brustumfang 76 cm, Armlänge 57 cm, Rückenlänge 63 cm, Loch unterhalb der linken Hüfttasche. Getragen, Zustand 2-.
394731
€ 850,00

Kriegsmarine Hemd einer Kinderuniform

Kinderuniform für einen ca. 4 - 5 jährigen Jungen. Das Hemd mit Rangabzeichen eines Obermaschinenmaat, Brustadler in handgestickter Ausführung, im Kragen mit Herstelleretikett "Hermann Busch in Kiel". Dazu, blauweißes gestreiftes Lätzchen, Wechselkragen und 2 Ärmelaufschläge, das Hemd ist verschmutzt, Zustand 2.
373232
€ 400,00

Wehrmacht leichte Drillich-Feldbluse für einen Gefreiten der Don Kosaken 

Kammerstück. Leichte Feldbluse, Tuch in schilfgrünem Drillichfischgrättuch, Bevo-gewebter Brustadler, per Hand vernäht, Einheitskragenspiegel ohne Tuchunterlage, maschinell vernäht. Auf den Schultern, typische breite Schulterklappen für die freiwilligen Ostvölker, rot paspeliert mit feldgrauer Unteroffizierslitze, quer vernäht. Am rechte Oberarm mit Stoffabzeichen der Don Kosaken, in maschinengestickter Ausführung, per Hand vernäht. Innen mit Abnahmestempel, das Revers der Knopfleiste ist beschädigt, am rechten Schulterblatt ist ein ca. 2 cm großes Loch, leicht Fleckig. Brustumfang 82 cm, Ärmellänge 62 cm, Rückenlänge: 68 cm, Zustand 2.
352819
€ 1.650,00

Luftwaffe-Felddivision leichte Drillich-Feldbluse für Mannschaften

Kammerstück, um 1943. Leichte Feldbluse, Tuch in schilfgrünem Drillichfischgrättuch. Komplett mit maschinengesticktem Brustadler auf dunkelgrün maschinell vernäht, auf den Schultern mit Schlaufen für die Schulterklappen. Innen mit schönem Kammerstempel LBA "3.43", Armlänge 65 cm, Brustumfang 84 cm, Länge 68 cm, Getragen, Zustand 2-
304985
€ 1.100,00

Kriegsmarine Afrikakorps Tropenfeldbluse für einen Marineartilleriemaat der Küstenartillerie

Sandfarbenes Baumwolltuch, mit handgesticktem Brustadler, Schulterklappen mit Schlaufen, der oberste Knopf der Knofleiste und der Knopf der rechten Hüfttasche fehlen. Innen mit Stempel "B.A.W 17.9.43". Maße: Schulterbreite ca. 40 cm, Armlänge-Außen ca. 64 cm, Gesamtlänge ca. 71 cm. Zustand 2.
269660
€ 1.500,00

Luftwaffe-Felddivision leichte Drillich-Feldbluse für Mannschaften

Kammerstück, um 1943. Leichte Feldbluse, Tuch in schilfgrünem Drillichfischgrättuch. Komplett mit maschinengesticktem Brustadler maschinell vernäht, Schlaufen für die Schulterklappen sind vorhanden. Innen mit noch mit dem original Papieretikett und RB-Nr. Stempel. Der Brustadler ist original vernäht. Ungetragen in absolut neuwertigem Zustand.
190834
€ 1.100,00

Wehrmacht Feldbluse M 39 für einen Major im Gebirgsjäger-Regiment 139

Bei der Feldbluse handelt es sich um ein Kammerstück, welche dann als Feldbluse für Offiziere auf der Kleiderkammer umgearbeitet wurde. Die Feldbluse wurde wie so viele andere auch aus modischen Grünen etwas gekürzt, die unteren Hüfttaschen etwas nach oben versetzt. Feldgraues Tuch, mit dunkelgrünem Kragen für Offiziere, komplett mit allen Effekten. Bevo-Metallfaden gewebter Brustadler auf dunkelgrün, per Hand vernäht, die Kragenspiegel ebenfalls per Hand vernäht. Eingenähte Schulterstücke mit vergoldeten Auflagen "139". Auf dem rechten Ärmel das Abzeichen für Gebirgsjäger in maschinengestickter Ausführung.  Auf der Brust Schlaufe für eine lange Feldspange und 3 Steckabzeichen, auf dem rechten Oberarm aufgenähtes Ärmelschild "Narvik 1940", Ausführung aus Feinzink, die Rückenplatte und die Tuchabdeckung auf der Innenseite des Ärmels. Innen mit steingrauem Futter, teils mit alten Ausbesserungen, auf der Knopfleiste noch sehr schön sichtbar die Kammerstempel "Alois He.. M 39". Viel getragenes Stück, beide Ärmel waren durchgetragen und wurden mit großen Flicken repariert, alle Effekten und das Ärmelschild original, Zustand 2-3.
Eine über viele Kriegsjahre getragene Feldbluse.
397060

Kriegsmarine Kollani für einen Feuerwerksmaat und Geschützführer 1.Klasse

Der dunkelblaue Überzieher, sogenannter "Kollani", ist ein Kammerstück, hergestellt in Frankreich um 1943. Fertigung aus schwerem Wolltuch, komplett mit allen Effekten. Bevo-gewebter/ Brustadler auf dunkelblau, per Hand vernäht. Die Kragenspiegel mit Litzen als Maat maschinell vernäht, um den Kragen umlaufende Unteroffizierslitze. Auf dem linken Oberarm mit dem Ärmelabzeichen als Feuerwerksmaat in maschinengestickter Ausführung, darunter das Sonderausbildung-Abzeichen. Die Knöpfe sind ebenfalls französische Fertigung, ohne Hersteller. Auf der Brust Schlaufen für 2 Steckabzeichen, BAnd zum EK 2 im Knopfloch vernäht.  Innen mit schwarzem Futter, im Futter der französische Herstellerstempel, Jahreszahl "1943" und Größenstempel. Brustumfang 100 cm, Armlänge 62 cm, Rückenlänge 79. Getragen, Zustand 2.
396031
€ 900,00

Wehrmacht geschönte Feldbluse für einen Hauptmann der Artillerie 

Elegante Fertigung, um 1939. Feldbluse in elegantem Gabardine, dunkelgrüner Kragen. Die Ärmelaufschläge, Knopfleiste und Kragen rot paspeliert. Metallfaden handgestickter Brustadler auf dunkelgrün, die Kragenspiegel maschinell vernäht, eingenähte Schulterstücke in glänzender Ausführung mit vergoldeten Auflagen. Auf der Brust Schlaufen für 2 Auszeichnungen und eine Bandspange. Komplett mit angelegter Paradefangschnur. Innen dunkelgrünes Seidenfutter, mit Schlitz und Tragehaken für den Offiziersdolch. Armlänge 58 cm, Brustumfang 80 cm, Länge 64 cm, kleines Loch oberhalb des Brustadlers, ansonsten in guter Erhaltung, Zustand 2
393997
€ 1.800,00

Wehrmacht Feldbluse für M43 für einen freiwilligen des ukrainischen Befreiungsheers oder der russischen Befreiungsarmee "POA"

Kammerstück, feldgraues Tuch mit Bevo gewebten Brustadler auf feldgrau, maschinell vernäht, typische Kragenspiegel für die Freiwilligen Russen oder Ukrainer, Kragenspiegel wurden maschinell vernäht. Am linken Oberarm schatten eines Schildes. Innen mit Seidenfutter. Starke Abnutzungsspuren, im Rücken mit Farbklecks und Flickstelle, Maße: Brustumfang 80 cm, Ärmellänge 53 cm, Rückenlänge: 66 cm, Zustand 4.

385230
€ 1.300,00

Luftwaffe Abendgesellschaftsanzug für einen Hauptmann des Flak -Regt. 26

Eigentumstück. Tuch aus blaugrauer Gabardine, komplett mit Brustadler, in Metallfaden gestickter Ausführung, per Hand vernäht, Aluminium-Kragenschnur, mit Fangschnur, Schulterstücke zum einnähen. Auf der Brust Schlaufen für eine Bandspange. Innen weisses Seidenfutter, mit kleinen Mottenlöchern, Schneideretikett im Nacken. Zustand 2-.
272646
€ 1.450,00

Wehrmacht Feldbluse, geschönte Feldbluse und Schirmmütze aus dem Besitz von Karl Breyer im Gebirgsjäger-Regiment 100

Bei der Feldbluse handelt es sich um eine Feldbluse M 38, ein Kammerstück, welche dann als Feldbluse für Offiziere auf der Kleiderkammer umgearbeitet wurde. Feldgraues Tuch, mit dunkelgrünem Kragen, die Ärmel mit angedeuteten Aufschlägen. Komplett mit allen Effekten Metallfaden handgestickter Brustadler auf dunkelgrün, maschinell vernäht (!), die Kragenspiegel ebenfalls maschinell vernäht. Eingenähte Schulterstücke mit vergoldeten Auflagen "100". Auf dem rechten Ärmel das Abzeichen für Gebirgsjäger in handgestickter Ausführung für Offiziere. Band zum EK 2 im Knopfloch auf der Brust aufgesteckt das Verwundetenabzeichen i Schwarz. Innen mit dunkelgrünem Futter in Offiziersqualität, mit eingenähtem Schlitz zum Tragen des Offiziersdolches. Auf der Knopfleiste noch sehr schön sichtbar die Kammerstempel ".. B 38" und "1./GJ.." (= 1. Kompanie, Gebirgs-Jäger...).Nur minimal getragen, in fast neuwertigem Zustand !
Die geschönte Feldbluse ist ein elegantes Eigentumstück, um 1940. Das Tuch aus leichtem feldgrauen Gabardine, dunkelgrüner Kragen, der Kragen und die Knopfleiste mit grüner Paspelierung. Komplett mit allen Effekten, Metallfaden-handgestickter Brustadler in Silber (nicht Aluminium !) auf dunkelgrünem Grund per Hand vernäht, die Kragenspiegel maschinell vernäht, glänzende eingenähte Schulterstücke mit vergoldeten Auflagen "100", Waffenfarbe grün. Auf der Brust Schlaufen für 1 Steckabzeichen. Auf den rechten Ärmel das Abzeichen für Gebirgsjäger in handgestickter Ausführung für Offiziere. Innen mit steingrauem Tuchfutter, seitlich mit eingenähtem Schlitz und Klipp zum Tragen des Offiziersdolches. Maße: Ärmellänge: 63 cm, Schulter: ca. 44 cm, Brustumfang: 92 cm, Rücken: 63 cm. Nur leicht getragen, Zustand 2+.
Schirmmütze für Offiziere der Gebirgsjäger, ein elegantes Eigentumstück, typische Fertigung der FA. Peküro. HOhe elegante Sattelform, komplett mit Hoheitsadler, Edelweiß, Eichenlaubkranz mit der Kokarde in Aluminium, Waffenfarbe grün, Innen mit hellem Schweißleder und schwarzer Samtkante, helles Futter, das Zelluloidtrapez herausgetrennt, Größe ca. 58. Nur leicht getragen, Zustand 2+. Dazu ein sehr schönes original Foto von Oberleutnant Breyer in genau dieser geschönten Feldbluse und dieser Schirmmütze ! Weiterhin 2 Eintrittskarten "Wehrmacht" der Salzburger Festspiele 1942 zu 2 Konzerten. Breyer hat im August 1942 auf Heimaturlaub seine Frau geheiratet und mit ihr die Festspiele in Salzburg besucht.

Dazu der Wehrpaß mit Schutzhülle, ausgestellt 1938, komplett mit allen Eintragungen bis zu seinem Tod, gefallen als Angehöriger 12./Geb.Jäg.Rgt. 98 im Kaukasus, Rußland am 14.12.1942. Die Beförderung zum Oberleutnant erfolgte am 12.12.1942. Eingetragene Auszeichnungen Verwundetenabzeichen in Schwarz am 6.4.1941, EK II. Kl. am 1.12.1942 . Dazu die Bescheinigung des 11. Kompanie Geb.Jäg.Rgt. 100 über einen Sturmangriff auf die Panzerwerkgruppe Kelkaia am 6.4.1941, "der den Bestimmungen für die Verleihung des Infanterie-Sturmabzeichens entspricht..". Weiterhin ein schönes Portraitfoto als Oberjäger.
Nach dem Tod von Oberleutnant Breyer verblieben die Uniformen gemeinsam mit seinem Wehrpaß bei der Witwe. Nach ihrem Tod konnten wir dieses wirklich schöne Ensemble im Januar 2021 erwerben. 
392137

Wehrmacht Afrikakorps Tropenfeldbluse M 41 für Mannschaften

Olivfarbenes Baumwolltuch, ohne Schulterklappen. Bevo-gewebter Brustadler per Hand vernäht. Kragenspiegel in Tropenausführung, maschinell vernäht. Maße: Schulterbreite ca. 82 cm , Ärmellänge-Außen ca. 62 cm, Gesamtlänge ca. 71 cm. Schulterbreite 42 cm. Innen mit Kammerstempel ".. B 41..". der Adler ist original jedoch neu vernäht, die Feldbluse wurde gewaschen, Zustand 2.
362816
€ 2.200,00

Luftwaffe-Felddivision leichte Drillich-Feldbluse für Mannschaften

Kammerstück, um 1943. Leichte Feldbluse, Tuch in schilfgrünem Drillichfischgrättuch. Komplett mit maschinengesticktem Brustadler maschinell vernäht, Schulterklappen mit Schlaufen, Waffenfarbe goldgelb, für Flieger oder Fallschirmjäger. Innen mit schönem Kammerstempel und RB-Nr.. Der Brustadler ist original, jedoch neu vernäht. Ungetragen in absolut neuwertigem Zustand.
189411
€ 1.200,00

Luftwaffe Waffenrock eines Generalmajors der Flieger 

Der Waffenrock in feiner Offiziersqualität, Fertigung um 1943, komplett mit allen Effekten. Tuch in feinem Gabardine, vergoldete Knöpfe. Der Brustadler in Gold Metallfaden handgestickt, die Kragenspiegel in Gold/Cellon handgestickt, die umlaufende Kordel in Metallfaden, die Kragenspiegel maschinell vernäht.
Eingenähte Schulterstücke, das Generalsgeflecht in Metallfaden auf weißer Tuchunterlage. Auf der linken Brust Schlaufen für eine grosse Bandspange sowie für 3 Steckabzeichen. Auf der rechten Brust Schlaufen für 1 Auszeichnung. Band zum EK II.Klasse 1939 am Knopfloch vernäht. Innen schwarzes Futter seitlich mit Schlitz zum tragen des Offiziersdolches, Nähte am Innenfutter sind an machen Stellen aufgegangen, kleine Mottenlöcher unter beiden Achselhöhlen, sowie am rechten Schulterstück und am Kragen. Bei diesem Waffenrock wurden die Kragenspiegel damals zweckentfremdet, ursprünglich handelte es sich um Kragenspiegel für einen General, mit 3 Schwingen pro Kragenspiel, jedoch wurden 2 Schwingen bei jedem Kragenspiegel entfernt, um den Rang anzugleichen.Dies geschah vermutlich aus der Beschaffungsknappheit der damaligen Zeit. Armlänge 61 cm, Rückenlänge 64 cm , Brustumfang 90 cm, Zustand 2-
321513
€ 7.500,00

Kriegsmarine Feldbluse eines Obergefreiten der Küstenartillerie

um 1941. Kammerstück, Fertigung aus feldgrauem Tuch,Brustadler in maschinengestickter Ausführung auf feldgrau, maschinell vernäht, Kragenspiegel ohne Tuchunterlage maschinell vernäht. Schulterstücke mit Schlaufen. Innen mit Kammerstempel, Brustadler ist neu vernäht, Mottenschäden an der rechten Schulter, Armlänge Außen: ca. 66 cm, Schulterbreite: ca. 40 cm, Gesamtlänge Rücken: ca. 74 cm. Zustand 2-
270933
€ 1.500,00

Wehrmacht komplette Parade-Uniform aus dem Besitz von Rittmeister F. Filser, Chef der 5. M.G. Schwadron im Kavallerie-Regiment Nr. 17

Standort Bamberg, um 1937. Sehr schönes Ensemble bestehend aus Schirmmütze, Parade-Waffenrock, Hose und Parade-Feldbinde. Die Schirmmütze ist eine typische Fertigung der Fa. Peküro für ein Bamberger Uniformgeschäft, die Mütze in hoher eleganter Sattelform, Fertigung aus feldgrauem Tuch in Feiner Offiziersqualität. Komplett mit Hoheitsadler, Traditions-Totenkopf, Eichenlaubkranz und Kokarde in Buntmetall versilbert, Waffenfarbe goldgelb. Innen hellbraunes Schweißleder mit schwarzer Samtkante, seitlich mit Prägestempel "Deutsches Leder", helles Seidenfutter, unter dem Zelluloidtrapez mit silber geprägter Bezeichnung "Georg Pickel Bamberg Stirndruckfrei Deutsches Reichspatent", mit handgeschriebenem Trägeretikett "F.Filser 5.M.G.Sch. K. Regiment 17 Bamberg.", Größe 57.
Wehrmacht Parade-Waffenrock als Rittmeister im Kavallerie-Regiment Nr. 17. Elegantes Eigentumsstück, Tuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Metallfaden handgestickter Brustadler auf dunkelgrün, per Hand vernäht. Die Kragenspiegel und Ärmelpatten in Metallfaden-handgestickter Ausführung, maschinell vernäht. Die eingenähten Schulterstücke mit den aufgelegten Traditions-Totenköpfen in Offiziersausführung, hochgewölbt und versilbert (keine "normalen" Totenköpfe für Panzerkragenspiegel !), Waffenfarbe goldgelb. Auf der Brust Schlaufen für eine Bandspange und für drei Steckabzeichen: Eisernes Kreuz 1. Klasse, Deutsches Reiterabzeichen und Allgemeines Sturmabzeichen. Innen mit dunkelgrünem Seidenfutter, hinten mit gewebtem Schneideretikett "Nikolaus Farroth - Eduard Sachs Nachf. Frankfurt a.M. Kaiserstrasse 40". Komplett mit der Paradefangschnur, das Geflecht aus Aluminiumgespinst. Dazu die passende steingraue lange Hose aus Gabardine, seitlich mit goldgelber Biese. Weiterhin ein paar steingraue Handschuhe aus Wildleder für Offiziere sowie eine Parade-Feldbinde für Offiziere.
Die gesamte Uniform ist nur leicht getragen mit leichten Altersspuren, alle Effekten noch original vernäht, in unberührtem Originalzustand. Komplett mit einer Obermayer Puppe, fertig angezogen für eine Sammlung, bzw. Museums Ausstellung.

Extrem selten, in dieser Vollständigkeit mit Trägernachweis mit Sicherheit einmalig !

Im Jahr 1936 wurde das 17. Reiter-Regiment in das Kavallerie-Regiment Nr. 17 umbenannt, hierbei wurde auch die 5. Schwadron zur MG-Schwadron umgegliedert, Chef war Rittmeister Filser. Im Jahr 1937 erhielt das Regiment in München auf dem Königsplatz seine Standarte. Das Regiment führte die Tradition des 1. und 2. Leib-Husaren-Regiments weiter und trug als 
Traditionszeichen den Totenkopf der Leibhusaren:getragen in der Reichswehr von 1. und 2. Eskadron; bei der Wehrmacht der Regimentsstab, Stab I. Abteilung 1.; 2., 4., 5. und 11. Schwadron; ab 1943/44 das ganze Regiment.
1939 wurde das Regiment aufgelöst, die Truppen aufgeteilt auf diedie Divisions-Aufklärungs-Abteilung 12 ,die Divisions-Aufklärungs-Abteilung 32 ,die Divisions-Aufklärungs-Abteilung 175 unddie Kavallerie-Ersatz-Abteilung 5.
Das 1944 neu aufgestellte Kavallerie-Regiment 5 erhielt mit Verfügung vom 3. Juni 1944 erneut den Traditionsnamen Kavallerie-Regiment 5 „Feldmarschall von Mackensen“. Es erhielt gleichzeitig die Tradition der beiden Leib-Husaren-Regimenter Nr. 1 und 2  der alten Armee verliehen.Mit Verfügung vom 29. Dezember 1944 erhielt der Sonderverband „Kavallerie-Regiment 5 „Feldmarschall von Mackensen““ den Totenkopf der Leibhusaren auf Schulterstücken und Kopfbedeckungen. Der Totenkopf war wie folgt zu tragen:An der Schirm- und der Feldmütze aus Weißmetall geprägt, zwischen Hoheitsabzeichen und Eichlaubkranz, bzw. Kokarde.Auf der Mitte der Schulterstücke, für Offiziere in Gelbmetall, für Unteroffiziere und Mannschaften in goldgelb gestickt und für Porteepeeoffiziere aus Weißmetall.Dem Regiment wurde am 4. Dezember 1944 das Tragen eines Ärmelstreifens Feldmarschall von Mackensen und des Degens gestattet. Die Reste der der Aufklärungs-Abteilungen wurden nach der Abgabe der Reiter-Schwadronen in Divisions-Füsilier-Bataillone umbenannt. Nach Kämpfen in Österreich wurde der Truppenteil Juni 1945 bei Aalen (Württemberg) aufgelöst.
391123

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger in Splittertarnmuster 

sogenannter "Knochensack", um 1942. Fertigung aus schwerem Baumwolltuch, einseitig bedruckt im dunklen Splittertarnmuster. Brustadler der Luftwaffe in maschinengestickte Ausführung auf blaugrauem Tuch, maschinell vernäht. Durchgehende verdeckte Knopfleiste, an den Hüfttaschen und Schultern mit Reißverschlüsse der Marke "Rapid", Druckknöpfe des Herstellers "Prym". Innen braunes und grünes Teilfutter, mit RB-Nr., sowie Größenstempel " I ". Armlänge 59 cm, Brustumfang 88 cm, Länge 104 cm. Getragenes Stück, Druckknöpfe sind oxidiert. Abnutzungsspuren am Kragen sowie am Saum, mehrere Flickstellen am linken Ärmelansatz, Holster-Tasche nicht vorhanden, Futter an beiden Ärmelenden wurden entfernt, die Enden einmal umgenäht, Brustadler ist original jedoch neu vernäht. Typische Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Zustand 3.
380152

Luftwaffe Kombination M 42 für Fallschirmjäger in Sumpftarnmuster

sogenannter "Knochensack", um 1944. Fertigung aus leichtem Baumwolltuch, einseitig bedruckt im Sumpftarnmuster. Mit original Brustadler auf Splittertarn-Material, maschinell vernäht. Durchgehende verdeckte Knopfleiste, an den Hüfttaschen und Schultern mit Reißverschlüsse der Marke "Rapid", Druckknöpfe an den Ärmeln, Hersteller "Prym". Auf der Rückseite auf der rechten Hüfte mit aufgenähtem Pistolenholster. Innen mit Leinen und Seidenfutter sowie ein Stuck Splittertarn-Material, auf Brusthöhe ist die RB-Nr. sowie die Größenangaben deutlich zu sehen. Bei der linken Hüfttasche fehlt die Lasche des Reißverschlusses. Ärmellänge 62 cm, Brustumfang 86 cm, Länge 105 cm. Leicht getragenes Stück, typische Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Zustand 2+.
380156

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger in Splittertarnmuster 

sogenannter "Knochensack", um 1942. Fertigung aus grün meliertem Stoff einseitig bedruckt im Splittertarnmuster. Brustadler der Luftwaffe in maschinengestickte Ausführung auf blaugrauem Tuch, maschinell vernäht.  Durchgehende verdeckte Knopfleiste, an den Hüfttaschen und Schultern mit Reißverschlüsse der Marke "Rapid", Druckknöpfe des Herstellers "Prym". Auf der Rückseite auf der rechten Hüfte mit aufgenähtem Pistolenholster. Innen violettgraues Teilfutter, mit Herstellerstempel " Ristow Berlin L.B.A 40". Armlänge 62 cm, Brustumfang 47 cm, Länge 108 cm. Getragenes Stück, Druckknöpfe minimal oxidiert, größere Flickstelle vorne, kleine Schadstelle an der Linken Schulter. Typische Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Zustand 3.
380145

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger in Splittertarnmuster 

sogenannter "Knochensack", um 1942. Fertigung aus grün meliertem Stoff einseitig bedruckt im Splittertarnmuster. Der ursprüngliche Brustadler wurde während der Gefangennahme durch US Soldaten rausgeschnitten, diese Stelle wurde restauriert, und mit einen regulären Brustadler der Luftwaffe ergänzt. Durchgehende verdeckte Knopfleiste, an den Hüfttaschen und Schultern mit Reißverschlüsse der Marke "Elite", Druckknöpfe der Marke "Prym". Auf der Rückseite auf der rechten Hüfte mit aufgenähtem Pistolenholster. Innen braunes und blaugraues Teilfutter, mit Herstellerstempel "18.8.42 Rudolph Hubert & Cie". Kleines Loch an der rechten Schulter. Armlänge 64 cm, Brustumfang 88 cm, Länge 108 cm. Getragenes Stück, typische Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Zustand 3.
380120

Luftwaffe Kombination für Fallschirmjäger 1. Modell in grün

sogenannter "Knochensack", um 1938. Fertigung aus grün-meliertem Baumwolltuch, Brustadler auf grün-meliertem Grund, maschinell vernäht. Durchgehende verdeckte Knopfleiste mit Druckknöpfen, durchgehender Reißverschluss mit Hersteller "Rapid", Druckknöpfe des Herstellers "Prym" an beiden Ärmelenden. Auf der Rückseite noch ohne dem aufgenähten Pistolenholster. Innen olivgrünes Futter, der Kammerstempel nicht mehr sichtbar. Ursprünglich hatte der Knochensack unten Hosenbeine zum einsteigen. Diese wurden jedoch bereits während des Krieges von der Kleiderkammer offiziell abgeändert. Getragenes Stück mit eindeutigen Trage und Altersspuren, der Kragen wurde mit meliertem Stoff geflickt, beide Ärmelenden wurde durch eine zickzack Naht verstärkt, um das weitere Aufrauen zu verhindern, linke Hüfttasche mit Abnutzungsspuren, Brustadler ist original, jedoch sehr gut neu vernäht. Armlänge 62 cm, Brustumfang 100 cm, Länge 68 cm, Zustand 3. Der typische Knochensack eines deutschen Fallschirmjägers. Das 1. Modell ist extrem selten !
380160

Kriegsmarine U-Bootwaffe : großer Nachlass aus dem Besitz von Kapitänleutnant Ing. Kischkat, Leitender Ingenieur auf "U 571" 

Kriegsmarine dunkelblaues Jackett als Kapitänleutnant Ing. . Fertigung aus dunkelblauem Tuch, komplett mit allen Effekten. Metallfaden handgestickter Brustadler per Hand vernäht, auf dem Ärmeln goldene Rangabzeichen, darüber das Laufbahnabzeichen für Ingenieuroffiziere. Auf der Brust das Eiserne Kreuz I. Klasse 1939 (Hersteller 26) und das U-Boot Kriegsabzeichen (Ausführung in Buntmetall, das Hakenkreuz leicht beschädigt), sowie Schlaufen für eine Bandspange. Innen mit Trägeretikett "Kischkat", das Jackett hat typische Tragespuren, mit kleinen Flickstellen. Zustand 2-.

Kriegsmarine dunkelblauer Rock als Kapitänleutnant Ing.. Elegantes Eigentumstück. Fertigung aus feinem dunkelblauen Tuch, komplett mit allen Effekten. Metallfaden handgestickter Brustadler, vergoldete Knöpfe. Auf den Ärmeln mit Rangstreifen als Kapitänleutnant Ing., unter den eingenähten Schulterstücken mit silbernen Passanten. Auf der Brust das Eiserne Kreuz I. Klasse 1939 (Hersteller 26) und das U Boot Kriegsabzeichen (Ausführung in Buntmetall), sowie Schlaufen für 1 Bandspange. Innen schwarzes Seidenfutter, an der Innentasche mit Schneideretikett "Heinrich Vogt Flensburg" und Trägername "Fähnrich Ing. Kischkat 1938". Nur leicht getragen, in wunderschönem unberührten Originalzustand. Zustand 2 Dazu die passende Offiziersfeldbinde mit vergoldetem Schloß. Von dem ehem. Offiziersumhang gibt es noch das Verschluss Kettchen mit den beiden Löwenköpfen in vergoldeter Ausführung.

Dunkelblaue Messejacke als Kapitänleutnant Ing. Tuch in feinster Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten, Metallfaden handgestickter Brustadler. Auf der Brust Schlaufen für 2 Steckabzeichen sowie einen Bandspange. Schwarzes Innenfutter, an der Innentasche mit Schneideretikett "Heinrich Vogt Flensburg" und Trägername "F.(Ing.) Kischkat". Dazu die passende Weste.

Kriegsmarine dunkelblaue Schirmmütze für Offiziere, Leutnant bis Kapitänleutnant. Dunkelblaues Tuch, der Deckel nicht abnehmbar. Komplett mit Metallfaden handgesticktem Hoheitsadler und Eichenlaubkranz. Das Schweißband aus hellbraunem Leder, blaues Seidenfutter mit Zelluloidtrapez, und Stempel " O.K.K Wilhelmshaven". Getragen, Zustand 2-.

2 Fotos im Bilderrahmen der Mannschaft von U-571.
3 Fotoalben, ca. 309 Fotos, Alben sind nicht beschriftet, Vereidigung in der Marineschule Dänholm/Stralsund, Freizeit, Sportübungen, Ausbildung in der Marineschule Mürwik, Segeln, Ankunft von Generalfeldmarschall Blomberg und Kommandeur der Marineschule Mürwik Kapitän zur See Schmundt, Alfred Saalwächter, Erich Raeder, Angehörige der Küstenartillerie beim Übungsschießen mit dem MG 08/15, Adolf Hitler und Hermann Göring bei einer Versammlung, U-Boot, U-13 auf See, Marineschule Kiel, Hafen Einfahrt von Memel, Antritt zur Indienststellung von U-571, Feier zur Indienststellung, Fahrt nach Norwegen, Ankunft im Fjord, Übungsfahrten, erbeuteter Renault UE Chenillette, Kristiansand, im Hafen von Arendal, auf Hoher See im Nordatlantik, Flak, U-571 trifft U-46 in der Biskayaauf Feindfahrt, U-571 schließt sich einem Wolfrudel im Atlantik an, Tarnanstrich, U-571 bei der Versenkung eines Handelsschiffes, Alliierte Gefangene, Versenkungswimpel, Italienisches U-Boot, Weihnachten, Ankunft im Hafen, Offiziere von U-571 bei der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Freiburg, Zustand 2.
Weiterhin drei Blankwaffen aus dem Besitz von Kischkat.
Kriegsmarine Säbel für Offiziere, seltenere Variante von "WKC", die Klinge mit Hohlkehle und beidseitiger Schiffsätzung, sowie Hoheitsadler auf Anker, Panzerschiff Deutschland, U-Boot, Marine-Ehrenmal Laboe. Vergoldetes Löwenkopfgefäß mit Klappscharnier, weißer Kunststoffgriff mit intakter Drahtwicklung, schwarze Lederscheide mit vergoldeten Beschlägen, der Scheidenkörper 2 x geknickt und die Naht im unteren Bereich aufgeplatzt, leicht getragen, komplett mit original gebundenem Portepee. Zustand 2-.

Kriegsmarine Dolch für Offiziere, saubere Klinge von "E.&F. Hörster Solingen", beidseitig geätzt mit dem Schiffsmotiv, weißer Griff mit intakter Drahtwicklung, gehämmerte Scheide mit typischer Quetschung im unteren Drittel, mit seewasserfestem Portepee, sehr gut erhalten. Zustand 2

Kriegsmarine Dolch für Offiziere, etwas ermattete Klinge mit Herstellerpunze von "Puma Solingen", geätzte Klinge mit Fischmotiv, mehrfach gerissener Kunststoffgriff mit Abplatzungen, zerschlissenes Portepee, beulige Blitzscheide mit abgeschnittenen Dolchstandern, deutlich getragen. Zustand 2-3

Weitere Orden und Dokumente :
- 3 Schreiben von 1935 des Einstellungsbüro der Inspektion des Bildungswesens der Marine in Kiel mit Bezug auf die Einstellung des Mannes als Ingenieuroffizier
- großformatige Beförderungsurkunde vom Oberfähnrich (Ing.) zum Leutnant (Ing.), ausgestellt am 24.10.1938 mit sehr schöner Tintensignatur " Raeder "
- großformatige Beförderungsurkunde vom Leutnant (Ing.) zum Oberleutnant (Ing.), ausgestellt am 20.9.1940 mit sehr schöner Tintensignatur " Raeder "
- Verleihungsurkunde für das U-Bootskriegsabzeichen 1939, ausgestellt am 1.12.1941. Dazu ein weiteres-U-Bootkriegsabzeichen als Feinzinkfertigung, getragen.
- Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, ausgestellt am 1.12.1941. Dazu das Eiserne Kreuz 1939 2. Klasse, ungetragen.
- Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 1. Klasse, ausgestellt am 11.8.1942. Dazu ein weiteres Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse im Verleihungsetui. Zustand 2.
- großformatige Beförderungsurkunde vom Oberleutnant (Ing.) zum Kapitänleutnant (Ing.), ausgestellt am 19.2.1943 mit sehr schöner Tintensignatur " Dönitz "
Der ganze Nachlaß komplett in der original Offizierskiste aus Aluminium, innen mit Einsatz.
Zu Kriegsende war Kapitänleutnant Kischkat U-Bootausbilder in Pillau und konnte 1945 per Schiff nach Stettin entkommen und hat so den Krieg überlebt.
"U-571" wurde am 8. Juni 1940 bei Blohm & Voss in Hamburg auf Kiel gelegt, der Stapellauf war am 4. April 1941. Am 22. Mai 1941 wurde es unter dem Kommando von Kapitänleutnant Helmut Möhlmann in Dienst gestellt.Auslaufen zur ersten Feindfahrt am 5. September 1941. Es gelang "U 571", ein Schiff mit 3.870 BRT zu versenken. Die zweite Feindfahrt absolvierte das U-Boot vom 18. Oktober 1941 - 26. November 1941. Auf dieser Fahrt wurden keine Erfolge erzielt. Die dritte Feindfahrt dauerte vom 21. Dezember 1941 - 27. Januar 1941. Wieder wurden keine Erfolge erzielt. Die vierte Feindfahrt brachte endlich wieder Erfolge. Sie dauerte vom 10. März 1941 - 7. Mai 1941 und brachte drei versenkte Schiffe mit 24.319 BRT. Die fünfte Feindfahrt dauerte vom 11. Juni 1942 - 7. August 1942. Auf dieser Fahrt wurden drei Schiffe mit 18.980 BRT versenkt und ein Schiff mit 11.394 BRT beschädigt. Die sechste Feindfahrt absolvierte "U 571"vom 3. Oktober 1942 - 14. November 1942. Dabei wurden keine Erfolge erzielt. Die siebte Feindfahrt dauerte vom 22. Dezember 1942 - 19. Februar 1943. Wieder wurden keine Erfolge erzielt. Auch auf der achten Feindfahrt vom 22. März - 1. Mai 1943 wurden keine Erfolge erzielt. Irrtümlich wurden jedoch zwei versenkte und ein torpediertes Schiff anerkannt. Verleihung des Ritterkreuz an Kptlnt.. Möhlmann am 16. April 1943. Am 1. Juni 1943 wurde Möhlmann zum Stab des Kommandierenden Admirals der U-Boote kommandiert. Zu diesem Zeitpunkt verließ auch Kptlnt. Kischkat "U 571", welches 1944 versenkt wurde.

Der Nachlaß stammt direkt aus der Familie und war noch nie in Sammlerhand. Eine ganz fantastische Gruppe eines U-Boot Offiziers, wie sie nur ganz selten vorkommt.
375925

Wehrmacht großes Uniformensemble aus dem Besitz von Generalmajor Hermann Zeitz

Es handelt sich um ein sehr schönes Uniformensemble aus der Vorkriegszeit, um 1936/38, als Generalmajor getragen ab 1941. Dienstrock alter Art mit passender langer Hose. Der Dienstrock alter Art wurde aus der Reichswehr (hergestellt 1928) vom Träger in die Wehrmacht übernommen. Fertigung aus elegantemfeldgrauem Gabardine mit dunkelgrünem Kragen. Die Knopfleiste mit 8 Knöpfen und roter Paspelierung. Eingenähte Schulterstücke mit schwerem Generalsgeflecht, darunter mit dünner goldener Goldlitze als General a.D. oder zur Disposition. Die Kragenspiegel für Generale in der großen Vorkriegsausführung mit Goldstickerei auf rotem Grund maschinell vernäht. Der Brustadler in Gold Metallfaden handgestickt auf dunkelgrün, per Hand vernäht. Auf der Brust Schlaufen für eine lange Feldspange und das Eiserne Kreuz 1914 1. Klasse. Innen grünes Seidenfutter, in der unteren Innentasche mit Schneideretikett "Fritsch, Dresden.N." mit handschriftlicher Trägerbezeichnung "Oberst Zeitz, 28.2.28." . Getragen, innen im Seidenfutter mit einigen alten Reparaturen und kleinen Flickstellen. Dazu die passende lange Hose aus steingrauem Tuch mit breiten, roten Lampassen, unten mit Stegen für die Stiefeletten. Die Hose getragen, am Hosenfutter mit einigen alten Reparaturen, einige kleine Mottenlöcher.   
Eine schöne, über viele Jahre getragene Generalsuniform in unberührtem Originalzustand. 

Generalmajor Hermann Zeitz, geboren 20.3.1881 in Neustrelitz. Eintritt als Fahnenjunker 1899, Beförderung zum Leutnant im Eisenbahn-Regiment Nr. 1 am 18.8.1900. Nach dem 1. Weltkrieg Übernahme in die Reichswehr. Beförderung zum Oberstleutnant am 1.2.1929, zum Oberst am 1.2.1929, Verabschiedung aus dem aktiven Dienst am 30.9.1929. Am 1.10.1933 Wiedereintritt in die Reichswehr als Oberst (E) beim Stab des II. Armeekorps. 1939 beim Stab 4. Armee. Von 1.5.1940 bis 5.1.1942 Höherer Kraftfahr Offizier ei der 4. Armee , Beförderung zum Generalmajor und in den aktiven Dienst am 1.2.1941.  vom 11.3.1942 bis Frühjahr 1944 im Stab der 7. Armee. Am 30.4.1944 aus dem Dienst ausgeschieden.
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Wehrmacht geschönte Feldbluse für einen General der Infanterie 

um 1939. Eleganter 4-Taschenrock, das Tuch in feinem Gabardine, dunkelgrüner Kragen. Der Kragen und die Knopfleiste mit roter Paspelierung, komplett mit allen Effekten. Der handgestickte Brustadler in Gold Metallfaden auf dunkelgrünem Tuch, per Hand vernäht. Eingenähte Schulterstücke mit Silber/Gold Generalsgeflecht auf roter Tuchunterlage, jeweils 2 große versilberte Rangsterne. Die Kragenspiegel in Gold Metallfaden handgestickter Ausführung maschinell vernäht, vergoldete Knöpfe. Auf der Brust Schlaufen für eine lange Bandspange sowie 4 Steckauszeichnungen. Innen im Nacken mit schönem gewebten Schneideretikett "Christian Schwarz & Sohn München", in der Innentasche mit Scneideretikett Chritian Schwarz & Sohn München", mit handschriftlicher Trägerbezeichnung "Gen. Steindorff (?) , 18.II1939..". Nur leicht getragen in sehr schönem Zustand.

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Wehrmacht feldgraue Sturmgeschützjacke für einen Leutnant einer Panzerjäger Einheit

Kammerstück, um 1943. Die Sturmgeschützjacke im typischen Schnitt der Panzerjacken. Fertigung aus feldgrauen Tuch, komplett mit allen Effekten: Metallfaden handgestickter Brustadler auf feldgrau, per Hand vernäht. Kragenspiegel für Offiziere der Panzerjäger, maschinell vernäht. Matte Schulterstücke, Waffenfarbe rosa, mit Schlaufen. Auf der Brust Schlaufen für 2 Steckabzeichen, Band zum EK 2 im Knopfloch. Innen mit feldgrauem Futter, die Kammerstempel noch schwach erkennbar. Deutlich getragenes Stück, am linken Oberarm mit alter Flickstelle. Zustand 2-.
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Wehrmacht schwarze Panzerjacke für einen Gefreiten Unteroffiziers-Anwärter der5. Kompanie (Panzer) Führer-Begleit-Bataillon "Großdeutschland"

Es handelt sich hierbei um ein Kammerstück, die Panzerjacke wurde bereits 1938 hergestellt. Fertigung aus schwerem schwarzen Tuch, komplett mit allen Effekten. Bevo-Metallfaden gewebter Brustadler weiß auf schwarz per Hand vernäht. Die schwarzen Kragenspiegel mit weißer Paspelierung maschinell vernäht, die Totenköpfe aus Aluminium, die Augen mit weißem Tuch unterlegt ! Die schwarzen Schulterklappen mit weiß gestickten Monogramm "GD", umlaufend weiße Paspelierung, mit aufgeschlauften Silberlitzen als Unteroffiziers-Anwärter, mit Schlaufen. Auf dem rechten Unterarm mit Ärmelband "Großdeutschland" in Schreibschrift (ab 1944), in  maschinengestickter Ausführung, per Hand vernäht. Auf dem rechten Oberarm der per Hand vernähte Gefreitenwinkel, darunter das Ärmelband "Führerhauptquartier" in Sütterlin-Schrift, Metallfaden-handgestickte Ausführung, per Hand vernäht. Auf der Brust kleine Feldspange mit EK 2. Klasse und Winterschlachtmedaille. Die Panzerjacke mit schwarzen Bakelitknöpfen. Innen olivgraues Futter, Herstellerstempel "Be.. & Co. M. Gladbach", Größen- und Kammerstempel ".. E.39". Leicht getragenes Stück in gutem unberührtem Originalzustand. Extrem selten.
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Luftwaffe großer Nachlass aus dem Besitz der Ritterkreuzträgers mit Eichenlaub und späterem Generalmajor der Luftwaffe Hubertus Hitschhold

Ritterkreuz mit Eichenlaub des Eisernen Kreuz 1939. Es handelt sich bei dem Ritterkreuz um eine klassische Fertigung der C.E. Juncker, Berlin. Das Ritterkreuz mit geschwärztem Eisenkern und Silberzarge. Rückseitig gestempelt "800". Das Eichenlaub ist die typische Ausführung der Fa. Gebr. Godet und Co. Berlin. Sehr schöne Fertigung in Silber. Rückseitig links "900", rechts "21" gepunzt. Leicht getragen, komplett mit dem getragenen original Halsbandabschnitt, seitlich mit angenähtem Gummiband und Befestigungsknopf, Länge 25 cm. Ein Stück mit schöner Patina und einer großen Ausstrahlung. Dazu noch ein weiterer Halsbandabschnitt, stark getragen. Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Fertigung der Fa. Klein & Quenzer, rückseitig auf der Nadel "65" markiert. Getragen, Zustand 2. Frontflugspange für Kampfflieger in Gold. Buntmetallausführung, leicht getragen, Zustand 2. Große Ordensschnalle mit 3 Auszeichnungen: Eisernes Kreuz 1939 2. Klasse. Luftwaffe Dienstauszeichnung für 4 Jahre. Erinnerungsmedaille 1. Oktober 1938 mit Spange "Prager Burg". Dazu passend 2 Feldspangen mit den 3 Auszeichnungen. Flugzeugführerabzeichen. Frühe flache Buntmetallausführung, rückseitig mit Herstellerbezeichnung "C.E. Juncker, Berlin SW". Getragenes Stück, die Nadel wurde während des Krieges ersetzt. Ärmelschild "Narvik 1940", Feinzinkausführung, ohne Tuchunterlage und Gegenplatte, Zustand 2-. Königreich Bulgarien Flugzeugführerabzeichen, bulgarische Fertigung, rückseitig mit Schraubscheibe. Leicht getragen, Zustand 2. 1 Kompletter Satz Effekten für eine Fliegerbluse als Major der fliegenden Truppe: Brustadler, Kragenspiegel und Schulterstücke, dazu ein weiterer Satz, mit einem Brustadler aus Aluminium für die Sommeruniform, seitlich mit Bohrungen zum annähen. Beide deutlich getragen, Zustand 2-. 1 Adler für die weiße Sommerschirmmütze, Metallfaden handgestickte Ausführung, wahrscheinlich eine italienische Fertigung, deutlich getragen. 
Ein sehr schönes signiertes Portraitfoto als Major der Flieger, mit Tintensignatur "Hitschhold", auf dem Foto deutlich wiedererkennbar das Ritterkreuz mit Eichenlaub, die Frontflugspange, eine der 3 Feldspangen und das EK 1 ! Dazu noch 10 weitere original Fotos von Hitschhold, eine Fotopostkarte sowie 2 Reprofotos.
Weiterhin seine Feldspange als späterer Brigadegeneral der Bundesluftwaffe, allerdings tatsächlich getragen mit einem LW-Adler mit Hakenkreuz (!).

Ein umfangreicher Nachlass eines hochdekorierten Offiziers der Luftwaffe.

Hitschhold, Hubertus * 7. Juli 1912, Kurwien+10. März 1966. Hitschhold trat nach seinem Abitur am 1. April 1930 in die Reichswehr ein. Von April 1930 bis zum März 1931 erwarb er bei der Deutschen Verkehrsfliegerschule in Schleißheim seine Flugscheine. Daran schloss sich eine halbjährige Jagdfliegerausbildung in Lipezk in Rußland an. Am 1. Oktober 1931 kam Hubertus Hitschhold zum 2. (Preußischen) Reiterregiment und wurde 1932 Fahnenjunker, am 1. August 1933 Leutnant. 1935 erfolgte dann seine Versetzung zur neu gegründeten Luftwaffe zur I./Stuka 163 in Cottbus. Am18. April erhielt er seinen Militärflugschein und am 1. Oktober 1935 wurde er zum Oberleutnant befördert. 1937 wurde er Staffelkapitän in der jetzt I./Stukageschwader 2 benannten Gruppe und 1938 Hauptmann. Am 1. Oktober 1939 wurde er Kommandeur der I. Gruppe im Stuka-Geschwader 1. Am 21. Juli 1940 erhielt er für die überragenden Leistungen seiner Gruppe im Westfeldzug das Ritterkreuz, nachdem er am 19. Juli zum Major befördert worden war. Nach der Luftschlacht um England und den Kämpfen auf dem Balkan und um Kreta flog Major Hitschhold ab Juni 1941 gegen Rußland. Am 22. Juni 1941 wurde er hinter den feindlichen Linien abgeschossen. Nur durch die Entschlossenheit des Kapitäns der 3. Staffel Freitag entging er der Gefangennahme. Freitag landete neben der abgeschossenen Maschine und nahm Hitschhold und dessen Bordfunker auf.Am 16. Oktober 1941 wurde Major Hitschhold Kommandeur der Sturzkampffliegerschule 1 in Wertheim. Am 31.Dezember 1941 erhielt er für seine Leistungen an der Front das Eichenlaub. Im Juni 1942 wurde er wieder an die Front kommandiert und übernahm am18. Juni 1942 das Schlachtgeschwader 1. Auf Grund seiner Vorschläge wurde das Schlachtgeschwader 1 als erstes Geschwader auf die neue Fw 190 umgerüstet. Am 1. Februar 1943 Beförderung zum Oberstleutnant. Am 10. Juni 1943, nachdem die Umstellung des Geschwaders auf die Fw 190 abgeschlossen war, übergab Hitschhold das Geschwader an Oberstleutnant Alfred Druschel. Hitschhold wurde Fliegerführer bei der Luftflotte 2 auf Sardinien und in Italien.Nach dem Fliegertod von Dr. Ernst Kupfer wurde Hitschhold vom OKL zum General der Schlachtflieger berufen. Unter seiner Führung lief die Produktion der Ju 87 aus und die Schlachtgeschwader wurden auf die Fw 190 umgestellt. Am 1. Juli 1944 wurde er Oberst und am 1. Januar 1945 Generalmajor.Nach dem Krieg Übernahme in die Bundesluftwaffe als Brigadegeneral. Hubertus Hitschhold lebte am Starnberger See und starb überraschend am 10. März 1966. 
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Wehrmacht großer Ordens- und Urkundennachlass aus dem Besitz des Ritterkreuzträgers mit Eichenlaub Generalmajor Otto Ernst Remer,

Historische Gruppe von militärischen Orden, Auszeichnungen, Verleihungsurkunden, Fotos und Dokumenten des Generalmajors Otto Ernst Remer. Dieser bedeutende persönliche Nachlass sämtlicher an Remer verliehenen Auszeichnungen und Dokumente befand sich seit Kriegsende ununterbrochen in seinem Besitz. Im Jahr 1992, kurz bevor er Deutschland verlassen musste, übergab Generalmajor Remer den gesamten Nachlass seinem engen Freund, dem Sammler Wilfried Bluschke.
Die militärischen Auszeichnungen Otto Ernst Remers sind noch immer im Original-Glasrahmen montiert, so wie Remer sie aufbewahrt hatte. In dem Rahmen befindet sich sein Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub am originalen Halsband. Das Ritterkreuz ist eine klassische Steinhauer & Lück-Produktion, das Eichenlaub ein Exemplar von Godet & Co., auf der Rückseite mit der Herstellerbezeichnungen „21“ und Silberstempel „900“. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse 1939 ist eine frühe Fertigung, leicht gewölbt, an Nadel. Das Allgemeine Sturmabzeichen ist ebenfalls eine frühe Produktion von 1940 mit einer schönen Versilberung. Das Deutsche Kreuz in Gold ist die handgestickte Stoffausführung für die Feldbluse. Das Ärmelband „Großdeutschland“ in handgestickter Offiziersausführung. Weiterhin eine Zivilnadel für Angehörige der Wehrmacht. Auf dem Rahmen hat Remer die Miniatur eines Wehrmacht-Stahlhelms montiert. Der Rahmen hat die Abmessungen 15 x 21 cm. Auf der Rückseite hat Bluschke ein Originalfoto von Generalmajor Remer in Bluschke’s Haus geklebt, das den General im Jahr 1992 zeigt, mit seinem Auszeichnungs-Rahmen in der Hand, auf dem Foto mit Originalunterschrift: „Otto Ernst Remer“. Dazu folgende persönliche Auszeichnungen Generalmajor Ernst Remers: Zwei Miniaturen des Ritterkreuzes für die Zivilkleidung. Die eine ist eine schöne doppel-seitig emaillierte Ausführung, an Miniaturbandschleife für das Knopfloch. Die andere Miniatur ist überdimensioniert, ca. 22 mm, an einer Anstecknadel. Einzelne Schulterstückauflage „GD“ , die Vergoldung komplett verblasst. Weiterhin Remers Nahkampfspangen in Bronze und Silber, ein gestickter Brustadler von seiner Feldbluse und ein Mützenadler von seiner Offiziersschirmmütze, beide in handgestickter Ausführung. Alle Auszeichnungen sind getragen, in gutem Zustand.
Alle Dokumente, Fotos und Schriftstücke wurden von Bluschke sehr dekorativ in einem Ordner angelegt. Nach Fertigstellung der 102 Seiten bat er Generalmajor Remer, handschriftlich seine persönlichen Kommentare zu jedem Dokument zu schreiben, eine einzigartige Dokumentation dieses tapferen Soldaten. Auf dem Umschlag befindet sich eine Farbabbildung der Mappe „Panzergrenadiere“ (zeigt die Tradition von der Armee Friedrichs des Großen bis zur Wehrmacht) mit Remers handschriftlichem Motto „Wer die Treue bricht, verdient die Freundschaft nicht / Otto Ernst Remer Generalmajor u. Kdr. der Führer-Begleitdivision".
Seite 1: Zwei Verleihungsurkunden für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, das er als Oberleutnant und Leiter der schweren Infanterie-Artillerie Kompanie 701, 9. Panzer-Division, erhielt. Das Eiserne Kreuz wurde am 20. 5. 1940 in Belgien in der Schlacht von Antwerpen verliehen. Der Grund für zweifach ausgefertigten Urkunden ist, dass sowohl die 9. Panzer-Division als auch das XXVI. Das Armeekorps die Dokumente ausstellte. Sicherlich war es für Remer amüsant, dass er sein EK 2 „zweimal“ erhielt.
Seite 2: Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 1. Klasse, vom 11. 6. 1940, ausgestellt vom Kommandanten der 9. Panzer-Division, Generalmajor Ritter v. Hubicki. Remer erhielt seine EK 1 für den Durchbruch durch die feindlichen Linien in Chemin, Frankreich. Nach dem Ende des Feldzugs in Frankreich war seine Einheit in Wien stationiert. Auf dieser Seite befindet sich auch ein Reprofoto, das Remer und Kameraden im Garten des Schlosses Schönbrunn bei Wien zeigt.
Seite 3: Urkunde für das Verwundetenabzeichen in Schwarz, als Hauptmann und Bataillon Kommandeur des IV./Infanterie-Regiments „GD“ 1. Er wurde das erste Mal von insgesamt 16 Mal verwundet. Die erste Wunde erhielt er bei Rhsew, Russland 10. 9. 1942, eine Fraktur seines Oberschenkelknochens.
Seite 4: ein schönes großes Reprofoto von Remer als Major mit Ritterkreuz und Eichenlaub und seiner Unterschrift. Das Foto wurde Ende 1943 gemacht.
Seite 5: Urkunde für den Bulgarische Tapferkeitsorden IV. Klasse, 1. Stufe, ausgestellt am 16. 3. 1942. Diese Auszeichnung fehlt, die Gruppe beinhaltet jedoch mehrere Fotos, die Remer mit der Auszeichnung zeigen. Sie kann mit der 1. Klasse des Eisernen Kreuzes verglichen werden.Vorläufiges Besitzzeugnis für das Deutsche Kreuz in Gold vom 29. 8. 1942, unter-zeichnet von Generalfeldmarschall Keitel als Oberbefehlshaber des Heeres. Dazu das Verleihungstelegramm des Kommandeurs der 10. Armee General der Panzertruppe Lemelsen, vom 29. 8. 1942.
Seite 6: offizieller „Entlausungsschein“ mit der Aussage, dass Remer von Läusen befreit wurde. Ausgestellt von einer „Entlausungseinheit“ in Brest-Litowsk am 30. 9. 1942. Höchstwahrscheinlich wurde das Dokument auf dem Heimweg für einen Fronturlaub ausgestellt.
Seite 7: Persönliches Übersendungsschreiben des Regimentskommandeurs Infanterieregiment „Großdeutschland“ vom 17. 9. 1942. Er sendet Remer das Deutsche Kreuz in Gold mit seinen Glückwünschen und besten Wünschen für eine schnelle Genesung von seinen Wunden. Auf der Unterseite eine handschriftliche Notiz mit dem Wunsch „Komm kurz nach deinem Urlaub bei Margareti (seiner damaligen Braut) zurück“.
Seite 8: Patriotisches Plakat mit dem Infanterie-Sturmabzeichen, das von der NSDAP im November 1942 ausgegeben wurde. Am unteren Rand des Blattes eine handschriftliche Widmung von Remer: „Mögen Tausende von Jahren vergehen, doch niemand wird über Tapferkeit sprechen können, ohne die Taten der deutschen Frontsoldaten im Weltkrieg zu würdigen“.
Seite 9: Vorläufiges Besitzzeugnis zum Allgemeinen Sturmabzeichen, ausgestellt während des Westfeldzuges, vom 18. 11. 1940. Damals war Remer noch Oberleutnant Kompanie 701, 9. Panzer-Division. Dieses Dokument wurde bei der Felddruckerei der 9.Panzer-Division in Frankreich gedruckt. Unten links „V.L. Nr. 1/40“ als Hinweis, dass er auf der ersten Verleihungsliste von 1940 stand. Das Abzeichen war erst kurz zuvor, am 1. 6. 1940 eingeführt worden. Das Dokument wurde gefaltet und von Remer sehr lange in seinem Soldbuch getragen (repariert mit Klebeband).
Seite 10: das Original-Glückwunschtelegramm Generalfeldmarschall von Mansteins, Kommandeur der Heeresgruppe Süd, zur Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes vom 20. 5. 1943. Dieses Telegramm kam am 24. 5. beim Inf.-Rgt. „Großdeutschland“ an (Eingangsstempel). Remer erhielt sein Ritterkreuz für die Rückeroberung der Stadt Charkow im März 1943.
Seite 11: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“, die einen harten Straßenkampf zeigt, mit Remer’s handschriftlichem Kommentar „Im Osten, März 1943, Eroberung von Charkow“. Damals war er Major und Kdr. I./Gren.-Regiment „GD“.
Seite 12: Zwei sehr interessante Aussagen von 2 ehemaligen Kameraden Remers, geschrieben 1951. Beide waren 1945 Offiziere der Führer-Begleit-Division unter dem Kommando von Generalmajor Remer. Bechtel war Hauptmann und Divisions-Adjutant, Arnold war Oberleutnant. Beide schreiben in ihren Aussagen über die letzten Kämpfe und das Ende der Division im April 1945 und wie Remer die überlebenden Soldaten aus dem Kessel führte. Beide Briefe geben einen sehr guten Eindruck von der Apokalypse, die im April 1945 stattfand, wieder.
Seite 13: ein weiterer Druck der Mappe „Panzergrenadiere“, der zeigt, wie Grenadiere aus ihrem Halbkettenfahrzeug springen, um in den Kampf zu ziehen, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Harte Kämpfe in den Vororten von Charkow - Rückeroberung der ukrainischen Großstadt“.
Seite 14: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit einem Maschinengewehr in einem Straßenkampf, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Durchbruch im Raum Lauban im Mai 1945“.
Seite 15: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit Halbkettenfahrzeugen, die sich durch eine brennende Stadt kämpfen, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Ende August 1943 – I. Gren.Regt. G.D. greift den Westen von Charkow an“. Dazu eine Original-Foto-Postkarte von Oberstleutnant Kurt Gehrke, „GD“ mit seiner Originalunterschrift aus der Kriegszeit. Gehrke war Remers Vorgesetzter als Kommandeur I./Gren. Rgt. „Großdeutschland“, 1943 – Oktober 1944.
Seite 16: Zwei Originalfotos von Generalleutnant Hasso von Manteuffel, dem Kommandeur der Pz.-Gren-Div. „Großdeutschland“, beide Fotos entstanden im März und August 1944 an der Ostfront. Auf der Rückseite die Originalzettel mit der Beschreibung der Kriegsberichterstatter für die Veröffentlichung.
Seite 17: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit einem Halbkettenfahrzeug in einem Straßenkampf, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Ausbruch aus dem Kessel Spremberg 21. 4. 1945, zusammen mit den Resten der 10. SS-Panzerdivision „Frundsberg“ und „Führer-Begleit-Division sowie die 344. Inf.-Div.“. Dazu schönes Nachkriegsfoto von SS-Brigadeführer Heinz Harmel, Kommandeur der 10. SS-Pz.-Div. „Frundsberg“. Zu dieser Seite wurde die 4-seitige maschinengeschriebene Schilderung Remers aus der Zeit von 1945 bis Herbst 1947 hinzugefügt, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Eine sehr detaillierte und beeindruckende Beschreibung der letzten Schlachten und der Niederlage der Führer-Begleit-Division unter seinem persönlichen Kommando. Am Ende wurden die SS-Div. „Frundsberg“ und die „Führer-Begleit-Div.“ gemeinsam eingekesselt und brachen unter enormen Verlusten aus, bevor sie sich der US-Armee ergab.
Seite 18: ein schönes Original-Porträtfoto von Oberst Graf Strachwitz, Kommandeur des Panzerregiments „Großdeutschland“ im April 1943. Auch ein Kriegsberichterstatterfoto mit Beschreibungszettel, das auf die Verleihung des Eichenlaubs mit Schwertern hinweist. Dazu gedruckter Brief von v. Strachwitz, in dem er sich für die Glückwünsche für seine Schwerter bedankt. Er muss so viele Glückwünsche erhalten haben, dass er sie nicht alle einzeln beantworten konnte.
Seite 19: Druck der Mappe „Panzergrenadiere“ mit einem Motorrad-Kurier, der eine Nachricht an einen Kommandanten in einer Halbkette übergibt, mit Remers handschriftlichem Kommentar „Erhalt des Befehls zum Angriff auf die feindlichen Truppen nördlich von Belgrad“.
Seite 20: Offizielles „Ehrenblatt des Deutschen Heeres“, das die Verleihung des Ritterkreuzes an Major Otto-Ernst Remer bekannt gibt, aus Tarngründen nur als „Bataillonskommandant in einem Grenadierregiment“ bezeichnet.
Seite 21: Drei Originalfotos von der Verleihung des Ritterkreuzes, mit Remers handschriftlichem Kommentar „18.5.1943 Die Verleihung des Ritterkreuzes durch Oberst Lorenz in Achtyrky bei Poltawa“. Oberst Lorenz war damals Remer’s Regimentskommandant.
Seite 22 und 23: Vier große Originalfotos, die Remer frisch mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und allen anderen Auszeichnungen, einschließlich des bulgarischen Steckkreuzes, zeigen. Alle mit eigenhändigen Kommentaren Remers versehen.
Seite 24: Neun zeitgenössische Privatfotos der Verleihungszeremonie des Ritterkreuzes an Remer, aufgenommen von einem Kameraden. Sehr schön zu sehen wie Oberst Lorenz ihm vor dem angetretenen I. Bataillon G.D. das Ritterkreuz anlegt. Die vier unteren Bilder kurz nach der Verleihung zeigen Remer das Bataillon grüßend.
Seite 25: Vorläufiges Besitzzeugnis zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Remer, Kdr. I. / Gr. Rgt. „Großdeutschland“. Verliehen am 18. 5. 1943. Das Dokument datiert 21. Mai 1943. Mit Dienstsiegel des OKH-Heerespersonalamt und Originalunterschrift Generalleutnant Schmundt. Dazu Originalpostkarte mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Originalunterschrift Remers sowie ein Nachkriegsfoto von der Ritterkreuzverleihung mit Remers eigenhändigem Kommentar: „Anlässlich der Ritterkreuzverleihung am 18.5.1943 durch Oberst Lorenz Kdr. Gren. Rgt. Großdeutschland“. Mit Originalunterschrift „Otto Ernst Remer Major I. GD“.
Seite 26 und 27: Zwei Seiten aus der Zeitung „Die Wehrmacht“ von 1943 über die Schlacht bei Charkow, in welcher Remer sein Ritterkreuz verdiente.
Seite 28: Offizieller „Tagesbefehl“ herausgegeben vom Kommandeur der Panzer-Gren.-Div. „Großdeutschland“ General v. Manteuffel, vom 14. 11. 1943. Der Tagesbefehl berichtet über die Vergabe des Ritterkreuzes an Remer. Der Tagesbefehl wurde allen Soldaten an diesem Tag von ihren befehlshabenden Offizieren und Unteroffizieren vorgelesen, je nach Bedeutung und Inhalt.
Seite 29: Offizielles Glückwunsch-Telegramm von Generalleutnant Hoernlein, Kommandeur der Panzer-Gren.-Div. „Großdeutschland“, zur Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz an Major Remer vom 12. 11. 1943, verbunden mit Glückwünschen. Damals erholte sich Remer von seinen Wunden in Kolberg, Ostpreußen. Dort kam das Telegramm am 17. 11. 1943 an. Auf der gleichen Seite ein schönes Original-Pressefoto von Dr. Goebbels, der von der Panzer-Gren.-Div. „GD“ die Spende über 1.000.000 Reichsmark (nach heutiger Kaufkraft ca. EUR 15.000.000) für die WHW-Winterhilfe erhält.Seite 30: ein im Krieg gedrucktes Pressefoto vom Februar 1944, das neue Freiwillige für die Panzergrenadierdivision „Großdeutschland“ zeigt.
Seite 31: Telegramm von Oberst Lorenz, Kommandeur des Grenz-Regiments „Großdeutschland“, mit Glückwünschen zur Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz vom 16.11.1943. 2 schöne Originalfotos von Oberst Lorenz (das große von einem Kriegsberichterstatter), das kleinere mit seiner Originalunterschrift.
Seite 32: Großes Reprofoto von Halbkettenfahrzeugen der „GD“ in Russland.
Seite 33: Glückwunsch-Telegramm des Generalfeldmarschalls v. Manstein, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd, zur Verleihung des Eichenlaubs vom 16. 11. 1943. Auf der gleichen Seite eine alte Fotokopie eines Zeitungsausschnitts, der die Eichenlaubverleihung an Remer bekanntgibt.
Seite 34: Offizieller Stellungnahme von General Hoernlein, Kommandant der Pz.-Gren.-Div. „Großdeutschland“ mit der Befürwortung der Eichenlaubverleihung an Remer. Hoernlein berichtet über sämtliche militärischen Verdienste Remers, nachdem er das Ritterkreuz im Mai 1943 erhalten hatte. Diese Verleihungsbefürwortung ging an das „Oberkommando der Wehrmacht“, ein Exemplar an Remer. Dazu ein großes Reprofoto von General Hoernlein.
Seite 35: Vorläufiges Besitzzeugnis für das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, an Major Remer, Kommandeur des I. Bataillon Grenadier Regiment „Großdeutschland“, verliehen am 12. 11. 1943. Das Dokument wurde am 1. 12. 1943 ausgestellt. Mit Originalunterschrift Generalleutnant Burgdorff und Dienstsiegel des Heeres-Personalamtes. Dazu ein schönes Reprofoto der Eichenlaubverleihung an Remer im Führerhauptquartier durch Adolf Hitler. Mit Remer’s handschriftlichem Kommentar: „Anlässlich der Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz durch den Führer in der Wolfschanze am 20. 11. 1943 / Otto Ernst Remer / Major und Kdr. I/GD“. Dazu farbige Postkarte mit dem Ritterkreuz mit Eichenlaub mit Originalunterschrift Remers.
Seite 36 und 37: 4 schöne Originalfotos von Remer nach Erhalt ders Eichenlaubs an der Ostfront, mit seinen handschriftlichen Kommentaren „Nachtpause im Bataillon-Kampfzentrum bei Korowograd“, „Als Regimentsführer des Grenadierregiments „Großdeutschland“, „Eindrücken des russischen Brückenkopfes bei Krenentschug“, „Kommandant I./Gren. Regiment „Großdeutschland“, Angriff von Salvograd, Otto Ernst Remer Regimentführer“.
Seite 38: Original-Zeitungsausschnitte der Zeitschrift „Die Wehrmacht“ mit dem Titel „Grenadiere des Führerbegleitbataillons“, um 1943. Das Führerbegleitleitbataillon wurde 1944 zur Führer-Begleit-Division geformt, der Kommandant war Remer.
Seite 39: Nachkriegsdruck von Remer, der seine militärische Karriere und seine politischen Aktivitäten nach dem Krieg widerspiegelt. Für diese geriet er mehrmals in Schwierigkeiten mit der Justiz in Westdeutschland. Die letzte Strafe von 22 Monaten Gefängnis war der Grund für seine Flucht nach Spanien im Jahr 1994.
Seite 40: Nachkriegsdruck des Farbgemäldes von Remer, das im Juni 1944 im Auftrag von Dr. Goebbels entstanden ist, mit Remer’s handschriftlichem Kommentar „im Juni 1944 im Auftrag von Goebbels – Remer Kommandant des Wachregiments Großdeutschland“. Das Originalbild ging im Endkampf der Schlacht von Berlin 1945 verloren. Mit handschriftlichem Kommentar Remers.
Seite 41: Zwei Zeitungsausschnitte, eine maschinengeschriebene Erklärung Remers und ein Originalfoto des Eides, den jeder Soldat auf den Führer leistete. Alle mit Originalunterschriften Otto Ernst Remers.
Seite 42: Zwei große Fotos von Remer 29.4. und 30. 4. 1944. Auf der Ablichtung vom 29. 4. wird die Ankunft Remers mit dem Zug in Berlin dargestellt, am nächsten Tag übernahm er das Kommando über das Wachbataillon Großdeutschland. Beide mit Remers handschriftlichen Kommentaren.
Seite 43: Vier Originalfotos von Remer: eines ist ein Schnappschuss, der ihn im Fenster des in Berlin ankommenden Zuges zeigt, die anderen drei wurden im Remers Büro des Wachregiments aufgenommen. An diesem Tisch erhielt Remer am 20. Juli 1944 den Anruf, Goebbels und den Rest der Regierung in Berlin zu verhaften. Mit eigenhändigen Kommentaren Otto Ernst Remers versehen.
Seite 44: Zwei Original-Zeitungsausschnitte nach dem Attentat vom 20. Juli 1944. Der eine meldet die Ernennung Himmlers zum Oberbefehlshaber des Heimatheeres (Rekrutierung usw.), der andere eine patriotische Aufforderung an alle Soldaten, treu zu bleiben und die Beförderung von General Guderian zum neuen Generalstabschef des Oberkommandos der Wehrmacht. Dazu ein Repro des berühmten Fotos das Hitler und Mussolini bei der Besichtigung der zerstörten Lagebaracke nach dem Bombenanschlag zeigt.
Seite 45: Drei schöne Originalfotos: ein großes Foto mit Remer und General Burgdorf bei Abnahme einer Formation der Leibstandarte SS „Adolf Hitler“, kurz nach dem 20. Juli 44. Ein schönes frühes Foto, noch als Major mit dem vor kurzem verliehenen Ritterkreuz im April 1943, mit Remers Originalunterschrift. Ein fantastisches Porträtfoto von 1945, Remer als Generalmajor mit allen Auszeichnungen inklusive Nahkampfspange in Silber und dem HJ-Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz. Diese seltene Auszeichnung erhielt er von Reichsjugendführer Artur Axmann nach dem Bombenattentat 1944. Das Foto ebenfalls mit Originalunterschrift Remers. Dies ist höchstwahrscheinlich eines der letzten Porträtfotos Remers vor dem Ende des Krieges.
Seite 46: Zwei Originalfotos von Remer bei einer öffentlichen Rede in Neubrandenburg (außerhalb Berlins) als Ehrenbürger, nach dem 20. Juli 1944. Original-Zeitungsausschnitt vom 14. 8. 1944, der über eine Rede berichtet, die Remer in Potsdam hielt. Nach dem Bombenanschlag wurde Remer von der NS-Propaganda als Held, der den Aufstand vom 20. Juli niederschlug, gefeiert.
Seite 47: eine Kopie der Ehrenurkunde der Stadt Neubrandenburg zur Würdigung von Remers „ Kampf um Deutschlands Ehre und die Verleihung des Eichenlaubs.“. Das Original ist verloren gegangen.
Seite 48 und 49: ein Original-Zeitungsausschnitt der „Hamburger Illustrierten“ vom August 1944, der Remer für seine Verdienste ehrt. Sehr interessant: Das linke untere Foto auf Seite 48 zeigt Remer mit der Ehrenurkunde der Stadt Neubrandenburg.
Seite 50: Fünf Originalfotos von der Parade des Wachregiments in Berlin nach dem 20. Juli 1944. Das letzte Foto entstand im Führerhauptquartier in Rastenburg in der „Wolfsschanze“: Gemeinsam mit General Burgdorf bei einer Parade. Remer wurde nach dem Bombenanschlag zu Hitler befohlen, um seinen persönlichen Bericht an ihn zu erstatten. Ein zweites diesbezügliches Foto findet sich auf Seite 45. Bei seinem Besuch wurde Remer von Hitler vom Major direkt zum Oberst befördert (ein Dienstgrad wurde dabei übersprungen). Am unteren Rand handschriftliche Erläuterungen Remers.
Seite 51 – 56: Original-Zeitungsausschnitte über die Ereignisse des 20. Juli 1944: „Das Ergebnis des 20. Juli 1944“, „Tod der Verräter durch den Strang !“ etc.Seite 57 - 60: Der offizielle 6-seitige, maschinengeschriebene Augenzeugenbericht Otto Ernst Remers über das Ereignis des 20. Juli 1944, datiert Berlin, 22. Juli 1944: „Der Ablauf der Ereignisse vom 20. 7. 1944, wie ich sie als Kommandeur des Wachbataillons Großdeutschland erlebte“, die Seite 6 mit Originalunterschrift Otto Ernst Remers. Dieser Bericht wurde fünf bis sechs Mal kopiert. Eine Kopie ging direkt an Hitler, andere an das Oberkommando der Wehrmacht, an den „Volksgerichtshof“ und den berüchtigten Vorsitzenden Dr. Freissler. Das vorliegende Dokument ist Remers persönliche Kopie, die er aufbewahrte. Historisch gesehen das wichtigste Dokument der gesamten Remer-Gruppe. Es ist mehr als fraglich, ob eine andere Kopie den Krieg überlebt hat.
Seite 61 – 65: Auf diesen Seiten geht es um Eichenlaubträger Oberleutnant Rudolf Schlee, Kompaniechef der 4. Kompanie des Wachbataillons Großdeutschland. Er war sehr stark an der Niederschlagung der Umsturzpläne des 20. Juli 1944 beteiligt. Auf Seite 61 gedruckte Willrich-Zeichnung eines Porträts Schlees noch als Oberfeldwebel mit Ritterkreuz und Eichenlaub. Auf den Seiten 62 und 63 Augenzeugenbericht Schlees über die Ereignisse des 20. Juli 1944. Dieser Bericht ging die gleichen Wege wie der Bericht Remers und diese Kopie ist das persönliche Exemplar Otto Ernst Remers. Seite 64 mit drei schönen Reprofotos Schlees, eines mit Originalunterschrift, Seite 65 ein Original-Kriegsdruck „Eichenlaubträger des Heeres“ mit dem Bericht über Schlee.
Seite 66 und 67: Der dritte Augenzeugenbericht über die Ereignisse des 20. Juli 1944, geschrieben von Hauptmann Dr. Hagen, dem Verbindungsoffizier des Wachtbataillons Großdeutschland mit dem Propagandaministerium von Dr. Goebbels. Es handelt sich um Remers persönliche Kopie
Seite 68 –71: Ein sehr interessanter Zeitungsausschnitt von 1949: „Vor fünf Jahren: 20. Juli um 12:40 Uhr in der Wolfsschanze - ein Augenzeuge berichtet über die Vorgänge in Hitlers Hauptquartier“.
Seite 72: Zwei Karten der Frontlage am 20. Juli 1944 sowie Straßenkarte von Berlin mit allen wichtigen Adressen, wo die Aktionen im Zusammenhang mit der „Operation Walküre“ stattfanden.Seite 73: Drei Originalfotos von der Produktion des Fernsehfilms „Operation Walküre“, von 1971. Remer war ein historischer Berater des Films. Auf den Fotos ist Remer mit den Schauspielern und dem Produzenten Peter Wirth zu sehen. Alle Fotos mit Remers hand-schriftlichen Kommentaren: „Dreharbeiten zum Film „Walküre“ in Brandenburg“, „Bilder während der Dreharbeiten zu Walküre in Berlin. Im Hintergrund Generaloberst Fromm nach der Erschießung Stauffenbergs“, „Kaserne des Wachzimmers in Berlin / Remer – Peter Wirth und Fest“. Joachim Fest war seinerzeit einer der wichtigsten Historiker zur Geschichte des III. Reichs. Er war auch an der Entstehung des Films beteiligt.
Seite 74: Zwei Filmflyer von 1955 über die Filme „Es geschah am 20. Juli „ und „Der 20. Juli“. Beide Filme erschienen im selben Jahr.
Seite 75: Ein sehr schönes großes Originalfoto Otto Ernst Remers als Generalmajor, vom 1. 2. 1945, mit Remer ́s handschriftlichem Kommentar „1.2.1945 in Zosen beim O.K.H. (= Oberkommando des Heeres). „Nach meinem Besuch bei Adolf Hitler in der Reichskanzlei und Beförderung zum Generalmajor durch den Führer – Otto Ernst Remer Generalmajor und Kdr. Der Führer-Begleit-Division“. Das untere Foto ist ein Repro mit Remers eigenhändiger Bezeichnung „Nach der großen Verteidigungsschlacht bei Jägersdorf und Torgau im März 1945“.
Seite 76: Zwei schöne große Original-Porträts von Generalmajor Remer, beide mit seiner Originalunterschrift. Dazu ein Original-Zeitungsausschnitt über General Remer, der im März 1945 im Rundfunk über seine Eindrücke von den zurückeroberten Städten und Dörfern in Pommern und über das Auffinden ermordeter Zivilisten und die Vergewaltigungen von Frauen durch die Sowjets sprach.
Seite 77: Zwei Originalfotos von Oberst Remer während der Ardennenschlacht, Dezember 1944. Remer steht vor einem bgechosenen amerikanischen Panzer zusammen mit zwei weiteren Panzeroffizieren während des Angriffs. Dazu ein weiterer Druck der Bild-Mappe „Panzergrenadiere“, die Halbkettenfahrzeuge auf dem Weg durch einen Wald zeigen. Mit Remers handschriftlicher Anmerkung „Angriff bei St. Vith bei der Ardennen-Offensive Dezember 1944“.
Seite 78: Persönlicher Wimpel Otto Ernst Remers, der einen gekrönten Greif zeigt. Dieser Wimpel ist auch im Buch von Ralf Tegethoff „Generalmajor Otto Ernst Remer“ auf Seite 276 abgebildet.
Seite 79 und 80: mehrere Original-Zeitungsausschnitte über die Kämpfe der Division „Großdeutschland“
Seite 81 – 101: Die komplette Personalakte Remers in Fotokopie. Beginnend mit dem Jahr 1933. Jeder Schritt seines militärischen Lebens in der Wehrmacht ist hier dokumen-tiert: jede Einheit, der er diente, jede Beförderung, jede militärische Beurteilung, jedes Kommando, das er innehatte, alle seine Auszeichnungen, alle Verwundungen ( allein 6 mal im Jahr 1943). Die letzten Dokumente sind vom Juli 1944, aber der Umschlag zeigt seine letzte Beförderung zum Generalmajor mit dem Datum 30. 1. 1945.
Seite 102: Offizielle Nachkriegs-Fotokarte Otto Ernst Remers als Major mit allen Auszeichnungen. Auf dem Karton sehr schöne handschriftlichen persönlichen Widmung an Wilfried Bluschke, den früheren Eigentümer des hier angebotenen Nachlasses:„In alter freundschaftlicher Verbundenheit und in Treue zu unserem Vaterland, lieber Kamerad braver Bluschke – Ihr getreuer Otto Ernst Remer, Generalmajor Kdr. Führer Begleit Division“.

Neben den Dokumenten und Auszeichnungen gehören noch folgende Gegenstände zum Nachlass Generalmajor Otto Ernst Remers: Ein silberner Fingerring und ein Paar silberne Manschettenknöpfe mit Hakenkreuzen in einem grünen Präsentationsetui mit der Aufschrift „Für besondere Leistungen 1944“. Dazu handschriftliche Erklärung Remers auf einer originalen Karte der Wehrmacht für Bataillonskommandanten: „Der Ring der Firma „Fahrner“ mit Hoheitszeichen aus Silber (935) wurde mir am 18. 8. 1944 zu meinem Geburtstag von Heinrich ... geschenkt Otto Ernst Remer Kdr. des Wachregiments Großdeutschland“. Originale Karte ausgegeben vom Oberkommando der Wehrmacht, 12. Januar 1942 mit dem Weg der Division „Großdeutschland“ während des Russland-Feldzuges. Eine originale leere Hülle für den Wehrpass. Zwei kleine silberne Trinkbecher aus den Jahren 1933 und 1934, die vom Brandenburgischen Ruder- und Regattaclub an Remer als Preise für einen Ruderboot-Sportwettbewerb vergeben wurden. Ein Original der Broschüre Hans Otto Remers „20. Juli 1944“, 5. Auflage, gedruckt 1951. Die erste Auflage von 80.000 Exemplaren wurde innerhalb von vier Wochen verkauft. Mehrere Zeitungsausschnitte über seine politischen Aktivitäten und Probleme mit der westdeutschen Justiz und über seinen Tod 1997. Eine Dankeskarte Otto Ernst Remers an seine Anhänger, datiert 1992, in der er sich für die Unterstützung während des Prozesses bedankt. Die offizielle Todesanzeige von Generalmajor Remer, der am 4.10.1997 im Alter von 86 Jahren im spanischen Exil starb. Die Karte wurde in Spanien mit Hakenkreuz gedruckt! Eine Dankeskarte der Witwe, die sich für die Grüße für das neue Jahr und die finanzielle Unterstützung bedankt und auch um weitere Spenden bittet, datiert 2002. (Diese Karte wurde 2002 an Wilfried Bluschke geschickt.) .
Otto Ernst Remer (* 18. August 1912 in Neubrandenburg; † 4. Oktober 1997 in der Nähe von Marbella, Spanien; vollständiger Name: Otto Ernst Fritz Adolf Remer), Generalmajor und Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, war nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 an der Niederschlagung des Umsturzversuchs beteiligt. Otto Ernst Remer wuchs als ältester von sechs Söhnen einer kinderreichen protestantischen Familie in der mecklenburgischen Vorderstadt Neubrandenburg auf. Seine Eltern waren der Grundbuchführer und spätere Justizinspektor Otto (Ernst August Martin) Remer (* 12. November 1888 in Neubrandenburg) und dessen Ehefrau Elisabeth (Auguste Friederike), geb. Pilgrimm (* 17. Januar 1889). Die Familie war seit Generationen als selbständige Handwerker in Neubrandenburg ansässig. Schon frühzeitig wurde in ihm der Wunsch, Offizier zu werden, geweckt. Im Alter von 13 Jahren wurde Remer Mitglied im Jungsturm, einer der Bündischen Jugend zugehörigen Jugendorganisation. Dabei soll er sich durch seine Einsatzbereitschaft so hervorgetan haben, dass sich Generalfeldmarschall August von Mackensen für Remers Offizierbewerbung bei der Reichswehr einsetzte. Remer war zweimal verheiratet und hatte aus erster Ehe zwei Söhne und eine Tochter. Im April 1933 trat Remer als Fahnenjunker in das 4. (Preußisches) Infanterie-Regiment der Reichswehr in Kolberg ein. Bis zum Beginn des Polenfeldzugs am 1.September 1939 hatte er den Rang eines Oberleutnants erreicht und war Chef einer Infanteriegeschützkompanie. Vor dem Beginn des Westfeldzuges übernahm er eine motorisierte Infanteriegeschützkompanie der 9. Panzer-Division. Mit dieser Einheit nahm Remer auch am Balkanfeldzug und dem Russland-Feldzug teil. Im April 1942 wurde Remer unter der Beförderung zum Hauptmann zur Division Großdeutschland versetzt, wo er ein Schützenpanzerwagenbataillon kommandierte. Nachdem er zwischenzeitlich zum Major ernannt worden war, erhielt Remer im Mai 1943 für seine militärischen Leistungen in der Schlacht um Charkow das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im November des gleichen Jahres wurde ihm als 325. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen. Nach der Erholung von einer schweren Verwundung wurde Remer Anfang 1944 als Kommandeur zum Wachregiment „Großdeutschland“ nach Berlin versetzt. Remers Rolle am 20. Juli 1944. Das Wachbataillon war vom Berliner Stadtkommandanten, Generalleutnant Paul von Hase, einem der Beteiligten am Umsturzversuch des 20. Juli 1944, dafür vorgesehen, während des Unternehmens Walküre das Regierungsviertel abzusperren und unter anderem Joseph Goebbels zu verhaften. Remer widersetzte sich diesem Befehl. Will Berthold schreibt über die Gründe für dieses Verhalten: Einer der Offiziere des Wachbataillons, Leutnant Hans Wilhelm Hagen, im Zivilleben Mitarbeiter des Propagandaministeriums, bekam Zweifel, ob Hitler tatsächlich tot sei. Er schlug vor, sich vor Goebbels Verhaftung bei diesem darüber zu erkundigen. Der Propagandaminister verband den Offizier telefonisch mit Adolf Hitler, der Remer telefonisch den Befehl erteilte, den Putsch niederzuschlagen: Remer, ein überzeugter Anhänger des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht Adolf Hitler, verhaftete daraufhin seinen Vorgesetzten Paul von Hase und weitere an der „Operation Walküre“ beteiligte Personen, leitete umfangreiche Gegenmaßnahmen ein und trug damit entscheidend zum Scheitern der Operation Walküre bei. Nach der Niederschlagung beförderte ihn Hitler unter Überspringen des Dienstgrades Oberstleutnant zum Oberst. Die Propaganda feierte ihn als Helden. Remers und Goebbels Rollen bei der Niederschlagung des Putsches können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Erfolgsaussichten des Putsches waren zwar gering, da Hitler überlebt hatte. Zudem gelang es den Verschwörern nicht, den Rundfunk und die Telekommunikation völlig in ihre Hand zu bekommen. So konnte das OKW unter Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel bereits ab 16:00 Uhr Gegenmaßnahmen einleiten. Ab 17:42 Uhr wurde wiederholt im Rundfunk die Nachricht vom Überleben Hitlers gesendet. Dennoch hätte eine erfolgreiche Durchführung der Operation Walküre möglicherweise ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen können. Im November 1944 übernahm Remer als Kommandeur das nach dem Aufstand vom 20. Juli 1944 neu aufgestellte Führer-Begleit-Kommando (später zur Division erweitert), die er in der Ardennenoffensive führte. Ende Januar 1945 erhielt er im Alter von 32 Jahren seine Beförderung zum Generalmajor. Remer war damit einer der jüngsten Generale der Wehrmacht. Anfang März war die Führer-Begleit-Division an der Rückeroberung Laubans beteiligt, einem der letzten Gegenstöße, die das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg zu führen im Stande war. Nach Kriegsende und seiner Gefangennahme wurde Remer von den US-Amerikanern an die Briten übergeben, die ihn bis 1947 internierten. Anschließend nahm er seinen Wohnsitz in Varel und erlernte das Maurerhandwerk. Remer trat im Folgenden als rechtsextremer Publizist hervor und schloss sich der Gemeinschaft unabhängiger Deutscher unter Fritz Dorls an. Nachdem diese 1949 der Deutschen Rechtspartei beigetreten, nach kurzer Zeit aber wieder ausgeschlossen worden war, war Remer Mitbegründer und später 2. Vorsitzender der Sozialistischen Reichspartei (SRP). Weil er die Beteiligten des Attentats auf Hitler bei einer Parteiveranstaltung im Mai 1951 als „Landesverräter“ bezeichnet hatte, wurde er 1952 wegen übler Nachrede und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener vom Landgericht Braunschweig zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt (Remer-Prozess). Remer entzog sich der Strafe und flüchtete ins Ausland. Ein Antrag der Bundesregierung, Remer gemäß Art. 18 GG die Grundrechte der Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sowie das aktive und passive Wahlrecht zu entziehen (Grundrechtsverwirkung), wurde vom Bundesverfassungsgericht am 25. Juli 1960 abgewiesen, da schon länger keine Erkenntnisse über weitere staatsfeind-liche Bestrebungen Remers vorgelegen hätten und weil die Bundesregierung auf dessen jüngste Verteidigungsschriften nicht mehr reagiert habe. Die SRP war bereits im Oktober 1952 als verfassungswidrig verboten worden. Nach seiner Flucht war Remer mehrere Jahre lang als Militärberater des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser sowie in Syrien tätig. Auf zahlreichen Veranstaltungen des Rechtsextremisten Thies Christophersen trat Remer als Hauptredner auf. Nachdem er sich 1983 mit dem neofaschistischen Freundeskreis Ulrich von Hutten zerstritt, den er ein Jahr zuvor mitbegründet hatte, gründete er 1983 Die Deutsche Freiheitsbewegung e. V. (DDF), mit ihrer Jugendorganisation Bismarck-Jugend, eine Gruppierung, deren Vorsitzender er bis 1989 blieb und die er 1991 wieder verließ. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in deren Organ „Huttenbriefe“. Remer war Teil einer Gruppe von Personen, welche am 21. April 1990 in Münchener Löwenbräukeller eine Großveranstaltung mit 800 Zuhörern organisierte. Anwesend und Redner war dort der Historiker David Irving. 1991 brachte er seine Remer-Depesche, ein geschichtsrevisionistisches Blatt, heraus. Das Landgericht Schweinfurt verurteilte ihn aufgrund von Beiträgen in diesen Veröffentlichungen wegen Volksverhetzung und Aufstachelung zum Rassenhass zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten. Er entzog sich dieser Strafe 1994 durch Flucht nach Spanien und stellte das Erscheinen dieser Publikation ein. Da die spanischen Gesetze damals keine entsprechenden Strafbestimmungen kannten, wurde ein von den deutschen Behörden gestellter Auslieferungsantrag 1996 abgelehnt.
Otto Ernst Remer verstarb 1997 in Spanien.
Die gesamte Gruppe befindet sich noch im völlig unberührten Originalzustand, wie General Remer sie 1992 an Wilfried Bluschke übergeben hat. Sie wurde im August 2012 verkauft und befand sich seither in Sammlerbesitz. Bedeutender Nachlass dieser interessanten Persönlichkeit, der an entscheidender Stelle durch sein Handeln den Verlauf der Geschichte des 2. Weltkriegs mit beinflusste. Einmaliges historisches Ensemble und hervorragend für eine museale Ausstellung geeignet. Format der Albumblätter: 420 x 295 mm.

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Kriegsmarine Schnellbootwaffe: großer Nachlass aus dem Besitz Oberleutnant zur See Hannes Backhaus, Kommandant S-30, 3. Schnellboots-Flottillle

Auszeichnungen: Ordensspange mit 3 Auszeichnungen. Eisernes Kreuz 2. Klasse, Kreuz für militärische Tapferkeit, Deutsch-Italienische Erinnerungsmedaille an den Afrika-Feldzug in Bronze. Anbei 3 zugehörige Feldspangen, Zustand 2. Eisernes Kreuz 1. Klasse, Eisenkern mit Herstellermarkierung "26" = B.H. Mayer Pforzheim, Zustand 2. Schnellboot-Kriegsabzeichen 2. Form, Feinzink, ohne Herstellermarkierung, Zustand 2. Deutsches Kreuz in Gold, leichte Fertigung, mit der Herstellermarkierung "20" = C.f. Zimmermann Pforzheim. Zustand 2.

Kriegsmarine Mantel für einen Oberleutnant zur See:
Tuch in feiner Offiziersqualität, goldene Marineknöpfe, Schulterklappen zum Einnähen, seitlich mit eingenähtem Gehänge zum Tragen des Offiziersdolches, mit aufgenähten Ärmelband "Afrika". Innen mit schwarzem Seidenfutter. Mit Schneideretikett "Karl Jacobs Kiel, Fährstraße 42, Herr Backhaus Datum: 9.11.1939" und Trägeretikett "Backhaus". Maße: Gesamtlänge: ca. 131 cm, Schulterbreite: ca. 44 cm, Armlänge Außen: ca. 67,5 cm. Anbei 3 Belegfotos des Trägers mit dem Mantel. Zustand 2.
Kriegsmarine Paradefeldbinde für Marineoffizier: Schloss Messing vergoldet, an ca. 95 cm langer Silbergespinstbinde mit 2 grauen Durchzügen, 1 Schieber, 2 Dolchhänger, Zustand 2.
Kriegsmarine Kommandantenwimpel für Kriegsschiffe: gedruckte Ausführung auf Marineflaggentuch, ca. 1,40 Meter. Mottenschäden, gebrauchter Zustand.
2 x Paar weiße Handschuhe für einen Offizier:
Lederausführung, innen mit Stempel "W. 8.1237" und Trägeretikett "Backhaus". Zustand 2.
Kriegsmarine Schirmmütze für einen Leutnant zur See bis Kapitänleutnant: Schirmmütze in der typischen Form der Kriegsmarine. Komplett mit handgesticktem Adler und Eichenlaubkranz aus Cellon. Die Stickerei auf dem Mützenschirm in Metallfaden handgestickter Ausführung, schwarzer Lacklederriemen an Marineknöpfen, schwarzes Ripsband. Innen braunes Schweißleder, hellbraunes Seidenfutter, mit Zelluloidtrapez, Größe ca 54. Das Ripsband hat zwei Löcher, Zustand 2. Anbei ein Transportkoffer und ein zusätzlicher Überzug, gebrauchter Zustand.
Kriegsmarine Dolchkoppel:
Vergoldete Beschläge, ca. 100 cm langes Seidenripsband mit dunkelblauem Samtfutter, 2 Löwenkopfschieber. Zustand 2.

Erkennungsmarke: aus Aluminium, mit Aufdruck "Johannes Backhaus Seeoffz. Okt. 1937". Gebrauchter Zustand.
Brustadler für die Sommerbluse, aus Buntmetall. Zustand 2.

Fotogruppe:
Hitlerjugend M.H.J. Blankenese, Reichsarbeitsdienst Abteilung 74/6 Heide, auf dem Segelschulschiff "Horst Wessel", Auslandsreise mit dem Linienschiff "Schlesien", Sperrschule Kiel, auf dem Schulboot "Nordsee" 1939, in Le Harve, U-Boot im eisigen Meer, mit dem Schnellboot in Venedig, Nordafrika, Sizilien, Griechenland,in Pola 1944, Kriegsgefangenschaft in Ägypten. Gebrauchter Zustand. 

Dokumente :
Soldbuch ist ausgestellt am 23.5.1941 durch die Dienststelle Fp.-Nr. M 06864, mit Foto, Auszeichnungen : Eisernes Kreuz 2. Klasse, Schnellbootskriegsabzeichen, Verwundetenabzeichen in Schwarz, Eisernes Kreuz 1. Klasse, Erinnerungsmedaille an den deutsch-italienischen Feldzug in Afrika, Corce al valore militare, Ärmelband " Afrika ", Deutsches Kreuz in Gold; notiert wurde noch " Hat im Kriege an insgesamt 138 Schnellbootseinsätzen teilgenommen, davon 61 als Kommandant und 7 als Gruppenführer " 1.5.1945.
DLRG-Grundschein als Fähnrich zur See an der Marineschule Mürwick, mit Foto, ausgestellt am 20.9.1939.
Ausweis des italienischen Marine-Ministerium, ausgestellt in Rom am 12.4.1942, mit Foto.
Urkundenheft für das Reichsjugendabzeichen, mit Foto in HJ-Uniform, verliehen am 27.11.1934.
Deutscher Seglerverband - Marine-Regatta-Verein - Führerschein für ortsnahe Küstenfahrt im Bereiche der Ost- und Nordsee, ausgestellt in Kiel am 20.9.1939.
Wehrmacht-Führerschein als Leutnant zur See der 3. Schnellbootsflottille, ausgestellt am 24.4.1941, mit Foto.
Kurierausweis von Wilhelmshaven nach Italien für 5.11.-5.12.1941
Persönlicher Brief vom Kapitän zur See Hans Bütow zur Beglückwünschung der Verlobung von Backhaus auf der persönlichen Briefkarte vom 19.11.1941, mit Originalumschlag.
Persönlicher Brief von Großadmiral Raeder zur Beglückwünschung der Verlobung von Backhaus auf dem persönlichen Briefpapier vom 10.11.1941.
anbei sind noch Marschbefehle und andere Dokumente.
















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