Übersicht: Kaiserreich & Weimarer Rep.: Uniformen, Kopfbedeckungen, Stahlhelme etc.

Preußen Helm Modell 1902 für Mannschaften in den Kürassier-Regimentern 3, 4, 5, 7 und 8

Kammerstück, um 1905. Schwere Stahlglocke, komplett mit allen Beschlägen. Helmadler in der großen Ausführung für Kürassier-Regimenter. Gewölbte Schuppenkette an Knopf 91, komplett mit beiden großen Kokarden. Innen gelaschtes Lederfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz lackiert, In der Nackenschirmschiene die Größe "56", in der Vorderschirmschiene der Hersteller "A. Klucke". Deutlich getragen, in allen Teilen original, mit typischen Trage- und Altersspuren, Zustand 2-.
Ein ganz ehrlicher Helm.


526571
2.500,00

Preußen Pickelhaube Modell für Offiziere der Dragoner-Regimenter 7, 8, 11, 13 und 14 

Es handelt sich um einen älteren Helm, um 1880, der bis 1897 weitergetragen wurde. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Dragoneradler mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», gewölbte Schuppenketten an Durchsteckrosetten, komplett mit beiden Kokarden, Kreuzblattbeschlag mit großen Sternschrauben, komplett mit dem hohen Trichter und schwarzem Paradebusch aus Büffelhaar. Innen mit dem für Offiziere vorgesehenen fein gelaschten Lederfutter, Größe ca. 56. Getragener Helm, die Feuervergoldung der Beschläge noch sehr schön erhalten, Zustand 2.


526570
2.400,00

Königreich Bayern Waffenrock für einen Unteroffizier im 13. Infanterie-Regiment Franz Josef I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn

Standort Ingolstadt/Eichstädt. Der Waffenrock aus blauem Stoff mit hochrotem Stehkragen und hochroten "brandenburgischen" Ärmelaufschlägen, die Patten mit gelben Vorstößen, die Knopfleiste mit fünf der acht Messing-Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die hochroten Schulterklappen mit der in gelb aufgestickten Regimentsnummer «13» und Knöpfen der 6. Kompanie, am Kragen und den Aufschlägen die goldenen Tresse für den Unteroffizier, auf der Brust zwei Schleifen für Auszeichnungen. Innen mit taubengrauen und schwarzem Seidenfutter, Stempel «6. Kompagnie K. B. 13. ...». Das Futter mit Tragespuren, diverse kleinere Mottenlöcher. Zustand 2-3.
526275
400,00

Preußen Uniformrock für einen Forst-Beamten im einfachen Dienst

Um 1910. Der Rock aus dunkelgrünem Stoff mit schwarzem Stehkragen und schwarzen "schwedischen" Ärmelaufschlägen, der Kragen, die Ärmelaufschläge und die Brustleisten mit rotem Vorstoß, zweifache silberne Litze am Kragen, eine Reihe von acht Tombak-Knöpfen, auf der Linken Seite mit Degenschlitz, auf den Schultern aufgelegt die Schulterstücke für den Forstbeamten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
526109
650,00

Deutsches Reich 1871-1918 Kaiserliche Schutztruppe/Kolonien Rock für einen hochdekorierten Beamten / Zahlmeister

Um 1910. Der Rock aus hellgrauem Tuch mit blauem Umlegekragen, blauen Vorstößen und Ärmelaufschlägen, eine Reiche von acht vernickelten Knöpfen mit der Kaiserkrone, auf den Schultern graue Passanten und Schulterknöpfe mit der Kaiserkrone, ohne Schulterstücke. Auf der linken Brust sieben Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit feinem olivgrünem Futter. Diverse kleine Mottenlöchlein. Dazu die lange Hose aus hellgrauem Tuch mit blauer Paspelierung, vier Taschen, die Knöpfe vollständig, innen mit mehrfarbigen Futter. Zustand 2-/2.
526038
3.500,00

Württemberg Ulanka für einen Gefreiten im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm-Wiblingen. Eigentumsstück um 1880/90. Die dunkelblaue Ulanka mit rotem Stehkragen und roten "polnischen" Aufschlägen, rote Vorstöße, die Ärmelaufschläge und der Stehkragen mit weißen Gardelitzen, zwei Reihen großer vernickelter Knöpfe. Die Gefreitenknöpfe am Kragen fehlen (!), die dafür vorgesehenen Löcher sind gut zu erkennen. Auf den Schultern die Epauletten mit dem großen Monogramm «♔KR», die Tuchunterlage einer der beiden Epauletten mit Mottenlöchern. Mit einer roten Paraderabatte, auf der Innenseite wurde ein Trägeretikett entfernt, nicht ganz passend, die oberen beiden Schlitze für die Knöpfe bleiben unbesetzt. Innen mit schwarzem, teils gesteppten Futter, etwas verschlissen vom Tragen, zwei alte Reparaturen aus der Zeit. Ein paar kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
525995
1.200,00

Württemberg Überrock für einen Hauptmann im 8. Württembergischen Infanterie-Regiment Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden

Standort Straßburg im Elsass. Der Überrock aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen, rot gefütterten Brustklappen und roten Vorstößen an den Ärmelaufschlägen, zwei Reihen a sechs Tombak-Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Hauptmann in dem Regiment. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
525865
450,00

Württemberg Mantel (Paletot) für einen Leutnant im Feld-Artillerie-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 13

Standort Ulm/Stuttgart. Eigentumsstück um 1910. Der steingraue Mantel aus feinem Stoff gefertigt, mit dunkelblauem innen mit schwarzem Samt gefütterten Stehumfallkragen mit roten Vorstößen, einfache vernähte Ärmelumschläge, zwei Reihen von je sechs Tombak-Knöpfen, zwei schräge Seitentaschen, auf der Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant mit der Chiffre ««♔KR» und der "flammenden Granate". Innen mit feinem hellgrauem Tuchfutter, das Futter mit leichten Tragespuren. Zustand 2.
526116
850,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Mantel (Einheitsmantel) M 1915 für den Soldaten J. Bosch» im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Heimatstandort Potsdam. Kammerstück um 1916. Schwerer Mantel aus feldgrauem Tuch, der Kragen resedagrün, feldgraue Kronenknöpfe. Aufgeschlaufte, feldgraue Schulterklappen mit weißem Vorstößen, für das Regiment ohne Nummer oder Chiffre. Innen mit weißem Leinenfutter, der Kammerstempel teils verblichen «K.B.[A.G. ...]», darunter handschriftlich der Trägername «J. Bosch», auf der gegenüberliegenden Seite Stempel mit gekrönter Chiffre, wohl der Hersteller. Zustand 2.

Der Mantel könnte so auch noch im 5. Garde-Regiment zu Fuß oder Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5 (beide Spandau) getragen worden sein.
526113
1.500,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch-Südwestafrika Feldrock für Mannschaften

Datiert 1910. Der Feldrock aus sandfarbenem Kord mit Klappkragen sowie je zwei aufgesetzten Brust- und Seitentaschen, Ärmelaufschläge in Grundfarbe, der Kragen, die Knopfleiste und die Aufschläge mit kornblumenblauen Vorstößen, eine Reihe von sechs vernickelten Knöpfen mit der Kaiserkrone, auf den Schultern vernäht die weißen Schnüre mit den schwarz-weiß-roten Durchzügen, auf der linken Schulter an einem Knopf unterhalb der Schulterschnur befestigt die Achselschnur, auf der linken Brust fünf Schlaufen für Auszeichnungen. Der Feldrock wurde ohne Futter getragen, innen gestempelt «1910». Zustand 2.

Sehr selten! Der sandfarbene Feldrock mit kornblumenblauen Vorstößen gehörte zur "Tropenuniform für alle Schutzgebiete" und wurde in allen Schutzgebieten getragen. Jedoch waren Soldaten der Schutztruppe im Mannschaftsrang nur in "Deutsch-Südwestafrika" stationiert. 









526080
4.500,00

Württemberg Ulanka für einen Oberleutnant im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm-Wiblingen um 1900. Die Ulanka aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen und roten "polnischen" Aufschlägen, rote Vorstöße, zwei Reihen vernickelter Knöpfe, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Offiziersstickerei, Passanten mit silberner Litze mit schwarz-roten Durchzügen, aufgelegt die Epauletten für den Oberleutnant, die rechte Epaulette mit einer alten Flickstelle unten im Futter. Auf der rechten Brust oben drei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen, auf der linken mittig zwei Schlaufen. Innen mit rotem und blauen Seidenfutter, im Schulterbereich mit Schneideretikett «Gustav Gförer Königl. Hoflieferant Stuttgart». Nur leicht getragen. Zustand 2. 
526012
1.500,00

Preußen Waffenrock für einen Offizier in einem der Garde-Grenadier-Regimenter Nr. 1 bis 4

Um 1900. Dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, die Ärmelaufschläge mit dunkelblauen Patten, am Kragen und auf den Patten die besonderen goldenen Metallfaden-Stickereien, die so nur von den Garde-Grenadier-Regimentern Nr. 1 bis 4 getragen wurden, die Brustleisten mit roten Vorstößen, ein Reihe von acht Tombakknöpfen, auf der linken Seite mit Degenschlitz, auf der linken Brust vier Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Ohne die Epauletten bzw. Schulterstücke. Innen mit schwarzen Seidenfutter, unten links mit einer kleinen alten Reparatur aus der Zeit. Die Vergoldung der Stickereien auf den Patten durch das Tragen verblasst. Sehr schön erhalten. Zustand 2.

Sehr selten! Die Qualität und die Schlaufen für die Orden/Ehrenzeichen deuten auf einen Offizier im höheren Rang als ehemaligen Träger hin.
Der Rock konnte so getragen werden im:

Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 (Berlin)
Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 (Berlin)
Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3 (Charlottenburg)
Königin August Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 (Berlin)

Der Waffenrock müsste nur noch durch Epauletten oder Schulterstücke eines der vier Regimenter ergänzt werden.


525979
2.500,00

Württemberg Waffenrock für einen Rat IV. Klasse der Militär-Intendantur, im Range eines Majors.

Um 1910. Dunkelblauer Rock mit Stehkragen und Ärmelaufschlägen mit blauem Samtbesatz und karmesinroten Vorstößen am Kragen, den Brustleisten und Ärmelaufschlägen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen silberne Metallfaden gestickte Gardelitzen, eine Reiche von acht vernickelten Knöpfen, auf den Schultern Passanten mit silbernen Litzen mit blauen Durchzügen auf karmesinroten Tuch, angelegt die Epauletten für den Rat IV- Klasse, auf der rechten Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
525896
1.800,00

Württemberg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 25

Standort Ludwigsburg. Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner bzw. versilberter Ausführung. Vorne das württembergische Emblem mit dem aufgelegten vergoldeten Reserve-Kreuz. Schwach gewölbte vergoldete Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit vergoldeten Sternschrauben. Die Spitze abschraubbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt (!), der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Der Vorderschirm etwas geschrumpft, locker. Zustand 2-.
520423
1.600,00

Württemberg Pickelhaube für einen Offizier der Infanterie

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das württembergische Emblem in feiner Offiziersausführung mit aufpolierten Kanten und durchbrochen gearbeiteten Kronen. Flache Schuppenketten an Rosetten, mit beiden Kokarden. Kreuzblatt mit Sternschrauben und abnehmbarer Spitze. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm grün gefüttert, der Nackenschirm ungefüttert, in der Glocke Vignette des Herstellers «Karl Negele Fabrication & Lager von sämmtlichen Militäreffecten chemische Handschuhwascherei Tübingen», handschriftlich die Größe «56». Die Glocke innen mit alten Löchern ab Werk (wahrscheinlich für einen Zolloffizier vorgesehen, wurde aber nie benutzt.) Zustand 2.

In Tübingen war das 10. Württembergische Infanterie-Regiment Nr. 180 stationiert.


520324
1.800,00

Bayern 1. Weltkrieg feldgraue Feldrock M 1908 und Hose für einen Gefreiten im 11. Infanterie-Regiment von der Tann

Friedensstandort Regensburg, um 1914. Fertigung aus dem frühen feldgrauem Tuch in feiner Vorkriegsqualität. Der hohe Stehkragen, die Knopfleiste und die Ärmelaufschläge rot paspeliert, die Knöpfe der Knopfleiste in Eisen feldgrau getönt, die Knöpfe der Ärmelaufschläge in Bronze bronziert mit bayerischem Löwen. Auf dem Kragen die vergoldeten Gefreitenknöpfe. Eingenähte feldgraue Schulterklappen mit weißer Paspelierung. Innen mit braunem Futter, ohne Verbandspäckchentasche. Dazu die passende lange feldgraue Hose vom gleichen Schneider, im gleichen Tuch gefertigt, seitlich mit roten Biesen.
Die Feldbluse und Hose sind nahezu ungetragen, in neuwertigem Zustand - "in mint condition".
Die typische Feldbluse eines bayerischen Gefreiten zu Beginn des 1. Weltkrieg.
In dieser Qualität fast unmöglich zu finden.
520312
6.000,00

Bayern 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock M 1916 (Friedensrock) aus Besitz von Oberleutnant Diedrichsen im 7. Feldartillerie-Regiment Prinz-Regent-Luitpold

Heimatstandort München. Elegantes Eigentumsstück, Maßanfertigung, hergestellt 1915. Der Rock aus feinem feldgrauem Tuch der Hohe Stehkragen und dieÄrmelaufschläge aus schwarzem Samttuch, die Aufschläge und die Brustleisten mit roten Vorstößen, Messingknöpfe, eingenähte Schulterstücke mit vergoldeten Namenszügen Krone über "PRL" . Innen mit olivem Tuchfutter im Nacken mit gewebtem Schneideretikett "Christian Schwarz & Sohn, Königl. bayer. Hoflieferant München-Bayreuth", in der Innentasche ebenfalls mit Schneideretikett "Christian Schwarz & Sohn, Kgl. bayer. Hoflieferant München" mit handschriftlichemTrägernamen "Diedrichsen16. XI.1915". Der Rock ist nahezu ungetragen in neuwertigem Zustand, allerdings wurde das Ärmelfutter entfernt (wahrscheinlich in der "schlechten Zeit " nach 1918 für ein Ziviljackett).
520294
3.500,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Pickelhaube Modell 1915 für Mannschaften Infanterie

Kammerstück, hergestellt in Strassburg (!), um 1916.Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beiden Kokarden. Die Spitze mit Bajonettverschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit getilgtem Kammerstempel, in der Glocke der Hersteller «Julius Janser Strassburg 1916» und die Größe «57». Zustand 2.


520274
1.100,00

Preußen Tschapka für Offiziere im 2. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin, um 1914. Elegante Ledertschapka in feiner Offiziersqualität. Der Gardeadler in Offiziersausführung feuervergoldet mit kleinem hochgewölbten und versilberten Stern, das Zentrum fein emailliert. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der schwarze Deckel aus Lackleder. Rote Paraderabatte, das preußische Feldzeichen mit schwarzer Samtfüllung. Komplett mit der silbernen Fangschnur mit schwarzen Durchzügen für Offiziere. Innen mit braunem Schweißleder und Seidenfutter, Größe 58. Nur leicht getragen in gutem Zustand.
Ein schönes Stück.
520228
8.500,00

Württemberg Pickelhaube für einen Feuerwehr-Beamten Stuttgart

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Vorne das kleine Emblem frostig versilbert, im Zentrum das teils emaillierte Wappen Stuttgarts, darunter Bandeau «Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, Kreuzblatt mit vergoldeten Sternschrauben, die Spitze mit Kugelzier, mittels Gewinde abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 56. Zustand 2.
520174
1.450,00

Württemberg Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere im Grenadier Regiment König Karl (5. Württ.) Nr. 123, MG-Kompanie

Standort Ulm. Eigentumsstück um 1913. Die Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierten Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und beigem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Wilhelm Bauer …. Ulm a.d.D.», daneben Stempel «Maschinen-Gewehr-Kompagnie Grenadier-Regiment König Karl (5. Württ.) No. 123, unterhalb des Herstellers Reste eines entfernten Etiketts «.... r. 123.». Größe 54. Zustand 2.

In den Jahren 1911 und 1913 waren jeweils über 100 MG-Kompanien aufgestellt worden. Bis Kriegsausbruch befand sich bei jedem aktiven Regiment mindestens eine MG-Kompanie.
519721
480,00

Württemberg 1. Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften im Pionier-Bataillon Nr. 13

Heimatstandort Ulm. Kammerstück 1915. Lange Hose aus weißem Leinen mit Zinkknöpfen. Mit Uhrentasche. Innen mit Kammerstempel «B.A.… 1915 P.B. 13.». Zustand 2.

Bundweite: 82 cm
Schrittlänge: 66 cm
Seitenlänge: 95 cm
518934
650,00

Württemberg Waffenrock für den Oberleutnant und späteren Hauptmann «Schimpf» im Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich, König von Preußen (7. Württembergisches) Nr. 125

Standort Stuttgart. Eigentumsstück 1913. Dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen und roten "brandenburgischen" Ärmelaufschlägen, die Patten mit blauen Vorstößen, Tombak-Knöpfe, auf den Schultern die Schulterstücke für den Hauptmann in dem Regiment mit je zwei Rangsternen und vergoldeten steilkantigen Auflagen, die Kaiserkrone mit den Initialen «FR», auf der linken Brust sieben Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit taubengrauen und schwarzem Seidenfutter, in der Brusttasche das Etikett des Schneiders «Gustav Feeser Strassburg i.E. Saarburg i.L. Herr Oberltnt. Schimpf 3. 3. 1913». Der Kragen fleckig, an der Brustleiste eine kleine Beschädigung, am Rücken zwei Mottenlöcher, das Futter unten rechts beschädigt. Zustand 2-.
518807
850,00

Bayern Pickelhaube für Offiziere der Infanterie

Fertigung um 1915. Eleganter, sehr leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Friedensausführung. Das Helmemblem noch in der "großen" Ausführung, Kreuzblatt mit gekehlter, abschraubbarer Spitze mi Hals. Flache Schuppenketten an verdecktem Knopf 91 (beides 1915 eingeführt) komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen hellbraunes Schweißleder, helles Seidenfutter. Größe ca. 56. Leicht getragen, Zustand 2.
517989
1.800,00

Deutsches Reich Paar Schulterstücke für einen Oberst in einem Schützenverein/ Deutscher Schützenbund

um 1910/20 . Schwere geflochtene Schulterstücke mit hellgrünen Durchzügen, mit Schlaufen, Zustand 2
515017
120,00

Baden Pickelhaube für einen Feldwebel in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der „badische Greif“ mit dem Devisenband «Mit Gott f. Fuerst u. Vaterland» in der Ausführung für Offiziere fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten und durchbrochen gearbeiteter Krone. Flache Schuppenketten an Knopf 91 wie für Mannschaften, mit beiden Kokarden in der Ausführung für Offiziere. Die Spitze nicht abnehmbar, der Teller mit Sternschrauben für Offiziere. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, der Nackenschirm rot gefüttert, der Vorderschirm nicht gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56». Die Glocke im Bereich der Schrauben mit zwei alten Reparaturen aus der Zeit, vorne unter dem Emblem ein drittes altes Loch. Zustand 2.
512716
2.200,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Ulanka für einen Rittmeister im Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6

Heimatstandort Hanau. Eigentumsstück um 1914/15. Die Ulanka aus feinem feldgrauem Stoff mit roten Vorstößen, feldgrau getönte Kronenknöpfe. Auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke mit je zwei Rangsternen für den Rittmeister und den aufgelegten großen Chiffren «♔CR IX». Innen mit feinem olivgrünem Futter. Das Futter auf der linken Seite mit zwei kleinen Rissen. Zustand 2.
512646
4.500,00

Deutsches Reich 1871-1918 Pickelhaube für einen Zoll- bzw. Steuerbeamten in den Reichslanden Elsass-Lothringen im Offiziersrang

Um 1914. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der fein gearbeitete „Reichsadler“. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Teller mit vierfach gekehlter Spitze mit Kugel. Innen mit braunem Schweißband mit goldgedruckter „Quadriga“ und Schriftzug «Depaheg Patent», grünes Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Sehr schön erhalten. Zustand 1a.

In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
511596
2.500,00

Schwarzburg-Rudolstadt 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im 7. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 96, III. Bataillon

Standort Rudolstadt. Eigentumsstück um 1914/15. Fertigung in feinster Friedensqualität. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der fein gearbeitete und vergoldete Linienadler mit der Devise «Mit Gott für Fürst und Vaterland», auf der Brust mit silbernen Stern und darauf aufgelegtem Wappen des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, der Ring der Reichskokarde feldgrau lackiert. Der Teller mit Sternschrauben, die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und feinem weißem Futter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot lackiert, die Glocke innen mit schwarzem Filz verkleidet. Größe ca. 55. Zustand 2.

Extrem selten, einer der seltensten Helme der alten Armee!


510866
8.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau für Mannschaften im Trierischen Feldartillerie-Regiment Nr. 44

Heimatstandort Trier. Kammerstück 1916. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau. Vorne der preußische Linienadler, original Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Telleraufsatz mit Bajonettverschluss, unvorschriftsmäßig mit Spitze statt Kugel (!!!). Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit dem Truppenstempel «FAR44 II 16» und der handschriftlichen Größe «58», in der Glocke der Hersteller «Maury & Cie. Offenbach am Main 1916» und nochmals die Größe «58». Zustand 2.
510658
1.250,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Offizier der Linien-Infanterie-Regimenter aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Offizier oben um den Rand umlaufend silberne Offizierstresse, silberne Kordel um den unteren Rand und am Rand des Vorderschirms mit Stickerei aus Silberfaden. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», das Kreuz der Krone fehlt (!). Vollständig mit dem Feldzeichen mit der Chiffre «GRV». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert. Mit dem Kinnriemen. Größe ca. 57. Sehr gut erhalten. Zustand 2.

Sehr selten!

Getragen wurden solche Tschakos von der Linien-Infanterie in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.
509369
3.500,00

Preußen Waffenrock für einen Gefreiten im Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4

Standort Münster. Eigentumsstück um 1910. Der Rock aus dunkelblauem Stoff mit roten Vorstößen, rotem Stehkragen und roten "schwedischen" Ärmelaufschlägen, die Ärmel und der Stehkragen mit der rot-weiß-roten Borte, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit den roten Vorstößen, Knöpfe der 1. Eskadron, am Stehkragen die vernickelten Wappenknöpfe für den Gefreiten, am rechten Ärmel der Winkel für "gutes Lanzenfechten" und das "Winkerabzeichen". Innen mit schwarzem Futter. Wenige kleine ca. Stecknadelkopfgroße Mottenlöchlein. Zustand 2.
508145
1.650,00

Königreich Sachsen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock (Feldrock) M 1907 für einen Feldwebel im Bekleidungsamt des XIX. Armee-Korps

Eigentumsstück um 1915/16. Der Waffenrock aus feinem feldgrauem Tuch mit Klappkragen, zwei Seitentaschen und einer Reihe von acht matt bronzierten Kronenknöpfen, der Kragen, die Ärmelaufschläge, Knopfleiste, Saum und Schoßfalten mit rotem Vorstoß, die Schoßfalten in der typisch sächsischen Ausführung, gerade geschnitten und mit nur je einem Knopf, ohne Tragehaken gefertigt, auf den Schultern eingenäht die Schulterklappen mit der in rot aufgestickten „römischem“ Ziffer «XIX» für das Armeekorps. Für den Feldwebel am Kragen eine feldgraue Litze und die großen feldgrauen Wappenknöpfe und an den Ärmeln je zwei feldgraue Litzen. Auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter. Sehr schön erhalten! Wenige stecknadelkopfgroße Mottenlöchlein an kaum augenscheinlichen Stellen. Zustand 2.

Ein sehr schönes und interessantes Stück! Der erste Waffenrock für einen etatmäßigen Feldwebel in einem Bekleidungsamt, den wir überhaupt anbieten können!
507574
4.500,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im 2. Hannoverschen Dragoner-Regiment Nr. 16

Standort Lüneburg. Eigentumsstück um 1900. Der Waffenrock aus hellblauem Stoff mit gelbem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen , vernickelte Knöpfe, der Stehkragen und die Ärmelaufschläge mit weißen Vorstößen, auf den Schultern eingenäht die gelben Schulterklappen mit der in rot aufgestickten Regiments-Nummer «16», Knöpfe der 3. Eskadron. Innen mit hellbraunem und blauem Seidenfutter. Mit ein paar kleinen Mottenlöchlein. Zustand 2.
507319
1.200,00

Kaiserliche Marine Paradejacke für einen Ober-Bootsmannsmaat und Geschützführer in der Ausführung vor 1888 (!)

Die Paradejacke ist ein Eigentumsstück aus dunkelblauem Tuch mit vergoldeten Ankerknöpfen mit der alten schrägen Krone bis 1888, kurze Knebelkette, an den Ärmeln die goldenen Tressen für den Unteroffizier, auf dem linken Ärmel das Abzeichen für den Ober-Bootsmannsmaat aus vergoldetem Metall, die schräge Kaiserkrone noch ohne die 1888 eingeführten Bänder, darunter das Abzeichen für den Geschützführer in der Form bis 1891. Innen teils mit schwarzer Seide gefüttert. Zustand 2.
502833
850,00

Kaiserliche Marine Weißes Hemd für den Ober-Matrosen «Krüger»

Kammerstück 1906. Weißes Leinenhemd mit blauem Kragen und Ärmelaufschlägen. Ärmellänge ca. 64 cm, Länge ca. 74 cm, Brustweite ca. 48 cm. Kammerstempel «B.A-K. ... 06», darunter aufgenäht Etikett «Krüger». Auf dem linken Ärmel der Winkel für den Ober-Matrosen. Fleckig. Zustand 2-.

499378
250,00

Preußen Schwarzer Paradebusch für die Pickelhaube Offizier der Infanterie

Um 1910. Hoher eleganter Trichter vergoldet, mit schwarzem Büffelhaarbusch - in feiner Offiziersqualität. Leicht getragen, in gutem Zustand. Zustand 2.
497096
700,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Garde-Füsilier-Regiment

Kriegs-Ausführung um 1915/16. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen teils in Neusilber und in Messing. Der Helmadler "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mittig mit hochgewölbtem emaillierten Gardestern. Flache Schuppenketten in Messing mit "verdecktem Knopf 91", die imitierten Rosetten ursprünglich versilbert, beide Kokarden. Der Teller, die Spitze und die Nackenschiene in Neusilber. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze nicht mehr abnehmbar. Die Vorderschirmschiene in Messing. Innen mit hellem Lederschweißband, das Futter aus Ersatzmaterial, mit dem Monogramm «R», die Glocke innen mit schwarzem Stoff verkleidet, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. In allen Teilen originaler sehr gut erhaltener Helm. Zustand 2.

Der Helm könnte so auch im 5. Garde-Regiment zu Fuß, Garde-Pionier-Bataillon oder in einem Eisenbahn-Regiment, bzw. dem Kraftfahr-Bataillon getragen werden.

Sehr selten! Es handelt sich um die letzte Ausführung der Pickelhaube für Offiziere in diesem Regiment, die bereits unter dem Eindruck der Materialknappheit entstanden ist. Der "Knopf 91" wurde ab 1915 auch für den Offiziershelm befohlen. Daran trug man Schuppenketten mit einer Rosette, die in den Knopf einrasten konnte, daher die Bezeichnung "verdeckter Knopf 91".
493595
3.800,00

Preußen feldgraue Schirmmütze aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelm II. Generalfeldmarschall der Bayerischen Armee

um 1916/17. Elegante hohe steife Tellerform. Feldgraues Tuch in besonders feiner Offiziersqualität, roter Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden in feiner Offiziersausführung, feldgrauer steifer Mützenschirm aus Vulkanfiber. Innen mit hellem Schweißleder mit weißem Seidenbanddurchzug. Weißes Seidenfutter mit gold gedrucktem Trägermonogramm Kaiserkrone über "W", Größe 57. Nur minimal getragen in wunderschönem Zustand.
Ein einmaliges Stück ! Preis auf Anfrage.
491738

Preußen Pickelhaube Modell 1860/71 für Offiziere der Dragoner-Regimenter 7, 8, 11, 13 und 14 

Um 1870/80. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Dragoneradler mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», der Kopf des Adler mit einer alten Reparatur, gewölbte Schuppenketten an Durchsteckrosetten (diese waren ab dem 23.11.1871 für Offiziere vorgeschrieben), rechts die preußische Landeskokarde, Kreuzblattbeschlag mit großen Sternschrauben und abnehmbarer kurzer Spitze. Innen mit dem für Offiziere vorgesehenen fein gelaschten Lederfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2.

Der Helm stammt noch aus der Zeit vor dem Deutsch-Französischem Krieg 1870/71. (Die Regimenter 7, 8, 11, 13 und 14 wurden erst in den Jahren 1860 und 66 aufgestellt). Die Schuppenketten waren zunächst mittels Eisenschrauben befestigt. Ab Ende 1871 waren dann Durchsteckrosetten für die Offiziere befohlen. Der vorliegende Helm weist relativ große Löcher für die Splinte der Rosetten auf, was darauf hinweist, dass die Schuppenkettenbefestigung Ende 1871 vorschriftsmäßig gewechselt wurde.
491605
2.100,00

Reichsmarine langer dunkelblauer Mantel aus dem Besitz von Kapitän zur See Lutter

Um 1920/25. Es handelt sich hierbei um einen alten Mantel der Kaiserlichen Marine, der in der Reichsmarine weitergetragen wurde. Eleganter dunkelblauer Mantel in feiner Fertigungsqualität. Komplett mit doppelter Knopfreihe mit feuervergoldeten Marineknöpfen. Komplett mit eingenähten Schulterstücken, diese noch aus der Kaiserlichen Marine, in der linken Hüfttasche mit eingenähtem Gehänge für den Offiziersdolch. An der Knopfleiste mit eingenähtem Band zum Eisernen Kreuz 1914 2. Klasse. Innen mit grauem Seidenfutter, hinten im Nacken mit gewebtem Trägeretikett "Lutter". Der Mantel ist getragen, in schönem Zustand.

Kapitän zur See Max Lutter, geboren 28.6.1872, im 1. Weltkrieg auf S.M.S. "Blücher,", 1.14 1. Offizier S.M.S. "Amazone", 1917 Kommandant S.M.S. "Preußen", danach auf Schlachtschiff "Zähringen", zuletzt 1918 Kommandant auf S.M.S. "König Wilhelm" bis Kriegsende. Anbei die Fotokopie aus der Ehrenrangliste der Kaiserlichen Marine 1914-18.



489786
1.200,00

Hessen Pickelhaube für Offiziere im Leibgarde-Infanterie-Regt. Nr. 115

Standort Darmstadt um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, das Zentrum fein emailliert, darüber das Bandeau "1621". Kreuzblatt mit silbernen Kugelnieten, gekehlte abnehmbare Spitze in der typisch hessischen Ausführung. Flache Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, die Nackenschiene typisch für Hessen mit 2 Kugelnieten. Innen mit hellem Schweißleder und Seidenripsfutter. Größe ca. 55. In sehr schönem Zustand, nur das Futter mit leichten Tragespuren. Zustand 2.

488215
8.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserveoffizier in einem Jäger-Bataillon

Um 1890. Schirmmütze in eleganter Sattelform aus dunkelgrünem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, kurzer, schwarz lackierter Vorderschirm, vorne die preußische Kokarde mit dem Landwehrkreuz, noch ohne die 1897 eingeführte Reichskokarde. Innen mit braunem Schweißband und hellblauem Tuchfutter mit Hersteller «K. Hoffmann Forbach», darüber handschriftlich die Größe «56½», das Schweißband mit einem Namensetikett. Nur leicht getragen, schön erhalten. Zustand 2.

Um 1890 waren 4 Jäger-Bataillone in Elsass-Lothringen stationiert. Die drei preußischen Jäger-Bataillone Nr. 4, 8 und 10 sowie das mecklenburgische Jäger-Bataillon Nr. 14. Diese 4 Bataillone bildeten die Jäger-Brigade in Colmar. Das Hannoversche Jäger-Bataillon Nr. 10 war von 1890 bis 1901 in Colmar und von 1901 bis 1909 in Bitsch stationiert.
482673
550,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier im Hannoverschen Pionier Bataillon Nr. 10

Standort Minden, um 1913. Eleganter Helm in Offiziersqualität. Die Helmglocke aus Leder, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Der Helmadler versilbert mit aufgelegten Bandeaus "Peninsula - Waterloo". Flache vergoldete Schuppenketten and silbernen Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Offiziersausführung, hoher elegante Dienstspitze mit vergoldeten Sternschrauben. Innen hellbraunes Schweißleder , helles Seidenfutter, Größe 53 3/4. Leicht getragen, Zustand 2.
Ein sehr seltener Helm.
479207
3.700,00

Preussen Tschapka für einen Einjährig-Freiwilligen im 2. Garde-Ulanen-Regiment 

Standort Berlin, um 1910. Elegantes Eigentumstück, komplett mit allen Beschlägen. Elegante Ledertschapka in feiner Offiziersqualität. Der Gardeadler vergoldet mit versilberten Stern. Gewölbte Schuppenketten in Offiziersausführung an Rosetten, die Reichskokarde in Mannschaftsausführung. Rote Paraderabatte, das preußische Feldzeichen für Mannschaften. Weißer Paradebusch aus Rosshaar und weiße Paradefangschnur. Innen mit hellbraunem Schweißleder, helles Seidenfutter mit geschwärzten Fundusstempeln. Nur minimal getragen, Zustand 2+.
477153
4.800,00

Königreich Hannover Supraweste für Mannschaften Garde du Corps um 1860

mit beidseitigem Bruststern des St. Georg Ordens, rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, aufgelegter Bruststern mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, seitlich mit Haken zum verschließen, innen helles Leinenfutter, im farbfrischen leicht getragenen Zustand.

Diese Supraweste stammt aus der Waffenkammer der Wache des Königs von Hannover. Insgesamt gab es ca. 20 Westen für Mannschaften und 3 für Offiziere, die im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert wurden.
476335
1.500,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1880. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, im Helm Herstellervignette "Christian Block, Hofgürtler München" . Größe 56. Leicht getragen in schönem Zustand.
468156
1.350,00

Preußen Supraweste für Mannschaften Garde du Corps

Kammerstück um 1910. Rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, aufgelegter Gardestern mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, seitlich mit Haken zum verschließen. Innen mit Leinenfutter, Kammerstempel. Im farbfrischen leicht getragenen Zustand.

Sehr selten, seit Jahren das 1. Stück wieder bei uns im Angebot.

457061
5.000,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier im 2. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88

Standort Mainz/Hanau. Eigentumshelm, um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler mit den separat aufgelegten drei Bandeaus «La Belle Alliance», «Mesa de Ibor», «Medellin». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Hohe, feste Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «56 ½». Leicht getragener Helm. Zustand 2.

Ein sehr seltener Helm, die Bandeaus für das I.R. 88 wurden erst 1899 eingeführt.
450888
4.200,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für einen Offizier der Artillerie

Um 1890. Hohe Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit schwarzem Samtbund und kräftigen roten Vorstößen, kurzer schwarz lackierter Schirm, vorne die sächsische Landeskokarde. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband und schwarzem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Oscar Schieblich Kürschner Netzschkau». Darüber kleines Bildnis Georgs von Sachsen in der Uniform eines preußischen Generalfeldmarschalls in Eichen- und Lorbeerlaub unter der Kaiserkrone. Größe ca. 56. Zustand 2+.

Georg war von 1902 bis 1904 König von Sachsen. Im Deutsch-Französischen Krieg kommandierte er das XII. Armeekorps. In Versailles 1871 vertrat er bei der Kaiserproklamation Sachsen. 1888 wurde er zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt.
Die Mütze entspricht dem im Deutsch-Französischen Krieg getragenen Typus, datiert aber erst nach 1888. Wahrscheinlich wurde sie von einem Veteranen des Kriegs getragen.
449779
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserve-Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel, um 1910. Dunkelblaue Schirmmütze mit rotem Bund und weißen Vorstößen, schwarz lackierter Lederschirm, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde mit dem Reservekreuz. Innen mit braunem Lederschweißband und weinrotem Futter. Größe ca. 55. Zustand 2.
449777
650,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917. Originale olivgrüne Lackierung zu ca. 75% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, die Kissen gefüllt. Ohne Kinnriemen. Hersteller nicht erkennbar. Zustand 2.
448204
1.400,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917. Originale olivgrüne Lackierung zu ca. 60% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, die Füllungen der Kissen noch erhalten, das Leder schon etwas gealtert, die Laschen am vorderen Kissen abgerissen, die Glocke innen flugrostig. kein Hersteller erkennbar. Ohne Kinnriemen. Zustand 2-.
447997
1.200,00

Preußen Pickelhaube für einen Militär-Intendant, bzw. Ober-Kriegsgerichtsrath

Um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Der frostig versilberte Adler für Beamte ohne Bandeau mit Initiale "FR", gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, das Kreuzblatt mit großen goldenen Sternen, die Spitze abschraubbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit breitem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, im Futter aufgeklammert das Monogramm "S", die Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 55. Zustand 2.
428719
1.950,00

Preußen Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 1. Garde-Regiment zu Fuß, I. Bataillon

Potsdam, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen, teils in echt silberner Ausführung. Vorn der große Gardeadler für Reserveoffiziere ohne Bandeau mit hochgewölbten echt silbernem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Darüber aufgelegt das Bandeau "Semper Talis". Unter dem Gardestern das vergoldete Reservekreuz "Mit Gott für König und Vaterland". Der Teller mit versilberten Sternschrauben, mit hoher gekehlter Spitze. Flache silberne Schuppenketten, silberne Rosetten, beide Kokarden. Innen hellbraunes Schweißleder mit orangegelbem Seidenfutter. Innen im Helm mit Vignette und Größe 57 1/2. Der Helm ist nur leicht getragen, Zustand 2. 

Das Bandeau "Semper Talis" wurde nur vom 1. Btl. getragen. Einer der seltensten und begehrtesten Helme der Preußischen Armee.




408049
8.300,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärapotheker

Um 1900. Elegante, hohe Form. Der Mützenbund mit weinrotem Samt, karmesinroter Vorstoß, schwarz lackierter Mützenschirm, beide Kokarden. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und goldfarbenem Seidenfutter mit Trägerinitiale "A". Stempel eines Kostümverleihs. Größe ca. 56. Ca. 3 kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
406046
600,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten im Kriegsministerium, Intendantur, Bekleidungsamt oder Remonte-Depot-Verwaltung

Um 1900. Blaues Tuch mit Bund in gleicher Farbe, rote Vorstöße, beide Kokarden, kurzer Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und honigfarbenem Seidenfutter mit Hersteller "Mohr & Speyer ... Berlin ...". Größe ca. 58. Zustand 2.
400314
380,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften der Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Dunkelblaues Tuch mit rotem Mützenbund und rotem Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Futter. Größe 56. Zustand 2.
380638
380,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften in einem Landwehrregiment

Eigentumsstück, um 1910. Schwarze Stoffmütze mit roten Vorstößen, vorne die preußische Landeskokarde. Innen mit braunem Schweißband und hellblauem Futter mit in silber aufgedrucktem Hersteller "Uniform-Mützen-Geschäft Hut- und Pelzwarenlager H. Stirapfle Lindau". Größe 54. Zustand 2.
379177
350,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere Jäger, Sanitäter etc.

Um 1880. Elegante Lederglocke, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem Krone über "L", schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit einer silbernen Kokarde Krone "L", dahinter die Tülle mit Flügelmutter für den Roßhaarstutz, der Stutz selbst fehlt. Große originale Bärenfellraupe. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt. Größe 55. die Vorderschirmschiene alt gebrochen und repariert. Zustand 2.
361098
1.800,00

Preußen Tschapka für einen Fähnrich im Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5

Standort Düsseldorf. Eigentumstück, um 1910. Ledertschapka, komplett mit allen Beschlägen zur Parade. Versilberter Adler in Offiziersausführung, gewölbte gelbe Schuppenketten an Durchsteckrosetten, rechts die Reichskokarde für Mannschaften, die Vorderschirmschiene in Silber. Weiße Paraderabatte für Mannschaften, preußisches Feldzeichen für Offiziere und weißer Paradebusch aus Büffelhaar (als Fähnrich noch nicht mit schwarzer Wurzel), die Fangschnur für Mannschaften. Innen mit braunem Schweißleder und hellbraunem Seidenfutter. Größe 57. Der Knebel auf dem Deckel abgerissen.  Zustand 2.
353383
2.950,00

Württemberg Krätzchen für den Fahrer Burkhard in der 6. Batterie des FAR 29

Standort Ludwigsburg. Eigentumsstück, um 1890. Dunkelblaues Tuch, schwarzer Mützenbund und rote Vorstöße. Vorn die württembergische Kokarde, noch ohne die erst 1897 eingeführte Reichskokarde. Ohne Schweißband, braunes Seidenfutter mit Hersteller "G. Maisch Seestrasse v1b Ludwigsburg", darunter Trägeretikett "Fahrer Burkhard 6. Batterie 2. Württ. Feld-Art. Regt. No. 29 Prinz-Regent Luitpold v. Bayern". Größe 53. Getragen, das Schweißleder fehlt leider. Zustand 2-.
326754
280,00

Erster Weltkrieg kurze weiße Unterhose 

Weiße Baumwolle. Ausführung für die Tropen. Gebrauchter Zustand.
326117
135,00

Königreich Sachsen Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für einen Angehörigen des Schützen-(Füsilier-) Regiments Prinz Georg Nr. 108

Friedensstandort Dresden, um 1914. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Kammerstempel "108. R" und Qualitätsetikett "Garantiert echte amerikanische Pflanzenfaser". Gebrauchter Zustand.
326064
135,00

Baden Schirmmütze für Offiziere im 3. Badischen Dragoner Regiment Prinz Karl Nr. 22

Standort Mühlhausen i.E., um 1910. Hohe Tellerform, mittelblaues Tuch mit schwarzem Samt-Mützenbund und roten Vorstößen, mit beiden Kokarden, innen helles Schweißleder und beinfarbenes Seidenfutter, Größe 55. Mit leichten Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2.
321593
500,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärapotheker

Um 1910. Hohe Tellerform. Der Mützenbund mit weinrotem Samt, rosafarbener Vorstoß, schwarz lackierter Mützenschirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißleder und beinfarbenem Seidenfutter. Größe 57. Der Samt etwas ausgeblichen. Zustand 2.

Sehr selten! Vor 1914 waren friedensmäßig nur 60 Militärapotheker tätig. 
321549
550,00

Württemberg Pickelhaube für einen Militärbeamten

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorn das frostig versilberte württembergische Emblem mit aufpolierten Kanten, rückseitig fehlt dem Emblem eine der Schraubstollen, Kreuzblattbeschlag mit goldenen Sternen und nicht abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, die württembergische Landeskokarde in der gefalteten Ausführung. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellem Futter, der Vorderschirm grün gefüttert, der Nackenschirm ungefüttert. Größe 56. Auf der Hinterseite des Helmes der Lack mit kleinen Sprüngen und kleinen Abplatzungen, Zustand 2.








319603
2.100,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier der Infanterie, wahrscheinlich 1. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 97

Eigentumsstück, um 1890. Dunkelblaues Tuch mit rotem Besatzstreifen und roten Vorstößen, vorn mit der preußischen Landeskokarde (Die Reichskokarde wurde erst 1897 eingeführt). Innen braunes Schweißband und braunes gewachstes Futter, mit Markierung des Lieferanten "Uniform Mützen-Fabrik [...] Breininger Saarburg iL. ...", Größe 54. Auf der linken Seite zwei Mottenlöcher, sonst gut erhalten. Zustand 2.

Die Stadt Sarrebourg wurde 1871 an das Deutsche Reich angegliedert. Sie war der Verwaltungssitz des Landkreises Saarburg im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen. In der Stadt war eine umfangreiche Garnison einquartiert: das Infanterieregiment Nr. 97, die Ulanen-Regimenter Nr. 11 und Nr. 15 und zwei Abteilungen des Feldartillerie-Regiments Nr. 15. Das Infanterieregiment Nr. 97 war seit 1887 in Sarrebourg einquartiert.
312855
380,00

Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für Mannschaften

Lange Hose aus weißer Baumwolle. Fleckig, Flickstellen, gebrauchter Zustand.
311204
60,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier im Leib-Kürassier-Regiment Großer Kurfürst (Schlesisches) Nr. 1

Standort Breslau, um 1910. Weiche Mütze aus weißem Tuch, Mützenbund und Paspelierung in schwarz, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsqualität. Innen mit weißem Futter. Größe 56. Nur leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Sehr selten.



298875
500,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften der Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Dunkelblaues Tuch mit rotem Mützenbund und rotem Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Wachstuch-Futter, im Deckel Markierung des Herstellers "Jos. Lambert Militär.-& Beamten-Mützenfabrik Hanau a.M.". Größe 57. Getragen, Zustand 2.

296725
420,00

Preußen Tschapka Modell 1843 für Mannschaften im Westpreußischen Ulanen-Regiment Nr. 1

Standort Militsch, Westpreußen. Kammerstück, um 1843. Schwere Tschapka aus schwarzem Leder mit fest vernähtem weißem Kuvert auf Spanischrohr, komplett mit allen Beschlägen. Der goldene Adler ist vorn am Hals direkt unter dem Deckel auf das weiße Kuvert montiert, um den Hals umlaufend weiße Rundschnur. Der Vorderschirm noch ohne Randschiene, der Nackenschirm "fest hochgeklappt". Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Durchsteckrosetten. Komplett mit aufgestecktem großen preußischen Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Schweißleder. Größe 57. Dazu die passende Fangschnur in alter Ausführung mit großen Quasten. Leichte Alterungsspuren, das Kuvert mit Mottenlöchern, noch zu ca. 80% erhalten, der Knebel für die Fangschnur fehlt.

Sehr selten, bereits im Jahr 1844 erhielt der Adler das ovale Medaillon "FWR".
294000
4.500,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marine-Stationsintendant mit dem Rang der Räte 1. Klasse,

um 1913. Eleganter Zweispitz für Admirale. Schwarzer Nadelfilz, umlaufend mit breiter silberner Litze, links mit silberner Agraffe, Reichskokarde aus Seide und versilbertem Knopf. Innen mit dunkelbraunem Futter, helles Schweißleder. Leicht getragen in gutem Zustand .
Mit A.K.O. vom 21.1.1905 erhalten Marine-Stationsintendanten den Rang von Räten 1. Klasse (= Konteradmiral), unterscheiden sich von den Admiralen jedoch durch die "silberne" Ausstattung and Tresse, Agraffe und Knopf.
236992
1.750,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnüberzug für die Pickelhaube Offiziere Infanterie

Um 1914. Feldgraues Tuch. Größe ca. 58. Innen mit dem roten Manöverband. Zustand 2.
526287
250,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Pickelhaube Modell 1915 für Mannschaften Infanterie 

Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beiden Kokarden. Die Spitze mit Bajonettverschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke der nicht vollständig lesbare Stempel des Herstellers mit der Jahreszahl «1915» darunter, Stempel mit der Größe «56». Zustand 2.
526485
1.100,00

Preußen Waffenrock Modell aus dem Besitz von Generalfeldmarchall Walter von Loë als und Generaladjutant Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Wilhelm II.

Um 19000. Dunkelblauer Waffenrock in der Ausführung für Generale, rot paspeliert, mit 12 vergoldeten Knöpfen. Roter Stehkragen und Ärmelaufschläge mit goldener Stickerei in der besonderen Ausführung für Generaladjutanten in feinster Ausführung. Komplett mit großen Die Schulterstücke für einen preußischen Feldmarschall mit gekreuzten silbernen Marschallstäben und den beiden aufgelegten Chiffren "W" für Kaiser Wilhelm I. sowie Kaiser Wilhelm II., mit der goldenen Paradefangschnur für Generale mit den vergoldeten "Pfeifen". Auf der Brust beidseitig zahlreiche Schlaufen für die große Ordenschnalle sowie diverse Orden und Ehrenzeichen. Innen fein gefüttert mit rotem Futter.  In der Innentasche des Rockes Namensetikett: "Excellenz v. Loë Gen. Oberst". Dazu die vorschriftsmäßige lange Hose aus schwarzem Tuch, seitlich mit breiten roten Generalslampassen.
Die Uniform wurde von Generalfeldmarchall v. Loë über viele Jahre getragen, mit typischen Trage- und Altersspuren, in gutem unberührten Originalzustand.

Walter von Loë der einzige preußische Feldmarschall, der zuvor unter beiden Kaisern, bzw. Königen als Generaladjutant gedient hatte.
Walter von Loë Friedrich Karl Walther Degenhard Freiherr von Loë (* 9. September 1828 auf Schloss Allner in Hennef (Sieg); † 6. Juli 1908 in Bonn) war ein preußischer Generalfeldmarschall sowie Generaladjutant des Königs von Preußen und Deutschen Kaisers. Leben Walther entstammte dem alten, katholischen, reichsfreiherrlichen, westfälischen Adelsgeschlecht derer von Loë. In seiner Jugend besuchte Loë die Ritterakademie in Bedburg, die mit der Hilfe seines Vaters gegründet worden war. 1845 hatte Loë als Einjährig-Freiwilliger bei den 5. Ulanen in Düsseldorf seine Dienstzeit abgeleistet und konnte in die Reserve übergehen. Nachdem er sein Abitur in Bedburg gemacht hatte, studierte er 1846/48 an der Bonner Universität Rechtswissenschaften. Im März 1848 trat er als Sekondeleutnant in das 2. Dragoner-Regiment der Schleswig-Holsteinischen Armee ein, wo er im Rahmen der Schleswig-Holsteinischen Erhebung an Gefechten bei Schleswig, Düppel und Hadersleben teilnahm. Am 12. September 1848 nahm er seinen Abschied aus holsteinischen Diensten. Mitte Januar 1849 wurde Loë im 3. Husarenregiment der Preußischen Armee angestellt und nahm 1849 zunächst an der Niederschlagung des Dresdner Maiaufstandes und dann im Zuge des Feldzugs in Baden zur Unterdrückung der Aufständischen an den Gefechten in Ladenburg, Ubstadt, Steinmauern und Kuppenheim teil. Hier lernte er den Prinzen von Preußen, den späteren Kaiser Wilhelm I. kennen, dem er zeitlebens verbunden blieb. Für ein Jahr erfolgte 1850 seine Kommandierung an die preußische Gesandtschaft nach Paris. Hier konnte er aus nächster Nähe den Staatsstreich Louis-Napoléon Bonaparte erleben. Nach seiner Rückkehr aus Frankreich wurde Loë 1853 Adjutant der Militärreitschule Schwedt sowie am 22. Februar 1855 Adjutant der 2. Division. Von diesem Kommando wurde er am 18. September 1855 entbunden und absolvierte im Anschluss bis 30. September 1857 die Allgemeine Kriegsschule in Berlin. Zwischenzeitlich rückte er am 5. September 1857 zum Premierleutnant auf. Als solcher wurde Loë dann am 9. Januar 1858 als Adjutant zum Generalgouvernement der Rheinprovinz und Westfalen kommandiert. Mit der Verlegung des Dienstsitzes des Prinzregenten nach Berlin wurde er dem 7. Husarenregiment als Rittmeister aggregiert und zum persönlichen Adjutant Wilhelms berufen. Am 18. Oktober 1858 wurde Loë Major und am 7. Januar 1861 Flügeladjutant des Königs Wilhelm I. 1862 begleitete er Prinz Albrecht, den Bruder Wilhelms, zum Feldzug in Kaukasien. Nach seiner Rückkehr 1863 wurde er als Militärattaché nach Paris delegiert, von wo aus er 1864 nach Algerien ging, um an den Kämpfen gegen die Kabylen teilzunehmen. Weitere Schritte seiner militärischen Karriere waren die Beförderung zum Oberstleutnant und die Versetzung in das Große Hauptquartier am 8. Juni 1866. In dieser Funktion nahm Loë im selben Jahr während des Krieges gegen Österreich an der Schlacht bei Königgrätz teil. Am 5. März 1867 wurde Loë Kommandeur des Königs-Husaren-Regiments (1. Rheinisches) Nr. 7 in Bonn und als solcher am 22. März 1868 zum Oberst befördert. Dieses Regiment führte er 1870/71 während Krieges gegen Frankreich in den Schlachten bei Gravelotte, Amiens, an der Hallue, bei Bapaume und Saint-Quentin sowie der Belagerung von Metz. Ausgezeichnet mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes ernannte man Loë nach dem Friedensschluss am 23. Mai 1871 zum Kommandeur der 21. Kavallerie-Brigade. Am 31. März 1872 kam er in gleicher Eigenschaft zur 3. Garde-Kavallerie-Brigade. Nach der Beförderung am 22. März 1873 zum Generalmajor und der Ernennung zum General à la suite Seiner Majestät am 19. August 1876, wurde er am 13. Mai 1879 Kommandeur der 5. Division und dann im Juni 1879 Generalleutnant. Am 18. September 1880 übernahm er die Funktion des Generaladjutanten unter Belassung in seiner Stellung als Divisionskommandeur. Am 12. Januar 1884 beauftragte man ihn zunächst mit der Führung des VIII. Armee-Korps und ernannte ihn am 22. April 1884 zum Kommandierenden General. Am 18. April 1886 folgte seine Beförderung zum General der Kavallerie. Nachdem er im Februar 1893 mit einem diplomatischen Auftrag an Papst Leo XIII. betraut gewesen war, wurde er am 8. September zum Generaloberst der Kavallerie mit dem Rang als Generalfeldmarschall und am 10. Januar 1895 zum Oberbefehlshaber in den Marken und Gouverneur von Berlin ernannt. Loë nahm am 28. April 1897 auf eigenen Wunsch seinen Abschied, da er schwer erkrankt war. Er blieb allerdings in seiner Stellung als Generaladjutant. 1900 wurde Loë erneut auf eine diplomatische Mission entsandt. Mit seiner Berufung auf Lebenszeit in das Preußische Herrenhaus sprach der König dem Freiherrn sein besonderes Vertrauen aus. Loë wurde am 1. Januar 1905 zum Generalfeldmarschall ernannt. Im April 1907 feierte Loë sein 60-jähriges Militärjubiläum in Bonn. Dazu überbrachten viele große Persönlichkeiten ihre Glückwünsche, unter anderem der Kaiser, Prinz und Prinzessin Schaumburg-Lippe, die Kommandierenden Generäle von Deines und Plötz, die Regimentskommandeure des VIII. Armee-Korps, der Oberbürgermeister und viele ehemalige höhere Offiziere. Er starb am 6. Juli 1908 gegen 23 Uhr in Bonn, an den Folgen eines Lungenkatarrhs. Loë war, abgesehen von Angehörigen regierender fürstlicher Häuser, der einzige Katholik, der in der Preußischen Armee während des Kaiserreichs den Rang eines Generalfeldmarschalls sowie die Dienststellung eines königlichen Generaladjutanten erreichte. Dies sowie seine weitläufige Verwandtschaft mit dem Haus Hatzfeldt-Trachenberg, brachte ihn seit den siebziger Jahren, insbesondere während des Kulturkampfs, in Gegensatz zur Politik des Reichskanzlers Fürst Bismarck, der unter anderem deshalb in der Affäre um die Heirat seines Sohnes Herbert mit Loës Schwägerin, der Fürstin Carolath-Beuthen, im Jahre 1881 eine schroff ablehnende Position einnahm. Trotz seines katholischen Glaubens war Loë aber ein entschiedener Befürworter des Duells unter Offizieren, was seine Loyalität gegenüber den orthodoxen Konventionen protestantischer preußischer Offiziere besonders unterstrich[ – zumal in einer Zeit, in der preußische Offiziere katholischen Glaubens immer wieder in Autoritätskonflikte gerieten, wenn sie es ablehnten, sich wegen Ehrenhändeln zu duellieren. Familie Loë heiratete am 24. Mai 1859 Franziska, verwitwete von Nimptsch, geborene Gräfin von Hatzfeldt zu Trachenberg (1833–1922). Aus dieser Ehe gingen drei Kinder, Helene sowie die Zwillinge Margarethe und Hubert hervor. Außerdem brachte Franziska aus ihrer ersten Ehe mit Paul Eugen von Nimptsch (* 23. März 1823 in Franzdorf; † 10. Januar 1858 in Jäschkowitz)[4][5][6] drei Kinder, Hermann, Guido und Maria Magdalene, mit. Seine Schwägerin war Elisabeth Fürstin zu Carolath-Beuthen, seine Stiefschwägerin Marie von Schleinitz. Sein Bruder war der Reichstagsabgeordnete Otto von Loë. Ehrungen 1897 wurde Loë Ehrenbürger von Bonn. Am 8. Juli 1908 wurde Loë von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zum Doctor honoris causa ernannt. Für seine Verdienste erhielt er außerdem zahlreiche Orden und Ehrenzeichen. Dazu zählen u. a. Russischer Orden der Heiligen Anna II. Klasse am 21. Dezember 1862 Großoffizier der Ehrenlegion Großkreuz des Roten Adlerordens am 17. März 1888 Verdienstorden der Preußischen Krone Schwarzer Adlerorden am 20. September 1890 Kreuz und Stern der Großkomture des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern am Ringe sowie der Jubiläumszahl 50 am 7. April 1897 Hausorden der Treue am 14. April 1897 .
526398

Königreich Bayern Pickelhaube Modell 1896/97 für einen Unteroffizier/Einjährig Freiwilligen im Infanterie-Leib-Regiment

Standort München. Eigentumsstück um 1910. Leichter Lederhelm mit den Beschlägen in Neusilber. Vorne das kleine Helmemblem, Schuppenkette an Knopf 91, rechts die Reichskokarde, die Landeskokarde fehlt (!!). Die Spitze abnehmbar. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, in der Glocke gestempelt die Größe «56», darunter handschriftlich der Trägername, die Schirme nicht gefüttert. Leicht getragen und gealtert. Zustand 2.
526273
1.100,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für Mannschaften der Linien-Infanterie-Regimenter aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Leicht nach vorn geneigter Tschako aus schwarzem Filz, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815». Vollständig mit dem Feldzeichen aus neusilbernem Blech mit vergoldeter „Sonne“. Innen mit schwarzem Lederschweißband und Leinenfutter, der Kinnriemen gerissen, unvollständig. Der Deckel markiert «L.S. 7» und «LR E 49». Größe ca. 56. Zustand 2.
524864
2.800,00

Preußen Pickelhaube für einen General

Um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler mit hochgewölbtem versilbertem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblattbeschlag mit hoher gekehlter Spitze. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56 ½». Zustand 2.

Ein sehr schöner, unberührter Helm!
512499
7.500,00

Freistaat Preußen Schirmmütze für Offiziere der Landjäger

um 1930. Elegante dunkelgrüne Schirmmütze mit blauem Mützenbund und roter Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden, silberne Mützenkordel mit grünen Durchzuügen. Innen helles Schweißleder, Seidenfutter mit Zelluloidtrapez. Leicht getragen, Zustand 2.

Die Landjäger wurden Mitte der 30. Jahre in die Polizei übernommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Landjäger_(Polizei)

526548
650,00

Centenar-Anfertigung für den Kostümfundus Kassel: Altpreußische Grenadiermütze für Offiziere

Um 1900. Der "Beutel" aus schwarzem handgenähtem Leinen, außen mit blauem und roten Tuch besetzt, weiße Kordelborten. Der Schild mit aufgesetztem durchbrochen gearbeiteten neusilbernem Blech, oben die Königskrone, seitlich Trophäen, separat aufgelegt der Adler mit der Devise «Pro Gloria et Patria» und die Chiffre «FR». Seitlich Blechbesatz mit "Flammen", auf der Rückseite drei "Flammende Granaten". Innen mit schwarzem Lederschweißband und braunem Tuchfutter, auf dem Futter die Inventar-Nummer des Kostüm-Fundus Kassel. Größe ca. 59. Wenige kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
525019
1.200,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau M1915 für Mannschaften im 1. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 74

Heimatstandort Hannover. Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler mit dem Bandeau «Waterloo», Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonett-Verschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Nackenschirm mit Kammerstempel «B.A.X. 1915» und «I.R.74», in der Glocke der Stempel des Herstellers «Gebr. Müller […] 1915». Größe ca. 56. Getragen. Zustand 2-.
503776
2.500,00

Deutsches Reich Reichslande Elsass-Lothringen Helm für Feuerwehr Kommandanten

um 1900. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem mit gekreuzten Feuerwehrbeilen/-Äxten, im Zentrum der gekrönte Reichsadler, darunter das Bandeau "Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr". Die vergoldeten Schuppenketten mit reichem Eichenlaubdekor, seitlich an Rosetten mit Löwenköpfen, darüber auf dem Lederhelm mit stehendem Eichenlaubbruch, der Helmkamm ebenfalls mit aufgelegtem Eichenlaubbruch. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Getragen, Zustand 2.
518375
1.200,00

Preußen Tschako für Mannschaften im Jäger-Bataillon Graf Yorck von Wartenburg (Ostpreußisches) Nr. 1 oder Jäger-Bataillon Fürst Bismark (Pommersches) Nr. 2

Standort Ortelsburg bzw. Kulm. Um 1914. Der Tschako aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der heraldische Adler mit der Chiffre «FWR» im Medaillon und der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland» (der heraldische Adler wurde nur von diesen beiden Jäger-Bataillonen getragen), leider die linke Klaue mit dem Reichsapfel abgebrochen. Originaler Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Vollständig mit dem Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.
518138
1.200,00

Preußen Pickelhaube für einen Zollbeamten im gehobenem Dienst

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Vorne der besondere Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, mit der aufgelegten versilberten Herrscherchiffre "♔W". Flache Schuppenketten, rechts die preußische Kokarde. Gekehlte Spitze für Beamte. Innen mit feinem Lederschweißband und hellem Seidenfutter. Größe 59. Zustand 2+.

In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.




517996
2.000,00

Württemberg Pickelhaube für einen Offizier im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Cannstatt, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert, die Emaillierung und der Glasfluss mit leichten Beschädigungen. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Das Kreuzblatt mit vergoldeten Sternschrauben, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter. Größe ca. 55. Leicht getragen. Zustand 2.
517412
4.500,00

Königreich Preußen Pickelhaube für einen höheren Beamten der kommunalen Exekutivpolizei

Um 1910. Großer preußischer Helmadler mit aufgelegter Chiffre "♔W", Kreuzblatt mit gekehlter Beamtenspitze und Kugel, das Kreuzblatt mit Sternschrauben, flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die preußische Landeskokarde für Offiziere. Innen mit hellem Schweißleder und Seidenfutter,  Größe ca. 55. Zustand 2.
516527
1.200,00

Preußen Pickelhaube für einen Feldwebel im Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10 oder Niedersächsisches Feldartillerie-Regiment Nr. 46, 1.,4.,5. und 6. Batterie

Standort Hannover, bzw. Wolfenbüttel-Celle. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler in der Ausführung für Offiziere, fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt das Ehrenbandeau «Peninsula - Waterloo – Göhrde». Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Teller wie für Offiziere mit Sternschrauben, kleine abschraubbare Kugel. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Ripsfutter, die Schirme nicht gefüttert (!), in der Glocke handschriftlich die Größe «60 ½». Zustand 2.

Der Helmadler mit dem Bandeau „Peninsula – Waterloo – Göhrde“ wurde im Jahr 1899 sowohl dem Feldartillerie-Regiment Nr. 10 als auch den 1., 4., 5. und 6. Batterien des Feldartillerie-Regiments Nr. 46 verliehen. Dies erklärt sich daraus, dass die genannten Batterien des FAR 46 ursprünglich aus dem FAR 10 hervorgegangen waren.
512720
2.800,00

Preußen Helm für Offiziere im Regiment Garde du Corps bzw. Garde-Kürassier-Regiment

Standort Potsdam bzw. Berlin. Um 1900. Eleganter Helm aus Tombak mit gestuftem Vorderschirm, außen vergoldet, mit vernickelten Montierungen. Vorne aufgelegt der große silberne Gardestern mit fein emailliertem Medaillon. Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Kleeblättern mit Messing-Schlitzschrauben, die beiden Kokarden in der großen Ausführung für Kürassier-Offiziere. Komplett mit dem fein ziselierten versilberten Paradeadler, aufgeschraubt die vergoldete Königskrone. Innen mit braunem Lederschweißband und weißem Seidenripsfutter, das Futter auf der rechten Seite lose. Der Vorderschirm mit braunem Leder und der Nackenschirm mit schwarzem Samt gefüttert, in der Glocke der Hersteller «A. Klucke». Größe ca. 55. Sehr schön erhaltener Helm. Zustand 2.



510778
28.000,00
510100
250,00

Preußen Attila für Mannschaften im Leibgarde-Husaren-Regiment, 5. Eskadron

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Die Attila aus hochrotem Stoff mit gelber Verschnürung, vergoldete Rosetten und Knebel, am Kragen und den Ärmeln die gelben Gardelitzen mit dem roten Durchzug, auf den Schultern die Schnüre für Mannschaften, Knöpfe der 5. Eskadron, am rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit rotem Seidenfutter. Etwas getragen. Zustand 2.
509894
1.250,00

Preußen Helmkoffer für eine Pickelhaube Offiziere 

Um 1910. Höhe ca. 29.5 cm. Innen mit gelbem Stoff gefüttert, der Stoff stockfleckig. Alle Riemen erhalten (!!). Zustand 2

Einer ganz wenigen unbeschädigten Helmkoffer, normalerweise sind die Lederriemen immer irgendwo abgerissen.
509389
250,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnüberzug für die Pickelhaube Offiziere Infanterie

Um 1915. Feldgraues Tuch. Größe ca. 54. Seitlich mit Schlitzen für die Schuppenketten. Zustand 2.
505564
250,00

Preußen Kinderhelm „Jäger zu Pferde“

Um 1910. Der „Helm“ aus Pappmaché gefertigt und schwarz lackiert, der Adler, Teller und die Spitze aus Messing in verkleinerter Form, die Kokarden militärische Stücke für Mannschaften, die Schuppenkette aus Blech. Die Größe geschätzt 48/50. Die Vorderschirmschiene mit einem kleinen Bruch. Zustand 2.

Ein sehr interessantes Stück! Für den Sohn eines Offiziers. Erstmalig in unserem Bestand!
503622
1.150,00

Hessen Pickelhaube für Offiziere im Leibgarde-Infanterie-Regt. Nr. 115

Standort Darmstadt um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, das Zentrum fein emailliert, darüber das Bandeau "1621". Kreuzblatt mit silbernen Kugelnieten, gekehlte abnehmbare Spitze in der typisch hessischen Ausführung. Flache Schuppenketten an Rosetten, komplett mit beiden Kokarden, die Nackenschiene typisch für Hessen mit 2 Kugelnieten. Innen mit braunem Schweißband und braunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Zustand 2.
503400
8.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Fliegertruppe Schutzhelm (Sturzhelm M 1913) für Flugzeugführer 

Kammerstück 1917. Olivgrün lackierter Lederhelm mit umlaufendem Ring- und Kopfwulst. Komplett mit Ohren- und Nackenschutz sowie Kinnriemen. Innen im Lederfutter mit Kammerstempel "Flg. Bekl. Döberitz 1917". Zustand 2.
500211
2.800,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel, um 1890. Flache Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und weißen Vorstößen, kurzer schwarz lackierter Vorderschirm, Innen das Schweißband zu ca. 40% erhalten, mit violettem Wachstuchfutter. Größe ca. 53. Der Bund mit leichten Mottenspuren, oben auf dem Deckel ein kleines Loch. Zustand 2-.

499519
500,00

Preußen Nachlass des Ulanen «Bernhard Eichhorn» im Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6

Standort Hanau. Der Nachlass bestehend aus dem großen Reservisten-Bild mit einer teils von Hand kolorierten Lithografie eines Ulanen des Regiments. Das Gesicht wurde einem Foto entnommen und auf die Lithografie appliziert. Darunter handschriftlich die Erläuterung «Bernhard Eichhorn bei der IIten Eskdr. Des Königl. Thür. Ulanen-Reg. No 6. Zu Mühlhausen 1870». Maße ca. 42.5 x 53.5 cm.
Dazu ein Ordner mit 3 Kabinettfotos des Ulanen Eichhorn, dem «Militair-Paß», ausgestellt 1869 sowie einem Quittungsbuch und der Entlassungsbescheinigung.
Weiter enthalten eine Petschaft mit der Darstellung eines Ulanen und den Namen «Eichhorn», sowie die tragbare Erinnerungsmedaille an die 100-Jahrfeier des Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6, 1813-1913.
Überliefert ist auch die Tschapka aus dem persönlichen Besitz des Ulanen. Es handelt sich hierbei um die Tschapka zur Parade in der Ausführung um 1897, die von dem Ulanen Eichhorn noch zu festlichen Anlässen getragen wurde.
Die Ledertschapka ist komplett mit allen Beschlägen. Vorne der silberfarbene Linienadler, gewölbte Messing-Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Mit preußischem Feldzeichen, der originalen roten Paraderabatte mit weißen Schnüren, weißem Paradebusch aus Rosshaar für Mannschaften und der Fangschnur für Mannschaften. Der Knebel am Deckel fehlt. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 55. Die Naht des Vorderschirms wie so oft gelöst.

Ein sehr schönes Ensemble. Die Stücke kommen direkt aus Familienbesitz. Der Ulan Eichhorn war Teilnehmer des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 und blieb seinem Regiment bis zu seinem Tode verbunden. Davon zeugen auch die zahlreichen Eintragungen in seinem Militärpass, die bis mindestens 1906 gehen.

498008
4.200,00

Preußen Pickelhaube 1. Weltkrieg für Mannschaften Infanterie X. Armeekorps in Tropenausführung

Um 1915. Korkhelm mit schilffarbenem Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen in feldgrau lackierter Messingausführung. Seitlich an Knöpfen, komplett mit beiden beide Kokarden, der Ledersturmriemen ist abgerissen. Innen mit braunem Schweißleder, im Nackenschirm mit Kammerstempel "B.A.X 1915". Größe 55. Deutlich getragen mit Kriegseinwirkungen.
Es handelt sich hierbei um eine englische Kriegsbeute, noch ungereinigt im original Fundzustand !
494016
1.550,00

Baden Pickelhaube für einen Offizier in einem Feldartillerie-Regiment

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der badische Greif, fein gearbeitet und vergoldet. Die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit schwarzem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, die Glocke innen mit schwarzem Stoff ausgekleidet. Die Nackenschirmschiene hinten mit Knopf mit Größe «56 1/2». Sehr schön erhalten! Zustand 2+.
493575
2.700,00

Preußen Uniformensemble aus dem Nachlass eines Rittmeisters der Reserve im Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4

Standort Münster. Um 1910. Das Uniformensemble aus folgenden Stücken bestehend:
· Helm für den Offizier der Reserve Kürassiere. Elegante, besonders leichte Helmglocke aus Eisenblech vernickelt, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der große vergoldete und fein gearbeitete Linien-Kürassieradler, für den Reserve-Offizier ohne Devise und mit aufgelegtem silbernen Reserve-Kreuz mit der Devise «Mit Gott für König und Vaterland 1813», Gewölbte Schuppenketten mit Kleeblättern und Rändelschrauben, intakter Lederkinnriemen. Komplett mit beiden Kokarden in der großen Ausführung. Vergoldetes Kreuzblatt mit Kugelschrauben, hohe gekehlte vernickelte Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und goldgelbem Seidenripsfutter, der Vorderschirm mit schwarzem Leder gefüttert, der Nackenschirm mit schwarzem Samt. Größe ca. 56. Die Vernicklung des Helmes nur sehr leicht gealtert, vorne rechts eine kleine Kerbe.
·Kürass für Offiziere der Linien-Kürassier Regimenter. Eleganter, leichter Kürass aus vernickeltem Eisenblech. Vergoldete Nieten und Schuppenketten. Die Schließen mit Eichenlaubverzierungen, hinten auf dem Rücken mit aufgelegten Löwenköpfen. Komplett mit dem original Bauchriemen. Innen das originale gesteppte weiße Seidenfutter, an den Armen und dem Hals die schwarz/weißen Manschetten. Leicht getragen.
·Koller für Offiziere. Der Koller aus schwerem weißen Tuch in feinster Qualität mit ponceaurotem Stehkragen und ponceauroten "schwedischen" Ärmelaufschlägen, die Ärmelansätze mit ponceauroten Vorstößen, an den Ärmelaufschlägen sowie am Kragen und auf beiden Brustleisten die silberbestickte Kollerborte mit dunkelroter Nebenfarbe, auf den Schultern die ponceauroten Passanten mit Silbertresse mit schwarzen Durchzügen für die Epauletten, sowie die Schlaufen und Knöpfe für die Schulterstücke, aufgelegt die kleinen Epauletten für den Rittmeister. Auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit feinem weißem Futter. Auf der linken Seite ein verblichener Fleck.
·Paar Stulpenhandschuhe für Offiziere. Elegante weiße Lederhandschuhe mit ledernen Stulpen. Etwas fleckig.
·Hose für Offiziere Kürassiere. Die Hose aus weißem Tuch in feinster Qualität mit feinen weißen Tuchbesatz am Bund, zwei Hüfttaschen und eine Uhrentasche, mit Hornknöpfen.
·Stulpenstiefel für Offiziere. Die eleganten hohen Stulpenstiefel aus geschwärztem Leder, Sohlenlänge ca. 29.5 cm.
·Kürassier-Pallasch Offiziere. Ca. 2.6 cm breite und 86.8 cm lange, vernickelte und beidseitig doppelt gekehlte und geätzte Klinge, terzseitig das Reichswappen, die Vernicklung leicht gealtert. Vierspangiges Messinggefäß, quartseitig gestempelt «953» sowie "Gardestempel", Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, auch die Fingerschlaufe intakt, das Gefäß leicht gelockert. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, leicht beulig. Gesamtlänge ca. 103.5 cm.  
·Auf einer original "Obermaier Uniformpuppe" ohne Kopf aus den 1960er Jahren. 
Gute Erhaltung. Zustand 2.

Ein sehr schönes und gut erhaltenes Zeugnis seiner Zeit von dem wir uns sehr freuen Ihnen dieses präsentieren zu können!
490574
28.000,00

Königreich Hannover Pelzmütze für Offiziere im Garde-Husaren-Regiment

Garnison Hannover, um 1850. Hohe Pelzmütze aus braunem Pelz. Komplett mit allen Beschlägen. Vorne in 'Buntmetall feuervergoldet aufgelegt die Krone über dem Devisenband "Peninsula - Waterloo - El Bodon", vergoldete Panzerkette auf brauner Samtunterlage, seitlich an Haken mit großen Löwenköpfen. Der rote Kolpak fest vernäht. Komplett mit der silbernen Fangschnur mit gelben Durchzügen mit Quasten. Komplett mit dem original weißen Reiherfeder-Paradestutz mit gelber Wurzel, unten mit vergoldeter vierblättriger Montierung mit Halteschraube zur Befestigung in der Oberkante des Korpus einmontierten Tülle. Innen mit braunem Lederfutter und rotbraunes Seidenfutter. Leicht getragen in wunderschöner unberührter Originalerhaltung ! 
Extrem selten, ein Prachtstück von musealer Seltenheit, seit über 35 Geschäftsjahren das 1. Mal bei uns im Angebot.

Im Jahre 1813 bestanden in der hannoverschen Armee bereits 3 Husaren-Regimenter. Mit der Neuformation der Kavallerie 1816 wurde die Anzahl der Husaren-Regimenter sogar auf vier angehoben. 1833 wurde die Kavallerie erneut reformiert und nun alle Regimenter als Dragoner eingestuft. Jedoch bereits 1838 wurde die Kavallerie nochmals umgeformt und es wurden wieder Husaren-Regimenter erschaffen. Dazu gehörten auch das Garde-Husaren-Regiment und das Königin-Husaren-Regiment. Noch 1847 erhielten die Regimenter Pelzmützen mit rotem bzw. karmesinroten Beutel. 1866 nahm das Regiment am Krieg gegen Preußen teil.





490405
20.000,00

Kaiserliche Marine kurze blaue Weste aus dem Besitz von Stabsingenieur Dietrich Görke

Um 1914. Elegante blaue Weste aus Waffeltuch. Komplett mit Knopfreihe mit feuervergoldeten Marineknöpfen. Innen mit weißem Futter. Hinten auf der Innenseite vom Feststellriemen das Herstelleretikett "Hermann Holstein Kiel Wilhelmshaven". Getragenes Stück in gutem Zustand. Sehr selten.
Die Weste stammt aus dem Nachlass von Stabsingenieur Dietrich Görke, den wir komplett kaufen konnten. Anbei die Fotokopie, Zeitungsausschnitt vom 90. Geburtstag von Görke, bei der er seine alte Kaiserliche Marineuniform noch einmal trägt.
489792
650,00

Preußen Pickelhaube für einen Unterzahlmeister 

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vernickelter bzw. neusilberner Ausführung. Vorne der Linienadler mit Devise und durchbrochen gearbeiteter Krone. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der Ausführung für Offiziere. Die Spitze nicht abnehmbar, der Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert, in der Glocke handschriftlich der Trägername «Thiel» und die Größe «56». Zustand 2.


484756
1.200,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier in den Chevaulegers-Regimentern 1, 3, 5, und 7 oder der bayerischen Feld-Artillerie- und Train-Regimenter

Um 1900. Großer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das Helmemblem für Offiziere in der großen Ausführung, Kreuzblatt mit gekehlter abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen hellbraunes Schweißband und Seidenfutter, die Schirme rot und grün gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57 ½». Zustand 2.
Ein schöner Helm.
484656
1.850,00

Königreich Bayern Krätzchen für Mannschaften im 1. Fußartillerie-Regiment vakant Bothmer

Standort München/Neu-Ulm. Eigentumsstück um 1910. Das Krätzchen aus dunkelblauem Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und hellblauem Futter mit Hersteller «...Max Römer Neu-Ulm...». Größe ca. 53. Getragen. Zustand 2.
465169
450,00

Königreich Bayern Helm für einen Wachtmeister der Bürgerwehr-Kavallerie

Um 1850. Lederhelm, komplett mit allem Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, flache, breite Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde mit dem Monogramm «♔M», Hoher Kamm mit schwarzer Rosshaarraupe. In der Glocke mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 56. Zustand 2.
460027
1.750,00

Württemberg Schirmmütze für Offiziere Infanterie

Um 1910. Elegante hohe Schirmmütze aus dunkelblauem Tuch mit rotem Vorstoß und Mützenbund, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und Seidenfutter, das Futter mit Stempel «Collection Larcade». Größe 54. Der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2-.
449064
420,00

Anhalt Pickelhaube für einen Fähnrich im Infanterie-Regiment Nr. 93

Standort Dessau, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Der Adler mit Bandeau "Mit Gott für Fuerst und Vaterland", auf der Brust mit dem versilbertem Stern und aufgelegtem Anhaltinischen Wappen, für den Fähnrich in der Ausführung für Mannschaften mit geschlossener Krone. Flache Schuppenketten an Rosetten, komplett mit beiden Kokarden, diese für den Fähnrich in Mannschaftsausführung. Die hohe Spitze abnehmbar. Innen braunes Schweißleder, das Seidenfutter fehlt. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
444336
2.800,00

Preußen Altbrandenburgische Stiefel für Mannschaften der Gardes du Corps und Kürassiere

Um 1870/80. Hohe Stulpenstiefel aus Leder. Sohlenlänge ca. 33,5 cm, die Sohlen eisenbeschlagen und mit alten Ausbesserungen. Getragen, noch ungereinigt, mit schöner Patina. Ein klassischer "Dachbodenfund". Zustand 2.

Sehr selten!

Die "altbrandenburgischen" Stiefel gehörten spätestens ab 1867 zur Ausstattung der schweren Kavallerie. Ab 1888 wurden sie durch die neuen Stulpenstiefel abgelöst.
423141
1.500,00

Bayern Tschapka Modell 1873 für Mannschaften im 1. Ulanen-Regiment Bamberg

Kammerstück, um 1875. Tschapka aus schwerem Leder mit karmesinroten Hals in Rippen genäht, vorn silberne Chiffre "L" mit Krone. Neusilberne Schuppenketten, seitlich an Löwenköpfen. Auf dem Deckel fehlt der Haken für die Fangschnur, komplett mit Feldzeichen. Der Vorderschirm mit neusilberner Schiene. Innen komplett mit Schweißleder und Leinenfutter. Getragenes Stück in gutem unberührten Originalzustand.
407190
3.200,00

Baden Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Karlsruhe, um 1910. Eleganter Helm aus Leder, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne als Helmemblem der versilberte Badische Greif, mit aufgelegtem Stern des Hausordens der Treue, fein emailliert und vergoldet. Das Bandeau unter dem Greif für Reserveoffiziere ohne Schriftzug, das äußerste rechte Ende des Bandeaus ist abgebrochen, aber durch die Schuppenkette verdeckt, daher kaum sichtbar. Unter dem Bruststern das versilberte Landwehrkreuz mit Devise "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache vergoldete Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Silberner Teller mit goldenen Sternschrauben. Komplett mit hoher eleganter Dienstspitze. Innen braunes Schweißleder, rotbraunes Seidenfutter, Größe 55 1/2. Der Helm ist in getragenem Zustand. Die Naht des linken Ohrenleders gebrochen. Das Futter mit einem kleinen Loch. Ein seltener Helm mit kleinen Mängeln.
403874
5.000,00

Königreich Bayern Paradebusch für die Tschapka Ulanen Offiziere

Um 1910. Weißes und blau gefärbtes Büffelhaar. In original Karton. Zustand 2. Nur selten zu finden.
375838
1.500,00

Lippe-Detmold Gala-/Haus-Uniform aus dem persönlichen Nachlass des Fürsten Leopold IV. (1871-1949)

Um 1900. Das vollständige Ensemble stellt einen unglaublichen historischen Überlieferungs-Schatz dar. In dieser Vollständigkeit existiert nur eine weitere Gala-Uniform aus dem Hause Lippe, ausgestellt im fürstlichen Museum.
Das Ensemble besteht aus den folgenden Stücken:

Zweispitz. Schwarzer Nadelfilz mit silberner Agraffe, versilbertem Knopf mit Herrscher-Monogramm "E" unter der Krone (Ernst zur Lippe-Biesterfeld, 1842-1904), große gefältelte Kokarde in den Farben Rot/Weiß. Innen mit hellem Seidenfutter. In der originalen Schachtel.
Gala-Rock. Dunkelgrüner, feiner Stoff mit rotem Kragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen. Ärmel und Kragen mit schwerer Silberstickerei, Eichenlaub und Lippischen Rosen, auf der linken Brusthälfte die Schlaufen für die Orden und Ehrenzeichen. Die versilberten Knöpfe wieder mit gekröntem "E" verziert. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Beiliegend der originale schwarze Seiden-Kragen. Maße: Schulterbreite ca. 40 cm, Brustumfang ca. 80 cm, Ärmellänge ca. 64 cm.
Gala-Hose. Lange schwarze Tuchhose mit 10,7 cm breitem roten Streifen, darauf aufgelegt eine 2,2 cm breite silberne Tresse. Maße: Bundweite ca. 108 cm, Beinlänge ca. 112 cm.
Geflecht mit Fangschnur. Silbernes Schultergeflecht mit roten Durchzügen, mit roter Unterlage und Schlaufen, mit Haken, aufgelegt die Krone und das Chiffre "E", silberne Knöpfe mit der Verzierung Krone "E", die Fangschnur mit silbernen Pfeifen und beweglichen silbernen Kronen. In der originalen Schachtel, mit Aufschrift "Fangschnur und Achselstücke der Hausuniform vom herzogl. Regenten".
Große Epauletten. Die Felder aus silbernem Waffeltuch, mit aufgestickter roter lippischer Rose, die Monde in Silberkantille, die Silberlitze mit roten Durchzügen, starre silberne Kantillen, grünes Tuchfutter. Das Tuchfutter mit Fehlstellen. Komplett im alten Original Kasten.
Unterschnallkoppel für den Säbel. Bauchgurt aus feinem, rotem Leder, mit breiter Silberlitze mit roten Durchzügen, die Beschläge versilbert, feine, grüne Samtunterlage. dabei das besondere dazu gehörige Portepee. Dazu könnte auch der Säbel # 294777 getragen worden sein, der uns jedoch aus einem Zusammenhang überliefert wurde.
Dazu ein sehr schönes Atelier-Foto des Fürsten aus dem Fotostudio "Photo-Craym" aus dem Jahre 1900. Das Foto ist vom Fürsten selbst signiert und zeigt ihn in genau dieser Gala-Uniform. Gut zu erkennen ist die Verzierung des Kragens, die Achselstücke und die Knöpfe. Auf der Rückseite hat der Fürst selber eine handschriftliche Widmung hinterlassen: "Als kleines Zeichen der Dankbarkeit für die so reizenden Knöpfchen, mit denen Du mir, liebstes Mutterchen, eine so große und herzliche Freude bescheret hast! – Stets in trauter Liebe u. Anhänglichkeit – Detmold, Dezember 1900 – Dein Leopold".

Alle Teile in gutem Erhaltungszustand mit nur minimalen Gebrauchs- und Alterungsspuren. Zustand 2+.

Preis auf Anfrage.
313888
35.000,00

Königreich Hannover Tschako für Subalternoffiziere der Linien-Infanterie-Regimenter

um 1860. Hoher schwarzer Filztschako mit Nadelfilzbezug. Komplett mit aufgelegtem Tschako Emblem: das springende Pferd im gekrönten Lorbeerkranz, darunter das Bandeau "8. Juni Waterloo 1813", Oben umlaufende Silberborte für Subalternoffiziere. Das Feldzeichen fehlt, innen ohne Futter. Getragen, Zustand 3.
Ein Dachbodenfund, noch unberührt.
294798
1.250,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften "S.M.S. Schwaben" .

Unklarer Kammerstück "B.A.W. 2. ...", die Tellermütze aus dunkelblauem Tuch, komplett mit dem in silbern gewebtem Mützenband für das technische Personal und der Reichskokarde, Futter aus schwarzer Gaze, beschädigtes Schweißband aus Papier, eingenähtes Namensetikett "Maak 113", Größe etwa 51, Alters- und Gebrauchsspuren. Zustand 2-







526484
530,00

Deutsches Reich Ostasiatisches Expeditionskorps/Ostasiatische Besatzungsbrigade Tropenhelm für einen Offizier des Ostasiatischen Feldartillerie-Regiments

um 1900/01. Tropenhelm mit geweißtem Leinenbezug französischer Machart, vorn mit aufgesetztem Reichsadler, oben mit Artilleriespitze in der besonderen Ausführung für Tropenhelme ohne Sternschrauben, einteilig gefertigt. Innen mit braunem Schweißleder und grünem Futter, der Kinnriemen fehlt. Leicht getragen, im Korpus ein kleiner Schaden auf der rechten Seite, seitlich vom Helmadler. Zustand 2. Sehr selten.
526476
4.500,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue lange Hose für Mannschaften Infanterie, Artillerie etc. im XXI. Armeekorps

Kammerstück 1917. Die Hose aus schwerem feldgrauen Stoff gefertigt, seitlich mit roter Paspelierung, die Knöpfe vollständig, drei davon in der Zeit ersetzt bzw. von vornherein abweichend. Innen mit weißem Leinenfutter mit Kammerstempel «B.A.XXI. 1917», Hersteller «A. Hella Posen 1917» und Trägeretikett «Gefreiter Crongeyer, M. Feldpost-Nr. 09865». Bundumfang ca. 82 cm, Innenbeinlänge ca. 77 cm, Gesamtlänge ca. 108 cm. Getragenes Stück, rückseitig mit alter Reparatur am Hintern, sonst Zustand 2.
Extrem selten, nur die wenigsten feldgrauen Hosen haben den Krieg, die Gefangenschaft und die Nachkriegszeit überlebt.
525814
4.500,00

Preußen Lange Tuchhose für Generale

Um 1910. Die Hose aus dunkelblauem Tuch seitlich mit den breiten roten Lampassen für Generale. Die Knöpfe vollständig. Innen mit weißem Seidenfutter. Bundumfang ca. 72, Innenbeinlänge ca. 84 cm, Gesamtlänge ca. 112 cm. Ein paar kleine Mottenlöchlein, das linke Hosenbein mit einer ca. fünf ca. breiten aber nicht sehr hohen Fraßstelle. Zustand 2-. 
525749
1.250,00

Preußen lange Tuchhose für Offiziere und Mannschaften

Eigentumsstück, um 1910. Tuch aus schwarzem Gabardine, seitlich mit roter Paspelierung. Bundumfang ca. 106, Innenbeinlänge 77 cm, Gesamtlänge ca. 113.5 cm. Zwei kleine alte Reparaturen. Zustand 2.


525740
600,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Feldgraue lange Hose für Offiziere

Eigentumsstück um 1916. Die Hose aus feinem kordartigen feldgrauen Stoff, an den Seiten mit roter Paspelierung, der Bund mit olivgrünem Stoff besetzt, vorne mit zwei Taschen sowie Uhrentasche, hinten zwei Gesäßtaschen, innen der Bund mit feinerem weißem Stoff, die Taschen aus weißem Leinen gefertigt, unten mit eingenähten ledernen Stegen zur Befestigung unter dem Schuh, die originalen braunen Knöpfe alle erhalten. Bundweite ca. 90 cm, Länge 106 cm. Zustand 2.
512723
1.500,00

Württemberg 1. Weltkrieg vereinfachter Feldrock M1915 und Hose für einen Leutnant im Württembergischen Gebirgs-Bataillon

Eigentumsstück um 1916. Der Rock aus graugrünem Stoff mit Klappkragen und Ärmelaufschlägen in Grundfarbe, eine Reihe von sechs getönten Kronenknöpfen, zwei schräge Schoßtaschen, zwei aufgesetzte Brusttaschen mit Falte, am Hinterschoß-Schlitz nur zwei Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant, silbernes Geflecht mit schwarz-roten Durchzügen auf grüner Tuchunterlage. Auf der linken Brust mit drei Schleifen für die Bandspange. Innen mit feinem olivgrünem Tuchfutter. Das Futter mittig mit einer Beschädigung, wenige kleine Mottenlöcher. Dazu die lange Hose aus graugrünem Tuch mit insgesamt sechs Taschen und beigem Leinenfutter, die Knöpfe vollständig, der Saum der Hose an den Lederriemen teils beschädigt. Bundumfang ca. 82 cm, Innenbeinlänge ca. 71 cm, Gesamtlänge ca. 108 cm. Zustand 2.

Extrem selten!
525838
6.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Friedensheer 1919 Provisorischer Feldrock für einen Unteroffizier im Infanterie-Regiment 18

(Reichswehr-Brigade 9, Schwerin). Kammerstück 1917/19. Der Rock aus feldgrauem Stoff mit kurzem Stehkragen, Ärmelaufschlägen in Grundfarbe, einer Reihe von sechs feldgrau getönten Kronenknöpfen, ohne Schoßtaschen und Hinterschoß-Schlitz sowie ohne Schulterklappen, der Kragen, die Knopfleiste und die Ärmelaufschläge mit roten Vorstößen. Am linken Ärmel der einfache dunkelblaue Tuchstreifen für Unteroffiziere (wohl aus dem Stoff einer dunkelblauen "bunten" Uniform hergestellt), darauf in Metall die Nummer «18» für das Infanterie-Regiment 18, am rechten Ärmel das Abzeichen für Winker des Signaltrupps. Auf der rechten Brust mit zwei Schlaufen für die Bandspange. Innen mit weichem grauen Tuchfutter mit drei Taschen, unten links die Verbandpäckchentasche, Kammerstempel «1917 B.A.[??] 1919 [??]». Am Rücken mit ein paar kleinen Mottenlöchlein. Zustand 2.

Äußerst selten! Beim Übergang vom Heer des deutschen Kaiserreichs zur Reichswehr 1919 wurden die meisten Uniformstücke weitergetragen. Jedoch wollte man bei den Rangabzeichen neue Wege gehen. Die blauen Streifen an den Ärmeln wurden jedoch nur im Friedensheer von 1919 getragen! Auch wollte man auf die Schulterklappen verzichten. Ebenfalls eine Änderung, die sich nicht durchsetzte. 
525822
3.500,00

Deutsches Reich 1871-1918 Pickelhaube für einen General der Schutztruppe

Um 1914. Eleganter, leichter Helm aus Vulkanfiber in der Ausführung für Generale, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Reichsadler, vergoldet mit aufpolierten Kanten. Vergoldete leicht gewölbte Schuppenketten an Rosetten. Kreuzblattbeschlag mit Sternen und abnehmbarer kannelierter Spitze in der besonderen Ausführung für Generale. Eckiger Vorderschirm. Der Helm innen mit geprägtem braunem Lederschweißband und blau-weißem Futter, die Glocke innen mit schwarzem Filz verkleidet, in der Glocke die Vignette «Oberkommando der Schutztruppen», handschriftlich die Größe 56 1/2». Im originalen Koffer. Zustand 2.

Äußerst selten! 

Der Helm wurde erst 1913 für die Generale der Schutztruppen eingeführt und löste den "Generalshut" ab. Er entspricht dem preußischen Helm für Generale, ist vorne jedoch mit dem Reichsadler versehen.
Träger dürfte mit einiger Sicherheit der Generalmajor Franz Georg von Glasenapp gewesen sein, der vom 18. Oktober 1908 bis zum 6. April 1914 das Kommando der Schutztruppen innehatte. 1911 war er zum Generalmajor befördert worden. Zurzeit der Einführung der Pickelhaube für Generale der Schutztruppen 1913 war er der einzige aktive General der Schutztruppen.

Wir freuen uns darüber dieses ganz besondere Stück von musealer Bedeutung in unserem Bestand führen und Ihnen anbieten zu können!
467878
17.500,00

Königreich Sachsen Gala-Uniform eines Forstmeisters

In der Ausführung ab 1905. Der Nachlass bestehend aus vier Stücken: Die Dienstmütze in der Form eines Képis aus dunkelgrünem Stoff mit schwarz lackiertem Schirm, der schwarz lackierte Riemen an vergoldeten Wappenknöpfen, um den unteren Rand umlaufend die silberne Kantschnur mit grünen Durchzügen, vorne Litze aus silberner Kantschnur mit grünen Durchzügen am vergoldeten Knopf, daran die gold-silberne Kokarde mit grünem Durchzug. Innen mit braunem Lederschweißband und goldfarbenem Seidenfutter. Größe ca. 53. Das Schweißband vorne eingerissen. · Dunkelgrüner Rock mit einer Reihe von acht vergoldeten Wappenknöpfen, der Kragen mit grünem Samt besetzt, darauf die goldene Kragenstickerei für den Forstmeister, die Ärmelaufschläge in Grundfarbe mit grünen Samtpatten mit je drei vergoldeten Wappenknöpfen. Auf den Schultern die Schulterstücke für die Galauniform für die Rangklasse 1-7, auf der linken Brust zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. · Koppel für den Hirschfänger. Das Koppel mit grünem Tuchbezug und goldenem Tressenbesatz, die Schließe Messing vergoldet mit Eichenlaub und Kronen. Länge ca. 98 cm. Die Tuchunterlage mit Mottenschäden. · Paradeschärpe aus grün gefärbtem Leder mit goldener Tresse mit Eichenlaubverzierung und vergoldeten Beschlägen. Ein sehr schönes Ensemble! Zustand 2.


525064
2.500,00

Württemberg 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Unteroffizier bzw. Einjährig Freiwilligen im Grenadier-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 119 

Standort Stuttgart, um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das versilberte württembergische Helmemblem, in der Ausführung wie für Offiziere mit durchbrochen gearbeiteten Kronen. Flache Messing-Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der Ausführung für Mannschaften, die Reichskokarde als Eigenmächtigkeit in der größeren Ausführung wie für Kürassiere. Der Teller wie für Mannschaften mit Kugelkopfschrauben, der Hals jedoch wie für Offiziere mit Perlrand, die Spitze abnehmbar.  Innen mit Lederschweißband und braunem Seidenripsfutter, dieses verschlissen, die Schirme nicht gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2-.

Der Teller, der Hals sowie die Nacken- und Vorderschiene scheinen auf den ersten Blick nicht versilbert zu sein, was zunächst etwas irritiert. Jedoch kann man an der Vorderschirmschiene und der Nackenschiene innen Reste einer Versilberung erkennen. Tatsächlich waren die Teile versilbert und wurden mit der Zeit "verputzt", besonders auch der Teller mit dem Hals. Die Versilberung der Spitze hat sich erhalten, da diese zum Putzen abgenommen wurde. 

Ein Zeichen dafür, dass die Pickelhaube intensiv von ihrem Besitzer gepflegt wurde.

Die Pickelhaube konnte so auch im Grenadier-Regiment König Karl (5. Württ.) Nr. 123 oder Pionier-Bataillon Nr. 13, beide in Ulm stationiert, getragen werden. 
524960
1.600,00

Weimarer Republik Württemberg Tschako für einen Polizeibeamten

Um 1930. Schwarz lackierter Ledertschako mit den Schirmen aus Vulkanfiber. Vorne das versilberte, 1922 eingeführte und bis 1933 getragene württembergische Emblem. Flache neusilberne Schuppenketten an Knopf 91, mit württembergischen Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, die Schirme innen grün lackiert, der Deckel mit dem Hersteller «Hans Römer Neu-Ulm» und der Größe «60». Bei dem Emblem fehlt eine der beiden Schrauben. Zustand 2.
524917
1.350,00

Württemberg Pickelhaube für einen Einjährig Freiwilligen im Grenadier-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 119, Grenadier-Regiment König Karl (5. Württ.) Nr. 123 oder Pionier-Bataillon Nr. 13

Standort Stuttgart bzw. Ulm, um 1910. Leichter Lederhelm in Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das württembergische Helmemblem wie für Offiziere, "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten. Wie für Mannschaften der Ledersturmriemen an Knopf 91, mit den beiden Kokarden in entsprechender Ausführung. Teller mit Kugelkopfschrauben, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und grünem Seideripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58 1/2». Zustand 2.
517400
2.200,00
525648
250,00

Württemberg Helm für einen Feuerwehrmann

Um 1910. Messinghelm, vorne das versilberte württembergische Wappen, auf dem Kamm Trichter mit weißen Pferdehaarbusch. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke der Hersteller «Her. Weißenburger & Co. Cannstatt a/N Weite 57». Mit dem Kinnriemen. Zustand 2.
525061
850,00

Deutsches Reich Pickelhaube für Beamte der Reichszollverwaltung in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1900. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Adler des Deutschen Reiches. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung. Feste Dienstspitze für Beamte auf rundem Teller mit Sternschrauben. Innen mit braunem Schweißleder und Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «54». Zustand 2.

525036
1.650,00

Preußen Pickelhaube Modell 1857/60 für den «Füsilier Schult» im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1

Standort Berlin. Kammerstück um 1860/70. Höherer und schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der für das Regiment 1860 eingeführte Grenadier-Adler mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland» und dem Akanthus auf dem Zepter. (Die Garde-Grenadier-Regimenter erhielten erst 1889 den Garde-Adler mit dem Adler auf dem Zepter, der "alte Grenadier-Adler" wurde dann sukzessive den Linien-Grenadier-Regimentern verliehen). Flache Messing-Schuppenketten an Messing-Rosetten mit Eisenschrauben, rechts die preußische Landeskokarde. Der Teller mit dem Paradetrichter mit schwarzem Pferdehaarbusch (dieser für das III. Füsilier-Bataillon; die beiden anderen Bataillone trugen weiße Paradebüsche). Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit schwach erkennbaren Kammerstempeln, in der Glocke Etikett ««Füsilier Schult 9. Cp. Rgt. Alexander.». Größe ca. 52. Zustand 2.

Ein schöner und seltener Helm!
524990
2.400,00

Königreich Bayern Pickelhaube für Offiziere Infanterie

Um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine bayerische Helmemblem, flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit Sternsplinten, die gekehlte Spitze abnehmbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißband und beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56». Der Helm vorne etwas eingedellt, dadurch das Emblem verdrückt, der Vorderschirm locker, die Befestigungsschraube innen am vorderen Kreuzblattarm fehlt. Ungereinigt. Zustand 2-3.
524980
1.250,00

Weimarer Republik Hansestadt Lübeck Tschako für einen Polizeibeamten

Um 1930. Leichter schwarz lackierter Tschako aus Vulkanfiber. Vorne der neusilberne Stern mit dem Wappen der Stadt Lübeck in der Form von 1923 bis 1937. Lederkinnriemen an Knopf 91. Blech-Feldzeichen in Silber-Rot. Innen mit gelaschtem Lederfutter, aufgestempelt die Größe «58½». Innen alt verschlossene Doppellöcher. Die Muttern für die Schrauben für das Emblem fehlen. Zustand 2.
524946
650,00

Weimarer Republik Preußen Tschako für einen Polizeibeamten

Um 1928. Schwarz lackierter Ledertschako. Vorne der Messing-Stern mit dem "fliegenden Adler". Lederkinnriemen an Knopf 91. Blech-"Feldzeichen" in den preußischen Farben. Innen mit gelaschtem Futter, handschriftlich die Größe «56½». Alt verschlossene Doppellöcher, der Nackenschirm wurde ersetzt. Zustand 3
524935
450,00

Weimarer Republik Baden Pickelhaube für einen Feuerwehr Kommandanten

um 1925. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Helmemblem der Badische Greif ohne Krone mit der Devise «Gott z. Ehr dem nächsten z. Wehr». Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der Ausführung für Offiziere. Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben, Paradetrichter mit weißem Haar. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 58. Nahezu ungetragen. Zustand 2.

524873
1.200,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Beamten der Kommunalen Polizei Grimma oder Großenhain

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilberner Ausführung. Vorne mit aufgelegtem Stern, darauf aufgelegt das runde Emblem mit der Chiffre «GR» auf grüner Lederscheibe, flache Schuppenketten an Eisenschlitzschrauben, rechts die sächsische Landeskokarde, kleines Beamten-Kreuzblatt mit der besonderen Spitze. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 52. Zustand 2.
521939
1.200,00

Weimarer Republik Reichsmarine Kinder-Uniformensemble bestehend aus Jacke, Weste und Hose

Um 1925. Jackett aus dunkelblauem Stoff mit zwei Reihen "Marine"-Knöpfen mit Kragen, dabei die dazugehörige Weste und Hose. Zustand 2.
488940
400,00

Reichsmarine 1919-1933 Kinderuniform

Uniformensemble für ca. 4 - 6jährige Kinder aus der Zeit um 1925/30 bestehend aus der Tellermütze mit dem Mützenband «Seemöwe», dem Jacket und der Weste. Aus feinem blauem Tuch gearbeitet. In sehr schönem Erhaltungszustand. Zustand 2+.
467605
650,00

Königreich Hannover Tschakoemblem für Mannschaften im 1. (Leib)-Regiment aus der Zeit König Ernst August I.

Standort Hannover. Um 1830. Großes Emblem Messingblech hohlgeprägt, gekröntes Medaillon mittig hannoversches Roß unter Schriftband "Nec Aspera Terrent", das Medaillon umgeben von Loorbeer, Höhe ca.12,5 cm. Deutlich getragen, Zustand 2-. 
518463
600,00

Königreich Hannover Tschakoemblem für Offiziere im 1. (Leib)-Regiment aus der Zeit König Ernst August I.

Standort Hannover. Um 1830. Großes Emblem Messingblech hohlgeprägt mit Resten der Feuervergoldung, Medaillon mittig hannoversches Roß unter Schriftband "Nec Aspera Terrent", darüber große durchbrochener hannoversche Königskrone, das Medaillon umgeben von Loorbeer, rückseitig noch mit beiden Befestigungsösen, Höhe ca.12,5 cm. Deutlich getragen, Zustand 2-. Sehr selten.
518445
750,00

Oldenburg Pickelhaube für Offiziere im Oldenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 91

Oldenburg, um 1914. Eleganter Lederhelm in Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der preußische Adler mit dem vorschriftsmäßigem "Koenig" Bandeau, matt vergoldet mit aufpolierten Kanten. Auf der Brust mit hochgewölbtem 2-teiligen silbernem Oldenburgischen Stern, versilbert. Leicht gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Die hohe Spitze abnehmbar. Innen hellbraunes Schweißband mit hellem Seidenfutter, Größe 56 1/2 . Der Helm ist nur leicht getragen, Zustand 2+.
In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
517992
4.500,00

Preußen Pickelhaube aus dem Besitz von Leutnant «Wahrisch» im Garde-Fußartillerie-Regiment

Standort Spandau. Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler, fein gearbeitet, feuervergoldet und mit aufpolierten Kanten, auf der Brust mit dem versilberten Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit Sternschrauben, die Kugel abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich der Träger-Name «Lt. Wahrisch», handschriftlich die Größe «53 1/2». Leicht getragen. Zustand 2.
517331
3.500,00

Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1848 für Mannschaften der Dragoner

Standort Grabow, um 1850. Vernickelte Helmglocke aus Neusilber, komplett mit allen Beschlägen in Tombak. Vorn die "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen. Gewölbe Schuppenketten, rechts die große Landeskokarde. Großes Kreuzblatt mit Kugelkopfsplinten, vierfach gekehlte Spitze mit abschraubbarer Kugel. Innen wurde das Lederfutter in alter Zeit stark gekürzt als Schutz gegen Insektenbefall (damals leider sehr üblich). Getragener Helm in gutem Originalzustand.

Ein sehr schöner, seltener Helm. Es handelt sich hierbei um die Kriegsbeute eines dänischen Offiziers aus dem Deutsch/Dänischen Krieg 1864. Wir konnten den Helm direkt aus der Familie in Dänemark  kaufen.

Mecklenburg-Schwerin stellte für den Deutschen Bund ein Kavallerie-Regiment. 1819 wurde das Chevaulegers-Regiment aufgestellt und 1837 in Dragoner-Regiment umbenannt. Erst mit dem Beitritt zum Norddeutschen Bund 1867 wurde ein zweites Dragoner-Regiment aufgestellt.




517014
5.000,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im 2. Ober-Elsässischen Infanterie-Regiment Nr. 171

Standort Colmar i.E. Kammerstück 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorne der preußische Linienadler, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «171 R 1910» und der Größe «57», vorne in der Glocke Stempel des Herstellers. Der Helm stammt aus Privatbesitz aus Frankreich. Zustand 2.
516041
1.100,00

Mecklenburg-Schwerin Pickelhaube für Offiziere im Grenadier-Regiment Nr. 89 (I. und III. Btl.) oder Füsilier-Regiment Nr. 90

Standorte Schwerin/Rostock/Wismar. Eigentumsstück um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne als Emblem die der Stern mit dem aufgelegten versilberten mecklenburgischen Wappen. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit abnehmbarer sechsfach gekehlter Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «59 ¼». Der Lack mit kleinen Abplatzungen, der Vorderschirm leicht geschrumpft. Zustand 2.
511536
3.500,00

Preußen/Königreich Sachsen Schirmmütze aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelms II. als Chef des Königlich Sächsischen 3. Ulanen-Regiment Nr. 21 Kaiser Wilhelm II., König von Preußen

Die elegante hohe Schirmmütze aus feinem weißen Tuch mit hellblauem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, die Landeskokarde in der besonderen sächsischen Form, schwarz lackierter Schirm. Innen mit feinem hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenfutter, das Futter mit der goldgeprägten Reichskrone und dem Monogramm «W.», darunter der Stempel «Kostümfundus Kassel A 16 X 320». Größe ca. 54. Zustand 2.

Die Mütze stammt aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelms II. Als "Chef der Königlich preußischen Armee" und als Chef diverser nicht preußischer Regimenter besaß Kaiser Wilhelm II. von jedem dieser Regimenter eine Uniform. So auch von dem in Chemnitz stationierten Königlich Sächsischen 3. Ulanen-Regiment Nr. 21 „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“, dessen Chef er war. Um 1910 gelangte die Schirmmütze dann in den „Kostümfundus Kassel“. Das Schloss in Kassel diente der kaiserlichen Familie von 1891 bis 1918 als Sommerresidenz. Auf Betreiben Kaiser Wilhelms II. entstand dort 1909 das neue „Hoftheater“ in Kassel, dessen Fundus mit Stücken aus dem „Zeughaus Berlin“ sowie mit Gegenständen aus dem persönlichen Besitz des Kaisers ausgestattet wurde. 1965 wurde der Fundus aufgelöst und an Händler und Privatpersonen verkauft.
509705
8.500,00

Königreich Sachsen Polizei: Pickelhaube für einen Serganten der Königlichen Landgendarmerie

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Vorn mit großem Helmstern, im Zentrum aufgelegt das sächsische Wappen. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts mit sächsischer Kokarde, Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen gelaschtes Schweißleder, in der Glocke Trägeretikett «... König. Polizeisergeant». Größe ca. 56. Getragen, Zustand 2.
509686
1.450,00

Königreich Sachsen Helm Modell 1849/53 für Offiziere der schweren Reiter-Regimenter

Um 1855. Hoher Lederhelm nach „griechischer Art“, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Der hohe Messingkamm seitlich mit „Fischblasenverzierung“, auf der Rückseite die Befestigung als „Akanthusblatt“ ausgeführt. Seitlich auf der Glocke je zwei Messing-Hiebspangen aufgesetzt. Vorne als Emblem Messingschild mit dem königlichen Monogramm «JR» (Johann rex; König 1854, †1873) im Zentrum, das Schild oben mit der großen Königskrone, seitlich Verzierung mit Eichenlaub, das Feld waffelartig verziert. Große „gefiederte“ Schuppenketten, die Schuppen abwechselnd mit glatter und gekörnter Oberfläche, seitlich an Aufhängungen mit „Medusenhaupt“. Links über der Aufhängung mit sächsischer Kokarde. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Vorderschirm grün gefüttert. Größe ca. 56. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.

Der Helm entspricht konstruktiv dem Helm 1821. Ab 1849 entfiel die bisher getragene Raupe und die Glocke wurde etwas niedriger gefertigt. Ab 1853 wurde das Herrschermonogramm «JR» geführt. 1867 kam ein neuer Helm zur Einführung.
509377
6.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Stabs-Offizier in den Linien-Infanterie-Regimentern aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Offizier silberne Kordel um den unteren Rand und am Rand des Vorderschirms mit Stickerei aus Silberfaden, für den Stabs-Offizier oben um den Rand umlaufend die breite, dreigeteilte silberne Offizierstresse mit vier goldenen Durchzügen. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», anhängend die Inventar-Marke «1061» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Vollständig mit dem Feldzeichen mit der Chiffre «GRV». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert. Mit dem Kinnriemen. Größe ca. 58. Schön erhalten, nur der Korpus leicht verzogen. Zustand 2.

Als Tschako für einen Stabs-Offizier äußerst selten! Ein Tschako wie er von einem Stabs-Offizier während der Schlacht von Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 getragen wurde. Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert. Aufgrund der Provenienz aus der „königlichen Gewehr und Waffenkammer“ kann man davon ausgesehen, dass der Tschako König Georg V. selbst oder dem Prinzen Ernst August gehörte.
509358
6.500,00

Bayern Pickelhaube für Offiziere der Infanterie

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das "große bayerische Helmemblem", flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit Sternschrauben und abnehmbarer kannelierter Helmspitze. Innen mit hellem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2.
507662
1.650,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Rittmeister im Thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12

Heimatstandort Torgau. Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Gabardinetuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegter "12'", ohne Tuchunterlage. Auf der Brust mit Schlaufen für das Eiserne Kreuz 1914 1 Klasse. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Getragenes Stück, innen das Futter mit einigen Ausbesserungen, die bereits während des Krieges gemacht wurden. Typische Trage- und Altersspuren, ein paar leichte Mottenschäden, sonst in Zustand 2/2-.
507349
4.500,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Schirmmütze für einen  Intendantur-Sekretariats-Beamter der Reserve

Um 1910. Dunkelblaue elegante Schirmmütze für einen Marine-Ingenieur in der typischen Marineform, hellblauer Bund, komplett mit dem in Silber Metallfaden handgesticktem gekrönten Abzeichen, mit Reservekreuz in der Reichskokarde, schwarzer Lacklederriemen an versilberten Kaiserlichen Marineknöpfen. Innen mit braunem Lederschweißband und feinem Tuchfutter mit Hersteller "Adolf Ernst Mützenfabrik Hannover". Größe 58, Zustand 2+. Extrem seltene Schirmmütze!
503904
4.500,00

Königreich Sachsen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften in einem Reserve-Infanterie-Regiment

1916 ins Bekleidungs-Depot übernommen. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Helmstern mit aufgelegtem neusilbernen sächsischen Landwehrkreuz und dem darauf aufgelegten sächsischen Wappen. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden in der sächsischen Ausführung. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke gestempelt «241 B.D.III. 1916». Größe ca. 54. Zustand 2.
503785
1.350,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im 5. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 165

Standort Quedlinburg/Blankenburg. Kammerstück 1905. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Adler mit dem Bandeau « Waterloo ». Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Nackenschirm mit den Stempeln «1905», «III.B.» und der Größe «57», vorne in der Glocke «I.R.165». Zustand 2. Zustand 2.
503744
1.950,00

Preußen 1. Weltkrieg Tschako für einen Offizier der Telegraphen-, Luftschiffer- und Flieger-Bataillone

Um 1914/15. Der Tschako noch in feiner Friedensqualität. Eleganter Lackledertschako mit schwarzem Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der versilberte Gardestern, leicht gewölbt, das Medaillon teils vergoldet aber nicht mehr emailliert. Flache goldene Schuppenketten an silbernen Rosetten, die Reichskokarde auf der rechten Seite. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen. Innen mit braunem Lederschweißband und graublauem Seidenripsfutter. Der Deckel handschriftlich mit der Größe «54 1/2». Zustand 2.
503230
4.500,00
501714
250,00

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg Weiße Schirmmütze für U-Bootkommandanten

um 1915/16. Weiße einteilige Schirmmütze in der typischen Marineform aus weißem Baumwolltuch. Eine sogenannte "Kochmütze", weil sie komplett gewaschen werden konnte (= gekocht). Komplett mit Metallfaden handgesticktem gekrönten Abzeichen, schwarzer Lacklederriemen an vergoldeten Kaiserlichen Marineknöpfen, umlaufend schwarzes Ripsband. Das Ripsband konnte dann mit dem Abzeichen zum waschen abgenommen werden. Innen das Schweißband aus verstärktem weißen Baumwolltuch, mit handschriftlichem Trägernamen «Eggertin». Größe ca. 56. Getragenes Stück in gutem Zustand.

Die typische Mütze eines Marineoffiziers, welche mehrere Jahre täglich getragen wurde. Während des I. Weltkrieges trugen die U-Bootskommandanten als Erkennungszeichen weiße Schirmmützen, wie es später auch im 2. Weltkrieg üblich war. Eine extrem seltene Mütze !

501709
3.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube in Luxusqualität für einen General

Um 1914. Der Helm noch in feinster Friedensqualität aus Vulkanfiber, komplett mit allen allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler, fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der silberne Gardestern mit fein emailliertem Zentrum. Kreuzblatt mit Sternschrauben, davon zwei bereits aus Ersatzmaterial, kannelierte, abnehmbare Spitze. Gewölbte Schuppenketten an Durchsteckrosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißband mit aufgedruckter Quadriga und dem Schriftzug «Depaheg Patent», braunes Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «54». Zustand 2.


500184
5.500,00

Mecklenburg-Schwerin Bandelier für Offiziere im Dragoner-Regiment Nr. 17

Standort Ludwiglust um 1870/80. Rotes Saffian-Leder mit aufgenähter goldener Tresse mit Blau-gold-rotem Durchzug, die Tresse teils lose, der Schild und die Räumnadeln fehlen (!!). Zustand 3-4.
498568
250,00

III. Reich Tschako für Mannschaften Schutzpolizei - Preussen

schwarzer Lederkorpus, aufgelegte gewölbte Sonne, das Zentrum mit dem preussischen Adler, Kokarde rückseitig mit Stempel "A. 1934 A & S". Innen mit Lederfutter und Stempel "B.P. 1934". Zustand 2.
497484
1.100,00

Kaiserliche Marine weiße Tellermütze für einen Schiffsjungen auf "S.M.S. Hertha"

Kammerstück, 1911. Fertigung aus weißem Baumwollstoff, sogenannte "Waschmütze", komplett mit Kokarde, Mützenband "S.M.S. Hertha" in rot für Schiffsjungen. Innen mit Kammerstempel "B.A.-W. 6.12.11.", Größe 58. Leicht getragen, etwas vergilbt. Zustand 2.

Die S.M.S. Hertha war das zweite Schiff der Victoria-Louise-Klasse, einer Klasse von fünf Kreuzern II. Klasse der Kaiserlichen Marine, die als Panzerdeckkreuzer ausgeführt waren. 1899 wurde das Schiff zum Großen Kreuzer umklassifiziert. Die Hertha wurde besonders im Auslandsdienst sowie ab 1908 als Schulschiff eingesetzt.








497083
850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Ersatz-Stiefelhose für Mannschaften und Offiziere

Um 1916/17. Hose aus braunem Kordstoff mit drei Taschen und Hornknöpfen. Bundumfang ca. 90 cm, Länge ca. 98 cm. Nahezu ungetragen. Zustand 2.
493710
750,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich

Um 1918. Ausführung mit Blechbund mit rechteckigen Ösen und dem sehr selten erhaltenen Kinnriemen M18 (die Knöpfe 91 sind bei diesem Modell deswegen entfallen). Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben zu ca. 75% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechbund, die Füllungen erhalten. Seitlich gestempelt «T.J.66» (C. Thiel & Söhne, Lübeck). Zustand 2.

Sehr selten! Eines der letzten produzierten Exemplare. Der zweiteilige Kinnriemen M18 wurde erst am 1.8.1918 in der Truppe eingeführt.
493549
2.800,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Zoll- bzw. Steuerbeamten

Um 1910. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Stern, aufgelegt das "frostig" versilberte Wappen Oldenburgs. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die oldenburgische Landeskokarde. Der Teller mit Sternschrauben, mit der besonderen vierfach gekehlten "Beamtenspitze" mit Kugel. Innen mit hellbraunem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und Goldprägung «Awes-Marke», das grüne Seidenripsfutter mit Goldprägung «AWS», der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich das Datum «27.12.1910». Größe ca. 56. In besonders schöner Erhaltung. Zustand 2+
492977
2.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Ulanka Modell 1915 aus dem Besitz Karl von Diebitsch, Gründer des "Freikorps von Diebitsch"

Die Ulanka aus der Zeit um 1918. Gefertigt aus feinem feldgrauen Tuch mit roten Vorstößen, feldgraue Kronenknöpfe, auf den Schultern aufgelegt die Schulterstücke für den Oberstleutnant, auf der linken Brust vier vernähte Lochungen für Orden/Ehrenzeichen, im Knopfloch das Band für das Eiserne Kreuz 1914 und das Hanseatenkreuz Hamburg. Innen mit feinem braunem Futter. Leicht getragen, ein paar kleine Mottenlöcher, auf der Rückseite mit drei kleinen zeitgenössischen Reparaturen. Zustand 2.

Ein Stück von historischer Bedeutung! Als ehemaliger Träger kann Karl Heinrich Feodor von Diebitsch (*1865, 1924†), Begründer des "Freikorps von Diebitsch" angenommen werden. 
Karl von Diebitsch diente im 2. Hannoverschen Ulanen-Regiment Nr. 14 (Heimatstandort St. Avold/Mörchingen). 1913 hatte er den Rang eines Majors inne und wurde als Adjutant in zur 1. Kavallerie-Inspektion (Posen) versetzt. In dieser Funktion war er während des Krieges auch Kommandeur des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 17, welches 1914 in Saarbrücken und Forchheim aufgestellt wurde. Am 1. April 1919 wurde durch ihn das "Freikorps von Diebitsch" gebildet. Es bestand hauptsächlich aus Resten sächsischer Landwehreinheiten. Eingesetzt war das Freikorps hauptsächlich in Litauen/Kurland zum Schutz von Verkehrswegen wie der Bahnstrecken im Gebiet. Später wurde es auch im Grenzschutz in Schlesien eingesetzt. Aufgelöst wurde es am 18. Dezember 1919 oder April 1920. Das Freikorps wurde dann in das Reichswehr-Infanterieregiment 102 eingegliedert. 
Der Kommandeur Oberstleutnant Freiherr von Diebitsch stiftete insgesamt 5 Auszeichnungen: Das Diebitsch-Kreuz wurde in 2 Klassen verliehen, den Stern von Malplaquet, die Damenschleife zum Stern und die Medaille für gute Pferdepflege.
Karl Heinrich Feodor von Diebitsch verstarb am 23.2.1924 als Oberst a.D. Das Stück stammt aus privater Hand.


https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1069664/Nachrichten+und+Meldungen+des+Freikorps+von+Diebitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Westrussische_Befreiungsarmee
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/diebitsch-kreuz-1-klasse.html
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/diebitsch-kreuz-2-klasse.html
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/stern-von-malplaquet-freikorps-von-diebitsch.html
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/freikorps-von-diebitsch-medaille-fur-gute-pferdepflege.html











491807
6.500,00

Preußen Pickelhaube Mannschaften im Füsilier-Regiment von Steinmetz (Westpreußisches) Nr. 37

Standort Glatz (Kłodzko). Kammerstück 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, Ledersturmriemen an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Futter, der Nackenschirm mit Kammerstempel F.R.37. 2.B 7 I 1900 1907». Größe 54. Getragen. Zustand 2.
490095
1.150,00

Deutsches Reich 1871-1918 Dienstrock für einen Beamten der Kaiserlichen Reichspost Oberpostdirektion Berlin

Kammerstück der Oberpostdirektion Berlin von 1913. Dunkelblauer Rock, die Ärmelaufschläge, die Brustklappe und der Stehkragen mit roten Vorstößen, am Kragen goldene Litze, rote Patten und je ein goldener Rangstern, die goldenen Knöpfe, mit dem Reichswappen. Innen mit weißem Leinenfutter, im Rückenbereich Kammerstempel «O.P.D. Bln. 10. 1913». Zustand 2.


488880
650,00

Königreich Hannover Helm Modell 1849 für einen Offizier im Regiment Kronprinz-Dragoner aus der Zeit des "Deutsch-Dänischen Krieges“

Standorte Osnabrück, Lingen, Quackenbrück, Aurich. Um 1860. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das "springende Pferd" mit darüber aufgelegter Krone. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit Messing-Schlitzschrauben, rechts die große Kokarde des Königreichs Hannover. Kreuzblatt, der Hals mit Kugelverzierung, die Spitze abnehmbar. Innen mit Lederfutter. Größe ca. 56. Die Kalotte leicht verzogen, eine der Bügelmuttern alt ersetzt, eine weitere fehlt, die Zunge des Lederriemens der Schuppenkette abgerissen. Zustand 2.
488051
5.500,00

Preußen Pickelhaube, Schirmmütze und Schulterstücke aus dem Besitz von Oberleutnant Freiherr v. Althaus, Minenwerfer-Kompanie Nr. 13

, um 1915. Die Pickelhaube ist eine Friedensfertigung. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Auf dem Linienadler aufgelegt der versilberte Totenkopf der Minenwerfer. Gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden, mit abnehmbarer Spitze. Innen braunes Schweißfutter mit Seidenbanddurchzug, seitlich mit Hersteller "Awes-Marke", hellgrünes Seidenfutter, innen mit Papier-Vignette "Awes Marke", Größe 56 1/2. Getragener Helm, das schwarze Lackleder etwas rissig, Zustand 2. Feldgraue Schirmmütze für Offiziere der Minenwerfer (wie Artillerie), um 1915. Hohe elegante Tellerform, feldgraues Tuch, schwarzer Mützenbund aus Samt, rote Paspelierung. Komplett mit beiden Kokarden und aufgelegtem Totenkopf. Innen helles Schweißband und Futter, mit eingeklebtem Trägeretikett "26. Inf.-Brig., Minenwf.-Komp. 13 Oberlt.. Frhr. Von Althaus". Nur leicht getragen, Zustand 2+. . Paar Schulterstücke als Oberleutnant Minenwerfer, mit aufgelegtem "MW", zum einnähen. Dazu der original Koffer für die Schirmmütze und den Helm, vorn mit großem Papier-Etikett der "Awes-Marke" mit Aufdruck "26 Inf.-Brig. Minenwf.-Komp. 13 - Oberlt. Frhr. V. Althaus", der Kofferriemen ist vorhanden, aber defekt, liegt lose anbei. Alle Teile getragen, Gesamtzustand 2. Ein extrem seltenes Ensemble.
Oberleutnant v. Althaus, ursprünglich Pionier-Btl. Nr. 2, fiel als Kommandeur des Pionier Bataillon 376 am 15.10.1918 in Boult aux Bois.

We could purchase this ensemble initally directly from the family in the late 1990s. It is still in the same untouched condition as we got it .
We will give you our unlimited life-time guarantee for this ensemble.
487541
6.500,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch-Südwestafrika- Patronengürtel für Berittene (Zweite Ausführung) 

Um 1910. Braunes Leder, der Leibriemen mit 10 Patronentaschen und zwei Aussparungen, eine für den Koppelschuh und eine für die Wasserflasche, der Koppelschuh für ein kleineres Bajonett (KS98 oder 71/84), mit 4 Befestigungsnieten, Schultergurt mit zwei zusätzlichen Patronentaschen. Getragen, nur leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Sehr selten!




485824
2.800,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch-Südwestafrika- Patronengürtel für Berittene (Zweite Ausführung) 

Um 1910. Braunes Leder, der Leibriemen mit 10 Patronentaschen und zwei Aussparungen, eine für den Koppelschuh und eine für die Wasserflasche, der Koppelschuh für ein kleineres Bajonett (KS98 oder 71/84), mit 3 Befestigungsnieten (Variante der zweiten Ausführung), Schultergurt mit zwei zusätzlichen Patronentaschen. Getragen, nur leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Sehr selten!




485804
2.800,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1870/80. Fertigung in Kammerqualität. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große plastische Helmemblem «♔» und «L». Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde. Oben die originale Wollraupe, etwas ausgeblichen und oben mit einer Fehlstelle. Die Glocke links und rechts daneben mit den beiden Lüftungssieben. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Helmglocke ein altes Sammlungs-Etikett von 1929. Das Futter hinten mit einer alten Klebestelle. Größe ca. 56. Zustand 2.

Der Helm wurde 1868 eingeführt und während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 getragen. 1886 wurde er durch den Lederhelm mit Spitze nach preußischem Muster abgelöst. 






484072
1.100,00

Baden Schirmmütze für einen Offizier in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Hohe, tellerförmige Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und rotem Vorstoß, schwarz lackierter Vorderschirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Tuchfutter. Größe ca. 55. Am Schirm rechts eine alte unauffällig durchgeführte Reparatur. Wenige Kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.



482674
420,00

Bayern Waffenrock für einen Serganten im 2. Chevaulegers-Regiment Taxis, 5. Eskadron

Standort Regensburg. Eigentumsstück um 1910. Dunkelgrüner Rock mit karmesinrotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstoß an der Knopfleiste, silberne Knöpfe, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Unteroffiziers-Tresse, dazu am Kragen noch die großen Sergantenknöpfe.  Auf den Schultern rote Schulterklappen eingenäht für den Tagesdienst mit Knöpfen der 5. Eskadron. Innen mit rotem Seiden- und  Tuchfutter. Leicht getragen, Zustand 2. 
480048
1.200,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für obere Militärbeamte, Veterinäre und Apotheker

Um 1870/80. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne das große plastische Helmemblem Krone über «L», Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde Krone «L». Die originale Bärenfellraupe noch zu ca. 50% erhalten. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, die Hat des Vorderschirms lose. Größe ca. 56. Getragen. Zustand 2-3.

Die Raupenhelme mit silbernen Beschlägen sind nur selten überliefert. Der Helm Modell 1868 wurde ab 1886 durch den Helm nach preußischem Vorbild abgelöst.



478683
1.500,00

Mecklenburg-Schwerin Tschako zur Parade für Mannschaften im Jäger-Bataillon Nr. 14

Standort Colmar im Elsass. Kammerstück 1913. Schwarzer Lackleder-Tschako, komplett mit allen Beschlägen, seitlich mit geschwärzten Lüftungssieben. Vorne der "mecklenburgische" Stern Messing vergoldet und darauf aufgelegt das mecklenburgische Wappen in Messing versilbert, beide leicht verputzt. Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem mecklenburgischen Feldzeichen und dem Paradebusch aus schwarzem Rosshaar mit Messing-Trichter. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Deckel mit nicht mehr lesbarem Stempel des Herstellers mit der Jahreszahl «1913» und der Größe «56», darunter der Kammerstempel «BA XV. 1913 JB14», seitlich der Trägername «Thiel». Zustand 2.
475151
3.200,00

Württemberg Schirmmütze für einen Offizier Infanterie

Um 1880/90. Die Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff in einer hohen Tellerform mit kurzem Schirm, rotem Bund und wulstigem rotem Vorstoß, vorne die württembergische Landeskokarde in der Ausführung für Offiziere. Innen mit schwarzem Lederschweißband und violettem Wachstuchfutter mit Hersteller «...Falkenstein Ludwigsburg». Größe 56. Zustand 2.
470040
450,00

Preußen Tschako für einen Unteroffizier der Telegraphen-, Luftschiffer- und Flieger-Bataillone

Eigentumsstück um 1910. Schwarzer Lackledertschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der "frostig" versilberte Linienadler für Offiziere. Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde in der Ausführung für Mannschaften. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen als Eigentumsstück für Unteroffiziere. Innen mit Lederschweißband und goldgelbem Seidenripsfutter, der Nackenschirm grün gefüttert. Im Deckel die Größe «57». Zustand 2.
470007
1.850,00

Baden 1. Weltkrieg Pickelhaube "feldgrau" aus dem Nachlass des Leutnants Alfons von Carlowitz im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Heimatstandort Karlsruhe. Eigentumsstück um 1915. Eleganter Lederhelm fast in Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in feldgrau, überwiegend nicht magnetisches Material, wahrscheinlich Kriegsmetall. Vorne als Helmemblem der Badische Greif mit dem Stern des Hausordens der Treue in feldgrauer bzw. Ersatzausführung, die Arme des Kreuzes mit Resten der ursprünglich roten Bemalung. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und rotbraunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke das Trägeretikett «Leutnant Alfons von Carlowitz 1. Badisches Leibgrenadier Regiment», Etikett mit der handschriftlichen Größe «57». Zustand 2.

Ein sehr schöner unberührter Helm! Der Leutnant von Carlowitz findet sich in der Ehren Rangliste des Ehemaligen deutschen Heeres für das  1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 auf Seite 287. Er wurde am 19.7.1918 im Raum Ploisy-Chaudun (Nordfrankreich) als vermisst gemeldet.
468112
5.500,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten .

Schwarzer Nadelfilz, die Einfassung aus Seidenrips, silberne Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf, silberne Fransen mit blauer Unterfütterung, innen braunes Lederschweißband und hellem Seidenfutter, etwa Größe 55, leichte Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Zustand 2



467377
750,00

Königreich Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück um 1900. Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch in bayerisch blau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Getragen, der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2-.



465826
250,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock mit Stehkragen Modell 1910 für den Major «Ewald Bischoff» im Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7

Heimatstandort Saarbrücken. Fertigung von 1915. Der Rock aus feinem feldgrauen Tuch mit Stehkragen, einer Reihe feldgrau getönter Knöpfe mit Kronen-Emblem, zwei Schoßtaschen und "schwedischen" Ärmelaufschlägen, die Brustleiste, der Kragen und die Aufschläge mit rosafarbenen Vorstößen, auf den Schultern die Schulterstücke für den Major in dem Regiment mit der Nummer «7», auf der linken Brust mit insgesamt neun Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit grauem Seidenfutter, in der Brusttasche mit Schneideretikett «Trier Leo Büsche ... Herrn Ewald Bischoff Rittm. Drag. 7 2110 17/XI 15». Wenige kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
464807
4.500,00

Königreich Württemberg Waffenrock für einen Gefreiten im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Stuttgart. Kammerstück um 1910. Der Rock aus hellblauem Tuch mit gelbem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstoß an der Brustleiste, neusilberne Knöpfe, auf den Schultern Knöpfe der 2. Eskadron, ohne Schulterklappen, am Kragen die Wappenknöpfe für den Gefreiten. Innen mit weißem und olivgrünem Leinenfutter, im Futter schöner Kammerstempel «D.R. 26 gb XIII». Der Kragen rechts mit Mottenlöchern, auf der rechten Schulter hinten ein kleines Loch, diverse kleine zeitgenössische Ausbesserungen. Zustand 2-.
463351
750,00

Oldenburg Zweispitz für einen Staatsbeamten

Um 1900. Faltbarer Zweispitz aus Nadelfilz mit weißem Federbesatz, rechts seidene Kokarde in den Farben Oldenburgs, goldene Agraffe und goldener Knopf mit dem Wappen Oldenburgs. Innen mit weißen Seidenfutter. Größe ca. 59. Zustand 2.
451689
750,00

Bayern Pickelhaube für Mannschaften in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

Kammerstück 1913. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn das bayerische Emblem in Messing-Ausführung mit aufgelegtem silbernen Landwehrkreuz, der lederne Sturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen schwarzes gelaschtes Lederfutter. Im Nackenschirm verblichener Kammerstempel, in der Glocke die Größe «58», der Kammerstempel «B.A.II», der handschriftliche Trägername «Brendel» und ein nur noch teilweise lesbarer Herstellerstempel mit dem Jahr «1913». Zustand 2.
451592
1.250,00

Baden Schirmmütze für einen Unteroffizier im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Standort Karlsruhe, um 1910. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Vorstoß und Mützenbund, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Ludwig Vögele … Karlsruhe i.B.» sowie Stempel «Collection Larcade». Das Schweißband mit Etikett der Sammlung Larcade. Größe 55. Der Deckel mit wenigen kleinen Mottenlöchern. Zustand 2.
449071
450,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärarzt der Reserve

Um 1900. Schirmmütze aus dunkelblauem Tuch, der Bund in der gleichen Farbe, rote Vorstöße, beide Kokarden, die Landeskokarde für Reserveoffiziere, kurzer, schwarz lackierter Schirm. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband, dunkelrotes Seidenfutter mit Hersteller "...Collani & Co Hamburg". Größe 55. Zustand 2.
442185
450,00

Deutsche Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Die originale Lackierung des Helms zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Glocke ist innen seitlich gestempelt "....F.62". Ein Teil vom Innenfutter fehlt, eine Niete wurde innen grün überlackiert und der Lederring wurde wahrscheinlich nachträglich eingesetzt, Zustand 2.





439573
950,00

Königreich Bayern Schirmmütze für Offiziere Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen

Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze, blaues Tuch mit schwarzem Samt-Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellem Leder-Schweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






435934
420,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Schutzhelm für Flugzeugführer Fliegerschule Döberitz 1918

Lederhelm mit umlaufendem Ring- und Kopfwulst. Komplett mit Ohren- und Nackenschutz sowie Kinnriemen. Innen im Lederfutter mit Kammerstempel "Flg. Bekl. Döberitz 1918". In der Glocke die Größe "58". Zustand 2.

Am 1. Mai 1910 wurde die "Provisorische Fliegerschule Döberitz" auf dem Flugplatz Döberitz offiziell eingeweiht. 1914 wurde hier die  zentrale Ausbildungs- und Erprobungsstelle der neu formierten Luftstreitkräfte eingerichtet. 
430234
2.800,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. und II. Bataillon

Berlin, um 1910. Fertigung in Kammerqualität. Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Große, gewölbte Schuppenketten, auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgesteckt. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter. Größe 56. Das Tuch mit ein paar kleinen Mottenlöchlein. Zustand 2.



428830
4.000,00

Kaiserliche Marine Kurze Paradejacke für den Ober-Maschinistenanwärter "Kukler"

Kammerstück 1908. Blaues Tuch mit silbernen Ankerknöpfen, Knebelkette vorhanden, am linken Oberarm der gelbe Winkel und das Stoffabzeichen für den Ober-Maschinistenanwärter. Innen mit schwarzem Stofffutter, im Schulterbereich mit schönem Kammerstempel "I.W.2.A. 3431./08." und Trägeretikett "Kukler". Sehr schön erhalten. Zustand 2+.
425665
550,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Um 1910. Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch dunkelblau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit beigem Schweißband und weißem Seidenfutter, im Futter die Trägerinitialen "KP". Größe 56.  Das Futter mit Spuren einer alten Kopfverletzung. Das Tuch besonders am Deckel mit ein paar Mottenschäden. Zustand 2-.






417839
375,00

Württemberg Pickelhaube Modell 1867 für Mannschaften im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Stuttgart (Cannstatt), um 1870/80. Schwerer Lederhelm in Kammerqualität, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Helmemblem in silberner Ausführung, aufgelegt der ebenfalls silberne Stern des Kronen-Ordens. Gewölbte vergoldete Schuppenketten mit silbernen Rosetten an Eisenschrauben, rechts die große württembergische Landeskokarde. Kreuzblattbeschlag mit Kugelschrauben, feste Dienstspitze. Eckiger Vorderschirm mit silberner Schiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke mit Trägeretikett "Dragoner Ris[...]". Größe 54. Das Futter in der Glocke verklebt, Nackenschirm von innen neu verklebt, von außen im Bereich der Naht nachlackiert, die Metallteile gereinigt. Zustand 2.



372210
2.200,00

Hessen-Darmstadt Schirmmütze für Angehörige eines Kriegervereins

Um 1890. Dunkelblaue Schirmmütze mit rotem Bund und weißem Vorstoß, vorne die Hessische Landeskokarde in Offiziersausführung. Innen mit schwarzem Schweißleder und weinrotem Futter mit Hersteller "P. H. Lorz Hoflieferant Darmstadt ...". Darunter teils entferntes Trägeretikett. Größe 56. Zustand 2.



367810
350,00

Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1848 für Mannschaften der Dragoner

Standort Grabow, um 1850. Vernickelte Helmglocke aus Neusilber, komplett mit allen Beschlägen in Tombak. Vorne die "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen. Gewölbe Schuppenketten, rechts die große Landeskokarde. Großes Kreuzblatt mit Kugelkopfsplinten, vierfach gekehlte Spitze mit abschraubbarer Kugel. Innen mit gelaschtem Lederfutter, daran Reste eines alten Inventaretiketts. Die Helmglocke innen schwarz lackiert, die Schirme grün. Die Vorderschirmschiene alt repariert. Zustand 2.

Ein sehr schöner, seltener Helm.


Mecklenburg-Schwerin stellte für den Deutschen Bund ein Kavallerie-Regiment. 1819 wurde das Chevaulegers-Regiment aufgestellt und 1837 in Dragoner-Regiment umbenannt. Erst mit dem Beitritt zum Norddeutschen Bund 1867 wurde ein zweites Dragoner-Regiment aufgestellt.




342194
6.000,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Die Mütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Wachstuchfutter, der Hersteller nicht mehr erkennbar. Der Deckel mit Mottenspuren, das Schweißband fehlt. Zustand 2-3.
525661
200,00

Königreich Bayern Pickelhaube für einen Fähnrich in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große Helmemblem, noch in der Ausführung für Mannschaften. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben, der Hals mit Perlrand wie in der Ausführung für Offiziere, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56». Etwas gealtert, die Lederzungen mit der Schließe der Schuppenketten fehlen, ein Kettenglied durch Ersatzmaterial ersetzt, das Schweißband mit den Initialen «H.S» und einer weiteren unleserlichen Eintragung. Zustand 2-.
525645
1.150,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Einjährig Freiwilligen in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Leichter Lederhelm in Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Helmstern mit dem "frostig" versilberten Wappen, in der Ausführung wie für Offiziere mit durchbrochen gearbeiteter Krone. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Der Teller mit Kugelkopfschrauben, der Hals wie für Offiziere mit Perlrand, die höhere Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und Goldaufdruck «Awes-Marke», grünes Ripsfutter mit Goldaufdruck «AWS», in der Glocke mit Vignette «Awes Marke» mit der Größe «54», der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Zustand 2.
525639
1.850,00

Weimarer Republik Preußen Tschako für einen Polizeibeamten

Um 1928. Schwarz lackierter Ledertschako. Vorne der Messing-Stern mit dem "fliegenden Adler". Lederkinnriemen an Knopf 91. Blech-"Feldzeichen" in den preußischen Farben. Innen mit gelaschtem Futter, der Deckel mit dem verblassten Stempel des Herstellers. Größe ca. 54. Die Nähte der Schirme teils lose, der Deckel mit alten Klebespuren. Zustand 2-.
524929
600,00

Weimarer Republik Preußen Tschako für einen Polizeibeamten

Kammerstück 1926. Schwarz lackierter Ledertschako. Vorne der Messing-Stern mit dem "einfachen Adler". Lederkinnriemen an Knopf 91. Blech-"Feldzeichen" in den preußischen Farben. Innen mit gelaschtem Futter, der Deckel mit dem Hersteller «Becker & Co. Berlin ....», dem Jahr «1926», der Größe «56½» sowie nur noch schwach lesbarem Einheitsstempel «8. [PK?] ...», teilweise erhaltenes Trägeretikett «Polizei [...] Scha[...] 7. Lehr[...]. Getragen. Zustand 2.
524921
650,00

Preußen Pickelhaube für einen Einjährig Freiwilligen in einem Fußartillerie-Regiment

Um 1910. Lederhelm, komplett mit alle Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der Linienadler in der Ausführung wie für Offiziere mit durchbrochen gearbeiteter Krone. Flache Schuppenketten an Knopf 91, die beiden Kokarden in der Ausführung für Mannschaften und Unteroffiziere. Der Teller wie für Mannschaften mit Kugelkopfschrauben, der Hals mit Perlrand wir für Offiziere, die Kugel abnehmbar. Innen mit Lederschweißband und beigem Ripsfutter, die Schirme ungefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56½». Der Korpus leicht verzogen. Zustand 2.
524790
1.250,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier in den hannoverschen Infanterie-Regimentern Nr. 74, 77, 78, 164 oder 165

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der preußische Linien-Adler, das Bandeau «Waterloo» in einer nicht vergoldeten Ersatzausführung (wahrscheinlich kam der Offizier erst zu Beginn des 1. Weltkrieges zu einem der Regimenter und das Bandeau wurde nicht mehr gegen ein offizielles Stück getauscht), der Adler beschädigt, ein Teil des Zepters fehlt. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze abschraubbar. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, das Schweißband mit dem handschriftlichen Trägernamen «A. Schmidt ...», die Nackenschirmschiene mit der Größe «57», in der Glocke Vignette «Awes Marke 57» und «ungespaltenes Leder». Zustand 2.
524559
1.250,00

Preußen Umbau - Mecklenburg Schirmmütze für einen Unteroffizier im Großherzoglich Mecklenburgischen Jäger-Bataillon Nr. 14

Standort Colmar. Eigentumsstück, um 1910. Dunkelgrünes Tuch mit hellgrünem Besatzstreifen und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Futter. Größe 56. Das Schweißband mit Tragespuren, der Besatzstreifen modern ergänzt (!!!). Sonst Zustand 2.

Ein guter Ersatz für eine sehr seltene Schirmmütze.
474400
250,00

Preußen Grenadiermütze für Offiziere Modell 1894 im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1

Berlin, um 1910. Elegante Grenadiermütze, komplett mit allen Beschlägen. Vergoldeter Schild mit aufgelegtem silbernen Gardestern, das Zentrum fein emailliert, darüber die große aufgelegte Krone. Das Helmblech seitlich neben dem Rand des Helmblechs mit dunkelblauer Tuchpaspelierung. Roter Tuchbeutel, unten weiß abgesetzt, komplett mit Silbertressen. Gewölbte Schuppenketten an vergoldeten Granaten. Komplett mit dem großen Pompon aus Silberkantille, innen mit schwarzem Samt gefüllt. Innen schwarzes gelaschtes Schweißleder in feiner Offiziersqualität. Nur minimal getragen in ganz hervorragender Qualität, Zustand 2+.

Extrem selten, eine der seltensten Kopfbedeckungen der Preußischen Armee. In über 35 Geschäftsjahren ist dies erst das 5. Stück, welches wir anbieten können.
511483
18.500,00

Kaiserliche Marine Abendgesellschaftsanzug aus dem Besitz von „Kapitän zur See von Karpf“, Flügeladjutant Kaiser Wilhelms II.

Um 1915. Das elegante Messejackett aus feinem dunkelblauem Tuch mit goldenen Ankerköpfen, an den Ärmeln die vier goldenen Streifen für den Kapitän z.S., darüber die Kaiserkronen in goldener Metallfadenstickerei, komplett mit der Knopfschließe mit Kettchen, auf der rechten Schulter die silberne Fangschnur für den Flügeladjutanten, aufgelegt zwei kleinen goldene Rangsterne und die Chiffre «♔WR», auf der linken Brust mit zwei Schleifen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit feinem schwarzen Seidenfutter. Komplett mit der blauen Weste mit goldenen Ankerknöpfen und weißem Futter und schwarzem Rückenteil, dazu das weiße lange Hemd mit Manschettenknöpfen mit Krone und Anker und dem steifen Kragen mit Fliege sowie der Hose aus dunkelblauem Stoff mit breiter goldener Tresse. Zustand 2.

Ein Exponat von musealer Bedeutung!

Die Stücke stammen aus einer bedeutenden Marinesammlung und laut Auskunft des Sammlers direkt aus dem Nachlass des „Kapitän zur See von Karpf“.

"Johannes von Karpf" kommandierte vom 11.11.1911 bis zum 31.7.1914 die Jacht Hohenzollern und war seit dem 16.6.1912 Flügeladjutant des Kaisers. Während des Krieges befehligte er u.a. den Großen Kreuzer "Roon", den Großen Kreuzer "Moltke" und den Großen Kreuzer "Hindenburg". Am 18.9.1918 wurde er zum Konteradmiral befördert. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_von_Karpf


502839
6.500,00

Preußen Ulanka für einen Sergeant im 1. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Potsdam. Kammerstück (!) 1907/09/12. Die Ulanka aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen, Vorstößen und "polnischen" Ärmelaufschlägen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die weißen Gardelitzen mit roten Durchzügen, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern die Epauletten für Mannschaften und Unteroffiziere in dem Regiment, Knöpfe der 1. Eskadron, für den Sergeant am Kragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Unteroffizierslitze und die großen Wappenknöpfe am Kragen, komplett mit der Paraderabatte, diese mit zwei Schlaufen für Ehrenzeichen, am rechten Ärmel die beiden Winkel für zweimalig gutes Lanzenfechten, an den Ärmelaufschlägen die Auszeichnungsknöpfe der Schießschulen (!). Innen mit weißem Leinenfutter mit Kammerstempel «1.G.U.R.», «1909», «1912», «II 1.E.» und «B.A.G. 1907». Leicht getragen, unauffällige Mottenspuren. Zustand 2.



523870
2.400,00

Baden Polizei: Pickelhaube für einen Polizeibeamten im einfachen Dienst

Kammerstück, um 1887, Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet, das Helmemblem ist die gekrönte Doppel-Chiffre "FF", schwarzer Ledersturmriemen an der besonderen Aufhängung Modell 1887, dieser an den Enden geklebt, Nackenschiene ohne Belüftungsschieber, innen schwarzes gelaschtes Lederfutter. Nur minimal getragen, die Vergoldung noch sehr gut, Zustand 2+.
In dieser Qualität selten zu finden.
517995
1.450,00

Königreich Sachsen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock (Feldrock) M 1910 für einen Major im Königlich Sächsischen 13. Infanterie-Regiment Nr. 178

Heimatstandort Kamenz. Eigentumsstück um 1915. Der Waffenrock aus feldgrauem Tuch mit Klappkragen, zwei Seitentaschen und einer Reihe von acht matt bronzierten Kronenknöpfen, der Kragen, die Ärmelaufschläge, die Knopfleiste, der Saum und die Schoßfalten mit rotem Vorstoß, die Ärmelaufschläge nach "sächsischem Schnitt", die Schoßfalten in der typisch sächsischen Ausführung, gerade geschnitten und mit nur je einem Knopf, ohne Tragehaken gefertigt. Auf den Schultern aufgenäht die Schulter die Schulterstücke für den Major mit der Einheitsnummer «178». Im Knopfloch vernäht das Band für das "Eiserne Kreuz 1914". Innen mit olivgrünem Tuchfutter. Etwas getragen, diverse kleine Mottenlöcher. Zustand 2-.

516739
3.500,00

Württemberg 1. Weltkrieg Vereinfachter Feldrock M 1915 für einen Leutnant im Infanterie-Regiment Alt-Württemberg (3. Württembergischen) Nr. 121

Heimatstandort Ludwigsburg. Um 1916/17. Der Feldrock aus feinerem feldgrauem Stoff, resedagrüner Klappkragen, einfache Ärmelumschläge, die Knopfleiste, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit roten Vorstößen, feldgraue Kronenknöpfe, die Schoßtaschen entfielen bei diesem Modell. Auf den Schultern eingenäht die feldgrauen Schulterstücke für den Leutnant, die Einheitsnummer «121» nicht in feldgrau. Auf der linken Brust zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter, im Nackenbereich mit Schneider-Etikett «P. Gnick St. Avold». Nur leicht getragen, unten am Saum nur ein kleines Loch. Zustand 2.
516725
3.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Waffenrock zur feldgrauen Friedensuniform M1915 für einen Oberleutnant im 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria von Großbritannien und Irland

Heimatstandort Berlin. Eigentumsstück um 1915/16. Der Waffenrock aus feldgrauem Stoff mit roten Vorstößen, Ärmelaufschlägen und Stehkragen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die Gardelitzen aus vergoldeter Metallfadenstickerei (die Vergoldung mit der Zeit wie so oft vergangen), vernickelte Knöpfe. Auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke M1915 mit roter Nebenfarbe auf blauem Grund und der aufgelegten Chiffre «VR», für den Oberleutnant mit je einem Rangstern. Auf der linken Brust mit sieben Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter. In sehr schönem Erhaltungszustand. Zustand 2+.
Extrem selten !
512638
8.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Feldwebelleutnant oder Offizier-Stellvertreter in einem Infanterie-Regiment

Ganz späte Kriegsfertigung unter der Verwendung von Ersatzmaterialien um 1918 für den Dienst in der Etappe. Komplett mit allen Beschlägen. Der Korpus aus leichtem Leder gefertigt, der Vorder- und der Nackenschirm aus Vulkanfiber, die Teile schwarz lackiert. Vorne der Linienadler aus Eisen, aber bronziert, die Krone wie für Offiziere durchbrochen gefertigt. Flache Schuppenkette an Rosetten, die Schuppen aus Eisenblech gefertigt, verzinkt, die beiden Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Die Vorderschirm- und die Nackenschiene aus Zink gefertigt. Der Teller und der Hals aus Eisenblech gefertigt, bronziert, wie für Offiziere mit Sternsplinten, der Hals mit Perlrand, die Spitze abnehmbar, aus Zink gefertigt. Innen mit braunem Schweißband und braunem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56», darüber Etikett ebenfalls mit der Größe «56». Der Lack mit leichten Beschädigungen. Dabei der originale Koffer, das Futter aus Ersatzmaterial. Zustand 2.

Wahrscheinlich einer der letzten Helme, die im 1. Weltkrieg noch gefertigt wurden. Ein sehr ungewöhnliches Stück, welches wir in dieser Form erstmalig anbieten können. 
512539
2.200,00

Württemberg Tschapka aus dem Besitz des Rittmeisters Freiherr von Brüssele-Schaubeck im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm/Wiblingen, um 1914. Elegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das fein gearbeitete, versilberte württembergische Wappen mit der Devise «Furchtlos und Treu». Vergoldete gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Vollständig mit der roten Paraderabatte, dem Feldzeichen, dem Paradebusch aus Büffelhaar und der Fangschnur. Innen mit hellem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und weißen Seidenfutter, das Futter goldbedruckt mit der Freiherrenkrone und dem Buchstaben «B» darunter (Freiherr von Brüssele), in der Glocke handschriftlich die Größe «56 [1/2]». Schöner Erhaltungszustand. Zustand 2.
Anbei in Fotokopie die Auszüge aus der Rangliste von 1914 mit der namentlichen Nennung des Trägers.
512311
7.500,00

Königreich Hannover Schärpe eines Husaren Unteroffiziers aus der Zeit Georgs V.

um 1860. Die Schärpe aus gelbem Geflecht mit weißen Schiebern und Pommeln. Getragen Zustand 2.

Die Schärpen der Mannschaften waren im Gegensatz farblich umgekehrt mit weißem Geflecht und gelben Schiebern und Pommeln. 
511726
1.000,00

Sachsen-Weimar Pickelhaube für den Reserve-Offizier Leutnant Kratzsch, Kompanieführer im Landsturm-Infanterie-Rgt. 33, 7. Kompanie, abkommandiert vom Infanterie-Regiment Großherzog von Sachsen (5. Thüringisches) Nr. 94

Standort des Inf.Rgt. 94 war Weimar/Eisenach/Jena. Der Helm um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der preußische Linienadler, für Reserve-Offiziere ohne Devise, darauf aufgelegt der hochgewölbte versilberte Stern mit dem wiederum aufgelegten besonderen sächsischen Wappen für Weimar mit dem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, eine schöne Variante in besonders kleiner Ausführung, darunter auf dem Adler aufgelegt das kleine versilberte Landwehrkreuz mit der Devise «Mit Gott für Fürst u. Vaterland». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die extra hohe Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «57 ½». Der Teller vorne und auf der linken Seite etwas eingesunken, in der Glocke vorne am Teller Riss erkennbar. Im Schweißleder mit Stempel und Trägerbezeichnung "Kratzsch, Leutnant u. Kompf. Landst.-Inf.-Reg. No. 33 7. Kompagnie." Leicht getragen, Zustand 2.

Das Landsturm-Infanterie-Regiment Nr. 33  wurde am 21.07.1916 mit Stab, II. & III. Bataillon vom Stellv.-Gen.-Kdo. IV. Armee-Korps und mit I. Bataillon am 20.7.1916 vom Stellv.-Gen.-Kdo. XVI. Armee-Korps aufgestellt und unterstand der 8. Armee . Leutnant Kratzsch wurde bei der Aufstellung zum III. Bataillon abkommandiert und wurde dort Kompanieführer der 7. Kompanie. 
511489
2.800,00
510080
250,00

Preußen 1. Weltkrieg Feldmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment Königin (Pommersches) Nr. 2 aus dem persönlichen Besitz von Kaiser Wilhelm II.

Heimatstandorte Riesenburg, Rosenberg, Deutsch-Eylau. Um 1916. Die elegante hohe Schirmmütze aus feinem feldgrauen Tuch mit roséfarbenem Bund und drei weißen Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm und Kinnriemen. Innen mit feinem hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenfutter, das Futter mit der goldgeprägten Reichskrone und dem Monogramm «W.», darunter der Stempel «Kostümfundus Kassel A 16 X 222». Größe ca. 54. Zustand 2.

Die Mütze stammt aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelms II. Als "Chef der Königlich preußischen Armee" und als Chef diverser nicht preußischer Regimenter besaß Kaiser Wilhelm II. von jedem dieser Regimenter eine Uniform. So auch vom Kürassier-Regiment Nr. 5. Um 1916 gelangte die Schirmmütze dann in den „Kostümfundus Kassel“. Das Schloss in Kassel diente der kaiserlichen Familie von 1891 bis 1918 als Sommerresidenz. Auf Betreiben Kaiser Wilhelms II. entstand dort 1909 das neue „Hoftheater“ in Kassel, dessen Fundus mit Stücken aus dem „Zeughaus Berlin“ sowie mit Gegenständen aus dem persönlichen Besitz des Kaisers ausgestattet wurde. Auch während des Krieges verbrachte der Kaiser viel Zeit in Kassel. 1965 wurde der Fundus aufgelöst und an Händler und Privatpersonen verkauft.
509745
12.500,00

Preußen Waffenrock für einen Offizier im Regiment Garde du Corps

Um 1900. Der Waffenrock aus feinem dunkelblauem Tuch gefertigt, hoher ponceauroter Kragen mit der rot-silbernen Kollerborte und großen silbernen Gardelitzen, die "schwedischen" Ärmelaufschläge ebenfalls ponceaurot mit Kollerborte und Gardelitzen, große vernickelte Knöpfe, auf der linken Brust mit sechs Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen, unterhalb der beiden unteren Schlaufen zu erkennen, dass hier der Bruststern des Johanniterordens saß. Komplett mit den Lampassen und Schulterknöpfen für die fehlenden Epauletten bzw. Schulterstücke. Innen mit rotem Tuchfutter. Leicht getragen, noch farbfrisch, allerdings mit Mottenschäden vorne unten auf beiden Seiten sowie innen im roten Futter. Gesamtzustand 2-.





509534
3.200,00

Deutsches Reich/Preußen schwarze Stiefel-Hose für Generale

Um 1900. Die Hose aus allerfeinstem schwarzem Stoff, vorne mit zwei Taschen, Knöpfe feinst mit schwarzer Seide überzogen, seitlich mit jeweils den beiden breiten roten Lampassen und dem schmalen mittigen Vorstoß, die Hosenbeine jeweils zum Knöpfen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Hervorragender fast ungetragener Zustand in herausragender Schneiderqualität. Zustand 2+

Bundweite ca. 80 cm, Länge ca. 80 cm, Schrittlänge ca. 52 cm.

Schwarze Generalshosen wie diese wurden um 1900 in fast allen deutschen Staaten von der Generalität zum Waffenrock getragen.
509375
2.500,00

Preußen feldgraue Ulanka Modell 1915 für einen Leutnant im 1. Garde-Ulanen-Regiment

Heimatstandort Berlin, um 1915. Hochelegante Ulanka in feinster Offiziersqualität. Feldgraues Tuch mit rotem Kragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen, vernickelte Knöpfe. Der Stehkragen und die Ärmelaufschläge mit silbern gestickten Gardelitzen. Komplett mit den Schulterstücken als Leutnant, rot/weiß unterlegt. Auf der Brust der Ulanka Schlaufen für eine lange Ordensschnalle sowie 3 Steckabzeichen. Innen feldgraues Seidenfutter. Nahezu ungetragen in fast neuwertigem Zustand - "in near mint condition".

In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
507514
8.000,00

Königreich Sachsen Bandelier, Kartuschkasten und Unterschnallkoppel für Offiziere Artillerie

Um 1910. Das Bandelier mit goldener Tresse auf ponceauroter Tuchunterlage, vergoldete Beschläge, vorne in „frostig“ versilbert das sächsische Wappen. Der große Kartuschkasten mit vergoldetem Deckel und Seitenteilen, auf dem Deckel aufgelegt das neusilberne gekrönte sächsische Wappen mit Fahnen und Kanonenrohren, der Rand „frostig“ versilbert, der Korpus des Kastens aus Zinkblech mit ponceauroten Tuchbezug, der Tuchbezug mit leichten von außen nicht sichtbare Mottenschäden. Das Unterschnallkoppel aus rotem Leder mit goldener Tresse und Beschlägen. Im originalen Karton. Zustand 2.
505872
1.850,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für Offiziere im 1. Pionier-Bataillon Nr. 12 bzw. 2. Pionier-Bataillon Nr. 22

Standort Pirna/Riesa um 1910. Leichter Lederhelm komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der Stern mit dem aufgelegten vergoldeten sächsischen Wappen, Als (vom Bataillonskommandeur genehmigte) Eigenmächtigkeit gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Ausführung. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58 ½». Zustand 2.

Sehr selten!
505608
3.500,00

Preußen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15

Standort Wandsbek (= Hamburg-Wandsbek), um 1912. Elegante hohe Pelzmütze aus Opossumfell, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große versilberte Bandeau « Mit Gott für König und Vaterland - Peninsula - Waterloo - El Bodon - Barossa ». Gewölbte Schuppenketten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem gelben Kolpak, der gerollten Fangschnur, dem preußischen Offiziersfeldzeichen und dem Paradestutz. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Wachstuchfutter, der Hersteller nicht mehr identifizierbar, darüber der Stempel «P.E.8». Größe ca. 55. Zustand 2.
504239
12.500,00

Württemberg Pickelhaube für Mannschaften im 10. Württembergischen Infanterie-Regiment Nr. 180

Standort Tübingen/Gmünd. Kammerstück 1907. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Emblem, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, im Nackenschirm mit Kammerstempel «I.R.180», «07», «B.A.XIII», in der Glocke zwei alte Etiketten. Größe ca. 55. Zustand 2.
503731
1.450,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Feldwebel in einem Reserve-Infanterie-Regiment

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler in der Ausführung für Offiziere, mit dem Devisenband «Mit Gott für Koenig und Vaterland» und auch aufgelegtem Landwehr- bzw. Reservekreuz. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beiden Kokarden in der Mannschaftsausführung. Der Teller für Mannschaften mit Kugelkopfsplinten, der Hals jedoch wie für Offiziere mit Perlrand, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «54». Ein alt verschlossenes Doppelloch. Zustand 2.
503636
1.600,00

Baden 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau für Mannschaften im 2. Badischen Grenadier-Regiment Kaiser Wilhelm I. Nr. 110

Heimatstandorte Mannheim/Heidelberg. Kammerstück 1905, 1915 auf Modell 1915 aptiert. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der badische Greif, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonettverschluss, abschraubbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «G.R. 110 1.B 1905». In der Glocke vorne die Reste eines entfernten Trägeretiketts. Größe ca. 55. Zustand 2.

Ein sehr interessantes Stück! Es handelt sich um ein Kammerstück von 1905, welches 1915 durch anbringen der eisernen feldgrauen Beschläge auf das neue Modell 15 aptiert wurde.
502867
1.450,00

Kaiserliche Marine/Vorläufige Reichsmarine (!!) weiße Takelbluse für einen Signalmaat im Stab Minensucher

Kammerstück von 1915, getragen bis um 1919/20. Das sog. Takelpäckchen aus festem weißem Stoff mit weißem Kragen, vorne rechts mit Brusttasche, am linken Ärmel das Stoffabzeichen für den Signalmaat, darüber das Abzeichen für den Angehörigen des Stabs, unten mit Winkel und Minenräumer-Abzeichen, unter dem Kragen mit dem Kammerstempel «B.A.K. 10.8.15 1» Zustand 2.

Ein sehr seltenes und historisch interessantes Exponat! Nach Ende des Weltkrieges musste die Marine die ausgelegten Minen nach den Bestimmungen de Versailler Vertrages wieder bergen. Eine wichtige und gefährliche Arbeit!

https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/beschreibung.php/1000?site=10&var1=wert1&var2=wert2#:~:text=Nach Kriegsende wiederholten sich die Ereignisse vom,und Ostsee mit eigenem Personal und Fahrzeugen
502831
650,00

Preußen Pickelhaube für einen Fähnrich im Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10 zur Parade

Friedensstandort Hannover, um 1910/14. Leichter eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung, der Helmadler mit mitgeprägten Bandeau "Peninsula - Waterloo - Göhrde". Gewölbte goldene Schuppenketten mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Komplett mit schwarzem Paradebusch aus Büffelhaar und Helmtrichter. Innen schwarzes Schweißleder und braunes Futter, Größe 55. Zustand 2.

Der Helmadler mit dem Bandeau "Peninsula - Waterloo - Göhrde" wurde 1899 gleichzeitig dem Feldartillerie-Regiment  Nr. 10 und den Batterien 1.,4.,5. und 6. des Feldartillerie-Regiments Nr. 46 verliehen. Dies erklärt sich daraus, dass die betreffenden Batterien des FAR 46 aus dem FAR 10 aufgestellt wurden. 


498153
3.600,00

Preußen Tschako feldgrau für Mannschaften im Garde-Jäger-Bataillon

Kammerstück 1916. Schwarzer Ledertschako, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau. Vorn der aufgelegte Gardestern, feldgrauer Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde, preußisches Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, gestempelt mit Hersteller «Alexander ...», «1916» und Größenangabe «56». Der Kinnriemen unauffällig repariert. Zustand 2.

Der Tschako könnte so auch im Garde-Schützen-Bataillon, dem Telegraphen-Bataillon Nr. 1, den Luftschiffer-Bataillonen Nr. 1 und 2 sowie den Flieger-Bataillonen getragen worden sein. 



498006
1.250,00

Hessen Pickelhaube für Offiziere im Leibgarde-Infanterie-Regt. Nr. 115

Standort Darmstadt, in der Trageweise ab 1911. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der hessische Wappenlöwe mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, das Zentrum fein emailliert, mit der Devise «Gott Ehre Vaterland». Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz. Darüber das Bandeau «1621», am Kreuzblatt befestigt. Das Kreuzblatt mit den ab 1911 befohlenen Sternschrauben statt der Kugelkopfnieten, die sechsfach gekehlte Spitze abnehmbar. Flache Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde in der besonderen hessischen Form. Die Nackenschiene typisch für Hessen mit 2 Kugelnieten. Innen mit braunem Schweißleder und hellbeigem Seidenripsfutter. Größe ca. 52. Etwas getragen, hinten rechts die Glocke mit zwei Dellen. Zustand 2.

492956
6.800,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917/18. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 90% erhalten. Innen mit dem originalen Blechbund, zwei der drei Füllungen erhalten. Seitlich gestempelt «E.T.66.» (Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz). Ohne den Kinnriemen. Zustand 2.
492669
1.650,00

Bayern Pickelhaube für den Einjährig Freiwilligen «Maier» in einem Infanterie-Regiment

Eigentumsstück um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmwappen nach preußischem Vorbild. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene mit Belüftungsschieber. Innen mit schwarzem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, die Schirme ungefüttert, in der Glocke an dem Nackenschienen-Splint angehangen das Etikett «Einj.-Freiwilliger Maier 2. Compagnie.», vorne in der Glocke handschriftlich die Größe 55 1/2». Zustand 2.

492573
1.200,00

Bayern Tschako für einen Offizier im Eisenbahn-, Telegraphen-, Luft- und Kraftfahrt- oder Flieger-Bataillon

Um 1915. Schwarzer Tschako aus Vulkanfiber mit Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung, vorn das keine Helmemblem, flache silberne Schuppenketten aus Kriegsmetall, Reichskokarde und dem bayerischen Feldzeichen. Innen dunkles Schweißband und dunkelgrünes Seidenfutter, Größe 56. Nur leicht getragen, Zustand 2.


489261
2.950,00

Bayern Tellermütze für Mannschaften im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Standort Dieuze. Eigentumsstück um 1910. Die Tellermütze aus dunkelgrünem Stoff mit roséfarbenem Bund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und rotem und lachsfarbenem Seidenfutter mit Hersteller «...Emil Halb... Dieuze», auf dem Schweißband handschriftlich die Größe «56». Sehr schön erhalten. Zustand 2.

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg kam Dieuze durch den Frieden von Frankfurt 1871 zum neu geschaffenen Reichsland Elsaß-Lothringen des Deutschen Reiches. In den folgenden Jahren war Dieuze Standort einer deutschen Garnison mit einem Infanterie- und einem Kavallerieregiment: Von 1887 bis 1906 war hier das Infanterie-Regiment Nr. 136 stationiert, ab 1906 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs dann das Infanterie-Regiment Nr. 138. Ab 1890 war im Ort zudem das bayerische Chevaulegers-Regiment Nr. 3 stationiert. Zeitweise hatte der Ort mehr Soldaten als Einwohner.
485038
650,00

Württemberg Helm für einen Feuerwehrmann

Um 1910. Lederhelm mit Messingbeschlägen und Ledersturmriemen. In der Glocke mit Plakette des Herstellers «J. G. Lieb Biberach. Riss». Größe ca. 54. Zustand 2.
484762
300,00

Preußen Tschako Für Offiziere der Telegraphen-, Luftschiffer- und Flieger-Bataillone

Eigentumsstück um 1914. Eleganter schwarzer Lackledertschako mit Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Adler, "frostig" versilbert, flache vergoldete Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde, komplett mit dem preußischen Feldzeichen. Innen mit braunem Schweißband und grünem Seidenripsfutter, der Nackenschirm grün gefüttert, auf dem Deckel innen Etikett mit der Größe «57 ½». Sehr schön erhalten. Zustand 2.
484742
2.500,00

Preußen Waffenrock für einen Unteroffizier im Regiment Gardes du Corps, 4. Eskadron

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Blauer Waffenrock mit Stehkragen und roten schwedischen Ärmelaufschlägen, beide mit umlaufender rotweißer Borte wie beim Koller, der Stehkragen mit den in weiß gewebten Gardelitzen, um dem Kragen und den Ärmelaufschlägen umlaufende silberne Unteroffizierslitze, silberne Knöpfe, auf den Schultern die weißen Schulterklappen mit der roten Nebenfarbe für das Regiment, Schulterknöpfe der 4. Eskadron. Auf dem rechten Oberarm mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter. Getragenes Stück, noch ungereinigt, Zustand 2.
479852
3.200,00

Königreich Bayern Helm Modell 1848 für einen Angehörigen der Bürgerwehr

Um 1850. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, gewölbte Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde, silbernes Kreuzblatt mit dem original schwarzen Paradebusch aus Pferdehaar, kurze Nackenschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, Größe ca. 56. Getragen, Zustand 2.



479708
1.150,00

Preußen "Reise"-Zweispitz für Diplomaten und Staatsbeamte

Um 1870/80. Klappbarer Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, auf der rechten Seite mit der preußischen Kokarde, goldener Agraffe und dem Knopf für Staatsbeamte aus Tombak, goldene Quasten in den Hutkrempen. Innen mit schwarzem Seidenfutter mit dem Hersteller «Eduard Sachs Berlin ...». Größe 59. Im originalen Karton. Zustand 2.





475627
450,00

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Jäger-Bataillon aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, die grüne Huppe der Jäger-Bataillone eine moderne Nachbildung (!!), auf dem Kamm die originale Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, dieses leicht beschädigt. In der Glocke eine alte Klebestelle. Größe ca. 54. Zustand 2.

Der Helm wurde 1868 eingeführt und bis 1886 getragen. Von dem Raupenhelm für die Infanterie unterscheidet er sich durch die Tülle für die Aufnahme der Huppe, von den Raupenhelmen für die Chevaulegers, die Artillerie usw. durch das Fehlen der Hiebspangen. In dieser Form wurde der Helm auch von den Sanitätskompanien getragen, jedoch mit roter statt grüner Huppe.
474691
1.250,00

Preußen Schirmmütze für Offiziere im Garde-Schützen-Bataillon

Standort Berlin-Lichterfelde. Eigentumsstück um 1910. Die Schirmmütze in eleganter Sattelform, dunkelgrüner Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm, innen mit braunem Schweißband und taubengrauen Futter. Im Schirm handschriftlich die Größe «57». Das Schweißband vorne beschädigt. Zustand 2.
474245
450,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Ein Hersteller ist nicht zu erkennen. Zustand 2.
469972
1.500,00

Hamburg Pickelhaube für einen Zollbeamten im mittleren Dienst

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das hamburgische Wappen, gehalten von zwei Löwen. Flache Schuppenketten, rechts die hamburgische Kokarde. Teller mit gekehlter Beamtenspitze mit Kugel. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58 1/2». Mit dem originalen Helmkoffer. Zustand 2.



465908
2.500,00

Deutsches Reich Pickelhaube für Beamte im mittleren Dienst in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der Adler des Deutschen Reiches. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in lackierter Blechausführung für Offiziere. Feste Dienstspitze für Beamte auf rundem Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit offiziersmäßigen gelaschtem Lederfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «57». Zustand 2.

Wahrscheinlich hat es sich bei dem Träger um einen Badischen Beamten gehandelt, da die Reichskokarde in der Ausführung für Badische Offiziere ist.



463290
1.250,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten, oben auf der Glocke leichte Korrosionsspuren. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Ein Hersteller nicht zu erkennen. Zustand 2.
460197
1.250,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Standort Krefeld, um 1910. Hohe elegante Schirmmütze. Grünes Tuch mit rotem Bund und weißen Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit olivgrünem Schweißband mit der aufgelegten Initiale «S» und hellblauem Wachsfutter. Größe 56. Zustand 2+.
456235
650,00

Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1855/60 für Offiziere Dragoner zur Parade

Eigentumstück, um 1860. Elegante vernickelte Helmglocke aus Neusilber, komplett mit allen Beschlägen in Tombak. Vorne die vergoldete "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen. Gewölbe Schuppenketten, rechts die Landeskokarde für Offiziere in gewebter Stoffausführung. Großes Kreuzblatt mit vierfach gekehlter Spitze mit Kugelkopfsplinten, oben mit aufgeschraubtem weißen Paradebusch aus Büffelhaar. Innen fehlt das Lederfutter, vorne im Vorderschirm mit dunkelgrünem Lederfutter,im Nacken das schwarze Samtfutter erhalten, jedoch zum Teil ist der Flor abgetragen. Getragener Helm, die Lötnaht der Spitze ist aufgeplatzt (lässt sich mühelos restaurieren), noch ungereinigt, in gutem unberührten Originalzustand. 

Ein sehr seltener Helm, da der Helm nur bis 1867 getragen wurde. Danach erhielten die Mecklenburger Dragoner Lederhelme nach preußischem Vorbild. Die alten Metallhelme wurden an die Gendarmerie abgegeben, aptiert und aufgetragen.
453314
7.500,00

Preußen Waffenrock für einen Gefreiten im Füsilier-Regiment von Gersdorff (Kurhessisches) Nr. 80

Standort Wiesbaden/Homburg. Eigentumsstück um 1900. Dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen, Patten und Brustleisten-Vorstößen, die Patten mit gelben Vorstößen, auf dem Kragen und den Patten die besonderen weißen Litzen, Messingknöpfe. Auf den Schultern die blauen Schulterklappen mit dem in Rot eingestickten Chiffre «VFF» und Knöpfen der 3. Kompanie. Am Kragen die Knöpfe für den Gefreiten. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich Etikett des Schneiders «Johann Schwengler Wiesbaden». Sehr schön erhalten. Zustand 2.
Nur ganz selten zu finden.
450676
1.250,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für Marineoffiziere

Um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und vergoldeter Marinekopf. Innen helles Lederschweißband mit weißem Seidenfutter mit dem Lieferanten «L. H. Berger Collani & Co Hoflieferanten», das Lederschweißband mit handschriftlichem Trägernamen «Ohm.». Größe ca. 56. Im original Koffer. Zustand 2+
449536
1.200,00

Sächsische Herzogtümer: Pickelhaube für einen Polizeibeamten im einfachen Dienst der Kommunalpolizei

um 1900. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorn mit großem Helmstern, im Zentrum ein vergoldeter kleiner Stern mit Darstellung einer Götting und dem sächsischen Herzogwappen. Schwarzer Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts mit sächsischer Landeskokarde Schwarz/grün/blau, Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen gelaschtes Schweißleder. Größe 58. Getragener Helm in gutem Zustand. Selten.
445822
1.200,00

Braunschweig Waffenrock für einen Gefreiten im Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92

Standort Braunschweig. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit hohem rotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Patten mit blauen Vorstößen, gelbe Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit dem Regimentschiffre "♔W", am Kragen die Knöpfe für den Gefreiten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Getragen, mit leichten Mottenschäden. Zustand 2-.
442467
750,00

Bayern 1. Weltkrieg feldgraue Schirmmütze für einen Offizier im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Heimatstandort Dieuze in Lothringen. Eigentumsstück um 1916. Weiche Sattel-, bzw. Knautschform. Feines, feldgraues Tuch aus Seide, rosa Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden in Offiziersausführung, schwarz lackierter Schirm. Braunes Schweißband, beiges Seidenfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.
442193
1.350,00

Kaiserliche Marine kurze Paradejacke für einen Obermatrosen

Kammerstück 1903. Blaues Tuch mit goldenen Ankerknöpfen, auf dem linken Ärmel der Winkel für den Gefreiten, etwas ausgeblichen. Innen schwarzes Futter, am Kragen mit Kammerstempel " B.A.K. 25. 09. 03 ...". Zustand 2.
437244
450,00

Deutsches Reich Karton für einen Zweispitz für Beamte

Um 1910. Hartkarton mit schwarzem Papierbezug. Maße ca. 52 x 22 x 8 cm. Zustand 2.
437233
150,00

Vorläufige Reichswehr Schirmmütze M 1916 für einen Offizier im Württembergischen Train-Bataillon Nr. 13

Um 1919/20. Es handelt sich um eine Schirmmütze M 1916 zur Friedensuniform M 1915, die in die Vorläufige Reichswehr übernommen wurde. Die Schirmmütze in leichter Sattelform aus feldgrauem Stoff mit hellblauem Mützenbund und Vorstoß, olivgrün lackierter Schirm, vorne die Reichskokarde im Eichenlaubkranz, darüber die württembergische Landeskokarde. Innen mit hellbeigem Schweißband und weiße. Seidenfutter. Größe ca. 54. Leichte Tragespuren, der Stoff mit Mottenschäden. Zustand 2-3.

Sehr selten! Die Schirmmütze zur Friedensuniform wurde kriegsbedingt nur selten beschafft. Dieses Stück wurde dann noch in die Vorläufige Reichswehr übernommen.
412246
750,00

Preußen Tschako für einen Offizier der Telegraphen-bzw. Luftschiffer Bataillone

Um 1900. Eleganter schwarzer Lackledertschako mit Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen. Silberner Adler, flache goldene Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung, preußisches Feldzeichen für Offiziere. Innen schwarzes Schweißleder und Seidenfutter, der Nackenschirm grün gefüttert. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
405357
2.100,00

Königreich Bayern Galarock für einen Staats-/Hofbeamten

Um 1900. Dunkelblauer, frackartiger Rock mit Stehkragen, die Ärmelaufschläge und der Kragen mit silbernen und goldenen Stickereien, Messingknöpfe mit bayerischem Staatswappen, auf der linken Seite die Degentasche. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich Etikett eines Schneiders aus Würzburg. Getragen, kleinere Reparaturen und Mottenlöchlein, auf den Schultern Klebespuren- Zustand 2-.
399772
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier des Garde-Schützen-Landwehr-Bataillons

Eigentumsstück, um 1910. Hohe elegante Tellerform. Dunkelgrünes Tuch mit schwarzem Samt-Bund und weißem Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden, die Landeskokarde mit dem Landwehrkreuz. Innen mit braunem Schweißband und lila Seidenfutter mit Qualitätsnachweis "Deutsche Qualitätsarbeit". Größe ca. 54. Am Deckelrand ein kleines Mottenloch. Zustand 2.
Sehr selten.

Äußerst selten! Erstmalig in unserem Programm!
395145
600,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der "VII Halbflottille VII"

Eigentumsstück, um 1914. Dunkelblaue Tellermütze mit der eingenähten karmesinroten Biese, wurde nur von Angehörigen der Torpedoboots- und U-Boots-Flottillen getragen. Komplett mit original fixiertem Mützenband und Reichskokarde. Das Band in Gold gewebt für seemännisches Personal. Innen mit Lederschweißband, blaues Seidenfutter. Größe 54. Zustand 2.

Die VII. Halbflottille mit den Booten S114 bis S119 gehörte zur IV. Torpedobootsflottille. Die Flotille wurde am 17. Oktober 1914 in einer Seeschlacht vor Texel von britischen Kriegsschiffen vernichtet.


367977
700,00

Preußen Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere der Jäger-Bataillone

Eigentumsstück, um 1910. Jägergrün mit rotem Vorstößen und Mützenbund, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Innen braunes Schweißband und honigfarbenes Seidenfutter. Größe 53. Getragen, das Schweißband mit Fehlstelle. Zustand 2.
358468
400,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der "8. II. Torpedo=Division. II. 8."

Eigentumsstück, 1913. Dunkelblaue Tellermütze mit der eingenähten karmesinroten Biese, wurde nur von Angehörigen der Torpedoboots- und U-Boots-Flottillen getragen. Komplett mit original fixiertem Mützenband und Reichskokarde. Das Band in Silber gewebt für Heizer und technisches Personal. Innen mit schwarzem Schweißband und schwarzem Seidenfutter. Eingenähtes Trägeretikett "Miohel II T 6 89/13". Größe 56. Getragen, Zustand 2.







351835
600,00

Braunschweig Pickelhaube für einen Reserveoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 92, I. und II. Bataillon

Braunschweig, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Preußischer Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darauf großer versilberter Stern des Hausordens, die Kreuzarme blau, das Zentrum rot emailliert, die Auflagen teils versilbert, bzw. vergoldet. Darunter das silberne Reservekreuz mit Aufschrift "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache vergoldete Schuppenketten am Knopf 91, beide Kokarden. Die hohe elegante Dienstspitze abschraubbar. Innen hellbraunes Schweißleder und helles Seidenfutter, Größe 61 (extrem groß !). Nur minimal getragen, Zustand 2++.
Ab 1912 trugen die Offiziere in allen 3 Bataillonen einheitlich den Totenkopf auf dem Adler, der emaillierte Hausorden als Auflage wurde abgeschafft.
292731
9.000,00

Preußen Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere der Jäger-Bataillone

um 1910. Jägergrün mit rotem Vorstößen und Mützenbund, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Innen braunes Schweißband und orangenes Wachstuchfutter. Größe 56. Das Schweißband mit Tragespuren und teils aus der Naht gelöst, sonst Zustand 2.
292217
380,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marine-Stationsintendant mit dem Rang der Räte 1. Klasse

um 1913. Komplett in der Ausführung wie Admirale, jedoch die breite Litze Knopf und Kantille in Silber ! Innen mit Hersteller "Eduard Schase Hoflieferant Sr. Majest. d. Kaisers & Königs Berlin". Leicht getragen in gutem Zustand .
Mit A.K.O. vom 21.1.1905 erhalten Marine-Stationsintendanten den Rang von Räten 1. Klasse (= Konteradmiral), unterscheiden sich von den Admiralen jedoch durch die "silberne" Ausstattung and Tresse, Agraffe und Knopf.
265193
2.200,00

Königreich Sachsen Waffenrock für den Sergeant «Müller» im Königlich Sächsischen Jäger-Bataillon Nr. 12

Standort Freiberg. Eigentumsstück um 1910. Der Rock aus dunkelgrünem Stoff mit roten Vorstößen, schwarzem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, eine Reihe von acht vernickelten Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die grünen Schulterklappen mit den roten Vorstößen und dem aufgestickten "Jägerhorn" und der Bataillons-Nummer «12», am Kragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Unteroffizierslitze, am Kragen die großen Wappenknöpfe für den Sergeanten. Innen mit schwarzem Tuchfutter, im Nackenbereich Etikett «Jäger Müller II 1. Komp. 1. Jäger-Batl. 120187. Zustand 2.
522474
1.450,00

Bayern Uniform zur Parade für den Einjährig Freiwilligen und Unteroffizier «Meyer» im Königlich Bayerischen 2. Ulanen-Regiment König

Standort Ansbach. Datiert 1899. Das Lot bestehend aus der Tschapka, der Ulanka mit Paraderabatte, der Hose mit den dazugehörigen Stiefeln und dem Extradegen mit dem Koppel.
Die schwarze Ledertschapka ein Eigentumsstück für Mannschaften und Unteroffiziere, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne aufgelegt das bayerische Helmemblem, gewölbte neusilberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit der Paraderabatte, der Fangschnur (für Unteroffiziere mit blauen Durchzügen), dem Feldzeichen in der Ausführung für Unteroffiziere und dem Paradebusch aus weißem Pferdehaar. Innen mit braunem Lederschweißband und hellbeigem Ripsfutter. Größe ca. 57. 
Die Ulanka aus dunkelgrünem Tuch mit karmesinrotem Stehkragen, Vorstößen und "polnischen" Aufschlägen, die Brustklappen karmesinrot gefüttert, neusilberne Knöpfe, am Kragen und den Ärmelaufschlägen mit der silbernen Unteroffizierslitze, auf den Schultern die Epauletten für das Regiment mit der Schnur für Einjährig Freiwillige, Knöpfe der 3. Eskadron. Komplett mit der karmesinroten Paraderabatte. Innen mit grauem und grünem Seidenfutter, in der Brusttasche Schneideretikett «M. Zöltsch Königl. Bayer. Hoflieferant München Herr Meyer Einj. 2. Ul. No 7561 den 11. Dez. 1899».
Dazu die dunkelgrüne Hose mit den breiten karmesinroten Streifen, am Bund mit dem Hersteller «M. Zöltsch k. b. Hoflieferant München».
Komplett mit den Stiefeln, bei diesen wurden die Hacken neu besohlt. Länge ca. 28.8 cm. 
Am originalen weißen Koppel der Kavallerie-Extra-Degen KD 89. Der Degen mit einer ca. 2.4 cm breiten und 81 cm langen vernickelten Steckrückenklinge, beidseitig eingeätzt das Treuebandeau «In Treue fest», terzseitig auf der Fehlschärfe Marke des Herstellers Weyersberg. Vernickeltes Gefäß mit braunem Kautschukgriff und dem bayerischen Löwen im terzseitig klappbaren Korb. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und starren Trageringen. Die Vernicklung von Gefäß und Scheide etwas ermüdet. Gesamtlänge 97 cm. 
Leichte Trage- und Alterungsspuren. Die Stücke kommen aus einem privaten Nachlass (!). Zustand 2.






524236
6.500,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Offizier im Ostfriesischen Feldartillerie-Regiment Nr. 62, 2. und 3. Batterie

Standort Oldenburg um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der preußische Linienadler, richtigerweise mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», darauf der hochgewölbte versilberte Stern mit dem darauf aufgelegten oldenburgischen Landeswappen. Gewölbte Schuppenketten an ovalen Schuppenketten, beide Kokarden. Die Kugel abnehmbar. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «57 ½» und Etikett «Oekonomie Kunstinstitut für galvanische Erneuerung Inh.: E. Lazarus … Berlin …»Leicht getragen. Zustand 2.
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4.500,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für Offiziere im Generalstab

Um 1900. Lederhelm, in der Ausführung wie ein sächsischer General, für Offiziere im Generalstab komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der große Stern mit darauf aufgelegtem Stern des Hausordens der Rautenkrone, das Zentrum fein emailliert, mit der Devise «providentiae memor» und dem sächsischen Wappen. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, die Landeskokarde in der besonderen sächsischen Form. Teller mit vergoldeten Sternschrauben, abnehmbare sechsfach gekehlte Spitze. Innen mit Lederschweißband und grünem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 57. Getragen, aber schön erhalten. Zustand 2.

Äußerst selten! Ein ganz besonderes Stück!

In der sächsischen Armee wurde der Generalshelm mit silbernen Beschlägen nur von Offizieren des Generalstabes getragen!

Anders als in der preußischen Armee trugen Generale à la Suite, Flügel-Adjutanten und Angehörige des Kriegsministeriums wie die Generale Helme mit goldenen Beschlägen.

Dies ist erst der 2. Helm in über 35 Geschäftsjahren, den wir anbieten können!
511506
11.500,00

Preußen Paradebusch mit Trichter für die Pickelhaube für Offiziere im Garde-Füsilier-Regiment

um 1912. Schwarzer Paradebusch aus Büffelhaar und hohem versilberten Trichter. Zustand 2.

Der Paradebusch passt auch auf andere Pickelhauben , z. B. Württemberg für Offiziere im Dragoner-Regiment König (2. Württ.) Nr. 26
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800,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier im 1. Schweren Reiter-Regiment oder im  2., 4., 6., 8. Chevaulegers-Regiment

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorn das kleinere Helmemblem, Kreuzblatt mit Sternsplinten und einer Kopfschraube, gekehlte abnehmbare Spitze, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58». Leicht getragen, Zustand 2.
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1.800,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 70% erhalten, die Glocke leicht flugrostig. Das dreiteilige Futter am Lederring . Seitlich der Hersteller nur noch schwach erhalten, vermutlich Gebrüder Gnüchtel A.G., Lauter in Sachsen (G), daneben die Größe «66». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
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950,00

Preußen Ersatz-Pickelhaube für Mannschaften der Garde-Regimenter, Versuchsmodell aus Vulkanfiber !

Um 1915. Die Helmglocke einteilig gefertigt aus schwarzem Vulkanfiber, innen mit schwarzem Filz ausgekleidet. Komplett mit allen Beschlägen in Messingausführung. Vorn der Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern, Schuppenketten an Knopf 91, mit beiden Kokarden, die Nackenschiene mit Lüftungsschieber, der Vorderschirm mit Messing-Schiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke Etikett des Herstellers «Hugo Baruch & Cie Berlin». Größe 55. Auf der rechten Seite entlang des Lederaufsatzes fü den Knopf 91 die Glocke angebrochen. Sonst Zustand 2.

Zu Beginn des Krieges bestand ein hoher Bedarf an Kopfbedeckungen, der u.a. durch sog. Ersatz-Pickelhauben gedeckt wurde. Meistens bestanden diese aus Filz oder Metall. Seltener aber aus Kork, Pappmaché oder Kunststoff. In dieser Form aus Vulkanfiber sehr selten, da sich das Material nicht bewährt hat!
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1.850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 – Amerikanisches Beutestück 1918 "Verdun 1918"

Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten. Innen mit dreiteiligem Futter am Lederbund, eines der Kissen abgerissen, ein Hersteller nicht erkennbar, in der Glocke gestempelt «R i 554», in den Nackenschutz eingeritzt «Verdun May I 1918». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.

Zwischen 1917 und 1918 kämpften mehr als eine Million Mann der American Expeditionary Forces an der Westfront. Der Großteil im Raum Verdun.
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1.650,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg Waffenrock für einen Leutnant im Infanterie-Regiment Wrede

Heimatstandort Würzburg. Um 1914/15. Der Rock aus blauen Tuch mit rotem Stehkragen und roten "brandenburgischen" Aufschlägen, die Knopfleiste mit rotem Vorstoß, messingfarbene Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant, Form zu Beginn des Krieges mit weißer Tuchunterlage, auf der Brust mit 2 Schlaufen für eine Ordensspange. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Ein paar kleine Mottenlöcher. Zustand 2.

Der "bunte Rock" wurde nach Einführung des feldgrauen Rocks (für den Felddienst) noch gelegentlich zu Paraden und für den Heimaturlaub getragen. Erst 1915/16 wurde er durch den Waffenrock (Friedensrock) Modell 1915 offiziell abgelöst. 


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750,00

Weimarer Republik/Preußen Schirmmütze für einen Offizier und Veteranen des 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Ehemaliger Standort Krefeld. Fertigung um 1920. Hohe elegante Schirmmütze. Grünes Tuch mit rotem Bund und weißen Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband mit Größen-Etikett «54 cm», braunes Wachstuchfutter mit Lieferant «...Peküro Mütze ... G. Keuthen ...». Zustand 2.
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650,00

Mecklenburg-Schwerin 1. Weltkrieg Pickelhaube für Offiziere im Feldartillerie-Regiment Nr. 60

Heimatstandort Schwerin, um 1914/15, der Helm aus Vulkanfiber noch in Vorkriegsqualität aus der Zeit um 1914, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Stern mit dem silbernen Wappen Mecklenburg-Schwerins, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, der Ring der Reichskokarde aus Ersatzmaterial. Die Kugel abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Goldaufdruck mit der Quadriga und dem Schriftzug «Depaheg Patent», beiges Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert. Größe ca. 57. Zustand 2.

Ein sehr seltener Helm aus der Zeit kurz nach Ausbruch des "Großen Krieges". 
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3.800,00

Preußen Tschako Modell 1860 zur Parade für Mannschaften der Jäger-Bataillone Nr. 3,4 und 7-11 aus der Zeit der Einigungskriege 1864, 66 und 70/71

Hoher, schwarzer Lackleder-Tschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der preußische Linienadler in einer sehr schönen Erhaltung. Leder-Kinnriemen seitlich an geschwärzten Eisenschrauben. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen und dem Paradebusch aus schwarzem Büffelhaar mit Messing-Trichter. Innen mit gelaschtem Lederfutter, im Deckel handschriftlich der Name «Dombrow». Größe ca. 54. Zustand 2.

Sehr selten! Die Tschakos Modell 1860 waren noch lange im Gebrauch, wurden später teils gekürzt und/oder mit dem Knopf 91 versehen. Einige Stücke wurden auch an die Landwehr abgegeben. Im Original-Zustand haben sich nur wenige Stücke erhalten.
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2.200,00

Württemberg Waffenrock für den Landjäger (und Sergeanten) «Kühnhöfer» im württembergischen Landjägerkorps

Um 1900. Der einreihige Waffenrock aus feinem dunkelblauen, fast schwarzem Stoff mit hellblauem Stehkragen und hellblauen "polnischen" Aufschlägen, am Kragen mit gelben Gardelitzen mit blauen Durchzügen, die Ärmelaufschläge und der Kragen mit goldener Unteroffizierslitze, die Brustleisten, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit roten Vorstößen, auf den Schultern eingenäht die dunkelblauen Schulterklappen mit roten Vorstößen und der Chiffre «♔W», am Kragen die großen Wappenknöpfe, auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit grauem, teils gesteppten Futter, im Nackenbereich mit Kammerstempel «L.K.14» und Trägeretikett «Landjäger Kühnhöfer». Zustand 2.

Ein sehr schöner und eher seltener Waffenrock! Das Königlich Württembergische Landjägerkorps bildete von 1807 bis 1918 die Gendarmerie des Königreichs Württemberg.


470055
1.850,00

Preußen rote Paraderabatte für die Ulanka das Ulanen-Regiment Kaiser Alexander III. von Rußland (Westpreußisches) Nr. 1

Kammerstück 1904. Rote Paraderabatte auf dunkelblauer Tuchunterlage, innen mit Kammerstempel «UR1 1904». Zustand 2. Als Kammerstück nur selten zu finden.
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450,00

Kaiserliche Marine Zweispitz, Epauletten und Paradefeldbinde aus dem Nachlass eines Marine-Oberassistenzarzt

Um 1914. Der Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Rechts die goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und vergoldeter Marineknopf. Innen helles Lederschweißband mit weißem Seidenfutter mit dem Lieferanten «J. Robrecht Hoflieferant ... Berlin». Größe ca. 56. · Paar Epauletten für einen Marine-Oberassistenzarzt in der kleinen Ausführung mit Feldern aus blauem Samt, vergoldeten Äskulapstäben und feinen vergoldeten Kantillen. · Paradefeldbinde für Marineärzte mit schwerem vergoldetem Messingschloss mit mitgeprägten Äskulapstäben, die Metallgespinstbinde in der besonderen Ausführung für die Marineärzte mit goldenen Seitenstreifen auf dunkelblau/schwarzer Tuchunterlage. · Der Zweispitz und die Epauletten im original Koffer, die Paradefeldbinde in einer separaten Schachtel, beide mit der Etikett des Lieferanten «Robrecht». Zustand 2.

Ein sehr schönes Ensemble!
455590
2.500,00

Preußen Helm für Mannschaften Kürassier-Regimenter - als Helm für Kinder

Sehr schöne detailgetreue Fertigung aus teils farbig lackierten Aluminium- und Eisenblechen. Getragen und leicht gealtert, der Adler beschädigt. Zustand 2-.
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850,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71 für Mannschaften der Landgendarmerie

Fertigung um 1870, noch bis nach 1897 getragen. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern. Gewölbte Schuppenketten an kleinen Rosetten mit Eisenschrauben, beide Kokarden, die Reichskokarde erst ab 1897 getragen. Kreuzblatt mit abnehmbarer Spitze, der Hals mit Perlrand, runder Vorderschirm. Hinten mit Helmschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 57. Zustand 2.


449991
1.650,00

Bayern Pickelhaube für einen General des "Friedensheeres" bzw. Vorläufigen Reichswehr

Trageweise um 1919. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert, im Zentrum mit aufgelegtem emaillierten Bayerischen Wappen, die Krone über dem Medaillon vorsätzlich entfernt (!), die Krone auf dem Haupt des rechten Löwen abgebrochen (dies scheint öfters geschehen zu sein, da einige bekannte Stücke hier Reparaturen aufweisen), die Versilberung verputzt. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze und großen versilberten Sternen. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt (!). Größe 56. Zustand 3.

Es handelt bei dem Helm um ein historisch hoch interessantes Stück aus der Zeit vom Übergang der Kaiserlichen Armee zur Weimarer Reichswehr. Beim Übergang wurde die Krone über dem Medaillon als Zeichen der Monarchie entfernt.
439276
4.200,00

Bayern Helm Modell 1848 für Offiziere Bürgerwehr

Um 1850. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, flache Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, Kreuzblatt mit verschraubter Spitze, links über dem Löwenkopf die bayerische Kokarde mit dem Monogramm "♔M". Das Futter innen fehlt. Größe 53. äußerlich etwas gealtert. Zustand 2-.
438750
950,00

Bayern Helm Modell 1842 für Mannschaften der Kürassiere in der Trageweise 1848 bis 1864

Schweres Kammerstück mit Stahlblechglocke und hohem Messingkamm und schön erhaltener Rosshaarraupe. Vorne das Herrschermonogramm "♔M" (König Max II.). Die Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, links mit original lackierter bayerischer Kokarde, die Lederzunge der Kette repariert. Das Innenfutter ist leider nicht erhalten. Die Glocke gereinigt. Insgesamt schön erhalten. Zustand 2.

Selten, da die meisten Helme nach dem Tod König Max II. 1864 und der Krönung von Ludwig II. auf das Monogramm "♔L" aptiert wurden!
437189
2.800,00

Preußen 1. Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften 

Kammerstück, um 1917. Lange Hose aus weißem Leinen. Mit Uhrentasche. Innen mit Kammerstempel "P.B.86 4.K 08". Zustand 2.

Es handelt sich um ein Kammerstück von 1908 welches um 1917 an das Pionier-Bataillon Nr. 86 abgegeben wurde.

397265
450,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten im Kriegsministerium

Eigentumsstück um 1910. Hohe Form, dunkelblaues Tuch mit karmesinroten Vorstößen, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit dem Schriftzug "Deutsche Wertarbeit". Größe ca. 59. Zustand 2.
370322
400,00

Hessen Pickelhaube des Einjährig Freiwilligen "Trutschler" in der 6. Kompanie des Leibgarde-Infanterie-Regiments (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115

Standort Darmstadt, um 1895. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne mit dem hessischen Helmemblem und dem großem Bandeau "1621", Kreuzblatt mit der besonderen hessischen Dienstspitze, abnehmbar. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene mit Lüftungsschieber. Innen gelaschtes Lederfutter. In der Glocke mit Trägeretikett "Einj.-Freiw. Trutschler 6. Komp Inf.-Leibgarde-Regt. Nr. 115.". Größe 54. Getragen, nur leichte Alterungsspuren, Zustand 2.

Es handelt sich um einen älteren Helm mit gelben Beschlägen. 1897 wurden diese durch silberne ersetzt. Im gleichen Jahr wurde auch die Reichskokarde eingeführt, was darauf hinweist, dass der Helm 1987 noch getragen wurde.
333573
3.000,00

1. Weltkrieg Stahlhelm M 1917

feldgraue Lackierung zu 80 % erhalten. Innen mit Stempel "BF 64", komplett mit 3-teiligem Lederfutter am Stahlring, komplett mit Kinnriemen am Knopf 91. Getragenes Stück, Lederfutter ist beschädigt, die Polstertaschen sind nicht mehr vorhanden, 2 Helmnieten wurden ergänzt, innen leicht mit Flugrost, Kinnriemen ist fragile und nicht vorschriftsmäßig, Zustand 2-
305545
850,00

Preußen Vorläufige Reichswehr Schirmmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8

Standort Köln-Deutz. Es handelt sich hierbei um eine Schirmmütze aus der Kaiserzeit, um 1910, welche nach 1918 mit weitergetragen wurde. Hohe Form, weißes Tuch, grüner Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden, nach 1918 dann mit dem zusätzlichen Eichenlaubkranz der Reichswehr, schwarz lackierter Schirm. Innen gelbbraunes Schweißband und blaues Futter, der Hersteller noch schwach erkennbar. Deutliche Alters- und Tragespuren, Zustand 2-.

Sehr selten.


298882
550,00

Deutsches Reich - Koffer für einen Zweispitz Beamte oder Marine

Höhe ca. 15,5 cm, Durchmesser ca. 43,5 cm. Leichte Gebrauchsspuren, Zustand 2.
293317
185,00

Hessen-Darmstadt Pickelhaube Modell 1849 für Offiziere der Infanterie

Hoher schwerer Lederhelm, altes Modell 1849 auf das Modell 1860 aptiert und gekürzt. Komplett mit allen Beschlägen. Das vergoldete Helmemblem mit dem stehenden hessischen Löwen im offenen Lorbeer- und Eichenlaubkranz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, abschraubbar. Breite gewölbte Schuppenketten an Rändelschrauben, der vordere Schluß fehlt beidseitig, rechts mit der hessischen Kokarde. Die Nackenschiene mit 2 Kugelnieten. Innen ohne Futter, der rot gefüttert Nackenschirm etwas aus der Form. Größe 54. Deutlichere Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2-3 .
291642
2.200,00

Preußen Schutzüberzug für die Attila Offiziere

Um 1914. Leichter Leinenüberzug für einen Attila. Konnte so auch in den anderen Ländern getragen werden. Brustweite ca. 64 cm, Armlänge 52 cm, Rückenlänge 87 cm. Zustand 2.
524036
250,00

Königreich Sachsen feldgraue Attila M1910 für einen Leutnant im 3. Husaren-Regiment Nr. 20

Standort Bautzen um 1914. Die Attila im Schnitt nach der Interimsattila mit Umlegekragen, aus feinem feldgrauen Stoff mit der Verschnürung aus silberner Plattschnur und versilberten Knebeln und Rosetten, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant. Innen mit olivgrünem Seidenfutter. Zustand 2.

Sehr selten! Das 1910 aufgestellte Husaren-Regiment Nr. 20 war das letzte aufgestellte Husaren-Regiment und nur in feldgrau eingekleidet.
523970
4.800,00

Kaiserliche Marine/Flandernkorps 1. Weltkrieg Leichte Feldbluse für einen Oberarzt

Um 1917/18. Die Feldbluse ohne Futter aus leichtem khakifarbenem Stoff mit verdeckter Knopfleiste mit Hornknöpfen, vernähtem Umlegekragen und Ärmelaufschlägen in feldgrau, vier aufgenähten Taschen, silberfarbenen Ankerknöpfen und auf den Schultern aufgenähten feldgrauen Schulterstücken für den Oberarzt. Leicht getragen. Zustand 2.

Sehr selten! Die erste „feldgraue Bekleidung“ des Marinekorps bestand aus Litewken, die nach dem Schnitt der Offizierslitewken der Marineinfanterie gefertigt und in Khaki oder Feldgrau ausgeführt waren. Erst 1916 wurde die Uniformierung des Marinekorps etwas vereinheitlicht, blieb jedoch weiterhin von einer großen Formenvielfalt geprägt. Die vorliegende Feldbluse wurde, wie an den Schulterstücken zu erkennen ist, um 1917/18 getragen.
523894
3.800,00

Preußen Attila für Mannschaften im Leibgarde-Husaren-Regiment

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Die Attila aus hochrotem Stoff mit gelber Verschnürung, vergoldete Rosetten und Knebel, am Kragen und den Ärmeln die gelben Gardelitzen mit dem roten Durchzug, die Schulterschnüre für Mannschaften ergänzt. Innen mit grünem Futter. Getragen, die Ärmelenden etwas verfärbt. Zustand 2.
522656
700,00

Württemberg Waffenrock für den Landjäger (und Sergeanten) «Eissler» im württembergischen Landjägerkorps

Um 1900. Der einreihige Waffenrock aus feinem dunkelblauen, fast schwarzem Stoff mit hellblauem Stehkragen und hellblauen "polnischen" Aufschlägen, am Kragen mit gelben Gardelitzen mit blauen Durchzügen, die Ärmelaufschläge und der Kragen mit goldener Unteroffizierslitze, die Brustleisten, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit roten Vorstößen, auf den Schultern eingenäht die dunkelblauen Schulterklappen mit roten Vorstößen und der Chiffre «♔W», am Kragen die großen Wappenknöpfe, auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit grauem, teils gesteppten Futter, im Schulterblattbereich mit Kammerstempel «L.K.12» und Trägeretikett «Landjäger Eissler». Getragen, auf dem Rücken mit leichten Mottenspuren,  Zustand 2.
522654
1.850,00

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg kurze Paradejacke für einen Meistermaat

Eigentumsstück um 1915/16. Die Jacke aus feinem dunkelblauem Tuch mit vernickelten Anker-Knöpfen mit der Kaiserkrone, an den Ärmeln die silberne Unteroffizierslitze, auf dem linken Ärmel der "klare Anker" ohne Tau bereits aus Kriegsmetall. Innen mit schwarzem Futter, der linke Ärmel mit dem Trägernamen «Hunold». Ohne Knebelkette. Zustand 2.
522538
550,00

Braunschweig Waffenrock für einen Feldwebel im Infanterie-Regiment Nr. 92

Standort Braunschweig. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit roten Vorstößen, rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, die Ärmelaufschläge mit roten Patten mit blauen Vorstößen, auf den Patten die besonderen Wappenknöpfe als Auszeichnung der Schießschulen (!), auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit der in rot aufgestickten Chiffre «♔W», am Kragen und den Ärmelaufschlägen die goldenen Unteroffizierslitzen, am Kragen die großen Wappenknöpfe für den Sergeanten, an den Ärmeln die zweite goldene Litze für den Feldwebel, auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
522528
1.450,00

Preußen Ulanka für Mannschaften im 2. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblaue Ulanka mit roten Vorstößen, Stehkragen und "polnischen" Ärmelaufschlägen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die gelben Gardelitzen mit roten Durchzügen, zwei Reihen von je sechs plus einem Tombak-Knopf, auf den Schultern die roten Passanten und die Epauletten für das Regiment, Knöpfe der 4. Eskadron. Mit der roten Parade-Rabatte. Innen mit schwarzem Futter. Zustand 2.
522484
1.450,00

Preußen Waffenrock für einen Unteroffizier im Kürassier-Regiment von Seydlitz (Magdeburgisches) Nr. 7

Heimatstandort Quedlinburg/Halberstadt. Hochelegantes Eigentumsstück um 1910. Der Rock aus dunkelblauem Tuch mit gelben Vorstößen, Stehkragen und Ärmelaufschlägen, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit der weiß-gelben Borte, auf der Borte die silberne Unteroffizierslitze, eine Reiche von acht vernickelten Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit den gelben Vorstößen. Innen mit weißem und schwarzem Futter, im Schulterbereich Etikett des Schneiders «Carl Schlimme Halberstadt». Nahezu ungetragen und hervorragend erhalten. In "Mint condition"!
522349
2.600,00

Bayern Pickelhaube für Generale 

Um 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem noch "frostig" versilbert, im Zentrum mit aufgelegtem emaillierten Bayerischen Wappen, die Emaille mit einer kleinen Beschädigung. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Der hintere Kreuzarm mit einer alten Reparatur. Innen mit hellbraunem Schweißleder und lachsfarbenem Seidenfutter. Größe 55. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






389735
7.500,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch Südwestafrika Tropenmütze für Unteroffiziere

Kammerstück, um 1905. Für den kleinen Dienstanzug. Die Schirmmütze in Sattelform aus braunem Korddrell mit kornblumenblauem Bund und Vorstoß, vorne die Reichskokarde, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Tuchfutter mit Kammerstempel «K.A.1905». Größe ca. 57. Zustand 2.

Sehr selten!
499071
2.800,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 des Soldaten Niemann in Mimikri-Tarnanstrich

Ausführung mit Blechbund um 1917. Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechring, die Kissen noch mit der Füllung, die Laschen teils beschädigt. Seitlich gestempelt «(Glocke)L 6[4]» (Richard Lindenberg A.G., Remscheid-Hasten), in der Glocke gestempelt «...375...», Im Nackenbereich der Trägername «Niemann». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
510038
2.400,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für einen Reserve-Offizier der Infanterie 

Um 1870/80. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Vorne das Emblem für den Reserve-Offizier, der Stern mit der gekrönten Chiffre «L». Schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf die Kokarde «♔L». Große originale Bärenfellraupe. Innen mit braunem Lederschweißband und "goldenem" Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2.

507658
1.950,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Rittmeister der Husaren

Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Tuch in Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegten Rangsternen, feldgraue Tuchunterlage. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Getragenes Stück, innen das Futter mit einer Ausbesserung, die bereits während des Krieges gemacht wurden. Typische Trage- und Altersspuren, Zustand 2.
507639
4.500,00

Königreich Preußen Stiefelhose für Offiziere im Kriegsministerium oder Generalstab

Um 1910. Die Hose aus dunkelblauem Stoff mit breiten karmesinroten Biesen, am Bund mit schwarzem Seidenbesatz, innen mit weißem Leinenfutter. Ein Knopf am linken Bein fehlt, diverse kleine Mottenlöcher. Zustand 2-3.
Die gleiche Hose wurde auch von Generalstabsoffizieren in Bayern, Sachsen und Württemberg getragen.
506022
850,00

Preußen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3

Standort Rathenow. Eigentumsstück um 1910. Elegante ca. 11 cm hohe Pelzmütze aus dem bis 1912 vorschriftsmäßigen dunkelbraunem Fell, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das silberne „Vaterlandsbandeau“, gewölbte vergoldete Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem ponceauroten Kolpak, der gerollten Fangschnur und dem Feldzeichen. Innen mit braunem Lederschweißband und gelbem Tuchfutter, das Schweißband mit den Initialen «J.B.». Größe ca. 54. Der Kolpak mit ein paar kleinen Mottenlöchern, ansonsten sehr schön erhalten! Mit dem originalen Koffer für die Pelzmütze. Zustand 2.

Konnte so auch im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11 (Krefeld), Husaren-Regiment König Humbert von Italien (1. Kurhessisches) Nr. 13 (Diedenhofen) und Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhess.) Nr. 14 (Kassel) getragen werden.
505810
4.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Ober-Apotheker

Um 1910. Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne der „frostig“ versilberte Adler mit aufgelegtem kleinen vergoldeten „Beamten-Adler“, gewölbte silberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke Vignette mit der Größe «55 ¼», ebenso auf dem Knopf der Hinterschiene. Das Futter mit Tragespuren, die Glocke hinten rechts mit einem leichten Riss. Zustand 2-.
505751
1.250,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Zwei Stahlhelme M 1916 aus einem Nachlass, einer davon ein "Lebensretter"

Um 1917/18. Der erste Stahlhelm mit zu ca. 80% erhaltener olivgrüner Lackierung, die Glocke leicht flugrostig. Innen mit dem Blechring ab 1917, zwei Segmente des dreiteiligen Futters erhalten, die Kissen ohne Füllung, ein Segment mit dem Trägernamen «Schäfer», seitlich mit dem Hersteller «Si.66» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), in der Glocke gestempelt «Bi 329», mit dem originalen Kinnriemen. 
Der zweite Stahlhelm mit zu ca. 80% erhaltener olivgrüner Lackierung, die Glocke leicht flugrostig. Das Futter und ein Niet fehlen, seitlich mit dem Hersteller «Si.66» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), in der Glocke gestempelt «Bi 651». Auf der linken Seite mit ca. vier Einschusslöchern, auf der rechten Seite mit einem Austrittsloch. 

Ein Zeugnis der Schrecken des Krieges! Die Helme kamen zusammen aus dem Nachlass ein und desselben Weltkriegs-Veteranen. Der Helm mit den Einschuss-Löchern wurde als "Attrappe" auf den Grabenrand gelegt und erfüllte so seine Aufgabe als "Lebensretter".
505678
2.500,00

Bayern 1. Weltkrieg Ersatz-Pickelhaube aus Blech für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1915/16. Die Helmglocke aus Blech geprägt und schwarz lackiert, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmemblem, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke der Hersteller «Gebr. Bing A.G. Nürnberg», die Glocke mit Filz ausgelegt. Größe ca. 54. Etwas beulig, der Lack mit Fehlstellen. Zustand 2-.
503767
1.450,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften im 4. Schlesischen Infanterie-Regiment Nr. 157

Kammerstück um 1915. Heimatstandort Brieg. Ersatzhelm aus Filz, komplett mit allen Beschlägen. Vereinfachte Ausführung ohne Vorderschirm- und Nackenschiene. Seitlich mit aufgenähten Filzverstärkungen. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «B.[…] 19[…]» und «I.R.157.». Größe ca. 56. Zustand 2.
503640
1.650,00

Preußen Helm Modell 1867 für einen Reserve-Offizier im 3.-5. oder 7.-8. Kürassier-Regiment

Um 1870/80. Helmglocke aus poliertem Eisenblech, komplett mit allen Beschlägen in teils vergoldeter Ausführung. Vorne der große Helmadler für Kürassiere in der Ausführung für den Reserveoffizier ohne Bandeau mit aufgelegtem silbernen Landwehrkreuz. Breite, gewölbte Schuppenketten an Schlitzschrauben mit kleeblattförmigen Rosetten, rechts die preußische Landeskokarde noch in Lederausführung (!). Kreuzblatt mit nicht abnehmbarer kannelierter Spitze. Innen mit fein gelaschtem, rot gefärbtem Lederfutter, der doppelt geschweifte Vorderschirm grün lackiert, der Nackenschirm mit schwarzem Samt gefüttert. Größe 55. Die Glocke und die Spitze flugrostig bzw. rostnarbig. Zustand 2-.

500197
3.800,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71/91 für Mannschaften im Füsilier-Regiment General-Feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen (Hannoversches) Nr. 73, 1. Bataillon

Heimatstandort Hannover. Kammerstück 1880. Höherer und schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der besondere Adler für das Regiment mit dem Ehrenbanner «Peninsula Waterloo». Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar, der Hals mit Kugelverzierung. Hinten mit Helmschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempeln «FR73 IB 1880», handschriftlich die Größe «55». Zustand 2.

Ein schönes Beispiel für die lange Tragezeit von Helmen in der preußischen Armee. Das Kammerstück von 1880 hat noch die Höhe der älteren Helme Modell 67/71, erhielt 1891 die neuen Knöpfe für den Ledersturmriemen und 1897 die Reichskokarde. Dagegen wurde 1887 die Spitze nicht auf das neue Modell, nun mit Wulst statt der Kugelverzierung, umgerüstet. Ein Helm für die neuen Rekruten, bis nach 1900 aufgetragen.
498430
2.400,00
300,00

Bayern Pickelhaube für einen Reserve-Offizier der Infanterie

Um 1890. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem mit bayerischen Reservekreuz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, abnehmbar, flache Schuppenketten, rechts die Landeskokarde, eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißleder und hellblauem Seidenfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «54 1/2». Getragen, Zustand 2.
492578
1.350,00

Königreich Hannover Pickelhaube Modell 1847 für einen Offizier des 1. oder Leib-Regiment

um 1850. Eleganter hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn als Helmemblem das große gelbe trabende Pferd (ohne Devise "Waterloo" !). Kreuzblatt mit Kugelschrauben (1 fehlt),  hohe Spitze, gewölbte Schuppenketten, rechts die große lederne Offizierskokarde, eckiger Vorderschirm. Innen gelaschtes Lederfutter. Innen der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz gefüttert. Nur leicht getragen in sehr schöner unberührter Originalerhaltung.

Sehr selten! Die Pickelhaube nach preußischen Vorbild wurde 1847 zunächst nur für das Garde-Regiment und dann im selben Jahr auch für das Leib-Regiment (1. Regiment) eingeführt. 1850 wurden dann auch die Linien-Regimenter damit ausgestattet. Das Leib-Regiment führte als einziges Regiment keine Devise aus napoleonischer Zeit, da es erst 1838 aus Abgaben anderer Regimenter aufgestellt wurde.
490594
5.500,00

Reichsmarine Zweispitz für Offiziere

Es handelt sich um einen Zweispitz der Reichsmarine, so getragen von 1933 bis zum Übergang in die Kriegsmarine 1935. Eleganter Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Hutkrempe umlaufend mit schwarzem Seidenripsband. Auf der linken Seite mit schwarz/weiß/roter gefälteter Seidenkokarde, Goldagraffe und Marineknopf (die Reichsadler-Kokarde der Weimarer Republik wurde nach 1933 nicht mehr getragen). Innen helles Schweißleder, weißes Seidenfutter, Größe 57. Nur leicht getragen in sehr gutem Zustand. Komplett mit dem original Hutkoffer. 
Ab 1935 mit der Umbenennung in Kriegsmarine wurde der Marineknopf gegen den vergoldeten Knopf mit Hoheitsadler ausgewechselt.
489777
950,00

Sachsen Helm für Offiziere im Garde-Reiter-Regiment

Dresden, um 1912/14. Die Helmglocke in besonders leichter Ausführung aus Tombak vergoldet, komplett mit allen Beschlägen. Großer versilberter Helmstern mit vergoldetem Wappen, gewölbte vergoldete Schuppenketten an Kleeblättern und Schrauben, beide Kokarden. Ausführung mit hoher gekehlter Dienstspitze, vergoldet. Innen mit braunem Schweißleder mit rotbraunem Seidenfutter. Der Vorderschirm mit braunem Leder, der Nackenschirm mit hellgrünem Samt gefüttert. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
Der Helm für die Schweren sächsischen Reiter wurde nach dem Vorbild der preußischen Kürassier-Helme 1876 eingeführt. Der gleiche Helm wurde auch im Sächsischen Karabinier-Regiment (2. Schweres Regiment) getragen.
488499
13.500,00

Württemberg Schirmmütze für Offiziere Infanterie aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71

Eigentumsstück um 1870. Hohe, tellerförmige Schirmmütze aus dunkelblauem, fast schwarzem Stoff mit rotem Bund und dickem rotem Vorstoß, mit kurzem schwarz lackierten Schirm, vorne die württembergische Landeskokarde. Innen mit schwarz lackiertem Lederschweißband und violettem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Fr. Enslin ... Stuttgart. Größe ca. 53. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.

In Stuttgart waren ab 1859 das Grenadier-Regiment Königin Olga Königreich Württemberg (1. Württembergisches) Nr. 119 und ab 1866 das Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich, König von Preußen Königreich Württemberg (7. Württembergisches) Nr. 125 stationiert. Beide Regimenter nahmen an der Schlacht von Sedan und an der Belagerung von Paris teil.


482676
600,00

Königreich Hannover Supraweste für Mannschaften Garde du Corps um 1860

mit beidseitigem Bruststern des St. Georg Ordens, rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, aufgelegter Bruststern mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, seitlich mit Haken zum verschließen, innen helles Leinenfutter, im farbfrischen leicht getragenen Zustand.

Diese Supraweste stammt aus der Waffenkammer der Wache des Königs von Hannover. Insgesamt gab es ca. 20 Westen für Mannschaften und 3 für Offiziere, die im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert wurden.
476337
1.500,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für einen Polizeibeamten

Um 1900. Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit schwarzem Samtbund und grünen Vorstößen, vorne die sächsische Landeskokarde, kurzer schwarz lackierter Schirm. Innen mit schwarzem Lederschweißband und beigem Wachstuchfutter, das Schweißband mit kleinem Etikett mit der handschriftlichen Größe «56». Zustand 2.
475864
350,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatz-Pickelhaube aus Eisenblech für Mannschaften im Infanterie-Regiment Herzog Ferdinand von Braunschweig (8. Westfälisches) Nr. 57

Friedensstandort Wesel. Kammerstück 1915. Die Helmglocke aus schwarz lackiertem Eisenblech, komplett mit allen Beschlägen in Messingausführung in vereinfachter Ausführung. Der Helmadler mit einer Haltelasche befestigt, der Teller mit angedeuteten Nieten, original Ledersturmriemen an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, die Glocke mit einer Filzhaube ausgekleidet, im Vorderschirm die Truppenzugehörigkeit «No. 57 1915». Größe 58. Die Spitze alt beschädigt und gelötet. Zustand 2.
460051
1.550,00

Bayern Raupenhelm Modell 1861 für Mannschaften in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

In der Trageweise um 1861. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorne als Emblem der Stern mit der Chiffre «♔M» auf dem ovalen Stern für die Landwehr-Regimenter (M= Maximilian II. Joseph, †1864), Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, der Nackenschirm gestempelt «1861». Größe ca. 54. Zustand 2.

Sehr selten! Von dem Helm Modell 1861 wurden nur wenige Exemplare hergestellt und der Helm gelangte auch nur langsam zur Truppe. Nach 1868 erhielten die vorhandenen Helme statt Schuppenketten Lederriemen wie der Helm Modell 1868 und neue Embleme, da in der Zwischenzeit auch Maximilian II. verstorben war.
449140
1.850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

um 1917. Originale Lackierung zu ca. 75% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechring, die Füllungen vorhanden, die Lederzungen bei zwei Kissen beschädigt. Kein Hersteller erkennbar. Mit dem original Kinnriemen. Zustand 2.


448316
1.650,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917. Bis in die Zeit der Wehrmacht weitergetragen. Originale olivgrüne Lackierung zu ca. 75% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, zwei der drei Kissen noch mit Füllung, das vordere Kissen stärker berieben und ohne Füllung, die hinteren beiden Kissen in der Zeit des 1. Weltkrieges bzw. der Reichswehrzeit mal getauscht, dabei auch die beiden Nieten auf der Vorderseite erneuert, die Niete auf der Rückseite mit einer Wehrmachtsniete erneuert. Im Nackenbereich der Trägername «F. Klee», vorne gestempelt «63», kein Hersteller erkennbar. Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
447993
1.350,00

Oldenburg Rock für den „Finanzrath Buchholz“

Fertigung aus dem Jahr1893. Eleganter dunkelblau-schwarzer Gehrock mit rotem Stehkragen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen aufwändige Gold- und Silberstickereien, eine Reihe mit sieben vergoldeten Knöpfen mit dem oldenburgischen Wappen. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich mit Etikett des Schneiders „Meentzen & Fassbender Bremen“, in der Brusttasche das Etikett “ Meentzen & Fassbender, Bremen Herr Finanzrath Buchholz … 1893“.
Nur leicht getragen, zwei kleine Mottenlöcher. Zustand 2.
Sehr selten.
445896
1.200,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere der Landwehr-Infanterie

Um 1880. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Vorne das Emblem für den Reserve- bzw. Landwehr-Offizier, ein Stern mit der gekrönten Chiffre "L". Schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit der Kokarde Krone "L". Große originale Bärenfellraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 55. Zustand 2
443628
2.400,00

Preußen Pickelhaube Pickelhaube für einen berittenen Beamten im einfachen Dienst der Land-Gendarmerie

Kammerstück um 1900. Schwerer Lederhelm in der Ausführung ähnlich wie für die Garde-Infanterie-Regimenter, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorn der Gardeadler mit aufgelegtem silbernem Gardestern. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Teller mit Dienstspitze. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke gestempelt "2E", darüber nicht leserlicher Stempel. Größe 54. Zustand 2.


439982
1.750,00

Württemberg Pickelhaube für Offiziere im Grenadier-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 119

Standort Stuttgart, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten. Silberner Kreuzblattbeschlag mit abnehmbarer Spitze, vergoldete Sternschrauben. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißleder und grünes Ripsfutter. Der Vorderschirm innen grün gefüttert, der Nackenschirm rot.Größe 53. Getragener Helm mit Alterungsspuren. Zustand 2-.
432831
2.100,00

Preußen 1. Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften der Garde-Infanterie

Kammerstück 1915. Lange weiße Hose mit Zinkknopf. Innen mit Kammerstempel "K.B.A.G. 1915." (= Königliches Bekleidungsamt Garde). Fleckig, Zustand 2-.
412431
450,00

Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Um 1900. Hohe blaue Schirmmütze mit rotem Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißband, beinfarbenes Seidenfutter. Größe 54. In gutem Zustand. Zustand 2.
379334
400,00

Kaiserliche Marine großes Gala-Uniform Ensemble für einen Marine-Oberbaurat und Hafenbaudirektor

um 1910. Eleganter dunkelblauer Gala-Rock in allerfeinster Qualität. Der Kragen mit breiter umlaufender Silberlitze, die Brust- und Ärmelaufschläge in schwarzem Samttuch, mit umlaufenden Silberlitzen. Komplett mit den Epauletten mit schwarzem Samtfeldern, silbernen Auflagen, breite silberne Kantillen. Die Epauletten nach der Umstellung der Marinebeamten in den Soldatenstatus vorschriftsmäßig mit silbernen Rangsternen. Komplett mit den Passanten auf schwarzer Samtunterlage und silbernen Schulterknöpfen. Auf der rechten Epaulette fehlt leider die umlaufende silberne Einfassung des Mondes. Auf den Ärmeln mit den silbernen Ranglitzen auf schwarzer Samtunterlage als Marine-Oberbaurat (im Range eines Kapitän zur See). Alle Knöpfe in feiner versilberter Ausführung mit dem gekrönten Anker. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Kaiserliche Zweispitz für Marine-Oberbaurat um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links mit silberner Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberten Marineknopf. Innen mit hellem Lederschweißband mit weißem Seidenfutter, innen mit Hersteller "L.H. Berger, Collani & Cie. Hoflieferanten Berlin, Lindenstr. 25". Leicht getragen, Zustand 2.
Das gesamte Ensemble ist nur leicht getragen, in wunderschönem Zustand. Nur ganz selten zu finden.

351050
4.500,00

Erster Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück. Lange Hose aus weißer Baumwolle, innen mit Abnahmestempel "BAII 1907" (Stettin) . Getragen, Taillenumfang 56 cm, Länge 115 cm, Zustand 2-.
315246
250,00

Preußen Einzel Epaulette für Mannschaften im Königs-Ulanen-Regiment Nr. 13

Standort Hannover, um 1900. Große Ausführung. Leicht getragen. Zustand 2.
524423
180,00

Deutsches Reich 1871-1918 Kolonien Deutsch-Südwestafrika Waffenrock für einen Unteroffizier der Schutztruppe

Kammerstück 1906. Der Waffenrock aus hellgrauem Tuch mit blauem Umlegekragen, blauen Vorstößen und Ärmelaufschlägen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen jeweils die weißen Gardelitzen mit roten Durchzügen und die silberne Unteroffizierstresse, vernickelte Knöpfe mit der Kaiserkrone, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterschnüre mit den schwarze und roten Durchzügen auf blauer Tuchunterlage, auf der linken Brust zwei Schlaufen für Ehrenzeichen. Innen mit weißem Leinenfutter mit dem Kammerstempel «K.A. 1906»b und verblichenen Stempeln des Herstellers. Leichte Mottenspuren und kleine Mottenlöchlein. Die sechs Knöpfe an den Schoßtaschenleisten auf der Rückseite fehlen! Zustand 2.
523921
7.500,00

Preußen Ulanka für einen Unteroffizier im 1. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Die Ulanka aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen, Vorstößen und "polnischen" Ärmelaufschlägen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die weißen Gardelitzen mit roten Durchzügen, vernickelte Knöpfe, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Unteroffizierslitze, auf den Schultern die Epauletten für Mannschaften und Unteroffiziere, Knöpfe der 5. Eskadron, komplett mit der Paraderabatte, diese aufgenäht (!). Innen mit schwarzem Seidenfutter. Wenige kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
523665
1.950,00

Preußen Ulanka für den Rittmeister «Graf v. Merveld» im 3. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin, datiert 1906. Die Ulanka aus dunkelblauem Stoff mit gelbem Stehkragen, Vorstößen und gelben "polnischen" Ärmelaufschlägen, vernickelte Knöpfe, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit silbernen Gardelitzen, die Passanten in Gelb mit silberner Litze mit schwarzen Durchzügen, aufgeschlauft die Schulterstücke für den Rittmeister in dem Regiment. Innen mit schwarzen Seidenfutter, in der Brusttasche das Schneideretikett «A. Berger Jun. Kgl.& Kgl. Prinzl. Hoflieferant Potsdam, ...   4.X.06 Graf v. Merveld». Sehr schön erhalten. Zustand 2+. 
523637
2.500,00

Hessen-Darmstadt Waffenrock für Mannschaften im Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherzoglich Hessisches) Nr. 24

Standort Darmstadt. Eigentumsstück um 1910. Dunkelgrüner Rock mit weißem Stehkragen, Vorstößen und weißen "schwedischen" Ärmelaufschlägen, eine Reihe von acht vernickelten Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit in rot aufgestickter Chiffre «♔NII». Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2. Sehr selten.
523631
1.650,00

Preußen 1. Weltkrieg Attila feldgrau M1910 für einen Leutnant im 2. Westfälischen Husarenregiment Nr. 11

Heimatstandort Krefeld. In der Trageweise um 1917/18 (!). Die Attila im Schnitt nach der Interimsattila mit Umlegekragen, aus feinerem feldgrauen Stoff mit der Verschnürung aus grauer, schwarz durchwirkter Plattschnur und ebenso umsponnenen Knebeln und Rosetten, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke mit den erst 1917 (!) eingeführten metallen Auflagen «♔♔K». Auf der linken Brust mit drei Schlaufen für Orden und Ehrenzeichen und einer vernähten Lochung für einen verschraubten Orden wie das Eiserne Kreuz 1914 1. Klasse. Innen mit schwarzen Seidenfutter. Sehr schön erhalten. Zustand 2+.
523565
5.500,00

Königreich Sachsen Paradeschärpe für Offiziere der Husaren-Regimenter 18, 19 und 20

Um 1900. Silbergeflecht mit grünen Durchzügen, komplett. Nur minimal getragen in sehr gutem Zustand.

Extrem selten !
524196
1.500,00

Hessen-Darmstadt Waffenrock für Mannschaften im Garde-Dragoner-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 23

Standort Darmstadt. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus dunkelgrünem Stoff mit rotem Stehkragen, Vorstößen und Ärmelaufschlägen, am Kargen und den Aufschlägen die weißen Gardelitzen mit rotem Durchzug, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die roten Klappen mit in weiß aufgestickter Chiffre «♔L». Innen mit schwarzem Tuchfutter. Sehr schön erhalten. Nur an den Ärmelaufschläge ein paar kleine Mottenlöchlein. Zustand 2+.
Nur ganz selten zu finden.
523854
1.650,00

Preußen Überrock für einen Rittmeister im 3. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin, um 1910. Der Überrock aus dunkelblauem Stoff mit gelbem Stehkragen, gelb gefütterten Brustklappen und gelben Vorstößen an den Ärmelaufschlägen, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Rittmeister in dem Regiment. Das Futter innen fehlt (!), diverse kleine Mottenlöchlein. Zustand 2-3.
523649
650,00

Preußen Ulanka für einen Rittmeister im 1. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1900. Die Ulanka aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen mit silbern gestickten Gardelitzen, rote „polnische“ Ärmelaufschläge mit Gardelitzen, vernickelte Knöpfe, komplett mit der weißen Paraderabatte, auf den Schultern die Epauletten für den Leutnant in dem Regiment. Auf der Paraderabatte drei und auf der linken Brustklappe vier Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Hervorragend erhalten. Zustand 2++. 
523463
4.500,00

Königreich Sachsen 1. Weltkrieg Attila für einen Einjährig Freiwilligen im Königlich Sächsischen 2. Husaren-Regiment Nr. 19

Heimatstandort Grimma, Eigentumsstück in Friedensqualität von 1916 (!). Blaue Attila mit weißer Verschnürung und silbernen Knebel und Rosetten, auf den Schultern die weißen Schnüre für Mannschaften mit der grün-weißen Schnur für den Einjährig Freiwilligen, Knöpfe der 3. Kompanie. Innen mit feinem schwarzem Futter, eine Sonderanfertigung mit einer Extratasche auf der rechten Seite, in der Brusttasche Etikett des Schneiders «G. E. Döring, Leipzig Hofschneidermstr. No. 1172 1916 Herr. Einj. Schnorr 19. Hus. R.». Zustand 2.
522492
1.250,00

Preußen 1. Weltkrieg Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere Infanterie

Um 1914/15. Die Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit aufgedrucktem "Eisernen Kreuz 1914" und Trägeretikett «Gehrke». Größe ca. 55. Getragen, zwei Mottenlöcher. Zustand 2.
524542
350,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Offizier des Beurlaubtenstandes (Reserveoffizier)

Um 1910. Eleganter Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, rechts mit goldener Agraffe, Reichskokarde aus Seide und vergoldetem Knopf für Reserveoffiziere, Anker mit der Kaiserkrone, darauf das kleine versilberte Kreuz. Innen mit hellem Schweißleder und weißem Seidenfutter. Größe ca. 58. Leicht getragen. Im originalen Koffer. Zustand 2.

524229
850,00

Weimarer Republik Preußen Tschako für einen Offizier der Landespolizei 

Um 1925. Schwarz lackierter Ledertschako mit schwarzem Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der hochgewölbte silberne Stern mit dem "fliegenden preußischen Adler", schwarz emailliert, versilberte Schuppenkette an Rosetten, silbernes Feldzeichen für Offiziere mit schwarzer Samtfüllung. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, der Korpus innen mit der handschriftlichen Größe «55½». Der Tuchbezug auf der Rückseite mit einem Mottenschaden. Zustand 2.
524225
1.650,00

Preußen 1. Weltkrieg Schirmmütze feldgrau in "federleichter" Ausführung für Offiziere im Dragoner-Regiment Nr. 4

Heimatstandort Lüben. Eigentumsstück um 1915/16. Elegante, hohe und "extra leichte" Schirmmütze aus feldgrauem Stoff mit gelbem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit weichem, filzartigen Schweißband, Ausführung ohne Futter!. Die gelbe Farbgebung etwas verblasst. Schön erhalten. Zustand 2. 

Die Schirmmütze wurde so auch von den Dragoner-Regimentern Nr. 8, 16 und 21, dem 3. Garde-Ulanen-Regiment und den Ulanen-Regimentern Nr. 11 und 15 getragen. 
524200
750,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im Colbergschen Grenadier-Regiment Graf Gneisenau (2. Pommersches) Nr. 9

Standort Stettin-Stargard. Kammerstück 1911. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der "neue" Grenadieradler mit geprägtem Bandeau "Colberg 1807", Nackenschiene mit Belüftungsschieber. Der Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen gelaschtes Lederfutter, im Nackenschirm mit schönem Kammerstempel «1 B 1911 CGR 9». Größe ca. 54. Die Glocke mit einem alt repariertem Riss hinten rechts. Getragen, Zustand 2-.
523148
1.950,00

Preußen Helmkoffer für eine Pickelhaube Offiziere 

Um 1910. Große Ausführung, passend für eine Pickelhaube mit Paradebusch oder mit Schirmmütze bzw. für einen Kürassierhelm. Höhe ca. 36.5 cm. Innen mit gelbem Stoff gefüttert. Alle Riemen erhalten (!!). Zustand 2

Einer ganz wenigen unbeschädigten Helmkoffer, normalerweise sind die Lederriemen immer irgendwo abgerissen.
523057
250,00

Preußen Helmkoffer für eine Pickelhaube Offiziere 

Um 1910. Höhe ca. 26.5 cm. Innen mit gelbem Stoff gefüttert, dieser fleckig Alle Riemen erhalten (!!). Der Lack mit diversen Bestoßungen. Zustand 2

Normalerweise sind die Lederriemen immer irgendwo abgerissen.
523061
200,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatz Tschapka Modell 1915 für einen Offizier im Ulanen-Regiment Großherzog Friedrich von Baden (Rheinisches) Nr. 7

Heimatstandort Saarbrücken, um 1915. Umbau einer Ersatz-Fertigung in der typischen Ausführung für Mannschaften aus feldgrauem Filz, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der silberne Gardeadler ohne Gardestern, feldgrau getönt, in der Ausführung für Offiziere, eingeführt 1913. Original Ledersturmriemen an Knopf 91 mit feldgrauen Beschlägen aus Eisen, rechts mit Reichskokarde für Offiziere. Der Vorderschirm aus Filz mit entfernter Schiene. Der Deckel ebenfalls aus Filz, komplett mit dem original Knebel für die Fangschnur, preußisches Feldzeichen für Offiziere, als Ersatzfertigung (ehem. Seebataillon). Innen mit schwarzem gelaschten Lederfutter. Innen noch die alten Löcher für den Linienadler, aber Werk, daneben die alten Doppellöcher für den besonderen Adler des Regiments. Größe ca.  55. Leicht getragen, Zustand 2.

Eine extrem seltene Ausführung eines Offiziers, der seine feldgraue Ersatz-Tschapka unbedingt in Offiziersausführung tragen wollte. Eine echte Rarität, uns ist kein weiteres Stück bekannt.
523047
3.800,00

Preußen Koller für einen Unteroffizier im Garde-Kürassier-Regiment

Standort Berlin. Kammerstück um 1910. Der Koller aus schwerem weißen Kirseytuch, komplett mit allen Effekten. Die Knopfleiste, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit der blau/weiß/blauen Kollerborte, blaue Vorstöße, auf dem Kragen und den Ärmelaufschlägen mit weißer Gardelitze mit blauen Mittelstreifen, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterklappen für das Regiment, um den Kragen und die Aufschläge die Tresse für den Unteroffizier. Innen mit weißem Leinenfutter, diverse geschwärzte Stempel. Etwas fleckig. Zustand 2.
522969
3.500,00

Kaiserliche Marine kurze Paradejacke für einen Spielmann/Hoboisten und Obermatrosen

Kammerstück 1913. Die Jacke aus dunkelblauem Stoff mit Messing-Anker-Knöpfen, komplett mit der Knebelkette, die beiden Ärmel mit den beiden gelben Winkeln für Spielleute, am linken Ärmel der gelbe Winkel für den Obermatrosen. Innen mit schwarzem Futter mit Kammerstempel «B.A.W. 24 9. 13 3 M». Zustand 2.
522544
750,00

Preußen Koller für einen Sergeant im Kürassier-Regiment von Seydlitz (Magdeburgisches) Nr. 7

Heimatstandort Quedlinburg/Halberstadt. Eigentumsstück um 1910. Tuch aus schwerem Kirsey mit gelben Vorstößen, gelbem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, an den Knopfleisten, dem Kragen und den Ärmelaufschlägen mit der weiß-gelben Kollerborte, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit den gelben Vorstößen, Knöpfe der 4. Eskadron, am Stehkragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Litze für Unteroffiziere, am Kragen die großen neusilbernen Wappenknöpfe für den Sergeant. Innen mit weißem Leinenfutter. Sehr schön erhalten, ein paar kleine Mottenspuren. Zustand 2+. 

522354
3.500,00

Preußen Attila für einen Gefreiten im Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3

Standort Rathenow. Eigentumstück, um 1910. Die Attila aus rotem Stoff mit weißer Verschnürung, neusilberne bzw. versilberte Knebel und Rosetten, auf den Schultern die weißen Schnüre für Mannschaften und Unteroffiziere, Knöpfe der 4. Eskadron, am Kragen die kleinen Wappenknöpfe für den Gefreiten, auf dem rechten Ärmel der Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit roten Seidenfutter. Nur leicht getragen. Zustand 2. 
522153
1.200,00

Bayern Waffenrock für einen Unteroffizier im 3. Infanterie-Regiment "Prinz Karl von Bayern"

Standort Augsburg. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus blauem Stoff mit rotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Patten, die Patten mit weißen Vorstößen, Tombak-Knöpfe, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit der goldenen Unteroffiziers-Tresse, auf den Schultern vernäht die roten Schulterklappen mit in gelb aufgestickter Chiffre «IRPK3», Knöpfe der 9. Kompanie. Innen mit rotem und blauen Seidenfutter. Zustand 2.
520246
550,00

Baden Tellermütze Feuerwehr

Um 1900. Tellermütze aus schwarzem Stoff mit purpurroten Vorstößen, vorne aufgelegt das Symbol mit Helm, Axt und Beil. Innen mit braunem Wachstuch mit Hersteller "W. Häussner Bühl". Größe 56. Kein Schweißband. Zustand 2.
433216
120,00

Preußen Ulanka für Mannschaften im 3. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblaues Tuch mit gelbem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen, Kragen und Ärmelaufschläge mit weiß-gelben Gardelitzen, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern die Epauletten für Mannschaften für dieses Regiment, Knöpfe der 2. Eskadron. Am rechten Ärmel die beiden Winkel für zweimalig gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
523852
1.250,00

Preußen Attila für einen Wachtmeister im Leibgarde-Husaren-Regiment

Standort Potsdam. Kammerstück, datiert 1888. Die Attila aus hochrotem Stoff mit gelber Verschnürung, vergoldete Rosetten und Knebel, am Kragen und den Ärmeln die gelben Gardelitzen mit dem roten Durchzug, auf den Schultern die Schnüre für Mannschaften und Unteroffiziere, Knöpfe der 2. Eskadron, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die goldenen Unteroffizierslitzen, für den Feldwebel über der Unteroffizierslitze am Ärmel eine zweite gleichbreite Litze und die großen Wappen-Knöpfe am Kragen, auf der linken Brust zwei Schlaufen für Auszeichnungen. Innen mit weißem Leinenstoff und feinerem roten Stoff, im Schulterbereich Trägeretikett und Stempel «1888 I». Die Attila etwas fleckig, das Futter am Saum mit zwei alten Reparaturen. Zustand 2.



523806
1.500,00

Preußen Koller Modell 1905 für den Gefreiten und Einjährig Freiwilligen «Schmidt» im Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 2

Standort Langensalza. Kammerstück 1905. Der Koller aus feldgrauem Tuch in der besonderen graugrünen Farbe der Jäger zu Pferde mit dunkelgrünem Stehkragen, Vorstößen und Ärmelaufschlägen, an der Brustleiste, dem Kragen und den Ärmelaufschlägen die hellgrüne Kollerborte mit roten Vorstößen und dem rotem Durchzug mit gelben Vorstößen, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern die Schulterklappen für das 2. Regiment mit Knöpfen der 5. Eskadron, am Kragen die Gefreitenknöpfe. Innen mit weißem und grünem Leinenfutter mit dem Hersteller (verblichen) und den Kammerstempeln «B.A.XI.», «J.z.Pf. 2 5.E 05 05 III», «J.z.Pf. 2 ...» und «E.Fr.», im Schulterbereich Trägeretikett Einjährig-Freiwilliger Schmidt 5. Eskadron Jäger-Rgt. zu Pferde Nr. 2», darunter der Stempel vom «Kostümfundus Kassel». Zustand 2.

Die Uniform gelangte nach seiner aktiven Dienstzeit in den „Kostümfundus Kassel“. Das Schloss in Kassel diente der kaiserlichen Familie von 1891 bis 1918 als Sommerresidenz. Auf Betreiben Kaiser Wilhelms II. entstand dort 1909 das neue „Hoftheater“ in Kassel, dessen Fundus mit Uniformen, Ausrüstung, Waffen und Requisiten aus dem „Zeughaus Berlin“ sowie mit Gegenständen aus dem persönlichen Besitz des Kaisers ausgestattet wurde. Auch während des Krieges verbrachte der Kaiser viel Zeit in Kassel. Mit über 180.000 Stücken war dies wohl die größte Uniformsammlung Deutschlands. 1965 wurde der Fundus aufgelöst und an Händler und Privatpersonen verkauft.
523771
4.500,00

Preußen Ulanka für einen Unteroffizier im 2. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblaue Ulanka mit roten Vorstößen, Stehkragen und "polnischen" Ärmelaufschlägen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die gelben Gardelitzen mit roten Durchzügen, zwei Reihen von je sechs plus einem Tombak-Knopf, auf den Schultern die roten Passanten und die Epauletten für Mannschaften und Unteroffiziere für das Regiment, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die goldene Unteroffzierstresse. Mit der roten Parade-Rabatte. Innen mit feinem schwarzem Futter. Getragen. Zustand 2.
523692
1.350,00

Oldenburg Waffenrock für einen Gefreiten im Dragoner-Regiment Nr. 19

Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus kornblumenblauen Stoff mit schwarzem Vorstößen, schwarzem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, eine Reihe von acht vernickelten Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit der in rot aufgestickten Chiffre «♔A», Knöpfe der 4. Eskadron, am Stehkragen die Knöpfe für den Gefreiten, auf dem rechtem Ärmel der Winkel für gutes Lanzenfechten, auf der linken Brust zwei Schlaufen für Ehrenzeichen. Innen mit türkisblauem Futter. Leicht getragen. Zustand 2.
Nur selten zu finden.
523676
1.650,00

Preußen Dolman/Pelz für Mannschaften im Leib-Garde-Husaren-Regiment, 2. Eskadron

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Dolman mit schwarzem Pelzbesatz, gelbe Verschnürung, vergoldete Knebel und Rosetten, an den Ärmeln die besonderen Litzen für das Regiment. Innen mit grauem Futter. Zustand 2.



522536
1.900,00

Freistaat Baden Pickelhaube für Feuerwehr Mann im einfachen Dienst

um 1920. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Als Helmemblem der ungekrönte badische Greif, Schwarzer Ledersturmrien an Knopf 91, seitlich mit beiden Kokarden. Kleines  Kreuzblatt mit Kugelspitze. Innen mit geaschtem Lederfutter, Größe 55 1/2. Leicht getragen, Zustand 2.

517994
1.350,00

Preußen 1. Weltkrieg Helm Modell 1915 feldgrau für eine Stabsordonanz im III. Armeekorps

(Bezirk Brandenburg, der Stab im Frieden mit Sitz in Berlin). Späte Fertigung von 1916 (!). Der Helm in der Form wie für Jäger zu Pferde aus leichtem Stahlblech, die Oberfläche brüniert, die Beschläge in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der große Adler wie für die Kürassier-Regimenter, Ledersturmriemen an Knopf 91, die beiden Kokarden in der großen Ausführung wie für Kürassiere. Die Spitze mit Bajonettverschluss, abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, die Glocke innen schwarz lackiert, der Vorderschirm grün lackiert, die Hinterschirmschiene mit der Größe «56», in der Glocke der Hersteller «Gbr. Israel 1916», der Nackenschirm mit dem Stempel des Armeekorps «III», der Stempel schwer lesbar. Zustand 2.

Ein besonders Stück, welches wir erstmalig in über 35 Jahren am Markt anbieten können! Allen Truppenbefehlshabern von Brigadekommandeur aufwärts wurde eine berittene Ordonnanz von der Kavallerie oder Feldartillerie zugeteilt. Die Stabsordonanzen trugen den Helm und den Koller der Jäger zu Pferde, im Gardekorps wurde am Helm der Gardestern getragen, bei den übrigen der Adler bzw. bei nicht preußischen Korps das entsprechende Landeswappen.
517628
3.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment

Um 1880, weiter getragen bis 1897. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Flache Schuppenketten, an Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Mannschaftsausführung. Die Spitze nicht abnehmbar, die Nackenschiene noch ohne Lüftungsschieber. Innen gelaschtes Lederfutter. Größe 54. Getragen, Zustand 2.
516888
1.200,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im Garde-Jäger-Bataillon

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Dunkelgrüner Rock mit geschlitztem Schoß, rote schwedische Aufschläge und Kragen mit gelben Litzen, rote Vorstöße, rote Schulterklappen ohne Auflagen, Schulterknöpfe der 4. Kompanie. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.



516775
1.200,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier der Feuerwehr

Um 1900. Hohe Schirmmütze aus blauem Stoff mit karmesinroten Vorstößen und blauem Mützenbund, vorne die preußische  Kokarde für Offiziere, darüber der gekrönte preußische Beamtenschild,  schwarzer Mützenschirm aus Vulkanfiber. Innen mit braunem Lederschweißband und dunkelblaues Futter mit Herstelleretikett. Größe ca. 55. Leicht getragen. Zustand 2.
Nur selten zu finden.
516524
450,00

Preußen Pickelhaube für einen Wachtmeister der Berliner Schutzmannschaft

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Das Helmemblem mit dem gekrönten Jubiläumsbandeau «1848 In Treue Fest 1898» (getragen von 1898 bis 1918). Flache Schuppenketten an Durchsteckrosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Getragen, Zustand 2.
515737
1.350,00

Württemberg Tschapka für Offiziere im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm/Wiblingen, um 1914. Elegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das fein gearbeitete, versilberte württembergische Wappen mit der Devise «Furchtlos und Treu». Vergoldete gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Vollständig mit der roten Paraderabatte, dem Feldzeichen, dem Paradebusch aus Büffelhaar und der Fangschnur. Innen mit hellem Lederschweißband und Seidenfutter.Getragenes Stück in gutem Zustand, die rote Paraderabatte und die Fangschnur für Offiziere sind sehr detailgetreue Nachfertigungen nach 1945.
515018
4.300,00

Preußen Tschako für Mannschaften im Jäger-Bataillon Graf Yorck von Wartenburg (Ostpreußisches) Nr. 1

Eigentumsstück um 1910. Standort Ortelsburg. Der Tschako aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der heraldische Adler mit der Chiffre «FWR» im Medaillon und der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland». Originaler Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Vollständig mit dem Feldzeichen und dem schwarzen Paradebusch aus Pferdehaar. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenripsfutter. Größe ca. 53. Unberührt, in sehr schönem Erhaltungszustand. Zustand 2+.
512529
2.500,00

Königreich Bayern Tschapka Modell 1864/73 für Mannschaften Ulanen

Um 1864, 1873 aptiert. Die Tschapka aus schwarz lackiertem Leder und karmesinrotem Tuch auf Peddigrohr, vorne als Emblem die Chiffre «♔L», silberne Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, der Verschluss der Schuppenketten vorne mit der Lochung für die Aufhängung an dem kleinen mit einem Löwenkopf verzierten Haken unterhalb des Deckels (dieser 1873 vorschriftsmäßig entfernt; in diesem Jahr wurde die Fangschnur eingeführt und der Löwenkopfhaken von der vorderen Unterseite auf den Deckel verlegt; dieser fehlt bei diesem Exemplar (!) ). Am Deckel eingesteckt der Busch aus weißem Pferdehaar mit der weiß-blauen Kokarde (dieser ab 1864 vorschriftsmäßig, nach 1873 nur noch zur Parade getragen da für den Dienst das neu eingeführte Feldzeichen getragen wurde). Am Vorderschirm die 1873 eingeführte Neusilberschiene angebracht. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.

Ein sehr interessantes und seltenes Stück!
509589
2.650,00

Königreich Sachsen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment König Albert Nr. 18

Standort Großenhain, um 1912. Elegante Pelzmütze aus Opossum-Fell, vollständig mit allen Beschlägen. Vorderseitig der goldene Stern mit aufgelegtem silbernen sächsischen Wappen. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit ponceaurotem Kolpak, gerollter Fangschnur und Feldzeichen. Innen helles Lederschweißband und hellblaues Seidenfutter. Größe ca. 55. Der Kolpak mit einigen leichten Mottenspuren. Insgesamt guter Erhaltungszustand, Zustand 2.
509497
7.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1865 für einen Offizier im 3. Jäger-Bataillon aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Standort Goslar. Um 1866. Flacher, nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, von einer zweiten Stoffbahn überdeckt die beiden Ventilationssiebe, der Deckel, die Randeinfassung und der vorne gerade Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Emblem das ovale Schild mit dem „springenden Pferd“ im Zentrum, umgeben vom Lorbeerkranz, oben die Königskrone, eingesteckt die Kokarde für das 3. Bataillon. Vollständig mit dem eingesteckten schwarzen Rosshaarbusch. Innen mit feinem gelaschtem Futter aus goldgeprägtem Saffianleder. Beiliegend ein zeitgenössisches Sammlungs-Etikett, wahrscheinlich aus der königlichen Sammlung Schloss Marienburg mit dem Aufschrift «Jäger-Offizier». Größe ca. 55. Ohne Kinnriemen. Der Korpus leicht verzogen, der Stoffbezug mit zwei Mottenlöchern. Ungereinigt. Zustand 2.

Äußerst selten, von musealer Bedeutung! 

Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg, die im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.

Getragen wurden solche Tschakos in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.




509337
4.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Ministerial-Direktor der Steuerverwaltung in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1916. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung, in bester Vorkriegsqualität (!!). Vorne der Reichsadler feuervergoldet mit aufpolierten Kanten, auf der Brust mit aufgelegtem Reichswappen in Silber ! Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung, links entgegen der Vorschrift die preußische Landeskokarde. Teller mit Sternschrauben, die feste kannelierte Dienstsitze mit Kugel. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «56», das Datum «29.7.16» sowie der Vermerk «Steuer [...] Reichs[...]. Nahezu ungetragen, in "Mint condition". Zustand 2++.

In dieser Qualität eine absolute Sensation !






509008
4.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich 

Um 1916/17. Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und braun/gelben Tarnfarben zu ca. 50% erhalten. Innen mit Resten der feldgrauen Originallackierung ab Werk, mit dem dreiteiligen Lederfutter am Lederring, die Füllungen erhalten. Der Ledersturmriemen für den Knopf 91 fehlt. Innen seitlich gestempelt «St. 66.» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz, Oberschlesien). Deutlich getragen, das Lederfutter eingefettet und etwas geschrumpft, jedoch noch vorhanden. Gesamtzustand 3.
507434
1.450,00

Hessen Schirmmütze für einen Gefreiten im Infanterie-Regiment Nr. 116

Um 1910. Die hohe Schirmmütze aus dunkelblauem Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, die Landeskokarde mit dem Landwehrkreuz, schwarzer Lacklederschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und honigfarbenem Tuch mit dem Hersteller «Theodor Schmidt Mützenmachermeister, Giessen Neue Bäue 6", mit Trägeretikett "Gefreiter Momberger 4. Kp. Inf.-Rgt. Kais. Wilh. (2. Großh. Hess.) Nr. 116.", mit Kammerstempel "E. U.", Zustand 2+.
503791
480,00

Hessen-Darmstadt 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Feldartillerie-Regiment Nr. 25

Heimatstandort Darmstadt, der Helm in der Trageweise nach dem 6.4.1915. Lederhelm in bester Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Das Helmemblem in feinster Qualität "frostig" vergoldet mit aufpolierten Kanten, darauf aufgelegt der silberne hochgewölbte Stern mit den gekreuzten Schwertern, das Zentrum fein emailliert, mit der Devise "Gott Ehre Vaterland". Kreuzblatt und Nackenschiene mit Kugelnieten, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde, links die besondere hessische Kokarde. Innen mit braunem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 55. Leicht getragen, kleine Lackabplatzungen. Zustand 2.

Ein äußerst seltener, unberührter und sehr schön erhaltener Helm!

Aus Anlass des 125jährigen Jubiläums erhielt das Feldartillerie-Regiment Nr. 25 am 6.4.1915 vom Großherzog von Hessen als Helmzier den Stern und die gekreuzten Schwerter. Getragen wurde dieser Helm aber nur von den Offizieren.

In 40 Jahren ist dies erst der 3. Helm, den wir anbieten können!


503788
15.000,00

Baden 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften Artillerie

Um 1915. Filzpickelhaube, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Ausführung mit Vorderschirm- und Nackenschiene. Vorne als Emblem der badische Greif, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm mit Namenseintrag. Größe 52. Zustand 2.
503642
1.850,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften in der Elsässischen Train-Abteilung Nr. 15

Standort Straßburg i.E., Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit hellblauem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen an den Brustleisten, Tombak-Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die hellblauen Schulterklappen mit der in rot eingestickten Einheitsnummer «15», rechts mit Knopf der 2. Kompanie. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
502872
750,00

Königlich Preußische Marine Dienstfrack, Hose, Epauletten und Dolch aus dem Nachlass von „Alfred von Pirch“

Um 1850/60. Der Frack aus dunkelblau-schwarzem Stoff mit den besonderen vergoldeten preußischen Marineknöpfen, an den Ärmeln die beiden goldenen Tressen mit den je drei Knöpfen für den Korvettenkapitän, auf den Schultern die silbernen Passanten mit schwarzen Durchzügen für die Epauletten. Auf der linken Brust mit vier Schlaufen für Orden und Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich leicht verschlissen. Dazu die Hose aus demselben dunkelblau-schwarzem Stoff, seitlich mit breiter goldener Tresse. Weiterhin die Epauletten mit goldenen Monden, Feldern und Kantillen und dem in Metallfaden gestickten unklaren Ankern und je zwei Rangsternen für den Leutnant zur See 1. Klasse (Capitain-Lieutenant), die silbernen Tressen mit schwarzen Durchzügen, die Unterlagen aus dunkelblau-schwarzem Stoff. Dazu auch der Marine-Dolch á la Mammeluk mit keilförmiger Klinge ohne Hohlkehle, gereinigt, ohne Herstellerzeichen oder sonstige Verzierung, vergoldetes Messinggefäß, mit Kette und gewaffeltem Griffstück aus echtem Elfenbein (CITES-Genehmigung anbei), Lederscheide mit drei Messingbeschlägen, das Mundblech graviert mit Anker und dem Namen "von Pirch", komplett mit Koppel und Trageriemen, dieser defekt, gebraucht, aber sonst gut erhalten. Zustand 2.

Der Frack, die Hose und die Epauletten befanden sich in einer bedeutenden Marinesammlung und stammen nach Auskunft des Sammlers aus dem Nachlass von „Alfred von Pirch“. Der Dolch kann dem Nachlass aufgrund der Gravur "v. Pirch" zugeordnet werden.

„Alfred von Pirch“ wird in der „Rang- und Quartier-Liste der Königl. Preußischen Armee für das Jahr 1849“ als „Lieutenant 1ster Kl.“ genannt. Vom 22. Oktober 1854 bis 12. Januar 1855 den Aviso „Salamander“. Aus dieser Zeit stammen die Epauletten und der Dolch. Der Frack stammt aus einem späteren Zeitpunkt seiner Karriere zwischen 1855 und 1860.

Anbei die CITES-Genehmigung für den Verkauf, Ein- und Ausfuhr nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, datiert 7.3.2023 für den Dolch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Salamander_(Schiff,_1851)


502852
10.500,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock Modell 1910 für einen Rittmeister im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Heimatstandort Dieuze. Eigentumsstück um 1915/16. Der Waffenrock aus feinem feldgrauem Kord komplett mit allen Komponenten. Der Umfallkragen, die Ärmelaufschläge und die Brustklappe für das Regiment mit roséfarbenen Vorstößen, die Seitentaschen wie bei Mannschaften mit einem Knopf verschlossen, zusätzlich mit zwei großen Brusttaschen, auf den Schultern eingenäht die feldgrauen Schulterstücke mit der Regimentsnummer «3» und roséfarbenen Tuchunterlagen, auf der linken Brust mit fünf Schlaufen für Orden und Ehrenzeichen. Innen mit braunem Seidenfutter. Zustand 2.

Laut Auskunft stammt der Waffenrock aus dem Nachlass Herzog Ludwigs Wilhelm in Bayern.
502530
5.500,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg leichter feldgrauer Waffenrock Modell 1910 für einen Rittmeister im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Heimatstandort Dieuze. Eigentumsstück um 1916/17. Der feldgraue Waffenrock in einer leichten Ausführung aus einem leinenartigen Stoff für den Sommer, komplett mit allen Komponenten. Der Umfallkragen, die Ärmelaufschläge und die Brustklappe für das Regiment mit roséfarbenen Vorstößen, die Seitentaschen wie bei Mannschaften mit einem Knopf verschlossen, die Ärmelaufschläge vorne mit extra Taschen z.B. für Karten, auf den Schultern eingenäht die 1916 eingeführten feldgrauen Schulterstücke für das Regiment mit grüner und roséfarbener Nebenfarbe. Innen mit zwei Brusttaschen, der Saum mit feinem blauen Futter. Zustand 2.

Ein sehr schönes Exemplar! In dieser Ausführung mit den Extra-Taschen am Ärmel, den doppelten Brusttaschen innen, den verschließbaren Seitentaschen und der insgesamt leichten Ausführung eine Sonderanfertigung für einen fronterfahrenen Offizier. 1916 nahmen die Eskadronen des Regiments an der Somme-Schlacht teil.

Laut Auskunft stammt der Waffenrock aus dem Nachlass Herzog Ludwigs Wilhelm in Bayern.
502519
5.500,00

Preußen Galarock für einen Staatsbeamten im Kriegsministerium im Rang eines Rats I. Klasse

Um 1900. Eleganter dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, der Kragen, die Ärmelaufschläge und die großen Taschenpatten mit reichen in Metallfaden ausgeführten silberfarbenen Stickereien, auf der linken Seite der Schlitz für den Degen, vorne acht „frostig“ versilberte Wappenknöpfe mit dem preußischen Adler, auf den Schultern Schlaufen und Knöpfe für die Befestigung der Schulterstücke. Innen mit hellgrauem Seidenfutter. Zustand 2.
499394
1.350,00

Mecklenburg-Schwerin Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Die Schirmmütze in Sattelform aus blauem Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und hellbraunem Wachstuchfutter. Größe ca. 54. Vorne am Deckel ein Mottenloch. Zustand 2.


498938
550,00

Preußen  Attila für einen Serganten im Thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12

Standort Torgau. Elegantes Eigentumsstück, um 1910. Der Attila in kornblumenblauem Tuch mit weißer Verschnürung und silbernen Knöpfen. Hoher Stehkragen mit umlaufender Unteroffizierslitze und Sergantenknöpfen, die Ärmelaufschläge ebenfalls mit breiter Unteroffizierslitze, die Schulterklappen mit der Reitschulschnur für die erfolgreiche Teilnahme am einjährigen Kursus an der Reitschule, auf dem rechten Arm 2 Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten.  Innen mit hellem Seidenfutter. Leicht getragen, sehr farbfrisch, Zustand 2.

496742
1.450,00
300,00

Pickelhaube für Offiziere der 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments von Hindersin (1. Pommersches) Nr. 2

Standorte Swinemünde/Emden. Eigentumsstück um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Wappenadler mit ovalem Brustschild mit der Chiffre «FWR» und Bandeau mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», darunter aufgelegt das Auszeichnungs-Bandeau «Colberg. 1807». Die Kugel abnehmbar. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «58». Die Naht des Helmes innen mit Leder verstärkt. Sehr schön erhaltener Helm! Zustand 2+.

Äußerst selten! Bei der gesamten Fußartillerie durften nur zwei Batterien ein Auszeichnungsband am Helm tragen. Es waren dies die 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments von Hindersin und die 4. Kompanie des Garde-Fußartillerie-Regiments.
492896
7.500,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. und II. Bataillon

Berlin, um 1910. Fertigung in Kammerqualität. Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Große, gewölbte Schuppenketten, auf dem original geweißten Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgesteckt. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter. Größe 58. Zustand 2.



492236
4.200,00

Kaiserliche Marine kurze weiße Weste aus dem Besitz von Stabsingenieur Dietrich Görke

Um 1914. Elegante weiße Weste aus Waffeltuch. Komplett mit Knopfreihe mit feuervergoldeten Marineknöpfen. Innen mit weißem Futter. Hinten auf der Innenseite vom Feststellriemen das Herstelleretikett "Hermann Holstein Kiel Wilhelmshaven". Getragenes Stück in gutem Zustand. Sehr selten.

Die Weste stammt aus dem Nachlass von Stabsingenieur Dietrich Görke, den wir komplett kaufen konnten. Anbei die Fotokopie, Zeitungsausschnitt vom 90. Geburtstag von Görke, bei der er seine alte Kaiserliche Marineuniform noch einmal trägt.
489793
650,00

Königreich Hannover Helm Modell 1862 für Offiziere der Reitenden Artillerie aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Die hohe Lederglocke mit großem Vorderschirm mit Messingeinfassung, oben aufgelegt vergoldetes Messingbandeau mit der Inschrift «Waterloo Goehrde», dieses vorn mittig gebrochen und alt repariert, um den Helm umlaufend schwarzes Samtband mit eingearbeiteten vergoldeten Kettchen, darüber rechts aufgelegt die gekrönte Chiffre «GRV» (König von Hannover 1851-1866), links eingearbeitet die Tülle mit dem weißen Stutz, von hinten über dem Kamm bis auf den Vorderschirm reichende schwarze Bärenfell-Raupe, die Schiene der großen Vorderschirms mittig gebrochen. Innen der Helm mit schwarzem Lederschweißband, ohne Futter, mit dem originalen Kinnriemen. Größe ca. 56. Zustand 2.

Ein seltenes und sehr gut erhaltenes Objekt von musealer Bedeutung! Mit Sicherheit einer der seltensten Helme der Hannoverschen Armee.

Der Helm wurde in der hannoverschen Armee 1862 eingeführt und nur bis 1866 getragen. Nachempfunden war er den Helmen der Reitenden Artillerie in der «King’s German Legion». Der Helm war exklusiv der Reitenden Artillerie vorbehalten, die 1866 aus nur zwei Batterien bestand und in Wunstorf stationiert war, insgesamt vielleicht 6 Offiziere . Das Bandeau verweist auf die Schlacht von Göhrde 1813 und Waterloo 1815, an denen hannoverische Kontingente teilnahmen. Die hannoversche Armee konnte 1866 noch einen taktischen Sieg bei Langensalza erringen, musste sich aber der preußischen Übermacht ergeben. Noch im selben Jahr wurde Hannover von Preußen annektiert. König Georg V. war in Exil geflohen und weigerte sich bis zum Schluss die Annexion anzuerkennen. 1867 erfolgte bereits die Neuordnung der hannoverschen Artillerie-Verbände. Die Reitende Artillerie ging im neugebildeten Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10 auf.
486365
7.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube Modell 1915 feldgrau für Mannschaften Infanterie

Kammerstück um 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Der originale Sturmriemen an Knopf 91. Beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonett-Verschluss. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke verblasster Stempel des Herstellers und Stempel «R.B.A. II» (R.B.A. = Reserve-Bekleidungsamt). Größe ca. 54. Zustand 2.
482953
1.100,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Reserveoffizier

Um 1910. Eleganter Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, links mit goldener Agraffe, Reichskokarde aus Seide und vergoldetem Knopf für Reserveoffiziere mit aufgelegtem silbernen Reservekreuz. Innen mit hellem Schweißleder und weißem Seidenfutter. Größe ca. 53. Das Seidenband mit kleinen Verschleißstellen. Zustand 2.

480899
700,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften im 14. Infanterie-Regiment Hartmann aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Standort Nürnberg. Kammerstück um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große plastische Helmemblem «♔L», daneben zwei alt verschlossene Löcher. Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, der Helm darunter außen und innen mit je einem Stück Leder nachträglich verstärkt. Oben die originale Wollraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Helmglocke Reste eines Trägeretiketts « ... Rosen ... 1. Kompanie 14. Infanterie-Regiment». Größe 59. Zustand 2.







470288
1.200,00

Baden Schirmmütze für Offiziere Infanterie

Um 1897. Flache Schirmmütze mit kurzem schwarz lackiertem Schirm aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Militair Effecten Fabrik Fr. Betsch Hoflieferant Karlsruhe ...». Größe ca. 55. Mit Mottenspuren. Zustand 2-.

In Karlsruhe war das Leib-Grenadier-Regt. 109 stationiert. 
467275
420,00

Königreich Bayern Helm Modell 1848 für einen Offizier der Bürgerwehr

Um 1850. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, gewölbte Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde, silbernes Kreuzblatt mit dem original schwarzen Paradebusch aus Pferdehaar, kurze Nackenschiene, diese gestempelt «W88». Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke handschriftlicher Eintrag «KL B.W.». Größe 58. Zustand 2.



460025
1.250,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Messejacke für den Leutnant zur See «Picht»

Um 1910. Elegante Messejacke, Tuch in feinster Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten, auf dem Ärmel die Rangstreifen als Leutnant zur See, darüber die vergoldeten Kaiserkronen, vergoldete Knöpfe mit dem gekrönten Anker, komplett mit der kleinen Knopfschließe mit Kettchen. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich das Namensetikett «Picht». Sehr schön erhalten, Zustand 2+.
453714
2.500,00

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Jäger-Bataillon aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde und der ergänzten grünen Huppe der Jäger-Bataillone, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, in der Glocke Reste eines Papieretiketts. Größe ca. 53. Leicht getragen und etwas gealtert, der linke Verschluss des Lüftungslochs unauffällig erneuert. Zustand 2.
446071
1.600,00

Königreich Sachsen Ulanka für die zukünftige Friedensuniform Model 1915 für Mannschaften im Königlich Sächsischen 2. Ulanen-Regiment Nr. 18

Kammerstück von 1916. Die Ulanka aus feldgrauem Stoff mit purpurrotem Kragen, Aufschlägen und Vorstößen, silberfarbene Knöpfe. Auf den Schultern vernäht die roten Schulterklappen mit den purpurroten Vorstößen und der in gelb aufgestickten Regimentsnummer "18". Innen mit olivfarbenem Tuchfutter. Im Schulterbereich mit sehr schönem Kammerstempel "BA XIX 16 20". Diverse Mottenschäden, am rechten Ärmel zwei alt gestopfte Löcher, am linken Ärmel ein alt genähter Riss. Zustand 3+.

Als Ulanka für die zukünftige Friedensuniform Model 1915 extrem selten! Erstmalig in unserem Angebot.
431753
4.500,00

Hessen-Darmstadt - Feuerwehrhelm

Um 1900. Schwarz lackierte Lederglocke mit Neusilberkamm. Vorne das Wappen mit Löwen und Wahlspruch "Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr". Lederner Kinnriemen an silbernen Rosetten, links die hessische Landeskokarde. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 57. Zustand 2.

 
431669
320,00

Reichswehr Paradehelm M 18

Um 1930, feldgraue Lackierung, Glocke aus Aluminium, innen mit Lederfutter und Kinnriemen, Kopfgröße ca. 60. Zustand 2.
430050
1.400,00

Weimarer Republik Uniform Bahnbetriebe 

um 1925, hellblauer Rock (Joppe). Schwarzer Stehkragen und schwarze Ärmelumschläge, hellblaue Gabardine, 2 verdeckte Brusttaschen und Hüfttaschen. Innen schwarzes Tuchfutter. Maße: Brustumfang ca. 80 cm, Ärmellänge ca. 60 cm, Rückenlänge 70 cm. Mottenschäden am linken Oberarm und Schulter. Schulterstücke und Kragenspiegel wurden entfernt. Getragenes Stück, Zustand 3.
Dazu die passende schwarze Hose, seitlich mit roter Paspelierung, Bundumfang 90 cm, Länge 109 cm. Die Stempel innen sind nicht zeitgenössisch. Zustand 2-.   
429132
450,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften an einer Unteroffiziervorschule

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der preußische Linienadler mit aufgelegtem Gardestern, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Ledersturmriemen an Knopf 91 mit beiden Kokarden. Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 54. Der Kopf des Adlers am Zepter des Linienadlers abgebrochen, sonst sehr schön erhalten. Zustand 2.

Im Kaiserreich bestanden insgesamt 9 Unteroffiziervorschulen. Dort konnten die Nachkommen von Soldaten unentgeltlich eine Ausbildung erhalten, wurden vormilitärisch ausgebildet und traten mit wehrfähigem Alter in die Preußische Armee ein. 
416907
1.650,00

Baden Schirmmütze für einen Unteroffizier der Reserve

Eigentumstück, um 1910. Dunkelblaues Tuch, roter Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde mit aufgelegtem Landwehrkreuz. Schwarzer Mützenschirm. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter, das Futter gestempelt "HLB 1918 10.C. II". Größe 57. Zustand 2.

379416
450,00

Königreich Sachsen Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für einen Angehörigen des Schützen-(Füsilier-) Regiments Prinz Georg Nr. 108

Friedensstandort Dresden, um 1914. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Kammerstempel "108. R" und Qualitätsetikett "Garantiert echte amerikanische Pflanzenfaser". Gebrauchter Zustand.
326080
135,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für einen Hoboisten im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. Bataillon, 1. Kompanie

Berlin, um 1910. Sehr schöne Fertigung in Kammerqualität. Es handelt sich hierbei um eine Grenadiermütze, welche vorher vom 1. Garde-Regiment zu Fuß getragen wurde. 1894 erhielt das Regiment das neue Modell. Die alten Grenadiermützen wurden dann an das Kaiser Alexander Garde-Gren.-Regt. abgegeben, das Bandau "Semper Talis" wurde abgelegt.
Die Grenadiermütze in schwerer Kammerqualität. Messingschild mit geprägter Krone über Gardestern, dazwischen die Löcher von dem abgelegten "Semper Talis" Bandeau. Roter Tuchbeutel, umlaufend 3 flammende Bomben. Gewölbte gelbe Schuppenketten in der besonderen Form für das Regiment. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen roten Puschel aufgesteckt. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter, sehr schönes eingenähtes Trägeretikett "Hoboist Hahn II, 1. Komp. Rgmt.Alexander". Die Grenadiermütze ist nur leicht getragen in hervorragendem Zustand. Sehr selten.
524002
4.200,00

Preußen Grenadiermütze für Mannschaften Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. und II. Bataillon

Ausführung um 1894. Die Grenadiermütze in schwerer Kammerqualität. Messingschild mit geprägter Krone über Gardestern, Ausführung noch ohne Schuppenketten. Roter Tuchbeutel, umlaufend 3 flammende Bomben, die Schuppenketten fehlen. Innen schwarzes Leinenfutter. Mit dem original Pompon. Getragenes Stück in gutem Zustand, sehr selten.

Das 1. Garde-Regiment zu Fuß trug die Grenadiermütze in dieser Ausführung mit dem Bandeau "Semper Talis" von 1824 bis 1894. Danach erhielt das Regiment das neue "Friderizianische" Modell. Die alten Grenadiermützen wurden mit entfernten Bandeau an das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment abgegeben, wo sie aufgetragen wurden. Bei unserer Grenadiermütze handelt es sich um ein Stück, welches nicht übernommen wurde, sondern schon für das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment hergestellt wurde, daher hat das Helmblech auch keine Doppellöcher.
524001
3.200,00

Preußen Interims-Attila für einen Leutnant im 2. Westfälischen Husarenregiment Nr. 11

Standort Düsseldorf (bis 1905)/Krefeld, um 1905. Dunkelgrüne Attila mit silberner Verschnürung, Knebeln und Rosetten, vorne mit zwei Hüfttaschen, auf der Schulter eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant. Innen mit schwarzen Futter mit Schneideretikett «Ernst [Err]as Civil & Mili[tär Gar]derobe Düsseldorf ...». Getragen, das Futter mit alten Reparaturen aus der Zeit. Zustand 2.
522486
1.600,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1870. Lederhelm mit Messingbeschlägen. Vorne großes plastisches Helmemblem Krone über "L". Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die etwas lose Wollraupe. Die Hiebspangen fehlen ! Innen mit gelaschten Lederfutter. Größe 52. Das Leder des Vorderschirms geschrumpft, dadurch Schiene locker. Zustand 3 !
421788
650,00

Preußen Gala-Rock für einen Feldwebel der Schloßgarde-Kompanie

Berlin, um 1890/1900. Dunkelblauer, langer Rock mit rotem Stehkragen und roten schwedischen Ärmelaufschlägen. Auf dem Kragen und Ärmelaufschlägen die breiten silbernen Tressen und auf den Ärmelaufschlägen die besonderen weißen Litzen für den Feldwebel der Schlossgarde-Kompanie, auf den Schultern die großen weißen Schulterklappen mit der in Metall aufgelegten Chiffre "Krone FWR", silberfarbene Knöpfe, auf der Brust mit Schlaufen für die Ordenschnalle. Der Rock mit eisernen Haken zum Verschließen. Innen mit hellem Tuchfutter. Getragenes Stück, gut erhalten. Zustand 2.

Ein besonderes, extrem seltenes Stück!

Die Schlossgarde-Kompanie war in Preußen bis 1918 mit der Bewachung der königlichen Schlösser und Gärten beauftragt. Bei feierlichen Gelegenheiten trug sie hohe Grenadiermützen. Die Kompanie bestand aus mindestens zwölf Jahre gedienten, halbinvaliden Unteroffizieren der Infanterie. Die Teilnahme an Feldzügen war erwünscht, militärische Auszeichnungen waren unbedingte Voraussetzung. Stationiert war die Kompanie in Berlin, Charlottenburg, Potsdam und Kassel.



383515
3.850,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für einen Hoboisten im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. Bataillon, 1. Kompanie

Berlin, um 1910. Sehr schöne Fertigung in Kammerqualität. Es handelt sich hierbei um eine Grenadiermütze, welche vorher vom 1. Garde-Regiment zu Fuß getragen wurde. 1894 erhielt das Regiment das neue Modell. Die alten Grenadiermützen wurden dann an das Kaiser Alexander Garde-Gren.-Regt. abgegeben, das Bandau "Semper Talis" wurde abgelegt.
Die Grenadiermütze in schwerer Kammerqualität. Messingschild mit geprägter Krone über Gardestern, dazwischen die Löcher von dem abgelegten "Semper Talis" Bandeau. Roter Tuchbeutel, umlaufend 3 flammende Bomben. Gewölbte gelbe Schuppenketten in der besonderen Form für das Regiment. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen roten Puschel aufgesteckt. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter, sehr schönes eingenähtes Trägeretikett "Hoboist Hahn II, 1. Komp. Rgmt.Alexander". Die Grenadiermütze ist nur leicht getragen in hervorragendem Zustand. Sehr selten.
290100
4.200,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Helm Modell 1915 für Mannschaften der Regimenter Jäger zu Pferde

Kammerstück um 1915. Der Helm mit schwarz lackierter (!) Stahlglocke, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau. Vorne der Dragoneradler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden, unter der linken Kokarde gestempelt «5», die Spitze mit Bajonettverschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, die Glocke und der Nackenschirm schwarz, der Vorderschirm grün lackiert, die Nackenschirmschiene mir der Größe «57», in der Glocke kleines Metallschild mit dem Hersteller «Herm. Weissenburger & Cie. Cannstatt.». Sehr schön erhalten!! Zustand 2++.
523079
2.400,00

Reichsmarine dunkelblaue Tellermütze Mannschaften «Kreuzer Nürnberg»

Kammerstück um 1925/30. Dunkelblaue Tellermütze, komplett mit dem Metallfaden gewebtem Mützenband «Kreuzer Nürnberg» und der Kokarde. Innen mit braunem Schweißband und schwarzem Futter, der Kammerstempel verblasst. Größe ca. 52. Zustand 2.




522610
600,00

Kaiserliche Marine weiße Tellermütze für den Schiffsjungen «Pattberg» auf der «S.M.S. Victoria Louise»

Kammerstück 1911. Fertigung aus weißem Baumwollstoff, sogenannte "Waschmütze", komplett mit aufgenähter Kokarde und dem Mützenband «S.M.S. Victoria Louise» in rot für Schiffsjungen. Innen der Kammerstempel «B.A.W. 1. 3. 11 57», daneben der Aufnäher «Pattberg». Größe ca. 53. Fleckig. Zustand 2.

https://de.wikipedia.org/wiki/Victoria_Louise
522563
650,00

Preußen 1. Weltkrieg Helm für Mannschaften im Garde-Kürassier-Regiment

Heimatstandort Berlin. Kammerstück 1915. Fertigung in schöner Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen. Tombakhelmglocke mit neusilbernen Beschlägen. Aufgelegter Gardestern mit geschwärztem Schwarzen Adler im Zentrum, gewölbte Tombakschuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Unter der rechten Kokarde der Kammerstempel «G.K.R. 1915», unter der linken Kokarde mit Größenstempel «56 5». Aufgesetzt der Paradeadler in vernickelter Ausführung mit aufgeschraubter Krone, die Bodenplatte mit Kammerstempel «G.K.R. 1902 1.E» (von einem älteren Helm wiederverwendet). Innen mit gelaschten Lederfutter, in der Glocke der Herstellerstempel «C.E. Juncker 1915», die Nackenschirmschiene noch mal mit der Größe «57», der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz lackiert. Sehr schön erhalten, vorne links eine leichte Delle. Zustand 2.
521965
9.500,00

Königreich Bayern Tschako für einen Reserveoffizier im 1. oder 2. Jäger-Bataillon oder der 1. MG-Abteilung

Um 1910. Schwarzer Lackledertschako mit Filzbezug, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das vergoldete bayerische Emblem mit aufgelegtem „frostig“ versilberten Kreuz für die Reserve, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem Feldzeichen. Innen mit braunem Schweißband und grünem Seidenripsfutter, der Hinterschirm grün gefüttert, der Deckel mit Etikett mit der Größe «57». Nahezu ungetragen, „Mint“. Zustand 2++.
505617
3.500,00

Bayern Tschako für einen Reserveoffizier im Eisenbahn-, Telegraphen-, Luft- und Kraftfahrt- oder Flieger-Bataillon

Um 1914. Mit schwarzem Tuch bezogener Tschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das bayerische Emblem frostig versilbert, aufgelegt das vergoldete Kreuz der Reserve, flache silberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem bayerischen Feldzeichen. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter. Größe ca. 53. Das Tuch besonders auf der Rückseite mit Mottenschäden. Zustand 2-.

501103
2.800,00

Baden Pickelhaube für einen Unteroffizier im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Standort Karlsruhe, um 1911. Schwerer Lederhelm in typischer Kammerqualität, komplett mit allen Beschlägen. Großes Helmemblem mit aufgelegtem Stern des Hausordens der Treue, mit Bandeau "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett beiden Kokarden. Hinten die Nackenschiene mit Lüftungsschieber. Innen gelaschtes Lederfutter, Größe 56. Im Nackenschirm mit Kammerstempel "R 109" und "1911". Getragener Helm, Zustand 2.
523339
2.500,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Offizier in einem Infanterie-Regiment

Um 1914. Elegante, leichte Pickelhaube aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Stern mit dem aufgelegten versilberten sächsischen Wappen. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Ausführung. Die elegante hohe Dienstspitze abnehmbar. Innen mit schwarzem Schweißband und grünem Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «54». Das Schweißband mit nur leichten Tragespuren, ein sehr schön erhaltener, eleganter Helm! Zustand 2++.
523262
3.500,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Helm Modell 1915 für Mannschaften der Regimenter Jäger zu Pferde

Kammerstück 1915. Brünierte Stahlglocke, komplett mit allen Beschlägen in unlackierter Stahlausführung. Vorne der Dragoneradler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonettverschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, die Nackenschirmschiene gestempelt «55 ½», in der Glocke der Hersteller und das Jahr «Gebr. Israel 1915». Unberührter Helm in "fabrikneuem" Zustand (!!). Wenige kleine Flugroststellen. Zustand 2++
523258
3.000,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Garde-Füsilier-Regiment

Kriegs-Ausführung um 1915/16. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen, die Beschläge teils in Neusilber bzw. versilbert, die Schuppenkette in Messing. Vorne aufgelegt der Gardeadler in Neusilber, eine Versilberung wurde nicht mehr aufgebracht, aufgelegt der Gardestern mit emailliertem Zentrum. Flache Schuppenketten an versilberten Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband mit in Gold aufgedruckter "Quadriga" mit dem Schriftzug «Depahg Patent», braunes Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 54. Mit Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2-.

Der Helm könnte so auch im 5. Garde-Regiment zu Fuß, Garde-Pionier-Bataillon oder in einem Eisenbahn-Regiment, bzw. dem Kraftfahr-Bataillon getragen werden.
523146
2.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnüberzug für die Pickelhaube Offiziere Infanterie

Um 1915. Feldgraues Tuch. Größe ca. 58. Getragen. Zustand 2-.
523086
200,00

Preußen Pickelhaube für einen Reserve-Offizier Infanterie

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, für Reserve-Offiziere ohne Bandeau und mit dem aufgelegten Reservekreuz. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze abschraubbar. Innen mit braunem Lederschweißband und brauen Seidenfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Die Glocke leicht gestaucht, die Naht des Vorderschirms gelöst, der Vorderschirm dadurch locker, die Naht des Nackenschirms etwa zur Hälfte gelöst. Zustand 2-.


523085
850,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für Offiziere Kavallerie und Artillerie

Um 1915. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet, das Kreuzblatt aus Ersatzmaterial. Vorne das "kleine" Helmemblem, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Das Kreuzblatt mit vergoldeten Sternsplinten, die Spitze abnehmbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke Vignette mit der Größe «57». Zustand 2.
523081
1.650,00

Weimarer Republik Freistaat Preußen Tschako für Mannschaften Schutzpolizei

Um 1925. Schwarzer Ledertschako, vorn der Stern mit dem preußischen Adler 1. Modell, lackierte Kokarde, diese mit Lötspuren, Ledersturmriemen an Knopf 91. Innen gelaschtes Futter. Größe 56. Deutlich getragen, Zustand 2-.



516538
650,00

Freistaat Preußen - Feuerwehrhelm für Mannschaften

Um 1925. Schwarz lackierte Lederglocke mit Neusilberkamm. Vorne das neusilberne preußische Adler (nach 1918 ohne Krone), auf der Brust aufgelegt der Feuerwehrhelm mit gekreuzten Äxten. Schwarzer Lederner Kinnriemen an silbernen Rosetten. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 56. Zustand 2+.

 
516525
380,00

Kaiserliche Marine/China Tschako für einen Veterinär-Offizier im III. Seebataillon

Standorte Tsingtau, Wilhelmshaven/Cuxhaven (Stamm). Um 1913/14. Eleganter, leichter Lackledertschako mit Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen in Messing feuervergoldet. Vorne der besondere Adler für die Seebataillone, besonders fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, der Adler als Besonderheit für Veterinäre ohne den Anker (!!). Flache Schuppenketten an Rosetten. Vollständig mit dem Offizierfeldzeichen in den „Reichsfarben“. Innen mit hellem Lederschweißband und lachsfarbenem Seidenripsfutter, der Nackenschirm grün gefüttert, der Deckel mit der handschriftlich eingetragenen Größe «55 ½». Kaum getragen, ungereinigt und unberührt. Zustand 2+.

Extrem selten! Es handelt sich um das nach unserem Wissen einzige bekannte Exemplar!

Das III. Seebataillon diente in Tsingtau als Garnisonstruppe und war für die landseitige Sicherung des deutschen Marinestützpunktes verantwortlich. Das Bataillon bestand aus vier Kompanien Marineinfanterie, einer berittenen (5.) Kompanie, einer Marine-Feldartillerie-Batterie, einer Marine-Pionier-Kompanie sowie einer Maschinengewehr-Kompanie. Für die Versorgung der Pferde der berittenen Offiziere und Soldaten sowie der Zugtiere der Geschütze waren Veterinäre erforderlich. Für das Jahr 1914 sind zwei Veterinär-Offiziere im Dienst in Tsingtau belegt.

Diese wurden vom Heer abkommandiert, durften im Dienst in China zur Armeeuniform jedoch die Abzeichen der Marine tragen! Im Sommer waren diese die „Weiße Uniform“ und „Tropen-Uniform“ wie Offiziere der Marine-Feldartillerie-Batterie. Im Winter sollten sie jedoch die Heeresuniform mit der Pickelhaube, allerdings mit dem Reichsadler, tragen. Die Offiziere der Marine-Feldartillerie-Batterie trugen die blaue Uniform des See-Bataillons mit dem Tschako mit dem besonderen Marine-Adler.

Der vorliegende Tschako weist einen Marine-Adler auf, der bereits ab Werk ohne Anker gefertigt wurde. Der Adler wurde original so angebracht und erkennbar so getragen und nicht gewechselt.

Original-Stücke eines solchen Adlers ohne Anker waren bisher nicht bekannt. Die einzig uns bekannte Darstellung dieses Adlers findet sich in einem Entwurf zu deutschen Schutztruppenuniformen, mit persönlichen Anmerkungen von Kaiser Wilhelms II. 

Es ist davon auszugehen, dass sich die Veterinär-Offiziere an dem Vorbild der Offiziere der Marine-Feldartillerie-Batterie orientierten und statt einer Pickelhaube mit Reichsadler einen Tschako mit Marine-Adler anlegten. Jedoch ohne den Anker, was ihren Status als eigentlich nicht der Marine zugehörige Offiziere verdeutlichte. Vermutlich entstand diese besondere Uniformierungsregelung direkt in Tsingtau und fand aufgrund des Kriegsausbruchs keinen Eingang mehr in die offiziellen Vorschriften.


511277
6.500,00

Preußen feldgraue Attila Modell 1909 für einen Gefreiten im Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3, 2. Eskadron

Friedensstandort Rathenow. Kammerstück in der vereinfachten Ausführung ab 1915. Fertigung aus feldgrauen Tuch, mit feldgrauer Verschnürung und Rosetten, die Knebel aus Horn, eingenähte Schulterklappen in rot/weiß mit der aufgelegten Regimentsnummer "3" in Metall, rechts schwarzer Hornknopf mit der Nummer des Eskadron "2", der Knopf auf der linken Schulter ging verloren und wurde später ersetzt. Die Ärmelaufschläge bereits in der vereinfachten Ausführung ab 1915 . Innen helles Leinenfutter, mit schönem Kammerstempel "B.A. III - 3 H R", dazu noch weitere alte Fundusstempel "Stadt Krefeld Stadttheater..". Deutlich getragen, das Futter wurde während des Krieges unten geflickt, deutliche Trage- und Altersspuren, keine Mottenlöcher. In relativ guter Gesamterhaltung, Zustand 2-3.

Extrem selten, die meisten Attilas wurden während des Krieges bzw. nach der Übernahme in die Vorläufige Reichswehr aufgetragen, nur ganz wenige Stücke haben sich erhalten. 
507503
7.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

Um 1917. Die feldgraue Originallackierung ab Werk zu über 95 % erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Lederfutter bereits am Stahlring, ein lederfutter am Ring eingerissen, ohne Füllungen. Der Ledersturmriemen für den Knopf 91 fehlt, an einem Knopf 91 hängt noch die Aufhängung für den Sturmriemen. Innen seitlich gestempelt «St. 66.» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz, Oberschlesien). Helm Helm ist nur minimal getragen, in ungewöhnlich guter Erhaltung, Zustand 2+.
507443
1.650,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Leutnant im Husaren-Regiment Fürst Blücher von Wahlstatt (Pommersches) Nr. 5

Heimatstandort Stolp in Pommern. Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Gabardinetuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegter "5'", mit feldgrauer Tuchunterlage. Auf der Brust mit Schlaufen für eine kleine Feldspange. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Leicht getragen, leichte Trage- und Altersspuren, ein ganz leichter Schaden vorne über der untersten Verschnürung rechts, sonst in gutem Zustand. Innen im Futter mit altem Fundusstempel. Zustand 2.
507344
4.800,00

Thüringen Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standort Gotha, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung mit aufpolierten Kanten. Der Helmadler ohne Bandeau, auf der Brust mit großem hochgewölbten "frostig" versilbertem Stern mit aufgelegtem sächsischen Wappen mit beidseitigem Lorbeerkranz, darunter das silberne Reservekreuz "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache Schuppenketten , komplett mit beiden originalen Kokarden. Innen hellbraunes Schweißleder und Seidenfutter, etwas zerschlissen, Größe 56 1/2. Nur leicht getragen, Zustand 2. Abgesehen vom Seidenfutter ein sehr schöner Helm.
506755
3.800,00

Preußen Helm für einen Offizier im I. Bataillon bzw. Regimentsstab im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Standort Potsdam um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der große Gardeadler mit hochgewölbtem silbernem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Darüber aufgelegt das Bandeau mit der Devise «semper talis». Flache versilberte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit versilberten Sternen, hohe, abnehmbare gekehlte Spitze. Innen mit braunem Schweißband mit beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «53 ½». Das Futter durch das Tragen etwas verfärbt, leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Einer der seltensten und begehrtesten Helme der Preußischen Armee.
505596
9.500,00

Württemberg Pickelhaube für einen General à la Suite zur Parade

Um 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem hochgewölbten Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert. Silberner Kreuzblattbeschlag mit vergoldeten Sternschrauben. Hoher versilberter gekehlter Trichter mit schwarz/rot/weißem Paradefederbusch. Versilberte gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen helles Schweißleder, grünes Seidenfutter. Größe 56 3/4. Der Helm getragen in gutem unberührtem Originalzustand. Zustand 2.
503939
18.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserveoffizier der Feldartillerie

Um 1890. Dunkelblaue Tellermütze mit schwarzem Samtbund und roten Vorstößen, schwarzer Schirm, vorn die aufgelegte preußische Kokarde für Reserve- und Landwehroffiziere. Innen braunes Schweißleder und braunes Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Pelzwaren, Schüler, Uniform- & Beamtenmützen Richard Fischmeyer Hettstedt ...». Größe ca. 57. Zustand 2.
498274
350,00

Hansestadt Bremen Pickelhaube für einen Zollbeamten

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne des Bremer Wappen seitlich von 2 Löwen gehalten, vergoldet, im Zentrum aufgelegt der versilberte Schlüssel. Flache Messing-Schuppenketten an Rosetten, rechts die Bremer Landeskokarde. Teller mit Kugelkopfschrauben und "Beamtenspitze". Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit der handschriftlichen Größe «57 1/2». Getragener Helm, in gutem unberührten Originalzustand. Ein seltener Helm.
491401
1.850,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen und roten Ärmelaufschlägen "schwedischer" Form, beide mit weißen Gardelitzen, die Knopfleiste mit rotem Vorstoß, vernickelte Knöpfe. auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit Knöpfen der 10. Kompanie. Innen mit weißem Futter. Im Futter mit nachträglichen ergänzten Kammerstempeln (nach 1945! ). Zustand 2.

An original private issued tunic, inside the regimental markings are post-war !
485364
1.450,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserve-Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel. Frühe Form mit kurzem Schirm um 1880. Die Schirmmütze aus dunkelblauem (durch die Sonne ausgeblichen) Stoff, roter Bund, weiße Vorstöße schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde mit dem Reservekreuz. Innen mit braunem Schweißband mit Etikett mit der Größe «59», weinrotes Wachstuchfutter mit der Goldprägung «Deutsche Industrie». Zustand 2.
Eine seltene Schirmmütze.
478803
750,00

Kaiserliche Marine Kurze Paradejacke für den Oberheizer «Schleifenbaum»

Kammerstück 1910. Blaues Tuch mit silbernen Ankerknöpfen, Knebelkette vorhanden, am linken Oberarm der gelbe Winkel für den Obermatrosen. Innen mit schwarzem Stofffutter, im Schulterbereich mit schönem Kammerstempel «B A-W 24 8. 10 3 ... II. W. 1. 435./11.», darunter das Trägeretikett «Schleifenbaum». Zustand 2.
464356
450,00

Weimarer Republik Handelsmarine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der Besatzung der "Schulschiff Deutschland"

um 1930. Dunkelblaue Tellermütze, komplett mit allen Effekten. Farbig gewebtes Mützenband "Schulschiff Deutschland", darüber die Reichskokarde. Innen mit hellbraunem Schweißleder, marineblaues Futter mit Herstelleraufdruck "Die gute blaue Mütze". Größe 53. Getragenes Stück, in gutem Zustand.

Die Schulschiff Deutschland wurde 1927 vom Deutschen Schulschiff-Verein (DSV) in Auftrag gegeben. Am 14. Juni 1927 lief die Schulschiff Deutschland bei der Tecklenborg-Werft in Wesermünde vom Stapel. Ihr Liegehafen war Elsfleth. Um die angehenden Matrosen in der seemännischen Praxis zu unterweisen, unternahm das Schiff regelmäßige Ausbildungsfahrten, im Winter im Atlantik nach Übersee (meist Afrika und Karibik/Südamerika), im Sommer in der Nord- und Ostsee. Die letzte Winterreise in den Südatlantik endete am 22. März 1939 auf Reede von Bremerhaven, und während des Zweiten Weltkriegs fanden Ausbildungsfahrten nur noch in der Ostsee statt; Liegeplatz des Schiffs war daher ab 15. April 1940 am Westufer der Świna in der Pommerschen Bucht, dann ab November 1941 Lübeck. Von 1927 bis 1939 wurden 12 Überseereisen und von 1928 bis 1944 insgesamt 17 Nord- und Ostseefahrten unternommen. Die letzte endete am 1. Oktober 1944.
453483
450,00

Preußen Schirmmütze für einen ehemaligen Offizier in einem Krieger- und Landwehrverein

Um 1900. Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit grünem Bund mit zwei weißen Vorstößen und rotem Vorstoß am Deckelrand, kurzer schwarzer Schirm, vorne die preußische Landeskokarde in Offiziersausführung und oben Kokarde in preußischen Farben mit Reserve- bzw. Landwehrkreuz. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit dem Aufdruck "Deutsche Industrie". Größe 56. Kleinere Mottenschäden. Zustand 2.
437419
250,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften Infanterie

Um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, originale Wollraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Die Glocke gestempelt "CM". Der Nackenschirm mit altem Etikett "48". Größe 54. Zustand 2.



436294
1.650,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg - Grabenpanzer M 1917

Um 1917/18. 4-teilige Fertigung aus Stahl, bestehend aus Brustpanzer und den 3 Schutzplatten für den Unterkörper. Die original Lackierung noch zu ca 80% erhalten. Der Brustpanzer mit zusätzlich aufgenieteter Anschlagstütze für das Gewehr, die beiden Haken für die Befestigung der Ausrüstung wurden entfernt. Die Beriemung wurde modern ersetzt, anbei noch ein Rest der original Beriemung. Zustand 2-.




425166
6.500,00

Kaiserliche Marine Weiße Tellermütze für den Schiffsjungen "Brestel" an Bord der S.M.S. Charlotte

Um 1900.  Fertigung aus weißem Baumwollstoff, sogenannte "Waschmütze", komplett mit aufgenähter Kokarde, Mützenband "S.M.S. Charlotte" in rot für Schiffsjungen. Größe 53. Innen mit Trägeretikett "Brestel". Fleckig. Zustand 2-.
Die S.M.S. Charlotte war eine Kreuzerfregatte. In Dienst gestellt wurde sie 1886 und diente ab 1893 als Schulschiff. 1914 wurde sie aus dem Schiffsregister gestrichen. 
425149
600,00

Kaiserliche Marine Weißes Hemd für einen Obermatrosen

Hemd mit Kammerstempel "B.A.K. 18.2.06" und Trägeretikett "Oberdieck", Maße Gesamtlänge ca. 75 cm, Brustumfang ca. 106 cm. Zustand 2.



422632
250,00

Königreich Hannover Mantel für einen Hofjägermeister

um 1860. Schwerer dunkelgrüner Mantel, doppelte Knopfreihe, vergoldete Knöpfe mit dem Hannoverschen Wappen, am Rücken fehlt ein Knopf. Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen mit breiter doppelter Goldlitze. Die Schulterstücke mit aufgelegtem Rangstern sind mit Trauerflor bezogen. Leicht getragen in gutem Zustand.

Dieses Stück stammt von Schloss Marienburg aus der Auktion von Sotheby`s des Königlichen Hauses Hannover 2005.
411499
850,00

Preußen Schirmmütze für einen aus den Fußtruppen hervorgegangen berittenen Truppenoffizier

Um 1910. Auführung zur Armeeuniform.  Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch dunkelblau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, oben der Deckel mit weißer Paspelierung, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Schweißband und Futter, im Futter alter Fundus-Stempel. Größe 56. Getragen, auf dem Mützendeckel mit leichten Mottenschäden, Zustand 2.



395414
420,00

Kaiserliche Marine sogenannte "Husarenschärpe" Modell 1873 für Seeoffiziere für den Galarock.

um 1875. Silbergeflecht mit schwarz/roten Durchzügen. Nur minimal getragen, Zustand 2+. Sehr selten.
388718
1.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärapotheker der Reserve

Um 1910. Leichte Sattelform. Der Mützenbund mit weinrotem Samt, karmesinroter Vorstoß, schwarz lackierter Mützenschirm, beide Kokarden, die preußische Landeskokarde mit dem Landwehrkreuz. Innen mit braunem Schweißleder und hellorangenem Seidenfutter, im Schweißband der Hersteller "Wilhelm Wethausen Hannover" . Größe 58. Zustand 2.


379025
600,00

Deutsches Reich Pickelhaube Modell 1900 für Mannschaften des Ostasiatischen Expeditionskorps

Kammerstück, um 1900. Helm mit grünem Filzbezug, der Vorder- und Nackenschirm sowie die seitlichen Verstärkungen aus grün lackiertem Leder. Vorn der Reichsadler in der Ausführung wie für die Tropenhelme, brauner Ledersturmriemen mit Messingbeschlägen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Die Dienstspitze für Mannschaften, umlaufend mit 8 länglichen Belüftungslöchern als Sonderausführung für dieses Helmmodell. Innen mit schwarzem gelaschten Textilfutter. Größe 55. Getragen, in gutem unberührtem Originalzustand. Zustand 2. 

Extrem selten, ein ähnliches Stück ist abgebildet im Fachbuch "Die Deutschen Kolonial- und Schutztruppen" von Kraus/Müller auf Seite 484 - 486.
351603
4.200,00

Königreich Sachsen Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für einen Angehörigen des Schützen-(Füsilier-) Regiments Prinz Georg Nr. 108

Friedensstandort Dresden, um 1915. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Kammerstempel "108. R" und Hersteller "William Janssen Chemnitz i/S.". Gebrauchter Zustand.
326077
135,00

Preußen Füsiliermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 , 3. Füsilier-Bataillon

Berlin, um 1910. Sehr schöne Fertigung in Kammerqualität. Im Gegensatz zu den Mützen den beiden Grenadier-Bataillone, sind die Mützen des Füsilier-Bataillon nicht ganz so hoch gestaltet mit einem festen Korpus. Vorn das Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Gewölbte gelbe Schuppenketten in der besonderen Form, seitlich an Schrauben. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten preußischen Adlern für das Füsilier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgeschraubt. Innen mit gelaschtem Lederfutter.  
Die Füsiliermütze ist leicht getragen, seitlich an den Knöpfen 91 mit leichten Schäden im weißen Tuch, sonst in gutem Zustand. Sehr selten.


523233
4.500,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften im Husaren-Regiment König Wilhelm I. (1. Rheinisches) Nr. 7

Standort Bonn. Eigentumsstück um 1910. Die Tellermütze aus "russisch"-blauem Stoff mit rotem Bund und drei gelben Vorstößen, beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und gelbem Seidenfutter. Größe ca. 55. Am Deckel ein paar kleine Mottenlöcher. Zustand 2.
522552
650,00

Preußen Pickelhaube aus dem Besitz von General Karl Ludwig von Mühlenfels

Der Helm wurde um 1900 hergestellt und um 1912 offiziell aptiert zum Helm für Generale. Es handelt sich hierbei um den Helm von General v. Mühlenfels, den er bereits al Oberst trug und nach seiner Beförderung zum General entsprechend weitergetragen hat. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler mit hochgewölbtem versilbertem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblattbeschlag mit gekehlter Spitze. Innen mit hellbraunem Lederschweißband, seitlich mit geprägtem Herstellersignet "Mars Offizier..." und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, Vorn mit eigenhändiger Trägerbezeichnung "v. Mühlenfels II." (II. bei dem Helm handelte es sich um die 2. Garnitur für den Tagesdienst. Innen sind noch die alten Doppellöcher unter dem Kreuzblatt und hinter dem Helmadler zu sehen aus der Zeit als Oberst. Der Helm in getragen, in gutem Zustand. 

Ein sehr schöner, unberührter Helm, ein typisches Beispiel für die preußische Sparsamkeit in der Armee!

Karl von Mühlenfels war 1900 bis 1903 als Major Kommandeur des 2. Bataillons des 1. Ostasiatischen Infanterie-Regiments in China. Im Juni 1901 erhielt er zum Roten Adlerorden 4. Klasse die Schwerter verliehen. Anfang 1903 kam er zurück in die Armee und wurde dem Grenadier-Regiment 11 aggregiert. Im gleichen Jahr wurde er hier zum Bataillonskommandeur ernannt und erhielt Ende Mai 1903 das Offizierkreuz des Königlich Italienischen St. Mauritius- und Lazarus-Ordens. Von 1904 bis 1908 war er mit der Schutztruppe in DSWA. Hier war er 1907 als Oberstleutnant Kommandeur des 1. Feldregiments und wurde 1908 in das Infanterie-Regiments 161 entlassen. Als Oberst (Beförderung am 21. März 1908) war er vom 22. März 1908 bis 8. März 1912 Kommandeur des Infanterie-Regiments 161. Bis 1. Mai 1911 hatte er u. a. den Roten Adlerorden 3. Klasse mit der Schleife und Schwertern am zweimal schwarz- und dreimal weißgestreiften Bande, den Kronen-Orden 3. Klasse mit Schwertern, den Königlich Bayerischen Militärverdienstorden 3. Klasse mit Schwertern, das Großherzoglich Mecklenburgische Militärverdienstkreuz 2. Klasse, das Offizierkreuz des Königlich Sächsischen Albrechts-Orden mit Schwertern, das Komturkreuz 2. Klasse des Herzoglich Sächsischen Haus-Ordens und den Kaiserlich und Königlich Russischen St. Stanislaus-Orden 2. Klasse mit Schwertern erhalten. Anschließend wurde er als Generalmajor(Beförderung am 9. März 1912) Kommandeur der 44. Infanterie-Brigade (Kassel). Bis 1. Oktober 1913 blieb er Kommandeur und gab das Kommando an Theodor Nordbeck ab. Von Mühlenfels wurde Inspekteur der Landwehr-Inspektion Erfurt. Am 2. August 1914 übernahm er die neu aufgestellte 44. Reserve-Infanterie-Brigade und gab bereits am 15. September 1914 das Kommando wieder ab. Mitte Februar 1915 wurde er mit der Aufstellung Kommandeur der 9. Landwehr-Division, welche aus der Division Mühlenfels gebildet wurde, und blieb dies offiziell bis 21. Mai 1917. Unter seinem Kommando kämpfte die Division u. a. in der Herbstschlacht in der Champagne und in der Schlacht um Verdun. Bereits am 6. März 1917 war er erkrankt in das Feldlazarett 285 gebracht worden. Vom 17. Juni 1917 bis zur Auflösung am 17. Dezember 1918 war er Kommandeur der 25. Landwehr-Division.
522310
4.500,00

Kaiserliche Marine schwarzer Halsknoten für Mannschaften und Maate

Schwarze Seide, fertig gebunden, leicht getragen. Zustand 2

Nur selten zu finden.
522616
200,00

Kaiserliche Marine schwarzer Halsknoten für Mannschaften und Maate

Schwarze Seide mit blauem Durchzug, fertig gebunden, leicht getragen. Zustand 2

Nur selten zu finden.
522615
200,00

Preußen Waffenrock für einen Sergeanten im Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 3

Standort Colmar im Elsass. Eigentumsstück um 1914. Der Waffenrock aus feldgrauem Tuch in der besonderen graugrünen Farbe der Jäger zu Pferde gefertigt, der Stehkragen und die Ärmelaufschläge in "jäger-grün", darauf die grüne Kollerborte mit gelben Vorstößen, auf den Borten die silberne Tresse für Unteroffiziere, am Kragen die großen Wappenknöpfe für den "Sergeanten", eine Reihe von acht vernickelten Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die grünen Schulterklappen mit gelben Vorstößen und in rot aufgestickter Regimentsnummer «3», an den Schulterklappen die besonderen Passanten für den 2-jährigen Reitschulkurs, auf der linken Brust mit drei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit braunem und olivfarbenem Seidenfutter. Der rechte Ärmelaufschlag mit einem Mottenloch, am linken eine alte unauffällige Reparatur, das Futter am rechten Ärmelansatz ebenfalls mit einer zeitgenössischen Reparatur. Zustand 2.
518799
3.800,00

Kaiserliche Schutztruppe in Deutsch-Südwest-Afrika 1. Weltkrieg Hut für Mannschaften und Unteroffiziere

Kammerstück 1914. Großer steingrauer Filzhut mit Randeinfassung und Hutband aus blauem Ripsband, die rechte Hutkrempe hochgeklappt und mittels der großen Reichskokarde verklammert, seitlich je drei Lüftungslöcher. Innen mit Lederschweißband, gestempelt «Sch. D.A. 1914». Größe ca. 59. Mit größeren Mottenschäden. Zustand 3-4.
Günstig bewertet, in gutem Zustand kostet der Hut sicherlich das doppelte.

Sehr selten! Als Kammerstück von 1914 wurde der Hut sicherlich noch bei den Gefechten bis 1915 getragen.
512762
1.250,00

Württemberg Waffenrock für Mannschaften im Infanterie-Regiment Alt-Württemberg (3. Württembergischen) Nr. 121

Standort Ludwigsburg, Kammerstück (!) 1907/11. Der Rock aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen und roten Ärmelaufschlägen mit roten Patten mit blauen Vorstößen, eine Reihe Messing-Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die roten Schulterklappen mit in gelb aufgestickter Regimentsnummer «121». Innen mit weißem Leinenfutter mit Kammerstempel «B.A.XIII», «1907», «4B», «1911», daneben die Größenangaben, darüber handschriftlich «Karl Bauer II. Ersatz [...]», unten aufgenäht Etikett «Eber R. Ziegler Zerweck». Der Kragen während des Krieges mit Ersatzmaterial in grauem Stoff repariert. Leicht getragen, schön erhalten. Zustand 2.

Das Kammerstück wurde noch im 1. Weltkrieg in einem Ersatz-Bataillon getragen!
521735
950,00

Königreich Württemberg Waffenrock für einen Sergeanten im Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 25

Standort Ludwigsburg. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus blauem Stoff mit weißem Stehkragen, weißen "schwedischen" Ärmelaufschlägen und weißen Vorstößen, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit den weißen Gardelitzen, eine Reihe von sechs Messing-Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit der in rot aufgestickten Chiffre «♔O», am Kragen und den Aufschlägen die goldene Unteroffizierstresse, am Kragen die Wappenknöpfe für den Sergeanten, am rechten Ärmel das Abzeichen für gutes Lanzenfechten. Innen mit blauem Seidenfutter. Leicht getragen, wenige kleine Reparaturstellen. Zustand 2.
520589
1.100,00

Sachsen Pickelhaube für einen Beamten der Justiz bzw. Finanzwache im unteren Dienst

Eigentumstück, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vernickelter Ausführung. Als Helmemblem das versilberte sächsische Wappen von 2 Löwen gehalten, kleines Beamtenkreuzblatt mit hoher Spitze in der Form für Beamte, flache Schuppenketten an Rosetten mit Schlitzschrauben, rechts mit der sächsischen Kokarde für Mannschaften. Innen gelaschtes Lederfutter, Größe 55. Der Helm ist nur minimal getragen in hervorragendem Zustand, dazu der passende Helmkoffer. In dieser Qualität nur selten zu finden.
516612
1.500,00

Freistaat Preußen - Feuerwehrhelm für Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr

Um 1925. Schwarz lackierte Lederglocke mit Messingkamm und Beschlägen. Vorne aufgelegt der Feuerwehrhelm mit gekreuzten Äxten. Schwarzer Lederner Kinnriemen an Rosetten. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 56. Zustand 2-.

 
516526
250,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften der Berliner Schutzmannschaft

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Das Helmemblem mit dem Jubiläumsbandeau «1848 In Treue Fest 1898» (getragen von 1898 bis 1918), Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die preußische Kokarde, Nackenschiene mit Belüftungsschieber. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 55. Zustand 2.
515736
1.200,00

Preußen Koller für Mannschaften im Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4

Standort Münster. Fertigung in schwerer Kammerqualität, um 1900.. Tuch aus schwerem Kirsey mit roten Ärmelaufschlägen und Kragen, rot-weiß-rote Kollerborte, auf den Schultern die weißen Schulterklappen mit roten Vorstößen. Innen mit dem typischen weißen Leinenfutter. Keine Kammerstempel, im Nacken mit eingestickten Trägerinitialen "R B" sowie alte Inventarnummer. Getragen, mit typischen Trage- und Altersspuren, Zustand 2.
515734
3.200,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71 für den «Füsilier Regenhard» im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1

Standort Berlin. Kammerstück 1872. Höherer, schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Grenadier-Adler mit dem Akanthus auf dem Zepter, aufgelegt der Gardestern mit der Devise «suum cuique» (das Regiment trug den Garde-Adler mit dem Adler auf dem Zepter erst ab 1889). Flache Schuppenketten an Rosetten mit Eisen-Schlitzschrauben, rechts die Landeskokarde. Die Spitze nicht abnehmbar (wohl nur festoxidiert). Mit der Nackenschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «1872 KAR», in der Glocke Etikett «Füsilier Regenhard 9. Cp. Rgt. Alexander». Größe ca. 52. Zustand 2.
512488
2.500,00

Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Unteroffizier in einem Reserve-Infanterie-Regiment

Eigentumsstück um 1914. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmemblem mit aufgelegtem Landwehrkreuz. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Ripsfutter. Größe ca. 55. Die Naht des Vorderschirms gelöst. Zustand 2-.
509330
1.250,00

Preußen feldgrauer Waffenrock für die projizierte Friedensuniform Modell 1915 für einen Leutnant im Kürassier-Regiment Königin (Pommersches) Nr. 2

Heimatstandort Pasewalk, um 1915. Elegantes Eigentumstück, Fertigung aus feldgrauem Gabardine Tuch in feinster Offiziersqualität. Der hohe steife Stehkragen, der Kragen und die Ärmelaufschläge in karmesinrot, die Kollerborte in Friedensqualität, mit karmesinroten Durchzügen, die Knopfleiste und Schöße karmesinrot paspeliert, vernickelte Knöpfe. Eingenähte Schulterstücke mit vergoldeten Auflagen Krone über "L", karmesinrote Nebenfarbe, weiße Tuchunterlage. Innen mit feldgrünem Tuchfutter. Nur minimal getragen, sehr farbfrisch, leider mit einigen leichten Mottenschäden, die den Gesamteindruck dieser hervorragenden Uniform aber nicht sehr beeinträchtigen.  

Extrem selten, in über 35 Geschäftsjahren ist dies das 1. Stück, welches wir anbieten können, uns ist keine weitere Uniform bekannt.
507362
8.500,00

Königreich Hannover Uniform König Ernst August I. als General und Chef des Garde-Husaren-Regiments; Uniform des Ernst-August-Denkmals (!!)

Die Uniformengruppe aus der Zeit um 1845-1850 bestehend aus zwölf einzelnen Stücken:
#1. Pelzmütze aus feinstem braun-weißem Fell mit dem Kolpak aus feinem rotem Stoff. Vorne als Emblem für das Garde-Husaren-Regiment das goldene Bandeau mit den drei Ehrennamen «Peninsula Waterloo El Bodon», die Fläche gekörnt, die Buchstaben poliert, darüber separat aufgelegt die goldene Königskrone in feinster handwerklicher Qualität. Der Kinnriemen aus schwarz lackiertem Leder mit schwarzer Samtunterlage und goldener Kettenbewährung, seitlich an goldenen halbplastischen Löwenköpfen. Der extra hohe Paradestutz aus weißen besonders weichen und ca. 39 cm langen Reiherfedern, am Ansatz mit kurzen gelben Federn, der „Federkorb“ besonders aufwendig aus kleinen Goldplättchen und Goldfadenstickerei gestaltet, der Paaradestutz an der Pelzmütze in einer goldenen Tülle eingesteckt und mit Schraube fixiert. In der Tülle auch eingesteckt das große Feldzeichen. Komplett mit der Fangschnur aus Silberfaden mit gelben Durchzügen. Innen mit hochfeinem, fast pergamentartigen Lederschweißband mit Goldaufdruck und feinstem Futter aus hellblauem Seidentuch. Größe ca. 57. Sehr schön erhalten. Nur der Kolpak mit zwei kleinen Mottenspuren. Beiliegend das Etikett «Königliches Welfen-Museum. Uniformstück, zur Hannoverschen Husaren-Uniform Königs Ernst August gehörend.»
#2. Der Dolman/Pelz aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Ärmel, die Knopfleisten und der Saum für Offiziere des Garde-Regiments mit grauem Fellbesatz, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Der Pelz gut gefüttert, innen mit rotem Seidentuch. Sehr schön erhalten, das Futter innen mit einem ca. fünf cm langem dünnen Riss.
#3. Die Parade-Attila aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Brust (unter der Verschnürung) und am Saum mit breiter goldener Tresse, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Die Attila ist leichter gefüttert, innen mit rotem Seidentuch, der Saum innen mit rotem Leder verstärkt. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#4. Paradebandelier und Kartuschkasten. Das Paradebandelier aus rotem Leder, umwirkt mit rotem samtenen Stoff, aufgelegt die silberne Tresse mit dem goldenen Durchzug, goldener Schild mit den beiden Räumnadeln an goldenen Kettchen an der goldenen Löwenkopfaufhängung befestigt, goldene Schnallen. Der Kartuschkasten mit rotem Saffian-Leder verkleidet, die Seiten und der Deckel mit vergoldetem Messing beschlagen, auf dem Deckel in Silber aufgelegt der gekrönte Stern mit der Devise «Nec aspera terrent» sowie das Bandeau «Peninsula Waterloo El Bodon». Anhängend die Inventar-Marke «1501» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg.
#5. Schärpe aus Silbergeflecht mit Nebenriemen. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#6. Säbeltasche aus rotem Leder, der Deckel mit reicher Verzierung in Gold- und Silberfadenstickerei auf rotem Tuch, oben die Krone, darunter die Chiffre «♔EAR» über einem Tropaion. Komplett mit den drei Trageriemen und dem daran befestigten Unterschnallkoppel, ebenfalls aus rotem Leder, mit goldener Tresse besetzt und mit goldenen Beschlägen. Anhängend das Etikett «Königliches Familien-Museum. No. 1 Hannoversche Garde-Husaren-Uniform […]».
#7. Adlerkopfsäbel mit leicht geschwungener beidseitig doppelt gekehlter ca. 84.5 cm lange und 2.8 cm breiten Klinge, das untere Drittel beidseitig mit vergoldeten Gravuren. Vergoldetes Bügelgefäß mit fein ziseliertem Adlerkopf, belederter Griff mit intakter Silberdrahtwicklung. Anhängend die Inventar-Marke «149» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Polierte Stahlscheide mit zwei Messing-Ringbändern. Sehr schön erhalten!
#8. Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, der Bund außen mit schwarzer Seide abgesetzt, innen mit weißer Seide. Die schwarzen Hornknöpfe alle erhalten. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#9. Eine zweite Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, innen mit graublauem Seidenfutter. Die Knöpfe vollständig. Anhängend Etikett der königlich Hannoverschen Sammlung. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#10. Die Sporen aus Messing vergoldet mit intakter Beriemung aus geschwärztem Leder. Innen gepunzt mit einem nach unten geöffneten „Hufeisen“ und darin der Buchstabe «S».
#11. Schabracke aus dunkelblauem Tuch mit roter gezackter in Gold gestickter Litze eingefasster Borte, der Rand in Goldstickerei paspeliert. An den Seiten braune Lederapplikationen zum Schutz vor Abrieb durch die Beine des Reiters. Die Unterseite durch schwarzes Tuch geschützt. Auf der Lederapplikation links mit altem Inventaretikett "Hannover Garde-Husaren-Schabracke 1893 aus Penzing ".
#12. Das Offizier-Zaumzeug nach englischem Vorbild mit Rosetten- und „Puschel“-Verzierung aus braunem Leder, komplett mit dem Kopf-, Brust- und Hintergeschirr.


Ein Ausstellungsstück von großer historischer und musealer Bedeutung von dem wir sehr stolz sind, Ihnen dieses präsentieren zu können!

Die Stücke stammen sämtlich aus der königlichen Sammlung im Schloss Marienburg und wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion versteigert.
Auf dieser Auktion wurden die Stücke von einem namenhaften „Hannover-Sammler“ erworben und gelangten von diesem in unseren Besitz.
Die Stücke wiederum stammen aus dem persönlichen Besitz König Ernst August I. (König von 1837-51).
Es handelt sich genau um die Uniform, die der König auf dem Ernst-August-Denkmal in Hannover, welches 1861 von Albert Wolff geschaffen wurde, trägt.
In das Jahr 1849 datiert ein Porträt des Hofmalers Karl Wilhelm Friedrich Oesterley, welches den König wiederum in genau dieser Uniform zeigt. Dieses Porträt erfuhr eine hohe Verbreitung u.a. als Postkartenmotiv und mag auch als Vorlage für das Reiterstandbild gedient haben.
Die einzelnen Stücke wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion nicht zusammen verkauft, auch weil in der Haussammlung die Stücke getrennt voneinander aufbewahrt wurden. Dem Sammler kommt das Verdienst zu, die Stücke in ihrem historischen Wert erkannt und richtig zugeordnet und vereint zu haben.
Die Zusammengehörigkeit ist unzweifelhaft und kann abgesehen von dem Museums-Etikett auch allein an der hohen Qualität der Stücke, dem Rang bei Pelz und Dolman und der Datierungsgleichheit abgelesen werden.
Zudem waren Säbel mit Adlerkopf nur dem König vorbehalten. Auch das Zaumzeug lässt sich in den Einzelheiten an der Reiterstatue wiederfinden. Gut ist hier auch die Schabracke zu erkennen. Das Original nahm einen „Umweg“ über die Exil-Sammlung in Penzing, Österreich zurück zur Marienburg.
502974
498630
350,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Feldartillerie-Regimenter

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit beiden Kokarden, die Kugel abnehmbar. Innen mit hellbraunem Lederschweißband hellbeigem Ripsfutter. Größe ca. 54. Getragen, etwas gealtert. Zustand 2-.
497928
1.150,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften im 2. Pommerschen Ulanen-Regiment Nr. 9

Eigentumsstück um 1900. Standort Demmin. Tellermütze aus dunkelblauem Tuch mit weißem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und Tuchfutter. Getragen. Zustand 2.



491670
550,00

Preußen Pickelhaube für einen Zahlmeister im Garde-Füsilier-Regiment, 5. Garde-Regiment zu Fuß oder Garde-Pionier-Bataillon

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorne der versilberte große Garde-Adler mit aufgelegtem hochgewölbten Gardestern mit fein emailliertem Zentrum, für den Unterzahlmeister ohne den "Beamtenadler". Flache neusilberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit versilberten Sternen und abnehmbarer, glatter Spitze. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «54». Nur leicht getragen, Zustand 2+.
Sehr selten, das Regiment hatte maximal 4 Zahlmeister !


491065
4.500,00

Bayern Pickelhaube zur Parade für Mannschaften im 1. Schweren Reiter-Regiment Prinz Karl von Bayern

Standort München. Kammerstück 1908/09. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das große bayerische Helmemblem. Gewölbte Schuppenketten an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Kreuzblattbeschlag mit gekehltem, abnehmbaren Paradetrichter mit weißem Pferdehaar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «1. R. 1909» und «1. S.R.R. 1908».  Größe ca. 55. Der Lack oben auf der Glocke mit Abplatzungen. Zustand 2.
471952
1.850,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften in einem Pionier-Bataillon

Kammerstück um 1915. Ersatzhelm aus Filz, vereinfachte Ausführung ohne Vorderschirm- und Nackenschiene. Komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorne der preußische Linienadler, "frostig" versilbert. Die Spitze nicht abnehmbar. Der original Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke Etikett des Herstellers mit der Größe und dem Jahr «Abteilung Berthold Lissner Guben 57 ctm. 1914». Zustand 2+.
470303
1.600,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im Füsilier-Bataillon des Grenadier-Regiments König Wilhelm I. (2. Westpreußisches) Nr. 7 

Standort Liegnitz in Westpreußen. Kammerstück um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Grenadieradler mit dem Bandeau «22 März 1797». Lederner Sturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen gelaschtes Lederfutter, im Nackenschirm sehr schöne Kammerstempel «II G.R F.B. 1903» und «B.A.G. 1903» (Der Helm wurde dem Regiment vom Garde-Bekleidungsamt zur Verfügung gestellt) sowie die Größe «57». In schönem Originalzustand. Zustand 2. Sehr selten.


455723
3.000,00

Königreich Hannover Helm und Kürass für Mannschaften des Garde-Kürassier-Regiments – als Wanddekoration ehemals im Schloss Marienburg hängend

Um 1860. Hoher Helm aus Tombak mit großem gestuftem Vorderschirm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Stern des St. Georg-Ordens von Hannover mit Devise «Nunquam Retrorsum», darunter aufgelegt das Bandeau «Peninsula Garzia Hernandez Waterloo». An dem Bandeau anhängend die Inventar-Plakette des Schlosses Marienburg. Große gewölbte Schuppenketten an ovalen Rosetten mit Messing-Kreuzschrauben, rechts die hannoversche Kokarde in Lederausführung. Messingkreuzblatt mit abnehmbarer Eisenspitze. Innen mit schwarzem Lederfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz lackiert. Größe ca. 57. Der Helm äußerlich etwas gealtert, die Vergoldung größtenteils verputzt.
Das Bruststück des Kürasses ein Kammerstück aus schwarz lackiertem Gussstahl mit Nieten und Zierleisten aus Messing, mittig aufgelegt der große gekrönte Stern im Zentrum mit dem "Springenden Pferd" und dem Wahlspruch «Nec Aspera terrent ». Der Lack mit größeren Abplatzungen. Innen noch das originale Futter erhalten. Der Kürass an der Unterseite gestempelt «17.».
Im Kragenbereich wurde bereits im 19. Jahrhundert ein Holzbrett mit Halterung für den Helm befestigt, beidseitig im Schulterbereich Bohrungen für die Befestigung der Haltedrähte, die das Ensemble an der Wand halten.
Helm und Kürass etwas gealtert im noch unberührten und ungereinigten Zustand.

Ein sehr schönes Ensemble welches in dem Welfen-Schloss Marienburg hing. Im Oktober 2005 wurde es bei der Sotheby's Auktion versteigert.
452904
7.000,00

Preußen Pickelhaube Pickelhaube für einen berittenen Beamten im einfachen Dienst der Land-Gendarmerie

Kammerstück um 1908. Schwerer Lederhelm in der Ausführung ähnlich wie für die Garde-Infanterie-Regimenter, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorn der Gardeadler mit aufgelegtem silbernem Gardestern. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Teller mit Dienstspitze. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Innen hinter dem Helmadler gestempelt "LG 08". Größe 55. Getragen, Zustand 2.


450256
1.650,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15

Standort Hagenau, um 1910. Kornblumenblauer Rock mit roséfarbenem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, jeweils mit weißem Vorstoß, die Knopfleistenränder mit roséfarbenem Vorstoß, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern die Schulterklappen mit der in gelb eingestickten Einheitsnummer «15» und Knöpfe der 5. Eskadron, auf dem rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit blauem Seidenfutter. Leichte Trage- und Alterungsspuren, Stecknadelkopfgroße Mottenlöchlein. Getragen, Zustand 2/2-.
449805
1.000,00

Hessen Pickelhaube für Mannschaften im Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115

Friedensstandort Darmstadt, 1915. Kammerstück in Friedensqualität. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Das Helmemblem mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, darüber das Bandeau "1621". Kreuzblatt, gekehlte abnehmbare Spitze in der typisch hessischen Ausführung. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden, die Nackenschiene mit Lüftungsschieber. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Im Nackenschirm Kammerstempel "R.B.A.18". In der Glocke die Größe "55" und Stempel "Martin Mayer Mainz 1915". Ungereinigt, noch unberührt, Zustand 2.

Vor dem Ersten Weltkrieg existierte noch kein Bekleidungsamt für das XVIII. Armeekorps zu dem auch das Leibgarde-Infanterie-Regiment gehörte. Erst zu Beginn des Krieges wurde das "Reserve-Bekleidungs-Amt 18" (R.B.A.18) für das 18. AK eingerichtet. 
446295
3.500,00

Preußen Pickelhaube zur Parade für einen Offizier im Kriegsministerium

Fertigung Juni 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler, vergoldet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der silberne Gardestern mit fein emailliertem Zentrum. Kreuzblatt mit Sternschrauben, darauf der kannelierte Paradetrichter mit dem Busch aus weißem Büffelhaar. Die Kalotte leicht eingesunken, der Trichter dadurch nach hinten geneigt. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit hellem Lederschweißband und weißem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke mit Etikett des Herstellers „M. Neumann königl. Hoflieferant Berlin…2/6 14“. Größe 57. Zustand 2.

Hocheleganter Helm für einen Offizier im preußischen Kriegsministerium aus der Zeit kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges. Das Kriegsministerium befand sich in der Leipziger Straße neben dem heutigen Bundesratsgebäude. Kriegsminister war zu dieser Zeit Generalleutnant Erich von Falkenhayn (8. Juli 1913 bis 20. Januar 1915).
446066
6.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Tarnanstrich

Um 1916. Originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und olivgrünen und braunen Tarnfarben. Die Lackierung zu etwa 70% erhalten, die Farben verblasst, auf der rechten Seite Korrosionsspuren. Innen mit dem originalen dreiteiligen Futter am Lederring, ein Segment beschädigt, die Kissen ohne Füllung. Mit dem originalen Kinnriemen. Seitlich markiert "T.J.68" (C. Thiel & Söhne, Lübeck). Im Nackenbereich die großen Trägerinitialen "N.W.". Zustand 2-.



435939
1.750,00

Kaiserliche Marine Kurze Paradejacke für einen einjährig Freiwilligen .

Eigentumsstück, blaues Tuch mit goldenen Ankerknöpfen, Knebelkette vorhanden, am linken Oberarm der Winkel für deinjährig Freiwillige, innen mit schwarzem Stofffutter, sehr schön erhalten. Zustand 2
435165
480,00

Weimarer Republik Freistaat Württemberg Schirmmütze für einen Feuerwehrmann

Um 1930. Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit roten Vorstößen, vorne die Reichskokarde und das württembergische Wappen, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband grauem Futter und Stempel "Albert Ziegler Schlauchfabrik Giengen a. Brenz ...". Größe 55. Zustand 2.
433280
300,00

Preußen Pickelhaube für einen Feldwebel der Schlossgarde-Kompanie

Berlin, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne der Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern in der Ausführung für Mannschaften und Unteroffiziere, flache Schuppenketten an Eisenschrauben mit Rosetten, die beiden Kokarden in der Ausführung für Unteroffiziere, Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben, der Hals der nicht abnehmbaren Spitze mit Perlrand. Eckiger Vorderschirm. Innen mit feinem gelaschtem Lederfutter, die Schirme nicht gefüttert. Größe ca. 57. Der Lack des Lederhelms auf der rechten Seite mit einer ca. 4 cm langen Abplatzung. Zustand 2.
418683
3.200,00

Württemberg Pickelhaube für Offiziere im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26 in Paradeausführung

Standort Cannstatt, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert, die Emaille tragebedingt gechipt. Silberner Kreuzblattbeschlag mit Paradetrichter mit schwarzem Paradebusch aus Büffelhaar, vergoldete Sternschrauben. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißleder, honigfarbenes Seidenfutter. Größe 55. Der Vorderschirm innen grün gefüttert, der Nackenschirm rot. Zustand 2.





358169
6.800,00

Schwarzburg-Rudolstadt Helm für Mannschaften des Kontingents des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt

Um 1860. Hoher Lederhelm nach preußischem Muster, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der gekrönte Schwarzburger Doppelkopfadler, flache Schuppenketten an Eisenschrauben, die Schließe der Schuppenkette erneuert, rechts die Kokarde für das Fürstentum. Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben, abschraubbare, kannelierte Spitze. Innen mit gelaschtem Lederfutter (wahrscheinlich erneuert). Größe 54. 

Sehr selten.

Das Schwarzburg-Rudolstädtische Kontingent für das Bundesheer umfasste 1848 ein Halbbataillon, bestehend aus 2 Füsilier-Kompanien sowie einer Jäger-Abteilung, mit insgesamt 539 Mann.
Zunächst wurde ab 1845 ein Helm nach bayerischem Vorbild getragen. Der Helm nach preußischem Vorbild wurde erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt.


342226
3.500,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten

um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links silberne Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf. Innen schwarzes Lederschweißband und weinrotes Seidenfutter. Größe 57. Im original Koffer. Leichte Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2.



326785
750,00

Württemberg Überrock für den (Ober-)Leutnant (der Reserve) "Hermann Boith" im Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 25

Standort Ludwigsburg, 1912. Gehrock aus hellblauem Stoff mit hohem weißen Stehkragen und weißen Vorstößen, zwei Reihen von a sechs Tombak-Knöpfen, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Oberleutnant in dem Regiment mit jeweils der Chiffre «♔O». Innen mit weißem und stahlblauen Seidenfutter, im Rücken das Schneideretikett «Bender & Cie. Königliche Hoflieferanten, Stuttgart», in der Innentasche das Etikett «Bender & Co Königliche Hoflieferanten Stuttgart Herr An. Herm. Woith ... Den 3.8.1912.». Zustand 2.

Bei dem Namenseintrag auf dem Etikett handelt es sich um eine Falschschreibung, wodurch aus „Boith“ „Woith“ wurde. Der Leutnant Hermann Boith ist für das Dragoner-Regiment Nr. 25 in der Rangliste des Jahres 1912 als Leutnant der Reserve verzeichnet. Später wurde er wohl zum Oberleutnant befördert.



521770
950,00

Württemberg Waffenrock für einen Leutnant im Pionier-Bataillon Nr. 13

Standort Ulm. Eigentumsstück um 1914. Eleganter Waffenrock aus dunkelblauem Stoff mit hohem Stehkragen und Ärmelaufschlägen mit schwarzem Samt, rote Vorstöße, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit großen silbernen Litzen, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant in den Bataillon. Auf der linken Brust zehn (!) Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.

Sehr selten! Erstmalig in unserem Bestand!
521737
2.500,00

Württemberg Waffenrock für einen Oberleutnant im Grenadier-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 119

Standort Stuttgart. Um 1910. Der Waffenrock aus dunkelblauem Stoff mit rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, die Knopfleiste mit rotem Vorstoß, eine Reihe von acht Tombak-Knöpfen, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit den Gardelitzen in silberner Offizierstickerei, auf den Schultern die Schulterstücke für den Oberleutnant mit der Regimentschiffre «♔O». Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich Schneideretikett aus Stuttgart, im Schoß die Initialen «FS 4.». Zustand 2.
520608
2.300,00

Preußen Ulanka für Mannschaften im 1. Garde-Ulanen-Regiment aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71

Friedensstandort Potsdam. Dunkelblaue Ulanka mit rotem Kragen und Ärmelaufschlägen mit weißen Gardelitzen, kräftige rote Vorstöße, auf den Schultern weiße Passanten, mit den Epauletten mit Knöpfen für die 4. Eskadron, silberne Knöpfe. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Deutlich getragen und gealtert, mit kleineren Reparaturen. Zustand 3.
520553
1.350,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Offiziere Infanterie

Eigentumsstück, Kriegsfertigung um 1917. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, flache Schuppenketten an Rosetten, die Glieder teils aus Ersatzmaterial, beide Kokarden. Die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Schweißleder und rotbraunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke Etikett mit der Größe «58». Zustand 2.
522015
950,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserveoffizier in einem Jäger-Bataillon

Um 1910. Die Schirmmütze aus dunkelgrünem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden, die preußische Kokarde mit dem Landwehrkreuz. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 52. Zustand 2.
521987
550,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnüberzug für die Pickelhaube Offiziere Infanterie

Um 1915. Feldgraues Tuch. Größe ca. 52. Getragen, fleckig. Zustand 3.
521510
175,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Unteroffizier im Landwehr-Bezirkskommando Chemnitz

Eigentumsstück um 1895. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Helmstern mit dem aufgelegten "frostig" versilberten sächsischen Wappen. Flache Schuppenketten an Eisenschrauben mit kleinen Rosetten, rechts die sächsische Landeskokarde in der kleinen Blechausführung. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit Lederschweißband und braunem Seidenfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «56.5» und Reste eines Etiketts «Bezirks-Kommand[...] C[...] [...]ea[...]». Zustand 2.
520397
1.250,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften im II. Bataillon Infanterie-Regiment Bremen (1. Hanseatisches) Nr. 75

Heimatstandort des 2. Bataillons Bremen. Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen, noch in Friedensqualität. Vorne der preußische Linienadler, Lederriemen an Knopf 91, beide Kokarden (für das 3. Bataillon die preußische Landeskokarde (!)). Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «II.B.75», in der Glocke der Hersteller «Becker & Co […?]», die Jahres zahl «1915» und die Größe «57». Zustand 2.
520282
1.150,00

Württemberg Pickelhaube für einen Feuerwehr-Beamten Stuttgart

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Vorne das Emblem Buntmetall frostig versilbert, im Zentrum das teils emaillierte Wappen Stuttgarts, darunter Bandeau «Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, Kreuzblatt mit vergoldeten Sternschrauben, die Spitze mit Kugelzier, mittels Gewinde abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und gelbem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 53. Zustand 2.
520172
1.250,00

Bayern Pickelhaube für Mannschaften in den Chevaulegers-Regimentern 1, 3, 5, und 7 oder der bayerischen Feld-Artillerie- und Train-Regimenter

Um 1910. Schwerer Lederhelm in Kammerqualität, komplett mit allen Beschlägen in Messing-Ausführung. Vorne das bayerische Helmemblem, Kreuzblatt mit gekehlter abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke verblasster Stempel des Herstellers und die Größe «55». Zustand 2.
522006
1.650,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften Artillerie

Kammerstück um 1915. Ersatzhelm aus Filz, vereinfachte Ausführung ohne Vorderschirm- und Nackenschiene. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorne der preußische Linienadler. Die Spitze nicht abnehmbar. Der original Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke Etikett mit der Größe «56». Ungetragen! In "Mint condition"!
521988
1.650,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Unteroffizier der Landgendarmerie

Kammerstück, um 1905. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Helmemblem der der Stern mit dem oldenburgischen Wappen. Gewölbte Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der Ausführung für Unteroffiziere mit Portepee. Kreuzblatt mit Kugel und  Kugelschrauben, die Kugel nicht abschraubbar. Innen alt verschlossene Doppellöcher ab Fabrik, mit schwarzem gelaschten Lederfutter, von mit schönem Kammerstempel "L G 1905". Größe 54. Getragen, Zustand 2.

Ein seltener Helm !

521720
1.850,00

Kaiserliche Marine kurze Paradejacke für Feuerwerks-/Artilleristenmaat

Eigentumsstück um 1910. Die Jacke aus feinem dunkelblauem Tuck, komplett mit allen Effekten. Tombak-Knöpfe Kaiserkrone und Anker, auf dem linken Ärmel das Abzeichen für den Feuerwerks-/Artilleristenmaat in großer metallener Ausführung, an den Ärmeln die goldenen Tressen für den Unteroffizier. Inne mit feinem schwarzen Tuchfutter. Zustand 2.
521066
450,00

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere Infanterie

Um 1880. Schwarz lackierter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Großes Helmemblem Krone über "L", schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit der bayerischen Kokarde "♔L". Große originale Bärenfellraupe, diese mit einer kleinen Fehlstelle. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, der Vorderschirm grün gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58». Der Vorderschirm locker. Zustand 2-.
521074
1.650,00

Württemberg Helm für eine Stabsordonanz im württembergische XIII. Armeekorps

Für die "alte Uniformierung" bis 1900. Helm aus Stahlblech wie für Kürassiere, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Emblem, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der großen Ausführung. Die Spitze abnehmbar. Der Vorderschirm mit dem typischen horizontalen Grat. Das Futter innen fehlt (!). Gereinigt, mit alten, verschlossenen Doppellöchern, die metallenen Unterlegscheiben für die Schuppenketten erneuert, die Schuppenketten selbst original, die Glocke hinten mit einer Delle und einem Riss am Grat. Zustand 3.

Es handelt sich um einen älteren Helm Modell 1867, der wahrscheinlich in Preußen für die Württembergischen Stabsordonanzen beschafft und mit dem württembergischen Emblem versehen wurde. Der Helm wurde noch bis nach 1897 (Einführung der Reichskokarde) weitergetragen (in Preußen kam 1889 eine neues Modell zur Einführung).
Der Helm nach dem Muster für Kürassiere wurde noch zu der alten, grün-blauen, Uniform getragen. Ab 1900 wurde die Uniformierung nach dem Vorbild der Jäger zu Pferde für die Stabsordonanzen eingeführt.
520520
2.400,00

Württemberg Pickelhaube für einen Feuerwehr-Beamten Württemberg

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Vorne das kleine Emblem mit dem Wahlspruch «Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr», aufgelegt das vergoldete Wappen des Königreichs Württemberg. Flache Schuppenketten an vergoldeten Rosetten, rechts die Landeskokarde. Kreuzblatt mit vergoldeten Sternschrauben, die Spitze mittels Gewinde abnehmbar, mit Zierkugel. Innen mit braunem Lederschweißband und hellgrauem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Das Futter mit Tragespuren. Zustand 2.
520241
1.450,00

Kaiserliche Marine Weißes Hemd für einen Matrosen

Kammerstück um 1910. Weißes Leinenhemd mit blauem Kragen und Ärmelaufschlägen. Ärmellänge ca. 63 cm, Länge ca. 67 cm, Brustweite ca. 42 cm. Ohne Kammerstempel. Zustand 2.
437274
250,00

Württemberg Pickelhaube für einen Einjährig Freiwilligen in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Emblem, flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden, die Spitze abnehmbar, die Nackenschiene offiziersmäßig ohne Lüftungsschieber. Innen mit braunem Lederschweißband und rotbraunem Seidenfutter, wie für Offiziere der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 58. Zustand 2.
520356
1.450,00

Bayern Pickelhaube für einen Reserve-Offizier der Infanterie

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem mit bayerischen Reservekreuz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, abnehmbar, flache Schuppenketten, beide Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißleder und beigem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56». Zustand 2.
520331
1.800,00

Württemberg Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere Artillerie/Pioniere etc.

Um 1910. Die Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit schwarzem Bund und drei Roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und hellbraunem Wachstuchfutter mit Hersteller «Johann Atz Ludwigsburg. Größe 55. Zustand 2.

In Ludwigsburg war das Feldartillerie-Regiment Prinz-Regent Luitpold von Bayern (2. Württembergisches) Nr. 29 stationiert.


518966
450,00

Preußen schwarzer Brustpanzer für den Kürass Mannschaften im Regiment Garde du Corps

So getragen von 1814 bis in die 1890er Jahre. Der Brustpanzer aus Eisen schwarz lackiert, an Rand die Einfassung aus roter Wollschnur, innen mit Leinenfutter. Getragen, die Lackierung zu 85% erhalten, keine Stempel erkennbar. Zustand 2.

Die schwarz lackierten Panzer waren dem Regiment Garde du Corps vorbehalten. Die erste Garnitur schenkte Zar Alexander I. 1814 dem Regiment. Besonderes Kennzeichen war die rote Schnur am Rand. Getragen wurden sie zu besonderen Anlässen. 1897 schenkte Kaiser Wilhelm II. dem Regiment eine neue Garnitur, die nun etwas eleganter geformt war. Das Brustschild dazu wurde erst 1912 verliehen. Bei dem vorliegenden Brustpanzer handelt es sich um eines der Geschenkstücke von Zar Alexander I. von 1814.
520584
1.250,00

Württemberg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm, König von Preußen (2. Württembergisches) Nr. 120

Standort Ulm. Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne als Emblem das fein vergoldete württembergische Wappen mit aufgelegtem silbernen Reservekreuz, flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit glattem Trichter mit schwarzem Büffelhaarbusch. Innen mit braunem Lederschweißband und grauem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke die Größe «56 1/2». Zustand 2.

Der Helm konnte so auch in der Train-Abteilung Nr. 13 (Ludwigsburg) getragen werden.
520471
2.600,00

Bayern Pickelhaube für Offiziere im 2. Schweren Reiter-Regiment Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das bayerische Wappen in der fein gearbeiteten Ausführung für Offiziere. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit kanneliertem Trichter mit weißem Büffelhaarbusch. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt (!), der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56 1/2». Zustand 2.

Der Helm konnte so auch im 1., 3., 5. und 7. Chevaulegers-Regiment getragen werden.
520468
2.400,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier der Feldartillerie-Regimenter mit Paradebusch 

Um 1914. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das kleinere Helmemblem, schwach gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Das Kreuzblatt mit gekehltem Paradetrichter und rotem Büffelhaarbusch für Offiziere der Artillerie. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und braungrünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 57. Die Glocke mit einem außen nicht sichtbaren Bruch unterhalb des vorderen Kreuzarms. Zustand 2-.
520428
2.100,00

Württemberg Tellermütze/Krätzchen für Mannschaften und Unteroffiziere im Ulanen-Regiment König Wilhelm I. (2. Württ.) Nr. 20

Standort Ludwigsburg, um 1910. Eigentumsstück. Blaue Tellermütze mit gelbem Mützenbund und Vorstoß, mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißband und hellbraunes Futter mit aufgedrucktem Hersteller «Uniformmützen Militaireffecten Joh. Eltz». Größe ca. 50. Leicht getragen. Zustand 2.
519970
600,00

Württemberg Mantel (Paletot) für einen Oberleutnant im Pionier-Bataillon Nr. 13

Standort Ulm. Eigentumsstück um 1910. Der steingraue Mantel aus feinem Stoff gefertigt, mit dunkelblauem innen mit schwarzem Samt gefütterten Stehumfallkragen mit roten Vorstößen, einfache vernähte Ärmelumschläge, zwei Reihen von je sechs versilberten Knöpfen, zwei schräge Seitentaschen, auf der Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Oberleutnant mit der Einheits-Nummer «13». Innen mit feinem hellgrauem Tuchfutter. Zustand 2.
518809
650,00

Württemberg Waffenrock für Mannschaften im Feldartillerie-Regiment Prinz-Regent Luitpold von Bayern (2. Württembergisches) Nr. 29

Standort Ludwigsburg, um 1910. Dunkelblauer Rock mit schwarzem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, die Brustklappenleisten, Ärmelaufschläge und der Stehkragen mit roten Vorstößen, Messing-Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die roten Schulterklappen mit der in gelb aufgestickten Regimentsnummer «29» (die Chiffre "L" mit der flammenden Granate wurde dem Regiment erst 1913 verliehen). Innen mit schwarzem Seidenfutter. Zustand 2.
518800
600,00

Pickelhaube für einen Reserveoffiziere der 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments von Hindersin (1. Pommersches) Nr. 2

Standorte Swinemünde/Emden. Eigentumsstück um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Wappenadler mit ovalem Brustschild mit der Chiffre «FWR», für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darunter aufgelegt das Auszeichnungs-Bandeau «Colberg. 1807», darunter aufgelegt das silberne Reservekreuz mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland». Die hohe Kugel abnehmbar. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56 1/2». Leicht getragen, die Vergoldung noch besonders schön erhalten, Zustand 2. Zustand 2+.

Äußerst selten! Bei der gesamten Fußartillerie durften nur zwei Batterien ein Auszeichnungsband am Helm tragen. Es waren dies die 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments von Hindersin und die 4. Kompanie des Garde-Fußartillerie-Regiments.
515310
5.500,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Offizier im Eisenbahn-Regiment Nr. 1, 7. und 8. Kompanie

Standort Berlin, um 1913/14. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der versilberte Stern mit darauf aufgelegtem vergoldetem sächsischem Wappen. Flache vergoldete Schuppenketten an versilberten Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Ausführung. Versilberter Teller mit versilberter und abnehmbarer hoher Spitze, vergoldete Sterne, die Vorderschirmschiene und Nackenschiene versilbert. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 57. Leicht getragen, noch ungereinigt in der unberührten Originalerhaltung, Zustand 2.

Äußerst selten! Wahrscheinlich gab es in den beiden Kompanien nicht mehr als insgesamt 6 Offiziere ! In 40 Jahren am Markt erst zum zweiten Mal im Angebot!
512719
4.500,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für Marineoffiziere

Um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Rechts goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und vergoldeter Marineknopf. Innen helles Lederschweißband mit rotbraunem Seidenfutter mit Hersteller «Zeugner & Riedel ... Halle ...». Größe ca. 54. Zustand 2.
510140
850,00

Preußen Kinder-Husaren-Uniform bestehend aus Pelzmütze, Attila, Säbel und Stiefel

Um 1900. Die Pelzmütze wie für die Leib-Garde-Husaren aus braunem Pelz mit imitierten "Gardestern", rotem Kolpak und gerollter Fangschnur, Größe ca. 56. Der Kolpak gleichzeitig der "Deckel" der Pelzmütze, mit kleinen Mottenlöchern. Dunkelblaue Attila mit weißer Verschnürung, silbernen Rosetten und Knebeln, die Schulterschnüre mit der Schnur für "Einjährig Freiwillige", am Kragen die Gefreitenknöpfe. Innen mit schwarzem Futter, im Nackenbereich mit Schneideretikett «Wilhelm Wanns Cassel». Am Rücken unscheinbare Mottenspuren. Kinder-Löwenkopfsäbel, mit stumpfer Klinge, der Griff mit Rochenhaut und intakter Drahtwicklung, schwarz lackierte Scheide mit einem Ring, Etikett Prinzensäbel". Schwarz lackierte Kinder-Husarenstiefel mit geweißtem Rand. Sohlenlänge ca. 21 cm. Beiliegend Tafel mit vier Fotos von Kindern in Kinder-Husaren-Uniform sowie selbstgebauter Aufsteller. Zustand 2.
509983
2.000,00

Deutsches Reich/Preußen schwarze lange Hose für Generale

Um 1900. Die Hose aus allerfeinstem weichem und leichtem schwarzem Stoff, vorne mit zwei Taschen, Knöpfe feinst mit schwarzer Seide überzogen, seitlich mit jeweils den beiden breiten roten Lampassen und dem schmalen mittigen Vorstoß. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Hosenbundinnenfutter mit beidseitig eingestickter Garderobenbezeichnung "1. 18" des Trägers. Hervorragender fast ungetragener Zustand in herausragender Schneiderqualität. Zustand 2+

Bundweite ca. 84 cm, Länge ca. 112 cm, Schrittlänge ca. 78 cm.

Schwarze Generalshosen wie diese wurden um 1900 in fast allen deutschen Staaten von der Generalität zum Waffenrock getragen.
509373
2.500,00

Deutsches Reich 1871-1918 China Drillichrock für Offiziere des Infanterie Ostasiatisches Expeditionskorps

Um 1900. Privat beschafftes Stück. Khakifarbener, langschößiger ungefütterter Drillichrock mit Stehkragen, eine Reihe von sechs mit Splinten befestigten und so abnehmbaren Tombakknöpfen, auf der linken Brust eine einzelne Tasche sowie zwei Taschen im Schoß, die Taschen ohne Deckel, die Knöpfe und Schlaufen auf den Schultern für die Befestigung der Schulterklappen fehlen (!), auf der linken Brust mit sechs Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen im Nackenbereich kleines Etikett eingenäht mit dem Trägernamen «Behncke», Zustand 2.
Extrem selten.
507866
3.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg/Frühe Weimarer Republik Stahlhelm M 1916

Um 1918/19. Die Glocke außen mit einer hellbeige-weißen Lackierung auf der werkseitigen olivgrünen Lackierung, mittig ein ca. 3 cm breiter weißer Strich, auf der rechten Seite von Hand aufgemalt die Symbole «S [Pilz?] S», die Lackierungen zu ca. 60-70% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring, die Füllungen der Kissen fehlen, seitlich der Hersteller und die Größe «E.T.64.» (Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz). Mit dem originalen Kinnriemen am Knopf 91. Zustand 2-.

Bei dem Symbol handelt es sich wohl um ein nicht vorschriftsmäßiges Symbol für eine Einheit. Möglicherweise für ein Freikorps oder eine Heimatwehr in der Zeit der Krise der Weimarer Republik 1919/20. Bei der Lackierung handelt es sich wohl um eine Wintertarnung.
507637
1.650,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für Offiziere im Jäger-Bataillon Nr. 12, 13 oder Schützen-Regiment Nr. 108

Eigentumsstück um 1900. Die Schirmmütze aus dunkelgrünem Stoff mit schwarzem Samtbund und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und rotbraunem Futter mit den Initialen «W. M.». Größe ca. 54. Zustand 2.
507259
480,00

Preußen Pickelhaube für einen Fähnrich der Fußartillerie

Um 1914. Eleganter leichter Lederhelm in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Adler, "frostig" vergoldet mit aufpolierten Kanten. Flache vergoldete Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Der Teller mit abschraubbarer Kugel in Offiziersausführung, der Teller mit Kugelschrauben. Innen die Schirme grün und rot gefüttert, hellbraunes Schweißleder, gelles Seidenripsfutter. Größe 54 1/2. Nahezu ungetragen in neuwertigem Zustand - "in mint condition".
Der Helm für den Fähnrich war bereits in fast alles Teilen ein Offiziershelm, bei der Beförderung zum Leutnant mussten nur die Schuppenketten, die Kokarden und die Splinte auf dem Teller ausgewechselt werden. Sehr wahrscheinlich wurde der Fähnrich während des Krieges zum Offizier befördert, der Helm blieb aber in der Heimat.

In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
506761
3.000,00

Preußen 1. Weltkrieg Schirmmütze für den Feldwebel/Ausbilder «Rekatzky» im Ersatz-Feldartillerie-Regiment Zossen

Um 1916. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit schwarzem Bund und drei roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden, als Feldwebel in Offiziersausführung. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Wachstuchfutter mit Etikett «Rekatzky 3. (F.) Batt. Ers.F.A.R.Zossen». Größe ca. 55. Getragen. Zustand 2-.

Das Regiment wurde um 1915/16 aufgestellt in Zossen aufgestellt. In der Heimat bzw. bei der Ausbildung wurde nach die "Bunte Uniform" getragen.
498261
400,00

Preußen Helm Modell 1905 für Mannschaften im Regiment Jäger zu Pferde Nr. 8

Heimatstandort Trier. Kammerstück in Friedensqualität, um 1914. Die Helmglocke aus Stahl schwarz brüniert, komplett mit allen Beschlägen. Der Helmadler, Spitze, Nieten und Randeinfassung in Messingausführung, gewölbte gelbe Schuppenkette an Knopf 94, komplett mit beiden Kokarden in der großen Ausführung. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm grün lackiert, der Nackenschirm schwarz brüniert. Innen mit Hersteller "C. E. Juncker 1914". Auf dem Rand des Nackenschirms mit schönem Kammerstempel "8. J.P." und Größe "56,5"Leicht getragen, hinten 2 kleine Dellen, Zustand 2.

Das Regiment wurde erst am 1. Oktober 1913 gegründet. Die Helme sind entsprechend sehr selten.
497097
3.500,00

Württemberg 1. Weltkrieg feldgraue leichte Tschapka in "Tropenausführung" aus dem Besitz von Major von Bülow

Um 1915/16. Die sehr leichte Tschapka gänzlich aus feldgrauem Stoff gefertigt, innen mit einem metallenen Kreuzblatt und zwei Metallstangen zur Stabilisierung, vorne vornherein ohne Emblem, gewölbte Schuppenketten, die Rosetten und die Kokarde auf der rechten Seite mit feldgrauen Stoff verdeckt, der abschraubare Vierkantdeckel ebenfalls aus feldgrauem Stoff, mit dem Offiziers-Feldzeichen in feldgrauer Ausführung (!). Innen mit braunem Schweißband mit Markierung «DRGM», anhängend ein Museums- bzw. Sammlungsetikett «No 30 UL20 feldgr. Tschapka (ohne Leder v. Frau v. Bülow-Dätzingen April 39 Geschenk). Größe geschätzt 56. Zustand 2+.
Äußerst selten! Erstmalig in unserem Angebot, uns ist auch kein weiteres Stück bekannt !

Bernhard-Friedrich von Bülow trat 1902 als Fähnrich in das Ulanen-Regiment König Wilhelm (2. Württembergisches) Nr. 20 (Standort Ludwigsburg), auch genannt die "Gelben Ulanen", ein. Ab 1913 war er an der Kriegsakademie und gehörte während des 1. Weltkrieges dem Stab der 26. Reserve-Division an. Später wurde er in den "Großen Generalstab" versetzt. Nach dem Kriege übernahm er die Führung der Regimentsvereinigung. Er verstarb 1937 in Dätzingen. 1939 gab seine Frau diese Tschapka an eine Sammlung weiter. Getragen haben wird er diese in seiner Zeit beim Großen Generalstab in der Uniform als Ulanen-Offizier.
494459
9.500,00

Sachsen-Meiningen-Coburg-Gotha weiße lange Hose für Mannschaften im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standorte Gotha, Hildburghausen, Coburg. Kammerstück von 1880. Lange weiße Hose mit Zinkknöpfen. Innen mit Kammerstempel «6.Th.I.R.95 I.B. 1880 3.C. II». Zustand 2.

487710
450,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier in einem Jäger-Bataillon

Eigentumsstück, um 1910. "Jägergrünes" Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden (in der Ausführung für Mannschaften und Unteroffiziere). Innen mit braunem Lederschweißband und roséfarbenem Seidenfutter mit goldener Initiale «W». Größe ca. 54. Das Schweißband neu verklebt, mit sichtbaren Klebespuren. Zustand 2-.
486822
300,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Sergeanten (Schutzmänner) der königlichen Schutzmannschaft in den Mediatstädten

Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Das Helmemblem mit dem großen gekrönten «W», Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die preußische Kokarde in Mannschaftsausführung, die Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 54. Der Nackenschirm mit altem Kammerstempel «21.I.R.», in der Glocke der Stempel «241 B.[?] III. 1915». Vorne in der Glocke alt verschlossene Löcher, hinten in der Glocke unterhalb der Nackenschiene nachträglich Schlitz für die Belüftung eingefügt, die Nackenschiene selbst eine Eigenanfertigung aus der Tragezeit. Zustand 2.

Ein sehr interessantes Stück! Der Helm wurde von der Truppe an die Polizei abgegeben und von dieser an ihre Bedürfnisse angepasst.
469861
950,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten

um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf. Innen hellbraunes Lederschweißband und weißes Seidenfutter mit dem Hersteller «L.H. Berger, Collani & Co. Hof-Lieferanten Berlin», darunter der Trägername «Fibel». Größe 57. Leichte Tragespuren. Zustand 2.




459787
700,00

Braunschweig Pickelhaube für einen Reserveoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 92, I. und II. Bataillon

Braunschweig, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Preußischer Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darauf großer versilberter Stern des Hausordens, die Kreuzarme blau lackiert, das Zentrum rot emailliert, die Auflagen teils versilbert, bzw. vergoldet. Darunter das silberne Reservekreuz mit Aufschrift "Mit Gott für Fürst und Vaterland", die Reserveoffiziere trugen kein "Penisula" Bandeau . Flache vergoldete Schuppenketten am Knopf 91, beide Kokarden. Die hohe elegante Dienstspitze abschraubbar. Innen hellbraunes Schweißleder und helles Seidenfutter, Größe 57. Leicht getragen, Zustand 2.
Ab 1912 trugen die Offiziere in allen 3 Bataillonen einheitlich den Totenkopf auf dem Adler, der emaillierte Hausorden als Auflage wurde abgeschafft.
454043
9.000,00

Königreich Bayern Rote Uniform des Hausritterordens vom Hl. Georg

Um 1900. Das Ensemble bestehend aus dem Zweispitz, der Uniformjacke mit den Epauletten und den weißen Handschuhen, der weißen Hose und dem dazugehörigen Degen.
Der Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz mit weißen Federn, auf der rechten Seite mit silberner Agraffe auf blau-weißem Seidenband, der silberne Knopf mit dem Emblem des Georg-Ordens. Innen mit schwarzem Seiden-Schweißband und weißem Seidenfutter. Im originalen Karton.
Roter Frack mit weißen Ärmelaufschlägen und Vorstößen, zwei Reihen a je 7 silberner Knöpfe mit dem Emblem des Georg-Ordens, vorne auf dem Frack aufgelegt die weiße Parade-Rabatte, auf den Schultern die Silber gestickten und mit Pailletten und dem Georg-Kreuz verzierten großen Epauletten mit silbernen starren Kantillen. Innen der Frack mit gesteppter weißer Seide gefüttert.
Dazu die weiße Stoffhose mit Silber gestickten Lampassen mit roten Durchzügen und die weißen Handschuhe zum Frack.
Prächtiger, Silber montierter Degen. Die Klinge 76 cm lang und 1.5 cm breit, das vordere Ende zweischneidig, das untere Ende beidseitig gekehlt, gebläut und mit vergoldeten Gravuren verziert, terzseitig auf der Fehlschärfe der Lieferant «Joh. Stroblberger München». Fein ziseliertes silbernes Gefäß mit floraler Ornamentik, vorne auf dem Stichblatt der Hl. Georg, der Drachen tötet, Perlmuttgriffschalen. Anhängend das Portepee des Ordens aus Silbergeflecht mit roten Durchzügen und dem Georgskreuz auf dem Stängel. Lederscheide mit neusilbernen Beschlägen, das Mundblech sitzt locker auf. Dazu der Trageriemen für den Degen.
Alle Teile in schönem Erhaltungszustand! Ein prächtiges Ensemble von hoher Qualität!

Der Hausritterorden vom Heiligen Georg ist der Hausorden der bayerischen Kurfürsten, gegründet 1729. Benannt ist er nach dem Heiligen Georg, dem Schutzpatron der Ritter. Er war der höchste Orden des Adels des Kurfürstentums und des Königreichs Bayern.
Die Mitglieder teilten sich auf 6 Großkomture (Großkreuz-Ritter), 12 Komture und Ritter auf, die Zahl der jährlichen Neuaufnahmen war auf 6 beschränkt. Großmeister ist stets der Chef des Hauses Wittelsbach, männliche Mitglieder des königlichen Hauses wurden im Rang von Großprioren aufgenommen. 
451544
8.500,00

Preußen Schirmmütze aus dem persönlichen Besitz des Kronprinzen Wilhelm von Preußen als Oberst à la Suite im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Um 1910. Elegante, besonders hohe elegante Sattelform, die der Kronprinz besonders gern trug. Das Tuch in dunkelblau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, beide Kokarden in feiner Offiziersausführung, kurzer , schwarzer geprägter Lederschirm. Innen mit hellbraunem Schweißband und rotem Seidenfutter, im Futter eingeprägt die Initialen Königskrone über "W" für Kronprinz Wilhelm, Größe ca. 56. HInten im Schweißleder die alten Inventarstempel aus dem "Kostümfundus Kassel". Leicht getragen in gutem Zustand.

Der Kronprinz war auch Oberst à la Suite im Grenadier-Regiment Kronpinz (1. Ostpreußisches) Nr. 1, zu der diese Schirmmütze ebenfalls getragen wurde.


445861
6.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten der Reserve im Kriegsministerium, Intendantur, Bekleidungsamt oder Remonte-Depot-Verwaltung

Um 1900. Blaues Tuch mit Bund in gleicher Farbe, rote Vorstöße, beide Kokarden, die Landeskokarde mit Reservistenkreuz, kurzer Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und honigfarbenem Wachstuchfutter. Größe ca. 55. Etwas gealtert, mehrere kleine Mottenlöcher. Zustand 2-.
442171
400,00

Kaiserliche Marine kurze Paradejacke für den Bootsmannsmaat und Geschützführer "Formes"

Kammerstück um 1880/85. Fertigung aus dunkelblauem Tuch, komplett mit allen Effekten. Gelbe Knöpfe mit Anker und Kaiserkrone 1. Modell (bis 1888), auf dem linken Ärmel das Abzeichen für den Maat in großer metallener Ausführung, darunter das Stoffabzeichen für den Geschützführer in der Form von 1873 bis 1893, an den Ärmeln die goldenen Tressen für den Unteroffizier. Innen mit braunem Tuchfutter, im Schulterbereich mit Kammerstempel (leider nicht mehr lesbar), darunter "IM 4 173.86" und darunter Namensetikett "Formes", im linken Ärmel weiteres altes Etikett "Eigenthum von Ch. Meyer geb. Mathissen Hamburg". Zustand 2.

Ein schönes Stück aus der Frühzeit der kaiserlichen Marine. Der ehemalige Träger scheint als einfacher Matrose angefangen und die Jacke als Kammerstück erhalten zu haben und hat sich dann bis zum Bootsmannsmaat hochgedient. Vor 1893 hat er wohl die Marine verlassen, da er sonst das neue Abzeichen für Geschützführer auf der Jacke angebracht hätte.
437238
750,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Schutzhelm für Flugzeugführer nach Art des "Roold" 

Aus deutsche Fertigung privat beschafft, um 1916/17. Korpus aus Kork, außen mit braunem gewachstem Leinenbezug. Innen mit braunem Schweißband und blauem Seidenfutter, das Schweißband mit Etikett "79", der Schirm grün gefüttert. Zustand 2.

Der Schutzhelm Typ "Roold" wurde von den deutschen Fliegern neben dem offiziellen Schutzhelm gerne getragen. Ursprünglich wurde dieser Helmtyp von der französischen Firma Roold in Paris gefertigt.
427178
2.000,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten in Offiziersrang in der königlichen Polizeiverwaltung Frankfurt am Main

Elegantes Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze aus hellblauem Tuch mit dunkelblauem Samtbund und kornblumenblauen Vorstößen und schwarz lackiertem Schirm. Komplett mit der preußischen Landeskokarde und dem aufgelegtem Beamtenwappen. Innen mit braunem Lederschweißband und goldfarbenem Seidenfutter mit dem Hersteller "Eduard Sachs Frankfurt a/M.". Größe 57. Zustand 2.

Gegen Ende des Deutschen Krieges 1866 wurde die Freie Stadt Frankfurt von Preußen annektiert und war forthin eine preußische Provinzstadt.
417994
750,00

Sachsen-Meiningen-Coburg-Gotha - Pickelhaube für einen Einjährig Freiwilligen im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standort Gotha/Hildburghausen/Coburg, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler mit steilkantigem Bandeau "Mit Gott für Fürst und Vaterland", auf der Brust mit hochgewölbtem versilbertem Stern mit aufgelegtem sächsischen Wappen mit beidseitigem Lorbeerkranz. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Hohe, nicht abnehmbare Spitze. Innen braunes Schweißleder, Größe 56, Zustand 2.


412448
3.000,00

Bayern Schirmmütze für einen Militär-Arzt

Um 1910. Hohe Tellerform. Blaues Tuch mit blauem Mützenbund und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und schwarzem Seidenfutter. Größe ca. 58. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.
410947
450,00

Deutsches Reich weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück, um 1913. Lange weiße Hose mit Zinkknöpfen. Innen mit unleserlichem Kammerstempel. Stockfleckig. Zustand 2-.



399434
350,00

Kaiserliche Marine weiße Weste für Marineoffiziere

um 1910. Weiße Weste aus Waffeltuch, komplett mit kleinen vergoldeten Kaiserlichen Marineknöpfen. Zustand 2.
383736
350,00

Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1847 für Mannschaften des Grenadier-Garde-Bataillon

um 1850. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Tombakausführung. Vorne die vergoldete "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen über Bandeau "Grenadier-Garde". Gewölbe Schuppenketten, die Rosetten mit flammenden Granaten, rechts die große Landeskokarde in lackierter Metallausführung. Großes Kreuzblatt mit dem besonderen Trichter und er aufgeschraubten Krone, das Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben. Der eckige Vorderschirm und der geschweifte Nackenschirm mit eingefasst durch Metallschienen. Innen wurde das alte Schweißleder herausgeschnitten, jedoch in alter Zeit wieder ergänzt. Der Vorderschirm und Nackenschirm innen nicht gefüttert. Nur leicht getragen in besonders schönem Zustand. Extrem selten. In über 30 Jahren ist dies erst der erste Mannschaftshelm der Grenadier-Garde, den wir anbieten können.

1863 wurde aus dem Grenadier-Garde Bataillon das 1. Infanterie-Regiment errichtet. Die alten Helme wurden an die Mecklenburgische Gendarmerie abgegeben und entsprechend umgebaut mit der mecklenburgischen Zwiebelspitze und unter dem Wappen mit dem Schild "Gendarmerie". Deshalb sind so gut wie keine Helme des Grenadier-Garde-Bataillons erhalten geblieben.
383660
13.500,00

Deutsches Reich 1871-1918/Preußen Schirmmütze für eine Burschenschaft

Um 1900. Dunkelblaues Tuch mit weißen Vorstößen, der Bund in den Farben Rot-Weiß-Schwarz. Kokarde in preußischen Farben. Kurzer schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und hellbraunem Futter. Größe 53. Zustand 2.
372625
150,00

Baden Schirmmütze für Offiziere im 3. Badischen Dragoner Regiment Prinz Karl Nr. 22

Standort Mühlhausen im Elsass, um 1910. Hohe elegante Tellerform, kornblumenblaues Tuch mit schwarzem Samtbund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarzer Lacklederschirm, Innen mit schwarzem Lederschweißband und schwarzem Seidenfutter mit dem Trägernamen in Goldlettern "v. Gustorf". Größe 55. Wenige, kleine Mottenlöcher, Zustand 2. 


367818
450,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1870. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde. Der Lederriemen war gerissen und wurde rückseitig restauriert. Auf dem Kamm die Wollraupe, etwas verfärbt. Innen mit gelaschten Lederfutter. Größe 56. Zustand 2.
361095
1.100,00

1. Weltkrieg Stirnschild zum Stahlhelm M 1916

Fertigung aus Gussstahl, Gewicht 2.5 Kg, die original feldgraue Feldlackierung noch sehr gut erhalten, komplett mit dem originalen zweiteiligen Leder-Befestigungsriemen (!). Zustand 2.

In diesem guten Erhaltungszustand sehr selten! Der nur in einer Größe gefertigte Stirnschild passte auf alle 4 Größen des Stahlhelmes 1916/18. Bei den kleineren Helmen musste an den Bolzen eine Metallscheibe dazu untergelegt werden.
520221
3.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916, Ausführung 1917 für den "Gefreiten Hasselmann"

Um 1917/18. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten, innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechring, die Füllung der Kissen erhalten, seitlich der Hersteller schwer lesbar «(Glocke)L 6[...]» (Richard Lindenberg A.G., Remscheid-Hasten), Rest des Kinnriemens vorhanden, am Futter und im Nacken der Trägername «Gefr. Hasselmann». Zustand 2.
518337
1.750,00

Bayern Pickelhaube für einen Fähnrich der Kavallerie

Um 1910. Eleganter leichter Lederhelm in Offiziersqualität komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das bayerische Wappen in der Ausführung für Offiziere. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Das Kreuzblatt mit Kugelkopfsplinten, der Hals jedoch wie für Offiziere mit Perlrand, die Spitze abnehmbar, die Nackenschiene wie für Offiziere ohne Lüftungsschieber. Innen braunes Schweißleder mit grünem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, Größe 58. Innen mit alter Inventarnummer.  Sehr schöner Helm, so gut wie ungetragen, Zustand 2+++.
520315
2.200,00

Württemberg Pickelhaube für einen Musikmeister im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm, König von Preußen (2. Württembergisches) Nr. 120

Standort Ulm. Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Emblem in der Ausführung für Offiziere. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der Ausführung für Offiziere. Runder Vorderschirm. Teller mit Sternschrauben für Offiziere. Trichter mit rotem Büffelhaar für Musiker. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Die Glocke mit der Größe «55 1/2». Das Futter mit Tragespuren, die Naht des Vorderschirms auf der rechten Seite gelöst. Zustand 2.

Sehr selten! Bei Regimentern, denen ein Paradebusch verliehen worden war, trugen die Musiker einen roten Paradebusch. Musikmeister und Musikobermeister standen im Rang über dem Feldwebel und trugen eine Uniform, die an die der Offiziere angelehnt war.
Der vorliegende Helm unterscheidet sich von einer Pickelhaube für Offiziere durch den runden Vorderschirm und den Teller statt des Kreuzblatts. Als Eigenmächtigkeit trug der Musikmeister eine gewölbte Schuppenkette.
Die Kombination aus Paradebusch und „gelben“ Beschlägen weist auf das Infanterie-Regiment Nr. 120 hin.
518092
2.500,00

Königreich Sachsen Waffenrock für Mannschaften im 2. Grenadier-Regiment Nr. 101 Kaiser Wilhelm, König von Preußen

Standort Dresden. Eigentumsstück um 1900. Blauer Waffenrock mit einer Reihe von acht Tombak-Knöpfen, roter Stehkragen und rote "sächsische" Ärmelaufschläge, beide mit weißen Garde-Litzen. Aufgenäht die Schulterklappen in der sächsischen Form mit roten Vorstößen und in Gelb aufgestickten Chiffren «♔WRI». Innen mit schwarzem Seidenfutter. Sehr schön erhalten. Zustand 2+.
Dazu ein sehr schönes Reprofoto eines Trägers in Farbe !
517686
1.450,00

Preußen Pickelhaube für einen Zoll- bzw. Steuerbeamten im Offiziersrang

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der fein gearbeitete heraldische Adler mit der silbernen Auflage «♔W». Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die preußische Landeskokarde in „Offiziersausführung“. Auf der Glocke das besondere Kreuzblatt mit Sternschrauben und vierfach gekehlter Beamtenspitze mit Kugel. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, das Futter mit Stempel, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «[5]5 ¼». Zustand 2.
511572
1.250,00

Bayern Pickelhaube für den Einjährig Freiwilligen «Köpcke» in der 3. Batterie des 4. Feldartillerie-Regiments König

Standort Augsburg. Um 1910. Eleganter, besonders leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das bayerische Wappen in der fein gearbeiteten Ausführung für Offiziere. Gewölbte Schuppenketten wie für Offiziere an Rosetten, die beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Das Kreuzblatt wie für Mannschaften mit Kugelkopfsplinten, der Hals jedoch wie für Offiziere mit Perlrand, die Spitze abnehmbar, die Nackenschiene wie für Offiziere ohne Lüftungsschieber. Das braune sehr feine Lederschweißband mit Goldaufdruck «Awes-Marke» und Seidenbanddurchzug, das grüne Seidenripsfutter mit Goldaufdruck «AWS», der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, der Knopf der Nackenschiene mit der Größe «55 ½», in der Glocke nochmals Vignette «Awes Marke» mit der Größe «55 ½», daneben Etikett «Einj. Freiw. Köpcke IV. Feld-Art.-Regt. 3. Batterie». Sehr schöner Helm, so gut wie ungetragen, Zustand 2+++.
511436
2.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Garde-Feldartillerie-Regimenter

Um 1910. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der große Gardeadler "frostig" vergoldet mit aufpolierten Kanten, darauf aufgelegt der versilberte Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Der Teller mit Sternschrauben, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, der Endknopf dr Nackenschiene mit der Größe «57». Zustand 2.

Selten! Seit vielen Jahren erstmals wieder in unserem Bestand!
510710
4.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Offizier im Garde-Regiment aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Offizier oben um den Rand umlaufend silberne Offizierstresse, silberne Kordel um den unteren Rand und am Rand des Vorderschirms mit Stickerei aus Silberfaden. Vorne aufgelegt der silberne Stern mit fein emailliertem Zentrum mit der Darstellung des heiligen Georg, der den Drachen tötet und dem Wahlspruch «numquam retrosrsum» (Niemals zurück), darunter separat aufgelegt das silberne Ehrenbandeau «Peninsula Waterloo». Vollständig mit dem Feldzeichen mit der Chiffre «GRV». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert, im Deckel der Rest eines alten Siegels, vorne im Korpus handschriftlich der Trägername «Rede[…]», auf der linken Seite Reste einer Signatur «…S…». Mit dem Kinnriemen. Größe ca. 56. Gut erhalten, links vom Emblem ein alter Einriss. Zustand 2.

Sehr selten! Ein Tschako wie er von einem Offizier des Garde-Regiments während der Schlacht von Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 getragen wurde.
509361
4.500,00

Bayern Tschapka für einen Offizier im 1. Ulanen-Regiment Kaiser Wilhelm II., König von Preußen zur Parade

Standort Bamberg, um 1910. Hochelegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das bayerische Wappen in der großen gewölbten Ausführung. Die gewölbten Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Deckel komplett mit karmesinroter Paraderabatte, oben mit dem bayerischen Feldzeichen und blau/weißem Paradebusch aus Büffelhaar. Dazu die Paradefangschnur für Offiziere mit blauen Durchzügen. Innen mit hellem Schweißband und roséfarbenem Seidenfutter, Größe 57. So gut wie ungetragen, in nahezu neuwertigem Zustand . Dazu der Karton für den Paradebusch.
Ein wunderschönes Stück, immer noch in allerbester Qualität !
506762
9.500,00

Preußen Pickelhaube für Generale

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Garde-Adler fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der Garde-Stern, das Zentrum fein emailliert. Kreuzblattbeschlag mit gekehlter abnehmbarer Spitze für Generale, vorschriftsmäßig mit dem Hals abschließend. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «58» . Leicht getragen. Zustand 2.
Ein sehr schöner Helm.
506758
6.500,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften im 7. Reserve-Infanterie-Regiment

Kammerstück in der Trageweise um 1914. Lederhelm komplett mit allen Beschlägen, vorne das kleine Helmemblem mit aufgelegtem silbernen Reserve-Kreuz, original Ledersturmriemen an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Nackenschirm mit der handschriftlichen Größe «53.» sowie Kammerstempel «9IR1898», in der Glocke zu erkennen die ältere Jahreszahl «89», ein weiterer Kammerstempel sowie der jüngere Kammerstempel «7.R.I.R. 4.B.». Die Glocke mit mehreren alt verschlossenen Löchern vom Wechsel vom Kreuzblattbeschlag und dem großen Emblem auf den Teller und das kleine Emblem. Die Krone des Emblems mit alter Lötstelle. Zustand 2.

Ein sehr interessanter und lange getragener Helm! Es handelt sich um ein Kammerstück aus der Zeit um 1889 noch mit Kreuzblattbeschlag und großem Helmemblem, der um 1896 auf das neue Modell mit Teller und kleinem Emblem aptiert wurde. Dabei wurden die alten Löcher verschlossen. Zu Beginn des 1. Weltkrieges wurde er dann an das am 02.08.1914 aufgestellte 7. Reserve-Infanterie-Regiment abgegeben.
505734
1.150,00

Preußen 1. Weltkrieg Husaren-Offiziersattila Modell 1910 für einen Rittmeister (Hauptmann) im Husaren-Regiment "Kaiser Nikolaus II. von Rußland" (1. Westfälisches) Nr. 8

Heimatstandort Paderborn/Neuhaus. Um 1914. Die Attila aus feinem feldgrauem Stoff mit grauer Verschnürung, Rosetten und Knebeln mit schwarzen Durchzügen. Auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke mit der metallenen Chiffre «♔NII» und je zwei Rangsternen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter. Am linken Ärmel zwei und am linken Schoß ein Mottenloch. Zustand 2. 
500213
4.800,00

Königreich Hannover Tschako für Offiziere im Garde-Regiment

um 1860. Schwarzer Filztschako mit Nadelfilzbezug in der frühen Ausführung mit waagerechtem Mützenschirm. Komplett mit aufgelegtem Gardestern, das Zentrum aus Porzellan fein handbemalt, darunter das Bandeau "Peninsula - Waterloo" im Lorbeerkranz. Schwarzer Lacklederriemen an Knopfrosetten. Oben mit Feldzeichen für Offiziere in Silbergespinst, im Zentrum mit Monogramm "GR V". Innen gelaschtes Lederfutter. Größe ca. 54. Getragenes Stück in gutem Zustand, selten.
498145
4.500,00

Württemberg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier in den Feldartillerie-Regimentern Nr. 13, 29, 49 und 65

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das württembergische Helmemblem feinst gearbeitet und vergoldet, mittig aufgelegt das "frostig" versilberte Landwehr-Kreuz. Großer Kreuzblattbeschlag, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband, grünes Seidenfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «59 1/2». Nahezu ungetragen. Zustand 2+.
497094
3.200,00

Braunschweig Paradeüberlegedecke (Schabracke) für Offiziere im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Um 1910. Elegante Decke aus schwarzem feinen Stoff eingefasst von einer goldenen Tresse, in den vorderen Ecken die in Silberfaden gestickten Sterne der wendischen Krone mit Schwertern und der Chiffre «W», in den hinteren Ecke jeweils in Silberfarben gestickt das große «W» sowie die herzogliche Krone, deren Diademöffnung mit karmesinrotem Samt ausgefüllt ist. Auf der Unterseite mit schwarzem Stofffutter. Schön erhalten, wenige kleine Mottenlöcher und Gebrauchsspuren. Zustand 2.

Sehr selten! In 40 Jahren erstmalig in unserem Bestand!
493651
8.500,00

Württemberg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier in den Feldartillerie-Regimentern Nr. 13, 29, 49 und 65

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das württembergische Helmemblem feinst gearbeitet und vergoldet, mittig aufgelegt das "frostig" versilberte Landwehr-Kreuz. Großer Kreuzblattbeschlag, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, vorne mit Trägernamen «Kott.», der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Nahezu ungetragen. Zustand 2++
493579
3.200,00

Preußen Waffenrock für einen Sergeanten im 3. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 135

Standort Diedenhofen. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus blauem Stoff mit rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen mit roten Patten mit gelben Vorstößen, die Brustklappen mit roten Vorstößen, kupferfarbene Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die gelben Schulterklappen mit in rot eingestickten Einheitsnummern «135», die Ärmelaufschläge und der Kragen mit der breiten goldenen Tresse für Unteroffiziere, am Kragen die großen Wappenknöpfe für den Sergeanten. Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter. Schön erhalten, nur der Kragen innen mit einem kleinen Mottenloch, die Tresse am Kragen auf der Oberseite fleckig. Zustand 2.
492647
1.000,00

Preußen Uniform-Ensemble für den Einjährig Freiwillig Gefreiten «Everling» im Königs-Ulanen-Regiment (1. Hannoversches) Nr. 13, 3. Eskadron

Standort Hannover, um 1910. Das Ensemble bestehend aus: 
Tschapka, Ulanka, Parade-Bandolier mit Kartuschkasten, Passgürtel und Kavallerie-Extradegen.
· Die Leder-Tschapka ein Eigentumsstück zur Parade, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der besondere Adler für das Regiment mit dem mitgeprägtem Ehren-Bandeau «Peninsula - Waterloo - Garzia-Hernandez» in Offiziersqualität "frostig versilbert" und mit durchbrochen gearbeiteter Krone, der aufgelegte Gardestern in Mannschafts-Ausführung. Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Knopf 91 an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Vierkant mit der weißen Paraderabatte. Komplett mit der weißen Fangschnur für Mannschaften, dem Feldzeichen und dem Paradebusch aus Rosshaar in der Ausführung für Unteroffiziere. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «58».
·Die Ulanka aus dunkelblauem Tuch mit weißem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, weiße Vorstöße, vernickelte Knöpfe. Am Kragen die kleinen Gefreiten-Knöpfe, auf den Schultern die Mannschafts-Epauletten mit der Chiffre «♔WRII», Knöpfe der 3. Eskadron. Die Ärmelaufschläge, der Stehkragen und die Epauletten in der Zeit "geweißt". Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Schulterbereich das Trägeretikett «Ulan Everling 3. Eskadron Königs Ulanen-Regt. Nr. 13». Wenige kleine teils reparierte Mottenschäden. 
·Der Passgürtel aus weißem und blauem Tuch, komplett mit der Schließe, auf der Innenseite mit schwarzem Tuch gefüttert, das weiße Tuch ebenfalls "geweißt".
·Das Bandelier aus Leder, außen geweißt, komplett mit dem besonderen Kartuschkasten aus schwarzem Lackleder mit aufgelegtem gekrönten Monogramm "♔WRII". 
·Der Kavallerie Extradegen (KD) 89 mit einer ca. 2 cm breiten und 83.3 cm langen Steckrückenklinge von «W.K&C», vernickelter Klappkorb mit dem preußischen Adler, Kautschukgriff, anhängend der Eigentums-Faustriemen der 3. Eskadron (!). Schwarz lackierte Stahlscheide mit einem Ringband und beweglichem Tragering. 

Ein sehr schönes Ensemble! Die Söhne der gut situierten Bürgerschaft waren nur schwer von einem Dienst beim Militär zu überzeugen, da diese zumeist eine Ausbildung im elterlichen Betrieb machten und diesen auch teilweise übernahmen. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, wurde die spezielle Position des "Einjährig Freiwilligen" geschaffen. Damit waren nicht nur bestimmte Privilegien verbunden, sondern auch ganz konkret reichte die Qualität der Uniformen oft an die der Offiziere heran. Einige der Einjährig Freiwilligen wurden in ihrem Dienst auch zum Gefreiten befördert und einige blieben auch und strebten eine Karriere als Offizier an.


490099
7.900,00

Württemberg Pickelhaube für einen Offizier im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Cannstatt, um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem leicht gewölbten Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert. Silberner Kreuzblattbeschlag mit hoher eleganter Spitze, vergoldete Sternschrauben. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißband mit Gold gedruckter Herstellerbezeichnung "Depaheg Patent" mit der Quadriga, helles Seidenfutter, Größe 56 1/2. Der Vorderschirm innen grün gefüttert, der Nackenschirm rot. Der Helm ist nur ganz leicht getragen, ZuStand 2+.
Ein sehr seltener Helm, in dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
488214
7.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier Feldartillerie oder Train zur Parade

Eigentumsstück um 1910. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler vergoldet mit aufpolierten Kanten, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, mit beiden Kokarden. Die Spitze mit Paradetrichter und schwarzem Büffelhaar, die Nackenschiene ohne Lüftungsschieber. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und lachsfarbenem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56» sowie ein Trägername. Zustand 2.








485635
2.400,00

Baden weiche Schirmmütze für Offiziere im 2. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 21

Standort Bruchsal, um 1910. Weiche elegante Tellerform, hellblaues Tuch mit gelbem Mützenbund und Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden, weicher schwarzer Lacklederschirm. Innen braunes Schweißleder und hellblaues Seidenfutter, Größe 55. Getragen, Zustand 2-3.
483920
550,00

Württemberg Schirmmütze für Unteroffiziere und Mannschaften Infanterie

Um 1910. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Wachstuchfutter mit Hersteller «Wilhelm Bauer ... Ulm ..». Größe ca. 54. Getragen, ein paar Mottenlöcher. Zustand 2-

In Ulm waren die Infanterie-Regimenter Nr. 120, 123 und 127 stationiert.
478924
350,00

Braunschweig großer Kristallkelch aus dem Besitz von Rudolf Heinrich Freiherr von Recum, damalig Rittmeister im Husaren-Regiment Nr. 17

Hocheleganter, großer Kristallkelch mit Goldrand, vorne aufgemalt der Totenkopf mit den gekreuzten Knochen und dem Wahlspruch «immota fides», rückseitig die in Goldfarbe aufgetragene Chiffre «BHR17.» (Braunschweigisches Husaren-Regiment 17), am Fuß die Inschrift «Rud. Frhrr. von Recum 16.8.1907, im Stiel mit 9 exakt positionierten Luftblasen im Glas. Höhe des Kelchs 28 cm, Durchmesser der Öffnung 10.5 cm. Zustand 2.

Ein sehr exquisites Unikat! Die Inschrift «immota fides» (unerschütterliche Treue) ist der lateinische Wahlspruch des Braunschweigischen Welfenhauses und geht auf die Stiftung des Ordens Heinrichs des Löwen 1834 zurück. 
Der Rittmeister Rudolf Heinrich Freiherr von Recum findet sich in der "Rangliste der königlich preußischen Armee ... für 1907". Wenig später wurde er zum Major befördert.

Siehe dazu auch Artikel #472490.
472408

Weimarer Republik Reichsmarine Jackett für eine Kinder-Uniform

Um 1925. Jackett aus dunkelblauem Stoff mit zwei Reihen "Marine"-Knöpfe und weißen "Rangabzeichen" an den Ärmeln. Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter. Brustumfang ca. 77 cm. Zustand 2.
472302
300,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock M 1910 für den Major «Pfannenstiel» im Stab der 48. Reserve-Division

Eigentumstück von 1915 in der Trageweise um 1917/18. Der Waffenrock aus feinem feldgrauen Tuch gefertigt, die Knopfleiste, Ärmelaufschläge und der Kragen mit karmesinroten Vorstößen für Generalstabsoffiziere, feldgraue Eisenknöpfe mit Kronen, auf den Schultern eingenäht die feldgrauen Schulterstücke für den Major auf karmesinroter Tuchunterlage, am Kragen die ab 1915 getragenen Kolbenlitzen auf resedagrüner Unterlage, auf der Brust sieben Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter, in der Brusttasche mit dem Schneideretikett «Herrmann Hoffmann Hoflieferant Sr. M.. des Kaisers .. König Berlin SW. Herr Hptm. Pfannenstiel No. 1474. 21.7.1915». Diverse kleine ca. Stecknadelkopfgroße Mottenlöchlein, desweiteren ca. 5 Löcher ca. in Größe eines 2-Cent-Stücks. Zustand 2.

Ein sehr interessanter Waffenrock! Die Ehren Rangliste des ehemaligen deutschen Heeres 1914 - 1918 führt im Nachtrag den Major außer Dienst "Pfannenstiel" für den Großen Generalstab sowie Generalstab der 48. Reserve-Division. Die 48. Reserve-Division wurde 1914 aufgestellt und war an der West- wie auch Ostfront im Einsatz, 1916 auch vor Verdun. 
465378
4.500,00

Kaiserliche Marine lange weiße Hose für Mannschaften

Eigentumsstück um 1910. Weiße Baumwollhose mit weißen Knöpfen. Bundweite 90 cm, Seitenlänge 102 cm, Schrittlänge 70 cm. Etwas angeschmutzt. Zustand 2.
464354
350,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im Garde-Kürassier-Regiment

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Der Rock aus blauem Stoff mit blauem Stehkragen und hellblauen "schwedischen" Ärmelumschlägen, die Ärmel und der Stehkragen mit der weiß-blauen Borte, am Kragen weiße Gardelitzen auf hellblauem Grund, die Brustleisten mit roten Vorstößen, silberfarbene Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit hellblauen Vorstößen, Knöpfe der 2. Eskadron, am rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Auf der rechten Brust ein Mottenloch, sonst gut erhalten. Zustand 2.
462919
1.850,00

Königreich Hannover Supraweste für einen Offizier im Garde du Corps

Um 1860. Rote Wollweste mit weißen Vorstößen, der Saum und die Armauschnitte gefältet, umlaufend silbernem Bortenbesatz, auf Brust und Rücken aufgelegt der Gardestern in Form des St. Georgs-Ordens aus Silberstickerei mit farbigem Medaillon. Seitlich mit Haken zum verschließen, an der linken Hüfte wurde die Weste mit einer Schnur zugeschnürt, diese ist auch noch erhalten. Innen mit weißem Seidenfutter. Sehr schöner, farbfrischer Erhaltungszustand. Zustand 2.

Sehr selten! Weltweit sind nur drei Exemplare einer Supraweste für Offiziere bekannt. Dieses Stück stammt aus dem Königshaus Hannover und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.







452366
15.000,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften Artillerie

Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden. Innen mit braunem Wachstuchfutter Mit Hersteller «Heinrich Timm … Berlin …», das Schweißband fehlt (!). Größe ca. 55. Zustand 2-3.
447304
200,00

Deutsches Reich Pickelhaube für Beamte im mittleren Dienst in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der Adler des Deutschen Reiches. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in lackierter Blechausführung für Offiziere. Feste Dienstspitze für Beamte auf rundem Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit offiziersmäßigen gelaschtem Lederfutter, schwarzes Seidenfutter mit Hersteller "Eduard Saehs Königl. Hoflieferant Berlin.", die Schirme nicht gefüttert. Größe 52. Zustand 2. 

443152
1.600,00

Deutsche Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Um 1916. Die Olivgrüne Lackierung zu ca. 30% erhalten, gereinigt, feine Rostnärbchen. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Gestempelt "G.B.N 64" (Gebrüder Bing A.G., Nürnberg). Zustand 2-.
441837
1.350,00

Bayern Pickelhaube für Mannschaften und Unteroffiziere Infanterie im III. bayerischen Armeekorps

Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmwappen nach preußischem Vorbild. Ledersturmriemen an Knopf, 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene mit Belüftungsschieber. Innen mit braunem Lederschweißband, ohne Futter. In der Glocke Kammerstempel "B.A. III 1915". (Das Stück war ursprünglich für einen Einjährig Freiwilligen vorgesehen und wurde dann in die Kammer übernommen). Größe 55. Zustand 2-.
437187
1.150,00

Weimarer Republik/Baden Schirmmütze für einen Beamten

Um 1938. Schirmmütze aus blauem Stoff mit dunkelblauem, samtenen Mützenbund, vorne die badische Kokarde, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und hellem Futter mit Hersteller "Ludwig Vögele ... Karlsruhe" und Stempel "Stadt Karlsruhe ...1938". Größe ca. 58. Zustand 2.
433267
250,00

Württemberg Feuerwehrhelm

Um 1900. Lederhelm mit Messingkamm, vorne als Emblem in Messing aufgelegt Helm mit Axt und Beil, Lederkinnriemen an Messingknöpfen. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke zwei Plaketten mit dem Hersteller "J. G. Lieb Biberach a.d. Riss". Größe 57. Zustand 2.
432687
350,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier im Leib-Kürassier-Regiment Großer Kurfürst (Schlesisches) Nr. 1

Standort Breslau, um 1910. Weiche Mütze aus weißem Tuch, Mützenbund und Paspelierung in schwarz, großer schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsqualität. Innen mit braunem Schweißband und weißem Futter. Größe 56. Das Tuch vergilbt und fleckig. Zustand 2-.


370251
650,00

Württemberg Tschapka für Offiziere im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm, um 1910. Elegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Silbernes Wappenschild, goldene Schuppenketten an Durchsteckrosetten, rechts mit Reichskokarde. Rote Paraderabatte, württembergisches Feldzeichen und Paradebusch aus Büffelhaar, mit der Paradefangschnur. Innen mit hellbraunem Schweißleder und hellbeigen Seidenfutter. In der Glocke Etikett "Oekonomie Kunstinstitut für galvanische Erneuerung ... Berlin ..". Größe 55. Schön erhalten. Zustand 2.
339691
7.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Lauenburgischen Jäger-Bataillon Nr. 9

Standort Ratzeburg, um 1910. Schirmmütze aus grünem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Schweißband und hellblauem Seidenfutter mit dem Hersteller «Wilh. Reinboth Ratzeburg». Größe ca. 56. Auf dem Deckel ein paar kleinen Mottenlöchern. Zustand 2.
449773
500,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Schirmmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment Kaiser Nikolaus I. von Rußland (Brandenburgisches) Nr. 6

Heimatstandort Brandenburg a.H., um 1916. Hohe, elegante Schirmmütze in Sattelform aus feldgrauem Tuch, russisch-blauer Bund, weiße Vorstöße, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber. Innen mit braunem Schweißband und hellgrauem Seidenfutter. Größe ca. 54. Leicht getragen, kleine Mottenlöcher. Zustand 2.
Sehr selten.
443733
1.500,00

Preußen Pickelhaube für einen königlich preußischen Zoll- bzw. Steuerbeamten im gehobenem Dienst, noch aus der Zeit Kaiser Wilhelms I.

Helm in der Trageweise von 1882-88. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messingausführung. Vorne der große heraldische Adler mit durchbrochen gearbeiteter Krone und mit der in Silber aufgelegten kleinen Chiffre "W" und Krone. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die preußische Kokarde in Offiziersausführung. Teller mit Sternschrauben, kannelierte Beamtenspitze mit kleiner Kugel. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, dieses stark zerschlissen (!), der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 55. Zustand 2.


440895
950,00

Preußen Schirmmütze für den Kanonier "Scheib" im Fußartillerie-Regiment General-Feldzeugmeister (Brandenburgisches) Nr. 3

Standort Mainz. Eigentumsstück um 1910. Blaue Mütze in hoher Tellerform mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Schweißband und beigem Wachstuchfutter mit Hersteller "Alb. Jaszczak Mainz, darunter Trägeretikett "Kanonier Scheib 3. Batterie Fußart-Regt. Generalfeldzeugmeister (Brdbg.) 3". Größe 56. Der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2.
439872
380,00

Preußen Helm Modell 1867/71 für Mannschaften Garde-Infanterie

Schwerer Lederhelm in Kammerqualität aus der Zeit um 1870, in der Trageweise um 1894, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler in Messingausführung mit aufgelegtem silbernem Gardestern. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der großen Blechausführung. Teller mit Kugelkopfschrauben, der Paradetrichter mit schwarzem Rosshaarbusch. Innen mit gelaschtem Lederfutter. innen mit Resten eines Etiketts, die Schraubenmuttern für das Emblem innen ersetzt. Größe 52. Zustand 2.

Die Kombination aus gelbem Gardeadler mit silbernem Stern und schwarzem Paradebusch trugen nur das III. Bataillon des 2. Garde-Regiments zu Fuß und das III. Bataillon des Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiments Nr. 1.
438850
2.200,00

Preußen Pelzmütze für einen Reserve-Offizier im Husaren-Regiment König Wilhelm I. (1. Rheinisches) Nr. 7

Standort Bonn um 1900. Elegante Pelzmütze aus Otterfell, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne die gekrönte Chiffre "WRI", für Reserve-Offiziere ohne Bandeau, darunter das große, "frostig" versilberte Landwehr-Kreuz mit der Devise "Mit Gott für König und Vaterland". Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem Feldzeichen und dem Paradestutz aus Reiherfedern. Roter Kolpak, gerollte Fangschnur. Innen mit hellem Lederschweißband und weißem Seidenfutter. Größe 53. In sehr schönem Zustand ! Zustand 2+.

Sehr selten! Seit acht Jahren erstmals wieder in unserem Angebot.
434492
7.500,00

Preußen Tschako für einen Einjährig-Freiwilligen der Maschinengewehr-Abteilungen

Eigentumstück in Offiziersqualität, um 1914. Eleganter brauner Lackledertschako mit feldgrünem Filztuch bezogen, seitlich mit Lüftungssieben. Komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn mit preußischen Linienadler in Offiziersausführung, brauner Lacklederriemen an vergoldeten Beschlägen und Knopf 91, links die Reichskokarde, preußisches Feldzeichen mit schwarzer Samtfüllung. Innen helles Schweißleder mit weißem Seidenbanddurchzug, helles Seidenfutter, im Deckel mit handschriftlichen Trägerinitialen "W.G.", Größe 55.
Der Tschako ist nur leicht getragen, allerdings mit einigen leichten Mottenschäden. Gesamtzustand 2. Sehr selten.
403731
3.200,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Standort Krefeld, um 1910. Sattelform, das Tuch grün, roter Mützenbund, weiße Vorstöße, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen braunes Schweißleder mit alter Reparatur, goldgelbes Seidenfutter, Herstellerstempel und Stempel "Fr. Berenberg Dortmund. Größe ca. 56. Zustand 2.



387556
600,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserve-Offizier im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Standort Krefeld, um 1910. Sattelform, das Tuch grün, roter Mützenbund, weiße Vorstöße, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen hellbraunes Schweißleder, graues Futter, Stempel eines Kostümverleihes. Größe 54. Getragen, hinten zwei Mottenlöcher. Zustand 2.



372915
420,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften der Landgendarmerie, Leib-Gendarmerie und Stabsordonanzen

Eigentumsstück um 1900. Flache Tellermütze, dunkelgrünes Tuch mit hellblauem Besatzstreifen und roten Vorstößen, beide Kokarden in großer Ausführung. Innen mit braunem Lederschweißband braunem Futter, der Hersteller im Futter nur noch schwach lesbar "H. Deubler ...". Größe ca. 52. Wenige, kleine Mottenlöcher, Zustand 2-.
370314
420,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Dragoner-Regiment Nr. 6 oder 14

Um 1910. Kornblumenblaues Tuch mit schwarzen Samt-Besatzstreifen und schwarzer Paspelierung. Beide Kokarden, schwarzer Lederschirm. Innen braunes Schweißband und blaues Seidenfutter. Größe ca. 56. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.


347443
600,00

Preußen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15

Standort Wandsbek (= Hamburg-Wandsbek), um 1912. Elegante hohe Pelzmütze aus Opossumfell, komplett mit allen Beschlägen. Großes versilbertes Bandeau "Mit Gott für König und Vaterland - Peninsula - Waterloo - El Bodon - Barossa". Gewölbte Schuppenketten, rechts mit Reichskokarde, preußisches Offiziersfeldzeichen, gelber Kolpak sowie gerollte Fangschnur. Innen helles Schweißleder mit Seidenbanddurchzug, weißes Seidenfutter. Größe 53. Nur leicht getragen in sehr schönem Zustand, sehr selten.

338934
10.000,00

Preußen weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften im 3. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiment Nr. 138

Friedensstandort Dieuze, Kammerstück, 1915. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Uhrentasche, verzinkte Knöpfe. Innen mit schönem Kammerstempel "B.A. XV 1915 - I.R.138". Gut erhalten, ein Knopf alt ersetzt. Zustand 2.

Das IR 138 unterstand zunächst dem XV. Armeekorps in Straßburg. Ab 1912 gehörte es zum XXI. Armeekorps in Saarbrücken. Die Hose wurde 1915 aus Beständen des XV. an das XXI. Armeekorps abgegeben. 
323209
420,00

Bayern Schirmmütze für einen Offizier im 1. bzw. 2. Schweren Reiter-Regiment

Um 1910. Hohe Schirmmütze in hellblau mit rotem Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden. Innen schwarzes Schweißband, beinfarbenes Seidenfutter, mit Hersteller "Carl Nause ... Hildesheim". Größe 57. Getragen, das Seidenfutter etwas verschlissen, kleine Mottenlöcher. Zustand 2-.
321495
600,00

Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für Mannschaften, Funker Hermann 2.Kp.4 Sächsische Nachrichten-Abteilung

Lange Hose aus weißer Baumwolle. Fleckig, Flickstellen, gebrauchter Zustand.
311197
135,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier im Garde-Kürassier-Regiment

Standort Berlin, um 1910. Sattelform. Weißes Tuch mit blauem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung, schwarzer Mützenschirm. Innen braunes Lederschweißband, grünes Futter, Größe 52. Das Tuch etwas angeschmutzt, Mottenlöcher, Zustand 2-.



298936
500,00

Preußen Tschako für einen Offizier der Telegraphen-bzw. Luftschiffer Bataillone

Um 1900. Eleganter schwarzer Lackledertschako mit Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen. Silberner Adler, flache goldene Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung, preußisches Feldzeichen für Offiziere. Innen braunes Schweißleder und hellbraunes Seidenfutter, der Nackenschirm grün gefüttert. Größe 57. Der Tuchbezug mit nur einem kleinen Loch, gut erhalten, Zustand 2.
295254
2.950,00

Preußen Schirmmütze feldgrau für einen Offizier im Garde-Schützen-Bataillon

Ausführung in Luxusausführung, um 1915. Das Tuch in feldgrauer Offiziersausführung, schwarzer Besatzstreifen aus Samt, grüne Paspelierung, beide Kokarden, der Mützenschirm schwarz lackiert. Innen braunes Schweißband, blau-grünes Futter, mit Hersteller, Größe 56. Leicht getragen, minimale Mottenschäden, Zustand 2. Ein besonders schönes Stück.
294215
1.100,00

Preußen Füsiliermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 , 3. Füsilier-Bataillon

Berlin, um 1910. Sehr schöne Fertigung in Kammerqualität. Im Gegensatz zu den Mützen den beiden Grenadier-Bataillone, sind die Mützen des Füsilier-Bataillon nicht ganz so hoch gestaltet mit einem festen Korpus. Vorn das Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Gewölbte gelbe Schuppenketten in der besonderen Form, seitlich an Schrauben. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten preußischen Adlern für das Füsilier-Bataillon. Komplett mit dem originalen rot/weißen Puschel. Innen mit gelaschtem Lederfutter, vorn mit eingenähtem Trägeretikett "Einj. Freiwilliger tolle 12. Kp. Rgt. Alexander". Die Füsiliermütze innen mit der original Verstärkung aus Aluminiumblech.
Die Füsiliermütze ist getragen mit typischen Alters- und Tragespuren. Hinten im weißen Filz 3 kleine Flickstellen. Gesamtzustand 2-. Sehr selten.
283973
3.200,00

Preußen Tschako für einen Offizier der Maschinengewehr-Abteilungen

Um 1914. Eleganter brauner Lackledertschako mit feldgrünem Filztuch bezogen, seitlich mit Lüftungssieben. Komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn mit preußischen Linienadler, flache Schuppenketten, rechts die Reichskokarde, preußisches Feldzeichen. Innen braunes Schweißband mit hellgrünem Seidenfutter, Größe ca. 56. Vollständig mit dem sehr seltenen Paradebusch mit gekehltem vergoldeten Trichter. Zum Paradebusch der original Behälter. Der Behälter mit Trägeretikett "Einj. Freiw. Armbrecht G.M.G.A.II."
Der Deckel des Tschakos mit vier Kratzern und einer beriebenen Stelle, der Filz rechts des Adlers mit Mottenfraß, zwei weitere Mottenlöcher. Der dazugehörige original Helmkoffer ist außen etwas berieben und innen fleckig. Der Tschako selbst ist nur minimal getragen. Trotz der beschrieben Mängel in recht gutem Gesamtzustand. Extrem selten, eines der wenigen Originale.
Das Ensemble stammt aus einem Nachlass. Träger des Tschakos war Rittmeister Wiliam Armbrecht, der an beiden Weltkriegen teilnahm und 1943 als Major der Fahrabteilung 24/Hannover aus der Wehrmacht ausgeschieden ist. Der Paradebusch stammt noch aus seiner Dienstzeit als Einjährig Freiwilliger in der Grade-Maschinen-Gewehr-Abteilung Nr. 2 in Berlin. Später ist er in eine andere Einheit versetzt worden.


278282
4.200,00

Hessen Pickelhaube M 1915 für einen Offizier im Infanterie-Leibregiment Großherzogin (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 117, 9. Kompanie

Heimatstandort Mainz, um 1916. Eleganter Lederhelm in Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Das Helmemblem seitlich mit den aufgelegten Bandeaus der Jahreszahlen "1697" und "1897" zur 200Jahrfeier des Regiments. Vorn aufgelegt der silberne Anker mit gekreuzter Axt und Pike, welche nur von der 9. Kompanie Pioniere getragen wurde. Das Kreuzblatt mit Kugelschrauben, die Nackenschiene mit Kugelnieten. Gewölbte Schuppenkette bereits aus Kriegsmetall an verdecktem Knopf 91 (wurde 1915 eingeführt), mit beiden Kokarden in Offiziersausführung. Innen hellbraunes Schweißleder und rotbraunes Seidenfutter. Größe 57. Unter dem Helmemblem befinden sich alte Doppellöcher, sehr wahrscheinlich durch einen Regimentswechsel des Offiziers zu den 177ern. Nur leicht getragen in gutem Zustand.
Mit Sicherheit einer der seltensten Helme der Hessischen Armee. Die 9. Pionier Kompanie im Inf. Leibrgt. Nr. 117 hatte sicher nicht mehr als maximal 5 Offiziere !
223871
4.500,00

Mecklenburg -Schwerin Helm für Offiziere der Dragoner - Prinzenhelm aus Besitz von Paul Friedrich Wilhelm Heinrich, dem späteren Herzog zu Mecklenburg

in der Trageweise von 1848 bis 1865. Getragen von Paul Friedrich Wilhelm Heinrich, Herzog zu Mecklenburg, eingetreten in das Dragoner Regiment 1864 als Seconde-Leutnant im Alter von 12 Jahren.
Der Helm entspricht in allen Einzelheiten dem üblichen Muster, allerdings handgefertigt in Knabengröße. Sehr aufwendige Innenausstattung: rotes Marokinleder, grüne Vorderschirmauskleidung, Nackenschirm mit dunkelblauem Samt. Das seidene Futter fehlt. Auf der rechten Seite die blau-rot-gelbe Kokarde, die abschraubbare Kugelspitze etwas verdrückt.
Leicht getragen in sehr schönem Zustand. Absolut unikater Helm von musealem Rang !
89774
6.000,00

Württemberg Pickelhaube für einen Offizier der Feldartillerie-Regimenter

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das Württembergische Helmemblem. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblatt mit Sternschrauben, die Kugel abnehmbar. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 55. Zustand 2.
517330
1.650,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau für Mannschaften der Garde-Infanterie-Regimenter

Kammerstück 1915. Lederhelm mit  Eisenbeschlägen, schwach vergoldet. Vorn der große Gardeadler in Eisen matt vergoldet und vernickelter Gardestern, originaler Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden, Nackenschiene mit Belüftungsschieber, Spitze mit Bajonett-Verschluss. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «K.B.A.G 1915», im Vorderschirm schwach zu erkennen der Trägername «P. Michel». Größe ca. 54. Deutlich getragen, Zustand 2-3.
515578
1.650,00

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg dunkelblauer Kollani und Tellermütze aus dem Nachlass des Obermatrosen «Nendza» als Bootsgast auf «S.M. Yacht Hohenzollern»

Um 1915. Der Kollani ein Eigentumsstück aus dichtem dunkelblauem Stoff mit zwei Reihen gekrönten Ankerknöpfen aus Tombak, seitlich mit zwei Taschen, am Kragen die besonderen weißen Kragenpatten für die Besatzung der Yacht Hohenzollern, am linken Ärmel der Winkel für den Obermatrosen, darüber das Stoffabzeichen für den „Bootsgast der Kaiserlichen Yacht“. Innen teils gefüttert mit feinem schwarzem Tuch, in der Brusttasche eingenäht das Trägeretikett «Nendza».
Die Tellermütze ein Kammerstück von 1915 aus weichem dunkelblauem Stoff, für die kaiserliche Yacht mit weißem Vorstoß (!), komplett mit der Reichskokarde und dem Mützenband mit goldgewebtem Schriftzug «S.M. Yacht Hohenzollern». Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter mit Kammerstempel «B.A.W. 6. 3. 15 57». Die Tellermütze leicht getragen, Zustand 2.

Ein äußerst seltenes und schön erhaltenes Ensemble!

Die Stücke stammen aus einer großen  privaten Marinesammlung und wurden von dem Sammler aus dem Nachlass des Obermatrosen gekauft.

502824
4.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Sergeant in den Linien-Infanterie-Regimentern aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Eigentumsstück, um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Sergeant um den oberen Rand umlaufend mit weißer, gestickter Woll-Borte mit gelben Durchzügen. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», anhängend die Inventar-Marke «683» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Vollständig mit dem Feldzeichen aus neusilbernem Blech mit vergoldeter „Sonne“, rückseitig gestempelt «II A 14». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert. Ohne den Kinnriemen. Größe ca. 56. Sehr gut erhalten. Zustand 2.

Sehr selten! 

Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.

Getragen wurden solche Tschakos von der Linien-Infanterie in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.
509368
3.000,00

Königreich Hannover Attila und Schärpe eines Husaren des Garde-Husaren-Regiment aus der Zeit Georgs V.

Standort Verden, um 1860. Die Attila aus dunkelblauem etwas derberen Stoff mit gelber Verschnürung und drei Reihen halbkugel- und kugelförmiger Messing-Knöpfe. Innen mit dem originalen „jeans-artigen“ Futter, das Ärmelfutter mit Stempel eines Kostüm-Fundus aus Hannover. Getragen, kleine zeitgenössische Reparaturen. 

Sehr selten! Das Garde Husaren Regiment nahm in diesen Attilas an der Schlacht von Langensalza am 27.Juni 1866 teil.
509365
2.500,00

Preußen Pickelhaube für Offiziere der Grenadier-Regimenter Nr. 2, 3, 5, 6, 8, 10 bis 12

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Grenadier-Adler mit dem Akanthus auf dem Zepter. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze abnehmbar. Innen mit hellem Lederschweißband und grünem Seidenfutter. Das Schweißband mit Inventarnummer, in der Glocke altes Museums-Etikett «Tafel 38 - No 4. Offizier Helm für 7. Grenadiere bis 1914». In der Glocke handschriftlich die Größe «56 1/2». Die Glocke innen unter dem linken Flügel mit einem kleinen alten Bruch. Zustand 2-.
501161
2.400,00

Reuß Pickelhaube für einen Offizier im 7. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 96, II. Bataillon

Standort Gera, um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der fein gearbeitete und vergoldete Linien-Adler mit der Devise «Mit Gott für Fuerst und Vaterland», im Zentrum mit hochgewölbtem versilberten Stern mit darauf aufgelegtem Reuß´schem Wappen. Die hohe Spitze abnehmbar. Flache vergoldete Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und olivgrünem Seidenripsfutter. Die Glocke innen mit schwarzem Stoff verkleidet. Größe ca. 57. Zustand 2.

Extrem selten, einer der seltensten Helme der alten Armee.
492920
7.000,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Schirmmütze für Portepeeunteroffiziere

um 1910/14. Dunkelblaue elegante Schirmmütze in der typischen Marineform, vorn mit Metallfaden handgestickter Kaiserkrone über der Reichskokarde. Kurzer schwarzer Lacklederschirm, schwarzer Lacklederriemen an vergoldeten Marineknöpfen, umlaufend schwarzes Ripsband. Innen braunes Schweißleder, schwarzes gestepptes Seidenfutter, innen im Vorderschirm mit Größenetikett "55". Leicht getragen in sehr gutem Zustand.
Nur ganz selten zu finden, da die meisten Mützen nach 1918 in der Reichsmarine aufgetragen wurden.
485623
4.000,00

Bayern Raupenhelm Modell 1832, aptiert auf Modell 1845 für Mannschaften Jäger

Kammerstück 1832. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne aufgelegt in Messing die große Chiffre «♔L» (Ludwig I., 1825–1848). Breite, "gefiederte" Messingschuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, links mit der blau/weiß lackierten Kokarde, die grüne Huppe eine moderne Ergänzung (!!). Auf dem Kamm die originale Wollpelzraupe. Innen mit dem gelaschtem Lederfutter, im Nackenschirm gestempelt die Jahreszahl «1832», desweiteren in den Schirmen eingeritzt diverse Initialen und die Jahreszahl «1874». Größe ca. 54. Zustand 2.






474869
1.450,00

Königreich Bayern Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen

Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze, dunkelblaues Tuch mit schwarzem Stoff-Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Leder-Schweißband und rotbraunem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Uniform-Mützen-Fabrik Heinrich Zimmermann ... München», handschriftlich die zeitgenössischen Trägerinitialen «L.B.». Größe ca. 55. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






471947
450,00

Königreich Hannover Paar Stiefel für einen Offizier Kürassiere/Gardes du Corps

Um 1850. Paar eleganter schwarzer Stiefel aus feinem Lackleder. Höhe ca. 56.5 cm, Sohlenlänge ca. 27 cm. Komplett mit den Umschnall-Sporen. Zustand 2.

Die Stiefel stammen ursprünglich aus der Welfen-Auktion im Schloss Marienburg und wurden im Oktober 2005 durch Sotheby's versteigert.
Getragen wurden solche Stiefel auch von Offizieren der Kavallerie anderer Länder wie z.B. Preußen.
471940
2.000,00

Preußen Unterschnallriemen für den Säbel für eine Kinderuniform 

18 mm schmaler Lederriemen mit Löwenkopfschnallen und Schlangeverschluß, inkomplett ! der kürzere der Säbelhänger fehlt !
471852
85,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71 für einen Beamten der Landgendarmerie

Fertigung um 1870, noch bis nach 1896 getragen. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern. Flache Schuppenketten an Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Ausführung für Offiziere. Kreuzblatt mit abnehmbarer Spitze, der Hals mit Perlrand, eckiger Vorderschirm. Hinten mit Helmschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, vorne in der Glocke der Stempel «L.G.1896», der Nackenschirm mit der Größe «56», dem Namen «Herbert» und der Markierung «I.C.2-6». Zustand 2.


469366
1.850,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier im Hannoverschen Pionier Bataillon Nr. 10

Standort Minden, um 1913. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Der Helmadler "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, aufgelegte Bandeaus "Peninsula - Waterloo". Flache vergoldete Schuppenketten and silbernen Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Offiziersausführung, hoher elegante Dienstspitze mit vergoldeten Sternschrauben. Innen helles Schweißleder, helles Seidenfutter, Größe 55 1/2 . Nur leicht getragen, noch ungereinigt mit schöner Patina, Zustand 2.
Ein sehr seltener Helm, das Bataillon hatte nur ca. 15-20 Offiziere.
465461
4.500,00

Sachsen-Meiningen-Coburg-Gotha - Pickelhaube für einen Fähnrich im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standort Gotha/Hildburghausen/Coburg, um 1910. Eleganter Lederhelm in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler in Offiziersausführung mit steilkantigem Bandeau "Mit Gott für Fürst und Vaterland", auf der Brust mit großem versilbertem Stern mit aufgelegtem sächsischen Wappen mit beidseitigem Lorbeerkranz. Flache Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Abnehmbare Spitze, der Hals mit Perlring für Offiziere, der Teller mit Kugelkopfsplinten. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, die Schirme nicht gefüttert. Größe ca. 57. Nahezu ungetragen, Zustand 2++.




430056
3.700,00

Hessen-Darmstadt Pickelhaube für einen Offizier im Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 oder Leib-Dragoner-Regiment Nr. 24 mit Paradebusch

Beide Standort Darmstadt. Eigentumsstück, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Das Helmemblem mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz. Kreuzblatt mit hessischem Paradetrichter mit schwarzem Rosshaarbusch. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit silbernen Rändelschrauben, mit beiden Kokarden. Die Nackenschiene mit 2 Kugelnieten. Innen mit schwarzem Schweißleder, ohne Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe 55. Zustand 2.
380537
4.000,00

Bayern weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück. Lange Hose aus weißem Leinen. Ohne Taschen. Innen mit Größenangaben "81 92 116 100" und Hersteller "Georg Gehweyer [...] Augsburg"
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300,00