Übersicht: Kaiserreich & Weimarer Rep.: Uniformen, Kopfbedeckungen, Stahlhelme etc.

Preußen Pickelhaube für einen Feldwebel im Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10 oder Niedersächsisches Feldartillerie-Regiment Nr. 46, 1.,4.,5. und 6. Batterie

Standort Hannover, bzw. Wolfenbüttel-Celle. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler in der Ausführung für Offiziere, fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt das Ehrenbandeau «Peninsula - Waterloo – Göhrde». Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Teller wie für Offiziere mit Sternschrauben, kleine abschraubbare Kugel. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Ripsfutter, die Schirme nicht gefüttert (!), in der Glocke handschriftlich die Größe «60 ½». Zustand 2.

Der Helmadler mit dem Bandeau „Peninsula – Waterloo – Göhrde“ wurde im Jahr 1899 sowohl dem Feldartillerie-Regiment Nr. 10 als auch den 1., 4., 5. und 6. Batterien des Feldartillerie-Regiments Nr. 46 verliehen. Dies erklärt sich daraus, dass die genannten Batterien des FAR 46 ursprünglich aus dem FAR 10 hervorgegangen waren.
512720
2.800,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Offizier im Eisenbahn-Regiment Nr. 1, 7. und 8. Kompanie

Standort Berlin, um 1913/14. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der versilberte Stern mit darauf aufgelegtem vergoldetem sächsischem Wappen. Flache vergoldete Schuppenketten an versilberten Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Ausführung. Versilberter Teller mit versilberter und abnehmbarer hoher Spitze, vergoldete Sterne, die Vorderschirmschiene und Nackenschiene versilbert. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 57. Leicht getragen, noch ungereinigt in der unberührten Originalerhaltung, Zustand 2.

Äußerst selten! Wahrscheinlich gab es in den beiden Kompanien nicht mehr als insgesamt 6 Offiziere ! In 40 Jahren am Markt erst zum zweiten Mal im Angebot!
512719
4.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 1. Garde-Reserve-Fußartillerie-Regiment

Um 1914/15. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der fein gearbeitete und vergoldete große Gardeadler mit aufpolierten Kanten, für den Reserve-Offizier ohne „Vaterlands“-Bandeau, aufgelegt der versilberte Stern mit fein emailliertem Zentrum, darunter das Landwehrkreuz mit der Devise «Mit Gott für König und Vaterland1813». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Kugel abnehmbar. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband und weißem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke die Größe «58». Getragener Helm, Zustand 2-.

Der Helm ist in feinster Vorkriegsqualität gefertigt. Nur das Material des Futters weist den Helm als eine Kriegsfertigung aus. Der Reserve-Offizier wird bei der Mobilmachung und der Aufstellung des Regimentes am 2.8.1914 direkt zum 1. Garde-Reserve-Fußartillerie-Regiment gekommen sein. Ein seltener Helm mit einer sehr interessanten Geschichte!
512712
2.500,00

Bayern Pickelhaube für Generale

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne das bayerische Helmemblem, „frostig“ versilbert, im Zentrum aufgelegt das emaillierte Bayerische Wappen. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißband mit goldgedruckter „Quadriga“ und dem Schriftzug «Depaheg Patent», grünes Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56». Nahezu ungetragen, in besonders schönem Erhaltungszustand. Zustand 2+.
512501
9.500,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71 für den «Füsilier Regenhard» im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1

Standort Berlin. Kammerstück 1872. Höherer, schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Grenadier-Adler mit dem Akanthus auf dem Zepter, aufgelegt der Gardestern mit der Devise «suum cuique» (das Regiment trug den Garde-Adler mit dem Adler auf dem Zepter erst ab 1889). Flache Schuppenketten an Rosetten mit Eisen-Schlitzschrauben, rechts die Landeskokarde. Die Spitze nicht abnehmbar (wohl nur festoxidiert). Mit der Nackenschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «1872 KAR», in der Glocke Etikett «Füsilier Regenhard 9. Cp. Rgt. Alexander». Größe ca. 52. Zustand 2.
512488
2.500,00

Württemberg Tschapka aus dem Besitz des Rittmeisters Freiherr von Brüssele-Schaubeck im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm/Wiblingen. Eigentumsstück um 1914. Elegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das fein gearbeitete, versilberte württembergische Wappen mit der Devise «Furchtlos und Treu». Vergoldete gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Vollständig mit der roten Paraderabatte, dem Feldzeichen, dem Paradebusch aus Büffelhaar und der Fangschnur. Innen mit hellem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und weißen Seidenfutter, das Futter goldbedruckt mit der Freiherrenkrone und dem Buchstaben «B» darunter (Freiherr von Brüssele), in der Glocke handschriftlich die Größe «56 [1/2]». Schöner Erhaltungszustand. Zustand 2.
Anbei in Fotokopie die Auszüge aus der Rangliste von 1914 mit der namentlichen Nennung des Trägers.
512311
7.500,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Offizier im Ostfriesischen Feldartillerie-Regiment Nr. 62, 2. und 3. Batterie

Standort Oldenburg um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der preußische Linienadler, richtigerweise mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», darauf der hochgewölbte versilberte Stern mit dem darauf aufgelegten oldenburgischen Landeswappen. Gewölbte Schuppenketten an ovalen Schuppenketten, beide Kokarden. Die Kugel abnehmbar. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «57 ½» und Etikett «Oekonomie Kunstinstitut für galvanische Erneuerung Inh.: E. Lazarus … Berlin …»Leicht getragen. Zustand 2.
511796
4.500,00

Deutsches Reich 1871-1918 Pickelhaube für einen Zoll- bzw. Steuerbeamten in den Reichslanden Elsass-Lothringen im Offiziersrang

Um 1914. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der fein gearbeitete „Reichsadler“. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Teller mit vierfach gekehlter Spitze mit Kugel. Innen mit braunem Schweißband mit goldgedruckter „Quadriga“ und Schriftzug «Depaheg Patent», grünes Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Sehr schön erhalten. Zustand 1a.

In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
511596
2.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Zoll- bzw. Steuerbeamten im Offiziersrang

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der fein gearbeitete heraldische Adler mit der silbernen Auflage «♔W». Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die preußische Landeskokarde in „Offiziersausführung“. Auf der Glocke das besondere Kreuzblatt mit Sternschrauben und vierfach gekehlter Beamtenspitze mit Kugel. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, das Futter mit Stempel, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «[5]5 ¼». Zustand 2.
511572
1.250,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für Offiziere im Generalstab

Um 1900. Lederhelm, in der Ausführung wie ein sächsischer General, für Offiziere im Generalstab komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der große Stern mit darauf aufgelegtem Stern des Hausordens der Rautenkrone, das Zentrum fein emailliert, mit der Devise «providentiae memor» und dem sächsischen Wappen. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, die Landeskokarde in der besonderen sächsischen Form. Teller mit vergoldeten Sternschrauben, abnehmbare sechsfach gekehlte Spitze. Innen mit Lederschweißband und grünem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 57. Getragen, aber schön erhalten. Zustand 2.

Äußerst selten! Ein ganz besonderes Stück!

In der sächsischen Armee wurde der Generalshelm mit silbernen Beschlägen nur von Offizieren des Generalstabes getragen!

Anders als in der preußischen Armee trugen Generale à la Suite, Flügel-Adjutanten und Angehörige des Kriegsministeriums wie die Generale Helme mit goldenen Beschlägen.

Dies ist erst der 2. Helm in über 35 Geschäftsjahren, den wir anbieten können!
511506
11.500,00

Bayern Pickelhaube für den Einjährig Freiwilligen «Köpcke» in der 3. Batterie des 4. Feldartillerie-Regiments König

Standort Augsburg. Um 1910. Eleganter, besonders leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das bayerische Wappen in der fein gearbeiteten Ausführung für Offiziere. Gewölbte Schuppenketten wie für Offiziere an Rosetten, die beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Das Kreuzblatt wie für Mannschaften mit Kugelkopfsplinten, der Hals jedoch wie für Offiziere mit Perlrand, die Spitze abnehmbar, die Nackenschiene wie für Offiziere ohne Lüftungsschieber. Das braune sehr feine Lederschweißband mit Goldaufdruck «Awes-Marke» und Seidenbanddurchzug, das grüne Seidenripsfutter mit Goldaufdruck «AWS», der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, der Knopf der Nackenschiene mit der Größe «55 ½», in der Glocke nochmals Vignette «Awes Marke» mit der Größe «55 ½», daneben Etikett «Einj. Freiw. Köpcke IV. Feld-Art.-Regt. 3. Batterie». Sehr schöner Helm, so gut wie ungetragen, Zustand 2+++.
511436
2.500,00

Baden 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften im 6. Badischen Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich III. Nr. 114

Heimatstandorte Konstanz/Burg Hohenzollern (Wachtkommando). Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen, noch in Friedensqualität gefertigt. Vorne als Emblem der badische Greif. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Truppenstempel «R114», in der Glocke der Hersteller «Hans Römer Neu-Ulm 1915» und die Größe «56». Zustand 2.



510690
1.450,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau für Mannschaften im Trierischen Feldartillerie-Regiment Nr. 44

Heimatstandort Trier. Kammerstück 1916. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau. Vorne der preußische Linienadler, original Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Telleraufsatz mit Bajonettverschluss, unvorschriftsmäßig mit Spitze statt Kugel (!!!). Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit dem Truppenstempel «FAR44 II 16» und der handschriftlichen Größe «58», in der Glocke der Hersteller «Maury & Cie. Offenbach am Main 1916» und nochmals die Größe «58». Zustand 2.
510658
1.250,00

Baden Pickelhaube für Mannschaften im 5. Badischen Infanterie-Regiment Nr. 113

Standort Freiburg im Breisgau. Kammerstück 1913. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Emblem der badische Greif. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «I.R.113. 1.B. I 1913» und der Größe «57», in der Glocke Stempel des Herstellers «Hermann …». Zustand 2.
499002
1.450,00

Württemberg Tschapka für Mannschaften im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm/Wiblingen. Eigentumsstück um 1910. Die Tschapka aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Wappen mit der Devise «Furchtlos und Treu» in versilberter Ausführung. Gewölbte Messing-Schuppenketten an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Vollständig mit der roten Paraderabatte, dem Feldzeichen dem Paradebusch aus Pferdehaar und der Fangschnur. Innen mit rotbraunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, in der Glocke der Name «…Waltershofen». Zustand 2.
512516
4.500,00

Preußen Pickelhaube für einen General

Um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler mit hochgewölbtem versilbertem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblattbeschlag mit hoher gekehlter Spitze. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56 ½». Zustand 2.

Ein sehr schöner, unberührter Helm!
512499
7.500,00

Mecklenburg-Schwerin Pickelhaube für Offiziere im Grenadier-Regiment Nr. 89 (I. und III. Btl.) oder Füsilier-Regiment Nr. 90

Standorte Schwerin/Rostock/Wismar. Eigentumsstück um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne als Emblem die der Stern mit dem aufgelegten versilberten mecklenburgischen Wappen. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit abnehmbarer sechsfach gekehlter Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «59 ¼». Der Lack mit kleinen Abplatzungen, der Vorderschirm leicht geschrumpft. Zustand 2.
511536
3.500,00

Schwarzburg-Rudolstadt 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im 7. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 96, III. Bataillon

Standort Rudolstadt. Eigentumsstück um 1914/15. Fertigung in feinster Friedensqualität. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der fein gearbeitete und vergoldete Linienadler mit der Devise «Mit Gott für Fürst und Vaterland», auf der Brust mit silbernen Stern und darauf aufgelegtem Wappen des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, der Ring der Reichskokarde feldgrau lackiert. Der Teller mit Sternschrauben, die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und feinem weißem Futter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot lackiert, die Glocke innen mit schwarzem Filz verkleidet. Größe ca. 55. Zustand 2.

Extrem selten, einer der seltensten Helme der alten Armee!


510866
8.500,00

Königreich Hannover Zweispitz für Generale aus dem persönlichen Besitz von Generalleutnant Friedrich Wyneken (†1871)

Um 1865. Zweispitz aus schwarzem Filz mit Mohair, auf der rechten Seite als Agraffe doppelte goldene Litze, für den General mit eingewebtem Zickzackmuster und vergoldetem Knopf, oben unter der Agraffe die hannoversche Kokarde aus Seide in den Farben schwarz-gelb-weiß-schwarz, in den Hutecken die aufwendig gearbeiteten Rosen mit der Chiffre «GRV» (Georg rex V.; König von Hannover 1851-1866). Komplett mit dem Federbusch mit weißen und gelben Federn, eingesteckt in die Tülle auf der rechten Seite. Innen mit feinem braunem Lederschweißband und grünem Seidenfutter. Größe ca. 55. Vollständig mit dem mit blauem Papier bezogenem Hutkoffer aus Hartkarton, der Karton leicht beschädigt. Beiliegend eine Fotografie des Generals, rückseitig mit der Aufschrift «General-Lieutenant a.d. Wynecken. 1862. Celle». Zustand 2.

Ein extrem seltenes Stück mit einer sehr interessanten Geschichte!

Friedrich diente wie sein jüngerer Bruder Christian in der King’s German Legion. 1814 wurde er beim Ausfall aus Bayonne sehr schwer verletzt. 1861 erhielt er den "Charakter als Generalleutnant". Er verstarb am 10. Dezember 1871 in Celle. Auf dem Foto trägt er das Kommandeurkreuz mit Schwertern des Guelphen Orden mit dazugehörigen Bruststern.

https://wynekens.de/WynekenDatabase/wc_src/sm01/s01_157a.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wyneken


509363
6.500,00

Preußen Paradebusch mit Trichter für die Pickelhaube für Mannschaften im 5. Garde-Regiment zu Fuß

Eigentumsstück, um 1900. Hoher neusilberner Paradetrichter mit weißem Rosshaarbusch. Zustand 2.

Der Paradebusch mit Trichter wurde so auch im Württembergischen Grenadier-Regiment Nr. 119 getragen.
511652
650,00

Preußen Paradebusch mit Trichter für die Pickelhaube für Mannschaften in einem Garde-Regiment 

Eigentumsstück, um 1900. Hoher goldener Paradetrichter mit weißem Rosshaarbusch. Zustand 2.


509857
650,00

Preußen Paradebusch mit Trichter für die Pickelhaube für Offiziere im Garde-Füsilier-Regiment

um 1912. Schwarzer Paradebusch aus Büffelhaar und hohem versilberten Trichter. Zustand 2.

Der Paradebusch passt auch auf andere Pickelhauben , z. B. Württemberg für Offiziere im Dragoner-Regiment König (2. Württ.) Nr. 26
509856
800,00

Preußen Koller zur Parade und für den Galaanzug für einen Gefreiten im Regiment der Gardes du Corps

Um 1910. Der Koller in Kammerqualität gefertigt, das Tuch aus weißem Kirsey, roter Kragen und Ärmelaufschläge, beide mit weißen Gardelitzen mit roten Durchzügen, am Kragen, den Brustleisten und den Ärmelaufschlägen die rot-weiß-rote Kollerborte, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit roten Vorstößen für das Regiment, vernickelte Knöpfe, am Kragen die Wappenknöpfe für den Gefreiten, auf der linken Brust zwei Schlaufen für Orden und Ehrenzeichen. Innen ungefüttert, mit Verbandspäckchentasche (eingeführt 1907). Nur leichte Mottenspuren, innen diverse Beschriftungen. Zustand 2.

Sehr selten, seit Jahren erstmalig wieder bei uns im Angebot.
504512
4.500,00

Preußen Supraweste für den Galaanzug der Mannschaften des Regiments der Gardes du Corps

Kammerstück um 1910. Rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, mittig auf beiden Seiten aufgelegt der große Stern des schwarzen Adlerordens mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, die Weste auf der linken Schulter und Seite mit Haken zu verschließen. Innen mit Leinenfutter. Zustand 2.

Sehr selten, seit Jahren erstmalig wieder bei uns im Angebot.

Die Supraweste wurde von zu festlichen Anlässen kommandierten Ehrenwachen aus dem Regiment der Gardes du Corps von getragen. Nur zu diesem Anzug gehörte auch, der Keller und das besondere weiße Bandelier mit dem großen weißen Kartuschkasten.
504507
6.500,00

Preußen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15

Standort Wandsbek (= Hamburg-Wandsbek), um 1912. Elegante hohe Pelzmütze aus Opossumfell, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große versilberte Bandeau « Mit Gott für König und Vaterland - Peninsula - Waterloo - El Bodon - Barossa ». Gewölbte Schuppenketten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem gelben Kolpak, der gerollten Fangschnur, dem preußischen Offiziersfeldzeichen und dem Paradestutz. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Wachstuchfutter, der Hersteller nicht mehr identifizierbar, darüber der Stempel «P.E.8». Größe ca. 55. Zustand 2.
504239
12.500,00

Württemberg Pickelhaube für Mannschaften im 10. Württembergischen Infanterie-Regiment Nr. 180

Standort Tübingen/Gmünd. Kammerstück 1907. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Emblem, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, im Nackenschirm mit Kammerstempel «I.R.180», «07», «B.A.XIII», in der Glocke zwei alte Etiketten. Größe ca. 55. Zustand 2.
503731
1.450,00

Baden 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften Artillerie

Um 1915. Filzpickelhaube, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Ausführung mit Vorderschirm- und Nackenschiene. Vorne als Emblem der badische Greif, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm mit Namenseintrag. Größe 52. Zustand 2.
503642
1.850,00

Preußen 1. Weltkrieg Tschako für einen Offizier der Telegraphen-, Luftschiffer- und Flieger-Bataillone

Um 1914/15. Der Tschako noch in feiner Friedensqualität. Eleganter Lackledertschako mit schwarzem Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der versilberte Gardestern, leicht gewölbt, das Medaillon teils vergoldet aber nicht mehr emailliert. Flache goldene Schuppenketten an silbernen Rosetten, die Reichskokarde auf der rechten Seite. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen. Innen mit braunem Lederschweißband und graublauem Seidenripsfutter. Der Deckel handschriftlich mit der Größe «54 1/2». Zustand 2.
503230
4.500,00

Kaiserliche Marine Weißes Hemd für den Ober-Matrosen «Krüger»

Kammerstück 1906. Weißes Leinenhemd mit blauem Kragen und Ärmelaufschlägen. Ärmellänge ca. 64 cm, Länge ca. 74 cm, Brustweite ca. 48 cm. Kammerstempel «B.A-K. ... 06», darunter aufgenäht Etikett «Krüger». Auf dem linken Ärmel der Winkel für den Ober-Matrosen. Fleckig. Zustand 2-.

499378
250,00

Mecklenburg-Schwerin Bandelier für Offiziere im Dragoner-Regiment Nr. 17

Standort Ludwiglust um 1870/80. Rotes Saffian-Leder mit aufgenähter goldener Tresse mit Blau-gold-rotem Durchzug, die Tresse teils lose, der Schild und die Räumnadeln fehlen (!!). Zustand 3-4.
498568
250,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften im Königs-Ulanen-Regiment (1. Hannoverschen) Nr. 13

Standort Hannover um 1910. Dunkelblaues Tuch mit weißem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und weißem Seidenfutter. Größe 58. Leicht getragen. Zustand 2.
498441
450,00

Preußen Schwarzer Paradebusch für die Pickelhaube Offizier der Infanterie

Um 1910. Hoher eleganter Trichter vergoldet, mit schwarzem Büffelhaarbusch - in feiner Offiziersqualität. Leicht getragen, in gutem Zustand. Zustand 2.
497096
700,00

Württemberg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier in den Feldartillerie-Regimentern Nr. 13, 29, 49 und 65

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das württembergische Helmemblem feinst gearbeitet und vergoldet, mittig aufgelegt das "frostig" versilberte Landwehr-Kreuz. Großer Kreuzblattbeschlag, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband, grünes Seidenfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «59 1/2». Nahezu ungetragen. Zustand 2+.
497094
3.200,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich

Ausführung mit Blechbund um 1917. Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben zu ca. 90% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechbund, die Kissen ohne Füllung. Seitlich gestempelt «E.T.66.» (Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz), in der Glocke «R 1785». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
494812
2.500,00
300,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich

Um 1918. Ausführung mit Blechbund mit rechteckigen Ösen und dem sehr selten erhaltenen Kinnriemen M18 (die Knöpfe 91 sind bei diesem Modell deswegen entfallen). Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben zu ca. 75% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechbund, die Füllungen erhalten. Seitlich gestempelt «T.J.66» (C. Thiel & Söhne, Lübeck). Zustand 2.

Sehr selten! Eines der letzten produzierten Exemplare. Der zweiteilige Kinnriemen M18 wurde erst am 1.8.1918 in der Truppe eingeführt.
493549
2.800,00

Preußen Pickelhaube für den Reserve-Offizier «Leglarski» im 3. Posenschen Infanterie-Regiment Nr. 58

Standort Glogau (Głogów)/Fraustadt (Wschowa), um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, für Reserve-Offiziere ohne Bandeau und mit dem aufgelegten Reservekreuz. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze abschraubbar. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt (!). Das Schweißband mit dem handschriftlichen Vermerk «Leutnant d. Res. Leglarski IR 58». Größe ca. 54. Zustand 2.



492954
1.200,00

Bayern Pickelhaube für einen Reserve-Offizier der Infanterie

Um 1890. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem mit bayerischen Reservekreuz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, abnehmbar, flache Schuppenketten, rechts die Landeskokarde, eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißleder und hellblauem Seidenfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «54 1/2». Getragen, Zustand 2.
492578
1.350,00

Hessen-Darmstadt Pickelhaube aus dem Besitz von Hauptmann «Lautenschläger» im 2. Großherzoglich Hessischen Feldartillerie-Regiment Nr. 61

Standorte Darmstadt und Babenhausen. Eigentumsstück um 1914. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das hessische Emblem mit den Löwen, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, die Kugel abnehmbar. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbraunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «56 1/4» und der Trägername «Lautenschläger». Zustand 2.

Der Hauptmann «Lautenschläger» findet sich in der Rangliste der königlichen preußischen Armee (...) für 1914 auf Seite 464.
492017
3.500,00

Preußen Uniformensemble aus dem Nachlass eines Rittmeisters der Reserve im Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4

Standort Münster. Um 1910. Das Uniformensemble aus folgenden Stücken bestehend:
· Helm für den Offizier der Reserve Kürassiere. Elegante, besonders leichte Helmglocke aus Eisenblech vernickelt, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der große vergoldete und fein gearbeitete Linien-Kürassieradler, für den Reserve-Offizier ohne Devise und mit aufgelegtem silbernen Reserve-Kreuz mit der Devise «Mit Gott für König und Vaterland 1813», Gewölbte Schuppenketten mit Kleeblättern und Rändelschrauben, intakter Lederkinnriemen. Komplett mit beiden Kokarden in der großen Ausführung. Vergoldetes Kreuzblatt mit Kugelschrauben, hohe gekehlte vernickelte Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und goldgelbem Seidenripsfutter, der Vorderschirm mit schwarzem Leder gefüttert, der Nackenschirm mit schwarzem Samt. Größe ca. 56. Die Vernicklung des Helmes nur sehr leicht gealtert, vorne rechts eine kleine Kerbe.
·Kürass für Offiziere der Linien-Kürassier Regimenter. Eleganter, leichter Kürass aus vernickeltem Eisenblech. Vergoldete Nieten und Schuppenketten. Die Schließen mit Eichenlaubverzierungen, hinten auf dem Rücken mit aufgelegten Löwenköpfen. Komplett mit dem original Bauchriemen. Innen das originale gesteppte weiße Seidenfutter, an den Armen und dem Hals die schwarz/weißen Manschetten. Leicht getragen.
·Koller für Offiziere. Der Koller aus schwerem weißen Tuch in feinster Qualität mit ponceaurotem Stehkragen und ponceauroten "schwedischen" Ärmelaufschlägen, die Ärmelansätze mit ponceauroten Vorstößen, an den Ärmelaufschlägen sowie am Kragen und auf beiden Brustleisten die silberbestickte Kollerborte mit dunkelroter Nebenfarbe, auf den Schultern die ponceauroten Passanten mit Silbertresse mit schwarzen Durchzügen für die Epauletten, sowie die Schlaufen und Knöpfe für die Schulterstücke, aufgelegt die kleinen Epauletten für den Rittmeister. Auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit feinem weißem Futter. Auf der linken Seite ein verblichener Fleck.
·Paar Stulpenhandschuhe für Offiziere. Elegante weiße Lederhandschuhe mit ledernen Stulpen. Etwas fleckig.
·Hose für Offiziere Kürassiere. Die Hose aus weißem Tuch in feinster Qualität mit feinen weißen Tuchbesatz am Bund, zwei Hüfttaschen und eine Uhrentasche, mit Hornknöpfen.
·Stulpenstiefel für Offiziere. Die eleganten hohen Stulpenstiefel aus geschwärztem Leder, Sohlenlänge ca. 29.5 cm.
·Kürassier-Pallasch Offiziere. Ca. 2.6 cm breite und 86.8 cm lange, vernickelte und beidseitig doppelt gekehlte und geätzte Klinge, terzseitig das Reichswappen, die Vernicklung leicht gealtert. Vierspangiges Messinggefäß, quartseitig gestempelt «953» sowie "Gardestempel", Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, auch die Fingerschlaufe intakt, das Gefäß leicht gelockert. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, leicht beulig. Gesamtlänge ca. 103.5 cm.  
·Auf einer original "Obermaier Uniformpuppe" ohne Kopf aus den 1960er Jahren. 
Gute Erhaltung. Zustand 2.

Ein sehr schönes und gut erhaltenes Zeugnis seiner Zeit von dem wir uns sehr freuen Ihnen dieses präsentieren zu können!
490574
28.000,00

Hessen Pickelhaube für Offiziere im Leibgarde-Infanterie-Regt. Nr. 115

Standort Darmstadt um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, das Zentrum fein emailliert, darüber das Bandeau "1621". Kreuzblatt mit silbernen Kugelnieten, gekehlte abnehmbare Spitze in der typisch hessischen Ausführung. Flache Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, die Nackenschiene typisch für Hessen mit 2 Kugelnieten. Innen mit hellem Schweißleder und Seidenripsfutter. Größe ca. 55. In sehr schönem Zustand, nur das Futter mit leichten Tragespuren. Zustand 2.

488215
8.500,00

Mecklenburg-Schwerin 1. Weltkrieg Pickelhaube für Offiziere im Feldartillerie-Regiment Nr. 60

Heimatstandort Schwerin, um 1914/15, der Helm aus Vulkanfiber noch in Vorkriegsqualität aus der Zeit um 1914, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Stern mit dem silbernen Wappen Mecklenburg-Schwerins, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, der Ring der Reichskokarde aus Ersatzmaterial. Die Kugel abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Goldaufdruck mit der Quadriga und dem Schriftzug «Depaheg Patent», beiges Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert. Größe ca. 57. Zustand 2.

Ein sehr seltener Helm aus der Zeit kurz nach Ausbruch des "Großen Krieges". 
487719
3.800,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Zollbeamten im mittleren Dienst

Eigentumstück, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Als Helmemblem das sächsische Wappen von 2 Löwen gehalten, kleines Beamtenkreuzblatt mit Spitze, flache Schuppenketten an Rosetten, rechts mit der Kokarde. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm gestempelt «11853», in der Glocke Etikett mit dem Namen des Trägers «No. 56, Angermann» sowie Etikett des Herstellers «...Osang...». Größe ca. 55. Zustand 2.
484057
1.200,00

Königreich Bayern Helm Modell 1848 für einen Angehörigen der Bürgerwehr

Um 1850. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, gewölbte Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde, silbernes Kreuzblatt mit dem original schwarzen Paradebusch aus Pferdehaar, kurze Nackenschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, Größe ca. 56. Getragen, Zustand 2.



479708
1.150,00

Preußen Flügelmütze Modell 1843 für einen Offizier im Landwehr-Husaren-Regiment Nr. 5

Um 1845. Hohe elegante Flügelmütze mit Deckel aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Um den Korpus umlaufend der schwarze Tuchflügel, der Korpus außen und der Flügel innen mit feinem goldfarbenem Tuch gefüttert, oben ein kleines Befestigungshäkchen für den Tuchflügel (zur Parade wurde der Tuchflügel lose herunterhängend getragen). Vergoldete gewölbte Schuppenketten an Rosetten, getragen über dem fest vernähter Schirm, die lederne Schnalle an der Schuppenkette fehlt. Darüber die Regiments-Nummer «5», auf der rechten Seite das große silberne Landwehrkreuz mit der Devise «mit Gott für König und Vaterland 1813», darüber aufgesteckt das große preußisches Feldzeichen für Offiziere. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 57. Nur minimal getragen in besonders schönem unberührtem Originalzustand. Zustand 2+

Sehr selten! Die Flügelmütze wurde für die Husaren-Regimenter in Preußen 1843 (wieder) eingeführt, jedoch bereits 1850 von der Pelzmütze abgelöst. Die zwölf Landwehr-Husaren-Regimenter trugen die Flügelmütze jedoch noch bis 1866 weiter.
Das 5. Landwehr-Husaren-Regiment war der 4. Kavallerie-Brigade der 4. Division im II. Armeekorps (Pommern, Kommando in Stettin) unterstellt.


478694
3.200,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere im Jäger-Bataillon Nr. 12, 13 oder Schützen-Regiment Nr. 108

Eigentumsstück um 1910. Die Schirmmütze in hoher Tellerform mit grünem Stoff mit schwarzem Besatzstreifen und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit hellbraunem Schweißband und feinem grünen Futter. Größe ca. 54. Der Deckelrand mit einem ca. 2mm großen Mottenloch. Zustand 2.
475196
450,00

Bayern Raupenhelm Modell 1832, aptiert auf Modell 1845 für Mannschaften Jäger

Kammerstück 1832. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne aufgelegt in Messing die große Chiffre «♔L» (Ludwig I., 1825–1848). Breite, "gefiederte" Messingschuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, links mit der blau/weiß lackierten Kokarde, die grüne Huppe eine moderne Ergänzung (!!). Auf dem Kamm die originale Wollpelzraupe. Innen mit dem gelaschtem Lederfutter, im Nackenschirm gestempelt die Jahreszahl «1832», desweiteren in den Schirmen eingeritzt diverse Initialen und die Jahreszahl «1874». Größe ca. 54. Zustand 2.






474869
1.450,00

Weimarer Republik Reichsmarine Jackett für eine Kinder-Uniform

Um 1925. Jackett aus dunkelblauem Stoff mit zwei Reihen "Marine"-Knöpfe und weißen "Rangabzeichen" an den Ärmeln. Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter. Brustumfang ca. 77 cm. Zustand 2.
472302
300,00

Preußen Tschako für einen Unteroffizier der Telegraphen-, Luftschiffer- und Flieger-Bataillone

Eigentumsstück um 1910. Schwarzer Lackledertschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der "frostig" versilberte Linienadler für Offiziere. Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde in der Ausführung für Mannschaften. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen als Eigentumsstück für Unteroffiziere. Innen mit Lederschweißband und goldgelbem Seidenripsfutter, der Nackenschirm grün gefüttert. Im Deckel die Größe «57». Zustand 2.
470007
1.850,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1880. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, im Helm Herstellervignette "Christian Block, Hofgürtler München" . Größe 56. Leicht getragen in schönem Zustand.
468156
1.350,00

Baden 1. Weltkrieg Pickelhaube "feldgrau" aus dem Nachlass des Leutnants Alfons von Carlowitz im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Heimatstandort Karlsruhe. Eigentumsstück um 1915. Eleganter Lederhelm fast in Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in feldgrau, überwiegend nicht magnetisches Material, wahrscheinlich Kriegsmetall. Vorne als Helmemblem der Badische Greif mit dem Stern des Hausordens der Treue in feldgrauer bzw. Ersatzausführung, die Arme des Kreuzes mit Resten der ursprünglich roten Bemalung. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und rotbraunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke das Trägeretikett «Leutnant Alfons von Carlowitz 1. Badisches Leibgrenadier Regiment», Etikett mit der handschriftlichen Größe «57». Zustand 2.

Ein sehr schöner unberührter Helm! Der Leutnant von Carlowitz findet sich in der Ehren Rangliste des Ehemaligen deutschen Heeres für das  1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 auf Seite 287. Er wurde am 19.7.1918 im Raum Ploisy-Chaudun (Nordfrankreich) als vermisst gemeldet.
468112
5.500,00

Preußen Waffenrock für einen Unteroffizier im Grenadier-Regiment Carl von Preußen (2. Brandenburgisches) Nr. 12

Standort Frankfurt an der Oder. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus dunkelblauem Stoff mit hohem roten Stehkragen und "brandenburgischen" Ärmelaufschlägen, die Patten mit weißen Vorstößen, Messingknöpfe, auf den Schultern eingenäht die beiden roten Schulterklappen mit der in gelb aufgestickten Einheitsnummer «12», am Kragen und den Ärmelaufschlägen mit der goldenen Unteroffizierslitze. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Auf der linken Brust zwei sehr kleine Löchlein. Sehr schön erhalten. Zustand 2.
465683
1.250,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock mit Stehkragen Modell 1910 für den Major «Ewald Bischoff» im Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7

Heimatstandort Saarbrücken. Fertigung von 1915. Der Rock aus feinem feldgrauen Tuch mit Stehkragen, einer Reihe feldgrau getönter Knöpfe mit Kronen-Emblem, zwei Schoßtaschen und "schwedischen" Ärmelaufschlägen, die Brustleiste, der Kragen und die Aufschläge mit rosafarbenen Vorstößen, auf den Schultern die Schulterstücke für den Major in dem Regiment mit der Nummer «7», auf der linken Brust mit insgesamt neun Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit grauem Seidenfutter, in der Brusttasche mit Schneideretikett «Trier Leo Büsche ... Herrn Ewald Bischoff Rittm. Drag. 7 2110 17/XI 15». Wenige kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
464807
4.500,00

Kaiserliche Marine lange weiße Hose für Mannschaften

Eigentumsstück um 1910. Weiße Baumwollhose mit weißen Knöpfen. Bundweite 90 cm, Seitenlänge 102 cm, Schrittlänge 70 cm. Etwas angeschmutzt. Zustand 2.
464354
350,00

Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Infanterie-Leib-Regiment

Heimatstandort München, um 1915. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne das kleine 1915 eingeführte Helmwappen "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, flache silberne Schuppenketten an "angedeutetem Knopf 91", mit beiden Kokarden. Kreuzblatt mit versilberten Sternen und hoher kannelierter Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot gefüttert, der Vorderschirm ungefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56». Das Futter etwas verschlissen. Zustand 2.

In der Glocke ein altes Doppelloch hinter dem Emblem sowie alte Doppellöcher an der Oberseite der Glocke, die von dem Wechsel vom Teller (erst 1913 eingeführt) auf das Kreuzblatt rühren. Sowohl der Abdruck des Tellers wie auch des Kreuzblattes haben sich im Lack gut erhalten. Es handelt sich um die Pickelhaube eines Fähnrichs, der nach der Beförderung den Teller für die Mannschaften gegen das Kreuzblatt für Offiziere tauschte.


455552
2.800,00

Königreich Bayern Rote Uniform des Hausritterordens vom Hl. Georg

Um 1900. Das Ensemble bestehend aus dem Zweispitz, der Uniformjacke mit den Epauletten und den weißen Handschuhen, der weißen Hose und dem dazugehörigen Degen.
Der Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz mit weißen Federn, auf der rechten Seite mit silberner Agraffe auf blau-weißem Seidenband, der silberne Knopf mit dem Emblem des Georg-Ordens. Innen mit schwarzem Seiden-Schweißband und weißem Seidenfutter. Im originalen Karton.
Roter Frack mit weißen Ärmelaufschlägen und Vorstößen, zwei Reihen a je 7 silberner Knöpfe mit dem Emblem des Georg-Ordens, vorne auf dem Frack aufgelegt die weiße Parade-Rabatte, auf den Schultern die Silber gestickten und mit Pailletten und dem Georg-Kreuz verzierten großen Epauletten mit silbernen starren Kantillen. Innen der Frack mit gesteppter weißer Seide gefüttert.
Dazu die weiße Stoffhose mit Silber gestickten Lampassen mit roten Durchzügen und die weißen Handschuhe zum Frack.
Prächtiger, Silber montierter Degen. Die Klinge 76 cm lang und 1.5 cm breit, das vordere Ende zweischneidig, das untere Ende beidseitig gekehlt, gebläut und mit vergoldeten Gravuren verziert, terzseitig auf der Fehlschärfe der Lieferant «Joh. Stroblberger München». Fein ziseliertes silbernes Gefäß mit floraler Ornamentik, vorne auf dem Stichblatt der Hl. Georg, der Drachen tötet, Perlmuttgriffschalen. Anhängend das Portepee des Ordens aus Silbergeflecht mit roten Durchzügen und dem Georgskreuz auf dem Stängel. Lederscheide mit neusilbernen Beschlägen, das Mundblech sitzt locker auf. Dazu der Trageriemen für den Degen.
Alle Teile in schönem Erhaltungszustand! Ein prächtiges Ensemble von hoher Qualität!

Der Hausritterorden vom Heiligen Georg ist der Hausorden der bayerischen Kurfürsten, gegründet 1729. Benannt ist er nach dem Heiligen Georg, dem Schutzpatron der Ritter. Er war der höchste Orden des Adels des Kurfürstentums und des Königreichs Bayern.
Die Mitglieder teilten sich auf 6 Großkomture (Großkreuz-Ritter), 12 Komture und Ritter auf, die Zahl der jährlichen Neuaufnahmen war auf 6 beschränkt. Großmeister ist stets der Chef des Hauses Wittelsbach, männliche Mitglieder des königlichen Hauses wurden im Rang von Großprioren aufgenommen. 
451544
8.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier im 2. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88

Standort Mainz/Hanau. Eigentumshelm, um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler mit den separat aufgelegten drei Bandeaus «La Belle Alliance», «Mesa de Ibor», «Medellin». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Hohe, feste Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «56 ½». Leicht getragener Helm. Zustand 2.

Ein sehr seltener Helm, die Bandeaus für das I.R. 88 wurden erst 1899 eingeführt.
450888
4.200,00

Baden Schirmmütze für einen Unteroffizier im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Standort Karlsruhe, um 1910. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Vorstoß und Mützenbund, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Ludwig Vögele … Karlsruhe i.B.» sowie Stempel «Collection Larcade». Das Schweißband mit Etikett der Sammlung Larcade. Größe 55. Der Deckel mit wenigen kleinen Mottenlöchern. Zustand 2.
449071
450,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917. Originale olivgrüne Lackierung zu ca. 75% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, die Kissen gefüllt. Ohne Kinnriemen. Hersteller nicht erkennbar. Zustand 2.
448204
1.400,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärarzt der Reserve

Um 1900. Schirmmütze aus dunkelblauem Tuch, der Bund in der gleichen Farbe, rote Vorstöße, beide Kokarden, die Landeskokarde für Reserveoffiziere, kurzer, schwarz lackierter Schirm. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband, dunkelrotes Seidenfutter mit Hersteller "...Collani & Co Hamburg". Größe 55. Zustand 2.
442185
450,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten der Reserve im Kriegsministerium, Intendantur, Bekleidungsamt oder Remonte-Depot-Verwaltung

Um 1900. Blaues Tuch mit Bund in gleicher Farbe, rote Vorstöße, beide Kokarden, die Landeskokarde mit Reservistenkreuz, kurzer Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und honigfarbenem Wachstuchfutter. Größe ca. 55. Etwas gealtert, mehrere kleine Mottenlöcher. Zustand 2-.
442171
400,00

Deutsche Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Um 1916. Die Olivgrüne Lackierung zu ca. 30% erhalten, gereinigt, feine Rostnärbchen. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Gestempelt "G.B.N 64" (Gebrüder Bing A.G., Nürnberg). Zustand 2-.
441837
1.350,00

Kaiserliche Marine kurze Paradejacke für den Bootsmannsmaat und Geschützführer "Formes"

Kammerstück um 1880/85. Fertigung aus dunkelblauem Tuch, komplett mit allen Effekten. Gelbe Knöpfe mit Anker und Kaiserkrone 1. Modell (bis 1888), auf dem linken Ärmel das Abzeichen für den Maat in großer metallener Ausführung, darunter das Stoffabzeichen für den Geschützführer in der Form von 1873 bis 1893, an den Ärmeln die goldenen Tressen für den Unteroffizier. Innen mit braunem Tuchfutter, im Schulterbereich mit Kammerstempel (leider nicht mehr lesbar), darunter "IM 4 173.86" und darunter Namensetikett "Formes", im linken Ärmel weiteres altes Etikett "Eigenthum von Ch. Meyer geb. Mathissen Hamburg". Zustand 2.

Ein schönes Stück aus der Frühzeit der kaiserlichen Marine. Der ehemalige Träger scheint als einfacher Matrose angefangen und die Jacke als Kammerstück erhalten zu haben und hat sich dann bis zum Bootsmannsmaat hochgedient. Vor 1893 hat er wohl die Marine verlassen, da er sonst das neue Abzeichen für Geschützführer auf der Jacke angebracht hätte.
437238
750,00

Baden Tellermütze Feuerwehr

Um 1900. Tellermütze aus schwarzem Stoff mit purpurroten Vorstößen, vorne aufgelegt das Symbol mit Helm, Axt und Beil. Innen mit braunem Wachstuch mit Hersteller "W. Häussner Bühl". Größe 56. Kein Schweißband. Zustand 2.
433216
250,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Reserveoffizier

Um 1910. Eleganter Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, links mit goldener Agraffe, Reichskokarde aus Seide und vergoldetem Knopf für Reserveoffiziere mit aufgelegtem silbernen Reservekreuz. Innen mit braunem Schweißleder und weißem Seidenfutter mit Hersteller "...Berger Collani & Co ... Berlin". Größe 56. Zustand 2.


424370
800,00

Preußen Altbrandenburgische Stiefel für Mannschaften der Gardes du Corps und Kürassiere

Um 1870/80. Hohe Stulpenstiefel aus Leder. Sohlenlänge ca. 33,5 cm, die Sohlen eisenbeschlagen und mit alten Ausbesserungen. Getragen, noch ungereinigt, mit schöner Patina. Ein klassischer "Dachbodenfund". Zustand 2.

Sehr selten!

Die "altbrandenburgischen" Stiefel gehörten spätestens ab 1867 zur Ausstattung der schweren Kavallerie. Ab 1888 wurden sie durch die neuen Stulpenstiefel abgelöst.
423141
1.500,00

Sachsen-Meiningen-Coburg-Gotha - Pickelhaube für einen Einjährig Freiwilligen im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standort Gotha/Hildburghausen/Coburg, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler mit steilkantigem Bandeau "Mit Gott für Fürst und Vaterland", auf der Brust mit hochgewölbtem versilbertem Stern mit aufgelegtem sächsischen Wappen mit beidseitigem Lorbeerkranz. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Hohe, nicht abnehmbare Spitze. Innen braunes Schweißleder, Größe 56, Zustand 2.


412448
3.000,00

Baden Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109

Karlsruhe, um 1910. Eleganter Helm aus Leder, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne als Helmemblem der versilberte Badische Greif, mit aufgelegtem Stern des Hausordens der Treue, fein emailliert und vergoldet. Das Bandeau unter dem Greif für Reserveoffiziere ohne Schriftzug, das äußerste rechte Ende des Bandeaus ist abgebrochen, aber durch die Schuppenkette verdeckt, daher kaum sichtbar. Unter dem Bruststern das versilberte Landwehrkreuz mit Devise "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache vergoldete Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Silberner Teller mit goldenen Sternschrauben. Komplett mit hoher eleganter Dienstspitze. Innen braunes Schweißleder, rotbraunes Seidenfutter, Größe 55 1/2. Der Helm ist in getragenem Zustand. Die Naht des linken Ohrenleders gebrochen. Das Futter mit einem kleinen Loch. Ein seltener Helm mit kleinen Mängeln.
403874
5.000,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier des Garde-Schützen-Landwehr-Bataillons

Eigentumsstück, um 1910. Hohe elegante Tellerform. Dunkelgrünes Tuch mit schwarzem Samt-Bund und weißem Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden, die Landeskokarde mit dem Landwehrkreuz. Innen mit braunem Schweißband und lila Seidenfutter mit Qualitätsnachweis "Deutsche Qualitätsarbeit". Größe ca. 54. Am Deckelrand ein kleines Mottenloch. Zustand 2.
Sehr selten.

Äußerst selten! Erstmalig in unserem Programm!
395145
750,00

Württemberg Pickelhaube Modell 1867 für Mannschaften im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Stuttgart (Cannstatt), um 1870/80. Schwerer Lederhelm in Kammerqualität, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das württembergische Helmemblem in silberner Ausführung, aufgelegt der ebenfalls silberne Stern des Kronen-Ordens. Gewölbte vergoldete Schuppenketten mit silbernen Rosetten an Eisenschrauben, rechts die große württembergische Landeskokarde. Kreuzblattbeschlag mit Kugelschrauben, feste Dienstspitze. Eckiger Vorderschirm mit silberner Schiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke mit Trägeretikett "Dragoner Ris[...]". Größe 54. Das Futter in der Glocke verklebt, Nackenschirm von innen neu verklebt, von außen im Bereich der Naht nachlackiert, die Metallteile gereinigt. Zustand 2.



372210
2.200,00

Baden Schirmmütze für Offiziere im 3. Badischen Dragoner Regiment Prinz Karl Nr. 22

Standort Mühlhausen im Elsass, um 1910. Hohe elegante Tellerform, kornblumenblaues Tuch mit schwarzem Samtbund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarzer Lacklederschirm, Innen mit schwarzem Lederschweißband und schwarzem Seidenfutter mit dem Trägernamen in Goldlettern "v. Gustorf". Größe 55. Wenige, kleine Mottenlöcher, Zustand 2. 


367818
450,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1870. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde. Der Lederriemen war gerissen und wurde rückseitig restauriert. Auf dem Kamm die Wollraupe, etwas verfärbt. Innen mit gelaschten Lederfutter. Größe 56. Zustand 2.
361095
1.100,00

Preußen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15

Standort Wandsbek (= Hamburg-Wandsbek), um 1912. Elegante hohe Pelzmütze aus Opossumfell, komplett mit allen Beschlägen. Großes versilbertes Bandeau "Mit Gott für König und Vaterland - Peninsula - Waterloo - El Bodon - Barossa". Gewölbte Schuppenketten, rechts mit Reichskokarde, preußisches Offiziersfeldzeichen, gelber Kolpak sowie gerollte Fangschnur. Innen helles Schweißleder mit Seidenbanddurchzug, weißes Seidenfutter. Größe 53. Nur leicht getragen in sehr schönem Zustand, sehr selten.

338934
11.000,00

Hessen Pickelhaube des Einjährig Freiwilligen "Trutschler" in der 6. Kompanie des Leibgarde-Infanterie-Regiments (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115

Standort Darmstadt, um 1895. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne mit dem hessischen Helmemblem und dem großem Bandeau "1621", Kreuzblatt mit der besonderen hessischen Dienstspitze, abnehmbar. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene mit Lüftungsschieber. Innen gelaschtes Lederfutter. In der Glocke mit Trägeretikett "Einj.-Freiw. Trutschler 6. Komp Inf.-Leibgarde-Regt. Nr. 115.". Größe 54. Getragen, nur leichte Alterungsspuren, Zustand 2.

Es handelt sich um einen älteren Helm mit gelben Beschlägen. 1897 wurden diese durch silberne ersetzt. Im gleichen Jahr wurde auch die Reichskokarde eingeführt, was darauf hinweist, dass der Helm 1987 noch getragen wurde.
333573
3.000,00

Erster Weltkrieg kurze weiße Unterhose 

Weiße Baumwolle. Ausführung für die Tropen. Gebrauchter Zustand.
326117
150,00

Bayern Schirmmütze für einen Offizier im 1. bzw. 2. Schweren Reiter-Regiment

Um 1910. Hohe Schirmmütze in hellblau mit rotem Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden. Innen schwarzes Schweißband, beinfarbenes Seidenfutter, mit Hersteller "Carl Nause ... Hildesheim". Größe 57. Getragen, das Seidenfutter etwas verschlissen, kleine Mottenlöcher. Zustand 2-.
321495
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier der Infanterie, wahrscheinlich 1. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 97

Eigentumsstück, um 1890. Dunkelblaues Tuch mit rotem Besatzstreifen und roten Vorstößen, vorn mit der preußischen Landeskokarde (Die Reichskokarde wurde erst 1897 eingeführt). Innen braunes Schweißband und braunes gewachstes Futter, mit Markierung des Lieferanten "Uniform Mützen-Fabrik [...] Breininger Saarburg iL. ...", Größe 54. Auf der linken Seite zwei Mottenlöcher, sonst gut erhalten. Zustand 2.

Die Stadt Sarrebourg wurde 1871 an das Deutsche Reich angegliedert. Sie war der Verwaltungssitz des Landkreises Saarburg im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen. In der Stadt war eine umfangreiche Garnison einquartiert: das Infanterieregiment Nr. 97, die Ulanen-Regimenter Nr. 11 und Nr. 15 und zwei Abteilungen des Feldartillerie-Regiments Nr. 15. Das Infanterieregiment Nr. 97 war seit 1887 in Sarrebourg einquartiert.
312855
420,00

Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für Mannschaften, Funker Hermann 2.Kp.4 Sächsische Nachrichten-Abteilung

Lange Hose aus weißer Baumwolle. Fleckig, Flickstellen, gebrauchter Zustand.
311197
150,00

Preußen Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere der Jäger-Bataillone

um 1910. Jägergrün mit rotem Vorstößen und Mützenbund, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Innen braunes Schweißband und orangenes Wachstuchfutter. Größe 56. Das Schweißband mit Tragespuren und teils aus der Naht gelöst, sonst Zustand 2.
292217
400,00

Baden Schirmmütze für Mannschaften in einem Feld-Artillerie-Regiment .

Um 1910. Hellblau mit schwarzem Besatzstreifen und roten Vorstößen, mit beiden Kokarden, Innen schwarzes Schweißband und schwarzes Futter, unleserlcihe Markierung des Herstellers. Größe 56 . Zustand 2 .
288550
430,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marine-Stationsintendant mit dem Rang der Räte 1. Klasse

um 1913. Komplett in der Ausführung wie Admirale, jedoch die breite Litze Knopf und Kantille in Silber ! Innen mit Hersteller "Eduard Schase Hoflieferant Sr. Majest. d. Kaisers & Königs Berlin". Leicht getragen in gutem Zustand .
Mit A.K.O. vom 21.1.1905 erhalten Marine-Stationsintendanten den Rang von Räten 1. Klasse (= Konteradmiral), unterscheiden sich von den Admiralen jedoch durch die "silberne" Ausstattung and Tresse, Agraffe und Knopf.
265193
2.200,00

Hessen Pickelhaube M 1915 für einen Offizier im Infanterie-Leibregiment Großherzogin (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 117, 9. Kompanie

Heimatstandort Mainz, um 1916. Eleganter Lederhelm in Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Das Helmemblem seitlich mit den aufgelegten Bandeaus der Jahreszahlen "1697" und "1897" zur 200Jahrfeier des Regiments. Vorn aufgelegt der silberne Anker mit gekreuzter Axt und Pike, welche nur von der 9. Kompanie Pioniere getragen wurde. Das Kreuzblatt mit Kugelschrauben, die Nackenschiene mit Kugelnieten. Gewölbte Schuppenkette bereits aus Kriegsmetall an verdecktem Knopf 91 (wurde 1915 eingeführt), mit beiden Kokarden in Offiziersausführung. Innen hellbraunes Schweißleder und rotbraunes Seidenfutter. Größe 57. Unter dem Helmemblem befinden sich alte Doppellöcher, sehr wahrscheinlich durch einen Regimentswechsel des Offiziers zu den 177ern. Nur leicht getragen in gutem Zustand.
Mit Sicherheit einer der seltensten Helme der Hessischen Armee. Die 9. Pionier Kompanie im Inf. Leibrgt. Nr. 117 hatte sicher nicht mehr als maximal 5 Offiziere !
223871
4.800,00

Deutsches Reich/Preußen schwarze lange Hose für Generale

Um 1900. Die Hose aus allerfeinstem weichem und leichtem schwarzem Stoff, vorne mit zwei Taschen, Knöpfe feinst mit schwarzer Seide überzogen, seitlich mit jeweils den beiden breiten roten Lampassen und dem schmalen mittigen Vorstoß. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Hosenbundinnenfutter mit beidseitig eingestickter Garderobenbezeichnung "1. 18" des Trägers. Hervorragender fast ungetragener Zustand in herausragender Schneiderqualität. Zustand 2+

Bundweite ca. 84 cm, Länge ca. 112 cm, Schrittlänge ca. 78 cm.

Schwarze Generalshosen wie diese wurden um 1900 in fast allen deutschen Staaten von der Generalität zum Waffenrock getragen.
509373
2.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für Mannschaften der Linien-Infanterie-Regimenter aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako aus schwarzem Filz, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», anhängend die Inventar-Marke «525» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Vollständig mit dem Feldzeichen aus neusilbernem Blech mit vergoldeter „Sonne“. Hier anhängend das Sammlungs-Etikett mit der Aufschrift «Mannschafts-Tschako Linien-Infanterie Regt. No. 1-7. Langensalza». Innen mit schwarzem Lederschweißband, komplett mit dem schwarzen gewachsten Nackenschutz. Mit dem Kinnriemen. Der Deckel mit der Aufschrift «VD71», auf der linken Seite des Korpus «LS». Größe ca. 56. Gut erhalten, der Korpus leicht verzogen. Zustand 2.

Sehr selten!

Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.

Getragen wurden solche Tschakos von der Linien-Infanterie in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.
509372
3.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Offizier der Linien-Infanterie-Regimenter aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Offizier oben um den Rand umlaufend silberne Offizierstresse, silberne Kordel um den unteren Rand und am Rand des Vorderschirms mit Stickerei aus Silberfaden. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», das Kreuz der Krone fehlt (!). Vollständig mit dem Feldzeichen mit der Chiffre «GRV». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert. Mit dem Kinnriemen. Größe ca. 57. Sehr gut erhalten. Zustand 2.

Sehr selten!

Getragen wurden solche Tschakos von der Linien-Infanterie in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.
509369
3.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Sergeant in den Linien-Infanterie-Regimentern aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Eigentumsstück, um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Sergeant um den oberen Rand umlaufend mit weißer, gestickter Woll-Borte mit gelben Durchzügen. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», anhängend die Inventar-Marke «683» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Vollständig mit dem Feldzeichen aus neusilbernem Blech mit vergoldeter „Sonne“, rückseitig gestempelt «II A 14». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert. Ohne den Kinnriemen. Größe ca. 56. Sehr gut erhalten. Zustand 2.

Sehr selten! 

Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.

Getragen wurden solche Tschakos von der Linien-Infanterie in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.
509368
3.000,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Offizier im Garde-Regiment aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Offizier oben um den Rand umlaufend silberne Offizierstresse, silberne Kordel um den unteren Rand und am Rand des Vorderschirms mit Stickerei aus Silberfaden. Vorne aufgelegt der silberne Stern mit fein emailliertem Zentrum mit der Darstellung des heiligen Georg, der den Drachen tötet und dem Wahlspruch «numquam retrosrsum» (Niemals zurück), darunter separat aufgelegt das silberne Ehrenbandeau «Peninsula Waterloo». Vollständig mit dem Feldzeichen mit der Chiffre «GRV». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert, im Deckel der Rest eines alten Siegels, vorne im Korpus handschriftlich der Trägername «Rede[…]», auf der linken Seite Reste einer Signatur «…S…». Mit dem Kinnriemen. Größe ca. 56. Gut erhalten, links vom Emblem ein alter Einriss. Zustand 2.

Sehr selten! Ein Tschako wie er von einem Offizier des Garde-Regiments während der Schlacht von Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 getragen wurde.
509361
4.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1859 für einen Stabs-Offizier in den Linien-Infanterie-Regimentern aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Um 1860. Höherer, leicht nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, der Deckel, die Randeinfassung und der Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Für den Offizier silberne Kordel um den unteren Rand und am Rand des Vorderschirms mit Stickerei aus Silberfaden, für den Stabs-Offizier oben um den Rand umlaufend die breite, dreigeteilte silberne Offizierstresse mit vier goldenen Durchzügen. Vorne als Emblem das „Springende Pferd“ in versilberter Ausführung, eingerahmt von dem vergoldeten Lorbeerkranz mit der Krone und dem Devisenband «18 Jun Waterloo 1815», anhängend die Inventar-Marke «1061» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Vollständig mit dem Feldzeichen mit der Chiffre «GRV». Innen mit fein gelaschtem Futter aus goldgeprägten Saffian-Leder, der Vorderschirm grün gefüttert. Mit dem Kinnriemen. Größe ca. 58. Schön erhalten, nur der Korpus leicht verzogen. Zustand 2.

Als Tschako für einen Stabs-Offizier äußerst selten! Ein Tschako wie er von einem Stabs-Offizier während der Schlacht von Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 getragen wurde. Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert. Aufgrund der Provenienz aus der „königlichen Gewehr und Waffenkammer“ kann man davon ausgesehen, dass der Tschako König Georg V. selbst oder dem Prinzen Ernst August gehörte.
509358
6.500,00

Königreich Hannover Tschako (Käppi) Modell 1865 für einen Offizier im 3. Jäger-Bataillon aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Standort Goslar. Um 1866. Flacher, nach vorn geneigter Tschako, der Korpus aus Filz, außen mit schwarzem Stoff bezogen, von einer zweiten Stoffbahn überdeckt die beiden Ventilationssiebe, der Deckel, die Randeinfassung und der vorne gerade Vorderschirm aus schwarz lackiertem Leder, komplett mit allen Beschlägen. Vorne als Emblem das ovale Schild mit dem „springenden Pferd“ im Zentrum, umgeben vom Lorbeerkranz, oben die Königskrone, eingesteckt die Kokarde für das 3. Bataillon. Vollständig mit dem eingesteckten schwarzen Rosshaarbusch. Innen mit feinem gelaschtem Futter aus goldgeprägtem Saffianleder. Beiliegend ein zeitgenössisches Sammlungs-Etikett, wahrscheinlich aus der königlichen Sammlung Schloss Marienburg mit dem Aufschrift «Jäger-Offizier». Größe ca. 55. Ohne Kinnriemen. Der Korpus leicht verzogen, der Stoffbezug mit zwei Mottenlöchern. Ungereinigt. Zustand 2.

Äußerst selten, von musealer Bedeutung! 

Das Stück stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg, die im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.

Getragen wurden solche Tschakos in der Schlacht bei Langensalza im Deutsch-Deutschen Krieg 1866.




509337
4.500,00

Sachsen-Weimar Pickelhaube für den Reserve-Offizier Leutnant Kratzsch, Kompanieführer im Landsturm-Infanterie-Rgt. 33, 7. Kompanie, abkommandiert vom Infanterie-Regiment Großherzog von Sachsen (5. Thüringisches) Nr. 94

Standort des Inf.Rgt. 94 war Weimar/Eisenach/Jena. Der Helm um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der preußische Linienadler, für Reserve-Offiziere ohne Devise, darauf aufgelegt der hochgewölbte versilberte Stern mit dem wiederum aufgelegten besonderen sächsischen Wappen für Weimar mit dem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, eine schöne Variante in besonders kleiner Ausführung, darunter auf dem Adler aufgelegt das kleine versilberte Landwehrkreuz mit der Devise «Mit Gott für Fürst u. Vaterland». Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die extra hohe Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «57 ½». Der Teller vorne und auf der linken Seite etwas eingesunken, in der Glocke vorne am Teller Riss erkennbar. Im Schweißleder mit Stempel und Trägerbezeichnung "Kratzsch, Leutnant u. Kompf. Landst.-Inf.-Reg. No. 33 7. Kompagnie." Leicht getragen, Zustand 2.

Das Landsturm-Infanterie-Regiment Nr. 33  wurde am 21.07.1916 mit Stab, II. & III. Bataillon vom Stellv.-Gen.-Kdo. IV. Armee-Korps und mit I. Bataillon am 20.7.1916 vom Stellv.-Gen.-Kdo. XVI. Armee-Korps aufgestellt und unterstand der 8. Armee . Leutnant Kratzsch wurde bei der Aufstellung zum III. Bataillon abkommandiert und wurde dort Kompanieführer der 7. Kompanie. 
511489
2.800,00

Königreich Sachsen 1. Weltkrieg Pickelhaube für den Unteroffizier der Reserve «Ott» im 2. Grenadier-Regiment Nr. 101 Kaiser Wilhelm, König von Preußen

Heimatstandort Dresden. Kammerstück 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Stern mit dem aufgelegten neusilbernen Landwehrkreuz und dem darauf aufgelegten neusilbernen sächsischen Wappen. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der besonderen Sächsischen Ausführung. Die Spitze abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm innen mit dem Kammerstempel «BAXII14 und dem Truppenstempel «101[…]R», im Nackenschirm und in der Glocke der handschriftlich der Name «Ott Utf.». Größe ca. 52. Sehr schön erhaltener Helm aus einer renommierten Sammlung. Zustand 2+.
511430
2.200,00

Preußen Pickelhaube für den Einjährig Freiwilligen «Hornschu» im 1. Thüringischen Feldartillerie-Regiment Nr. 19

Standort Erfurt. Eigentumsstück um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der preußische Linienadler wie für Offiziere, fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten und mit durchbrochener Krone. Der Teller mit Kugelkopfschrauben wie für Mannschaften, der Hals jedoch mit Perlrand wie für Offiziere, die Spitze abnehmbar (obwohl das Regiment keinen Paradebusch trug). Wie für Offiziere gewölbte Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Die Nackenschiene wie für Offiziere ohne Lüftungsschieber. Innen mit feinem hellem Lederschweißband und weißem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert, in der Glocke das Etikett «Einjährig-Freiwilliger Hornschuh 1. Batt. Th. Feld-Art. Rgt. 19» sowie handschriftlich die Größe «54 ½». Sehr schön erhaltener, gepflegter Helm aus einer renommierten Sammlung. Vorne neben dem Adlerkopf der Lack mit einer unauffälligen Abplatzung, das Futter leicht stockfleckig. Zustand 2+.

In dieser Ausführung wie für einen Fähnrich. Es hätten nur noch die Kugelkopfschrauben und die Kokarden getauscht werden müssen.
511427
1.500,00

Hamburg/Lübeck Pickelhaube für Mannschaften im 2. Hanseatischen Infanterie-Regiment Nr. 76, 3. (Füsilier-)Bataillon in Lübeck

Kammerstück 1877/81. Schwerer hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Der Helmadler noch in der großen Ausführung, flache Schuppenketten an Rosetten mit Eisen-Schlitzschrauben, rechts die hamburgisch-lübeckische Kokarde. Abgerundeter Vorderschirm. Teller mit fester Spitze und Perlring. Innen mit gelaschten Lederfutter. Der Nackenschirm mit Kammerstempel «I.R.76», «F.B.76.R», «1877», «1881» und Name «E. …», in der Glocke Reste eines Trägeretiketts «Müller Einj.Fr […]». Größe ca. 55. Zustand 2.

Mit der Auflösung des Hamburger Militärs und Hamburger Bürger-Militärs im Zuge des Deutsch-Deutschen Krieges 1866 und der Militärkonvention mit Preußen 1867 entstand das Infanterie-Regiment (Hamburg) Nr. 76. Von 1868-1897 waren der Stab sowie das 1. und 2. Bataillon in Hamburg stationiert, während das 3. (Füsilier-) Bataillon in Lübeck aufgestellt wurde. Die Uniformierung unterschied sich zunächst sehr stark von der preußischen. Es wurde der in den hanseatischen Städten vorher übliche grüne Waffenrock und ein neuer niedrigerer Tschako getragen. Erst später glich sich die Uniformierung dem preußischen Vorbild an. Der vorliegende Helm stammt aus dieser späteren Phase. Das Infanterie-Regiment Lübeck (3. Hanseatisches) Nr. 162 wurde erst 1897 aufgestellt, das „2. Hanseatische Infanterie-Regiment Nr. 76“ wurde 1904 in „Infanterie-Regiment Hamburg (2. Hanseatisches) Nr. 76“ umbenannt.
511217
2.200,00

Baden Pickelhaube für einen Offizier in einem Feldartillerie-Regiment

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der badische Greif, fein gearbeitet und vergoldet. Die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit schwarzem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, die Glocke innen mit schwarzem Stoff ausgekleidet. Die Nackenschirmschiene hinten mit Knopf mit Größe «56 1/2». Sehr schön erhalten! Zustand 2+.
493575
2.700,00

Hessen Pickelhaube für Offiziere im Leibgarde-Infanterie-Regt. Nr. 115

Standort Darmstadt, in der Trageweise ab 1911. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der hessische Wappenlöwe mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, das Zentrum fein emailliert, mit der Devise «Gott Ehre Vaterland». Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz. Darüber das Bandeau «1621», am Kreuzblatt befestigt. Das Kreuzblatt mit den ab 1911 befohlenen Sternschrauben statt der Kugelkopfnieten, die sechsfach gekehlte Spitze abnehmbar. Flache Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde in der besonderen hessischen Form. Die Nackenschiene typisch für Hessen mit 2 Kugelnieten. Innen mit braunem Schweißleder und hellbeigem Seidenripsfutter. Größe ca. 52. Etwas getragen, hinten rechts die Glocke mit zwei Dellen. Zustand 2.

492956
7.000,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Feldartillerie-Regimenter

Eigentumsstück um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Linienadler vergoldet mit aufpolierten Kanten. Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Abnehmbare Kugel. Innen mit braunem  Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «56» sowie der Trägername «Grün». Außergewöhnlich gut erhalten ! Zustand 1a.
492951
2.800,00

Preußen 1. Weltkrieg Tschako feldgrau für Mannschaften der Jäger-Bataillone

Kammerstück 1916. Schwarzer Lederkorpus, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linien-Adler. Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, im Deckel nicht lesbarer Stempel des Herstellers, die Jahreszahl «1916» und die Größe «60 1/2». Fast undgetragen, Zustand 2+.
491295
1.200,00

Preußen Pickelhaube Mannschaften im Füsilier-Regiment von Steinmetz (Westpreußisches) Nr. 37

Standort Glatz (Kłodzko). Kammerstück 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, Ledersturmriemen an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Futter, der Nackenschirm mit Kammerstempel F.R.37. 2.B 7 I 1900 1907». Größe 54. Getragen. Zustand 2.
490095
1.150,00

Württemberg Pickelhaube für einen Offizier im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Cannstatt, um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem leicht gewölbten Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert. Silberner Kreuzblattbeschlag mit hoher eleganter Spitze, vergoldete Sternschrauben. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißband mit Gold gedruckter Herstellerbezeichnung "Depaheg Patent" mit der Quadriga, helles Seidenfutter, Größe 56 1/2. Der Vorderschirm innen grün gefüttert, der Nackenschirm rot. Der Helm ist nur ganz leicht getragen, ZuStand 2+.
Ein sehr seltener Helm, in dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
488214
7.500,00

Königreich Hannover Helm Modell 1849 für einen Offizier im Regiment Kronprinz-Dragoner aus der Zeit des "Deutsch-Dänischen Krieges“

Standorte Osnabrück, Lingen, Quackenbrück, Aurich. Um 1860. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das "springende Pferd" mit darüber aufgelegter Krone. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit Messing-Schlitzschrauben, rechts die große Kokarde des Königreichs Hannover. Kreuzblatt, der Hals mit Kugelverzierung, die Spitze abnehmbar. Innen mit Lederfutter. Größe ca. 56. Die Kalotte leicht verzogen, eine der Bügelmuttern alt ersetzt, eine weitere fehlt, die Zunge des Lederriemens der Schuppenkette abgerissen. Zustand 2.
488051
5.500,00

Bayern Waffenrock für einen Serganten im 2. Chevaulegers-Regiment Taxis, 5. Eskadron

Standort Regensburg. Eigentumsstück um 1910. Dunkelgrüner Rock mit karmesinrotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstoß an der Knopfleiste, silberne Knöpfe, am Kragen und den Ärmelaufschlägen die silberne Unteroffiziers-Tresse, dazu am Kragen noch die großen Sergantenknöpfe.  Auf den Schultern rote Schulterklappen eingenäht für den Tagesdienst mit Knöpfen der 5. Eskadron. Innen mit rotem Seiden- und  Tuchfutter. Leicht getragen, Zustand 2. 
480048
1.200,00

Preußen Waffenrock für einen Unteroffizier im Regiment Gardes du Corps, 4. Eskadron

Standort Potsdam. Eigentumsstück um 1910. Blauer Waffenrock mit Stehkragen und roten schwedischen Ärmelaufschlägen, beide mit umlaufender rotweißer Borte wie beim Koller, der Stehkragen mit den in weiß gewebten Gardelitzen, um dem Kragen und den Ärmelaufschlägen umlaufende silberne Unteroffizierslitze, silberne Knöpfe, auf den Schultern die weißen Schulterklappen mit der roten Nebenfarbe für das Regiment, Schulterknöpfe der 4. Eskadron. Auf dem rechten Oberarm mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter. Getragenes Stück, noch ungereinigt, Zustand 2.
479852
3.200,00

Sachsen Pickelhaube für einen Zollbeamten im unteren Dienst

Eigentumstück, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Als Helmemblem das sächsische Wappen von 2 Löwen gehalten, kleines Beamtenkreuzblatt mit Spitze, flache Schuppenketten, rechts mit der Kokarde. Innen gelaschtes Lederfutter, Größe 56. Der Helm ist nur leicht getragen, Zustand 2.
479573
1.250,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier im Hannoverschen Pionier Bataillon Nr. 10

Standort Minden, um 1913. Eleganter Helm in Offiziersqualität. Die Helmglocke aus Leder, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Der Helmadler versilbert mit aufgelegten Bandeaus "Peninsula - Waterloo". Flache vergoldete Schuppenketten and silbernen Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Offiziersausführung, hoher elegante Dienstspitze mit vergoldeten Sternschrauben. Innen hellbraunes Schweißleder , helles Seidenfutter, Größe 53 3/4. Leicht getragen, Zustand 2.
Ein sehr seltener Helm.
479207
3.700,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für obere Militärbeamte, Veterinäre und Apotheker

Um 1870/80. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne das große plastische Helmemblem Krone über «L», Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde Krone «L». Die originale Bärenfellraupe noch zu ca. 50% erhalten. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, die Hat des Vorderschirms lose. Größe ca. 56. Getragen. Zustand 2-3.

Die Raupenhelme mit silbernen Beschlägen sind nur selten überliefert. Der Helm Modell 1868 wurde ab 1886 durch den Helm nach preußischem Vorbild abgelöst.



478683
1.500,00

Preussen Tschapka für einen Einjährig-Freiwilligen im 2. Garde-Ulanen-Regiment 

Standort Berlin, um 1910. Elegantes Eigentumstück, komplett mit allen Beschlägen. Elegante Ledertschapka in feiner Offiziersqualität. Der Gardeadler vergoldet mit versilberten Stern. Gewölbte Schuppenketten in Offiziersausführung an Rosetten, die Reichskokarde in Mannschaftsausführung. Rote Paraderabatte, das preußische Feldzeichen für Mannschaften. Weißer Paradebusch aus Rosshaar und weiße Paradefangschnur. Innen mit hellbraunem Schweißleder, helles Seidenfutter mit geschwärzten Fundusstempeln. Nur minimal getragen, Zustand 2+.
477153
4.800,00

Preußen Unterschnallriemen für den Säbel für eine Kinderuniform 

18 mm schmaler Lederriemen mit Löwenkopfschnallen und Schlangeverschluß, inkomplett ! der kürzere der Säbelhänger fehlt !
471852
85,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock M 1910 für den Major «Pfannenstiel» im Stab der 48. Reserve-Division

Eigentumstück von 1915 in der Trageweise um 1917/18. Der Waffenrock aus feinem feldgrauen Tuch gefertigt, die Knopfleiste, Ärmelaufschläge und der Kragen mit karmesinroten Vorstößen für Generalstabsoffiziere, feldgraue Eisenknöpfe mit Kronen, auf den Schultern eingenäht die feldgrauen Schulterstücke für den Major auf karmesinroter Tuchunterlage, am Kragen die ab 1915 getragenen Kolbenlitzen auf resedagrüner Unterlage, auf der Brust sieben Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter, in der Brusttasche mit dem Schneideretikett «Herrmann Hoffmann Hoflieferant Sr. M.. des Kaisers .. König Berlin SW. Herr Hptm. Pfannenstiel No. 1474. 21.7.1915». Diverse kleine ca. Stecknadelkopfgroße Mottenlöchlein, desweiteren ca. 5 Löcher ca. in Größe eines 2-Cent-Stücks. Zustand 2.

Ein sehr interessanter Waffenrock! Die Ehren Rangliste des ehemaligen deutschen Heeres 1914 - 1918 führt im Nachtrag den Major außer Dienst "Pfannenstiel" für den Großen Generalstab sowie Generalstab der 48. Reserve-Division. Die 48. Reserve-Division wurde 1914 aufgestellt und war an der West- wie auch Ostfront im Einsatz, 1916 auch vor Verdun. 
465378
4.500,00

Königreich Hannover Supraweste für einen Offizier im Garde du Corps

Um 1860. Rote Wollweste mit weißen Vorstößen, der Saum und die Armauschnitte gefältet, umlaufend silbernem Bortenbesatz, auf Brust und Rücken aufgelegt der Gardestern in Form des St. Georgs-Ordens aus Silberstickerei mit farbigem Medaillon. Seitlich mit Haken zum verschließen, an der linken Hüfte wurde die Weste mit einer Schnur zugeschnürt, diese ist auch noch erhalten. Innen mit weißem Seidenfutter. Sehr schöner, farbfrischer Erhaltungszustand. Zustand 2.

Sehr selten! Weltweit sind nur drei Exemplare einer Supraweste für Offiziere bekannt. Dieses Stück stammt aus dem Königshaus Hannover und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.







452366
15.000,00

Preußen Waffenrock für einen Gefreiten im Füsilier-Regiment von Gersdorff (Kurhessisches) Nr. 80

Standort Wiesbaden/Homburg. Eigentumsstück um 1900. Dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen, Patten und Brustleisten-Vorstößen, die Patten mit gelben Vorstößen, auf dem Kragen und den Patten die besonderen weißen Litzen, Messingknöpfe. Auf den Schultern die blauen Schulterklappen mit dem in Rot eingestickten Chiffre «VFF» und Knöpfen der 3. Kompanie. Am Kragen die Knöpfe für den Gefreiten. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich Etikett des Schneiders «Johann Schwengler Wiesbaden». Sehr schön erhalten. Zustand 2.
Nur ganz selten zu finden.
450676
1.250,00

Preußen Pickelhaube zur Parade für einen Offizier im Kriegsministerium

Fertigung Juni 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler, vergoldet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der silberne Gardestern mit fein emailliertem Zentrum. Kreuzblatt mit Sternschrauben, darauf der kannelierte Paradetrichter mit dem Busch aus weißem Büffelhaar. Die Kalotte leicht eingesunken, der Trichter dadurch nach hinten geneigt. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit hellem Lederschweißband und weißem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke mit Etikett des Herstellers „M. Neumann königl. Hoflieferant Berlin…2/6 14“. Größe 57. Zustand 2.

Hocheleganter Helm für einen Offizier im preußischen Kriegsministerium aus der Zeit kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges. Das Kriegsministerium befand sich in der Leipziger Straße neben dem heutigen Bundesratsgebäude. Kriegsminister war zu dieser Zeit Generalleutnant Erich von Falkenhayn (8. Juli 1913 bis 20. Januar 1915).
446066
6.500,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Schirmmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment Kaiser Nikolaus I. von Rußland (Brandenburgisches) Nr. 6

Heimatstandort Brandenburg a.H., um 1916. Hohe, elegante Schirmmütze in Sattelform aus feldgrauem Tuch, russisch-blauer Bund, weiße Vorstöße, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber. Innen mit braunem Schweißband und hellgrauem Seidenfutter. Größe ca. 54. Leicht getragen, kleine Mottenlöcher. Zustand 2.
Sehr selten.
443733
1.600,00

Kaiserliche Marine Weißes Hemd für einen Matrosen

Kammerstück um 1910. Weißes Leinenhemd mit blauem Kragen und Ärmelaufschlägen. Ärmellänge ca. 63 cm, Länge ca. 67 cm, Brustweite ca. 42 cm. Ohne Kammerstempel. Zustand 2.
437274
250,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Um 1910. Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch dunkelblau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit beigem Schweißband und weißem Seidenfutter, im Futter die Trägerinitialen "KP". Größe 56.  Das Futter mit Spuren einer alten Kopfverletzung. Das Tuch besonders am Deckel mit ein paar Mottenschäden. Zustand 2-.






417839
375,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärapotheker

Um 1900. Elegante, hohe Form. Der Mützenbund mit weinrotem Samt, karmesinroter Vorstoß, schwarz lackierter Mützenschirm, beide Kokarden. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und goldfarbenem Seidenfutter mit Trägerinitiale "A". Stempel eines Kostümverleihs. Größe ca. 56. Ca. 3 kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.
406046
600,00

Preußen Gala-Rock für einen Feldwebel der Schloßgarde-Kompanie

Berlin, um 1890/1900. Dunkelblauer, langer Rock mit rotem Stehkragen und roten schwedischen Ärmelaufschlägen. Auf dem Kragen und Ärmelaufschlägen die breiten silbernen Tressen und auf den Ärmelaufschlägen die besonderen weißen Litzen für den Feldwebel der Schlossgarde-Kompanie, auf den Schultern die großen weißen Schulterklappen mit der in Metall aufgelegten Chiffre "Krone FWR", silberfarbene Knöpfe, auf der Brust mit Schlaufen für die Ordenschnalle. Der Rock mit eisernen Haken zum Verschließen. Innen mit hellem Tuchfutter. Getragenes Stück, gut erhalten. Zustand 2.

Ein besonderes, extrem seltenes Stück!

Die Schlossgarde-Kompanie war in Preußen bis 1918 mit der Bewachung der königlichen Schlösser und Gärten beauftragt. Bei feierlichen Gelegenheiten trug sie hohe Grenadiermützen. Die Kompanie bestand aus mindestens zwölf Jahre gedienten, halbinvaliden Unteroffizieren der Infanterie. Die Teilnahme an Feldzügen war erwünscht, militärische Auszeichnungen waren unbedingte Voraussetzung. Stationiert war die Kompanie in Berlin, Charlottenburg, Potsdam und Kassel.



383515
4.200,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften in einem Landwehrregiment

Eigentumsstück, um 1910. Schwarze Stoffmütze mit roten Vorstößen, vorne die preußische Landeskokarde. Innen mit braunem Schweißband und hellblauem Futter mit in silber aufgedrucktem Hersteller "Uniform-Mützen-Geschäft Hut- und Pelzwarenlager H. Stirapfle Lindau". Größe 54. Zustand 2.
379177
350,00

Baden Pickelhaube für Mannschaften der Karlsruher Bürgerwehr aus der Zeit der Badischen Revolution 1848/49

Hoher Lederhelm mit Messingbeschlägen, vorne als Emblem die Nummer "8" in Eichenlaubkranz mit aufgelegter Krone, Kreuzblattbeschlag mit breiter fester Spitze, Ledersturmriemen an Löwenkopfaufhängungen. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 60. Im Nackenschirm ein altes Inventaretikett. Zustand 2.
373814
2.100,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der "VII Halbflottille VII"

Eigentumsstück, um 1914. Dunkelblaue Tellermütze mit der eingenähten karmesinroten Biese, wurde nur von Angehörigen der Torpedoboots- und U-Boots-Flottillen getragen. Komplett mit original fixiertem Mützenband und Reichskokarde. Das Band in Gold gewebt für seemännisches Personal. Innen mit Lederschweißband, blaues Seidenfutter. Größe 54. Zustand 2.

Die VII. Halbflottille mit den Booten S114 bis S119 gehörte zur IV. Torpedobootsflottille. Die Flotille wurde am 17. Oktober 1914 in einer Seeschlacht vor Texel von britischen Kriegsschiffen vernichtet.


367977
700,00

Hessen-Darmstadt Schirmmütze für Angehörige eines Kriegervereins

Um 1890. Dunkelblaue Schirmmütze mit rotem Bund und weißem Vorstoß, vorne die Hessische Landeskokarde in Offiziersausführung. Innen mit schwarzem Schweißleder und weinrotem Futter mit Hersteller "P. H. Lorz Hoflieferant Darmstadt ...". Darunter teils entferntes Trägeretikett. Größe 56. Zustand 2.



367810
350,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der "8. II. Torpedo=Division. II. 8."

Eigentumsstück, 1913. Dunkelblaue Tellermütze mit der eingenähten karmesinroten Biese, wurde nur von Angehörigen der Torpedoboots- und U-Boots-Flottillen getragen. Komplett mit original fixiertem Mützenband und Reichskokarde. Das Band in Silber gewebt für Heizer und technisches Personal. Innen mit schwarzem Schweißband und schwarzem Seidenfutter. Eingenähtes Trägeretikett "Miohel II T 6 89/13". Größe 56. Getragen, Zustand 2.







351835
600,00

Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1848 für Mannschaften der Dragoner

Standort Grabow, um 1850. Vernickelte Helmglocke aus Neusilber, komplett mit allen Beschlägen in Tombak. Vorne die "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen. Gewölbe Schuppenketten, rechts die große Landeskokarde. Großes Kreuzblatt mit Kugelkopfsplinten, vierfach gekehlte Spitze mit abschraubbarer Kugel. Innen mit gelaschtem Lederfutter, daran Reste eines alten Inventaretiketts. Die Helmglocke innen schwarz lackiert, die Schirme grün. Die Vorderschirmschiene alt repariert. Zustand 2.

Ein sehr schöner, seltener Helm.


Mecklenburg-Schwerin stellte für den Deutschen Bund ein Kavallerie-Regiment. 1819 wurde das Chevaulegers-Regiment aufgestellt und 1837 in Dragoner-Regiment umbenannt. Erst mit dem Beitritt zum Norddeutschen Bund 1867 wurde ein zweites Dragoner-Regiment aufgestellt.




342194
6.000,00

Königreich Sachsen - Hutkoffer für eine Schirmmütze "Karl Scholz ... Pirna"

Höhe ca. 9,5 cm, Durchmesser 26 cm. Der Karton am Rand mit Druckstellen, aber noch stabil. Zustand 2-3.

In Pirna befanden sich das 5. Feldartillerie-Regiment Nr. 64 und das 1. Pionierbataillon Nr. 12.
326028
90,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Garde-Feldartillerie-Regimenter

Um 1910. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing vergoldet. Vorne der große Gardeadler "frostig" vergoldet mit aufpolierten Kanten, darauf aufgelegt der versilberte Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Der Teller mit Sternschrauben, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, der Endknopf dr Nackenschiene mit der Größe «57». Zustand 2.

Selten! Seit vielen Jahren erstmals wieder in unserem Bestand!
510710
4.500,00

Preußen Waffenrock für einen Offizier im Regiment Garde du Corps

Um 1900. Der Waffenrock aus feinem dunkelblauem Tuch gefertigt, hoher ponceauroter Kragen mit der rot-silbernen Kollerborte und großen silbernen Gardelitzen, die "schwedischen" Ärmelaufschläge ebenfalls ponceaurot mit Kollerborte und Gardelitzen, große vernickelte Knöpfe, auf der linken Brust mit sechs Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen, unterhalb der beiden unteren Schlaufen zu erkennen, dass hier der Bruststern des Johanniterordens saß. Komplett mit den Lampassen und Schulterknöpfen für die fehlenden Epauletten bzw. Schulterstücke. Innen mit rotem Tuchfutter. Leicht getragen, noch farbfrisch, allerdings mit Mottenschäden vorne unten auf beiden Seiten sowie innen im roten Futter. Gesamtzustand 2-.





509534
3.200,00

Deutsches Reich 1871-1918 China Tropenjacke für einen Soldaten im Ostasiatischen Detachement

Kammerstück 1907. Tropenjacke wie für die Marine-Infanterie, jedoch vom Bekleidungsamt der Garde an die Truppen für China ausgegeben. Die Jacke aus leichtem feingewebtem khakifarbenem Stoff mit einer Reihe Kronenknöpfe, Klappkragen und zwei aufgesetzten Taschen, innen mit der Verbandstasche und Kammerstempel «K.B.A.G. 1907». Ohne die Schulterklappen. Etwas fleckig. Zustand 2.

Äußerst selten! Das "ostasiatische Detachement" entstand durch die Verkleinerung der "Ostasiatischen Besatzungsbrigade", die infolge des Boxeraufstandes aufgestellt wurde und umfasste nur 4 Kompanien.
502640
4.200,00

Deutsches Reich 1871-1918 China Litewka für Soldaten des 3. Ostasiatischen Infanterie-Regiments der Ostasiatischen Besatzungsbrigade 

Kammerstück 1902. Die Litewka aus schwerem dunkelblauem Tuch mit verdeckter Knopfleiste, vier Taschen und Umfallkragen. Innen mit weißem und blauem Leinenfutter, links unten die Verbandstasche, das Futter mit Kammerstempel «B.A.G. 1902» und Stempel «3.G.R. 1902», darüber «...Brieg». Ohne Kragenpatten und Schulterklappen. Zustand 2.

Äußerst selten! Erstmalig in unserem Bestand!

Infolge des Boxeraufstandes wurde 1900 das "Ostasiatische Expeditionskorps" aufgestellt, welches 1901 in die "Ostasiatische Besatzungsbrigade" umgewandelt wurde. Das 3. Ostasiatische Infanterie-Regiment wurde in Berlin vom 3. Garde-Regiment zu Fuß aufgestellt. Statt des Waffenrocks erhielten die Soldaten die Litewka Modell 1893 als Uniform. Das 3. Ostasiatische Infanterie-Regiment wurde nach der Neugliederung im Juni 1902 wieder abgezogen. Die Litewka wurde also nur kurz getragen und dann "abgerüstet".
502655
4.500,00
510100
250,00
510080
300,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnüberzug für die Pickelhaube Offiziere Artillerie

Um 1915. Feldgraues Tuch. Größe ca. 56. Getragen, mit kleinen zeitgenössischen Reparaturen. Zustand 2.
510077
300,00
510075
300,00

Königreich Hannover Schärpe eines Husaren Unteroffiziers aus der Zeit Georgs V.

um 1860. Die Schärpe aus gelbem Geflecht mit weißen Schiebern und Pommeln. Getragen Zustand 2.

Die Schärpen der Mannschaften waren im Gegensatz farblich umgekehrt mit weißem Geflecht und gelben Schiebern und Pommeln. 
511726
1.000,00

Preußen Grenadiermütze für Mannschaften im 1. Garde-Regiment zu Fuß,  I. und III. Bataillon

Standort Potsdam, um 1910. Kammerstück, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Mützenblech mit dem mitgeprägtem Bandeau «Semper Talis». Roter Tuchbeutel mit weißer Litze. Komplett mit dem seltenen original Pompon in weiß/rot. Flache neusilberne Schuppenketten an Knopf 91. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 57. Getragen, Zustand 2.
511600
3.400,00

Deutsches Reich/China Helm für Mannschaften in der 3. Kompanie des Ostasiatischen Detachements in Tienstin

Kammerstück um 1906. Helm des Ostasiatischen Expeditionskorps M1900, komplett mit allen Beschlägen. Der Korpus aus Leder mit olivgrünem Filz bezogen, die Schirme aus Leder außen olivgrün lackiert. Vorne der Reichsadler, Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die preußische Reichskokarde, oben die besondere abschraubbare Messing-Spitze mit dem darunter liegenden großen Ventilationsloch. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit dem Stempel «3.K.O.D.» (3. Kompanie Kommando Ostasiatisches Detachement (!!)), daneben nicht mehr lesbarer älterer Stempel (vermutlich „B.A.O. …) sowie handschriftlicher Name. Größe ca. 53. Leichte Nutzungs- und Alterungsspuren. Zustand 2.

Ein ganz besonderes Stück!

Der Stempel belegt, dass der Helm von einem Soldaten der 3. Kompanie des Kommandos des Ostasiatischen Detachements (KOD) getragen wurde, die in Tientsin stationiert war. Das KOD bestand von 1906 bis 1909 und war die Nachfolgeorganisation der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, die wiederum aus dem Ostasiatischen Expeditionskorps hervorgegangen war. Das Kommando umfasste insgesamt nur vier Kompanien – die 1. und 2. Kompanie in Peking sowie die 3. und 4. (berittene) Kompanie, jeweils mit einem MG-Zug, in Tientsin.
511447
5.500,00

Kaiserliche Marine/China Tschako für einen Veterinär-Offizier im III. Seebataillon

Standorte Tsingtau, Wilhelmshaven/Cuxhaven (Stamm). Um 1913/14. Eleganter, leichter Lackledertschako mit Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen in Messing feuervergoldet. Vorne der besondere Adler für die Seebataillone, besonders fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, der Adler als Besonderheit für Veterinäre ohne den Anker (!!). Flache Schuppenketten an Rosetten. Vollständig mit dem Offizierfeldzeichen in den „Reichsfarben“. Innen mit hellem Lederschweißband und lachsfarbenem Seidenripsfutter, der Nackenschirm grün gefüttert, der Deckel mit der handschriftlich eingetragenen Größe «55 ½». Kaum getragen, ungereinigt und unberührt. Zustand 2+.

Extrem selten! Es handelt sich um das nach unserem Wissen einzige bekannte Exemplar!

Das III. Seebataillon diente in Tsingtau als Garnisonstruppe und war für die landseitige Sicherung des deutschen Marinestützpunktes verantwortlich. Das Bataillon bestand aus vier Kompanien Marineinfanterie, einer berittenen (5.) Kompanie, einer Marine-Feldartillerie-Batterie, einer Marine-Pionier-Kompanie sowie einer Maschinengewehr-Kompanie. Für die Versorgung der Pferde der berittenen Offiziere und Soldaten sowie der Zugtiere der Geschütze waren Veterinäre erforderlich. Für das Jahr 1914 sind zwei Veterinär-Offiziere im Dienst in Tsingtau belegt.

Diese wurden vom Heer abkommandiert, durften im Dienst in China zur Armeeuniform jedoch die Abzeichen der Marine tragen! Im Sommer waren diese die „Weiße Uniform“ und „Tropen-Uniform“ wie Offiziere der Marine-Feldartillerie-Batterie. Im Winter sollten sie jedoch die Heeresuniform mit der Pickelhaube, allerdings mit dem Reichsadler, tragen. Die Offiziere der Marine-Feldartillerie-Batterie trugen die blaue Uniform des See-Bataillons mit dem Tschako mit dem besonderen Marine-Adler.

Der vorliegende Tschako weist einen Marine-Adler auf, der bereits ab Werk ohne Anker gefertigt wurde. Der Adler wurde original so angebracht und erkennbar so getragen und nicht gewechselt.

Original-Stücke eines solchen Adlers ohne Anker waren bisher nicht bekannt. Die einzig uns bekannte Darstellung dieses Adlers findet sich in einem Entwurf zu deutschen Schutztruppenuniformen, mit persönlichen Anmerkungen von Kaiser Wilhelms II. 

Es ist davon auszugehen, dass sich die Veterinär-Offiziere an dem Vorbild der Offiziere der Marine-Feldartillerie-Batterie orientierten und statt einer Pickelhaube mit Reichsadler einen Tschako mit Marine-Adler anlegten. Jedoch ohne den Anker, was ihren Status als eigentlich nicht der Marine zugehörige Offiziere verdeutlichte. Vermutlich entstand diese besondere Uniformierungsregelung direkt in Tsingtau und fand aufgrund des Kriegsausbruchs keinen Eingang mehr in die offiziellen Vorschriften.


511277
6.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916, Ausführung 1917 für den Gefreiten «Hasselmann»

Um 1917. Die originale olivgrüne Lackierung zu 80-90% erhalten, innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechring, die Füllung der Kissen erhalten, seitlich der Hersteller noch schwach zu erkennen «(Glocke) L 6[...]» ( Richard Lindenberg A.G., Remscheid-Hasten), Rest des Kinnriemens am Knopf 91, auf dem Kissen und hinten im Nacken der Trägername «Gefr. Hasselmann». Zustand 2.
507636
1.650,00

Braunschweig 1. Weltkrieg Pickelhaube für Offiziere im Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1914, noch in bester Vorkriegsqualität. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der fein gearbeitete Linienadler mit der Devise «Mit Gott für Fuerst und Vaterland», darauf der silberne Totenkopf mit dem Ehrenbandeau «Peninsula» und den mit schwarzem Samt ausgekleideten Augenhöhlen. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Prägung «Depaheg Patent» und der Quadriga, hellbeiges Seidenripsfutter. Größe ca. 56. Das Futter mit Tragespuren. Zustand 2.

Der Totenkopf mit dem Bandeau «Peninsula» wurde 1889 dem III. (Leib-)Bataillon als Erinnerung an den „schwarzen Herzog“ verliehen. 1912 erhielten alle drei Bataillone den Totenkopf. 1886 waren dem Regiment auch Paradebüsche verliehen worden. Bei diesem Stück wurde auf die abnehmbare Spitze verzichtet. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass der Helm erst nach Beginn des Krieges gefertigt wurde.
511561
9.500,00

Kaiserliche Marine Einzel Schulterstück für einen Deckoffizier Oberfeuerwerker

Um 1910. Dunkelblaues Tuch, metallene Auflagen, auf der Unterseite mit Tragehaken und Schlaufe. Zustand 2.
510906
180,00

Hessen-Darmstadt 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Feldartillerie-Regiment Nr. 25

Heimatstandort Darmstadt, der Helm in der Trageweise nach dem 6.4.1915. Lederhelm in bester Friedensqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Das Helmemblem in feinster Qualität "frostig" vergoldet mit aufpolierten Kanten, darauf aufgelegt der silberne hochgewölbte Stern mit den gekreuzten Schwertern, das Zentrum fein emailliert, mit der Devise "Gott Ehre Vaterland". Kreuzblatt und Nackenschiene mit Kugelnieten, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde, links die besondere hessische Kokarde. Innen mit braunem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 55. Leicht getragen, kleine Lackabplatzungen. Zustand 2.

Ein äußerst seltener, unberührter und sehr schön erhaltener Helm!

Aus Anlass des 125jährigen Jubiläums erhielt das Feldartillerie-Regiment Nr. 25 am 6.4.1915 vom Großherzog von Hessen als Helmzier den Stern und die gekreuzten Schwerter. Getragen wurde dieser Helm aber nur von den Offizieren.

In 40 Jahren ist dies erst der 3. Helm, den wir anbieten können!


503788
15.000,00

Preußen Nachlass des Ulanen «Bernhard Eichhorn» im Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6

Standort Hanau. Der Nachlass bestehend aus dem großen Reservisten-Bild mit einer teils von Hand kolorierten Lithografie eines Ulanen des Regiments. Das Gesicht wurde einem Foto entnommen und auf die Lithografie appliziert. Darunter handschriftlich die Erläuterung «Bernhard Eichhorn bei der IIten Eskdr. Des Königl. Thür. Ulanen-Reg. No 6. Zu Mühlhausen 1870». Maße ca. 42.5 x 53.5 cm.
Dazu ein Ordner mit 3 Kabinettfotos des Ulanen Eichhorn, dem «Militair-Paß», ausgestellt 1869 sowie einem Quittungsbuch und der Entlassungsbescheinigung.
Weiter enthalten eine Petschaft mit der Darstellung eines Ulanen und den Namen «Eichhorn», sowie die tragbare Erinnerungsmedaille an die 100-Jahrfeier des Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6, 1813-1913.
Überliefert ist auch die Tschapka aus dem persönlichen Besitz des Ulanen. Es handelt sich hierbei um die Tschapka zur Parade in der Ausführung um 1897, die von dem Ulanen Eichhorn noch zu festlichen Anlässen getragen wurde.
Die Ledertschapka ist komplett mit allen Beschlägen. Vorne der silberfarbene Linienadler, gewölbte Messing-Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Mit preußischem Feldzeichen, der originalen roten Paraderabatte mit weißen Schnüren, weißem Paradebusch aus Rosshaar für Mannschaften und der Fangschnur für Mannschaften. Der Knebel am Deckel fehlt. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 55. Die Naht des Vorderschirms wie so oft gelöst.

Ein sehr schönes Ensemble. Die Stücke kommen direkt aus Familienbesitz. Der Ulan Eichhorn war Teilnehmer des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 und blieb seinem Regiment bis zu seinem Tode verbunden. Davon zeugen auch die zahlreichen Eintragungen in seinem Militärpass, die bis mindestens 1906 gehen.

498008
4.200,00

Württemberg Pickelhaube für einen Unteroffizier mit Portepee oder Einjährig Freiwilligen der Infanterie

Eigentumsstück um 1910. Eleganter Lederhelm in Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen. Vorn das vergoldete Helmemblem in Offiziersqualität vergoldet, die Kronen durchbrochen gearbeitet. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in Mannschaftsausführung. Die Nackenschiene offiziersmäßig ohne Lüftungsschieber. Die Spitze abschraubbar, einfacher Perlring, der Teller mit Kugelkopfschrauben für Mannschaften. Innen mit braunem Lederschweißband und rotbraunem Seidenfutter, der Vorder- und Nackenschirm nicht gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe "56 1/2". Mit dem dazugehörigen Tarnbezug. Der Helm nahezu ungetragen. Zustand 2+. "Mint Condition".

In dieser Qualität nur selten zu finden!
505228
2.450,00

Königlich Preußische Marine Dienstfrack, Hose, Epauletten und Dolch aus dem Nachlass von „Alfred von Pirch“

Um 1850/60. Der Frack aus dunkelblau-schwarzem Stoff mit den besonderen vergoldeten preußischen Marineknöpfen, an den Ärmeln die beiden goldenen Tressen mit den je drei Knöpfen für den Korvettenkapitän, auf den Schultern die silbernen Passanten mit schwarzen Durchzügen für die Epauletten. Auf der linken Brust mit vier Schlaufen für Orden und Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich leicht verschlissen. Dazu die Hose aus demselben dunkelblau-schwarzem Stoff, seitlich mit breiter goldener Tresse. Weiterhin die Epauletten mit goldenen Monden, Feldern und Kantillen und dem in Metallfaden gestickten unklaren Ankern und je zwei Rangsternen für den Leutnant zur See 1. Klasse (Capitain-Lieutenant), die silbernen Tressen mit schwarzen Durchzügen, die Unterlagen aus dunkelblau-schwarzem Stoff. Dazu auch der Marine-Dolch á la Mammeluk mit keilförmiger Klinge ohne Hohlkehle, gereinigt, ohne Herstellerzeichen oder sonstige Verzierung, vergoldetes Messinggefäß, mit Kette und gewaffeltem Griffstück aus echtem Elfenbein (CITES-Genehmigung anbei), Lederscheide mit drei Messingbeschlägen, das Mundblech graviert mit Anker und dem Namen "von Pirch", komplett mit Koppel und Trageriemen, dieser defekt, gebraucht, aber sonst gut erhalten. Zustand 2.

Der Frack, die Hose und die Epauletten befanden sich in einer bedeutenden Marinesammlung und stammen nach Auskunft des Sammlers aus dem Nachlass von „Alfred von Pirch“. Der Dolch kann dem Nachlass aufgrund der Gravur "v. Pirch" zugeordnet werden.

„Alfred von Pirch“ wird in der „Rang- und Quartier-Liste der Königl. Preußischen Armee für das Jahr 1849“ als „Lieutenant 1ster Kl.“ genannt. Vom 22. Oktober 1854 bis 12. Januar 1855 den Aviso „Salamander“. Aus dieser Zeit stammen die Epauletten und der Dolch. Der Frack stammt aus einem späteren Zeitpunkt seiner Karriere zwischen 1855 und 1860.

Anbei die CITES-Genehmigung für den Verkauf, Ein- und Ausfuhr nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, datiert 7.3.2023 für den Dolch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Salamander_(Schiff,_1851)


502852
10.500,00

Kaiserliche Marine Waffenrock für Mannschaften im I. Seebataillon

Standort Kiel. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus dunkelblauem Tuch mit weißem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen, Messingknöpfe, der Stehkragen mit gelben Gardelitzen, die Ärmelaufschläge mit blauen Patten mit gelben Gardelitzen mit blauen Durchzügen, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit in gelb aufgestickter Kaiserkrone mit gekreuztem Anker und der Einheitsnummer «I», Knöpfe der 3. Kompanie, auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Diverse kleine geflickte Löchlein und Mottenspuren. Zustand 2-3.
502827
1.450,00
501714
250,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel, um 1890. Flache Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und weißen Vorstößen, kurzer schwarz lackierter Vorderschirm, Innen das Schweißband zu ca. 40% erhalten, mit violettem Wachstuchfutter. Größe ca. 53. Der Bund mit leichten Mottenspuren, oben auf dem Deckel ein kleines Loch. Zustand 2-.

499519
500,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften Artillerie

Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband, das Futter fehlt (!). Größe ca. 56. Zustand 2-3.
498265
200,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3

Standort Charlottenburg. Kammerstück 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler mit aufgelegtem Stern des Schwarzen Adler Ordens, original Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden, die Spitze abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «KEGGR3 1900 3. C.». Größe ca. 53. Getragen. Zustand 2-.


498104
1.650,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917/18. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 90% erhalten. Innen mit dem originalen Blechbund, zwei der drei Füllungen erhalten. Seitlich gestempelt «E.T.66.» (Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz). Ohne den Kinnriemen. Zustand 2.
492669
1.650,00

Königreich Hannover Pelzmütze für Offiziere im Garde-Husaren-Regiment

Garnison Hannover, um 1850. Hohe Pelzmütze aus braunem Pelz. Komplett mit allen Beschlägen. Vorne in 'Buntmetall feuervergoldet aufgelegt die Krone über dem Devisenband "Peninsula - Waterloo - El Bodon", vergoldete Panzerkette auf brauner Samtunterlage, seitlich an Haken mit großen Löwenköpfen. Der rote Kolpak fest vernäht. Komplett mit der silbernen Fangschnur mit gelben Durchzügen mit Quasten. Komplett mit dem original weißen Reiherfeder-Paradestutz mit gelber Wurzel, unten mit vergoldeter vierblättriger Montierung mit Halteschraube zur Befestigung in der Oberkante des Korpus einmontierten Tülle. Innen mit braunem Lederfutter und rotbraunes Seidenfutter. Leicht getragen in wunderschöner unberührter Originalerhaltung ! 
Extrem selten, ein Prachtstück von musealer Seltenheit, seit über 35 Geschäftsjahren das 1. Mal bei uns im Angebot.

Im Jahre 1813 bestanden in der hannoverschen Armee bereits 3 Husaren-Regimenter. Mit der Neuformation der Kavallerie 1816 wurde die Anzahl der Husaren-Regimenter sogar auf vier angehoben. 1833 wurde die Kavallerie erneut reformiert und nun alle Regimenter als Dragoner eingestuft. Jedoch bereits 1838 wurde die Kavallerie nochmals umgeformt und es wurden wieder Husaren-Regimenter erschaffen. Dazu gehörten auch das Garde-Husaren-Regiment und das Königin-Husaren-Regiment. Noch 1847 erhielten die Regimenter Pelzmützen mit rotem bzw. karmesinroten Beutel. 1866 nahm das Regiment am Krieg gegen Preußen teil.





490405
20.000,00

Kaiserliche Marine kurze blaue Weste aus dem Besitz von Stabsingenieur Dietrich Görke

Um 1914. Elegante blaue Weste aus Waffeltuch. Komplett mit Knopfreihe mit feuervergoldeten Marineknöpfen. Innen mit weißem Futter. Hinten auf der Innenseite vom Feststellriemen das Herstelleretikett "Hermann Holstein Kiel Wilhelmshaven". Getragenes Stück in gutem Zustand. Sehr selten.
Die Weste stammt aus dem Nachlass von Stabsingenieur Dietrich Görke, den wir komplett kaufen konnten. Anbei die Fotokopie, Zeitungsausschnitt vom 90. Geburtstag von Görke, bei der er seine alte Kaiserliche Marineuniform noch einmal trägt.
489792
650,00

Königreich Hannover Helm Modell 1862 für Offiziere der Reitenden Artillerie aus der Zeit des Deutsch-Deutschen Krieges 1866

Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Die hohe Lederglocke mit großem Vorderschirm mit Messingeinfassung, oben aufgelegt vergoldetes Messingbandeau mit der Inschrift «Waterloo Goehrde», dieses vorn mittig gebrochen und alt repariert, um den Helm umlaufend schwarzes Samtband mit eingearbeiteten vergoldeten Kettchen, darüber rechts aufgelegt die gekrönte Chiffre «GRV» (König von Hannover 1851-1866), links eingearbeitet die Tülle mit dem weißen Stutz, von hinten über dem Kamm bis auf den Vorderschirm reichende schwarze Bärenfell-Raupe, die Schiene der großen Vorderschirms mittig gebrochen. Innen der Helm mit schwarzem Lederschweißband, ohne Futter, mit dem originalen Kinnriemen. Größe ca. 56. Zustand 2.

Ein seltenes und sehr gut erhaltenes Objekt von musealer Bedeutung! Mit Sicherheit einer der seltensten Helme der Hannoverschen Armee.

Der Helm wurde in der hannoverschen Armee 1862 eingeführt und nur bis 1866 getragen. Nachempfunden war er den Helmen der Reitenden Artillerie in der «King’s German Legion». Der Helm war exklusiv der Reitenden Artillerie vorbehalten, die 1866 aus nur zwei Batterien bestand und in Wunstorf stationiert war, insgesamt vielleicht 6 Offiziere . Das Bandeau verweist auf die Schlacht von Göhrde 1813 und Waterloo 1815, an denen hannoverische Kontingente teilnahmen. Die hannoversche Armee konnte 1866 noch einen taktischen Sieg bei Langensalza erringen, musste sich aber der preußischen Übermacht ergeben. Noch im selben Jahr wurde Hannover von Preußen annektiert. König Georg V. war in Exil geflohen und weigerte sich bis zum Schluss die Annexion anzuerkennen. 1867 erfolgte bereits die Neuordnung der hannoverschen Artillerie-Verbände. Die Reitende Artillerie ging im neugebildeten Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10 auf.
486365
7.500,00

Bayern Tschapka für einen Offizier im Königlich Bayerischen 2. Ulanen-Regiment König

Standort Ansbach. Eigentumsstück um 1910. Schwarze Ledertschapka, komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorne aufgelegt das kleine bayerische Helmemblem, gewölbte silberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde, der Vierkant mit dem bayerischen Feldzeichen. Mit der Paradefangschnur. Innen mit braunem Lederschweißband, ohne Futter, in der Glocke handschriftlich die Größe «57». Alte Doppellöcher von dem Wechsel von großen auf das kleine Helmemblem (Februar 1914). Zustand 2. Selten!
485613
4.500,00

Württemberg Helm für einen Feuerwehrmann

Um 1910. Lederhelm mit Messingbeschlägen und Ledersturmriemen. In der Glocke mit Plakette des Herstellers «J. G. Lieb Biberach. Riss». Größe ca. 54. Zustand 2.
484762
300,00

Preußen Tschako Für Offiziere der Telegraphen-, Luftschiffer- und Flieger-Bataillone

Eigentumsstück um 1914. Eleganter schwarzer Lackledertschako mit Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Adler, "frostig" versilbert, flache vergoldete Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde, komplett mit dem preußischen Feldzeichen. Innen mit braunem Schweißband und grünem Seidenripsfutter, der Nackenschirm grün gefüttert, auf dem Deckel innen Etikett mit der Größe «57 ½». Sehr schön erhalten. Zustand 2.
484742
2.500,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier in den Chevaulegers-Regimentern 1, 3, 5, und 7 oder der bayerischen Feld-Artillerie- und Train-Regimenter

Um 1900. Großer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das Helmemblem für Offiziere in der großen Ausführung, Kreuzblatt mit gekehlter abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen hellbraunes Schweißband und Seidenfutter, die Schirme rot und grün gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57 ½». Zustand 2.
Ein schöner Helm.
484656
1.850,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Feldartillerie-Regimenter

Eigentumsstück um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler vergoldet mit aufpolierten Kanten. Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Abnehmbare Kugel. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «56» . Leicht getragen, Zustand 2.
478456
1.450,00

Preußen "Reise"-Zweispitz für Diplomaten und Staatsbeamte

Um 1870/80. Klappbarer Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, auf der rechten Seite mit der preußischen Kokarde, goldener Agraffe und dem Knopf für Staatsbeamte aus Tombak, goldene Quasten in den Hutkrempen. Innen mit schwarzem Seidenfutter mit dem Hersteller «Eduard Sachs Berlin ...». Größe 59. Im originalen Karton. Zustand 2.





475627
450,00

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Jäger-Bataillon aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, die grüne Huppe der Jäger-Bataillone eine moderne Nachbildung (!!), auf dem Kamm die originale Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, dieses leicht beschädigt. In der Glocke eine alte Klebestelle. Größe ca. 54. Zustand 2.

Der Helm wurde 1868 eingeführt und bis 1886 getragen. Von dem Raupenhelm für die Infanterie unterscheidet er sich durch die Tülle für die Aufnahme der Huppe, von den Raupenhelmen für die Chevaulegers, die Artillerie usw. durch das Fehlen der Hiebspangen. In dieser Form wurde der Helm auch von den Sanitätskompanien getragen, jedoch mit roter statt grüner Huppe.
474691
1.250,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften im 14. Infanterie-Regiment Hartmann aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Standort Nürnberg. Kammerstück um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große plastische Helmemblem «♔L», daneben zwei alt verschlossene Löcher. Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, der Helm darunter außen und innen mit je einem Stück Leder nachträglich verstärkt. Oben die originale Wollraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Helmglocke Reste eines Trägeretiketts « ... Rosen ... 1. Kompanie 14. Infanterie-Regiment». Größe 59. Zustand 2.







470288
1.200,00

Württemberg Waffenrock für den Landjäger (und Sergeanten) «Kühnhöfer» im württembergischen Landjägerkorps

Um 1900. Der einreihige Waffenrock aus feinem dunkelblauen, fast schwarzem Stoff mit hellblauem Stehkragen und hellblauen "polnischen" Aufschlägen, am Kragen mit gelben Gardelitzen mit blauen Durchzügen, die Ärmelaufschläge und der Kragen mit goldener Unteroffizierslitze, die Brustleisten, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit roten Vorstößen, auf den Schultern eingenäht die dunkelblauen Schulterklappen mit roten Vorstößen und der Chiffre «♔W», auf der linken Brust mit zwei Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit grauem, teils gesteppten Futter, im Nackenbereich mit Kammerstempel «L.K.14» und Trägeretikett «Landjäger Kühnhöfer». Zustand 2.

Ein sehr schöner und eher seltener Waffenrock! Das Königlich Württembergische Landjägerkorps bildete von 1807 bis 1918 die Gendarmerie des Königreichs Württemberg.


470055
1.850,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Beamten der Stadtpolizei Oldenburg

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne der Stern mit dem aufgelegten Zinnenturm Oldenburgs. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die oldenburgische Landeskokarde. Kreuzblatt mit Sternen. Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 56. Zustand 2.
469866
1.450,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Sergeanten (Schutzmänner) der königlichen Schutzmannschaft in den Mediatstädten

Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Das Helmemblem mit dem großen gekrönten «W», Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die preußische Kokarde in Mannschaftsausführung, die Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 54. Der Nackenschirm mit altem Kammerstempel «21.I.R.», in der Glocke der Stempel «241 B.[?] III. 1915». Vorne in der Glocke alt verschlossene Löcher, hinten in der Glocke unterhalb der Nackenschiene nachträglich Schlitz für die Belüftung eingefügt, die Nackenschiene selbst eine Eigenanfertigung aus der Tragezeit. Zustand 2.

Ein sehr interessantes Stück! Der Helm wurde von der Truppe an die Polizei abgegeben und von dieser an ihre Bedürfnisse angepasst.
469861
950,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten .

Schwarzer Nadelfilz, die Einfassung aus Seidenrips, silberne Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf, silberne Fransen mit blauer Unterfütterung, innen braunes Lederschweißband und hellem Seidenfutter, etwa Größe 55, leichte Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Zustand 2



467377
750,00

Hessen-Darmstadt 1. Weltkrieg Tellermütze aus dem Nachlass des Dragoners «C.S.» im Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 24

Standort Darmstadt. Eigentumsstück um 1914. Die Tellermütze aus dunkelgrünem Tuch mit weißem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Seidenfutter mit Hersteller «Ph. Lorz Hoflieferant Darmstadt ...», handschriftlich die Träger-Initialen «C.S.». Größe ca. 55. Im originalen Karton des Hofmützenmachers «Ph. Lorz». Beiliegend ein Foto des Soldaten, der die Mütze trägt, rückseitig beschriftet «Carl. Oktober 1914.», sowie eine Feldpostkarte aus «Beverloo 14.1.15. ... Truppenplatz (Belgien)» mit der Unterschrift «...Carl». Zustand 2.
467297
950,00

Königreich Bayern Krätzchen für Mannschaften im 1. Fußartillerie-Regiment vakant Bothmer

Standort München/Neu-Ulm. Eigentumsstück um 1910. Das Krätzchen aus dunkelblauem Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und hellblauem Futter mit Hersteller «...Max Römer Neu-Ulm...». Größe ca. 53. Getragen. Zustand 2.
465169
450,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten, oben auf der Glocke leichte Korrosionsspuren. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Ein Hersteller nicht zu erkennen. Zustand 2.
460197
1.250,00

Königreich Bayern Helm für einen Wachtmeister der Bürgerwehr-Kavallerie

Um 1850. Lederhelm, komplett mit allem Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, flache, breite Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde mit dem Monogramm «♔M», Hoher Kamm mit schwarzer Rosshaarraupe. In der Glocke mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 56. Zustand 2.
460027
1.750,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Standort Krefeld, um 1910. Hohe elegante Schirmmütze. Grünes Tuch mit rotem Bund und weißen Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit olivgrünem Schweißband mit der aufgelegten Initiale «S» und hellblauem Wachsfutter. Größe 56. Zustand 2+.
456235
650,00

Kaiserliche Marine Zweispitz, Epauletten und Paradefeldbinde aus dem Nachlass eines Marine-Oberassistenzarzt

Um 1914. Der Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Rechts die goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und vergoldeter Marineknopf. Innen helles Lederschweißband mit weißem Seidenfutter mit dem Lieferanten «J. Robrecht Hoflieferant ... Berlin». Größe ca. 56. · Paar Epauletten für einen Marine-Oberassistenzarzt in der kleinen Ausführung mit Feldern aus blauem Samt, vergoldeten Äskulapstäben und feinen vergoldeten Kantillen. · Paradefeldbinde für Marineärzte mit schwerem vergoldetem Messingschloss mit mitgeprägten Äskulapstäben, die Metallgespinstbinde in der besonderen Ausführung für die Marineärzte mit goldenen Seitenstreifen auf dunkelblau/schwarzer Tuchunterlage. · Der Zweispitz und die Epauletten im original Koffer, die Paradefeldbinde in einer separaten Schachtel, beide mit der Etikett des Lieferanten «Robrecht». Zustand 2.

Ein sehr schönes Ensemble!
455590
2.500,00

Bayern Pickelhaube für Mannschaften in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

Kammerstück 1913. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn das bayerische Emblem in Messing-Ausführung mit aufgelegtem silbernen Landwehrkreuz, der lederne Sturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen schwarzes gelaschtes Lederfutter. Im Nackenschirm verblichener Kammerstempel, in der Glocke die Größe «58», der Kammerstempel «B.A.II», der handschriftliche Trägername «Brendel» und ein nur noch teilweise lesbarer Herstellerstempel mit dem Jahr «1913». Zustand 2.
451592
1.250,00

Sächsische Herzogtümer: Pickelhaube für einen Polizeibeamten im einfachen Dienst der Kommunalpolizei

um 1900. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorn mit großem Helmstern, im Zentrum ein vergoldeter kleiner Stern mit Darstellung einer Götting und dem sächsischen Herzogwappen. Schwarzer Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts mit sächsischer Landeskokarde Schwarz/grün/blau, Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen gelaschtes Schweißleder. Größe 58. Getragener Helm in gutem Zustand. Selten.
445822
1.200,00

Preußen Schirmmütze für den Kanonier "Scheib" im Fußartillerie-Regiment General-Feldzeugmeister (Brandenburgisches) Nr. 3

Standort Mainz. Eigentumsstück um 1910. Blaue Mütze in hoher Tellerform mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Schweißband und beigem Wachstuchfutter mit Hersteller "Alb. Jaszczak Mainz, darunter Trägeretikett "Kanonier Scheib 3. Batterie Fußart-Regt. Generalfeldzeugmeister (Brdbg.) 3". Größe 56. Der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2.
439872
400,00

Bayern Pickelhaube für einen Reserve-Offizier der Infanterie

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem mit bayerischen Reservekreuz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, flache Schuppenketten, beide Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißleder und türkisem Seidenfutter. Größe 52. Getragen, Zustand 2.





436256
1.450,00

Königreich Bayern Schirmmütze für Offiziere Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen

Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze, blaues Tuch mit schwarzem Samt-Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellem Leder-Schweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






435934
420,00

Kaiserliche Marine Weißes Hemd für einen Obermatrosen

Hemd mit Kammerstempel "B.A.K. 18.2.06" und Trägeretikett "Oberdieck", Maße Gesamtlänge ca. 75 cm, Brustumfang ca. 106 cm. Zustand 2.



422632
250,00

Bayern Tschapka Modell 1873 für Mannschaften im 1. Ulanen-Regiment Bamberg

Kammerstück, um 1875. Tschapka aus schwerem Leder mit karmesinroten Hals in Rippen genäht, vorn silberne Chiffre "L" mit Krone. Neusilberne Schuppenketten, seitlich an Löwenköpfen. Auf dem Deckel fehlt der Haken für die Fangschnur, komplett mit Feldzeichen. Der Vorderschirm mit neusilberner Schiene. Innen komplett mit Schweißleder und Leinenfutter. Getragenes Stück in gutem unberührten Originalzustand.
407190
3.200,00

Preußen 1. Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften 

Kammerstück, um 1917. Lange Hose aus weißem Leinen. Mit Uhrentasche. Innen mit Kammerstempel "P.B.86 4.K 08". Zustand 2.

Es handelt sich um ein Kammerstück von 1908 welches um 1917 an das Pionier-Bataillon Nr. 86 abgegeben wurde.

397265
450,00

Königreich Bayern Paradebusch für die Tschapka Ulanen Offiziere

Um 1910. Weißes und blau gefärbtes Büffelhaar. In original Karton. Zustand 2. Nur selten zu finden.
375838
1.500,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften der Landgendarmerie, Leib-Gendarmerie und Stabsordonanzen

Eigentumsstück um 1900. Flache Tellermütze, dunkelgrünes Tuch mit hellblauem Besatzstreifen und roten Vorstößen, beide Kokarden in großer Ausführung. Innen mit braunem Lederschweißband braunem Futter, der Hersteller im Futter nur noch schwach lesbar "H. Deubler ...". Größe ca. 52. Wenige, kleine Mottenlöcher, Zustand 2-.
370314
450,00

Preußen Pickelhaube für einen Reserveoffizier in einem Grenadier-Regiment

Um 1913. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler mit dem neuen Grenadieradler ab 1913 für Reserveoffiziere ohne Bandeau, auf der Brust das Landwehrkreuz. Flache Schuppenketten, beide Kokarden. Die hohe Dienstspitze abschraubbar. Innen braunes Schweißleder, helles Seidenfutter. Das Schweißleder beschädigt, das Futter stark zerschlissen. Größe 55. Zustand 2-.
361114
2.200,00

Königreich Sachsen Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für einen Angehörigen des Schützen-(Füsilier-) Regiments Prinz Georg Nr. 108

Friedensstandort Dresden, um 1914. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Kammerstempel "108. R" und Qualitätsetikett "Garantiert echte amerikanische Pflanzenfaser". Gebrauchter Zustand.
326080
150,00

Lippe-Detmold Gala-/Haus-Uniform aus dem persönlichen Nachlass des Fürsten Leopold IV. (1871-1949)

Um 1900. Das vollständige Ensemble stellt einen unglaublichen historischen Überlieferungs-Schatz dar. In dieser Vollständigkeit existiert nur eine weitere Gala-Uniform aus dem Hause Lippe, ausgestellt im fürstlichen Museum.
Das Ensemble besteht aus den folgenden Stücken:

Zweispitz. Schwarzer Nadelfilz mit silberner Agraffe, versilbertem Knopf mit Herrscher-Monogramm "E" unter der Krone (Ernst zur Lippe-Biesterfeld, 1842-1904), große gefältelte Kokarde in den Farben Rot/Weiß. Innen mit hellem Seidenfutter. In der originalen Schachtel.
Gala-Rock. Dunkelgrüner, feiner Stoff mit rotem Kragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen. Ärmel und Kragen mit schwerer Silberstickerei, Eichenlaub und Lippischen Rosen, auf der linken Brusthälfte die Schlaufen für die Orden und Ehrenzeichen. Die versilberten Knöpfe wieder mit gekröntem "E" verziert. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Beiliegend der originale schwarze Seiden-Kragen. Maße: Schulterbreite ca. 40 cm, Brustumfang ca. 80 cm, Ärmellänge ca. 64 cm.
Gala-Hose. Lange schwarze Tuchhose mit 10,7 cm breitem roten Streifen, darauf aufgelegt eine 2,2 cm breite silberne Tresse. Maße: Bundweite ca. 108 cm, Beinlänge ca. 112 cm.
Geflecht mit Fangschnur. Silbernes Schultergeflecht mit roten Durchzügen, mit roter Unterlage und Schlaufen, mit Haken, aufgelegt die Krone und das Chiffre "E", silberne Knöpfe mit der Verzierung Krone "E", die Fangschnur mit silbernen Pfeifen und beweglichen silbernen Kronen. In der originalen Schachtel, mit Aufschrift "Fangschnur und Achselstücke der Hausuniform vom herzogl. Regenten".
Große Epauletten. Die Felder aus silbernem Waffeltuch, mit aufgestickter roter lippischer Rose, die Monde in Silberkantille, die Silberlitze mit roten Durchzügen, starre silberne Kantillen, grünes Tuchfutter. Das Tuchfutter mit Fehlstellen. Komplett im alten Original Kasten.
Unterschnallkoppel für den Säbel. Bauchgurt aus feinem, rotem Leder, mit breiter Silberlitze mit roten Durchzügen, die Beschläge versilbert, feine, grüne Samtunterlage. dabei das besondere dazu gehörige Portepee. Dazu könnte auch der Säbel # 294777 getragen worden sein, der uns jedoch aus einem Zusammenhang überliefert wurde.
Dazu ein sehr schönes Atelier-Foto des Fürsten aus dem Fotostudio "Photo-Craym" aus dem Jahre 1900. Das Foto ist vom Fürsten selbst signiert und zeigt ihn in genau dieser Gala-Uniform. Gut zu erkennen ist die Verzierung des Kragens, die Achselstücke und die Knöpfe. Auf der Rückseite hat der Fürst selber eine handschriftliche Widmung hinterlassen: "Als kleines Zeichen der Dankbarkeit für die so reizenden Knöpfchen, mit denen Du mir, liebstes Mutterchen, eine so große und herzliche Freude bescheret hast! – Stets in trauter Liebe u. Anhänglichkeit – Detmold, Dezember 1900 – Dein Leopold".

Alle Teile in gutem Erhaltungszustand mit nur minimalen Gebrauchs- und Alterungsspuren. Zustand 2+.

Preis auf Anfrage.
313888
35.000,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier im Leib-Kürassier-Regiment Großer Kurfürst (Schlesisches) Nr. 1

Standort Breslau, um 1910. Weiche Mütze aus weißem Tuch, Mützenbund und Paspelierung in schwarz, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsqualität. Innen mit weißem Futter. Größe 56. Nur leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Sehr selten.



298875
650,00

Königreich Hannover Tschako für Subalternoffiziere der Linien-Infanterie-Regimenter

um 1860. Hoher schwarzer Filztschako mit Nadelfilzbezug. Komplett mit aufgelegtem Tschako Emblem: das springende Pferd im gekrönten Lorbeerkranz, darunter das Bandeau "8. Juni Waterloo 1813", Oben umlaufende Silberborte für Subalternoffiziere. Das Feldzeichen fehlt, innen ohne Futter. Getragen, Zustand 3.
Ein Dachbodenfund, noch unberührt.
294798
1.250,00

Deutsches Reich - Koffer für einen Zweispitz Beamte oder Marine

Höhe ca. 15,5 cm, Durchmesser ca. 43,5 cm. Leichte Gebrauchsspuren, Zustand 2.
293317
220,00

Hessen-Darmstadt Pickelhaube Modell 1849 für Offiziere der Infanterie

Hoher schwerer Lederhelm, altes Modell 1849 auf das Modell 1860 aptiert und gekürzt. Komplett mit allen Beschlägen. Das vergoldete Helmemblem mit dem stehenden hessischen Löwen im offenen Lorbeer- und Eichenlaubkranz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, abschraubbar. Breite gewölbte Schuppenketten an Rändelschrauben, der vordere Schluß fehlt beidseitig, rechts mit der hessischen Kokarde. Die Nackenschiene mit 2 Kugelnieten. Innen ohne Futter, der rot gefüttert Nackenschirm etwas aus der Form. Größe 54. Deutlichere Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2-3 .
291642
2.400,00

Königreich Sachsen Polizei: Pickelhaube für einen Serganten der Königlichen Landgendarmerie

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Vorn mit großem Helmstern, im Zentrum aufgelegt das sächsische Wappen. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts mit sächsischer Kokarde, Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen gelaschtes Schweißleder, in der Glocke Trägeretikett «... König. Polizeisergeant». Größe ca. 56. Getragen, Zustand 2.
509686
1.450,00

Preußen Helmkoffer für eine Pickelhaube Offiziere 

Um 1910. Höhe ca. 29.5 cm. Innen mit gelbem Stoff gefüttert, der Stoff stockfleckig. Alle Riemen erhalten (!!). Zustand 2

Einer ganz wenigen unbeschädigten Helmkoffer, normalerweise sind die Lederriemen immer irgendwo abgerissen.
509389
250,00

Bayern Tschapka für einen Offizier im 1. Ulanen-Regiment Kaiser Wilhelm II., König von Preußen zur Parade

Standort Bamberg, um 1910. Hochelegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das bayerische Wappen in der großen gewölbten Ausführung. Die gewölbten Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Deckel komplett mit karmesinroter Paraderabatte, oben mit dem bayerischen Feldzeichen und blau/weißem Paradebusch aus Büffelhaar. Dazu die Paradefangschnur für Offiziere mit blauen Durchzügen. Innen mit hellem Schweißband und roséfarbenem Seidenfutter, Größe 57. So gut wie ungetragen, in nahezu neuwertigem Zustand . Dazu der Karton für den Paradebusch.
Ein wunderschönes Stück, immer noch in allerbester Qualität !
506762
9.500,00

Dachbodenfund: Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube Modell 1915 für einen Offizier in einem Infanterie-Regiment

Um 1915. Die Pickelhaube aus Vulkanfiber, der Korpus stark verdrückt, der Linienadler beschädigt. Zustand 4-5. Ungereinigter Fundzustand.

Es handelt sich hierbei um eine französische Kriegbeute, um 1915, welche auf dem Schlachtfeld bei Arras gefunden wurde, direkt aus französischem Privatbesitz.
Seit über 100 Jahren das erste Mal zurück auf deutschem Boden !
506068
650,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften im 7. Reserve-Infanterie-Regiment

Kammerstück in der Trageweise um 1914. Lederhelm komplett mit allen Beschlägen, vorne das kleine Helmemblem mit aufgelegtem silbernen Reserve-Kreuz, original Ledersturmriemen an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Nackenschirm mit der handschriftlichen Größe «53.» sowie Kammerstempel «9IR1898», in der Glocke zu erkennen die ältere Jahreszahl «89», ein weiterer Kammerstempel sowie der jüngere Kammerstempel «7.R.I.R. 4.B.». Die Glocke mit mehreren alt verschlossenen Löchern vom Wechsel vom Kreuzblattbeschlag und dem großen Emblem auf den Teller und das kleine Emblem. Die Krone des Emblems mit alter Lötstelle. Zustand 2.

Ein sehr interessanter und lange getragener Helm! Es handelt sich um ein Kammerstück aus der Zeit um 1889 noch mit Kreuzblattbeschlag und großem Helmemblem, der um 1896 auf das neue Modell mit Teller und kleinem Emblem aptiert wurde. Dabei wurden die alten Löcher verschlossen. Zu Beginn des 1. Weltkrieges wurde er dann an das am 02.08.1914 aufgestellte 7. Reserve-Infanterie-Regiment abgegeben.
505734
1.150,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für Offiziere im 1. Pionier-Bataillon Nr. 12 bzw. 2. Pionier-Bataillon Nr. 22

Standort Pirna/Riesa um 1910. Leichter Lederhelm komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der Stern mit dem aufgelegten vergoldeten sächsischen Wappen, Als (vom Bataillonskommandeur genehmigte) Eigenmächtigkeit gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Ausführung. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58 ½». Zustand 2.

Sehr selten!
505608
3.500,00

Königreich Sachsen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften in einem Reserve-Infanterie-Regiment

1916 ins Bekleidungs-Depot übernommen. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Helmstern mit aufgelegtem neusilbernen sächsischen Landwehrkreuz und dem darauf aufgelegten sächsischen Wappen. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden in der sächsischen Ausführung. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke gestempelt «241 B.D.III. 1916». Größe ca. 54. Zustand 2.
503785
1.350,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau Modell 1915 für Mannschaften im 1. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 74

Heimatstandort Hannover. Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonett-Verschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Nackenschirm mit Kammerstempel «B.A.X. 1915» und «I.R.74», in der Glocke der Stempel des Herstellers «Gebr. Müller […] 1915». Größe ca. 56. Getragen. Zustand 2-.
503776
2.500,00

Preußen Kinderhelm „Jäger zu Pferde“

Um 1910. Der „Helm“ aus Pappmaché gefertigt und schwarz lackiert, der Adler, Teller und die Spitze aus Messing in verkleinerter Form, die Kokarden militärische Stücke für Mannschaften, die Schuppenkette aus Blech. Die Größe geschätzt 48/50. Die Vorderschirmschiene mit einem kleinen Bruch. Zustand 2.

Ein sehr interessantes Stück! Für den Sohn eines Offiziers. Erstmalig in unserem Bestand!
503622
1.150,00

Preußen 1. Weltkrieg Feldmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment Herzog Friedrich Eugen von Württemberg (Westpreußisches) Nr. 5 aus dem persönlichen Besitz von Kaiser Wilhelm II.

Heimatstandorte Riesenburg, Rosenberg, Deutsch-Eylau. Um 1916. Die elegante hohe Schirmmütze aus feinem feldgrauen Tuch mit roséfarbenem Bund und drei weißen Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm und Kinnriemen. Innen mit feinem hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenfutter, das Futter mit der goldgeprägten Reichskrone und dem Monogramm «W.», darunter der Stempel «Kostümfundus Kassel A 16 X 222». Größe ca. 54. Zustand 2.

Die Mütze stammt aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelms II. Als "Chef der Königlich preußischen Armee" und als Chef diverser nicht preußischer Regimenter besaß Kaiser Wilhelm II. von jedem dieser Regimenter eine Uniform. So auch vom Kürassier-Regiment Nr. 5. Um 1916 gelangte die Schirmmütze dann in den „Kostümfundus Kassel“. Das Schloss in Kassel diente der kaiserlichen Familie von 1891 bis 1918 als Sommerresidenz. Auf Betreiben Kaiser Wilhelms II. entstand dort 1909 das neue „Hoftheater“ in Kassel, dessen Fundus mit Stücken aus dem „Zeughaus Berlin“ sowie mit Gegenständen aus dem persönlichen Besitz des Kaisers ausgestattet wurde. Auch während des Krieges verbrachte der Kaiser viel Zeit in Kassel. 1965 wurde der Fundus aufgelöst und an Händler und Privatpersonen verkauft.
509745
12.500,00

Preußen/Königreich Sachsen Schirmmütze aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelms II. als Chef des Königlich Sächsischen 3. Ulanen-Regiment Nr. 21 Kaiser Wilhelm II., König von Preußen

Die elegante hohe Schirmmütze aus feinem weißen Tuch mit hellblauem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, die Landeskokarde in der besonderen sächsischen Form, schwarz lackierter Schirm. Innen mit feinem hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenfutter, das Futter mit der goldgeprägten Reichskrone und dem Monogramm «W.», darunter der Stempel «Kostümfundus Kassel A 16 X 320». Größe ca. 54. Zustand 2.

Die Mütze stammt aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelms II. Als "Chef der Königlich preußischen Armee" und als Chef diverser nicht preußischer Regimenter besaß Kaiser Wilhelm II. von jedem dieser Regimenter eine Uniform. So auch von dem in Chemnitz stationierten Königlich Sächsischen 3. Ulanen-Regiment Nr. 21 „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“, dessen Chef er war. Um 1910 gelangte die Schirmmütze dann in den „Kostümfundus Kassel“. Das Schloss in Kassel diente der kaiserlichen Familie von 1891 bis 1918 als Sommerresidenz. Auf Betreiben Kaiser Wilhelms II. entstand dort 1909 das neue „Hoftheater“ in Kassel, dessen Fundus mit Stücken aus dem „Zeughaus Berlin“ sowie mit Gegenständen aus dem persönlichen Besitz des Kaisers ausgestattet wurde. 1965 wurde der Fundus aufgelöst und an Händler und Privatpersonen verkauft.
509705
8.500,00

Württemberg Tschapka für Offiziere im Ulanen-Regiment König Karl (1. Württembergisches) Nr. 19

Standort Ulm, um 1910. Elegante Tschapka aus schwarzem Lackleder, komplett mit allen Beschlägen. Silbernes Wappenschild, goldene Schuppenketten an Durchsteckrosetten, rechts mit Reichskokarde. Rote Paraderabatte, württembergisches Feldzeichen und Paradebusch aus Büffelhaar, ohne Paradefangschnur. Innen mit hellbraunem Schweißleder und hellbeigen Seidenfutter. In der Glocke Etikett "Oekonomie Kunstinstitut für galvanische Erneuerung ... Berlin ..". Größe 55. Schön erhalten. Zustand 2.
339691
5.200,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube in Luxusqualität für einen General

Um 1914. Der Helm noch in feinster Friedensqualität aus Vulkanfiber, komplett mit allen allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Gardeadler, fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der silberne Gardestern mit fein emailliertem Zentrum. Kreuzblatt mit Sternschrauben, davon zwei bereits aus Ersatzmaterial, kannelierte, abnehmbare Spitze. Gewölbte Schuppenketten an Durchsteckrosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißband mit aufgedruckter Quadriga und dem Schriftzug «Depaheg Patent», braunes Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «54». Zustand 2.


500184
5.500,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch Südwestafrika Tropenmütze für Unteroffiziere

Kammerstück, um 1905. Für den kleinen Dienstanzug. Die Schirmmütze in Sattelform aus braunem Korddrell mit kornblumenblauem Bund und Vorstoß, vorne die Reichskokarde, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Tuchfutter mit Kammerstempel «K.A.1905». Größe ca. 57. Zustand 2.

Sehr selten!
499071
2.800,00

Preußen 1. Weltkrieg Schirmmütze für den Feldwebel/Ausbilder «Rekatzky» im Ersatz-Feldartillerie-Regiment Zossen

Um 1916. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit schwarzem Bund und drei roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden, als Feldwebel in Offiziersausführung. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Wachstuchfutter mit Etikett «Rekatzky 3. (F.) Batt. Ers.F.A.R.Zossen». Größe ca. 55. Getragen. Zustand 2-.

Das Regiment wurde um 1915/16 aufgestellt in Zossen aufgestellt. In der Heimat bzw. bei der Ausbildung wurde nach die "Bunte Uniform" getragen.
498261
400,00

Kaiserliche Marine weiße Tellermütze für einen Schiffsjungen auf "S.M.S. Hertha"

Kammerstück, 1911. Fertigung aus weißem Baumwollstoff, sogenannte "Waschmütze", komplett mit Kokarde, Mützenband "S.M.S. Hertha" in rot für Schiffsjungen. Innen mit Kammerstempel "B.A.-W. 6.12.11.", Größe 58. Leicht getragen, etwas vergilbt. Zustand 2.

Die S.M.S. Hertha war das zweite Schiff der Victoria-Louise-Klasse, einer Klasse von fünf Kreuzern II. Klasse der Kaiserlichen Marine, die als Panzerdeckkreuzer ausgeführt waren. 1899 wurde das Schiff zum Großen Kreuzer umklassifiziert. Die Hertha wurde besonders im Auslandsdienst sowie ab 1908 als Schulschiff eingesetzt.








497083
850,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg Waffenrock für einen Leutnant im Infanterie-Regiment Wrede

Heimatstandort Würzburg. Um 1914/15. Der Rock aus blauen Tuch mit rotem Stehkragen und roten "brandenburgischen" Aufschlägen, die Knopfleiste mit rotem Vorstoß, messingfarbene Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant, Form zu Beginn des Krieges mit weißer Tuchunterlage, auf der Brust mit 2 Schlaufen für eine Ordensspange. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Ein paar kleine Mottenlöcher. Zustand 2.

Der "bunte Rock" wurde nach Einführung des feldgrauen Rocks (für den Felddienst) noch gelegentlich zu Paraden und für den Heimaturlaub getragen. Erst 1915/16 wurde er durch den Waffenrock (Friedensrock) Modell 1915 offiziell abgelöst. 


493231
750,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. und II. Bataillon

Berlin, um 1910. Fertigung in Kammerqualität. Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Große, gewölbte Schuppenketten, auf dem original geweißten Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgesteckt. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter. Größe 58. Zustand 2.



492236
4.200,00

Preußen 1. Weltkrieg Ulanka Modell 1915 aus dem Besitz Karl von Diebitsch, Gründer des "Freikorps von Diebitsch"

Die Ulanka aus der Zeit um 1918. Gefertigt aus feinem feldgrauen Tuch mit roten Vorstößen, feldgraue Kronenknöpfe, auf den Schultern aufgelegt die Schulterstücke für den Oberstleutnant, auf der linken Brust vier vernähte Lochungen für Orden/Ehrenzeichen, im Knopfloch das Band für das Eiserne Kreuz 1914 und das Hanseatenkreuz Hamburg. Innen mit feinem braunem Futter. Leicht getragen, ein paar kleine Mottenlöcher, auf der Rückseite mit drei kleinen zeitgenössischen Reparaturen. Zustand 2.

Ein Stück von historischer Bedeutung! Als ehemaliger Träger kann Karl Heinrich Feodor von Diebitsch (*1865, 1924†), Begründer des "Freikorps von Diebitsch" angenommen werden. 
Karl von Diebitsch diente im 2. Hannoverschen Ulanen-Regiment Nr. 14 (Heimatstandort St. Avold/Mörchingen). 1913 hatte er den Rang eines Majors inne und wurde als Adjutant in zur 1. Kavallerie-Inspektion (Posen) versetzt. In dieser Funktion war er während des Krieges auch Kommandeur des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 17, welches 1914 in Saarbrücken und Forchheim aufgestellt wurde. Am 1. April 1919 wurde durch ihn das "Freikorps von Diebitsch" gebildet. Es bestand hauptsächlich aus Resten sächsischer Landwehreinheiten. Eingesetzt war das Freikorps hauptsächlich in Litauen/Kurland zum Schutz von Verkehrswegen wie der Bahnstrecken im Gebiet. Später wurde es auch im Grenzschutz in Schlesien eingesetzt. Aufgelöst wurde es am 18. Dezember 1919 oder April 1920. Das Freikorps wurde dann in das Reichswehr-Infanterieregiment 102 eingegliedert. 
Der Kommandeur Oberstleutnant Freiherr von Diebitsch stiftete insgesamt 5 Auszeichnungen: Das Diebitsch-Kreuz wurde in 2 Klassen verliehen, den Stern von Malplaquet, die Damenschleife zum Stern und die Medaille für gute Pferdepflege.
Karl Heinrich Feodor von Diebitsch verstarb am 23.2.1924 als Oberst a.D. Das Stück stammt aus privater Hand.


https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1069664/Nachrichten+und+Meldungen+des+Freikorps+von+Diebitsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Westrussische_Befreiungsarmee
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/diebitsch-kreuz-1-klasse.html
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/diebitsch-kreuz-2-klasse.html
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/stern-von-malplaquet-freikorps-von-diebitsch.html
https://www.ehrenzeichen-orden.de/weimarer-republik/freikorps-von-diebitsch-medaille-fur-gute-pferdepflege.html











491807
6.500,00

Preußen Helmkoffer für eine Pickelhaube

Um 1910. Höhe ca. 26 cm. Innen mit gelbem Stoff gefüttert. Etikett der Firma «Mohr Speyer ...», Riemen vorhanden, der Verschlussriemen aber auf einer Seite abgerissen. Zustand 2-.
489201
100,00

Deutsches Reich 1871-1918 Dienstrock für einen Beamten der Kaiserlichen Reichspost Oberpostdirektion Berlin

Kammerstück der Oberpostdirektion Berlin von 1913. Dunkelblauer Rock, die Ärmelaufschläge, die Brustklappe und der Stehkragen mit roten Vorstößen, am Kragen goldene Litze, rote Patten und je ein goldener Rangstern, die goldenen Knöpfe, mit dem Reichswappen. Innen mit weißem Leinenfutter, im Rückenbereich Kammerstempel «O.P.D. Bln. 10. 1913». Zustand 2.


488880
650,00

Weimarer Republik/Preußen Schirmmütze für einen Offizier und Veteranen des 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Ehemaliger Standort Krefeld. Fertigung um 1920. Hohe elegante Schirmmütze. Grünes Tuch mit rotem Bund und weißen Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband mit Größen-Etikett «54 cm», braunes Wachstuchfutter mit Lieferant «...Peküro Mütze ... G. Keuthen ...». Zustand 2.
488775
650,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch-Südwestafrika- Patronengürtel für Berittene (Zweite Ausführung) 

Um 1910. Braunes Leder, der Leibriemen mit 10 Patronentaschen und zwei Aussparungen, eine für den Koppelschuh und eine für die Wasserflasche, der Koppelschuh für ein kleineres Bajonett (KS98 oder 71/84), mit 3 Befestigungsnieten (Variante der zweiten Ausführung), Schultergurt mit zwei zusätzlichen Patronentaschen. Getragen, nur leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Sehr selten!




485804
2.800,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1870/80. Fertigung in Kammerqualität. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große plastische Helmemblem «♔» und «L». Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde. Oben die originale Wollraupe, etwas ausgeblichen und oben mit einer Fehlstelle. Die Glocke links und rechts daneben mit den beiden Lüftungssieben. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Helmglocke ein altes Sammlungs-Etikett von 1929. Das Futter hinten mit einer alten Klebestelle. Größe ca. 56. Zustand 2.

Der Helm wurde 1868 eingeführt und während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 getragen. 1886 wurde er durch den Lederhelm mit Spitze nach preußischem Muster abgelöst. 






484072
1.100,00

Baden Schirmmütze für einen Offizier in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Hohe, tellerförmige Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und rotem Vorstoß, schwarz lackierter Vorderschirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Tuchfutter. Größe ca. 55. Am Schirm rechts eine alte unauffällig durchgeführte Reparatur. Wenige Kleine Mottenlöchlein. Zustand 2.



482674
420,00

Württemberg Schirmmütze für einen Offizier Infanterie

Um 1880/90. Die Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff in einer hohen Tellerform mit kurzem Schirm, rotem Bund und wulstigem rotem Vorstoß, vorne die württembergische Landeskokarde in der Ausführung für Offiziere. Innen mit schwarzem Lederschweißband und violettem Wachstuchfutter mit Hersteller «...Falkenstein Ludwigsburg». Größe 56. Zustand 2.
470040
450,00

Königreich Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück um 1900. Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch in bayerisch blau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Getragen, der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2-.



465826
250,00

Königreich Württemberg Waffenrock für einen Gefreiten im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26

Standort Stuttgart. Kammerstück um 1910. Der Rock aus hellblauem Tuch mit gelbem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstoß an der Brustleiste, neusilberne Knöpfe, auf den Schultern Knöpfe der 2. Eskadron, ohne Schulterklappen, am Kragen die Wappenknöpfe für den Gefreiten. Innen mit weißem und olivgrünem Leinenfutter, im Futter schöner Kammerstempel «D.R. 26 gb XIII». Der Kragen rechts mit Mottenlöchern, auf der rechten Schulter hinten ein kleines Loch, diverse kleine zeitgenössische Ausbesserungen. Zustand 2-.
463351
750,00

Preußen rote Paraderabatte für die Ulanka das Ulanen-Regiment Kaiser Alexander III. von Rußland (Westpreußisches) Nr. 1

Kammerstück 1904. Rote Paraderabatte auf dunkelblauer Tuchunterlage, innen mit Kammerstempel «UR1 1904». Zustand 2. Als Kammerstück nur selten zu finden.
461613
450,00

Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1855/60 für Offiziere Dragoner zur Parade

Eigentumstück, um 1860. Elegante vernickelte Helmglocke aus Neusilber, komplett mit allen Beschlägen in Tombak. Vorne die vergoldete "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen. Gewölbe Schuppenketten, rechts die Landeskokarde für Offiziere in gewebter Stoffausführung. Großes Kreuzblatt mit vierfach gekehlter Spitze mit Kugelkopfsplinten, oben mit aufgeschraubtem weißen Paradebusch aus Büffelhaar. Innen fehlt das Lederfutter, vorne im Vorderschirm mit dunkelgrünem Lederfutter,im Nacken das schwarze Samtfutter erhalten, jedoch zum Teil ist der Flor abgetragen. Getragener Helm, die Lötnaht der Spitze ist aufgeplatzt (lässt sich mühelos restaurieren), noch ungereinigt, in gutem unberührten Originalzustand. 

Ein sehr seltener Helm, da der Helm nur bis 1867 getragen wurde. Danach erhielten die Mecklenburger Dragoner Lederhelme nach preußischem Vorbild. Die alten Metallhelme wurden an die Gendarmerie abgegeben, aptiert und aufgetragen.
453314
7.500,00

Oldenburg Zweispitz für einen Diplomaten bzw. Staatsbeamten

Um 1900. Faltbarer Zweispitz aus Nadelfilz mit schwarzem Federbesatz, rechts seidene Kokarde mit Knopf in den Farben Oldenburgs, goldene Agraffe und goldener Knopf mit dem Wappen Oldenburgs. Innen mit braunem Seidenfutter mit dem Hersteller «A. Pehl & Sohn Oldenburg». Größe ca. 59. Zustand 2.
451690
650,00

Oldenburg Zweispitz für einen Staatsbeamten

Um 1900. Faltbarer Zweispitz aus Nadelfilz mit weißem Federbesatz, rechts seidene Kokarde in den Farben Oldenburgs, goldene Agraffe und goldener Knopf mit dem Wappen Oldenburgs. Innen mit weißen Seidenfutter. Größe ca. 59. Zustand 2.
451689
750,00

Bayern Helm Modell 1848 für Offiziere Bürgerwehr

Um 1850. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, flache Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, Kreuzblatt mit verschraubter Spitze, links über dem Löwenkopf die bayerische Kokarde mit dem Monogramm "♔M". Das Futter innen fehlt. Größe 53. äußerlich etwas gealtert. Zustand 2-.
438750
950,00

Hessen-Darmstadt - Feuerwehrhelm

Um 1900. Schwarz lackierte Lederglocke mit Neusilberkamm. Vorne das Wappen mit Löwen und Wahlspruch "Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr". Lederner Kinnriemen an silbernen Rosetten, links die hessische Landeskokarde. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 57. Zustand 2.

 
431669
320,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. und II. Bataillon

Berlin, um 1910. Fertigung in Kammerqualität. Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Große, gewölbte Schuppenketten, auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgesteckt. Innen mit schwarzem gelaschtem Lederfutter. Größe 56. Das Tuch mit ein paar kleinen Mottenlöchlein. Zustand 2.



428830
4.000,00

Königreich Bayern Galarock für einen Staats-/Hofbeamten

Um 1900. Dunkelblauer, frackartiger Rock mit Stehkragen, die Ärmelaufschläge und der Kragen mit silbernen und goldenen Stickereien, Messingknöpfe mit bayerischem Staatswappen, auf der linken Seite die Degentasche. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich Etikett eines Schneiders aus Würzburg. Getragen, kleinere Reparaturen und Mottenlöchlein, auf den Schultern Klebespuren- Zustand 2-.
399772
650,00

Baden Schirmmütze für einen Unteroffizier der Reserve

Eigentumstück, um 1910. Dunkelblaues Tuch, roter Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde mit aufgelegtem Landwehrkreuz. Schwarzer Mützenschirm. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter, das Futter gestempelt "HLB 1918 10.C. II". Größe 57. Zustand 2.

379416
450,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten im Kriegsministerium

Eigentumsstück um 1910. Hohe Form, dunkelblaues Tuch mit karmesinroten Vorstößen, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit dem Schriftzug "Deutsche Wertarbeit". Größe ca. 59. Zustand 2.
370322
450,00

Preußen Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere der Jäger-Bataillone

Eigentumsstück, um 1910. Jägergrün mit rotem Vorstößen und Mützenbund, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Innen braunes Schweißband und honigfarbenes Seidenfutter. Größe 53. Getragen, das Schweißband mit Fehlstelle. Zustand 2.
358468
400,00

Preußen Tschapka für einen Fähnrich im Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5

Standort Düsseldorf. Eigentumstück, um 1910. Ledertschapka, komplett mit allen Beschlägen zur Parade. Versilberter Adler in Offiziersausführung, gewölbte gelbe Schuppenketten an Durchsteckrosetten, rechts die Reichskokarde für Mannschaften, die Vorderschirmschiene in Silber. Weiße Paraderabatte für Mannschaften, preußisches Feldzeichen für Offiziere und weißer Paradebusch aus Büffelhaar (als Fähnrich noch nicht mit schwarzer Wurzel), die Fangschnur für Mannschaften. Innen mit braunem Schweißleder und hellbraunem Seidenfutter. Größe 57. Der Knebel auf dem Deckel abgerissen.  Zustand 2.
353383
3.200,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Dragoner-Regiment Nr. 6 oder 14

Um 1910. Kornblumenblaues Tuch mit schwarzen Samt-Besatzstreifen und schwarzer Paspelierung. Beide Kokarden, schwarzer Lederschirm. Innen braunes Schweißband und blaues Seidenfutter. Größe ca. 56. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.


347443
650,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften der Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Dunkelblaues Tuch mit rotem Mützenbund und rotem Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Wachstuch-Futter, im Deckel Markierung des Herstellers "Jos. Lambert Militär.-& Beamten-Mützenfabrik Hanau a.M.". Größe 57. Getragen, Zustand 2.

296725
450,00

Preußen Pelzmütze für Offiziere im Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3

Standort Rathenow. Eigentumsstück um 1910. Elegante ca. 11 cm hohe Pelzmütze aus dem bis 1912 vorschriftsmäßigen dunkelbraunem Fell, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das silberne „Vaterlandsbandeau“, gewölbte vergoldete Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem ponceauroten Kolpak, der gerollten Fangschnur und dem Feldzeichen. Innen mit braunem Lederschweißband und gelbem Tuchfutter, das Schweißband mit den Initialen «J.B.». Größe ca. 54. Der Kolpak mit ein paar kleinen Mottenlöchern, ansonsten sehr schön erhalten! Mit dem originalen Koffer für die Pelzmütze. Zustand 2.

Konnte so auch im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11 (Krefeld), Husaren-Regiment König Humbert von Italien (1. Kurhessisches) Nr. 13 (Diedenhofen) und Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhess.) Nr. 14 (Kassel) getragen werden.
505810
4.500,00

Bayern 1. Weltkrieg Ersatz-Pickelhaube aus Blech für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1915/16. Die Helmglocke aus Blech geprägt und schwarz lackiert, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmemblem, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke der Hersteller «Gebr. Bing A.G. Nürnberg», die Glocke mit Filz ausgelegt. Größe ca. 54. Etwas beulig, der Lack mit Fehlstellen. Zustand 2-.
503767
1.450,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für Marineoffiziere

Um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Rechts goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und vergoldeter Marineknopf. Innen helles Lederschweißband mit rotbraunem Seidenfutter mit Hersteller «Zeugner & Riedel ... Halle ...». Größe ca. 54. Zustand 2.
510140
850,00

Königreich Bayern Tschapka Modell 1864/73 für Mannschaften Ulanen

Um 1864, 1873 aptiert. Die Tschapka aus schwarz lackiertem Leder und karmesinrotem Tuch auf Peddigrohr, vorne als Emblem die Chiffre «♔L», silberne Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, der Verschluss der Schuppenketten vorne mit der Lochung für die Aufhängung an dem kleinen mit einem Löwenkopf verzierten Haken unterhalb des Deckels (dieser 1873 vorschriftsmäßig entfernt; in diesem Jahr wurde die Fangschnur eingeführt und der Löwenkopfhaken von der vorderen Unterseite auf den Deckel verlegt; dieser fehlt bei diesem Exemplar (!) ). Am Deckel eingesteckt der Busch aus weißem Pferdehaar mit der weiß-blauen Kokarde (dieser ab 1864 vorschriftsmäßig, nach 1873 nur noch zur Parade getragen da für den Dienst das neu eingeführte Feldzeichen getragen wurde). Am Vorderschirm die 1873 eingeführte Neusilberschiene angebracht. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.

Ein sehr interessantes und seltenes Stück!
509589
2.650,00

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere Infanterie

Um 1870/80. Schwarz lackierter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem Krone über "L", schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit der bayerischen Kokarde "♔L". Große originale Bärenfellraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «54» und der Trägername «Mohr». Zustand 2.
509586
2.200,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Zwei Stahlhelme M 1916 aus einem Nachlass, einer davon ein "Lebensretter"

Um 1917/18. Der erste Stahlhelm mit zu ca. 80% erhaltener olivgrüner Lackierung, die Glocke leicht flugrostig. Innen mit dem Blechring ab 1917, zwei Segmente des dreiteiligen Futters erhalten, die Kissen ohne Füllung, ein Segment mit dem Trägernamen «Schäfer», seitlich mit dem Hersteller «Si.66» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), in der Glocke gestempelt «Bi 329», mit dem originalen Kinnriemen. 
Der zweite Stahlhelm mit zu ca. 80% erhaltener olivgrüner Lackierung, die Glocke leicht flugrostig. Das Futter und ein Niet fehlen, seitlich mit dem Hersteller «Si.66» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), in der Glocke gestempelt «Bi 651». Auf der linken Seite mit ca. vier Einschusslöchern, auf der rechten Seite mit einem Austrittsloch. 

Ein Zeugnis der Schrecken des Krieges! Die Helme kamen zusammen aus dem Nachlass ein und desselben Weltkriegs-Veteranen. Der Helm mit den Einschuss-Löchern wurde als "Attrappe" auf den Grabenrand gelegt und erfüllte so seine Aufgabe als "Lebensretter".
505678
2.500,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für den «Grenadier Rademann 5. Komp. Regt. Alexander»

Standort Berlin, um 1910. Die Grenadiermütze für das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 in Kammerqualität gefertigt. Vorne das Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Roter Beutel mit weißen Litzen. Große, gewölbte Schuppenketten, auf dem original geweißten Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgesteckt. Innen mit gelaschtem Lederfutter, dieses auf der Vorderseite beschädigt, hinten aufgestickt das Trägeretikett. Größe ca. 55. Zustand 2.
504214
4.000,00

Preußen Pickelhaube für Offiziere im 1. Garde-Dragoner Regiment "Königin Viktoria von Großbritannien und Irland" zur Parade.

Standort Berlin, um 1912. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit vergoldeten Beschlägen. Großer Gardeadler, matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, gewölbter Gardestern. Gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden. Hoher Paradetrichter mit weißem Paradebusch aus Büffelhaar. Innen hellbraunes Schweißleder mit weißem Seidenbanddurchzug, mit "blind geprägtem" Hersteller "Depaheg Patent" mit Quadriga, dunkelgrünes Seidenfutter. Größe 57. Hinten im Schweißleder handschriftlicher Trägername "Wienhold". Nur leicht getragen in sehr gutem Zustand.
503940
6.000,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Schirmmütze für einen  Intendantur-Sekretariats-Beamter der Reserve

Um 1910. Dunkelblaue elegante Schirmmütze für einen Marine-Ingenieur in der typischen Marineform, hellblauer Bund, komplett mit dem in Silber Metallfaden handgesticktem gekrönten Abzeichen, mit Reservekreuz in der Reichskokarde, schwarzer Lacklederriemen an versilberten Kaiserlichen Marineknöpfen. Innen mit braunem Lederschweißband und feinem Tuchfutter mit Hersteller "Adolf Ernst Mützenfabrik Hannover". Größe 58, Zustand 2+. Extrem seltene Schirmmütze!
503904
4.500,00

Hessen Schirmmütze für einen Gefreiten im Infanterie-Regiment Nr. 116

Um 1910. Die hohe Schirmmütze aus dunkelblauem Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, die Landeskokarde mit dem Landwehrkreuz, schwarzer Lacklederschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und honigfarbenem Tuch mit dem Hersteller «Theodor Schmidt Mützenmachermeister, Giessen Neue Bäue 6", mit Trägeretikett "Gefreiter Momberger 4. Kp. Inf.-Rgt. Kais. Wilh. (2. Großh. Hess.) Nr. 116.", mit Kammerstempel "E. U.", Zustand 2+.
503791
480,00

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg Weiße Schirmmütze für U-Bootkommandanten

um 1915/16. Weiße einteilige Schirmmütze in der typischen Marineform aus weißem Baumwolltuch. Eine sogenannte "Kochmütze", weil sie komplett gewaschen werden konnte (= gekocht). Komplett mit Metallfaden handgesticktem gekrönten Abzeichen, schwarzer Lacklederriemen an vergoldeten Kaiserlichen Marineknöpfen, umlaufend schwarzes Ripsband. Das Ripsband konnte dann mit dem Abzeichen zum waschen abgenommen werden. Innen das Schweißband aus verstärktem weißen Baumwolltuch, mit handschriftlichem Trägernamen «Eggertin». Größe ca. 56. Getragenes Stück in gutem Zustand.

Die typische Mütze eines Marineoffiziers, welche mehrere Jahre täglich getragen wurde. Während des I. Weltkrieges trugen die U-Bootskommandanten als Erkennungszeichen weiße Schirmmützen, wie es später auch im 2. Weltkrieg üblich war. Eine extrem seltene Mütze !

501709
3.500,00

Preußen Helm Modell 1867 für einen Reserve-Offizier im 3.-5. oder 7.-8. Kürassier-Regiment

Um 1870/80. Helmglocke aus poliertem Eisenblech, komplett mit allen Beschlägen in teils vergoldeter Ausführung. Vorne der große Helmadler für Kürassiere in der Ausführung für den Reserveoffizier ohne Bandeau mit aufgelegtem silbernen Landwehrkreuz. Breite, gewölbte Schuppenketten an Schlitzschrauben mit kleeblattförmigen Rosetten, rechts die preußische Landeskokarde noch in Lederausführung (!). Kreuzblatt mit nicht abnehmbarer kannelierter Spitze. Innen mit fein gelaschtem, rot gefärbtem Lederfutter, der doppelt geschweifte Vorderschirm grün lackiert, der Nackenschirm mit schwarzem Samt gefüttert. Größe 55. Die Glocke und die Spitze flugrostig bzw. rostnarbig. Zustand 2-.

500197
3.800,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 – Amerikanisches Beutestück 1918 "Verdun 1918"

Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten. Innen mit dreiteiligem Futter am Lederbund, eines der Kissen abgerissen, ein Hersteller nicht erkennbar, in der Glocke gestempelt «R i 554», in den Nackenschutz eingeritzt «Verdun May I 1918». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.

Zwischen 1917 und 1918 kämpften mehr als eine Million Mann der American Expeditionary Forces an der Westfront. Der Großteil im Raum Verdun.
498812
1.650,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserveoffizier der Feldartillerie

Um 1890. Dunkelblaue Tellermütze mit schwarzem Samtbund und roten Vorstößen, schwarzer Schirm, vorn die aufgelegte preußische Kokarde für Reserve- und Landwehroffiziere. Innen braunes Schweißleder und braunes Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Pelzwaren, Schüler, Uniform- & Beamtenmützen Richard Fischmeyer Hettstedt ...». Größe ca. 57. Zustand 2.
498274
350,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier der Artillerie

Eigentumsstück um 1910. Die Schirmmütze aus dunkelblauen Stoff mit schwarzen Samtbund und drei roten Vorstößen, schwarz lackierter Vorderschirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden. Innen mit braunen Schweißband und violettem Tuchfutter. Größe ca. 55. Getragen. Zustand 2-.
498263
400,00

Preußen Helm Modell 1905 für Mannschaften im Regiment Jäger zu Pferde Nr. 8

Heimatstandort Trier. Kammerstück in Friedensqualität, um 1914. Die Helmglocke aus Stahl schwarz brüniert, komplett mit allen Beschlägen. Der Helmadler, Spitze, Nieten und Randeinfassung in Messingausführung, gewölbte gelbe Schuppenkette an Knopf 94, komplett mit beiden Kokarden in der großen Ausführung. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm grün lackiert, der Nackenschirm schwarz brüniert. Innen mit Hersteller "C. E. Juncker 1914". Auf dem Rand des Nackenschirms mit schönem Kammerstempel "8. J.P." und Größe "56,5"Leicht getragen, hinten 2 kleine Dellen, Zustand 2.

Das Regiment wurde erst am 1. Oktober 1913 gegründet. Die Helme sind entsprechend sehr selten.
497097
3.500,00
300,00

Reuß Pickelhaube für einen Offizier im 7. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 96, II. Bataillon

Standort Gera, um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der fein gearbeitete und vergoldete Linien-Adler mit der Devise «Mit Gott für Fuerst und Vaterland», im Zentrum mit hochgewölbtem versilberten Stern mit darauf aufgelegtem Reuß´schem Wappen. Die hohe Spitze abnehmbar. Flache vergoldete Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und olivgrünem Seidenripsfutter. Die Glocke innen mit schwarzem Stoff verkleidet. Größe ca. 57. Zustand 2.

Extrem selten, einer der seltensten Helme der alten Armee.
492920
7.000,00

Preußen Pickelhaube für Generale

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Garde-Adler fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der Garde-Stern aus Echt-Silber (!), das das Zentrum fein emailliert. Kreuzblattbeschlag mit gekehlter abnehmbarer Spitze für Generale, vorschriftsmäßig mit dem Hals abschließend. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «54 1/4» sowie alte Sammlungs-Signatur. Leicht getragen. Zustand 2.
492912
6.500,00

Pickelhaube für Offiziere der 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments von Hindersin (1. Pommersches) Nr. 2

Standorte Swinemünde/Emden. Eigentumsstück um 1910. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Wappenadler mit ovalem Brustschild mit der Chiffre «FWR» und Bandeau mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», darunter aufgelegt das Auszeichnungs-Bandeau «Colberg. 1807». Die Kugel abnehmbar. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «58». Die Naht des Helmes innen mit Leder verstärkt. Sehr schön erhaltener Helm! Zustand 2+.

Äußerst selten! Bei der gesamten Fußartillerie durften nur zwei Batterien ein Auszeichnungsband am Helm tragen. Es waren dies die 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments von Hindersin und die 4. Kompanie des Garde-Fußartillerie-Regiments.
492896
7.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für «Major Budher» im 2. Bataillon des 8. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 159

Heimatstandort Mühlheim a.d. Ruhr. Um 1914. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze nicht abschraubbar. Innen mit braunem Schweißband und beigem Ripsfutter. Größe ca. 54. Getragen, die Kalotte oben etwas eingesunken. Zustand 2-.

491047
950,00

Königreich Hannover Pickelhaube Modell 1847 für einen Offizier des 1. oder Leib-Regiment

um 1850. Eleganter hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn als Helmemblem das große gelbe trabende Pferd (ohne Devise "Waterloo" !). Kreuzblatt mit Kugelschrauben (1 fehlt),  hohe Spitze, gewölbte Schuppenketten, rechts die große lederne Offizierskokarde, eckiger Vorderschirm. Innen gelaschtes Lederfutter. Innen der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz gefüttert. Nur leicht getragen in sehr schöner unberührter Originalerhaltung.

Sehr selten! Die Pickelhaube nach preußischen Vorbild wurde 1847 zunächst nur für das Garde-Regiment und dann im selben Jahr auch für das Leib-Regiment (1. Regiment) eingeführt. 1850 wurden dann auch die Linien-Regimenter damit ausgestattet. Das Leib-Regiment führte als einziges Regiment keine Devise aus napoleonischer Zeit, da es erst 1838 aus Abgaben anderer Regimenter aufgestellt wurde.
490594
5.500,00

Kaiserliche Marine kurze weiße Weste aus dem Besitz von Stabsingenieur Dietrich Görke

Um 1914. Elegante weiße Weste aus Waffeltuch. Komplett mit Knopfreihe mit feuervergoldeten Marineknöpfen. Innen mit weißem Futter. Hinten auf der Innenseite vom Feststellriemen das Herstelleretikett "Hermann Holstein Kiel Wilhelmshaven". Getragenes Stück in gutem Zustand. Sehr selten.

Die Weste stammt aus dem Nachlass von Stabsingenieur Dietrich Görke, den wir komplett kaufen konnten. Anbei die Fotokopie, Zeitungsausschnitt vom 90. Geburtstag von Görke, bei der er seine alte Kaiserliche Marineuniform noch einmal trägt.
489793
650,00

Sachsen Helm für Offiziere im Garde-Reiter-Regiment

Dresden, um 1912/14. Die Helmglocke in besonders leichter Ausführung aus Tombak vergoldet, komplett mit allen Beschlägen. Großer versilberter Helmstern mit vergoldetem Wappen, gewölbte vergoldete Schuppenketten an Kleeblättern und Schrauben, beide Kokarden. Ausführung mit hoher gekehlter Dienstspitze, vergoldet. Innen mit braunem Schweißleder mit rotbraunem Seidenfutter. Der Vorderschirm mit braunem Leder, der Nackenschirm mit hellgrünem Samt gefüttert. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
Der Helm für die Schweren sächsischen Reiter wurde nach dem Vorbild der preußischen Kürassier-Helme 1876 eingeführt. Der gleiche Helm wurde auch im Sächsischen Karabinier-Regiment (2. Schweres Regiment) getragen.
488499
13.500,00

Sachsen-Meiningen-Coburg-Gotha weiße lange Hose für Mannschaften im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standorte Gotha, Hildburghausen, Coburg. Kammerstück von 1880. Lange weiße Hose mit Zinkknöpfen. Innen mit Kammerstempel «6.Th.I.R.95 I.B. 1880 3.C. II». Zustand 2.

487710
450,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen und roten Ärmelaufschlägen "schwedischer" Form, beide mit weißen Gardelitzen, die Knopfleiste mit rotem Vorstoß, vernickelte Knöpfe. auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit Knöpfen der 10. Kompanie. Innen mit weißem Futter. Im Futter mit nachträglichen ergänzten Kammerstempeln (nach 1945! ). Zustand 2.

An original private issued tunic, inside the regimental markings are post-war !
485364
1.450,00

Württemberg Schirmmütze für Offiziere Infanterie aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71

Eigentumsstück um 1870. Hohe, tellerförmige Schirmmütze aus dunkelblauem, fast schwarzem Stoff mit rotem Bund und dickem rotem Vorstoß, mit kurzem schwarz lackierten Schirm, vorne die württembergische Landeskokarde. Innen mit schwarz lackiertem Lederschweißband und violettem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Fr. Enslin ... Stuttgart. Größe ca. 53. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.

In Stuttgart waren ab 1859 das Grenadier-Regiment Königin Olga Königreich Württemberg (1. Württembergisches) Nr. 119 und ab 1866 das Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich, König von Preußen Königreich Württemberg (7. Württembergisches) Nr. 125 stationiert. Beide Regimenter nahmen an der Schlacht von Sedan und an der Belagerung von Paris teil.


482676
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserve-Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel. Frühe Form mit kurzem Schirm um 1880. Die Schirmmütze aus dunkelblauem (durch die Sonne ausgeblichen) Stoff, roter Bund, weiße Vorstöße schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde mit dem Reservekreuz. Innen mit braunem Schweißband mit Etikett mit der Größe «59», weinrotes Wachstuchfutter mit der Goldprägung «Deutsche Industrie». Zustand 2.
Eine seltene Schirmmütze.
478803
750,00

Königreich Sachsen Pickelhaube und Schulterstücke aus dem Nachlass eines Majors im 8. Infanterie-Regiment Prinz Johann Georg Nr. 107

Standort Dresden. Die Pickelhaube ein Eigentumsstück von 1908. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der hochgewölbte vergoldete Messingstern mit aufgelegtem silbernem sächsischen Wappen, Flache vergoldete Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Form. Die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und hellgrünem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert, die Nackenschirmschiene markiert «W.G» und mit der Größe «55», in der Glocke handschriftlich noch mal die Größe «55» sowie das Datum «1/10 08». Der Lack des Helmes hinten rechts mit einer Schramme. Beiliegend die Schulterstücke. Zustand 2.

Direkt aus einem Privathaushalt.



477518
2.200,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für einen Polizeibeamten

Um 1900. Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit schwarzem Samtbund und grünen Vorstößen, vorne die sächsische Landeskokarde, kurzer schwarz lackierter Schirm. Innen mit schwarzem Lederschweißband und beigem Wachstuchfutter, das Schweißband mit kleinem Etikett mit der handschriftlichen Größe «56». Zustand 2.
475864
350,00

Preußen Tschako Modell 1860 zur Parade für Mannschaften der Jäger-Bataillone Nr. 3,4 und 7-11 aus der Zeit der Einigungskriege 1864, 66 und 70/71

Hoher, schwarzer Lackleder-Tschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der preußische Linienadler in einer sehr schönen Erhaltung. Leder-Kinnriemen seitlich an geschwärzten Eisenschrauben. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen und dem Paradebusch aus schwarzem Büffelhaar mit Messing-Trichter. Innen mit gelaschtem Lederfutter, im Deckel handschriftlich der Name «Dombrow». Größe ca. 54. Zustand 2.

Sehr selten! Die Tschakos Modell 1860 waren noch lange im Gebrauch, wurden später teils gekürzt und/oder mit dem Knopf 91 versehen. Einige Stücke wurden auch an die Landwehr abgegeben. Im Original-Zustand haben sich nur wenige Stücke erhalten.
475111
2.200,00

Hamburg Pickelhaube für einen Zollbeamten im mittleren Dienst

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das hamburgische Wappen, gehalten von zwei Löwen. Flache Schuppenketten, rechts die hamburgische Kokarde. Teller mit gekehlter Beamtenspitze mit Kugel. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58 1/2». Mit dem originalen Helmkoffer. Zustand 2.



465908
2.500,00

Kaiserliche Marine Kurze Paradejacke für den Oberheizer «Schleifenbaum»

Kammerstück 1910. Blaues Tuch mit silbernen Ankerknöpfen, Knebelkette vorhanden, am linken Oberarm der gelbe Winkel für den Obermatrosen. Innen mit schwarzem Stofffutter, im Schulterbereich mit schönem Kammerstempel «B A-W 24 8. 10 3 ... II. W. 1. 435./11.», darunter das Trägeretikett «Schleifenbaum». Zustand 2.
464356
450,00

Königreich Bayern Helm Modell 1848 für einen Offizier der Bürgerwehr

Um 1850. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, gewölbte Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde, silbernes Kreuzblatt mit dem original schwarzen Paradebusch aus Pferdehaar, kurze Nackenschiene, diese gestempelt «W88». Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke handschriftlicher Eintrag «KL B.W.». Größe 58. Zustand 2.



460025
1.250,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten

um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf. Innen hellbraunes Lederschweißband und weißes Seidenfutter mit dem Hersteller «L.H. Berger, Collani & Co. Hof-Lieferanten Berlin», darunter der Trägername «Fibel». Größe 57. Leichte Tragespuren. Zustand 2.




459787
700,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15

Standort Hagenau, um 1910. Kornblumenblauer Rock mit roséfarbenem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, jeweils mit weißem Vorstoß, die Knopfleistenränder mit roséfarbenem Vorstoß, vernickelte Knöpfe, auf den Schultern die Schulterklappen mit der in gelb eingestickten Einheitsnummer «15» und Knöpfe der 5. Eskadron, auf dem rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit blauem Seidenfutter. Leichte Trage- und Alterungsspuren, Stecknadelkopfgroße Mottenlöchlein. Getragen, Zustand 2/2-.
449805
1.000,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Lauenburgischen Jäger-Bataillon Nr. 9

Standort Ratzeburg, um 1910. Schirmmütze aus grünem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Schweißband und hellblauem Seidenfutter mit dem Hersteller «Wilh. Reinboth Ratzeburg». Größe ca. 56. Auf dem Deckel ein paar kleinen Mottenlöchern. Zustand 2.
449773
550,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für Marineoffiziere

Um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links goldene Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und vergoldeter Marinekopf. Innen helles Lederschweißband mit weißem Seidenfutter mit dem Lieferanten «L. H. Berger Collani & Co Hoflieferanten», das Lederschweißband mit handschriftlichem Trägernamen «Ohm.». Größe ca. 56. Im original Koffer. Zustand 2+
449536
1.200,00

Bayern Raupenhelm Modell 1861 für Mannschaften in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

In der Trageweise um 1861. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorne als Emblem der Stern mit der Chiffre «♔M» auf dem ovalen Stern für die Landwehr-Regimenter (M= Maximilian II. Joseph, †1864), Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, der Nackenschirm gestempelt «1861». Größe ca. 54. Zustand 2.

Sehr selten! Von dem Helm Modell 1861 wurden nur wenige Exemplare hergestellt und der Helm gelangte auch nur langsam zur Truppe. Nach 1868 erhielten die vorhandenen Helme statt Schuppenketten Lederriemen wie der Helm Modell 1868 und neue Embleme, da in der Zwischenzeit auch Maximilian II. verstorben war.
449140
1.850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917. Bis in die Zeit der Wehrmacht weitergetragen. Originale olivgrüne Lackierung zu ca. 75% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, zwei der drei Kissen noch mit Füllung, das vordere Kissen stärker berieben und ohne Füllung, die hinteren beiden Kissen in der Zeit des 1. Weltkrieges bzw. der Reichswehrzeit mal getauscht, dabei auch die beiden Nieten auf der Vorderseite erneuert, die Niete auf der Rückseite mit einer Wehrmachtsniete erneuert. Im Nackenbereich der Trägername «F. Klee», vorne gestempelt «63», kein Hersteller erkennbar. Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
447993
1.350,00

Oldenburg Rock für den „Finanzrath Buchholz“

Fertigung aus dem Jahr1893. Eleganter dunkelblau-schwarzer Gehrock mit rotem Stehkragen, am Kragen und den Ärmelaufschlägen aufwändige Gold- und Silberstickereien, eine Reihe mit sieben vergoldeten Knöpfen mit dem oldenburgischen Wappen. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich mit Etikett des Schneiders „Meentzen & Fassbender Bremen“, in der Brusttasche das Etikett “ Meentzen & Fassbender, Bremen Herr Finanzrath Buchholz … 1893“.
Nur leicht getragen, zwei kleine Mottenlöcher. Zustand 2.
Sehr selten.
445896
1.200,00

Preußen Schirmmütze aus dem persönlichen Besitz des Kronprinzen Wilhelm von Preußen als Oberst à la Suite im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Um 1910. Elegante, besonders hohe elegante Sattelform, die der Kronprinz besonders gern trug. Das Tuch in dunkelblau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, beide Kokarden in feiner Offiziersausführung, kurzer , schwarzer geprägter Lederschirm. Innen mit hellbraunem Schweißband und rotem Seidenfutter, im Futter eingeprägt die Initialen Königskrone über "W" für Kronprinz Wilhelm, Größe ca. 56. HInten im Schweißleder die alten Inventarstempel aus dem "Kostümfundus Kassel". Leicht getragen in gutem Zustand.

Der Kronprinz war auch Oberst à la Suite im Grenadier-Regiment Kronpinz (1. Ostpreußisches) Nr. 1, zu der diese Schirmmütze ebenfalls getragen wurde.


445861
6.500,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere der Landwehr-Infanterie

Um 1880. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Vorne das Emblem für den Reserve- bzw. Landwehr-Offizier, ein Stern mit der gekrönten Chiffre "L". Schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit der Kokarde Krone "L". Große originale Bärenfellraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 55. Zustand 2
443628
2.400,00

Preußen Pelzmütze für einen Reserve-Offizier im Husaren-Regiment König Wilhelm I. (1. Rheinisches) Nr. 7

Standort Bonn um 1900. Elegante Pelzmütze aus Otterfell, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne die gekrönte Chiffre "WRI", für Reserve-Offiziere ohne Bandeau, darunter das große, "frostig" versilberte Landwehr-Kreuz mit der Devise "Mit Gott für König und Vaterland". Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem Feldzeichen und dem Paradestutz aus Reiherfedern. Roter Kolpak, gerollte Fangschnur. Innen mit hellem Lederschweißband und weißem Seidenfutter. Größe 53. In sehr schönem Zustand ! Zustand 2+.

Sehr selten! Seit acht Jahren erstmals wieder in unserem Angebot.
434492
8.000,00

Königreich Sachsen Ulanka für die zukünftige Friedensuniform Model 1915 für Mannschaften im Königlich Sächsischen 2. Ulanen-Regiment Nr. 18

Kammerstück von 1916. Die Ulanka aus feldgrauem Stoff mit purpurrotem Kragen, Aufschlägen und Vorstößen, silberfarbene Knöpfe. Auf den Schultern vernäht die roten Schulterklappen mit den purpurroten Vorstößen und der in gelb aufgestickten Regimentsnummer "18". Innen mit olivfarbenem Tuchfutter. Im Schulterbereich mit sehr schönem Kammerstempel "BA XIX 16 20". Diverse Mottenschäden, am rechten Ärmel zwei alt gestopfte Löcher, am linken Ärmel ein alt genähter Riss. Zustand 3+.

Als Ulanka für die zukünftige Friedensuniform Model 1915 extrem selten! Erstmalig in unserem Angebot.
431753
4.500,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Waffenrock M 1910 für einen Leutnant im Fußartillerie-Regiment Nr. 28

Eigentumsstück um 1917. Fertigung aus feldgrauem Tuch in feiner Qualität, die Kopfleiste mit rotem Vorstoß, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit den Patten mit schwarzen Vorstößen, Messingknöpfe mit Kronen. Auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant mit den gekreuzten Granaten und der Einheitsnummer "28". Innen mit olivfarbenem Seidenfutter und grau-olivem Tuchfutter. Das Futter in der Zeit mehrfach aber in sehr guter handwerklicher Qualität erneuert. Außen etwas fleckig. Zustand 2.

Das I. Bataillon des Fußartillerie-Regiment Nr. 28 befand sich bei der im September 1917 aufgestellten 303. Infanterie-Division in Rumänien. Das II. Bataillon war 1918 dem Arko 18 bei der 18. Division unterstellt.
431031
3.000,00

Preußen 1. Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften der Garde-Infanterie

Kammerstück 1915. Lange weiße Hose mit Zinkknopf. Innen mit Kammerstempel "K.B.A.G. 1915." (= Königliches Bekleidungsamt Garde). Fleckig, Zustand 2-.
412431
450,00

Königreich Hannover Mantel für einen Hofjägermeister

um 1860. Schwerer dunkelgrüner Mantel, doppelte Knopfreihe, vergoldete Knöpfe mit dem Hannoverschen Wappen, am Rücken fehlt ein Knopf. Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen mit breiter doppelter Goldlitze. Die Schulterstücke mit aufgelegtem Rangstern sind mit Trauerflor bezogen. Leicht getragen in gutem Zustand.

Dieses Stück stammt von Schloss Marienburg aus der Auktion von Sotheby`s des Königlichen Hauses Hannover 2005.
411499
850,00

Preußen Tschako für einen Einjährig-Freiwilligen der Maschinengewehr-Abteilungen

Eigentumstück in Offiziersqualität, um 1914. Eleganter brauner Lackledertschako mit feldgrünem Filztuch bezogen, seitlich mit Lüftungssieben. Komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn mit preußischen Linienadler in Offiziersausführung, brauner Lacklederriemen an vergoldeten Beschlägen und Knopf 91, links die Reichskokarde, preußisches Feldzeichen mit schwarzer Samtfüllung. Innen helles Schweißleder mit weißem Seidenbanddurchzug, helles Seidenfutter, im Deckel mit handschriftlichen Trägerinitialen "W.G.", Größe 55.
Der Tschako ist nur leicht getragen, allerdings mit einigen leichten Mottenschäden. Gesamtzustand 2. Sehr selten.
403731
3.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten im Kriegsministerium, Intendantur, Bekleidungsamt oder Remonte-Depot-Verwaltung

Um 1900. Blaues Tuch mit Bund in gleicher Farbe, rote Vorstöße, beide Kokarden, kurzer Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und honigfarbenem Seidenfutter mit Hersteller "Mohr & Speyer ... Berlin ...". Größe ca. 58. Zustand 2.
400314
400,00

Preußen Schirmmütze für einen aus den Fußtruppen hervorgegangen berittenen Truppenoffizier

Um 1910. Auführung zur Armeeuniform.  Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch dunkelblau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, oben der Deckel mit weißer Paspelierung, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Schweißband und Futter, im Futter alter Fundus-Stempel. Größe 56. Getragen, auf dem Mützendeckel mit leichten Mottenschäden, Zustand 2.



395414
450,00

Kaiserliche Marine sogenannte "Husarenschärpe" Modell 1873 für Seeoffiziere für den Galarock.

um 1875. Silbergeflecht mit schwarz/roten Durchzügen. Nur minimal getragen, Zustand 2+. Sehr selten.
388718
1.500,00

Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Um 1900. Hohe blaue Schirmmütze mit rotem Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißband, beinfarbenes Seidenfutter. Größe 54. In gutem Zustand. Zustand 2.
379334
400,00

Württemberg Pickelhaube für Offiziere im Dragoner-Regiment König (2. Württembergisches) Nr. 26 in Paradeausführung

Standort Cannstatt, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert, die Emaille tragebedingt gechipt. Silberner Kreuzblattbeschlag mit Paradetrichter mit schwarzem Paradebusch aus Büffelhaar, vergoldete Sternschrauben. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißleder, honigfarbenes Seidenfutter. Größe 55. Der Vorderschirm innen grün gefüttert, der Nackenschirm rot. Zustand 2.





358169
6.800,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten

um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links silberne Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf. Innen schwarzes Lederschweißband und weinrotes Seidenfutter. Größe 57. Im original Koffer. Leichte Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2.



326785
750,00

Preußen weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften im 3. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiment Nr. 138

Friedensstandort Dieuze, Kammerstück, 1915. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Uhrentasche, verzinkte Knöpfe. Innen mit schönem Kammerstempel "B.A. XV 1915 - I.R.138". Gut erhalten, ein Knopf alt ersetzt. Zustand 2.

Das IR 138 unterstand zunächst dem XV. Armeekorps in Straßburg. Ab 1912 gehörte es zum XXI. Armeekorps in Saarbrücken. Die Hose wurde 1915 aus Beständen des XV. an das XXI. Armeekorps abgegeben. 
323209
450,00

Württemberg Pickelhaube für einen Militärbeamten

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorn das frostig versilberte württembergische Emblem mit aufpolierten Kanten, rückseitig fehlt dem Emblem eine der Schraubstollen, Kreuzblattbeschlag mit goldenen Sternen und nicht abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, die württembergische Landeskokarde in der gefalteten Ausführung. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und hellem Futter, der Vorderschirm grün gefüttert, der Nackenschirm ungefüttert. Größe 56. Auf der Hinterseite des Helmes der Lack mit kleinen Sprüngen und kleinen Abplatzungen, Zustand 2.








319603
2.200,00

Baden Schirmmütze für Offiziere im 3. Badischen Dragoner Regiment Nr. 22

um 1910. Hohe elegante Tellerform, Tuch in feiner leichter Sommerqualität, mittelblau mit schwarzem Samtbund und roten Vorstössen, mit beiden Kokarden, innen helles Schweißleder und weisses Seidenfutter, einige kleine Mottenlöcher sonst Zustand 2
313295
380,00

Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für Mannschaften

Lange Hose aus weißer Baumwolle. Fleckig, Flickstellen, gebrauchter Zustand.
311204
70,00

1. Weltkrieg Fliegerei: Schutzhelm "Roold" für Flugzeugführer

Kammerstück, um 1916/17. Korpus aus Kork, außen schwarz beledert, innen mit Leinenbezug in feldgrau, gefütterter Nacken- und Ohrenschutz, schwarzes gelaschtes Lederfutter, mit Kammerstempel "Flg. Btl.". Getragenes Stück in gutem Zustand, sehr selten.

Der Schutzhelm Typ "Roold" wurde von den deutschen Fliegern neben dem offiziellen Schutzhelm gerne getragen. Ursprünglich wurde dieser Helmtyp von der französischen Firma Roold in Paris gefertigt. Ein ähnliches Stück ist bei Kraus, Die deutsche Armee im Ersten Weltkrieg, 2004, auf Seite 482 abgebildet.
309965
2.200,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier im Garde-Kürassier-Regiment

Standort Berlin, um 1910. Sattelform. Weißes Tuch mit blauem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung, schwarzer Mützenschirm. Innen braunes Lederschweißband, grünes Futter, Größe 52. Das Tuch etwas angeschmutzt, Mottenlöcher, Zustand 2-.



298936
600,00

Preußen Vorläufige Reichswehr Schirmmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8

Standort Köln-Deutz. Es handelt sich hierbei um eine Schirmmütze aus der Kaiserzeit, um 1910, welche nach 1918 mit weitergetragen wurde. Hohe Form, weißes Tuch, grüner Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden, nach 1918 dann mit dem zusätzlichen Eichenlaubkranz der Reichswehr, schwarz lackierter Schirm. Innen gelbbraunes Schweißband und blaues Futter, der Hersteller noch schwach erkennbar. Deutliche Alters- und Tragespuren, Zustand 2-.

Sehr selten.


298882
600,00

Preußen Schirmmütze feldgrau für einen Offizier im Garde-Schützen-Bataillon

Ausführung in Luxusausführung, um 1915. Das Tuch in feldgrauer Offiziersausführung, schwarzer Besatzstreifen aus Samt, grüne Paspelierung, beide Kokarden, der Mützenschirm schwarz lackiert. Innen braunes Schweißband, blau-grünes Futter, mit Hersteller, Größe 56. Leicht getragen, minimale Mottenschäden, Zustand 2. Ein besonders schönes Stück.
294215
1.200,00

Kaiserliche Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika: Schirmmütze für Offiziere

Eigentumstück, um 1900. Weiche Schirmmütze aus braunem Korddrell, kornblumenblauer Mützenbund und Paspelierung, komplett mit der Reichskokarde in Offiziersausführung, kurzer schwarzer Lacklederschirm. Innen braunes Schweißleder, hellblaues Futter. Größe ca. 56. Leicht getragen, das Kordtuch mit den typischen Altersspuren. Gesamtzustand 2. Sehr selten.
247715
2.300,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marine-Stationsintendant mit dem Rang der Räte 1. Klasse,

um 1913. Eleganter Zweispitz für Admirale. Schwarzer Nadelfilz, umlaufend mit breiter silberner Litze, links mit silberner Agraffe, Reichskokarde aus Seide und versilbertem Knopf. Innen mit dunkelbraunem Futter, helles Schweißleder. Leicht getragen in gutem Zustand .
Mit A.K.O. vom 21.1.1905 erhalten Marine-Stationsintendanten den Rang von Räten 1. Klasse (= Konteradmiral), unterscheiden sich von den Admiralen jedoch durch die "silberne" Ausstattung and Tresse, Agraffe und Knopf.
236992
1.850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 des Soldaten Niemann in Mimikri-Tarnanstrich

Ausführung mit Blechbund um 1917. Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechring, die Kissen noch mit der Füllung, die Laschen teils beschädigt. Seitlich gestempelt «(Glocke)L 6[4]» (Richard Lindenberg A.G., Remscheid-Hasten), in der Glocke gestempelt «...375...», Im Nackenbereich der Trägername «Niemann». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
510038
2.400,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Rittmeister der Husaren

Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Tuch in Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegten Rangsternen, feldgraue Tuchunterlage. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Getragenes Stück, innen das Futter mit einer Ausbesserung, die bereits während des Krieges gemacht wurden. Typische Trage- und Altersspuren, Zustand 2.
507639
4.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

Um 1917. Die feldgraue Originallackierung ab Werk zu über 95 % erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Lederfutter bereits am Stahlring, ein lederfutter am Ring eingerissen, ohne Füllungen. Der Ledersturmriemen für den Knopf 91 fehlt, an einem Knopf 91 hängt noch die Aufhängung für den Sturmriemen. Innen seitlich gestempelt «St. 66.» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz, Oberschlesien). Helm Helm ist nur minimal getragen, in ungewöhnlich guter Erhaltung, Zustand 2+.
507443
1.650,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich 

Um 1916/17. Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und braun/gelben Tarnfarben zu ca. 50% erhalten. Innen mit Resten der feldgrauen Originallackierung ab Werk, mit dem dreiteiligen Lederfutter am Lederring, die Füllungen erhalten. Der Ledersturmriemen für den Knopf 91 fehlt. Innen seitlich gestempelt «St. 66.» (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz, Oberschlesien). Deutlich getragen, das Lederfutter eingefettet und etwas geschrumpft, jedoch noch vorhanden. Gesamtzustand 3.
507434
1.450,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im 2. Hannoverschen Dragoner-Regiment Nr. 16

Standort Lüneburg. Eigentumsstück um 1900. Der Waffenrock aus hellblauem Stoff mit gelbem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen , vernickelte Knöpfe, der Stehkragen und die Ärmelaufschläge mit weißen Vorstößen, auf den Schultern eingenäht die gelben Schulterklappen mit der in rot aufgestickten Regiments-Nummer «16», Knöpfe der 3. Eskadron. Innen mit hellbraunem und blauem Seidenfutter. Mit ein paar kleinen Mottenlöchlein. Zustand 2.
507319
1.200,00

Königreich Preußen Stiefelhose für Offiziere im Kriegsministerium oder Generalstab

Um 1910. Die Hose aus dunkelblauem Stoff mit breiten karmesinroten Biesen, am Bund mit schwarzem Seidenbesatz, innen mit weißem Leinenfutter. Ein Knopf am linken Bein fehlt, diverse kleine Mottenlöcher. Zustand 2-3.
Die gleiche Hose wurde auch von Generalstabsoffizieren in Bayern, Sachsen und Württemberg getragen.
506022
850,00

Preußen Pickelhaube für einen Ober-Apotheker

Um 1910. Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne der „frostig“ versilberte Adler mit aufgelegtem kleinen vergoldeten „Beamten-Adler“, gewölbte silberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit vergoldeten Sternen, die Spitze abnehmbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke Vignette mit der Größe «55 ¼», ebenso auf dem Knopf der Hinterschiene. Das Futter mit Tragespuren, die Glocke hinten rechts mit einem leichten Riss. Zustand 2-.
505751
1.250,00

Württemberg Pickelhaube für den Einjährig Freiwilligen «Riedle» im 10. Württembergischen Infanterie-Regiment Nr. 180

Standort Tübingen/Gmünd. Eigentumsstück um 1910. Lederhelm in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das vergoldete Helmemblem in Offiziersqualität, die Kronen durchbrochen gearbeitet. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in Mannschaftsausführung. Die Nackenschiene offiziersmäßig ohne Lüftungsschieber. Die Spitze nicht abnehmbar, der Hals mit Perlring, der Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Seiden-Ripsfutter. Die Schirme nicht gefüttert. In der Glocke Etikett mit dem Trägernamen und der Einheit «Riedle 180». Größe ca. 55. Fast neuwertiger Zustand - "in mint condition".

In dieser Qualität nur selten zu finden!
505570
2.200,00

Kaiserliche Marine Paradejacke und „Weißes Hemd“ aus dem Nachlass des Hoboisten und späteren Ober-Hoboisten «Jaeger»

Die Paradejacke ein Eigentumsstück aus der Zeit vor 1909 aus dunkelblauem Stoff mit vergoldeten Ankerknöpfen, mit der kurzen Knebelkette, an den Ärmeln mit den goldenen Tressen für den Unteroffizier, darüber die besonderen 1889 eingeführten Tressen für den Hoboisten, am linken Ärmel das Abzeichen für den Hoboisten, der Anker mit der Lyra in Metall vergoldet. Innen mit schwarzem Seidenfutter.
Das "Weiße Hemd" ein Kammerstück von 1909. Das „Weiße Hemd“ aus Cottondrill mit blauem Kragen und Ärmelaufschlägen, darüber wieder die besonderen Tressen für Hoboisten, am linken Ärmel aufgenäht das Stoffabzeichen für den Ober-Hoboisten mit dem Anker mit der Lyra und der Kaiserkrone darüber, mit Kammerstempel «B.A.W. 18.11.09 3» sowie aufgenähtem Trägeretikett «Jaeger». Zustand 2.

Die Stücke stammen aus einer großen privaten Marinesammlung und wurden von dem Sammler aus dem Nachlass des Ober-Hoboisten gekauft.
502853
1.450,00

Württemberg Pickelhaube für einen General à la Suite zur Parade

Um 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten, mit aufgelegtem hochgewölbten Stern des Verdienstordens der Württembergischen Krone, das Zentrum fein emailliert. Silberner Kreuzblattbeschlag mit vergoldeten Sternschrauben. Hoher versilberter gekehlter Trichter mit schwarz/rot/weißem Paradefederbusch. Versilberte gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen helles Schweißleder, grünes Seidenfutter. Größe 56 3/4. Der Helm getragen in gutem unberührtem Originalzustand. Zustand 2.
503939
18.500,00

Kaiserliche Marine Paradejacke für einen Ober-Bootsmannsmaat und Geschützführer in der Ausführung vor 1888 (!)

Die Paradejacke ist ein Eigentumsstück aus dunkelblauem Tuch mit vergoldeten Ankerknöpfen mit der alten schrägen Krone bis 1888, kurze Knebelkette, an den Ärmeln die goldenen Tressen für den Unteroffizier, auf dem linken Ärmel das Abzeichen für den Ober-Bootsmannsmaat aus vergoldetem Metall, die schräge Kaiserkrone noch ohne die 1888 eingeführten Bänder, darunter das Abzeichen für den Geschützführer in der Form bis 1891. Innen teils mit schwarzer Seide gefüttert. Zustand 2.
502833
850,00

Preußen Attila für einen Gefreiten im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblaue Attila mit weißer Verschnürung und neusilbernen Knebeln und Rosetten. Auf der Schulter eingenäht die weißen Achselschnüre. Am Kragen die Köpfe für den Gefreiten (Es handelt sich um große Sergeanten-Knöpfe, die original vernäht sind; eine Eigenmächtigkeit des Husaren.). Am rechten Ärmel das Abzeichen für gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Tuchfutter. Zustand 2.



501715
750,00
498630
350,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Offizier im Oldenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 91

Standort Oldenburg, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der preußische Adler mit dem vorschriftsmäßigem "Koenig" Bandeau auf der Brust mit aufgelegtem 2-teiligen silbernem Oldenburgischen Stern. Flache Schuppenketten, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Das Futter mit Tragespuren. Zustand 2.
498424
2.500,00

Oldenburg Pickelhaube für einen Zoll- bzw. Steuerbeamten

Um 1910. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Stern, aufgelegt das "frostig" versilberte Wappen Oldenburgs. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die oldenburgische Landeskokarde. Der Teller mit Sternschrauben, mit der besonderen vierfach gekehlten "Beamtenspitze" mit Kugel. Innen mit hellbraunem Lederschweißband mit Seidenbanddurchzug und Goldprägung «Awes-Marke», das grüne Seidenripsfutter mit Goldprägung «AWS», der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich das Datum «27.12.1910». Größe ca. 56. In besonders schöner Erhaltung. Zustand 2+
492977
2.500,00

Preußen Tschako Modell 1860/63 für Mannschaften der Magdeburgischen Train-Abteilung Nr. 4

Standort Magdeburg Kammerstück um 1870/80. Hoher, schwarzer Leder-Tschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der preußische Linienadler. Leder-Kinnriemen seitlich an Eisenschrauben. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Deckel mit Kammerstempel «T IV». Größe ca. 57. Zustand 2.

Der Tschako wurde beim Train mit A.K.O. vom Januar 1863 für die Mannschaften und Unteroffiziere eingeführt. Er entsprach dem für die Jäger eingeführten Modell 1860.
Sehr selten!, da die die meisten Tschakos noch auf die neueren Modelle umgearbeitet wurden. 1903 wurde die Pickelhaube für die Mannschaften und Unteroffiziere im Train wieder eingeführt.
492311
1.950,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften im 2. Pommerschen Ulanen-Regiment Nr. 9

Eigentumsstück um 1900. Standort Demmin. Tellermütze aus dunkelblauem Tuch mit weißem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und Tuchfutter. Getragen. Zustand 2.



491670
550,00

Preußen Pickelhaube Modell 1860/71 für Offiziere der Dragoner-Regimenter 7, 8, 11, 13 und 14 

Um 1870/80. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Dragoneradler mit der Devise «Mit Gott für Koenig und Vaterland», der Kopf des Adler mit einer alten Reparatur, gewölbte Schuppenketten an Durchsteckrosetten (diese waren ab dem 23.11.1871 für Offiziere vorgeschrieben), rechts die preußische Landeskokarde, Kreuzblattbeschlag mit großen Sternschrauben und abnehmbarer kurzer Spitze. Innen mit dem für Offiziere vorgesehenen fein gelaschten Lederfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2.

Der Helm stammt noch aus der Zeit vor dem Deutsch-Französischem Krieg 1870/71. (Die Regimenter 7, 8, 11, 13 und 14 wurden erst in den Jahren 1860 und 66 aufgestellt). Die Schuppenketten waren zunächst mittels Eisenschrauben befestigt. Ab Ende 1871 waren dann Durchsteckrosetten für die Offiziere befohlen. Der vorliegende Helm weist relativ große Löcher für die Splinte der Rosetten auf, was darauf hinweist, dass die Schuppenkettenbefestigung Ende 1871 vorschriftsmäßig gewechselt wurde.
491605
2.100,00

Hansestadt Bremen Pickelhaube für einen Zollbeamten

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne des Bremer Wappen seitlich von 2 Löwen gehalten, vergoldet, im Zentrum aufgelegt der versilberte Schlüssel. Flache Messing-Schuppenketten an Rosetten, rechts die Bremer Landeskokarde. Teller mit Kugelkopfschrauben und "Beamtenspitze". Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit der handschriftlichen Größe «57 1/2». Getragener Helm, in gutem unberührten Originalzustand. Ein seltener Helm.
491401
1.850,00

Preußen Pickelhaube für einen Zahlmeister im Garde-Füsilier-Regiment, 5. Garde-Regiment zu Fuß oder Garde-Pionier-Bataillon

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorne der versilberte große Garde-Adler mit aufgelegtem hochgewölbten Gardestern mit fein emailliertem Zentrum, für den Unterzahlmeister ohne den "Beamtenadler". Flache neusilberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit versilberten Sternen und abnehmbarer, glatter Spitze. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «54». Nur leicht getragen, Zustand 2+.
Sehr selten, das Regiment hatte maximal 4 Zahlmeister !


491065
4.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel, um 1900. Hohe, tellerförmige Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und weißen Vorstößen, schwarz lackierter Vorderschirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit Herstellerzeichen. Größe ca. 56. Leichte Mottenspuren. Zustand 2.

482675
750,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Reserveoffizier

Um 1910. Eleganter Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, links mit goldener Agraffe, Reichskokarde aus Seide und vergoldetem Knopf für Reserveoffiziere mit aufgelegtem silbernen Reservekreuz. Innen mit hellem Schweißleder und weißem Seidenfutter. Größe ca. 53. Das Seidenband mit kleinen Verschleißstellen. Zustand 2.

480899
700,00

Baden Schirmmütze für Offiziere Infanterie

Um 1897. Flache Schirmmütze mit kurzem schwarz lackiertem Schirm aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Militair Effecten Fabrik Fr. Betsch Hoflieferant Karlsruhe ...». Größe ca. 55. Mit Mottenspuren. Zustand 2-.

In Karlsruhe war das Leib-Grenadier-Regt. 109 stationiert. 
467275
420,00

Weimarer Republik Handelsmarine dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der Besatzung der "Schulschiff Deutschland"

um 1930. Dunkelblaue Tellermütze, komplett mit allen Effekten. Farbig gewebtes Mützenband "Schulschiff Deutschland", darüber die Reichskokarde. Innen mit hellbraunem Schweißleder, marineblaues Futter mit Herstelleraufdruck "Die gute blaue Mütze". Größe 53. Getragenes Stück, in gutem Zustand.

Die Schulschiff Deutschland wurde 1927 vom Deutschen Schulschiff-Verein (DSV) in Auftrag gegeben. Am 14. Juni 1927 lief die Schulschiff Deutschland bei der Tecklenborg-Werft in Wesermünde vom Stapel. Ihr Liegehafen war Elsfleth. Um die angehenden Matrosen in der seemännischen Praxis zu unterweisen, unternahm das Schiff regelmäßige Ausbildungsfahrten, im Winter im Atlantik nach Übersee (meist Afrika und Karibik/Südamerika), im Sommer in der Nord- und Ostsee. Die letzte Winterreise in den Südatlantik endete am 22. März 1939 auf Reede von Bremerhaven, und während des Zweiten Weltkriegs fanden Ausbildungsfahrten nur noch in der Ostsee statt; Liegeplatz des Schiffs war daher ab 15. April 1940 am Westufer der Świna in der Pommerschen Bucht, dann ab November 1941 Lübeck. Von 1927 bis 1939 wurden 12 Überseereisen und von 1928 bis 1944 insgesamt 17 Nord- und Ostseefahrten unternommen. Die letzte endete am 1. Oktober 1944.
453483
450,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

um 1917. Originale Lackierung zu ca. 75% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechring, die Füllungen vorhanden, die Lederzungen bei zwei Kissen beschädigt. Kein Hersteller erkennbar. Mit dem original Kinnriemen. Zustand 2.


448316
1.650,00

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Jäger-Bataillon aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde und der ergänzten grünen Huppe der Jäger-Bataillone, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, in der Glocke Reste eines Papieretiketts. Größe ca. 53. Leicht getragen und etwas gealtert, der linke Verschluss des Lüftungslochs unauffällig erneuert. Zustand 2.
446071
1.600,00

Preußen Pickelhaube Pickelhaube für einen berittenen Beamten im einfachen Dienst der Land-Gendarmerie

Kammerstück um 1900. Schwerer Lederhelm in der Ausführung ähnlich wie für die Garde-Infanterie-Regimenter, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorn der Gardeadler mit aufgelegtem silbernem Gardestern. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Teller mit Dienstspitze. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke gestempelt "2E", darüber nicht leserlicher Stempel. Größe 54. Zustand 2.


439982
1.750,00

Deutsches Reich Karton für einen Zweispitz für Beamte

Um 1910. Hartkarton mit schwarzem Papierbezug. Maße ca. 52 x 22 x 8 cm. Zustand 2.
437233
150,00

Württemberg Pickelhaube für Offiziere im Grenadier-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 119

Standort Stuttgart, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert mit aufpolierten Kanten. Silberner Kreuzblattbeschlag mit abnehmbarer Spitze, vergoldete Sternschrauben. Vergoldete gewölbte Schuppenketten an silbernen Rosetten, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißleder und grünes Ripsfutter. Der Vorderschirm innen grün gefüttert, der Nackenschirm rot.Größe 53. Getragener Helm mit Alterungsspuren. Zustand 2-.
432831
2.100,00

Kaiserliche Marine Weiße Tellermütze für den Schiffsjungen "Brestel" an Bord der S.M.S. Charlotte

Um 1900.  Fertigung aus weißem Baumwollstoff, sogenannte "Waschmütze", komplett mit aufgenähter Kokarde, Mützenband "S.M.S. Charlotte" in rot für Schiffsjungen. Größe 53. Innen mit Trägeretikett "Brestel". Fleckig. Zustand 2-.
Die S.M.S. Charlotte war eine Kreuzerfregatte. In Dienst gestellt wurde sie 1886 und diente ab 1893 als Schulschiff. 1914 wurde sie aus dem Schiffsregister gestrichen. 
425149
600,00

Preußen Tschako für einen Offizier der Telegraphen-bzw. Luftschiffer Bataillone

Um 1900. Eleganter schwarzer Lackledertschako mit Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen. Silberner Adler, flache goldene Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung, preußisches Feldzeichen für Offiziere. Innen schwarzes Schweißleder und Seidenfutter, der Nackenschirm grün gefüttert. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
405357
2.200,00

Mecklenburg-Schwerin Helm Modell 1847 für Mannschaften des Grenadier-Garde-Bataillon

um 1850. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Tombakausführung. Vorne die vergoldete "Sonne" mit aufgelegtem Mecklenburgischen Wappen über Bandeau "Grenadier-Garde". Gewölbe Schuppenketten, die Rosetten mit flammenden Granaten, rechts die große Landeskokarde in lackierter Metallausführung. Großes Kreuzblatt mit dem besonderen Trichter und er aufgeschraubten Krone, das Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben. Der eckige Vorderschirm und der geschweifte Nackenschirm mit eingefasst durch Metallschienen. Innen wurde das alte Schweißleder herausgeschnitten, jedoch in alter Zeit wieder ergänzt. Der Vorderschirm und Nackenschirm innen nicht gefüttert. Nur leicht getragen in besonders schönem Zustand. Extrem selten. In über 30 Jahren ist dies erst der erste Mannschaftshelm der Grenadier-Garde, den wir anbieten können.

1863 wurde aus dem Grenadier-Garde Bataillon das 1. Infanterie-Regiment errichtet. Die alten Helme wurden an die Mecklenburgische Gendarmerie abgegeben und entsprechend umgebaut mit der mecklenburgischen Zwiebelspitze und unter dem Wappen mit dem Schild "Gendarmerie". Deshalb sind so gut wie keine Helme des Grenadier-Garde-Bataillons erhalten geblieben.
383660
13.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärapotheker der Reserve

Um 1910. Leichte Sattelform. Der Mützenbund mit weinrotem Samt, karmesinroter Vorstoß, schwarz lackierter Mützenschirm, beide Kokarden, die preußische Landeskokarde mit dem Landwehrkreuz. Innen mit braunem Schweißleder und hellorangenem Seidenfutter, im Schweißband der Hersteller "Wilhelm Wethausen Hannover" . Größe 58. Zustand 2.


379025
600,00

Kaiserliche Marine großes Gala-Uniform Ensemble für einen Marine-Oberbaurat und Hafenbaudirektor

um 1910. Eleganter dunkelblauer Gala-Rock in allerfeinster Qualität. Der Kragen mit breiter umlaufender Silberlitze, die Brust- und Ärmelaufschläge in schwarzem Samttuch, mit umlaufenden Silberlitzen. Komplett mit den Epauletten mit schwarzem Samtfeldern, silbernen Auflagen, breite silberne Kantillen. Die Epauletten nach der Umstellung der Marinebeamten in den Soldatenstatus vorschriftsmäßig mit silbernen Rangsternen. Komplett mit den Passanten auf schwarzer Samtunterlage und silbernen Schulterknöpfen. Auf der rechten Epaulette fehlt leider die umlaufende silberne Einfassung des Mondes. Auf den Ärmeln mit den silbernen Ranglitzen auf schwarzer Samtunterlage als Marine-Oberbaurat (im Range eines Kapitän zur See). Alle Knöpfe in feiner versilberter Ausführung mit dem gekrönten Anker. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Kaiserliche Zweispitz für Marine-Oberbaurat um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links mit silberner Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberten Marineknopf. Innen mit hellem Lederschweißband mit weißem Seidenfutter, innen mit Hersteller "L.H. Berger, Collani & Cie. Hoflieferanten Berlin, Lindenstr. 25". Leicht getragen, Zustand 2.
Das gesamte Ensemble ist nur leicht getragen, in wunderschönem Zustand. Nur ganz selten zu finden.

351050
4.500,00

Württemberg Krätzchen für den Fahrer Burkhard in der 6. Batterie des FAR 29

Standort Ludwigsburg. Eigentumsstück, um 1890. Dunkelblaues Tuch, schwarzer Mützenbund und rote Vorstöße. Vorn die württembergische Kokarde, noch ohne die erst 1897 eingeführte Reichskokarde. Ohne Schweißband, braunes Seidenfutter mit Hersteller "G. Maisch Seestrasse v1b Ludwigsburg", darunter Trägeretikett "Fahrer Burkhard 6. Batterie 2. Württ. Feld-Art. Regt. No. 29 Prinz-Regent Luitpold v. Bayern". Größe 53. Getragen, das Schweißleder fehlt leider. Zustand 2-.
326754
300,00

Preußen Tschako für einen Offizier der Telegraphen-bzw. Luftschiffer Bataillone

Um 1900. Eleganter schwarzer Lackledertschako mit Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen. Silberner Adler, flache goldene Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung, preußisches Feldzeichen für Offiziere. Innen braunes Schweißleder und hellbraunes Seidenfutter, der Nackenschirm grün gefüttert. Größe 57. Der Tuchbezug mit nur einem kleinen Loch, gut erhalten, Zustand 2.
295254
2.100,00

Preußen Tschako für einen Offizier der Maschinengewehr-Abteilungen

Um 1914. Eleganter brauner Lackledertschako mit feldgrünem Filztuch bezogen, seitlich mit Lüftungssieben. Komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn mit preußischen Linienadler, flache Schuppenketten, rechts die Reichskokarde, preußisches Feldzeichen. Innen braunes Schweißband mit hellgrünem Seidenfutter, Größe ca. 56. Vollständig mit dem sehr seltenen Paradebusch mit gekehltem vergoldeten Trichter. Zum Paradebusch der original Behälter. Der Behälter mit Trägeretikett "Einj. Freiw. Armbrecht G.M.G.A.II."
Der Deckel des Tschakos mit vier Kratzern und einer beriebenen Stelle, der Filz rechts des Adlers mit Mottenfraß, zwei weitere Mottenlöcher. Der dazugehörige original Helmkoffer ist außen etwas berieben und innen fleckig. Der Tschako selbst ist nur minimal getragen. Trotz der beschrieben Mängel in recht gutem Gesamtzustand. Extrem selten, eines der wenigen Originale.
Das Ensemble stammt aus einem Nachlass. Träger des Tschakos war Rittmeister Wiliam Armbrecht, der an beiden Weltkriegen teilnahm und 1943 als Major der Fahrabteilung 24/Hannover aus der Wehrmacht ausgeschieden ist. Der Paradebusch stammt noch aus seiner Dienstzeit als Einjährig Freiwilliger in der Grade-Maschinen-Gewehr-Abteilung Nr. 2 in Berlin. Später ist er in eine andere Einheit versetzt worden.


278282
4.500,00

Preußen feldgraue Attila Modell 1909 für einen Gefreiten im Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3, 2. Eskadron

Friedensstandort Rathenow. Kammerstück in der vereinfachten Ausführung ab 1915. Fertigung aus feldgrauen Tuch, mit feldgrauer Verschnürung und Rosetten, die Knebel aus Horn, eingenähte Schulterklappen in rot/weiß mit der aufgelegten Regimentsnummer "3" in Metall, rechts schwarzer Hornknopf mit der Nummer des Eskadron "2", der Knopf auf der linken Schulter ging verloren und wurde später ersetzt. Die Ärmelaufschläge bereits in der vereinfachten Ausführung ab 1915 . Innen helles Leinenfutter, mit schönem Kammerstempel "B.A. III - 3 H R", dazu noch weitere alte Fundusstempel "Stadt Krefeld Stadttheater..". Deutlich getragen, das Futter wurde während des Krieges unten geflickt, deutliche Trage- und Altersspuren, keine Mottenlöcher. In relativ guter Gesamterhaltung, Zustand 2-3.

Extrem selten, die meisten Attilas wurden während des Krieges bzw. nach der Übernahme in die Vorläufige Reichswehr aufgetragen, nur ganz wenige Stücke haben sich erhalten. 
507503
7.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Feldbluse M 1915 für einen Serganten im Eisenbahn-Regiment Nr. 3

Heimatstandort Hanau. Kammerstück, um 1917. Die Feldbluse aus feldgrauem Tuch mit resedagrünem Kragen und verdeckter Knopfleiste, die Taschenpatten mit feldgrau lackierten Kronenknöpfen, die Koppelknöpfe noch in Nickelausführung lackiert, komplett mit den feldgrauen Koppeltragehaken. Komplett mit allen Effekten. Auf den Schultern eingenäht die feldgrauen Schulterklappen mit in rot aufgestickter Regimentsnummer «E 3». Der resedagrüne Kragen mit maschinell vernähten Kragenspiegeln mit schwarzen Mittelstreifen für die technischen Truppen, umlaufend die feldgraue Litzen für Unteroffiziere, seitlich mit großen feldgrauen Sergantenknöpfen. Innen mit dem typischen olivgrünen Leinenfutter, mit Größen- und Herstellerstempel, schöner Kammerstempel «B.A. XVIII - 1917" (das Eisenbahn-Regiment Nr. 3 gehörte zum XVIII Armeekorps, dazu gehört auch as Bekleidungsamt B.A. XVIII). Getragenes Stück mit typischen Trage- und Altersspuren, un unberührter Originalerhaltung, Zustand 2-.

Sehr selten.
507366
6.500,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Rittmeister im Thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12

Heimatstandort Torgau. Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Gabardinetuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegter "12'", ohne Tuchunterlage. Auf der Brust mit Schlaufen für das Eiserne Kreuz 1914 1 Klasse. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Getragenes Stück, innen das Futter mit einigen Ausbesserungen, die bereits während des Krieges gemacht wurden. Typische Trage- und Altersspuren, ein paar leichte Mottenschäden, sonst in Zustand 2/2-.
507349
4.500,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Leutnant im Husaren-Regiment Fürst Blücher von Wahlstatt (Pommersches) Nr. 5

Heimatstandort Stolp in Pommern. Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Gabardinetuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegter "5'", mit feldgrauer Tuchunterlage. Auf der Brust mit Schlaufen für eine kleine Feldspange. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Leicht getragen, leichte Trage- und Altersspuren, ein ganz leichter Schaden vorne über der untersten Verschnürung rechts, sonst in gutem Zustand. Innen im Futter mit altem Fundusstempel. Zustand 2.
507344
4.800,00

Königlich Preußische Marine 

Um 1860, dunkelblaues Tuch mit bräunlich schwarzem Leinen-Futter, eine Innentasche, 30 versilberte Knöpfe mit unklarem Anker unter dem Preußen-Adler, deutliche Alters- und Gebrauchsspuren, trotzdem ein Stück von musealer Seltenheit. Zustand 2-3
502844
1.650,00

Preußen Galarock für einen Staatsbeamten im Kriegsministerium im Rang eines Rats I. Klasse

Um 1900. Eleganter dunkelblauer Rock mit rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, der Kragen, die Ärmelaufschläge und die großen Taschenpatten mit reichen in Metallfaden ausgeführten silberfarbenen Stickereien, auf der linken Seite der Schlitz für den Degen, vorne acht „frostig“ versilberte Wappenknöpfe mit dem preußischen Adler, auf den Schultern Schlaufen und Knöpfe für die Befestigung der Schulterstücke. Innen mit hellgrauem Seidenfutter. Zustand 2.
499394
1.350,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg/Frühe Weimarer Republik Stahlhelm M 1916

Um 1918/19. Die Glocke außen mit einer hellbeige-weißen Lackierung auf der werkseitigen olivgrünen Lackierung, mittig ein ca. 3 cm breiter weißer Strich, auf der rechten Seite von Hand aufgemalt die Symbole «S [Pilz?] S», die Lackierungen zu ca. 60-70% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring, die Füllungen der Kissen fehlen, seitlich der Hersteller und die Größe «E.T.64.» (Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz). Mit dem originalen Kinnriemen am Knopf 91. Zustand 2-.

Bei dem Symbol handelt es sich wohl um ein nicht vorschriftsmäßiges Symbol für eine Einheit. Möglicherweise für ein Freikorps oder eine Heimatwehr in der Zeit der Krise der Weimarer Republik 1919/20. Bei der Lackierung handelt es sich wohl um eine Wintertarnung.
507637
1.650,00

Königreich Bayern Tschako für einen Reserveoffizier im 1. oder 2. Jäger-Bataillon oder der 1. MG-Abteilung

Um 1910. Schwarzer Lackledertschako mit Filzbezug, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das vergoldete bayerische Emblem mit aufgelegtem „frostig“ versilberten Kreuz für die Reserve, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem Feldzeichen. Innen mit braunem Schweißband und grünem Seidenripsfutter, der Hinterschirm grün gefüttert, der Deckel mit Etikett mit der Größe «57». Nahezu ungetragen, „Mint“. Zustand 2++.
505617
3.500,00

Preußen Helm für einen Offizier im I. Bataillon bzw. Regimentsstab im 1. Garde-Regiment zu Fuß

Standort Potsdam um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne der große Gardeadler mit hochgewölbtem silbernem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Darüber aufgelegt das Bandeau mit der Devise «semper talis». Flache versilberte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Der Teller mit versilberten Sternen, hohe, abnehmbare gekehlte Spitze. Innen mit braunem Schweißband mit beigem Ripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «53 ½». Das Futter durch das Tragen etwas verfärbt, leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Einer der seltensten und begehrtesten Helme der Preußischen Armee.
505596
9.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Husaren-Offiziersattila Modell 1910 für einen Rittmeister (Hauptmann) im Husaren-Regiment "Kaiser Nikolaus II. von Rußland" (1. Westfälisches) Nr. 8

Heimatstandort Paderborn/Neuhaus. Um 1914. Die Attila aus feinem feldgrauem Stoff mit grauer Verschnürung, Rosetten und Knebeln mit schwarzen Durchzügen. Auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke mit der metallenen Chiffre «♔NII» und je zwei Rangsternen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter. Am linken Ärmel zwei und am linken Schoß ein Mottenloch. Zustand 2. 
500213
4.800,00

Preußen feldgraue Schirmmütze aus dem persönlichen Besitz Kaiser Wilhelm II. Generalfeldmarschall der Bayerischen Armee

um 1916/17. Elegante hohe steife Tellerform. Feldgraues Tuch in besonders feiner Offiziersqualität, roter Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden in feiner Offiziersausführung, feldgrauer steifer Mützenschirm aus Vulkanfiber. Innen mit hellem Schweißleder mit weißem Seidenbanddurchzug. Weißes Seidenfutter mit gold gedrucktem Trägermonogramm Kaiserkrone über "W", Größe 57. Nur minimal getragen in wunderschönem Zustand.
Ein einmaliges Stück ! Preis auf Anfrage.
491738

Königreich Hannover Supraweste für Mannschaften Garde du Corps um 1860

mit beidseitigem Bruststern des St. Georg Ordens, rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, aufgelegter Bruststern mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, seitlich mit Haken zum verschließen, innen helles Leinenfutter, im farbfrischen leicht getragenen Zustand.

Diese Supraweste stammt aus der Waffenkammer der Wache des Königs von Hannover. Insgesamt gab es ca. 20 Westen für Mannschaften und 3 für Offiziere, die im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert wurden.
476337
1.500,00

Königreich Hannover Helm und Kürass für Mannschaften des Garde-Kürassier-Regiments – als Wanddekoration ehemals im Schloss Marienburg hängend

Um 1860. Hoher Helm aus Tombak mit großem gestuftem Vorderschirm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Stern des St. Georg-Ordens von Hannover mit Devise «Nunquam Retrorsum», darunter aufgelegt das Bandeau «Peninsula Garzia Hernandez Waterloo». An dem Bandeau anhängend die Inventar-Plakette des Schlosses Marienburg. Große gewölbte Schuppenketten an ovalen Rosetten mit Messing-Kreuzschrauben, rechts die hannoversche Kokarde in Lederausführung. Messingkreuzblatt mit abnehmbarer Eisenspitze. Innen mit schwarzem Lederfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz lackiert. Größe ca. 57. Der Helm äußerlich etwas gealtert, die Vergoldung größtenteils verputzt.
Das Bruststück des Kürasses ein Kammerstück aus schwarz lackiertem Gussstahl mit Nieten und Zierleisten aus Messing, mittig aufgelegt der große gekrönte Stern im Zentrum mit dem "Springenden Pferd" und dem Wahlspruch «Nec Aspera terrent ». Der Lack mit größeren Abplatzungen. Innen noch das originale Futter erhalten. Der Kürass an der Unterseite gestempelt «17.».
Im Kragenbereich wurde bereits im 19. Jahrhundert ein Holzbrett mit Halterung für den Helm befestigt, beidseitig im Schulterbereich Bohrungen für die Befestigung der Haltedrähte, die das Ensemble an der Wand halten.
Helm und Kürass etwas gealtert im noch unberührten und ungereinigten Zustand.

Ein sehr schönes Ensemble welches in dem Welfen-Schloss Marienburg hing. Im Oktober 2005 wurde es bei der Sotheby's Auktion versteigert.
452904
7.000,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnbezug für den Helm Modell 1915 für Mannschaften im Regiment Königs-Jäger zu Pferde Nr. 1

Heimatstandort Posen. Um 1915. Tarnüberzug in feldgrau mit der in rot aufgestickten Regimentsnummer «1», der Tarnüberzug vorne rechts beschädigt und mit einer bereits alt reparierten Fehlstelle darüber, eine weitere alte kleine Reparatur hinten rechts. Zustand 2-.
Extrem selten !
507723
1.100,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg feldgrauer Tarnüberzug für die Pickelhaube Offiziere Infanterie

Um 1915. Feldgraues Tuch. Größe ca. 54. Seitlich mit Schlitzen für die Schuppenketten. Zustand 2.
505564
300,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg "Kissen" für das Futter des Stahlhelms M 1916

Um 1916. Maße ca. 11 x 4.5 x 1.5 cm. Zustand 2.
507643
45,00

Bayern Pickelhaube zur Parade für einen Wachtmeister im 1. Train-Bataillon

Standort München. Kammerstück 1912. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große Helmemblem, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, für den Feldwebel die beiden Kokarden in Offiziersausführung. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblatt mit kanneliertem Trichter und schwarzem Rosshaarbusch. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke der Hersteller aus «[...] München» und der Kammerstempel «B.A.I. 1912.», der Nackenschirm mit dem Truppenstempel «1.T.B. 1912». Größe ca. 53. Innen mit alten Doppellöchern. Zustand 2.
509341
1.650,00

Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Unteroffizier in einem Reserve-Infanterie-Regiment

Eigentumsstück um 1914. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmemblem mit aufgelegtem Landwehrkreuz. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Ripsfutter. Größe ca. 55. Die Naht des Vorderschirms gelöst. Zustand 2-.
509330
1.250,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Ministerial-Direktor der Steuerverwaltung in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1916. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung, in bester Vorkriegsqualität (!!). Vorne der Reichsadler feuervergoldet mit aufpolierten Kanten, auf der Brust mit aufgelegtem Reichswappen in Silber ! Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in Offiziersausführung, links entgegen der Vorschrift die preußische Landeskokarde. Teller mit Sternschrauben, die feste kannelierte Dienstsitze mit Kugel. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «56», das Datum «29.7.16» sowie der Vermerk «Steuer [...] Reichs[...]. Nahezu ungetragen, in "Mint condition". Zustand 2++.

In dieser Qualität eine absolute Sensation !






509008
4.500,00

Deutsches Reich Reichslande Elsass-Lothringen Pickelhaube für einen Feuerwehr-Hauptmann

Um 1885. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne aufgelegt der teils versilberte Messingstern mit im Zentrum aufgelegten neusilbernen "Reichsadler", flache Messing-Schuppenketten an Rosetten mit Eisenschrauben, rechts die preußische Landeskokarde. Teller mit Kugelkopfsplinten, die Spitze nicht abnehmbar. Ausführung ohne Nackenschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke diverse zeitgenössische Einträge von Hand. Größe ca. 53. Die Verschluss-Schnalle der Schuppenkette fehlt. Zustand 2-.
508070
1.200,00

Preußen Pickelhaube für Generale

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Garde-Adler fein gearbeitet mit aufpolierten Kanten, aufgelegt der Garde-Stern, das Zentrum fein emailliert. Kreuzblattbeschlag mit gekehlter abnehmbarer Spitze für Generale, vorschriftsmäßig mit dem Hals abschließend. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter. In der Glocke handschriftlich die Größe «58» . Leicht getragen. Zustand 2.
Ein sehr schöner Helm.
506758
6.500,00

Preußen 1. Weltkrieg Pelzmütze zur Parade für Mannschaften im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15

Heimatstandort Wandsbek (= Hamburg-Wandsbek). Kammerstück 1916. Fertigung in Friedensqualität (!). Die Pelzmütze mit schwarzem Seehundfell, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das Vorne das silberne Vaterlandsbandeau mit den Ehrennamen « Peninsula - Waterloo - El Bodon – Barossa». Gewölbte Messing-Schuppenketten an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen, dem Paradestutz, dem orangegelben Kolpak und der gerollten Fangschnur. Innen mit gelaschtem Lederfutter, das Futter mit Kammerstempel «B.A.IX», der Deckel mit teils unklarem Hersteller «[…]&co […] 1916. Größe ca. 56. Das Fell mit Fehlstellen, jedoch zumeist vom Kolpak verdeckt. Sonst Zustand 2.

Eine Fertigung in bester Friedensqualität zu so einem späten Zeitpunkt ist recht ungewöhnlich! Das Stück diente wohl in der Heimat für Paraden.
505633
3.700,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Feldartillerie-Regimenter

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit beiden Kokarden, die Kugel abnehmbar. Innen mit hellbraunem Lederschweißband hellbeigem Ripsfutter. Größe ca. 54. Getragen, etwas gealtert. Zustand 2-.
497928
1.150,00

Württemberg 1. Weltkrieg feldgraue leichte Tschapka in "Tropenausführung" aus dem Besitz von Major von Bülow

Um 1915/16. Die sehr leichte Tschapka gänzlich aus feldgrauem Stoff gefertigt, innen mit einem metallenen Kreuzblatt und zwei Metallstangen zur Stabilisierung, vorne vornherein ohne Emblem, gewölbte Schuppenketten, die Rosetten und die Kokarde auf der rechten Seite mit feldgrauen Stoff verdeckt, der abschraubare Vierkantdeckel ebenfalls aus feldgrauem Stoff, mit dem Offiziers-Feldzeichen in feldgrauer Ausführung (!). Innen mit braunem Schweißband mit Markierung «DRGM», anhängend ein Museums- bzw. Sammlungsetikett «No 30 UL20 feldgr. Tschapka (ohne Leder v. Frau v. Bülow-Dätzingen April 39 Geschenk). Größe geschätzt 56. Zustand 2+.
Äußerst selten! Erstmalig in unserem Angebot, uns ist auch kein weiteres Stück bekannt !

Bernhard-Friedrich von Bülow trat 1902 als Fähnrich in das Ulanen-Regiment König Wilhelm (2. Württembergisches) Nr. 20 (Standort Ludwigsburg), auch genannt die "Gelben Ulanen", ein. Ab 1913 war er an der Kriegsakademie und gehörte während des 1. Weltkrieges dem Stab der 26. Reserve-Division an. Später wurde er in den "Großen Generalstab" versetzt. Nach dem Kriege übernahm er die Führung der Regimentsvereinigung. Er verstarb 1937 in Dätzingen. 1939 gab seine Frau diese Tschapka an eine Sammlung weiter. Getragen haben wird er diese in seiner Zeit beim Großen Generalstab in der Uniform als Ulanen-Offizier.
494459
9.500,00

Baden Pickelhaube für einen Fähnrich in einem Feldartillerie-Regiment

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der badische Greif, fein gearbeitet und vergoldet, für Offiziere mit durchbrochen gearbeiteter Krone. Der Teller wie für Mannschaften mit Kugelkopfschrauben, der Hals für Offiziere mit Perlrand, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Die Nackenschiene für Offiziere ohne Lüftungsschieber. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Sehr schön erhalten! Zustand 2+.
493202
2.400,00

Königreich Sachsen Pickelhaube für einen Offizier in einem Infanterie-Regiment

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der hochgewölbte Stern mit dem aufgelegten neusilbernen sächsischen Wappen. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der besonderen sächsischen Ausführung. Die hohe Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt, der Nackenschirm rot und der Vorder Schirm grün gefüttert, die Glocke innen rot gestrichen. Größe ca. 55. Zustand 2.
492565
1.350,00

Preußen Uniform-Ensemble für den Einjährig Freiwillig Gefreiten «Everling» im Königs-Ulanen-Regiment (1. Hannoversches) Nr. 13, 3. Eskadron

Standort Hannover, um 1910. Das Ensemble bestehend aus: 
Tschapka, Ulanka, Parade-Bandolier mit Kartuschkasten, Passgürtel und Kavallerie-Extradegen.
· Die Leder-Tschapka ein Eigentumsstück zur Parade, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der besondere Adler für das Regiment mit dem mitgeprägtem Ehren-Bandeau «Peninsula - Waterloo - Garzia-Hernandez» in Offiziersqualität "frostig versilbert" und mit durchbrochen gearbeiteter Krone, der aufgelegte Gardestern in Mannschafts-Ausführung. Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Knopf 91 an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Vierkant mit der weißen Paraderabatte. Komplett mit der weißen Fangschnur für Mannschaften, dem Feldzeichen und dem Paradebusch aus Rosshaar in der Ausführung für Unteroffiziere. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Ripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «58».
·Die Ulanka aus dunkelblauem Tuch mit weißem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, weiße Vorstöße, vernickelte Knöpfe. Am Kragen die kleinen Gefreiten-Knöpfe, auf den Schultern die Mannschafts-Epauletten mit der Chiffre «♔WRII», Knöpfe der 3. Eskadron. Die Ärmelaufschläge, der Stehkragen und die Epauletten in der Zeit "geweißt". Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Schulterbereich das Trägeretikett «Ulan Everling 3. Eskadron Königs Ulanen-Regt. Nr. 13». Wenige kleine teils reparierte Mottenschäden. 
·Der Passgürtel aus weißem und blauem Tuch, komplett mit der Schließe, auf der Innenseite mit schwarzem Tuch gefüttert, das weiße Tuch ebenfalls "geweißt".
·Das Bandelier aus Leder, außen geweißt, komplett mit dem besonderen Kartuschkasten aus schwarzem Lackleder mit aufgelegtem gekrönten Monogramm "♔WRII". 
·Der Kavallerie Extradegen (KD) 89 mit einer ca. 2 cm breiten und 83.3 cm langen Steckrückenklinge von «W.K&C», vernickelter Klappkorb mit dem preußischen Adler, Kautschukgriff, anhängend der Eigentums-Faustriemen der 3. Eskadron (!). Schwarz lackierte Stahlscheide mit einem Ringband und beweglichem Tragering. 

Ein sehr schönes Ensemble! Die Söhne der gut situierten Bürgerschaft waren nur schwer von einem Dienst beim Militär zu überzeugen, da diese zumeist eine Ausbildung im elterlichen Betrieb machten und diesen auch teilweise übernahmen. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, wurde die spezielle Position des "Einjährig Freiwilligen" geschaffen. Damit waren nicht nur bestimmte Privilegien verbunden, sondern auch ganz konkret reichte die Qualität der Uniformen oft an die der Offiziere heran. Einige der Einjährig Freiwilligen wurden in ihrem Dienst auch zum Gefreiten befördert und einige blieben auch und strebten eine Karriere als Offizier an.


490099
7.900,00

Preußen Ulanka für Mannschaften im 3. Garde-Ulanen-Regiment

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblaues Tuch mit gelbem Kragen, Ärmelaufschlägen und Vorstößen, Kragen und Ärmelaufschläge mit weiß-gelben Gardelitzen, neusilberne Knöpfe, auf den Schultern die Epauletten für Mannschaften für dieses Regiment. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Diverse kleine Mottenlöchlein, teils repariert. Zustand 2.
484492
1.400,00

Preußen Attila für Mannschaften im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15, 5. Eskadron 

Standort Wandsbek. Eigentumsstück um 1900. Attila in dunkelblauem Tuch mit weißer Verschnürung, vernickelte Knebel und Rosetten, die Schulterlitzen mit in Metall aufgelegten gekrönten Namenszügen, Knöpfe der 5. Eskadron. Auf dem rechten Ärmel die Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Vorne auf der Brust ein Mottenloch, hinten am Kragen zwei kleine Mottenlöcher, am linken Ärmel eine kleine Reparatur. Zustand 2.

484160
1.200,00

Mecklenburg-Schwerin Tschako zur Parade für Mannschaften im Jäger-Bataillon Nr. 14

Standort Colmar im Elsass. Kammerstück 1913. Schwarzer Lackleder-Tschako, komplett mit allen Beschlägen, seitlich mit geschwärzten Lüftungssieben. Vorne der "mecklenburgische" Stern Messing vergoldet und darauf aufgelegt das mecklenburgische Wappen in Messing versilbert, beide leicht verputzt. Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem mecklenburgischen Feldzeichen und dem Paradebusch aus schwarzem Rosshaar mit Messing-Trichter. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Deckel mit nicht mehr lesbarem Stempel des Herstellers mit der Jahreszahl «1913» und der Größe «56», darunter der Kammerstempel «BA XV. 1913 JB14», seitlich der Trägername «Thiel». Zustand 2.
475151
3.200,00

Mecklenburg Schirmmütze für einen Unteroffizier im Großherzoglich Mecklenburgischen Jäger-Bataillon Nr. 14

Standort Colmar. Eigentumsstück, um 1910. Dunkelgrünes Tuch mit hellgrünem Besatzstreifen und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Futter. Größe 56. Das Schweißband mit Tragespuren, der Besatzstreifen modern ergänzt (!!!). Sonst Zustand 2.

Ein guter Ersatz für eine sehr seltene Schirmmütze.
474400
250,00

Königreich Bayern Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen

Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze, dunkelblaues Tuch mit schwarzem Stoff-Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Leder-Schweißband und rotbraunem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Uniform-Mützen-Fabrik Heinrich Zimmermann ... München», handschriftlich die zeitgenössischen Trägerinitialen «L.B.». Größe ca. 55. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






471947
450,00

Kaiserliche Marine 1. Weltkrieg dunkelblaue Tellermütze für Mannschaften der 5. Kompanie der II. Matrosenartillerieabteilung Wilhelmshaven

Eigentumsstück um 1914. Dunkelblaue Tellermütze mit original fixiertem Mützenband «5. II. Matr. Artillerie-Abt. II. 5.» in Gold gewebt, komplett mit der Reichskokarde. Innen mit Lederschweißband und goldfarbenem Seidenfutter, der Hersteller nicht mehr lesbar, handschriftlich der Träger «Bulach II. M. A. 5. ...». Größe ca. 55. Zustand 2.
470100
450,00

Braunschweig Pickelhaube für einen Reserveoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 92, I. und II. Bataillon

Braunschweig, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Preußischer Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darauf großer versilberter Stern des Hausordens, die Kreuzarme blau lackiert, das Zentrum rot emailliert, die Auflagen teils versilbert, bzw. vergoldet. Darunter das silberne Reservekreuz mit Aufschrift "Mit Gott für Fürst und Vaterland", die Reserveoffiziere trugen kein "Penisula" Bandeau . Flache vergoldete Schuppenketten am Knopf 91, beide Kokarden. Die hohe elegante Dienstspitze abschraubbar. Innen hellbraunes Schweißleder und helles Seidenfutter, Größe 57. Leicht getragen, Zustand 2.
Ab 1912 trugen die Offiziere in allen 3 Bataillonen einheitlich den Totenkopf auf dem Adler, der emaillierte Hausorden als Auflage wurde abgeschafft.
454043
9.000,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Messejacke für den Leutnant zur See «Picht»

Um 1910. Elegante Messejacke, Tuch in feinster Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten, auf dem Ärmel die Rangstreifen als Leutnant zur See, darüber die vergoldeten Kaiserkronen, vergoldete Knöpfe mit dem gekrönten Anker, komplett mit der kleinen Knopfschließe mit Kettchen. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich das Namensetikett «Picht». Sehr schön erhalten, Zustand 2+.
453714
2.500,00

Preußen Helm für Mannschaften Kürassier-Regimenter - als Helm für Kinder

Sehr schöne detailgetreue Fertigung aus teils farbig lackierten Aluminium- und Eisenblechen. Getragen und leicht gealtert, der Adler beschädigt. Zustand 2-.
452740
850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Tarnanstrich

Um 1916. Originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und olivgrünen und braunen Tarnfarben. Die Lackierung zu etwa 70% erhalten, die Farben verblasst, auf der rechten Seite Korrosionsspuren. Innen mit dem originalen dreiteiligen Futter am Lederring, ein Segment beschädigt, die Kissen ohne Füllung. Mit dem originalen Kinnriemen. Seitlich markiert "T.J.68" (C. Thiel & Söhne, Lübeck). Im Nackenbereich die großen Trägerinitialen "N.W.". Zustand 2-.



435939
1.750,00

Kaiserliche Marine Kurze Paradejacke für einen einjährig Freiwilligen .

Eigentumsstück, blaues Tuch mit goldenen Ankerknöpfen, Knebelkette vorhanden, am linken Oberarm der Winkel für deinjährig Freiwillige, innen mit schwarzem Stofffutter, sehr schön erhalten. Zustand 2
435165
480,00

Weimarer Republik Freistaat Württemberg Schirmmütze für einen Feuerwehrmann

Um 1930. Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit roten Vorstößen, vorne die Reichskokarde und das württembergische Wappen, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband grauem Futter und Stempel "Albert Ziegler Schlauchfabrik Giengen a. Brenz ...". Größe 55. Zustand 2.
433280
300,00

Reichswehr Paradehelm M 18

Um 1930, feldgraue Lackierung, Glocke aus Aluminium, innen mit Lederfutter und Kinnriemen, Kopfgröße ca. 60. Zustand 2.
430050
1.400,00

Kaiserliche Marine Kurze Paradejacke für den Ober-Maschinistenanwärter "Kukler"

Kammerstück 1908. Blaues Tuch mit silbernen Ankerknöpfen, Knebelkette vorhanden, am linken Oberarm der gelbe Winkel und das Stoffabzeichen für den Ober-Maschinistenanwärter. Innen mit schwarzem Stofffutter, im Schulterbereich mit schönem Kammerstempel "I.W.2.A. 3431./08." und Trägeretikett "Kukler". Sehr schön erhalten. Zustand 2+.
425665
550,00

Vorläufige Reichswehr Schirmmütze M 1916 für einen Offizier im Württembergischen Train-Bataillon Nr. 13

Um 1919/20. Es handelt sich um eine Schirmmütze M 1916 zur Friedensuniform M 1915, die in die Vorläufige Reichswehr übernommen wurde. Die Schirmmütze in leichter Sattelform aus feldgrauem Stoff mit hellblauem Mützenbund und Vorstoß, olivgrün lackierter Schirm, vorne die Reichskokarde im Eichenlaubkranz, darüber die württembergische Landeskokarde. Innen mit hellbeigem Schweißband und weiße. Seidenfutter. Größe ca. 54. Leichte Tragespuren, der Stoff mit Mottenschäden. Zustand 2-3.

Sehr selten! Die Schirmmütze zur Friedensuniform wurde kriegsbedingt nur selten beschafft. Dieses Stück wurde dann noch in die Vorläufige Reichswehr übernommen.
412246
750,00

Preußen Grenadiermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1, I. und II. Bataillon

Berlin, um 1910. Fertigung in Kammerqualität. Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Flache Schuppenketten. Auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten flammenden Granaten für das I. und II. Grenadier-Bataillon. Komplett mit dem originalen schwarz/weißen Puschel aufgesteckt. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.
411027
4.500,00

Königreich Sachsen Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für einen Angehörigen des Schützen-(Füsilier-) Regiments Prinz Georg Nr. 108

Friedensstandort Dresden, um 1915. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Kammerstempel "108. R" und Hersteller "William Janssen Chemnitz i/S.". Gebrauchter Zustand.
326077
150,00

Erster Weltkrieg weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück. Lange Hose aus weißer Baumwolle, innen mit Abnahmestempel "BAII 1907" (Stettin) . Getragen, Taillenumfang 56 cm, Länge 115 cm, Zustand 2-.
315246
250,00

Preußen Pickelhaube für Reserve-Offizier in den Dragoner-Regimentern 7, 8, 11, 13, und 14

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der besondere Adler für die Dragoner-Regimenter, für den Reserveoffizier ohne Bandeau, mit mittig aufgelegtem Landwehrkreuz mit der Devise «mit Gott für König und Vaterland 1813». Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit Sternschrauben, die Spitze abnehmbar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Sehr schön erhalten! Zustand 2.

Der Helm konnte so auch von Offizieren der Provinzial-Landwehr-Kavallerie getragen werden.
507879
2.800,00

Bayern Pickelhaube für Offiziere der Infanterie

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das "große bayerische Helmemblem", flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit Sternschrauben und abnehmbarer kannelierter Helmspitze. Innen mit hellem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2.
507662
1.650,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für einen Reserve-Offizier der Infanterie 

Um 1870/80. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Vorne das Emblem für den Reserve-Offizier, der Stern mit der gekrönten Chiffre «L». Schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf die Kokarde «♔L». Große originale Bärenfellraupe. Innen mit braunem Lederschweißband und "goldenem" Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. Zustand 2.

507658
1.950,00

Thüringen Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standort Gotha, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung mit aufpolierten Kanten. Der Helmadler ohne Bandeau, auf der Brust mit großem hochgewölbten "frostig" versilbertem Stern mit aufgelegtem sächsischen Wappen mit beidseitigem Lorbeerkranz, darunter das silberne Reservekreuz "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache Schuppenketten , komplett mit beiden originalen Kokarden. Innen hellbraunes Schweißleder und Seidenfutter, etwas zerschlissen, Größe 56 1/2. Nur leicht getragen, Zustand 2. Abgesehen vom Seidenfutter ein sehr schöner Helm.
506755
3.800,00

Königreich Hannover Uniform König Ernst August I. als General und Chef des Garde-Husaren-Regiments; Uniform des Ernst-August-Denkmals (!!)

Die Uniformengruppe aus der Zeit um 1845-1850 bestehend aus zwölf einzelnen Stücken:
#1. Pelzmütze aus feinstem braun-weißem Fell mit dem Kolpak aus feinem rotem Stoff. Vorne als Emblem für das Garde-Husaren-Regiment das goldene Bandeau mit den drei Ehrennamen «Peninsula Waterloo El Bodon», die Fläche gekörnt, die Buchstaben poliert, darüber separat aufgelegt die goldene Königskrone in feinster handwerklicher Qualität. Der Kinnriemen aus schwarz lackiertem Leder mit schwarzer Samtunterlage und goldener Kettenbewährung, seitlich an goldenen halbplastischen Löwenköpfen. Der extra hohe Paradestutz aus weißen besonders weichen und ca. 39 cm langen Reiherfedern, am Ansatz mit kurzen gelben Federn, der „Federkorb“ besonders aufwendig aus kleinen Goldplättchen und Goldfadenstickerei gestaltet, der Paaradestutz an der Pelzmütze in einer goldenen Tülle eingesteckt und mit Schraube fixiert. In der Tülle auch eingesteckt das große Feldzeichen. Komplett mit der Fangschnur aus Silberfaden mit gelben Durchzügen. Innen mit hochfeinem, fast pergamentartigen Lederschweißband mit Goldaufdruck und feinstem Futter aus hellblauem Seidentuch. Größe ca. 57. Sehr schön erhalten. Nur der Kolpak mit zwei kleinen Mottenspuren. Beiliegend das Etikett «Königliches Welfen-Museum. Uniformstück, zur Hannoverschen Husaren-Uniform Königs Ernst August gehörend.»
#2. Der Dolman/Pelz aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Ärmel, die Knopfleisten und der Saum für Offiziere des Garde-Regiments mit grauem Fellbesatz, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Der Pelz gut gefüttert, innen mit rotem Seidentuch. Sehr schön erhalten, das Futter innen mit einem ca. fünf cm langem dünnen Riss.
#3. Die Parade-Attila aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Brust (unter der Verschnürung) und am Saum mit breiter goldener Tresse, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Die Attila ist leichter gefüttert, innen mit rotem Seidentuch, der Saum innen mit rotem Leder verstärkt. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#4. Paradebandelier und Kartuschkasten. Das Paradebandelier aus rotem Leder, umwirkt mit rotem samtenen Stoff, aufgelegt die silberne Tresse mit dem goldenen Durchzug, goldener Schild mit den beiden Räumnadeln an goldenen Kettchen an der goldenen Löwenkopfaufhängung befestigt, goldene Schnallen. Der Kartuschkasten mit rotem Saffian-Leder verkleidet, die Seiten und der Deckel mit vergoldetem Messing beschlagen, auf dem Deckel in Silber aufgelegt der gekrönte Stern mit der Devise «Nec aspera terrent» sowie das Bandeau «Peninsula Waterloo El Bodon». Anhängend die Inventar-Marke «1501» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg.
#5. Schärpe aus Silbergeflecht mit Nebenriemen. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#6. Säbeltasche aus rotem Leder, der Deckel mit reicher Verzierung in Gold- und Silberfadenstickerei auf rotem Tuch, oben die Krone, darunter die Chiffre «♔EAR» über einem Tropaion. Komplett mit den drei Trageriemen und dem daran befestigten Unterschnallkoppel, ebenfalls aus rotem Leder, mit goldener Tresse besetzt und mit goldenen Beschlägen. Anhängend das Etikett «Königliches Familien-Museum. No. 1 Hannoversche Garde-Husaren-Uniform […]».
#7. Adlerkopfsäbel mit leicht geschwungener beidseitig doppelt gekehlter ca. 84.5 cm lange und 2.8 cm breiten Klinge, das untere Drittel beidseitig mit vergoldeten Gravuren. Vergoldetes Bügelgefäß mit fein ziseliertem Adlerkopf, belederter Griff mit intakter Silberdrahtwicklung. Anhängend die Inventar-Marke «149» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Polierte Stahlscheide mit zwei Messing-Ringbändern. Sehr schön erhalten!
#8. Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, der Bund außen mit schwarzer Seide abgesetzt, innen mit weißer Seide. Die schwarzen Hornknöpfe alle erhalten. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#9. Eine zweite Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, innen mit graublauem Seidenfutter. Die Knöpfe vollständig. Anhängend Etikett der königlich Hannoverschen Sammlung. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#10. Die Sporen aus Messing vergoldet mit intakter Beriemung aus geschwärztem Leder. Innen gepunzt mit einem nach unten geöffneten „Hufeisen“ und darin der Buchstabe «S».
#11. Schabracke aus dunkelblauem Tuch mit roter gezackter in Gold gestickter Litze eingefasster Borte, der Rand in Goldstickerei paspeliert. An den Seiten braune Lederapplikationen zum Schutz vor Abrieb durch die Beine des Reiters. Die Unterseite durch schwarzes Tuch geschützt. Auf der Lederapplikation links mit altem Inventaretikett "Hannover Garde-Husaren-Schabracke 1893 aus Penzing ".
#12. Das Offizier-Zaumzeug nach englischem Vorbild mit Rosetten- und „Puschel“-Verzierung aus braunem Leder, komplett mit dem Kopf-, Brust- und Hintergeschirr.


Ein Ausstellungsstück von großer historischer und musealer Bedeutung von dem wir sehr stolz sind, Ihnen dieses präsentieren zu können!

Die Stücke stammen sämtlich aus der königlichen Sammlung im Schloss Marienburg und wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion versteigert.
Auf dieser Auktion wurden die Stücke von einem namenhaften „Hannover-Sammler“ erworben und gelangten von diesem in unseren Besitz.
Die Stücke wiederum stammen aus dem persönlichen Besitz König Ernst August I. (König von 1837-51).
Es handelt sich genau um die Uniform, die der König auf dem Ernst-August-Denkmal in Hannover, welches 1861 von Albert Wolff geschaffen wurde, trägt.
In das Jahr 1849 datiert ein Porträt des Hofmalers Karl Wilhelm Friedrich Oesterley, welches den König wiederum in genau dieser Uniform zeigt. Dieses Porträt erfuhr eine hohe Verbreitung u.a. als Postkartenmotiv und mag auch als Vorlage für das Reiterstandbild gedient haben.
Die einzelnen Stücke wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion nicht zusammen verkauft, auch weil in der Haussammlung die Stücke getrennt voneinander aufbewahrt wurden. Dem Sammler kommt das Verdienst zu, die Stücke in ihrem historischen Wert erkannt und richtig zugeordnet und vereint zu haben.
Die Zusammengehörigkeit ist unzweifelhaft und kann abgesehen von dem Museums-Etikett auch allein an der hohen Qualität der Stücke, dem Rang bei Pelz und Dolman und der Datierungsgleichheit abgelesen werden.
Zudem waren Säbel mit Adlerkopf nur dem König vorbehalten. Auch das Zaumzeug lässt sich in den Einzelheiten an der Reiterstatue wiederfinden. Gut ist hier auch die Schabracke zu erkennen. Das Original nahm einen „Umweg“ über die Exil-Sammlung in Penzing, Österreich zurück zur Marienburg.
502974

Preußen 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften Infanterie

Um 1915. Filzpickelhaube, komplett mit Beschlägen in Messing. Ausführung mit Vorderschirmschiene. Vorne der preußische Linienadler, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 57. Zustand 2.
502514
1.500,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71/91 für Mannschaften im Füsilier-Regiment General-Feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen (Hannoversches) Nr. 73, 1. Bataillon

Heimatstandort Hannover. Kammerstück 1880. Höherer und schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der besondere Adler für das Regiment mit dem Ehrenbanner «Peninsula Waterloo». Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar, der Hals mit Kugelverzierung. Hinten mit Helmschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempeln «FR73 IB 1880», handschriftlich die Größe «55». Zustand 2.

Ein schönes Beispiel für die lange Tragezeit von Helmen in der preußischen Armee. Das Kammerstück von 1880 hat noch die Höhe der älteren Helme Modell 67/71, erhielt 1891 die neuen Knöpfe für den Ledersturmriemen und 1897 die Reichskokarde. Dagegen wurde 1887 die Spitze nicht auf das neue Modell, nun mit Wulst statt der Kugelverzierung, umgerüstet. Ein Helm für die neuen Rekruten, bis nach 1900 aufgetragen.
498430
2.400,00

Preußen Pickelhaube für einen Fähnrich im Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10 zur Parade

Friedensstandort Hannover, um 1910/14. Leichter eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung, der Helmadler mit mitgeprägten Bandeau "Peninsula - Waterloo - Göhrde". Gewölbte goldene Schuppenketten mit beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Komplett mit schwarzem Paradebusch aus Büffelhaar und Helmtrichter. Innen schwarzes Schweißleder und braunes Futter, Größe 55. Zustand 2.

Der Helmadler mit dem Bandeau "Peninsula - Waterloo - Göhrde" wurde 1899 gleichzeitig dem Feldartillerie-Regiment  Nr. 10 und den Batterien 1.,4.,5. und 6. des Feldartillerie-Regiments Nr. 46 verliehen. Dies erklärt sich daraus, dass die betreffenden Batterien des FAR 46 aus dem FAR 10 aufgestellt wurden. 


498153
3.600,00

Preußen Pickelhaube 1. Weltkrieg für Mannschaften Infanterie X. Armeekorps in Tropenausführung

Um 1915. Korkhelm mit schilffarbenem Tuchbezug, komplett mit allen Beschlägen in feldgrau lackierter Messingausführung. Seitlich an Knöpfen, komplett mit beiden beide Kokarden, der Ledersturmriemen ist abgerissen. Innen mit braunem Schweißleder, im Nackenschirm mit Kammerstempel "B.A.X 1915". Größe 55. Deutlich getragen mit Kriegseinwirkungen.
Es handelt sich hierbei um eine englische Kriegsbeute, noch ungereinigt im original Fundzustand !
494016
1.550,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube Modell 1915 feldgrau für Mannschaften Infanterie

Kammerstück um 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Der originale Sturmriemen an Knopf 91. Beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonett-Verschluss. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke verblasster Stempel des Herstellers und Stempel «R.B.A. II» (R.B.A. = Reserve-Bekleidungsamt). Größe ca. 54. Zustand 2.
482953
1.100,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften in einem Pionier-Bataillon

Kammerstück um 1915. Ersatzhelm aus Filz, vereinfachte Ausführung ohne Vorderschirm- und Nackenschiene. Komplett mit allen Beschlägen in silberner Ausführung. Vorne der preußische Linienadler, "frostig" versilbert. Die Spitze nicht abnehmbar. Der original Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke Etikett des Herstellers mit der Größe und dem Jahr «Abteilung Berthold Lissner Guben 57 ctm. 1914». Zustand 2+.
470303
1.600,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatz-Pickelhaube aus Eisenblech für Mannschaften im Infanterie-Regiment Herzog Ferdinand von Braunschweig (8. Westfälisches) Nr. 57

Friedensstandort Wesel. Kammerstück 1915. Die Helmglocke aus schwarz lackiertem Eisenblech, komplett mit allen Beschlägen in Messingausführung in vereinfachter Ausführung. Der Helmadler mit einer Haltelasche befestigt, der Teller mit angedeuteten Nieten, original Ledersturmriemen an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, die Glocke mit einer Filzhaube ausgekleidet, im Vorderschirm die Truppenzugehörigkeit «No. 57 1915». Größe 58. Die Spitze alt beschädigt und gelötet. Zustand 2.
460051
1.550,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften der Infanterie-Regimenter

Um 1915. Ersatzhelm aus Filz, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vereinfachte Ausführung ohne Nackenschiene. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 56. Zustand 2.
456240
1.200,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im Füsilier-Bataillon des Grenadier-Regiments König Wilhelm I. (2. Westpreußisches) Nr. 7 

Standort Liegnitz in Westpreußen. Kammerstück um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Grenadieradler mit dem Bandeau «22 März 1797». Lederner Sturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen gelaschtes Lederfutter, im Nackenschirm sehr schöne Kammerstempel «II G.R F.B. 1903» und «B.A.G. 1903» (Der Helm wurde dem Regiment vom Garde-Bekleidungsamt zur Verfügung gestellt) sowie die Größe «57». In schönem Originalzustand. Zustand 2. Sehr selten.


455723
3.000,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften in einem Landwehr-Regiment mit Schrapnell-Treffer

Kammerstück um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Adler ohne Devise mit dem silbernen Landwehrkreuz in der Mitte, links vom Kopf des Adlers Loch von einem Schrapnell- oder Projektiltreffer. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Kammerstempel im Nackenschirm nicht mehr lesbar, in der Glocke der Name «H. Walter». Größe 52. Das Zepter des Adlers beschädigt. Zustand 2.

Ein eindrucksvolles Zeugnis der Kämpfe zu Beginn des Krieges.
451502
1.100,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71 für Mannschaften der Landgendarmerie

Fertigung um 1870, noch bis nach 1897 getragen. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern. Gewölbte Schuppenketten an kleinen Rosetten mit Eisenschrauben, beide Kokarden, die Reichskokarde erst ab 1897 getragen. Kreuzblatt mit abnehmbarer Spitze, der Hals mit Perlrand, runder Vorderschirm. Hinten mit Helmschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 57. Zustand 2.


449991
1.650,00

Preußen Pickelhaube für einen Feldwebel der Schlossgarde-Kompanie

Berlin, um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne der Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern in der Ausführung für Mannschaften und Unteroffiziere, flache Schuppenketten an Eisenschrauben mit Rosetten, die beiden Kokarden in der Ausführung für Unteroffiziere, Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben, der Hals der nicht abnehmbaren Spitze mit Perlrand. Eckiger Vorderschirm. Innen mit feinem gelaschtem Lederfutter, die Schirme nicht gefüttert. Größe ca. 57. Der Lack des Lederhelms auf der rechten Seite mit einer ca. 4 cm langen Abplatzung. Zustand 2.
418683
3.200,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften an einer Unteroffiziervorschule

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der preußische Linienadler mit aufgelegtem Gardestern, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Ledersturmriemen an Knopf 91 mit beiden Kokarden. Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 54. Der Kopf des Adlers am Zepter des Linienadlers abgebrochen, sonst sehr schön erhalten. Zustand 2.

Im Kaiserreich bestanden insgesamt 9 Unteroffiziervorschulen. Dort konnten die Nachkommen von Soldaten unentgeltlich eine Ausbildung erhalten, wurden vormilitärisch ausgebildet und traten mit wehrfähigem Alter in die Preußische Armee ein. 
416907
1.650,00

Bayern Pickelhaube Modell 1886 für einen Reserve-Offizier der Infanterie

Um 1890. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem mit bayerischen Reservekreuz, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, abnehmbar, flache Schuppenketten an kleinen Rosetten, rechts die Landeskokarde nach dem alten Muster (bis 1897), eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißleder und beigem Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «58». Leicht getragen, Zustand 2.
507950
1.850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten, die Glocke leicht flugrostig. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring, die Füllungen der Kissen fehlen. Seitlich der Hersteller nur noch sehr schwach erhalten, vermutlich F.C. Bellinger, Fulda ([B.]F.), daneben die Größe «[6]2». Der Kinnriemen in den 30er Jahren ersetzt. Zustand 2.

Ein Helm wie er 1916 bei Verdun oder an der Somme getragen wurde.
505197
1.250,00

Preußen 1. Weltkrieg Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften im 4. Schlesischen Infanterie-Regiment Nr. 157

Kammerstück um 1915. Heimatstandort Brieg. Ersatzhelm aus Filz, komplett mit allen Beschlägen. Vereinfachte Ausführung ohne Vorderschirm- und Nackenschiene. Seitlich mit aufgenähten Filzverstärkungen. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «B.[…] 19[…]» und «I.R.157.». Größe ca. 56. Zustand 2.
503640
1.650,00

Preußen Helmkoffer für eine Pickelhaube Offiziere

Um 1910. Höhe ca. 26.7 cm. Innen mit gelbem Stoff gefüttert. Der Trageriemen modern ersetzt. Zustand 2.
500856
180,00

Mecklenburg-Schwerin Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Die Schirmmütze in Sattelform aus blauem Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und hellbraunem Wachstuchfutter. Größe ca. 54. Vorne am Deckel ein Mottenloch. Zustand 2.


498938
550,00

Preußen  Attila für einen Serganten im Thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12

Standort Torgau. Elegantes Eigentumsstück, um 1910. Der Attila in kornblumenblauem Tuch mit weißer Verschnürung und silbernen Knöpfen. Hoher Stehkragen mit umlaufender Unteroffizierslitze und Sergantenknöpfen, die Ärmelaufschläge ebenfalls mit breiter Unteroffizierslitze, die Schulterklappen mit der Reitschulschnur für die erfolgreiche Teilnahme am einjährigen Kursus an der Reitschule, auf dem rechten Arm 2 Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten.  Innen mit hellem Seidenfutter. Leicht getragen, sehr farbfrisch, Zustand 2.

496742
1.450,00
300,00

Reichsmarine Zweispitz für Offiziere

Es handelt sich um einen Zweispitz der Reichsmarine, so getragen von 1933 bis zum Übergang in die Kriegsmarine 1935. Eleganter Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Hutkrempe umlaufend mit schwarzem Seidenripsband. Auf der linken Seite mit schwarz/weiß/roter gefälteter Seidenkokarde, Goldagraffe und Marineknopf (die Reichsadler-Kokarde der Weimarer Republik wurde nach 1933 nicht mehr getragen). Innen helles Schweißleder, weißes Seidenfutter, Größe 57. Nur leicht getragen in sehr gutem Zustand. Komplett mit dem original Hutkoffer. 
Ab 1935 mit der Umbenennung in Kriegsmarine wurde der Marineknopf gegen den vergoldeten Knopf mit Hoheitsadler ausgewechselt.
489777
950,00

Preußen Pickelhaube, Schirmmütze und Schulterstücke aus dem Besitz von Oberleutnant Freiherr v. Althaus, Minenwerfer-Kompanie Nr. 13

, um 1915. Die Pickelhaube ist eine Friedensfertigung. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Auf dem Linienadler aufgelegt der versilberte Totenkopf der Minenwerfer. Gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden, mit abnehmbarer Spitze. Innen braunes Schweißfutter mit Seidenbanddurchzug, seitlich mit Hersteller "Awes-Marke", hellgrünes Seidenfutter, innen mit Papier-Vignette "Awes Marke", Größe 56 1/2. Getragener Helm, das schwarze Lackleder etwas rissig, Zustand 2. Feldgraue Schirmmütze für Offiziere der Minenwerfer (wie Artillerie), um 1915. Hohe elegante Tellerform, feldgraues Tuch, schwarzer Mützenbund aus Samt, rote Paspelierung. Komplett mit beiden Kokarden und aufgelegtem Totenkopf. Innen helles Schweißband und Futter, mit eingeklebtem Trägeretikett "26. Inf.-Brig., Minenwf.-Komp. 13 Oberlt.. Frhr. Von Althaus". Nur leicht getragen, Zustand 2+. . Paar Schulterstücke als Oberleutnant Minenwerfer, mit aufgelegtem "MW", zum einnähen. Dazu der original Koffer für die Schirmmütze und den Helm, vorn mit großem Papier-Etikett der "Awes-Marke" mit Aufdruck "26 Inf.-Brig. Minenwf.-Komp. 13 - Oberlt. Frhr. V. Althaus", der Kofferriemen ist vorhanden, aber defekt, liegt lose anbei. Alle Teile getragen, Gesamtzustand 2. Ein extrem seltenes Ensemble.
Oberleutnant v. Althaus, ursprünglich Pionier-Btl. Nr. 2, fiel als Kommandeur des Pionier Bataillon 376 am 15.10.1918 in Boult aux Bois.

We could purchase this ensemble initally directly from the family in the late 1990s. It is still in the same untouched condition as we got it .
We will give you our unlimited life-time guarantee for this ensemble.
487541
6.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier Feldartillerie oder Train zur Parade

Eigentumsstück um 1910. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler vergoldet mit aufpolierten Kanten, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, mit beiden Kokarden. Die Spitze mit Paradetrichter und schwarzem Büffelhaar, die Nackenschiene ohne Lüftungsschieber. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und lachsfarbenem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56» sowie ein Trägername. Zustand 2.








485635
2.400,00

Preußen Attila für Mannschaften im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15, 1. Eskadron 

Standort Wandsbek. Eigentumsstück um 1900. Attila in dunkelblauem Tuch mit weißer Verschnürung, vernickelte Knebel und Rosetten, die Schulterlitzen mit in Metall aufgelegten gekrönten Namenszügen, Knöpfe der 1. Eskadron. Auf dem rechten Ärmel die Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten. Innen mit weißem Leinenfutter. Am Kragen wurden die Knöpfe für den Gefreiten entfernt. Zustand 2.
484510
1.200,00

Baden 1. Weltkrieg feldgraue Ersatzpickelhaube aus Filz für Mannschaften Infanterie 

Um 1914. Ersatzhelm aus Filz, komplett mit allen Beschlägen. Ausführung mit Vorderschirmschiene. Vorne der badische Greif, original Sturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 55. Zustand 2.


482702
1.550,00

Bayern Pickelhaube zur Parade für Mannschaften im 1. Schweren Reiter-Regiment Prinz Karl von Bayern

Standort München. Kammerstück 1908/09. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das große bayerische Helmemblem. Gewölbte Schuppenketten an Knopf 91, mit beiden Kokarden. Kreuzblattbeschlag mit gekehltem, abnehmbaren Paradetrichter mit weißem Pferdehaar. Eckiger Vorderschirm. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «1. R. 1909» und «1. S.R.R. 1908».  Größe ca. 55. Der Lack oben auf der Glocke mit Abplatzungen. Zustand 2.
471952
1.850,00

Deutsches Reich Pickelhaube für Beamte im mittleren Dienst in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der Adler des Deutschen Reiches. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in lackierter Blechausführung für Offiziere. Feste Dienstspitze für Beamte auf rundem Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit offiziersmäßigen gelaschtem Lederfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «57». Zustand 2.

Wahrscheinlich hat es sich bei dem Träger um einen Badischen Beamten gehandelt, da die Reichskokarde in der Ausführung für Badische Offiziere ist.



463290
1.250,00

Preußen Pickelhaube Pickelhaube für einen berittenen Beamten im einfachen Dienst der Land-Gendarmerie

Kammerstück um 1908. Schwerer Lederhelm in der Ausführung ähnlich wie für die Garde-Infanterie-Regimenter, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorn der Gardeadler mit aufgelegtem silbernem Gardestern. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Teller mit Dienstspitze. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Innen hinter dem Helmadler gestempelt "LG 08". Größe 55. Getragen, Zustand 2.


450256
1.650,00

Hessen Pickelhaube für Mannschaften im Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115

Friedensstandort Darmstadt, 1915. Kammerstück in Friedensqualität. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Das Helmemblem mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, darüber das Bandeau "1621". Kreuzblatt, gekehlte abnehmbare Spitze in der typisch hessischen Ausführung. Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden, die Nackenschiene mit Lüftungsschieber. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Im Nackenschirm Kammerstempel "R.B.A.18". In der Glocke die Größe "55" und Stempel "Martin Mayer Mainz 1915". Ungereinigt, noch unberührt, Zustand 2.

Vor dem Ersten Weltkrieg existierte noch kein Bekleidungsamt für das XVIII. Armeekorps zu dem auch das Leibgarde-Infanterie-Regiment gehörte. Erst zu Beginn des Krieges wurde das "Reserve-Bekleidungs-Amt 18" (R.B.A.18) für das 18. AK eingerichtet. 
446295
3.500,00

Bayern Pickelhaube für einen General des "Friedensheeres" bzw. Vorläufigen Reichswehr

Trageweise um 1919. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert, im Zentrum mit aufgelegtem emaillierten Bayerischen Wappen, die Krone über dem Medaillon vorsätzlich entfernt (!), die Krone auf dem Haupt des rechten Löwen abgebrochen (dies scheint öfters geschehen zu sein, da einige bekannte Stücke hier Reparaturen aufweisen), die Versilberung verputzt. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze und großen versilberten Sternen. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt (!). Größe 56. Zustand 3.

Es handelt bei dem Helm um ein historisch hoch interessantes Stück aus der Zeit vom Übergang der Kaiserlichen Armee zur Weimarer Reichswehr. Beim Übergang wurde die Krone über dem Medaillon als Zeichen der Monarchie entfernt.
439276
4.200,00

Preußen Helm Modell 1867/71 für Mannschaften Garde-Infanterie

Schwerer Lederhelm in Kammerqualität aus der Zeit um 1870, in der Trageweise um 1894, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler in Messingausführung mit aufgelegtem silbernem Gardestern. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der großen Blechausführung. Teller mit Kugelkopfschrauben, der Paradetrichter mit schwarzem Rosshaarbusch. Innen mit gelaschtem Lederfutter. innen mit Resten eines Etiketts, die Schraubenmuttern für das Emblem innen ersetzt. Größe 52. Zustand 2.

Die Kombination aus gelbem Gardeadler mit silbernem Stern und schwarzem Paradebusch trugen nur das III. Bataillon des 2. Garde-Regiments zu Fuß und das III. Bataillon des Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiments Nr. 1.
438850
2.400,00

Preußen Schirmmütze für einen ehemaligen Offizier in einem Krieger- und Landwehrverein

Um 1900. Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit grünem Bund mit zwei weißen Vorstößen und rotem Vorstoß am Deckelrand, kurzer schwarzer Schirm, vorne die preußische Landeskokarde in Offiziersausführung und oben Kokarde in preußischen Farben mit Reserve- bzw. Landwehrkreuz. Innen mit braunem Schweißband und braunem Wachstuchfutter mit dem Aufdruck "Deutsche Industrie". Größe 56. Kleinere Mottenschäden. Zustand 2.
437419
250,00

Kaiserliche Marine kurze Paradejacke für einen Obermatrosen

Kammerstück 1903. Blaues Tuch mit goldenen Ankerknöpfen, auf dem linken Ärmel der Winkel für den Gefreiten, etwas ausgeblichen. Innen schwarzes Futter, am Kragen mit Kammerstempel " B.A.K. 25. 09. 03 ...". Zustand 2.
437244
450,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften Infanterie

Um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, originale Wollraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Die Glocke gestempelt "CM". Der Nackenschirm mit altem Etikett "48". Größe 54. Zustand 2.



436294
1.650,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg - Grabenpanzer M 1917

Um 1917/18. 4-teilige Fertigung aus Stahl, bestehend aus Brustpanzer und den 3 Schutzplatten für den Unterkörper. Die original Lackierung noch zu ca 80% erhalten. Der Brustpanzer mit zusätzlich aufgenieteter Anschlagstütze für das Gewehr, die beiden Haken für die Befestigung der Ausrüstung wurden entfernt. Die Beriemung wurde modern ersetzt, anbei noch ein Rest der original Beriemung. Zustand 2-.




425166
6.500,00

Bayern Pickelhaube für Generale 

Um 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem noch "frostig" versilbert, im Zentrum mit aufgelegtem emaillierten Bayerischen Wappen, die Emaille mit einer kleinen Beschädigung. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Der hintere Kreuzarm mit einer alten Reparatur. Innen mit hellbraunem Schweißleder und lachsfarbenem Seidenfutter. Größe 55. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






389735
7.500,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier im Leib-Kürassier-Regiment Großer Kurfürst (Schlesisches) Nr. 1

Standort Breslau, um 1910. Weiche Mütze aus weißem Tuch, Mützenbund und Paspelierung in schwarz, großer schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden in Mannschaftsqualität. Innen mit braunem Schweißband und weißem Futter. Größe 56. Das Tuch vergilbt und fleckig. Zustand 2-.


370251
650,00

Deutsches Reich Pickelhaube Modell 1900 für Mannschaften des Ostasiatischen Expeditionskorps

Kammerstück, um 1900. Helm mit grünem Filzbezug, der Vorder- und Nackenschirm sowie die seitlichen Verstärkungen aus grün lackiertem Leder. Vorn der Reichsadler in der Ausführung wie für die Tropenhelme, brauner Ledersturmriemen mit Messingbeschlägen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde. Die Dienstspitze für Mannschaften, umlaufend mit 8 länglichen Belüftungslöchern als Sonderausführung für dieses Helmmodell. Innen mit schwarzem gelaschten Textilfutter. Größe 55. Getragen, in gutem unberührtem Originalzustand. Zustand 2. 

Extrem selten, ein ähnliches Stück ist abgebildet im Fachbuch "Die Deutschen Kolonial- und Schutztruppen" von Kraus/Müller auf Seite 484 - 486.
351603
4.200,00

Schwarzburg-Rudolstadt Helm für Mannschaften des Kontingents des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt

Um 1860. Hoher Lederhelm nach preußischem Muster, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der gekrönte Schwarzburger Doppelkopfadler, flache Schuppenketten an Eisenschrauben, die Schließe der Schuppenkette erneuert, rechts die Kokarde für das Fürstentum. Kreuzblatt mit Kugelkopfschrauben, abschraubbare, kannelierte Spitze. Innen mit gelaschtem Lederfutter (wahrscheinlich erneuert). Größe 54. 

Sehr selten.

Das Schwarzburg-Rudolstädtische Kontingent für das Bundesheer umfasste 1848 ein Halbbataillon, bestehend aus 2 Füsilier-Kompanien sowie einer Jäger-Abteilung, mit insgesamt 539 Mann.
Zunächst wurde ab 1845 ein Helm nach bayerischem Vorbild getragen. Der Helm nach preußischem Vorbild wurde erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt.


342226
3.500,00

Königreich Sachsen Erster Weltkrieg weiße lange Unterhose für einen Angehörigen des Schützen-(Füsilier-) Regiments Prinz Georg Nr. 108

Friedensstandort Dresden, um 1914. Lange Hose aus weißer Baumwolle. Mit Kammerstempel "108. R" und Qualitätsetikett "Garantiert echte amerikanische Pflanzenfaser". Gebrauchter Zustand.
326064
150,00

Preußen feldgraue Schirmmütze für Sanitäts-Offiziere in Tropenausführung

Um 1915. Tellerform, leichtes feldgraues Tuch, dunkelblauer Mützenbund und rote Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden, schwarzer Mützenschirm. Innen mit olivfarbenen Schweißband. Größe 56. Vorstoß um den Deckel mit kleinen Fehlstellen, insgesamt aber gut erhalten.
295252
400,00

Preußen Pickelhaube für einen Wachtmeister in einem Landwehr-Fußartillerie-Bataillon

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. In bester Friedensqualität in der Ausführung wie für Offiziere. Vorne der Offiziersadler ohne Vaterlandsbandeau mit aufgelegtem Reserve-/Landwehr-Kreuz mit der Devise «mit Gott für König und Vaterland 1813», flache Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in der etwas kleiner Variante für Unteroffiziere mit Portepee. Der Teller mit Sternschrauben, die Kugel nicht abnehmbar. Innen mit braunem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, in der Glocke der Hersteller «A. Wunderlich IV. Berlin». Größe ca. 55. Zustand 2.

Bei der Mobilmachung 1914 wurden das 1. und 2. Garde-Landwehr-Fußartillerie-Bataillon sowie die Landwehr-Fußartillerie-Bataillone Nr. 1-11 und 13-20 aufgestellt.
507987
2.000,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier im 1. Schweren Reiter-Regiment oder im  2., 4., 6., 8. Chevaulegers-Regiment

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorn das kleinere Helmemblem, Kreuzblatt mit Sternsplinten und einer Kopfschraube, gekehlte abnehmbare Spitze, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke handschriftlich die Größe «58». Leicht getragen, Zustand 2.
507958
1.800,00

Königreich Sachsen Bandelier, Kartuschkasten und Unterschnallkoppel für Offiziere Artillerie

Um 1910. Das Bandelier mit goldener Tresse auf ponceauroter Tuchunterlage, vergoldete Beschläge, vorne in „frostig“ versilbert das sächsische Wappen. Der große Kartuschkasten mit vergoldetem Deckel und Seitenteilen, auf dem Deckel aufgelegt das neusilberne gekrönte sächsische Wappen mit Fahnen und Kanonenrohren, der Rand „frostig“ versilbert, der Korpus des Kastens aus Zinkblech mit ponceauroten Tuchbezug, der Tuchbezug mit leichten von außen nicht sichtbare Mottenschäden. Das Unterschnallkoppel aus rotem Leder mit goldener Tresse und Beschlägen. Im originalen Karton. Zustand 2.
505872
1.850,00

Preußen Ersatz-Pickelhaube für Mannschaften der Garde-Regimenter, Versuchsmodell aus Vulkanfiber !

Um 1915. Die Helmglocke einteilig gefertigt aus schwarzem Vulkanfiber, innen mit schwarzem Filz ausgekleidet. Komplett mit allen Beschlägen in Messingausführung. Vorn der Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern, Schuppenketten an Knopf 91, mit beiden Kokarden, die Nackenschiene mit Lüftungsschieber, der Vorderschirm mit Messing-Schiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke Etikett des Herstellers «Hugo Baruch & Cie Berlin». Größe 55. Auf der rechten Seite entlang des Lederaufsatzes fü den Knopf 91 die Glocke angebrochen. Sonst Zustand 2.

Zu Beginn des Krieges bestand ein hoher Bedarf an Kopfbedeckungen, der u.a. durch sog. Ersatz-Pickelhauben gedeckt wurde. Meistens bestanden diese aus Filz oder Metall. Seltener aber aus Kork, Pappmaché oder Kunststoff. In dieser Form aus Vulkanfiber sehr selten, da sich das Material nicht bewährt hat!
500726
1.850,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Fliegertruppe Schutzhelm (Sturzhelm M 1913) für Flugzeugführer 

Kammerstück 1917. Olivgrün lackierter Lederhelm mit umlaufendem Ring- und Kopfwulst. Komplett mit Ohren- und Nackenschutz sowie Kinnriemen. Innen im Lederfutter mit Kammerstempel "Flg. Bekl. Döberitz 1917". Zustand 2.
500211
2.800,00

Braunschweig Schirmmütze für einen Offizier im Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92

Eigentumsstück, um 1910. Die Schirmmütze in Sattelform aus blauem Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden. Innen mit schwarzem Schweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Getragen. Zustand 2-.

Noch ohne den 1912 eingeführten Totenkopf zwischen den beiden Kokarden!




498260
550,00

Königreich Hannover Tschako für Offiziere im Garde-Regiment

um 1860. Schwarzer Filztschako mit Nadelfilzbezug in der frühen Ausführung mit waagerechtem Mützenschirm. Komplett mit aufgelegtem Gardestern, das Zentrum aus Porzellan fein handbemalt, darunter das Bandeau "Peninsula - Waterloo" im Lorbeerkranz. Schwarzer Lacklederriemen an Knopfrosetten. Oben mit Feldzeichen für Offiziere in Silbergespinst, im Zentrum mit Monogramm "GR V". Innen gelaschtes Lederfutter. Größe ca. 54. Getragenes Stück in gutem Zustand, selten.
498145
4.500,00

Preußen Tschako feldgrau für Mannschaften im Garde-Jäger-Bataillon

Kammerstück 1916. Schwarzer Ledertschako, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau. Vorn der aufgelegte Gardestern, feldgrauer Ledersturmriemen an Knopf 91, rechts die Reichskokarde, preußisches Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, gestempelt mit Hersteller «Alexander ...», «1916» und Größenangabe «56». Der Kinnriemen unauffällig repariert. Zustand 2.

Der Tschako könnte so auch im Garde-Schützen-Bataillon, dem Telegraphen-Bataillon Nr. 1, den Luftschiffer-Bataillonen Nr. 1 und 2 sowie den Flieger-Bataillonen getragen worden sein. 



498006
1.250,00

Württemberg Pickelhaube für einen Reserve-Offizier in den Feldartillerie-Regimentern Nr. 13, 29, 49 und 65

Um 1914. Eleganter Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das württembergische Helmemblem feinst gearbeitet und vergoldet, mittig aufgelegt das "frostig" versilberte Landwehr-Kreuz. Großer Kreuzblattbeschlag, die Kugel abnehmbar. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, vorne mit Trägernamen «Kott.», der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Nahezu ungetragen. Zustand 2++
493579
3.200,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier der Reserve in einem der Pionier-Bataillone

Eigentumsstück um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Vorne das kleine Helmemblem mit aufgelegtem Reservekreuz. Kreuzblatt mit abnehmbarer gekehlter Spitze. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Schweißband und braunem Seidenfutter, alt verschlossene Doppellöcher vom Wechsel auf das kleine Helmemblem. Größe ca. 53. Zustand 2.
492652
1.450,00

Bayern Pickelhaube für den Einjährig Freiwilligen «Maier» in einem Infanterie-Regiment

Eigentumsstück um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmwappen nach preußischem Vorbild. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene mit Belüftungsschieber. Innen mit schwarzem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, die Schirme ungefüttert, in der Glocke an dem Nackenschienen-Splint angehangen das Etikett «Einj.-Freiwilliger Maier 2. Compagnie.», vorne in der Glocke handschriftlich die Größe 55 1/2». Zustand 2.

492573
1.200,00

Reichsmarine langer dunkelblauer Mantel aus dem Besitz von Kapitän zur See Lutter

Um 1920/25. Es handelt sich hierbei um einen alten Mantel der Kaiserlichen Marine, der in der Reichsmarine weitergetragen wurde. Eleganter dunkelblauer Mantel in feiner Fertigungsqualität. Komplett mit doppelter Knopfreihe mit feuervergoldeten Marineknöpfen. Komplett mit eingenähten Schulterstücken, diese noch aus der Kaiserlichen Marine, in der linken Hüfttasche mit eingenähtem Gehänge für den Offiziersdolch. An der Knopfleiste mit eingenähtem Band zum Eisernen Kreuz 1914 2. Klasse. Innen mit grauem Seidenfutter, hinten im Nacken mit gewebtem Trägeretikett "Lutter". Der Mantel ist getragen, in schönem Zustand.

Kapitän zur See Max Lutter, geboren 28.6.1872, im 1. Weltkrieg auf S.M.S. "Blücher,", 1.14 1. Offizier S.M.S. "Amazone", 1917 Kommandant S.M.S. "Preußen", danach auf Schlachtschiff "Zähringen", zuletzt 1918 Kommandant auf S.M.S. "König Wilhelm" bis Kriegsende. Anbei die Fotokopie aus der Ehrenrangliste der Kaiserlichen Marine 1914-18.



489786
1.200,00

Kaiserliche Marine dunkelblaue Schirmmütze für Portepeeunteroffiziere

um 1910/14. Dunkelblaue elegante Schirmmütze in der typischen Marineform, vorn mit Metallfaden handgestickter Kaiserkrone über der Reichskokarde. Kurzer schwarzer Lacklederschirm, schwarzer Lacklederriemen an vergoldeten Marineknöpfen, umlaufend schwarzes Ripsband. Innen braunes Schweißleder, schwarzes gestepptes Seidenfutter, innen im Vorderschirm mit Größenetikett "55". Leicht getragen in sehr gutem Zustand.
Nur ganz selten zu finden, da die meisten Mützen nach 1918 in der Reichsmarine aufgetragen wurden.
485623
4.000,00

Bayern Tellermütze für Mannschaften im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Standort Dieuze. Eigentumsstück um 1910. Die Tellermütze aus dunkelgrünem Stoff mit roséfarbenem Bund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und rotem und lachsfarbenem Seidenfutter mit Hersteller «...Emil Halb... Dieuze», auf dem Schweißband handschriftlich die Größe «56». Sehr schön erhalten. Zustand 2.

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg kam Dieuze durch den Frieden von Frankfurt 1871 zum neu geschaffenen Reichsland Elsaß-Lothringen des Deutschen Reiches. In den folgenden Jahren war Dieuze Standort einer deutschen Garnison mit einem Infanterie- und einem Kavallerieregiment: Von 1887 bis 1906 war hier das Infanterie-Regiment Nr. 136 stationiert, ab 1906 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs dann das Infanterie-Regiment Nr. 138. Ab 1890 war im Ort zudem das bayerische Chevaulegers-Regiment Nr. 3 stationiert. Zeitweise hatte der Ort mehr Soldaten als Einwohner.
485038
650,00

Deutsches Reich Tropenhelm für einen Offizier des Ostasiatischen Expeditionskorps in China

Um 1900. Tropenhelm aus Kork mit sandfarbenem Stoffbezug französischen Ursprungs, vorne aufgelegt der fein vergoldete "Reichsadler" für Offiziere, darunter die Reichskokarde für Offiziere. Der Helm innen grün gefüttert mit braunem Lederschweißband, der Kinnriemen und der Messinghaken für den Kinnriemen auf der rechten Seite fehlen, in der Glocke mit einem nicht mehr lesbarem Stempel. Größe ca. 53. Zustand 2.

Im Zuge des Boxeraufstandes wurde am 3. Juli 1900 in Deutschland das Ostasiatische Expeditionskorps aufgestellt, welches im Mai 1901 zur "Ostasiatischen Besatzungsbrigade" umgeformt wurde, die bis 1906 bestand. Aufgrund des hohen Bedarfs wurden neben "deutschen" Tropenhelmen auch Modelle anderer Länder bei der Truppe verwendet.
484817
2.400,00

Preußen Pickelhaube für einen Unterzahlmeister 

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vernickelter bzw. neusilberner Ausführung. Vorne der Linienadler mit Devise und durchbrochen gearbeiteter Krone. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden in der Ausführung für Offiziere. Die Spitze nicht abnehmbar, der Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit braunem Lederschweißband und beigem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot und der Vorderschirm grün gefüttert, in der Glocke handschriftlich der Trägername «Thiel» und die Größe «56». Zustand 2.


484756
1.200,00

Preußen/Württemberg Waffenrock für Mannschaften im Telegraphen-Bataillon Nr. 4

Standort Karlsruhe/Freiburg. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit schwarzem Stehkragen und Ärmelaufschlägen, der Kragen, die Ärmelaufschläge und die Brustleiste mit roten Vorstößen, eine Reihe vernickelter Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die grauen Schulterklappen mit in rot eingestickter Einheitsbezeichnung «T4». Innen mit schwarzem Futter. Diverse kleine Mottenlöchlein, am Saum stärkere Mottenschäden. Zustand 2-3.

Trotz der beschriebenen Mängel noch recht repräsentabel und als "Telegraph" selten!
484105
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserveoffizier in einem Jäger-Bataillon

Um 1890. Schirmmütze in eleganter Sattelform aus dunkelgrünem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, kurzer, schwarz lackierter Vorderschirm, vorne die preußische Kokarde mit dem Landwehrkreuz, noch ohne die 1897 eingeführte Reichskokarde. Innen mit braunem Schweißband und hellblauem Tuchfutter mit Hersteller «K. Hoffmann Forbach», darüber handschriftlich die Größe «56½», das Schweißband mit einem Namensetikett. Nur leicht getragen, schön erhalten. Zustand 2.

Um 1890 waren 4 Jäger-Bataillone in Elsass-Lothringen stationiert. Die drei preußischen Jäger-Bataillone Nr. 4, 8 und 10 sowie das mecklenburgische Jäger-Bataillon Nr. 14. Diese 4 Bataillone bildeten die Jäger-Brigade in Colmar. Das Hannoversche Jäger-Bataillon Nr. 10 war von 1890 bis 1901 in Colmar und von 1901 bis 1909 in Bitsch stationiert.
482673
550,00

Königreich Hannover Supraweste für Mannschaften Garde du Corps um 1860

mit beidseitigem Bruststern des St. Georg Ordens, rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, aufgelegter Bruststern mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, seitlich mit Haken zum verschließen, innen helles Leinenfutter, im farbfrischen leicht getragenen Zustand.

Diese Supraweste stammt aus der Waffenkammer der Wache des Königs von Hannover. Insgesamt gab es ca. 20 Westen für Mannschaften und 3 für Offiziere, die im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert wurden.
476335
1.500,00

Preußen Schirmmütze für Offiziere im Garde-Schützen-Bataillon

Standort Berlin-Lichterfelde. Eigentumsstück um 1910. Die Schirmmütze in eleganter Sattelform, dunkelgrüner Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm, innen mit braunem Schweißband und taubengrauen Futter. Im Schirm handschriftlich die Größe «57». Das Schweißband vorne beschädigt. Zustand 2.
474245
450,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Lederring. Ohne Kinnriemen. Ein Hersteller ist nicht zu erkennen. Zustand 2.
469972
1.500,00

Deutsches Reich 1871-1918 Pickelhaube für einen General der Schutztruppe

Um 1914. Eleganter, leichter Helm aus Vulkanfiber in der Ausführung für Generale, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Reichsadler, vergoldet mit aufpolierten Kanten. Vergoldete leicht gewölbte Schuppenketten an Rosetten. Kreuzblattbeschlag mit Sternen und abnehmbarer kannelierter Spitze in der besonderen Ausführung für Generale. Eckiger Vorderschirm. Der Helm innen mit geprägtem braunem Lederschweißband und blau-weißem Futter, die Glocke innen mit schwarzem Filz verkleidet, in der Glocke die Vignette «Oberkommando der Schutztruppen», handschriftlich die Größe 56 1/2». Im originalen Koffer. Zustand 2.

Äußerst selten! 

Der Helm wurde erst 1913 für die Generale der Schutztruppen eingeführt und löste den "Generalshut" ab. Er entspricht dem preußischen Helm für Generale, ist vorne jedoch mit dem Reichsadler versehen.
Träger dürfte mit einiger Sicherheit der Generalmajor Franz Georg von Glasenapp gewesen sein, der vom 18. Oktober 1908 bis zum 6. April 1914 das Kommando der Schutztruppen innehatte. 1911 war er zum Generalmajor befördert worden. Zurzeit der Einführung der Pickelhaube für Generale der Schutztruppen 1913 war er der einzige aktive General der Schutztruppen.

Wir freuen uns darüber dieses ganz besondere Stück von musealer Bedeutung in unserem Bestand führen und Ihnen anbieten zu können!
467878
17.500,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier im Hannoverschen Pionier Bataillon Nr. 10

Standort Minden, um 1913. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Der Helmadler "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, aufgelegte Bandeaus "Peninsula - Waterloo". Flache vergoldete Schuppenketten and silbernen Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Offiziersausführung, hoher elegante Dienstspitze mit vergoldeten Sternschrauben. Innen helles Schweißleder, helles Seidenfutter, Größe 55 1/2 . Nur leicht getragen, noch ungereinigt mit schöner Patina, Zustand 2.
Ein sehr seltener Helm, das Bataillon hatte nur ca. 15-20 Offiziere.
465461
4.500,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für einen Offizier der Artillerie

Um 1890. Hohe Schirmmütze aus schwarzem Stoff mit schwarzem Samtbund und kräftigen roten Vorstößen, kurzer schwarz lackierter Schirm, vorne die sächsische Landeskokarde. Innen mit dunkelbraunem Lederschweißband und schwarzem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Oscar Schieblich Kürschner Netzschkau». Darüber kleines Bildnis Georgs von Sachsen in der Uniform eines preußischen Generalfeldmarschalls in Eichen- und Lorbeerlaub unter der Kaiserkrone. Größe ca. 56. Zustand 2+.

Georg war von 1902 bis 1904 König von Sachsen. Im Deutsch-Französischen Krieg kommandierte er das XII. Armeekorps. In Versailles 1871 vertrat er bei der Kaiserproklamation Sachsen. 1888 wurde er zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt.
Die Mütze entspricht dem im Deutsch-Französischen Krieg getragenen Typus, datiert aber erst nach 1888. Wahrscheinlich wurde sie von einem Veteranen des Kriegs getragen.
449779
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserve-Offizier im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel, um 1910. Dunkelblaue Schirmmütze mit rotem Bund und weißen Vorstößen, schwarz lackierter Lederschirm, komplett mit beiden Kokarden, die Landeskokarde mit dem Reservekreuz. Innen mit braunem Lederschweißband und weinrotem Futter. Größe ca. 55. Zustand 2.
449777
650,00

Württemberg Schirmmütze für Offiziere Infanterie

Um 1910. Elegante hohe Schirmmütze aus dunkelblauem Tuch mit rotem Vorstoß und Mützenbund, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit hellem Lederschweißband und Seidenfutter, das Futter mit Stempel «Collection Larcade». Größe 54. Der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2-.
449064
420,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften Artillerie

Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden. Innen mit braunem Wachstuchfutter Mit Hersteller «Heinrich Timm … Berlin …», das Schweißband fehlt (!). Größe ca. 55. Zustand 2-3.
447304
200,00

Anhalt Pickelhaube für einen Fähnrich im Infanterie-Regiment Nr. 93

Standort Dessau, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Der Adler mit Bandeau "Mit Gott für Fuerst und Vaterland", auf der Brust mit dem versilbertem Stern und aufgelegtem Anhaltinischen Wappen, für den Fähnrich in der Ausführung für Mannschaften mit geschlossener Krone. Flache Schuppenketten an Rosetten, komplett mit beiden Kokarden, diese für den Fähnrich in Mannschaftsausführung. Die hohe Spitze abnehmbar. Innen braunes Schweißleder, das Seidenfutter fehlt. Größe 56. Leicht getragen, Zustand 2.
444336
2.800,00

Deutsches Reich Pickelhaube für Beamte im mittleren Dienst in den Reichslanden Elsass und Lothringen

Um 1900. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn der Adler des Deutschen Reiches. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in lackierter Blechausführung für Offiziere. Feste Dienstspitze für Beamte auf rundem Teller mit Kugelkopfschrauben. Innen mit offiziersmäßigen gelaschtem Lederfutter, schwarzes Seidenfutter mit Hersteller "Eduard Saehs Königl. Hoflieferant Berlin.", die Schirme nicht gefüttert. Größe 52. Zustand 2. 

443152
1.600,00

Braunschweig Waffenrock für einen Gefreiten im Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92

Standort Braunschweig. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblauer Rock mit hohem rotem Stehkragen, Ärmelaufschlägen und Patten mit blauen Vorstößen, gelbe Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit dem Regimentschiffre "♔W", am Kragen die Knöpfe für den Gefreiten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Getragen, mit leichten Mottenschäden. Zustand 2-.
442467
750,00

Preußen Pickelhaube für einen königlich preußischen Zoll- bzw. Steuerbeamten im gehobenem Dienst, noch aus der Zeit Kaiser Wilhelms I.

Helm in der Trageweise von 1882-88. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messingausführung. Vorne der große heraldische Adler mit durchbrochen gearbeiteter Krone und mit der in Silber aufgelegten kleinen Chiffre "W" und Krone. Flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die preußische Kokarde in Offiziersausführung. Teller mit Sternschrauben, kannelierte Beamtenspitze mit kleiner Kugel. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Seidenfutter, dieses stark zerschlissen (!), der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 55. Zustand 2.


440895
1.100,00

Bayern Helm Modell 1842 für Mannschaften der Kürassiere in der Trageweise 1848 bis 1864

Schweres Kammerstück mit Stahlblechglocke und hohem Messingkamm und schön erhaltener Rosshaarraupe. Vorne das Herrschermonogramm "♔M" (König Max II.). Die Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, links mit original lackierter bayerischer Kokarde, die Lederzunge der Kette repariert. Das Innenfutter ist leider nicht erhalten. Die Glocke gereinigt. Insgesamt schön erhalten. Zustand 2.

Selten, da die meisten Helme nach dem Tod König Max II. 1864 und der Krönung von Ludwig II. auf das Monogramm "♔L" aptiert wurden!
437189
2.800,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften Artillerie

Eigentumsstück um 1900. Dunkelblauer Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Tuchfutter. Größe 52. Zustand 2.
437185
350,00

Württemberg Feuerwehrhelm

Um 1900. Lederhelm mit Messingkamm, vorne als Emblem in Messing aufgelegt Helm mit Axt und Beil, Lederkinnriemen an Messingknöpfen. Innen mit gelaschtem Lederfutter. In der Glocke zwei Plaketten mit dem Hersteller "J. G. Lieb Biberach a.d. Riss". Größe 57. Zustand 2.
432687
350,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Schutzhelm für Flugzeugführer Fliegerschule Döberitz 1918

Lederhelm mit umlaufendem Ring- und Kopfwulst. Komplett mit Ohren- und Nackenschutz sowie Kinnriemen. Innen im Lederfutter mit Kammerstempel "Flg. Bekl. Döberitz 1918". In der Glocke die Größe "58". Zustand 2.

Am 1. Mai 1910 wurde die "Provisorische Fliegerschule Döberitz" auf dem Flugplatz Döberitz offiziell eingeweiht. 1914 wurde hier die  zentrale Ausbildungs- und Erprobungsstelle der neu formierten Luftstreitkräfte eingerichtet. 
430234
2.800,00

Kaiserliche Marine Zweispitz für einen Marinebeamten

um 1910. Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz, die Einfassung aus schwarzem Seidenband. Links silberne Agraffe über Seidenkokarde in schwarz/weiß/rot und versilberter Marineknopf. Innen braunes Lederschweißband und beiges Seidenfutter, innen mit Lieferanten-Stempel " ... Berger, Collani & Cie. Hoflieferanten Berlin Lindenstr. 25", deutlichere Alters und Gebrauchsspuren. Zustand 2-3.



418946
550,00

Bayern Schirmmütze für einen Militär-Arzt

Um 1910. Hohe Tellerform. Blaues Tuch mit blauem Mützenbund und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und schwarzem Seidenfutter. Größe ca. 58. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.
410947
450,00

Deutsches Reich weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück, um 1913. Lange weiße Hose mit Zinkknöpfen. Innen mit unleserlichem Kammerstempel. Stockfleckig. Zustand 2-.



399434
350,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Standort Krefeld, um 1910. Sattelform, das Tuch grün, roter Mützenbund, weiße Vorstöße, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen braunes Schweißleder mit alter Reparatur, goldgelbes Seidenfutter, Herstellerstempel und Stempel "Fr. Berenberg Dortmund. Größe ca. 56. Zustand 2.



387556
650,00

Preußen Schirmmütze für einen Militärapotheker

Um 1910. Hohe Tellerform. Der Mützenbund mit weinrotem Samt, rosafarbener Vorstoß, schwarz lackierter Mützenschirm, beide Kokarden. Innen mit braunem Schweißleder und beinfarbenem Seidenfutter. Größe 57. Der Samt etwas ausgeblichen. Zustand 2.

Sehr selten! Vor 1914 waren friedensmäßig nur 60 Militärapotheker tätig. 
321549
650,00

Preußen Pickelhaube für Unteroffiziere im Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10, 3. Batterie

Standort Hannover, um 1892/1900. Kammerstück, schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Der Helmadler einteilig geprägt mit Bandeau "Peninsula Waterloo Göhrde". Gewölbte Schuppenketten an eisernen Schrauben, rechts mit preußischer Kokarde (die Reichskokarde wurde erst 1897 eingeführt). Innen gelaschtes Lederfutter, im Nackenschirm mit Kammerstempel "1882, 1900" , "3te B" (= 3. Batterie) und "2". Getragenes Stück in gutem Zustand. Ein schöner Helm.
299739
1.850,00

Braunschweig Pickelhaube für einen Reserveoffizier im Infanterie-Regiment Nr. 92, I. und II. Bataillon

Braunschweig, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Preußischer Helmadler matt vergoldet mit aufpolierten Kanten, für Reserveoffiziere ohne Bandeau, darauf großer versilberter Stern des Hausordens, die Kreuzarme blau, das Zentrum rot emailliert, die Auflagen teils versilbert, bzw. vergoldet. Darunter das silberne Reservekreuz mit Aufschrift "Mit Gott für Fürst und Vaterland". Flache vergoldete Schuppenketten am Knopf 91, beide Kokarden. Die hohe elegante Dienstspitze abschraubbar. Innen hellbraunes Schweißleder und helles Seidenfutter, Größe 61 (extrem groß !). Nur minimal getragen, Zustand 2++.
Ab 1912 trugen die Offiziere in allen 3 Bataillonen einheitlich den Totenkopf auf dem Adler, der emaillierte Hausorden als Auflage wurde abgeschafft.
292731
9.000,00

Preußen Füsiliermütze Modell 1894 für Mannschaften im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 , 3. Füsilier-Bataillon

Berlin, um 1910. Sehr schöne Fertigung in Kammerqualität. Im Gegensatz zu den Mützen den beiden Grenadier-Bataillone, sind die Mützen des Füsilier-Bataillon nicht ganz so hoch gestaltet mit einem festen Korpus. Vorn das Messingschild mit geprägtem Gardestern und Krone. Gewölbte gelbe Schuppenketten in der besonderen Form, seitlich an Schrauben. Roter Beutel, weiß abgesetzt und mit weißen Litzen. Auf dem weißen Bund seitlich und hinten mit aufgelegten preußischen Adlern für das Füsilier-Bataillon. Komplett mit dem originalen rot/weißen Puschel. Innen mit gelaschtem Lederfutter, vorn mit eingenähtem Trägeretikett "Einj. Freiwilliger tolle 12. Kp. Rgt. Alexander". Die Füsiliermütze innen mit der original Verstärkung aus Aluminiumblech.
Die Füsiliermütze ist getragen mit typischen Alters- und Tragespuren. Hinten im weißen Filz 3 kleine Flickstellen. Gesamtzustand 2-. Sehr selten.
283973
3.500,00

Preußen Pickelhaube für Offiziere der Grenadier-Regimenter Nr. 2, 3, 5, 6, 8, 10 bis 12

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Grenadier-Adler mit dem Akanthus auf dem Zepter. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Die Spitze abnehmbar. Innen mit hellem Lederschweißband und grünem Seidenfutter. Das Schweißband mit Inventarnummer, in der Glocke altes Museums-Etikett «Tafel 38 - No 4. Offizier Helm für 7. Grenadiere bis 1914». In der Glocke handschriftlich die Größe «56 1/2». Die Glocke innen unter dem linken Flügel mit einem kleinen alten Bruch. Zustand 2-.
501161
2.400,00

Württemberg Pickelhaube für einen Offizier der Infanterie

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das württembergische Emblem. Kreuzblatt, die Spitze abnehmbar. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und beigem Futter, in der Glocke mit Etikett «Oekonomie Kunstinstitut für galvanische Erneuerung … Berlin … Kopfweite 56». Zustand 2.
499329
2.200,00

Preußen Pickelhaube für einen Fähnrich der Fußartillerie

Um 1914. Eleganter leichter Lederhelm in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der Adler, "frostig" vergoldet mit aufpolierten Kanten. Flache vergoldete Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der Ausführung für Mannschaften. Der Teller mit abschraubbarer Kugel in Offiziersausführung, der Teller mit Kugelschrauben. Innen die Schirme grün und rot gefüttert, hellbraunes Schweißleder, gelles Seidenripsfutter. Größe 54 1/2. Nahezu ungetragen in neuwertigem Zustand - "in mint condition".
Der Helm für den Fähnrich war bereits in fast alles Teilen ein Offiziershelm, bei der Beförderung zum Leutnant mussten nur die Schuppenketten, die Kokarden und die Splinte auf dem Teller ausgewechselt werden. Sehr wahrscheinlich wurde der Fähnrich während des Krieges zum Offizier befördert, der Helm blieb aber in der Heimat.

In dieser Qualität nur ganz selten zu finden.
506761
3.000,00

Württemberg 1. Weltkrieg Ersatz-Pickelhaube aus Blech für Mannschaften Infanterie

Um 1915. Die Helmglocke aus Blech geprägt und schwarz lackiert, komplett mit allen Beschlägen. Vorn das württembergische Helmemblem, der originale Ledersturmriemen an Knopf 91, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem gelaschten Lederfutter, die Glocke mit Filz ausgelegt. Größe ca. 55. Getragen, in gutem Originalzustand, leicht beulig, am Helmemblem das Geweih des Hirsches abgebrochen, Sehr selten.
503751
1.450,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im 5. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 165

Standort Quedlinburg/Blankenburg. Kammerstück 1905. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Adler mit dem Bandeau « Waterloo ». Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Der Nackenschirm mit den Stempeln «1905», «III.B.» und der Größe «57», vorne in der Glocke «I.R.165». Zustand 2. Zustand 2.
503744
1.950,00

Preußen 1. Weltkrieg feldgraue Pickelhaube Modell 1915 für Mannschaften Infanterie VII. Armeekorps

Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beiden Kokarden. Die Spitze mit Bajonettverschluss abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «B.A.VII 1915». Zustand 2.
503737
1.200,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für Mannschaften im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 10

Aufgestellt im September 1914 in Striegau, Wohlau und Breslau. Kammerstück von 1905, 1914 an das Regiment abgegeben. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, Der Nackenschirm mit getilgtem und auch nicht mehr lesbarem Kammerstempel und der Jahreszahl «1905», daneben der spätere Truppenstempel «10.R.I.R.1.B.», der Vorderschirm mit dem handschriftlichen Eintrag «Selency Apl 3/16». Größe ca. 55. Zustand 2.

(Francilly-)Selency liegt bei Saint-Quentin und war 1914 und ab 1917 (nach dem Rückzug auf die „Siegfried-Stellung“) Kriegsschauplatz. Der Eintrag stammt wahrscheinlich von einem deutschen Soldaten in der Etappe.
503657
950,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Schutzhelm für Flugzeugführer nach Art des "Roold" 

Aus deutsche Fertigung privat beschafft, um 1916/17. Korpus aus Kork, außen mit braunem gewachstem Leinenbezug. Innen mit braunem Schweißband und blauem Seidenfutter, das Schweißband mit Etikett "79", der Schirm grün gefüttert. Zustand 2.

Der Schutzhelm Typ "Roold" wurde von den deutschen Fliegern neben dem offiziellen Schutzhelm gerne getragen. Ursprünglich wurde dieser Helmtyp von der französischen Firma Roold in Paris gefertigt.
427178
2.000,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für Offiziere im Jäger-Bataillon Nr. 12, 13 oder Schützen-Regiment Nr. 108

Eigentumsstück um 1900. Die Schirmmütze aus dunkelgrünem Stoff mit schwarzem Samtbund und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber, beide Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und rotbraunem Futter mit den Initialen «W. M.». Größe ca. 54. Zustand 2.
507259
480,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 

Um 1916/17. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 70% erhalten, die Glocke leicht flugrostig. Das dreiteilige Futter am Lederring . Seitlich der Hersteller nur noch schwach erhalten, vermutlich Gebrüder Gnüchtel A.G., Lauter in Sachsen (G), daneben die Größe «66». Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
505198
950,00

Preußen Pickelhaube für einen Reserve-Offizier im 1. Garde-Regiment zu Fuß, I. Bataillon

Potsdam, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen, teils in echt silberner Ausführung. Vorn der große Gardeadler für Reserveoffiziere ohne Bandeau mit hochgewölbten echt silbernem Stern des Schwarzen Adler Ordens, das Zentrum fein emailliert. Darüber aufgelegt das Bandeau "Semper Talis". Unter dem Gardestern das vergoldete Reservekreuz "Mit Gott für König und Vaterland". Der Teller mit versilberten Sternschrauben, mit hoher gekehlter Spitze. Flache silberne Schuppenketten, silberne Rosetten, beide Kokarden. Innen hellbraunes Schweißleder mit orangegelbem Seidenfutter. Innen im Helm mit Vignette und Größe 57 1/2. Der Helm ist nur leicht getragen, Zustand 2. 

Das Bandeau "Semper Talis" wurde nur vom 1. Btl. getragen. Einer der seltensten und begehrtesten Helme der Preußischen Armee.




408049
8.300,00

Braunschweig Paradeüberlegedecke (Schabracke) für Offiziere im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Um 1910. Elegante Decke aus schwarzem feinen Stoff eingefasst von einer goldenen Tresse, in den vorderen Ecken die in Silberfaden gestickten Sterne der wendischen Krone mit Schwertern und der Chiffre «W», in den hinteren Ecke jeweils in Silberfarben gestickt das große «W» sowie die herzogliche Krone, deren Diademöffnung mit karmesinrotem Samt ausgefüllt ist. Auf der Unterseite mit schwarzem Stofffutter. Schön erhalten, wenige kleine Mottenlöcher und Gebrauchsspuren. Zustand 2.

Sehr selten! In 40 Jahren erstmalig in unserem Bestand!
493651
8.500,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich

Ausführung mit Blechbund um 1917. Die originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem dreiteiligen Futter am Blechbund, die Füllungen erhalten. Seitlich gestempelt «E.T.64.» (Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz). Ohne Kinnriemen. Zustand 2.
492657
2.300,00

Preußen Schirmmütze für einen Unteroffizier in einem Jäger-Bataillon

Eigentumsstück, um 1910. "Jägergrünes" Tuch mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden (in der Ausführung für Mannschaften und Unteroffiziere). Innen mit braunem Lederschweißband und roséfarbenem Seidenfutter mit goldener Initiale «W». Größe ca. 54. Das Schweißband neu verklebt, mit sichtbaren Klebespuren. Zustand 2-.
486822
300,00

Kaiserliche Schutztruppe Deutsch-Südwestafrika- Patronengürtel für Berittene (Zweite Ausführung) 

Um 1910. Braunes Leder, der Leibriemen mit 10 Patronentaschen und zwei Aussparungen, eine für den Koppelschuh und eine für die Wasserflasche, der Koppelschuh für ein kleineres Bajonett (KS98 oder 71/84), mit 4 Befestigungsnieten, Schultergurt mit zwei zusätzlichen Patronentaschen. Getragen, nur leichte Alterungsspuren. Zustand 2.

Sehr selten!




485824
2.800,00

Württemberg Schirmmütze für Unteroffiziere und Mannschaften Infanterie

Um 1910. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und orangenem Wachstuchfutter mit Hersteller «Wilhelm Bauer ... Ulm ..». Größe ca. 54. Getragen, ein paar Mottenlöcher. Zustand 2-

In Ulm waren die Infanterie-Regimenter Nr. 120, 123 und 127 stationiert.
478924
350,00

Königreich Hannover Paar Stiefel für einen Offizier Kürassiere/Gardes du Corps

Um 1850. Paar eleganter schwarzer Stiefel aus feinem Lackleder. Höhe ca. 56.5 cm, Sohlenlänge ca. 27 cm. Komplett mit den Umschnall-Sporen. Zustand 2.

Die Stiefel stammen ursprünglich aus der Welfen-Auktion im Schloss Marienburg und wurden im Oktober 2005 durch Sotheby's versteigert.
Getragen wurden solche Stiefel auch von Offizieren der Kavallerie anderer Länder wie z.B. Preußen.
471940
2.000,00

Preußen Paradeadler für den Helm Offiziere Garde du Corps bzw. Garde-Kürassier-Regiment

Um 1900. Großer, plastischer und fein gearbeiteter versilberter Adler mit aufgeschraubter vergoldeter Krone, auf der Basis verschraubt, mit Flügelschraube und zwei Gewindeschrauben auf dem Helm zu befestigen. Im seltenen originalen Transportkoffer. Zustand 2.
460216
9.000,00

Weimarer Republik/Baden Schirmmütze für einen Beamten

Um 1938. Schirmmütze aus blauem Stoff mit dunkelblauem, samtenen Mützenbund, vorne die badische Kokarde, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und hellem Futter mit Hersteller "Ludwig Vögele ... Karlsruhe" und Stempel "Stadt Karlsruhe ...1938". Größe ca. 58. Zustand 2.
433267
250,00

Preußen Schirmmütze für einen Beamten in Offiziersrang in der königlichen Polizeiverwaltung Frankfurt am Main

Elegantes Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze aus hellblauem Tuch mit dunkelblauem Samtbund und kornblumenblauen Vorstößen und schwarz lackiertem Schirm. Komplett mit der preußischen Landeskokarde und dem aufgelegtem Beamtenwappen. Innen mit braunem Lederschweißband und goldfarbenem Seidenfutter mit dem Hersteller "Eduard Sachs Frankfurt a/M.". Größe 57. Zustand 2.

Gegen Ende des Deutschen Krieges 1866 wurde die Freie Stadt Frankfurt von Preußen annektiert und war forthin eine preußische Provinzstadt.
417994
750,00

Kaiserliche Marine weiße Weste für Marineoffiziere

um 1910. Weiße Weste aus Waffeltuch, komplett mit kleinen vergoldeten Kaiserlichen Marineknöpfen. Zustand 2.
383736
350,00

Bayern weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück. Lange Hose aus weißem Leinen. Ohne Taschen. Innen mit Größenangaben "81 92 116 100" und Hersteller "Georg Gehweyer [...] Augsburg"
313325
300,00

Mecklenburg -Schwerin Helm für Offiziere der Dragoner - Helm aus Besitz von Paul Friedrich Wilhelm Heinrich, Herzog zu Mecklenburg

in der Trageweise von 1848 bis 1865. Getragen von Paul Friedrich Wilhelm Heinrich, Herzog zu Mecklenburg, eingetreten in das Dragoner Regiment 1864 als Seconde-Leutnant im Alter von 12 Jahren.
Der Helm entspricht in allen Einzelheiten dem üblichen Muster, allerdings handgefertigt in Knabengröße. Sehr aufwendige Innenausstattung: rotes Marokinleder, grüne Vorderschirmauskleidung, Nackenschirm mit dunkelblauem Samt. Das seidene Futter fehlt. Auf der rechten Seite die blau-rot-gelbe Kokarde, die abschraubbare Kugelspitze etwas verdrückt.
Leicht getragen in sehr schönem Zustand. Absolut unikater Helm von musealem Rang !
89774
6.000,00

Braunschweig Attila für einen Sergeanten der 1. Eskadron im Husaren-Regiment Nr. 17

Standort Braunschweig. Elegantes Eigentumsstück um 1910. Die schwarze Attila mit gelber Verschnürung, vergoldeten Knebeln und Rosetten, auf den Schultern die gelben Schulterschnüre mit Knöpfen der 1. Eskadron, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit der goldenen Unteroffizierslitze, auf dem Kragen die großen Sergantenknöpfe, auf der linken Brusthälfte fünf Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Das Futter mit zwei kleinen zeitgenössischen Reparaturen. Das Gelb der Verschnürung etwas verblichen. Zustand 2.


500708
1.850,00

Deutsches Reich Polizei: Pickelhaube für einen Wachtmeister der Schutzpolizei in den Reichslanden Elsass-Lothringen

um 1900. Kammerstück, komplett mit allen Beschlägen in Silber. Das Helmemblem ist die Kaiserkrone über der Chiffre "W", flache Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde für Mannschaften (neu lackiert). Kleines Kreuzblatt mit Beamtenspitze, die Nackenschiene ohne Belüftungsschieber. Innen braunes Schweißleder. Getragener Helm, Zustand 2-3.
298301
800,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube Modell 1915 feldgrau für Mannschaften Infanterie

Kammerstück um 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der preußische Linienadler. Der Lederriemen an Knopf 91 in den 20ern ersetzt, beide Kokarden, die Landeskokarde nachlackiert. Die Spitze mit Bajonett-Verschluss. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 54. Die Glocke etwas verzogen, vorne in der Glocke zwei alte Lederflicken. Zustand 2-.


484728
795,00

Baden 1. Weltkrieg Pickelhaube feldgrau für Mannschaften im 2. Badischen Grenadier-Regiment Kaiser Wilhelm I. Nr. 110

Heimatstandorte Mannheim/Heidelberg. Kammerstück 1905, 1915 auf Modell 1915 aptiert. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau lackiert. Vorne der badische Greif, Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze mit Bajonettverschluss, abschraubbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit Kammerstempel «G.R. 110 1.B 1905». In der Glocke vorne die Reste eines entfernten Trägeretiketts. Größe ca. 55. Zustand 2.

Ein sehr interessantes Stück! Es handelt sich um ein Kammerstück von 1905, welches 1915 durch anbringen der eisernen feldgrauen Beschläge auf das neue Modell 15 aptiert wurde.
502867
1.450,00

Bayern Tschako für einen Reserveoffizier im Eisenbahn-, Telegraphen-, Luft- und Kraftfahrt- oder Flieger-Bataillon

Um 1914. Mit schwarzem Tuch bezogener Tschako, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das bayerische Emblem frostig versilbert, aufgelegt das vergoldete Kreuz der Reserve, flache silberne Schuppenketten an silbernen Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem bayerischen Feldzeichen. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter. Größe ca. 53. Das Tuch besonders auf der Rückseite mit Mottenschäden. Zustand 2-.

501103
3.000,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Fußartillerie-Regimenter

Um 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler, feuervergoldet mit aufpolierten Kanten. Flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, zwei der Schuppen aus Ersatzmaterial. Die Helmkugel abnehmbar. Innen mit hellbraunem Lederschweißband mit Prägung «Mars Patent», grünes Seidenripsfutter, in der Glocke handschriftlich die Größe «56 1/4». Zustand 2.
494695
1.350,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Garde-Füsilier-Regiment

Kriegs-Ausführung um 1915/16. Der Helm aus Vulkanfiber, komplett mit allen Beschlägen teils in Neusilber und in Messing. Der Helmadler "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mittig mit hochgewölbtem emaillierten Gardestern. Flache Schuppenketten in Messing mit "verdecktem Knopf 91", die imitierten Rosetten ursprünglich versilbert, beide Kokarden. Der Teller, die Spitze und die Nackenschiene in Neusilber. Der Teller mit vergoldeten Sternen, die Spitze nicht mehr abnehmbar. Die Vorderschirmschiene in Messing. Innen mit hellem Lederschweißband, das Futter aus Ersatzmaterial, mit dem Monogramm «R», die Glocke innen mit schwarzem Stoff verkleidet, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe ca. 56. In allen Teilen originaler sehr gut erhaltener Helm. Zustand 2.

Der Helm könnte so auch im 5. Garde-Regiment zu Fuß, Garde-Pionier-Bataillon oder in einem Eisenbahn-Regiment, bzw. dem Kraftfahr-Bataillon getragen werden.

Sehr selten! Es handelt sich um die letzte Ausführung der Pickelhaube für Offiziere in diesem Regiment, die bereits unter dem Eindruck der Materialknappheit entstanden ist. Der "Knopf 91" wurde ab 1915 auch für den Offiziershelm befohlen. Daran trug man Schuppenketten mit einer Rosette, die in den Knopf einrasten konnte, daher die Bezeichnung "verdeckter Knopf 91".
493595
3.800,00

Preußen Helm für einen Offizier im Kürassier-Regiment Königin (Pommersches) Nr. 2

Standort Pasewalk, um 1910. Eleganter Helm in der letzten Ausführung. Die Helmglocke aus leichtem vernickeltem Eisenblech, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn der preußische Adler mit mitgeprägtem Bandeau «Hohenfriedberg 4 Juni 1745». Gewölbte vergoldete Schuppenketten mit Kleeblättern, beide Kokarden in der großen Ausführung für Kürassier-Offiziere. Innen mit hellem Schweißleder und hellbeigem Seidenripsfutter. Der Vorderschirm mit braunem Leder, der Nackenschirm mit weichem Stoff gefüttert. Größe ca. 54. Leicht getragen, die Glocke vorne rechts mit einer dünnen Schramme, die Vernicklung stellenweise mit kleinen punktgroßen Närbchen. Zustand 2. 



492926
16.500,00

Preußen Waffenrock für einen Sergeanten im 3. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 135

Standort Diedenhofen. Eigentumsstück um 1910. Der Waffenrock aus blauem Stoff mit rotem Stehkragen und Ärmelaufschlägen mit roten Patten mit gelben Vorstößen, die Brustklappen mit roten Vorstößen, kupferfarbene Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die gelben Schulterklappen mit in rot eingestickten Einheitsnummern «135», die Ärmelaufschläge und der Kragen mit der breiten goldenen Tresse für Unteroffiziere, am Kragen die großen Wappenknöpfe für den Sergeanten. Innen mit feinem schwarzen Tuchfutter. Schön erhalten, nur der Kragen innen mit einem kleinen Mottenloch, die Tresse am Kragen auf der Oberseite fleckig. Zustand 2.
492647
1.000,00

Bayern Tschako für einen Offizier im Eisenbahn-, Telegraphen-, Luft- und Kraftfahrt- oder Flieger-Bataillon

Um 1915. Schwarzer Tschako aus Vulkanfiber mit Tuch bezogen, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung, vorn das keine Helmemblem, flache silberne Schuppenketten aus Kriegsmetall, Reichskokarde und dem bayerischen Feldzeichen. Innen dunkles Schweißband und dunkelgrünes Seidenfutter, Größe 56. Nur leicht getragen, Zustand 2.


489261
2.950,00

Baden weiche Schirmmütze für Offiziere im 2. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 21

Standort Bruchsal, um 1910. Weiche elegante Tellerform, hellblaues Tuch mit gelbem Mützenbund und Vorstößen, komplett mit beiden Kokarden, weicher schwarzer Lacklederschirm. Innen braunes Schweißleder und hellblaues Seidenfutter, Größe 55. Getragen, Zustand 2-3.
483920
550,00

Königreich Sachsen Schirmmütze für Unteroffiziere und Mannschaften der Infanterie

Um 1910. Schirmmütze aus dunkelblauem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und braunem Wachstuchfutter mit Silberaufdruck. Größe 56. Nahezu ungetragen. Zustand 2+


478918
450,00

Braunschweig großer Kristallkelch aus dem Besitz von Rudolf Heinrich Freiherr von Recum, damalig Rittmeister im Husaren-Regiment Nr. 17

Hocheleganter, großer Kristallkelch mit Goldrand, vorne aufgemalt der Totenkopf mit den gekreuzten Knochen und dem Wahlspruch «immota fides», rückseitig die in Goldfarbe aufgetragene Chiffre «BHR17.» (Braunschweigisches Husaren-Regiment 17), am Fuß die Inschrift «Rud. Frhrr. von Recum 16.8.1907, im Stiel mit 9 exakt positionierten Luftblasen im Glas. Höhe des Kelchs 28 cm, Durchmesser der Öffnung 10.5 cm. Zustand 2.

Ein sehr exquisites Unikat! Die Inschrift «immota fides» (unerschütterliche Treue) ist der lateinische Wahlspruch des Braunschweigischen Welfenhauses und geht auf die Stiftung des Ordens Heinrichs des Löwen 1834 zurück. 
Der Rittmeister Rudolf Heinrich Freiherr von Recum findet sich in der "Rangliste der königlich preußischen Armee ... für 1907". Wenig später wurde er zum Major befördert.

Siehe dazu auch Artikel #472490.
472408

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917. Originale olivgrüne Lackierung zu ca. 60% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, die Füllungen der Kissen noch erhalten, das Leder schon etwas gealtert, die Laschen am vorderen Kissen abgerissen, die Glocke innen flugrostig. kein Hersteller erkennbar. Ohne Kinnriemen. Zustand 2-.
447997
1.200,00

Bayern 1. Weltkrieg feldgraue Schirmmütze für einen Offizier im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Heimatstandort Dieuze in Lothringen. Eigentumsstück um 1916. Weiche Sattel-, bzw. Knautschform. Feines, feldgraues Tuch aus Seide, rosa Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden in Offiziersausführung, schwarz lackierter Schirm. Braunes Schweißband, beiges Seidenfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.
442193
1.350,00

Sachsen-Meiningen-Coburg-Gotha - Pickelhaube für einen Fähnrich im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95

Standort Gotha/Hildburghausen/Coburg, um 1910. Eleganter Lederhelm in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Der Helmadler in Offiziersausführung mit steilkantigem Bandeau "Mit Gott für Fürst und Vaterland", auf der Brust mit großem versilbertem Stern mit aufgelegtem sächsischen Wappen mit beidseitigem Lorbeerkranz. Flache Schuppenketten an Rosetten, die beiden Kokarden in Mannschaftsausführung. Abnehmbare Spitze, der Hals mit Perlring für Offiziere, der Teller mit Kugelkopfsplinten. Innen mit fein gelaschtem Lederfutter, die Schirme nicht gefüttert. Größe ca. 57. Nahezu ungetragen, Zustand 2++.




430056
3.700,00

Preußen Tellermütze für Mannschaften der Infanterie

Eigentumsstück, um 1910. Dunkelblaues Tuch mit rotem Mützenbund und rotem Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Schweißband und braunem Futter. Größe 56. Zustand 2.
380638
400,00

Preußen Schirmmütze für einen Reserve-Offizier im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11

Standort Krefeld, um 1910. Sattelform, das Tuch grün, roter Mützenbund, weiße Vorstöße, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen hellbraunes Schweißleder, graues Futter, Stempel eines Kostümverleihes. Größe 54. Getragen, hinten zwei Mottenlöcher. Zustand 2.



372915
450,00

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere Jäger, Sanitäter etc.

Um 1880. Elegante Lederglocke, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem Krone über "L", schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit einer silbernen Kokarde Krone "L", dahinter die Tülle mit Flügelmutter für den Roßhaarstutz, der Stutz selbst fehlt. Große originale Bärenfellraupe. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt. Größe 55. die Vorderschirmschiene alt gebrochen und repariert. Zustand 2.
361098
1.800,00

Baden Schirmmütze für Offiziere im 3. Badischen Dragoner Regiment Prinz Karl Nr. 22

Standort Mühlhausen i.E., um 1910. Hohe Tellerform, mittelblaues Tuch mit schwarzem Samt-Mützenbund und roten Vorstößen, mit beiden Kokarden, innen helles Schweißleder und beinfarbenes Seidenfutter, Größe 55. Mit leichten Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2.
321593
550,00

1. Weltkrieg Stahlhelm M 1917

feldgraue Lackierung zu 80 % erhalten. Innen mit Stempel "BF 64", komplett mit 3-teiligem Lederfutter am Stahlring, komplett mit Kinnriemen am Knopf 91. Getragenes Stück, Lederfutter ist beschädigt, die Polstertaschen sind nicht mehr vorhanden, 2 Helmnieten wurden ergänzt, innen leicht mit Flugrost, Kinnriemen ist fragile und nicht vorschriftsmäßig, Zustand 2-
305545
900,00

Hessen Pickelhaube für Offiziere im Leibgarde-Infanterie-Regt. Nr. 115

Standort Darmstadt um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz, darauf der aufgelegte Stern des Hausordens, das Zentrum fein emailliert, darüber das Bandeau "1621". Kreuzblatt mit silbernen Kugelnieten, gekehlte abnehmbare Spitze in der typisch hessischen Ausführung. Flache Schuppenketten an Rosetten, komplett mit beiden Kokarden, die Nackenschiene typisch für Hessen mit 2 Kugelnieten. Innen mit braunem Schweißband und braunem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Zustand 2.
503400
8.500,00

Preußen Pickelhaube für Mannschaften im Infanterie-Regiment von Marwitz (8. Pommersches) Nr. 61

Standort Thorn, Pommern. Kammerstück 1913. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der preußische Linienadler. Ledersturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Die Spitze nicht abnehmbar. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Nackenschirm mit den Stempeln «U», « I.R.61», «1913», «2C» und der Größe «56». Zustand 2.
503760
1.250,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier Infanterie

Um 1910. Eleganter, besonders leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne das bayerische Helmemblem, flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden. Kreuzblatt mit Sternsplinten und hoher abnehmbarer Helmspitze. Innen mit hellem Lederschweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke mit Stempel «Federleicht». Größe ca. 54. Zustand 2.
503645
1.850,00

Preußen 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Feldwebel in einem Reserve-Infanterie-Regiment

Um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Linienadler in der Ausführung für Offiziere, mit dem Devisenband «Mit Gott für Koenig und Vaterland» und auch aufgelegtem Landwehr- bzw. Reservekreuz. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beiden Kokarden in der Mannschaftsausführung. Der Teller für Mannschaften mit Kugelkopfsplinten, der Hals jedoch wie für Offiziere mit Perlrand, die Spitze abnehmbar. Innen mit braunem Schweißband und hellbeigem Seidenripsfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «54». Ein alt verschlossenes Doppelloch. Zustand 2.
503636
1.600,00

III. Reich Tschako für Mannschaften Schutzpolizei - Preussen

schwarzer Lederkorpus, aufgelegte gewölbte Sonne, das Zentrum mit dem preussischen Adler, Kokarde rückseitig mit Stempel "A. 1934 A & S". Innen mit Lederfutter und Stempel "B.P. 1934". Zustand 2.
497484
1.100,00

Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916

Ausführung mit Blechbund um 1917/18. Die originale olivgrüne Lackierung zu ca. 90% erhalten. Innen mit dem originalen Blechbund und dem gelaschten Lederfutter, seitlich der Hersteller «Si.62». (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien), die Glocke mit dem Stempel «Bi 849». Mit dem originalen Kinnriemen aus Ersatzmaterial in braun(!). Zustand 2.
498810
1.950,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier im Hannoverschen Jäger-Bataillon Nr. 10 aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Standort Goslar. Eigentumsstück um 1870/80. Schirmmütze in hoher Tellerform aus grünem Stoff mit rotem Bund und "dickem" Vorstoß, kurzer schwarz lackierter Schirm, vorne die preußische Kokarde. Innen mit braunem Schweißband und grünem Futter mit Hersteller «G. Schultz ... Goslar», mit Kammerstempel "3.C." der 3. Kompanie. Größe ca. 53. Leichte Mottenschäden. Zustand 2.
498285
550,00

Württemberg 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück, Kriegsfertigung um 1915. Eleganter Helm, die Glocke aus Ersatzmaterial gefertigt, komplett mit allen Beschlägen, diese teils in sehr schöner Vorkriegsqualität, teils aber auch unter Verwendung von Ersatzmaterial gefertigt. Vorne das Helmemblem, fein vergoldet mit aufpolierten Kanten. Kreuzblattbeschlag mit abnehmbarer Spitze, die Spitze selbst aus Ersatzmaterial. Flache Schuppenketten an Rosetten, die Glieder größtenteils aus Ersatzmaterial, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband und blauem Futter mit weißen Punkten. Der Vorderschirm grün, der Nackenschirm rot gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «57». Mit dem dazugehörigen Tarnbezug und Koffer. Ein sehr schöner, unberührter Helm in bester Qualität! Zustand 2++
470689
2.400,00

Preußen Pickelhaube Modell 1867/71 für einen Beamten der Landgendarmerie

Fertigung um 1870, noch bis nach 1896 getragen. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der große Gardeadler mit aufgelegtem Gardestern. Flache Schuppenketten an Durchsteckrosetten, beide Kokarden in Ausführung für Offiziere. Kreuzblatt mit abnehmbarer Spitze, der Hals mit Perlrand, eckiger Vorderschirm. Hinten mit Helmschiene. Innen mit gelaschtem Lederfutter, vorne in der Glocke der Stempel «L.G.1896», der Nackenschirm mit der Größe «56», dem Namen «Herbert» und der Markierung «I.C.2-6». Zustand 2.


469366
1.850,00

Preußen Waffenrock für Mannschaften im Garde-Kürassier-Regiment

Standort Berlin. Eigentumsstück um 1910. Der Rock aus blauem Stoff mit blauem Stehkragen und hellblauen "schwedischen" Ärmelumschlägen, die Ärmel und der Stehkragen mit der weiß-blauen Borte, am Kragen weiße Gardelitzen auf hellblauem Grund, die Brustleisten mit roten Vorstößen, silberfarbene Knöpfe, auf den Schultern eingenäht die weißen Schulterklappen mit hellblauen Vorstößen, Knöpfe der 2. Eskadron, am rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Auf der rechten Brust ein Mottenloch, sonst gut erhalten. Zustand 2.
462919
1.850,00

Bayern Pickelhaube für Mannschaften und Unteroffiziere Infanterie im III. bayerischen Armeekorps

Kammerstück 1915. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das kleine Helmwappen nach preußischem Vorbild. Ledersturmriemen an Knopf, 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene mit Belüftungsschieber. Innen mit braunem Lederschweißband, ohne Futter. In der Glocke Kammerstempel "B.A. III 1915". (Das Stück war ursprünglich für einen Einjährig Freiwilligen vorgesehen und wurde dann in die Kammer übernommen). Größe 55. Zustand 2-.
437187
1.150,00

Preußen Schirmmütze für einen Offizier der Jäger Bataillone

Um 1910. Elegante, hohe Form. Grünes Tuch mit rotem Vorstoß und Bund, komplett mit beiden Kokarden. Schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellem Lederschweißband mit geprägtem Herstellerzeichen und Musterbezeichnung "D.R.G.M. 459174 430123", weißes Seidenripsfutter. Größe ca. 57. Zustand 2
398530
480,00

Hessen-Darmstadt Pickelhaube für einen Offizier im Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 oder Leib-Dragoner-Regiment Nr. 24 mit Paradebusch

Beide Standort Darmstadt. Eigentumsstück, um 1910. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Neusilber. Das Helmemblem mit doppeltem Lorbeer- und Eichenlaubkranz. Kreuzblatt mit hessischem Paradetrichter mit schwarzem Rosshaarbusch. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit silbernen Rändelschrauben, mit beiden Kokarden. Die Nackenschiene mit 2 Kugelnieten. Innen mit schwarzem Schweißleder, ohne Seidenfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm rot gefüttert. Größe 55. Zustand 2.
380537
4.000,00

Deutsches Reich 1871-1918/Preußen Schirmmütze für eine Burschenschaft

Um 1900. Dunkelblaues Tuch mit weißen Vorstößen, der Bund in den Farben Rot-Weiß-Schwarz. Kokarde in preußischen Farben. Kurzer schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Lederschweißband und hellbraunem Futter. Größe 53. Zustand 2.
372625
150,00

Preußen Pickelhaube für einen Offizier der Fußartillerie-Regimenter 

Um 1910. Eleganter Lederhelm in feiner Offiziersqualität. Komplett mit allen Beschlägen, der Helmadler feuervergoldet mit aufpolierten Kanten, flache Schuppenketten an Rosetten, beide Kokarden, die Helmkugel abnehmbar. Innen mit braunem Schweißleder und grünem Futter. Größe 57. Der Lack auf der Rückseite der Helmglocke mit einer kleinen Abplatzung, sonst schön erhalten. Zustand 2.






345182
1.200,00

Preußen Tschapka Modell 1843 für Mannschaften im Westpreußischen Ulanen-Regiment Nr. 1

Standort Militsch, Westpreußen. Kammerstück, um 1843. Schwere Tschapka aus schwarzem Leder mit fest vernähtem weißem Kuvert auf Spanischrohr, komplett mit allen Beschlägen. Der goldene Adler ist vorn am Hals direkt unter dem Deckel auf das weiße Kuvert montiert, um den Hals umlaufend weiße Rundschnur. Der Vorderschirm noch ohne Randschiene, der Nackenschirm "fest hochgeklappt". Gewölbte vergoldete Schuppenketten an Durchsteckrosetten. Komplett mit aufgestecktem großen preußischen Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Schweißleder. Größe 57. Dazu die passende Fangschnur in alter Ausführung mit großen Quasten. Leichte Alterungsspuren, das Kuvert mit Mottenlöchern, noch zu ca. 80% erhalten, der Knebel für die Fangschnur fehlt.

Sehr selten, bereits im Jahr 1844 erhielt der Adler das ovale Medaillon "FWR".
294000
4.800,00